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Mit einem breiten Grinsen saß Thomas Müller am Donnerstag den Pressevertretern gegenüber. Nach fünfwöchiger Verletzungspause steht der Angreifer am Wochenende endlich wieder zur Verfügung. „Es fühlt sich alles sehr gut an und dementsprechend bin ich heiß. Ich bin auf jeden Fall bereit“, meinte der 28-Jährige voller Vorfreude auf das Heimspiel gegen Hannover 96.

Hinter Müller liegen harte Wochen voller Rehamaßnahmen und Einzeltrainings. „Es war eine schwierige Zeit“, blickt der Weltmeister auf die Zwangspause nach dem Muskelfaserriss aus dem Hamburg-Spiel zurück. Besonders schwer war für ihn, dass er in den letzten Wochen einige Spiele verpasste. „Und es waren einige Kracher dabei. Wenn ich an das Pokalspiel in Leipzig denke. Oder in Glasgow, da hatte ich mich eigentlich schon drauf gefreut.“
Kein Risiko

Erstmals in seiner Karriere verpasste der Offensivspieler mehrere Spiele verletzungsbedingt. „Ich habe einen guten Körper, der nicht so verletzungsanfällig ist. Von meiner Spielweise her versuche ich, Risiken und Gefahren vorherzusehen“, erklärte er und haderte deswegen nicht mit der Situation.

„So ist es halt. Ich stelle mich immer den Aufgaben, die mir das Leben bereitet, und da hat jetzt auch einmal eine Verletzung dazugehört“, meinte der Bayer, der „zufrieden“ mit dem Reha-Verlauf war. Ganz gezielt habe er mit den Physios gearbeitet und sich Zeit gelassen. „Wir waren eher vorsichtig. In einer anderen Phase der Saison hätte man vielleicht mehr riskiert“, blickt Müller zurück.
Bereit für den Jahresendspurt

Deswegen stand auch in dieser Woche noch einmal gezielte Trainingssteuerung auf dem Programm. Die Einheit vor der Presserunde beendete er beispielsweise etwas früher. „Ich habe am Dienstag und Mittwoch wirklich Vollgas mittrainiert und Donnerstag haben wir als Tag angesetzt, wo es etwas ruhiger werden kann. Ich brauche ja nicht fünf Tage voll trainieren, bevor ich mein erstes Spiel mache und da dann höchstbelastet reingehe“, so der Torjäger.

Jetzt fühlt er sich bestens vorbereitet für die anstehenden Aufgaben. Sechs Spiele stehen in den kommenden drei Wochen vor Weihnachten auf dem Plan. „Da sind wir gefordert. Wir müssen in allen Spielen Punkte holen und uns selbst ein schönes Weihnachtsfest bescheren“, forderte Müller.

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