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FC Bayern München

Posted By: Unicorn

FC Bayern München - 07/08/2010 10:08

Hallo zusammen,

nachdem der FCB soweit ich das gesehen habe, noch keinen Paten hat, würde ich das gerne übernehmen.
Posted By: Karl Ranseier

Re: FC Bayern München - 07/08/2010 10:15

Ui, eine wahre Patenschwemme. wink

Willkommen bei den Paten, Unicorn! Hau rein. prost
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 07/08/2010 12:08

Bundesliga
Saison 2010/11
Datum Zeit Begegnung
20.08.2010 20.30 FC Bayern - VfL Wolfsburg
27.08.2010 20.30 1. FC Kaiserslautern - FC Bayern
11.09.2010 18.30 FC Bayern - SV Werder Bremen
18.09.2010* FC Bayern - 1. FC Köln
21.09.2010* 1899 Hoffenheim - FC Bayern
25.09.2010* FC Bayern - FSV Mainz 05
02.10.2010* Borussia Dortmund - FC Bayern
16.10.2010* FC Bayern - Hannover 96
23.10.2010* Hamburger SV - FC Bayern
30.10.2010* FC Bayern - SC Freiburg
06.11.2010* Borussia Mönchengladbach - FC Bayern
13.11.2010* FC Bayern - 1.FC Nürnberg
20.11.2010* Bayer 04 Leverkusen - FC Bayern
27.11.2010* FC Bayern - Eintracht Frankfurt
04.12.2010* FC Schalke 04 - FC Bayern
11.12.2010* FC Bayern - FC St. Pauli
18.12.2010* VfB Stuttgart - FC Bayern
15.01.2011* VfL Wolfsburg - FC Bayern
22.01.2011* FC Bayern - 1. FC Kaiserslautern
29.01.2011* SV Werder Bremen - FC Bayern
05.02.2011* 1. FC Köln - FC Bayern
12.02.2011* FC Bayern - 1899 Hoffenheim
19.02.2011* FSV Mainz 05 - FC Bayern
26.02.2011* FC Bayern - Borussia Dortmund
05.03.2011* Hannover 96 - FC Bayern
12.03.2011* FC Bayern - Hamburger SV
19.03.2011* SC Freiburg - FC Bayern
02.04.2011* FC Bayern - Borussia Mönchengladbach
09.04.2011* 1. FC Nürnberg - FC Bayern
16.04.2011* FC Bayern - Bayer 04 Leverkusen
23.04.2011* Eintracht Frankfurt - FC Bayern
30.04.2011* FC Bayern - FC Schalke 04
07.05.2011 15.30 FC St. Pauli - FC Bayern
14.05.2011 15.30 FC Bayern - VfB Stuttgart
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 07/08/2010 12:10

Testspiele

Datum Zeit Begegnung Endstand
26.06.2010 16.00 Fanclub „Lohner Bayern Union“ - FC Bayern 0:12 (0:5)
24.07.2010 17.00 Trentino-Auswahl - FC Bayern 1:5 (0:3)
31.07.2010 18.35 LIGAtotal!Cup 2010: FC Bayern - 1. FC Köln 3:1 n.E.
01.08.2010 18.35 LIGAtotal!Cup 2010: FC Schalke - FC Bayern 3:1 (2:1)
07.08.2010 17.45 Supercup: FC Bayern - FC Schalke 04
08.08.2010 14.30 FC Bayern - Fitness First Winterstars
13.08.2010 21.00 Beckenbauer-Abschied: FC Bayern - Real Madrid
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 07/08/2010 12:11

DFB-Pokal

16.08.2010 18.00 TSV Germania Windeck - FC Bayern (in Köln)
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 07/08/2010 12:13

Supercup
Der FC Bayern will den ersten Titel
06.08.2010

Zwei Wochen vor dem Bundesliagstart geht es am Samstag in Augsburg (17.45 Uhr) bereits um den ersten offiziellen Titel der Saison. Dann kreuzt der FC Bayern im Supercup die Klingen mit dem FC Schalke 04. Wenige Tage nach dem LIGA total! Cup kommt es somit erneut zum Aufeinandertreffen der beiden Top-Klubs.

„Es ist der Anspruch von uns allen, Titel einzufahren“, sagte Holger Badstuber auf Anfrage von fcbayern.de. „Das ist vielleicht ein etwas kleinerer Titel, aber immerhin ein Titel. Es wäre ein guter Start in die Saison, das wollen wir für uns nutzen.“ Ähnlich wie Badstuber äußerte sich auch Mannschaftskollege Mario Gomez. „Das ist ein Endspiel und als FC Bayern will man jedes Endspiel gewinnen“, sagte der Mittelstürmer.



Bereits zuvor hatte Chefcoach Louis van Gaal die Marschroute vorgegeben. „Der Klub und auch ich als Trainer wollen alles gewinnen. Ein Supercup ist der Vergleich der beiden besten Mannschaften, und ich glaube, dass Schalke 04 und Bayern München in der vergangenen Saison die beiden besten Mannschaften waren“, sagte der Niederländer. Allerdings gab er am Freitag auch zu bedenken, dass der gesamte Kader erst einmal gemeinsam trainiert habe. „Das ist wenig im Vergleich zu Schalke.“

Christian Nerlinger, der zu Wochenbeginn zur Präsentation des Supercups in Frankfurt mit S04-Coach Felix Magath zusammentraf, freut sich über die Siegesmentalität des Trainers. „Er will eben jedes Spiel und jeden Titel gewinnen. Das ist sein Antrieb“, sagte der Sportdirektor des FC Bayern über Van Gaal. „Zudem tragen auch Siege in der Vorbereitung dazu bei, Selbstvertrauen für die neue Saison zu tanken. Das ist wichtig.“

15 Spieler im Kader gegen Schalke

Der Trainer gab indes zu, dass aufgrund der kurzen Vorbereitung es schon „ein Problem für mich war, wer mitmachen soll und wer nicht.“ Letztlich entschied sich der Coach dafür, 15 Spieler mit nach Augsburg zu nehmen, darunter auch die erst zu Wochenbeginn ins Training eingestiegenen WM-Fahrer Badstuber, Jörg Butt, Philipp Lahm, Thomas Müller und Miroslav Klose. Die übrigen Spieler werden derweil zu Hause an der Säbener Straße trainieren.

Zwischen 1987 und 1996 wurde der Supercup zehnmal ausgespielt. Nach einer 14-jährigen Pause wird dieser Titel nun wieder offiziell zum Leben erweckt. Rekordsieger mit jeweils drei Erfolgen sind Borussia Dortmund und Werder Bremen. Bayern siegte zwei Mal. Beim ersten Supercup gewann der Rekordmeister gegen den Hamburger SV mit 2:1 (1987). Drei Jahre später schlugen Raimond Aumann, Hansi Pflügler, Klaus Augenthaler und Co. den 1. FC Kaiserslautern mit 4:1.

Schalker Premiere

Schalke steht übrigens zum ersten Mal in dem Spiel, in dem Meister und Pokalsieger aufeinandertreffen. Und dies auch nur, weil die Münchner Double-Gewinner schlecht gegen sich selbst spielen können. Daher rückten die Gelsenkirchener als Vize-Meister auf.

Der Supercup genießt bei seiner Neuauflage durchaus einen hohen Stellenwert. Immerhin wird das Spiel in 150 Länder live übertragen. 500.000 Euro bekommt der Sieger, für den Verlierer gibt es 400.000 Euro. Und eine Premiere gibt es obendrein. Der offizielle Ligaball „Torfabrik“ von FCB-Ausrüster adidas feiert seinen ersten offiziellen Einsatz.

Auch der Pokal ist neu. Um die Wertigkeit des Wettbewerbs zu unterstreichen, hat die DFL eigens eine neue Trophäe anfertigen lassen. Sie ist 5,5 Kilogramm schwer, 53 Zentimeter hoch und besitzt einen Versicherungswert von 40.000 Euro. Ein Sieg gegen Schalke wäre daher kein schlechtes Geschenk für Van Gaal. Der Bayern-Coach feiert am Tag nach dem Supercup seinen 59. Geburtstag.
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 07/08/2010 12:14


Zwei Jahre mehr
Müller verlängert vorzeitig bis 2015
06.08.2010

Gute Leistungen werden belohnt. Das gilt in diesem Fall besonders für Bayern-Youngster Thomas Müller. Der 20-Jährige verlängerte am Freitag seinen ursprünglich bis 2013 laufenden Vertrag beim deutschen Rekordmeister vorzeitig um weitere zwei Jahre bis zum 30. Juni 2015. Damit reagierte der FCB auf die herausragende erste Profi-Saison des Newcomers.

„Der FC Bayern honoriert Leistung. Und die Leistungen von Thomas Müller in der abgelaufenen Saison waren außergewöhnlich“, erklärte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. „Wir freuen uns, dass seine Zukunft nun langfristig beim FC Bayern liegt.“

Viel Freude bereitet

„Für mich ist nicht nur in der vergangenen Saison ein Traum wahr geworden“, versichert Müller, „Bayern ist meine Heimat, der FC Bayern mein Klub. Ich freue mich sehr, dass ich in den kommenden fünf Jahren weiterhin das Trikot des FC Bayern tragen werde.“

In seiner zurückliegenden ersten Saison als Profi habe Müller „uns und den Fußballfans viel Freude bereitet“, so Rummenigge weiter. „Er wurde Meister, DFB-Pokalsieger, kam mit der Mannschaft ins Champions League-Finale und wurde bei der WM in Südafrika Torschützenkönig und ‚Bester Junger Spieler‘ des Turniers.“ Diese Leistungen gilt es nun in der bevorstehenden Saison zu bestätigen.
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 07/08/2010 12:27

Heute ist der Rekordmeister wieder komplett, Trainer Louis van Gaal nimmt die deutschen WM-Fahrer Schweinsteiger, Lahm, Müller (unterschrieb gestern seinen neuen Vertrag bis 2015), Klose, Butt und Badstuber mit nach Augsburg.

Alle anderen Spieler, die in Südafrika dabei waren, bleiben in München. Allerdings: Die WM-Stars sollen nur 45 Minuten zum Einsatz kommen, weil sie erst seit Montag wieder im Training sind.

Bei Unentschieden nach 90 Minuten gibt es sofort Elfmeterschießen.
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 07/08/2010 19:33

Supercup
Müller und Klose sichern ersten Titel


Der erste offizielle Titel ist im Sack. Vor 30.662 Zuschauern in der ausverkauften impuls arena in Augsburg gewann der FC Bayern am Samstag gegen Schalke 04 mit 2:0 (0:0) und kann sich zum dritten Mal den Supercup in die Vereinsvitrine stellen. Thomas Müller (75.) und Miroslav Klose (81.) erzielten die Tore für den deutschen Rekordmeister. Die Bayern zeigten dabei eine starke Vorstellung und knöpften nahtlos an die attraktive Spielweise aus der Vorsaison an.

Mit Ersatzkapitän Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Müller, Klose und Holger Badstuber standen gleich fünf deutsche WM-Fahrer in der Startformation, mit dem Argentinier Martin Demichelis kam ein sechster Südafrika-Reisender hinzu. Außerdem von Beginn an dabei waren Ivica Olic, Hamit Altintop, Danijel Pranjic und Diego Contento. Das Tor hütete indes Thomas Kraft, der zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz kam. Jörg Butt nahm neben Andreas Ottl, José Sosa und Anatoliy Tymoshuck auf der Bank Platz.

Bayern starten dominant

Die Bayern starteten so, wie die Fans es zumeist aus der letzten Saison gewohnt waren: dominant! 73 Prozent Ballbesitz nach 45 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Schalke 04 versuchte dagegen mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Dabei hatten die Königsblauen ihre beste Chance gleich zu Beginn. Aber Raul setzte einen Kopfball aus sechs Metern knapp neben das Tor. Im Anschluss daran zog der deutsche Rekordmeister sein gewohntes Passspiel mit langen Ballstafetten auf.

nsbesondere die deutschen WM-Fahrer boten eine ansprechende Leistung. Kaum zu glauben, dass sie erst seit Wochenbeginn wieder im Training sind. So eroberte sich Müller in der achten Minute gekonnt den Ball an der Mittellinie und lief Richtung Schalker Tor. Am Sechszehner legte der WM-Torschützenkönig quer auf Schweinsteiger, doch dessen Flachschuss konnte Manuel Neuer im letzten Moment zur Ecke klären.



Anschließend war Bayern Spiel bestimmend und forcierten insbesondere über die rechte Seite mit Lahm und Olic das Offensivspiel. Doch auf die nächste Chance mussten die Zuschauer bis zur 26. Minute warten, als Altintop einen Weitschuss knapp neben das Tor setzte. Schalke investierte bis zur Pause etwas mehr ins Spiel nach vorne ohne jedoch wirklich Torgefahr auszustrahlen. Die Bayern-Innenverteidigung um Demichelis und Badstuber stand sicher.

Während im ersten Abschnitt Torchancen Mangelware waren, startete die zweite Hälfte rasant. Schweinsteiger, der in der 59. Minute für Ottl Platz machte, schickte Klose in die Gasse, doch der Schuss des 32-Jährigen klatsche an den Pfosten. Im direkten Gegenzug konnte sich Kraft erstmals auszeichnen, als er einen Flugkopfball von Raul reaktionsschnell um den Pfosten lenkte (52.).

Intensive zweite Hälfte

Überhaupt war jetzt mehr Feuer im Spiel. Schalke investierte mehr und es entwickelte sich ein gutes Fußballspiel. Während die Königsblauen vor allem bei Standardsituationen gefährlich waren, wussten die Bayern aus dem Spiel heraus zu gefallen. So reagierte FCB-Keeper Kraft nach einem Eckball bei einem Edu Schuss sensationell und lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte (72). Kurz zuvor schöpfte Van Gaal sein Auswechselkontingent aus. Tymoshuck und Sosa kamen für Altintop und den leicht angeschlagenen Demichelis.

In der 75. Minute war es dann soweit. Pranjic schickte Klose, der am Sechzehner vor dem herausstürmenden Neuer an den Ball kam und quer legte auf den mitgelaufenen Müller. Der Youngster hatte keine Mühe die Kugel ins leere Tor zu schieben. 1:0 für den FC Bayern (75.). Sechs Minuten setzte sich der quirlige Olic über rechts durch und bediente mustergültig Klose, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte zum 2:0-Endstand einzunetzen. Die beiden Treffer waren das I-Tüpfelchen einer couragierten und guten Mannschaftsleistung, die viel Freude auf die kommende Saison macht.

Spielstatistik
FC Bayern - FC Schalke 04 2:0 (0:0)
FC Bayern Kraft - Lahm, Demichelis (71. Sosa), Badstuber, Contento - Schweinsteiger (59. Ottl), Pranjic - Olic, Müller, Altintop (69. Tymoshchuk) - Klose
Ersatz: Butt
FC Schalke 04 Neuer - Uchida, Höwedes, Metzelder, Matip (46. Escudero) - Schmitz, Kluge (46. Moritz), Farfan, Rakitic - Edu, Raúl
Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)
Zuschauer 30.662 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Müller (75.), 2:0 Klose (81.)
Gelbe Karten: Ottl / Moritz
Posted By: Tuerkei Experte

Re: FC Bayern München - 07/08/2010 21:30

Gute Entscheidung Unicorn prost

Hamit Altintop - Fussballgott laugh
Posted By: Philo

Re: FC Bayern München - 07/08/2010 21:37

auch von mir viel "Erfolg" für das Paten Forum. Aber dir ist hoffentlich bewusst, das noch spielen gegen den HSV immer negativer Berichte das Licht erblicken ? bier
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 08/08/2010 13:04

Antwort auf:
Aber dir ist hoffentlich bewusst, das noch spielen gegen den HSV immer negativer Berichte das Licht erblicken ?



Schau 'mer mal wink
Posted By: Philo

Re: FC Bayern München - 08/08/2010 13:33

peace cool2
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 09/08/2010 20:32

van Gaals Titel-Theorie

0² - 6 = 4!

Das bedeutet: 0 Euro Ablöse und 0 Zugänge minus 6 Abgänge (Lell, Toni, Görlitz, Niedermeier, Rensing, Ekici) macht am Ende im Idealfall vier Titel. Nach heutigem Stand starten die Bayern erstmals in ihrer Bundesliga-Geschichte ohne Neuverpflichtungen in die Saison. Nur ausgeliehene Spieler wie Kroos oder Breno kehrten zurück.

Ob die Titel-Theorie in der Praxis funktioniert? Den ersten Pokal haben die Münchner durch das 2:0 im Supercup gegen Schalke (Tore: Müller, Klose) bereits in der Vitrine.

Wie groß das Ansehen der aktuellen Bayern-Mannschaft ist, beweist die totale Dominanz bei der Journalisten-Wahl zum „Fußballer des Jahres“: Robben gewinnt vor Schweini, Müller und Lahm. Fast überflüssig zu erwähnen, dass van Gaal zum Trainer des Jahres gewählt wurde.

Und der Holländer ist sicher, dass es so weitergeht. Er erklärt: „Die Mannschaft ist weiter als im Vorjahr. Die Spieler haben verinnerlicht, was wir wollen, jeder weiß, was er machen muss. Das ist besser als noch weitere Spieler zu kaufen und vielleicht Unruhe reinzubringen. Der Kader darf nicht zu groß sein, um perfekte Voraussetzungen zu haben.“

Van Gaal ist der Kader zu groß. Braafheid, Ottl und Sosa können gehen.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß: „Ich finde es eine wunderbare Sache, dass unser Trainer nicht auf Teufel komm raus teure Spieler haben will. Er hat zu vielen Spielern, die ihm der Verein angeboten hat, gesagt: ,Ja, ein guter Spieler, aber der Alaba oder der Contento schafft das auch.‘ Das finde ich eine sehr noble Haltung. Wenn das gut geht, wie im ersten Jahr mit Müller und Badstuber, dann müssen wir dem Louis am Ende der Saison ein Denkmal setzen.“

Van Gaal: „Nur wenn Talente spielen, ist es möglich, Top-Spieler aus ihnen zu machen.“ Der nächste Kandidat: Torwart Thomas Kraft (22). Seine Blitz-Reflexe gegen Schalke lassen noch Großes erwarten.
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 13/08/2010 06:45


Franz Beckenbauer
'Die größte Persönlichkeit des FC Bayern'
12.08.2010

Was wäre der FC Bayern ohne Franz Beckenbauer? Würden dann weniger Pokale in der Vereinsvitrine stehen? Gäbe es dann die Allianz Arena? Würden dann Arjen Robben und Franck Ribéry beim FCB spielen? Müßig, darüber nachzudenken. Denn die Bedeutung des heute 64-Jährigen für den deutschen Rekordmeister lässt sich schwer in Trophäen, Ziffern oder anderen Maßstäben ausdrücken. „Franz Beckenbauer ist mit Abstand die größte Persönlichkeit, die der FC Bayern jemals in seinen Reihen hatte“, brachte es Karl-Heinz Rummenigge auf den Punkt, „er hat die Geschichte des FC Bayern wie kein Zweiter geschrieben.“

51 Jahre lang hat Beckenbauer „seinen“ FC Bayern als Spieler, Trainer und Präsident geprägt, ehe er auf der Jahreshauptversammlung im vergangenen November nicht mehr als Präsident kandidierte und von Uli Hoeneß abgelöst wurde. „Er hat auf allen Ebenen Taten vollbracht, das ist etwas ganz Außergewöhnliches“, betont Rummenigge. Nicht ohne Grund wird Beckenbauer daher am Freitag, 33 Jahre nach seinem Weggang als Spieler vom FC Bayern, die Ehre eines verspäteten und „überfälligen“ Abschiedsspiels zuteil.


1977 verließ Beckenbauer den FC Bayern, zum einzigen Mal in seinem Leben. Im Herbst seiner Karriere ließ er sich auf ein Abenteuer in der US-Profiliga bei Cosmos New York ein. Fast wäre der Transfer damals noch gescheitert, am Ende musste der damals 31-Jährige einen Teil der Ablösesumme sogar selber übernehmen. „Ich musste 400.000 Mark draufzahlen“, erzählte er auf der Jahreshauptversammlung im November, nachdem er zum Ehrenspielführer des FC Bayern ernannt worden war und fügte augenzwinkernd hinzu: „Jetzt habe ich gedacht, dass ich die 400.000 Mark zurückbekomme. Aber ich bin auch mit der Ehrenspielführernadel sehr zufrieden.“

Leicht und locker, süffisant und unterhaltsam, aber auch nie darum verlegen, Dinge beim Namen zu nennen - Beckenbauer hat vielen Fußballfans schon immer aus dem Herzen gesprochen. Am Anfang seiner Karriere steht allerdings eine simple Watsch’n. Im Sommer 1958 wollte der damals zwölfjährige Franz vom SC München 1906 eigentlich zum TSV 1860 München wechseln wollen. Aber bei einem Schülerturnier kam es zu einem folgereichen Zwischenfall. Im Finale rutschte seinem Gegenspieler vom TSV 1860 die Hand aus und Beckenbauer beschloss: „Zu diesem Rowdy-Verein gehe ich nicht. Ich gehe zum FC Bayern.“

Es ist die wohl berühmteste Watsch’n im deutschen Fußball, und eine mit großer Wirkung. Der Sohn eines Postobersekretärs aus Obergiesing schloss sich dem FC Bayern an - und half in den folgenden Jahren entscheidend mit, dass sich der FC Bayern zum erfolgreichsten Klub Deutschlands entwickelte. 1964 debütierte er in der ersten Mannschaft, stieg schon ein Jahr später mit den „Roten“ in die Bundesliga auf und feierte sein Debüt in der Nationalmannschaft. Beckenbauer begann nun, die Fußball-Welt zu erobern.

„Franz konnte einfach alles“, erinnert sich „Bomber“ Gerd Müller an das Zusammenspiel mit dem späteren Kaiser, der Ende der 60er Jahre vom Mittelfeld auf die Libero-Position wechselte und von dort das Bayern-Spiel gestaltete. „Er war kopfballstark, konnte im Stehen mit dem Außenrist 40-Meter-Pässe schlagen und er war schnell. An ihm ist keiner vorbeigekommen. Ein Weltklassespieler, auf seiner Position gab’s keinen Besseren. Wenn man den Franz hinten hatte, war das schon die halbe Miete.“

Von Beckenbauers Qualitäten war auch Rummenigge beeindruckt: „Von ihm konnte man auf und außerhalb des Platzes viel lernen. Er war immer ein Gentleman außerhalb des Platzes. Wenn wir irgendwo gespielt haben und die Fans wollten Autogramme, war er immer der Letzte, der noch geschrieben hat. Er war ein Vorbild für uns alle.“

Mit Beckenbauer wurde der FC Bayern je vier Mal Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger, gewann drei Mal in Folge den Europapokal der Landesmeister, je einmal den Europacup der Pokalsieger (1967) und den Weltpokal (1976). Seit 1970 führte er die legendäre 70er-Jahre-Mannschaft des FCB als Kapitän an. Und auch die Nationalmannschaft erlebte mit ihm „goldene“ Jahre. Beckenbauer führte das DFB-Team 1972 zum EM-Titel und 1974 im eigenen Land zum ersehnten WM-Triumph.

Nachdem er in Deutschland und Europa alles gewonnen hatte, was es zu gewinnen gab, wechselte er 1977 nach New York, wo er seiner Titelsammlung drei weitere Meisterschaften hinzufügte. Zum Abschluss seiner Karriere kehrte er 1980 aber noch einmal in die Bundesliga zum Hamburger SV zurück. Hier wurde er 1982 noch einmal Meister, ein Jahr später hängte er seine Fußballschuhe an den Nagel.

Doch der Fußball ließ den Kaiser natürlich nicht los, auch wenn er selbst sich das ganz anders vorgestellt hatte. „Mit Fußball möchte ich später einmal nichts zu tun haben, und ein Trainerjob kommt für mich absolut nicht in Frage“, verkündete er in einem Fernsehinterview. Schon ein Jahr nach dem Ende seiner aktiven Karriere war diese Aussage überholt. Als die deutsche Nationalmannschaft bei der EM 1984 in Frankreich kläglich scheiterte, wurde Beckenbauer das, was er eigentlich nicht hatte werden wollen: Trainer. Oder besser Teamchef, denn Beckenbauer fehlte der Trainerschein, und er dachte gar nicht daran, diesen zu erwerben. Er verwies auf seine große Erfahrung und führte seine früheren Trainer wie Lattek, Cajkovski, Zebec, Cramer oder Happel als Lehrmeister an. „Die haben mich in der täglichen Arbeit so wunderbar ausgebildet, wie es keine Uni besser hätte machen können.“

Der Erfolg gab ihm Recht. Schon zwei Jahre nach Amtsantritt führte er das DFB-Team bei der WM in Mexiko bis ins Finale. Danach formte er eine neue Mannschaft, die seinen hohen Ansprüchen gerecht wurde. Seine Nonchalance, mit der er alle Probleme beiseite wischte, seine natürliche Autorität, die Fähigkeit, den Spielern Freiräume zu gewähren, täuschten darüber hinweg, dass Beckenbauer für den Erfolg mit dem Nationalteam hart arbeitete. „Erfolg ist auch vom Glück abhängig“, sagte er, „Glück muss man sich erarbeiten.“ Nichts überließ er daher dem Zufall.

Seine Kabinenansprache vor wichtigen Spielen stand im krassen Gegensatz dazu. „Geht’s raus und spielt’s Fußball“, pflegte er der Mannschaft mit auf den Platz zu geben - weil alles andere längst erledigt war. Bei der WM in Italien sollte die Ernte eingefahren werden. Alles lief nach Plan und Deutschland wurde am 8. Juli 1990 durch ein 1:0 gegen Argentinien zum dritten Mal Weltmeister. Nur der Brasilianer Mario Zagallo hatte vor ihm ebenfalls als Spieler und Trainer den WM-Titel gewonnen. Nach dem Triumph übergab Beckenbauer das DFB-Team an Berti Vogts.

Über Olympique Marseille, wo er zunächst als Teamchef, dann als Sportdirektor 1991 Meister wurde und im Endspiel des Landesmeistercups erst im Elfmeterschießen an Roter Stern Belgrad scheiterte, führte ihn sein Weg schließlich zurück zum FC Bayern. Ende 1991 wurde er Vizepräsident des deutschen Rekordmeisters und feierte sogar ein Comeback als Trainer, als er im Januar 1994 Erich Ribbeck ablöste - natürlich wurde der FC Bayern am Ende dieser Saison Meister. Der Höhepunkt der launigen Titelfeier auf dem Nockherberg war des Kaisers Kunstschuss von einem Weißbierglas auf die Torwand des „Aktuellen Sportstudios“.

Zwei Jahre später - inzwischen war Beckenbauer Präsident - musste er noch einmal ran. Nach der Entlassung von Otto Rehhagel Ende April 1996 übernahm er für die letzten Wochen der Saison das Training, dieses Mal nur sehr widerwillig. Aus der Meisterschaft wurde zwar nichts mehr, aber die Bayern holten im Finale gegen Girondins Bordeaux zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den UEFA-Pokal. Es sollte - bis heute - das letzte kaiserliche Gastspiel auf der Trainerbank bleiben.

Als Präsident bestimmte Beckenbauer mit Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner an seiner Seite seit November 1994 die Geschicke des deutschen Rekordmeisters. Der FC Bayern entwickelte sich unter diesem Experten-Quartett zu einem der wirtschaftlich erfolgreichsten Vereine Europas. Das Tagesgeschäft überließ Beckenbauer weitgehend den Kollegen, er fungierte von seinem damaligen Wohnsitz Oberndorf bei Kitzbühel aus auch als Türöffner. Die Leistung der Mannschaft beäugte er stets kritisch, sprach schon mal von „Schülermannschaften“ und von Duellen „Obergiesing gegen Untergiesing.“

Bei Champions-League-Reisen zählte die traditionelle Bankettrede nach dem Spiel zu seinem Zuständigkeitsbereich. Wehe, wenn die Mannschaft patzte, dann gab der noch immer impulsive Beckenbauer gerne den wilden Kaiser. Legendär ist seine Ansprache nach der 0:3-Niederlage bei Olympique Lyon in der Zwischenrunde 2001. „Uwe-Seeler-Traditionself“ und „Altherrenfußball“, schimpfte Beckenbauer damals und fühlte sich an „Fußball wie vor 30 Jahren“ erinnert. Die Kritik fruchtete an, zwei Monate später gewannen die Münchner die Champions League.

Mit der Umwandlung des FC Bayern in eine Aktiengesellschaft Anfang 2002 wurde Präsident Beckenbauer Aufsichtsratsvorsitzender und nahm damit noch weiter Abstand vom Tagesgeschäft beim Rekordmeister. Doch zur Ruhe kam der Kaiser auch jetzt nicht. Stattdessen wurde er fortan noch mehr auf diplomatischem Parkett aktiv und kümmerte sich intensiv um seine Stiftung (www.beckenbauer-stiftung.de).

Schon seit 1998 fungierte Beckenbauer als einer der DFB-Vizepräsidenten, seit 2000 trieb er die deutsche Bewerbung für die WM 2006 voran. Monatelang reiste er um die Welt und sammelte Stimmen. Am Ende bekam Deutschland den Zuschlag und Beckenbauer wurde Chef des Organisationskomitees. Die von Beckenbauer organisierte WM ging als Sommermärchen in die Geschichte ein. Kaum war die WM vorbei, gab es eine neue Aufgabe für Beckenbauer. Im Januar 2007 wurde er als europäischer Vertreter in das Exekutivkomitee der FIFA gewählt.

An der Säbener Straße sah man Beckenbauer aufgrund der Vielzahl seiner Aufgaben und Reisen in den letzten Jahren nur noch selten. Mit dem Herzen war er aber immer bei „seinem“ FC Bayern. „Ein Franz Beckenbauer wird nie vom FC Bayern entfernt sein“, weiß auch Rummenigge, „natürlich treffen wir uns jetzt nicht mehr ganz so oft wie früher, als er noch Aufsichtsratsvorsitzender war. Aber wir treffen uns trotzdem noch regelmäßig.“

Als Ehrenpräsident und Ehrenspielführer besitzt Beckenbauer ohnehin eine permanente Einladung zu allen FCB-Veranstaltungen. Und diese will der 64-Jährige auch nutzen. „Nach 51 Jahren kannst du ja nicht einfach sagen: Tschüss, das war’s“, sagte er bei seinem Abschied vom Präsidentenamt. Nicht ohne Stolz kann er auf mehr als fünf Beckenbauer-Jahrzehnte beim FC Bayern zurückschauen. „Wenn man sieht, wie der Verein heute da steht, wie ohne Hilfe von außen seriös gearbeitet wird, das ist schon großartig. Von einem Giesinger Dorfverein zu einer Weltmarke, die Entwicklung ist gewaltig.“ Und ohne Franz Beckenbauer nicht vorstellbar.
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 13/08/2010 06:46

Beckenbauer übergibt 'seinen' Cup

Das Abschiedsspiel von Franz Beckenbauer am Freitagabend gegen Real Madrid ist für den FC Bayern nicht nur ein wichtiger Test vor dem Start in die neue Saison, es gibt auch etwas zu gewinnen: den Franz-Beckenbauer-Cup nämlich. Bisher nahmen der FC Barcelona (2007) und Inter Mailand (2008) diese Trophäe mit nach Hause, diesmal will der FC Bayern sie erstmals in die vereinseigene Vitrine stellen. Übergeben wird der Franz-Beckenbauer-Cup natürlich von Franz Beckenbauer höchstpersönlich.

Ohne Olic gegen Real und Windeck
Der FC Bayern muss die beiden Partien gegen Real Madrid und im DFB-Pokal gegen Germania Windeck ohne Ivica Olic bestreiten. Der Kroate kehrte am Donnerstag mit einer Knieblessur vom Länderspiel in der Slowakei zurück und wird vorsichtshalber in beiden Spielen pausieren. Eine genaue Diagnose der Verletzung soll eine eingehende Untersuchung bei Doktor Müller-Wohlfahrt ergeben.

Positive Bilanz
Bayern München gegen Real Madrid - in der Geschichte des Europapokals kam es bislang 18 Mal zu diesem prestigeträchtigen Duell zweier der erfolgreichsten Klubs Europas. Die Bilanz ist aus Sicht des FC Bayern beachtenswert. Zehn Mal siegten die Münchner, zweimal gab's ein Unentschieden, sechs Mal gewann Real. Zuletzt trafen beide Vereine im Champions-League-Achtelfinale der Saison 2006/07 aufeinander. Nach einer knappen 2:3-Niederlage in Madrid erreichte der FCB damals durch einen 2:1-Sieg im Rückspiel das Viertelfinale. Roy Makaay gelang dabei der bis heute schnellste Treffer der Champions-League-Geschichte. Er traf schon nach zehn Sekunden.

Spruch des Tages
„Wenn man ein Freundschaftsspiel in der Vorbereitung hat, spielt man lieber gegen Real Madrid als gegen den FC Dingolfing.“
(Thomas Müller zum Franz-Beckenbauer-Abschiedsspiel gegen Real Madrid)
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 13/08/2010 06:50

Bayern freuen sich auf Real Madrid

Späte Ehre für den Kaiser: 33 Jahre nach seinem Wechsel nach New York bekommt Franz Beckenbauer vom FC Bayern doch noch sein Abschiedsspiel. Und das gegen einen wahrlich königlichen Gegner: Das Starensemble von Real Madrid gastiert am Freitagabend in der seit Wochen ausverkauften Allianz Arena. Der spanische Rekordchampion um seinen neuen Trainer Jose Mourinho hat angekündigt, mit all seinen Stars gegen den FC Bayern antreten zu wollen.

„Es war überfällig, das damals Verpasste nachzuholen“, sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge und bedauerte, dass Beckenbauer bei seinem Wechsel 1977 zu Cosmos New York nicht gebührend verabschiedet worden ist. „Das war nicht FC-Bayern-like. Franz ist die größte Persönlichkeit, die der FC Bayern je hatte“, betonte der Bayern-Chef.

Alle Meriten erhalten

Beckenbauer, der im vergangenen November von Uli Hoeneß als Präsident des FCB abgelöst wurde und zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde, wird vor dem Spiel gegen Real offiziell verabschiedet werden. Eine besondere Auszeichnung wird es für den 64 Jahre alten Beckenbauer aber nicht geben. „Er hat alle Meriten, die der FC Bayern zu vergeben hat, bereits erhalten. Man müsste was Neues erfinden“, so Rummenigge. Von den Einnahmen werde ein „namhafter Betrag“ an die Beckenbauer-Stiftung gehen.

Es geht am Freitagabend aber nicht nur um den Beckenbauer-Abschied, auch sportlich hat die Partie gegen Real keine unwesentliche Bedeutung. Schließlich ist es für Trainer Louis van Gaal und sein Team der letzte Härtetest vor dem Saisonstart mit der Pokalpartie am kommenden Montag gegen die Amateure von Germania Windeck und dem Bundesligaauftakt gegen den VfL Wolfsburg eine Woche später.

Mythos Real

„Ich freue mich sehr darauf, das ist ein absolutes Topspiel gegen einen Gegner, der seit Jahrzenten international vorne mitspielt“, sagte Philipp Lahm. Ein Duell mit Real Madrid sei selbst als Testspiel eine „große Herausforderung. Auf solche Spiele freut sich jeder Spieler“, so Lahm weiter.

Auch Thomas Müller freut sich auf das Spiel. „Real Madrid hat immer einen gewissen Mythos. Es macht Spaß, sich im Vorfeld einer Saison mit so einem Gegner messen zu können. Wenn man ein Freundschaftsspiel in der Vorbereitung hat, spielt man lieber gegen Real Madrid als gegen den FC Dingolfing, weil das einfach ein anderer Gradmesser ist. Um da zu bestehen, müssen wir schon am Freitag ziemlich viel abrufen.“

Drei Weltmeister in München

Zumal die Königlichen angekündigt haben, mit ihrer derzeit besten Formation antreten zu wollen. Zwar wird der Brasilianer Kaká ebenso wie auf der Gegenseite Arjen Robben verletzt fehlen, doch mit den Weltmeistern Iker Casillas, Xabi Alonso und Sergio Ramos sowie Cristiano Ronaldo, Gonzalo Higuaín oder den beiden Neuzugängen Fernando Carvalho und Sami Khedira stehen genügend klangvolle Namen in Reihen der Madrilenen.

Van Gaal hingegen wird bei diesem Test auf einige seiner Spieler verzichten. So werden die am Mittwoch im Länderspieleinsatz befindlichen Akteure eine Pause erhalten. „Sie können nicht zwei Spiele in drei Tagen bestreiten“, sagte Van Gaal, der somit den einen oder anderen Akteur der zweiten Mannschaft als Ersatzspieler aufbieten wird.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 18/08/2010 19:51

Schön das es wieder einen Patenordner des FC. Bayern gibt, hatte diesen auch eine ganze Weile, wünsche dir viel Glück dabei. pokal banana banana


I'm back here in my spot
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 20/08/2010 07:51

Danke Jancker, freut mich das Du mir als ehemaliger Pate Glück wünschst.

Dann auf einen guten Saisonstart heute.

pokal banana
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 20/08/2010 07:59

Wiedersehen
McClaren, Van Gaal und der FC Bayern


Oft haben sich die Wege von Wolfsburgs Trainer Steve McClaren und des FC Bayern noch nicht gekreuzt. Bei der wahrscheinlich schmerzhaftesten Stunde in der Vereinsgeschichte des deutschen Rekordmeisters war der 49-Jährige, der am Freitagabend in der Allianz Arena als erster englischer Trainer sein Bundesliga-Debüt feiern wird, aber dabei. 1999, bei der bitteren Final-Niederlage in der Champions League gegen Manchester United (1:2) war McClaren Assistent von ManU-Coach Alex Ferguson.

Doch dies ist nicht die einzige Verbindung McClarens nach München. Die andere ist Louis van Gaal. Beide kennen sich aus dem Titelrennen in der holländischen Eredivisie in der Saison 2008/09. Van Gaal wurde damals mit AZ Alkmaar Meister, McClaren mit Twente Enschede Vize-Meister.

Unentschieden im direkten Duell

„Er ist ein sehr guter Trainer und Motivator“, schilderte Van Gaal jetzt vor dem Wiedersehen seinen Eindruck von McClaren, der in der letzten Saison mit Twente den Titel in Holland gewann. „Bei Twente hat er den Spielstil seines Vorgängers Fred Rutten übernommen und erfolgreich weiterentwickelt.“

Das direkte Duell der beiden ehemaligen Meisterrivalen in Holland endete unentschieden. Van Gaal gewann mit Alkmaar das Hinspiel gegen Twente 3:0, McClaren revanchierte sich im Rückspiel mit demselben Ergebnis. „Ich kenne ihn nur oberflächlich. Er ist sehr sympathisch“, meinte Van Gaal und führte McClarens „guten Lebenslauf“ als Indiz für dessen Trainerqualitäten an.

Das Kapitel Nationalmannschaft

Abgesehen von den zwei erfolgreichen Jahren bei Twente (2008 - 2010) ließ McClaren als Chefcoach beim FC Middlesbrough (2001 - 2006) aufhorchen. Den Premier-League-Klub führte er erstmals in einen europäischen Wettbewerb, erreichte 2006 das UEFA-Cup-Finale und holte 2004 mit dem Ligapokal den bis heute einzigen Titel nach Nordengland.

Nur als Trainer der englischen Nationalmannschaft (2006 - 2007) hatte McClaren nichts zu feiern. Ganz im Gegenteil. Nach der verpassten EM-Qualifikation musste er viel Hohn und Spott über sich ergehen lassen. Jenes Kapitel sage aber nichts über McClarens Fähigkeiten als Trainer, betonte Van Gaal. „Ich habe auch keinen Erfolg mit der Nationalmannschaft gehabt“, erinnerte er an seine eigene Zeit als Trainer der niederländischen „Elftal“ (2000 - 2002). Am Freitag treffen beide zum dritten Mal aufeinander.
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Re: FC Bayern München - 20/08/2010 08:15

Längere Pause droht
Saisonauftakt ohne Olic


Der Ball in der Bundesliga rollt wieder, doch der FC Bayern muss zum Auftakt der neuen Saison auf zwei Aktivposten in der Offensive verzichten. Mit Arjen Robben (Muskelriss im Oberschenkel) und Ivica Olic (Knieprobleme) fehlen dem Rekordmeister die beiden besten Torschützen der vergangenen Saison. Robben steuerte 23 Treffer zum Gewinn des Doubles bei, Olic deren 19.

Während Robben rund zwei Monate aussetzen muss, bis seine vor der Weltmeisterschaft in Südafrika erlittene Verletzung vollends ausgeheilt ist, droht nun auch Olic eine längere Pause. „Die Diagnose ist schwierig“, sagte Trainer Louis van Gaal am Donnerstag über den Kroaten, der beim Länderspiel vergangene Woche in der Slowakei einen Schlag aufs Knie erhalten hatte und seitdem über Beschwerden im Gelenk klagt.

Sonderurlaub für Robben

„Der Arzt hat sich für eine konservative Behandlung entschieden, keine Operation“, erklärte Van Gaal und fügte an: „Das dauert immer lange.“ Wie lange Olic ausfallen wird, ist derzeit nicht abzusehen. Beim Bundesligastart am Freitagabend gegen den VfL Wolfsburg wird er definitiv nicht dabei sein.

Van Gaals Landsmann Robben kuriert seine Muskelverletzung derzeit nicht in München aus, er bekam einen Sonderurlaub von zehn bis 14 Tagen verordnet. „Er wurde von unserem Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in den Urlaub geschickt. Jetzt hat er ein bisschen Ruhe. Danach hoffe ich, dass er mit dem Training anfangen kann“, teilte Van Gaal mit.

Verletzungen vor der Tür

Neben Robben und Olic muss Van Gaal auch noch auf Abwehrspieler Breno verzichten, der sich nach seinem im März erlittenen Kreuzbandriss noch im Aufbautraining befindet. Angesichts des kurzen Urlaubs für seine insgesamt 13 WM-Fahrer befürchtet Van Gaal, dass sich in den ersten Wochen der neuen Spielzeit weitere Spieler verletzen könnten.

„In Holland sagt man: Die Verletzungen stehen vor der Tür“, so der 59-Jährige, der den Saisonstart rund fünf Wochen nach dem WM-Finale als zu früh erachtet. „Es ist ein Problem, dass nach einer Weltmeisterschaft so schnell wieder angefangen wird.“
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Re: FC Bayern München - 20/08/2010 08:20


Startschuss zur Titelverteidigung
Meister gegen Ex-Meister - es kribbelt beim FCB


Franck Ribéry spürt es. Miroslav Klose auch. Louis van Gaal sowieso. „Das Kribbeln“, stellte Jörg Butt fest, „beginnt.“ Denn es geht wieder los!

Am Freitagabend eröffnet der FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg in die neue und insgesamt 48. Bundesliga-Saison. Der amtierende Meister gegen den Ex-Meister. „Es ist wunderbar, dass es wieder anfängt“, sagte Van Gaal.

104 Tage, nachdem der FC Bayern im letzten Spieltag der vergangenen Saison die Meisterschale in Empfang genommen hat, beginnt für den Rekordchampion in der Allianz Arena die Mission Titelverteidigung. Die Latte liegt nach dem Double-Gewinn und dem Einzug ins Champions-League-Finale in der letzten Saison hoch. „Es ist nicht einfach, diese Leistung zu wiederholen. Aber wir arbeiten daran“, betonte Van Gaal.

Saisonziel Nummer eins ist wie jedes Jahr die Meisterschaft. „Ich bin nicht so arrogant, zu sagen, dass wir Meister werden“, sagte der FCB-Chefcoach, „aber wir werden darum kämpfen und ich glaube, dass wir eine gute Chance haben.“ Thomas Müller meinte: „Wenn wir unsere Leistung bringen, dann sind wir kaum aufzuhalten.“

Dabei war die Vorbereitung des FC Bayern mit sieben Trainingswochen, sechs Testspielen und dem Gewinn des Supercups alles andere als einfach. Elf WM-Teilnehmer haben erst zweieinhalb Wochen Training in den Beinen, Franck Ribéry nach seiner Leisten-Operation nur ein paar Tage mehr. Lediglich zwei Spieler sind laut Van Gaal zum Saisonstart richtig fit. „Vielleicht im November“ sieht Deutschlands „Trainer des Jahres“ seine Mannschaft bei 100 Prozent.

Ambitionierte 'Wölfe'

Dennoch startet Van Gaal, der gegen Wolfsburg auf die verletzten Arjen Robben, Ivica Olic und Breno verzichten muss, mit einem „guten Gefühl“ in die neue Bundesliga-Saison. „Unser Einstiegsniveau ist höher als letztes Jahr“, erklärte er und hofft auf „mehr Punkte“ in den ersten Spielen als im Vorjahr. Gegen Wolfsburg sollen die ersten drei eingefahren werden. „Wir werden angreifen, Wolfsburg wird verteidigen“, erwartet Van Gaal eine Partie, wie sie der FC Bayern in der letzten Saison meistens erlebt hat.

Im Lager des Gegners liebäugelt man derweil damit, den Bayern gleich zum Saisonstart ein Bein zu stellen. „Wir wollen unter die ersten fünf. Mittelfristig wollen wir wieder an die Plätze anknüpfen, die zur Champions League berechtigen - aber Schritt für Schritt“, erklärt der neue VfL-Manager Dieter Hoeneß die Ambitionen des Meisters von 2009, der die letzte Saison auf Platz acht abschloss.

'Eine gefährliche Mannschaft'

Um ihre Ziele zu erreichen, haben die „Wölfe“ viel Geld ausgegeben. Mit rund 22,5 Millionen Euro für die Neuzugänge ist Wolfsburg im Moment „Investitionsmeister“. Das neue Innenverteidiger-Duo Arne Friedrich und Simon Kjaer, Mittelfeldakteur Cicero und Außenstürmer Mario Mandzukic sind die prominentesten Neu-„Wölfe“. Und noch ist der VfL nicht am Ende seiner Transfertätigkeiten angekommen. „Wie der Kader genau aussieht, werden wir erst nach dem Ende der Transferfrist wissen“, betonte Steve McClaren.

Der erste englische Trainer in der Bundesliga ist ebenfalls neu in Wolfsburg. Er freut sich auf das Duell beim Titelverteidiger. „Es gibt kein besseres Spiel, um in die Saison zu starten“, sagte er, „danach werden wir wissen, wo wir stehen.“ Unterschätzen darf man Wolfsburg auf keinen Fall. Ribéry zählt die „Wölfe“ sogar zum Kreis der Titelkonkurrenten des FC Bayern. Auch Klose meinte: „Wolfsburg ist eine gefährliche Mannschaft. Vielleicht ist es unser Plus, dass sie noch nicht so eingespielt sind wie wir.“

'Müssen sicherer und schneller spielen'

Die Bayern wissen aber auch, dass sie im Vergleich zum DFB-Pokalsieg beim TSV Germania Windeck (4:0) vom vergangenen Montag gegen den VfL eine Schippe drauflegen müssen. „Wir müssen versuchen, sicherer und schneller zu spielen als gegen Windeck“, sagte Toni Kroos. Butt betonte: „Das Pokalspiel ist kein Gradmesser. Erst im ersten Ligaspiel sieht man, wie weit man ist.“ Freitagabend also. Bis dahin wird es weiter kribbeln.
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Re: FC Bayern München - 20/08/2010 08:22

Das Saison-Eröffnungsspiel zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg am Freitagabend in der Allianz Arena wird live in 197 Ländern übertragen. Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Donnerstag mitteilte, stellt das Duell der beiden Meister der vergangenen zwei Jahre damit einen Rekord für ein Eröffnungsspiel auf. In Deutschland wird die Begegnung direkt in der ARD, bei Sky sowie bei Liga Total ausgestrahlt. Die Highlights der Partie gibt es kurz nach dem Schlusspfiff bei FCB.tv.

FCB mit überragender Startbilanz
Saisonauftakt für den FC Bayern bedeutet meistens auch drei Punkte für den deutschen Rekordmeister. In den letztn 24 Jahren haben die Münchner nur zwei Mal ein Auftaktspiel in eine Saison verloren, die letzte Niederlage gab es in der Spielzeit 2001/02 (0:1 in Mönchengladbach). Insgesamt ist der FCB bisher 25 Mal imit einem Heimspiel in die Saison gestartet, dabei gab es 18 Siege, fünf Unentschieden und nur zwei Niederlagen.

Nichts zu holen für Wolfsburg
Die Gastspiele des VfL Wolfsburg beim FC Bayern standen in den vergangenen Jahren unter keinem guten Stern. Seit dem Bundesliga-Aufstieg im Jahr 1997 gewann der FCB nur gegen Bayer Leverkusen öfter als gegen die Niedersachsen. Von den bisherigen 13 Partien in München gewannen die Gastgeber elf, ein Mal gab es ein Unentschieden, das Torverhältnis lautet 37:10 für die Bayern. Im letzten Duell vor fast genau einem Jahr gab es zum Einstand von Arjen Robben einen klaren 3:0-Erfolg der Bayern.

Kinhöfer pfeift den Auftakt
Thorsten Kinhöfer wird den FC Bayern und den VfL Wolfsburg am Freitagabend zum offiziellen Bundesligastart aufs Spielfeld führen. Der 42 Jahre alte Unparteiische aus dem westfälischen Herne pfiff bereits in der Saison 2008/09 das BL-Eröffnungsspiel, damals zwischen Bayern und dem Hamburger SV (2:2). Im vergangenen Januar war er beim offiziellen Rückrundenstart zwischen Bayern und Hoffenheim (2:0) im Einsatz. Außerdem war Kinhöfer in der letzten Saison unter anderem beim DFB-Pokalsieg des FC Bayern (4:0 gegen Bremen) an der Pfeife. In der Allianz Arena wird er am Freitag assistiert von Detlef Scheppe und Christian Fischer, Vierter Offizielelr ist Tobias Stieler.
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Re: FC Bayern München - 27/08/2010 07:48

Totti, Fink und Rummenigges Ex-Kollege

AS Rom, FC Basel und CFR Cluj - der italienische Vize-Meister sowie der Schweizer und der rumänische Titelträger sind die Gegner des FC Bayern in der Vorrunde der Champions League. Schwerster Gegner ist sicherlich die Roma mit Superstar Francesco Totti, aber auch Basel und Cluj sind nicht zu unterschätzen und könnten zu gefährlichen Stolpersteinen werden.

Die Gegner im Portrait

AS Rom: Um aktuelle Infos über den AS Rom zu erhalten, können sich die Bayern bei Luca Toni erkundigen. Der ehemalige Bayern-Stürmer war in der zweiten Hälfte der letzten Saison an den italienischen Hauptstadtklub ausgeliehen. Auch Paulo Sergio spielte vor seiner Zeit in München bei der Roma. Der große Star beim Vize-Meister ist seit vielen Jahren Nationalspieler Francesco Totti, der seit dieser Saison mit dem Brasilianer Adriano einen neuen Nebenmann im Sturm hat. Beim Auftaktmatch in München wird Adriano aber aufgrund einer Oberschenkelverletzung ausfallen.

Erst drei Mal feierte der AS Rom den Scudetto, zuletzt 2001. Danach wurde man insgesamt sechs Mal Vize-Meister. Die letzten Erfolge feierte der Hauptstadtklub 2007 und 2008, als zwei Mal in Folge der Pokal gewonnen wurde. Von 2007 bis 2009 spielte man durchgehend in der Königsklasse, mehr als das Viertelfinale erreichte man aber nicht. Im letzten Jahr war man nur in der Europa League vertreten. International warten die Tifosi der Roma, die das über 72.000 Zuschauer fassende Olympiastadion leicht in einen Hexenkessel verwandeln können, immer noch auf den ersten Titel.

Bayern gegen AS Rom - dieses Duell gab es erst ein einziges Mal in europäischen Klubwettbewerben. 1984/85 setzte sich die Münchner im Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger mit 2:0 zuhause und 2:1 in Rom durch.

FC Basel: Das Spiel gegen den Schweizer Traditionsklub wird für den FC Bayern ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Ex-Bayern-Profi Thorsten Fink ist seit einem Jahr Trainer beim FC Basel und führte seine Mannschaft gleich zum nationalen Double. „Ich habe es tatsächlich irgendwie gespürt, dass wir auf die Bayern treffen werden“, sagte Fink nach der Auslosung. „Es musste wohl so kommen, und ich freue mich sehr darüber.“ Assistiert wird Fink vom ehemaligen Münchner Jugendcoach Heiko Vogel, im Team stehen ehemalige Bundesliga-Kicker wie Marco Streller (Stuttgart), Alexander Frei (Dortmund) und Benjamin Huggel (Frankfurt).

Der FCB ist der erfolgreichste Klub in der Schweizer ersten Liga der letzten Jahre. Seit 2002 gewann man fünf Mal den Titel, drei Mal wurde man Vize-Meister. Insgesamt stehen 13 Meisterschaften zu Buche. Heimstätte ist der St. Jakob-Park, in dem 42.500 Zuschauer Platz finden und der 2008 auch Austragungsort der EM war. Philipp Lahm und Co. spielten hier erfolgreich das Viertelfinale gegen Portugal und das Halbfinale gegen die Türkei.

1962/63 fand das bislang einzige Duell auf europäischer Bühne statt. In der ersten Runde des Messe-Pokals gewannen die Münchner in Basel mit 3:0, zum Rückspiel traten die Schweizer dann nicht mehr an. Zuletzt standen sich beide Teams vergangenen Januar in einem Testspiel gegenüber, das die Münchner mit 3:1 gewannen. Basel erreichte durch zwei Siege gegen den moldawischen Meister FC Sheriff Tiraspol die Gruppenphase der Champions League. In der Schweizer Meisterschaft liegt die Fink-Truppe nach sechs Spieltagen (drei Siege, zwei Niederlagen, ein Remis) auf Platz drei.

CFR Cluj: Der aktuelle Double-Gewinner aus der viertgrößten Stadt in Rumänien hat sich zum zweiten Mal für die Königsklasse qualifiziert. Auch vor zwei Jahren spielte Cluj - in Deutsch Klausenburg - in einer Gruppe mit dem AS Rom und ließ gleich mit einem 2:1-Auswärtssieg in der italienischen Hauptstadt aufhorchen. Anschließend gelang zuhause ein beachtliches 0:0 gegen den FC Chelsea, letztendlich musste man aber nach der Gruppenphase die Segel streichen.

Seine Heimspiele trägt der 1907 gegründete Klub aus Siebenbürgen im Stadion Dr. Constantin Radulescu aus, in dem 23.200 Zuschauer Platz finden. Erst in den vergangenen Jahren trug sich Cluj in die Erfolgslisten ein: zwei Mal Meister (2007/08, 2009/10), drei Mal Pokalsieger (2007/08, 2008/09 und 2009/10), zwei Mal Supercup (2009, 2010).

Trainer ist der Italiener Andrea Mandorlini, ein ehemaliger Teamkollege von FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei Inter Mailand. Überhaupt spielen beim CFR nur noch wenige Rumänen. Ganze neun an der Zahl sind es, dafür verdienen fünf Brasilianer, vier Portugiesen, zwei Argentinier und zwei Italiener ihre Brötchen in Cluj. Der Start in die aktuelle Saison war allerdings wenig erfolgreich. Nur eines der ersten fünf Spiele hat der Vorjahresmeister gewonnen.
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Re: FC Bayern München - 27/08/2010 07:50

'Es hätte schwerer kommen können'

Rom, Basel und Cluj - die Bayern waren sich nach der Auslosung ihrer Gruppengegner in der Champions League einig: Das ist machbar. „Ich bin mit dieser Auslosung zufrieden. Es hätte viel schlimmer kommen können“, meinte Louis van Gaal. Thomas Müller sagte: „Andere Mannschaften hat es viel heftiger erwischt als uns.“

Dennoch wissen die Bayern auch: Es ist Vorsicht geboten. „Ich warne davor, diese Gruppe als Selbstläufer zu betrachten“, sagte Karl-Heinz Rummenigge. „Wir müssen auch diese Gruppe hoch konzentriert angehen, um weiter zu kommen“, betonte auch Van Gaal.

Die Stimmen zur Auslosung im Überblick:

Karl-Heinz Rummenigge: „Ich warne davor, diese Gruppe als Selbstläufer zu betrachten. Speziell Rom und Basel sind zwei Klubs, die sehr schwierig zu spielen sind. Wir müssen aufpassen. Ich persönlich freue mich auf das Duell gegen Cluij. Dort ist ein ehemaliger Mannschaftskollege aus meiner Zeit bei Inter Mailand heute Trainer.“

Louis van Gaal: „Ich bin mit dieser Auslosung zufrieden. Es hätte viel schlimmer kommen können. Aber wir müssen auch diese Gruppe hoch konzentriert angehen, um weiter zu kommen. Die ganz langen Flugreisen bleiben uns erspart.“

Mark van Bommel: „Es hätte sicherlich schwerer kommen können. Trotzdem müssen wir voll konzentriert in die Spiele reingehen, weil es drei schwierige Mannschaften sind. Dennoch ist klar: Der FC Bayern ist Favorit.“

Philipp Lahm: „In dieser Gruppe sind wir natürlich Favorit. Ich freue mich besonders auf Basel und das Wiedersehen mit Thorsten Fink. Rom wird sehr schwer, Cluj kennen wir noch nicht, aber ich denke wir müssen in die K.o.-Phase kommen.“

Bastian Schweinsteiger: „Diese Gruppe ist eine reizvolle Aufgabe. Rom ist die erfahrenste Mannschaft. Ich freue mich sehr auf Thorsten Fink und den FC Basel. In diesem Stadion werden Erinnerung in mir wach… da spielten wir bei der Euro 2008 gegen Türkei und Portugal. Vorsicht sollten wir vor Cluj haben, die haben in der vorletzten Saison in Rom gewonnen.“

Thomas Müller: „Andere Mannschaften hat es viel heftiger erwischt als uns. Ich bin mir sicher, dass wir gegen Rom, Basel und Cluj voll konzentriert zur Sache gehen. Dafür sorgt schon Louis van Gaal.“
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Re: FC Bayern München - 27/08/2010 07:52

FCB trifft auf Rom, Basel und Cluj

Die UEFA-Spieler des Jahres haben dem FC Bayern eine gute und durchaus machbare Vorrunden-Gruppe in der Königsklasse beschert. AS Rom, FC Basel und CFR Cluj heißen die Gegner des deutschen Rekordmeisters auf dem Weg in die K.o.-Runde. Das ergab die Auslosung am frühen Donnerstagabend im Grimaldi-Forum in Monaco, nach der der FCB in der kommenden Champions-League-Saison in der Gruppe E an den Start geht.

Dabei kann der FCB, der wie schon im Vorjahr im ersten Lostopf der besten acht Mannschaften vertreten war, mit den bevorstehenden Aufgaben durchaus zufrieden sein. Denn Julio Cesar, Maicon, Wesley Sneijder und Diego Milito, die während der einzelnen Auslosungsdurchgänge ihre Auszeichnungen als beste Spieler der vergangenen Champions-League-Spielzeit erhielten, bewiesen ein gutes Händchen und losten auch die eine oder andere Hammergruppe aus.

Van Gaal zufrieden

„Es hätte viel schlimmer kommen können. Aber wir müssen auch diese Gruppe hoch konzentriert angehen, um weiter zu kommen“, lautete die erste Reaktion von Bayern-Trainer Louis van Gaal über die kommenden Aufgaben. Allerdings warnte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge davor, diese Gruppe „als Selbstläufer zu betrachten. Speziell Rom und Basel sind zwei Klubs, die sehr schwierig zu spielen sind. Wir müssen aufpassen.“

Zum Auftakt empfängt der FC Bayern am 15. September den italienischen Vertreter AS Rom. „Die sind im letzten Jahr Zweiter geworden, haben die Serie A offen gehalten bis zum Schluss. Das ist ein schwieriger Gegner“, sagte Co-Trainer Hermann Gerland, der die Auslosung live im Studio von FCB.tv verfolgte, über den italienischen Vizemeister. „Wir hatten im letzten Jahr gute Erfahrungen mit italienischen Mannschaften - außer im Finale“, so Gerland weiter.

Wiedersehen mit Thorsten Fink

Zwei Wochen später (28.09.) gastieren die Bayern beim FC Basel. „Eine interessante Partie“, urteilte Gerland über die Mannschaft seines früheren Leitwolfs beim FCB II, Thorsten Fink. Basel, gegen den der FC Bayern zuletzt am 12. Januar ein Testspiel mit 3:1 gewann, sei zudem „einfach zu erreichen. Aber wir dürfen sie natürlich nicht unterschätzen.“ Insgesamt habe der FCB „große Chancen, weiterzukommen.“

Am 19. Oktober folgt das Heimspiel gegen den rumänischen Meister aus Cluj. Die weiteren Termine sind: 3. November in Cluj, 23. November in Rom und schließlich am 8. Dezember zuhause gegen den FC Basel. Die besten beiden Teams aus den acht Gruppen ziehen ins Achtelfinale ein, die Auslosung dazu findet am 17. Dezember um 12.00 Uhr (MEZ) in Nyon statt. Die Drittplatzierten der Gruppenphase qualifizieren sich für die Runde der letzten 32 in der UEFA Europa League.
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Re: FC Bayern München - 27/08/2010 07:53

Ohne Demichelis nach Kaiserslautern

Ohne Abwehrspieler Martin Demichelis wird der FC Bayern sein Bundesliga-Auswärtsspiel bei Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern bestreiten. Wie schon beim Saison-Auftakt gegen den VfL Wolfsburg wird der argentinische Nationalspieler nicht im Kader des Rekordmeisters stehen. „Ich werde ihn nicht mitnehmen“, kündigte Trainer Louis van Gaal am Donnerstag an. „Das haben wir zusammen entschieden. Jeder Spieler hat seine eigene Zeit für Trauer.“ Laut Van Gaal sei der 29-Jährige nach dem Verlust seines Stammplatzes noch nicht fokussiert genug für einen Einsatz.

Starke Serie gegen Lautern
Kaiserslautern ist einer der wenigen Orte auf der Fußball-Landkarte, wo der FC Bayern eine negative Bilanz aufweist. 17 Niederlagen kassierte der Rekordmeister auf dem Betzenberg, zwölf Mal gewann er, elf Mal trennten sich beide Teams unentschieden. Die letzte Niederlage ist allerdings bereits elf Jahre alt. Im April 1999 verlor der FCB im Fritz-Walter-Stadion mit 1:2 (Tore: Ali Daei / Andreas Buck, Jürgen Rische) - es war überhaupt das letzte Mal, dass der die Bayern gegen die Pfälzer den Kürzeren zogen. Seitdem gab es (zuhause und auswärts) in 14 Bundesligaspielen keine Niederlage mehr (10 Siege, 4 Remis). Rechnet man Ligapokal- und DFB-Pokal-Begegnungen hinzu, kommt man sogar auf 18 Duelle in Folge ohne Bayern-Pleite.

Zum ersten Mal gegen Bayern
Auf dem heimischen Betzenberg ist der FCK eine Macht. Das erste Saison-Heimspiel haben die „Roten Teufel“ seit fünf Jahren nicht mehr verloren (4 Siege, 1 Remis). In der vergangenen Zweitliga-Saison kassierten sie in 17 Heimspielen nur zwei Niederlagen. Noch nie war übrigens der FC Bayern als erste Mannschaft in einer Saison zu Gast im Fritz-Walter-Stadion. Umgekehrt waren die Pfälzer schon zweimal Gegner beim Heimauftakt des FCB. Die Bilanz ist ausgeglichen: 1968 gewannen die Bayern (2:0, Tore: Ohlhauser / Eigentor Rehhagel), 1997 die Lauterer (1:0, Tor: Schjönberg).

Meyer an der Pfeife
Florian Meyer heißt am Freitagabend der Schiedsrichter der Partie zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem FC Bayern. Der 41 Jahre alte Unparteiische aus Burgdorf leitete in der vergangenen Saison fünf Partien mit Beteiligung des FCB, dabei gab es drei Siege, ein Unentschieden und ein Remis. Die letzte Begegnung war der 3:1-Erfolg am letzten Spieltag bei Hertha BSC Berlin, im Anschluss nahmen die Münchner zum 22. Mal die Meisterschale in Empfang.

Tymoshchuk für Ukraine
Auch Anatoliy Tymoshchuk geht nächste Woche auf Länderspielreise. Der Mittelfeldmann vom FC Bayern steht im 22-köpfigen Aufgebot der ukrainischen Nationalmannschaft für die beiden Test-Länderspiele gegen Polen (4. September) und Chile (7. September). Als Co-Gastgeber der EM 2012 sind Tymo und Co. bereits für das Endturnier qualifiziert.
Posted By: Unicorn

Re: FC Bayern München - 27/08/2010 07:58

Ausgeschlafener FCB will 'Betze' stürmen

Wenn es nach Thomas Müller ginge, dann könnte der FC Bayern ruhig immer abends spielen. „Die Temperaturen sind meistens angenehmer, das Flair im Stadion ist noch reizvolller. Und körperlich fühle ich mich abends auch besser. Ich kann drei Mal essen kann mich den ganzen Tag darauf vorbereiten.“ Ähnlich sieht es Mark van Bommel: „Da kann man noch mal schlafen und sich insgesamt besser vorbereiten.“

Vielleicht ist es also gar nicht so schlecht, dass die Bayern zur ihrer Saisonauswärtspremiere wie schon am ersten Spieltag wieder ein Abendspiel haben. Denn um am Freitag bei Aufsteiger und Zweitligameister 1. FC Kaiserslautern bestehen zu können, werden Louis van Gaal und seine Mannschaft ziemlich ausgeschlafen sein müssen.



Freitagabend, ausverkaufter Betzenberg, knapp 50.000 Zuschauer im Stadion - es gibt gemütlicher Orte für den FC Bayern in der Bundesliga als Kaiserslautern und das Fritz-Walter-Stadion. Die ganze Pfalz fiebert dem Spiel des Jahres gegen den FC Bayern entgegen. 130.000 Ticketwünsche sind auf der Geschäftsstelle des 1. FCK eingegangen, die ohnehin schon große Euphorie im Umfeld des Klubs geht durch den Auftaktsieg in Köln fast schon durch die Decke.

Das weiß auch Van Gaal, der gehofft hatte, „dass wir die ersten fünf Spieltage nicht gegen einen Aufsteiger spielen müssen, so wie letztes Jahr gegen Mainz.“ Am dritten Spieltag der Vorsaison verloren die Bayern bekanntlich beim FSV mit 1:2. „Das wird eine schwierige Aufgabe“, sagte Van Bommel vor seiner Betzenberg-Premiere. Der Kapitän freut sich aber schon auf die ganz besondere Atmosphäre auf Deutschlands höchstem Fußballberg: „Das sind die schönsten Spiele.“

FCB noch nicht bei 100 Prozent

„Wir werden sie ganz bestimmt nicht unterschätzen“, versicherte Müller, „wir müssen aufpassen und hochkonzentriert sein.“ Van Bommel hofft, gegen die „Roten Teufel“ an die Leistung der ersten Halbzeit gegen den VfL Wolfsburg anknüpfen zu können. „Die zweite Halbzeit war nicht so gut. Wir dürfen nicht wieder so einen Rückfall bekommen wie die ersten 15 Minuten nach der Pause.“ In dieser Phase war Wolfsburg bekanntlich der Ausgleich gelungen, erst in der Nachspielzeit erzielte Bastian Schweinsteiger den Siegtreffer.

Van Gaal weiß, dass das Gros seiner Mannschaft nach der schwierigen Vorbereitung noch nicht bei 100 Prozent ist. „Wir haben den Supercup gewonnen, das erste Pokalspiel und den Bundesligaauftakt auch - wir sind auf einem guten Weg, aber es wäre besser, wenn wir auch noch Kaiserslautern schlagen würden“, hofft der Bayern-Coach auf die Maximalausbeute von sechs Punkten: „Allerdings wird das nicht einfach.“

Olic kehrt zurück

Gerade in kämpferischer Hinsicht wird der FCK den Bayern alles abverlangen. „Sie haben eine unglaubliche Kampfkraft“, sagte Van Gaal respektvoll über den Gegner. „Sie werden brennen“, warnte Miroslav Klose. Der ehemalige Lauterer weiß ganz genau, was auf ihn und seine Mannschaftskollegen zukommen wird: „Freitagabendspiele auf dem Betze waren immer die geilsten. Und ich glaube, die meisten hat der FCK gewonnen.“

Gut, dass die Bayern da am Donnerstagnachmittag ohne Personalsorgen in die Pfalz aufgebrochen sind. Van Gaal kann auf das selbe Personal zurück greifen wie vor einer Woche beim Auftaktsieg gegen Wolfsburg. Zurück im Kader ist Ivica Olic, der seine Knieprobleme überwunden hat. Auf Martin Demichelis hingegen wird Van Gaal weiterhin verzichten. Der Bayern-Coach sieht den Argentinier nach dem Verlust des Stammplatzes noch nicht fokussiert genug für einen möglichen Einsatz.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 03/11/2010 19:39

Recht verwahrlost der Ordner aah


Wer ist hier eigentlich das Oberhaupt?


Der Hoeneß-Streit überschattet den Champions-League-Auftritt des FC Bayern in Cluj. Von der Aufarbeitung der Krise dürfte abhängen, ob Louis van Gaal tatsächlich Trainer des Klubs bleibt.

Es ist auch am Mittwoch den ganzen Tag sehr diesig gewesen über Cluj im welligen Siebenbürgenland, ein Offizieller aus dem Tross des FC Bayern witzelte, in der schweren Luft liege wohl noch der Rauch der Friedenspfeife. Als Friedensgipfel ist ja zunächst die rund anderthalbstündige Unterredung von Bayern-Trainer Louis van Gaal, 59, und Präsident Uli Hoeneß, 58, bewertet worden, die sie am späten Dienstagnachmittag im sechsten Stock ihres Mannschaftshotels "Opera Plaza" abgehalten hatten.


In einer offenen Diskussion hat man sich ausführlich ausgetauscht und auch ausgesprochen", hatte der Klub dann schriftlich zur verblüffenden Wendung in diesem Streit unter meinungsstarken Männern mitgeteilt. Doch nach allem, was man bisher in Erfahrung bringt zu diesem Gipfeltreffen, wird die Europacup-Reise nach Rumänien wohl doch eher weniger als Friedensmission in die Klubhistorie eingehen.

Dass Karl-Heinz Rummenigge, der bislang noch nicht als Mediator in Erscheinung trat, die zwei Kombattanten überhaupt an den Tisch brachte, an dem auch sein Finanzvorstand Karl Hopfner und Sportdirektor Christian Nerlinger saßen - das darf sich der Vorstandschef mit Recht als Erfolg zuschreiben lassen. Nur kurz zuvor hatte ja van Gaal in seiner denkwürdigen Pressekonferenz zum Spiel in Cluj mit seiner Replik ("erstaunt und enttäuscht") auf Hoeneß' Angriffe vom Sonntag Rummenigges Mission massiv erschwert. Doch eine große Freundschaft werde das nicht mehr werden, heißt es nun aus dem Verhandlungskreis. Es sei einfach zu viel passiert.


Hoeneß hat sich dem Vernehmen nach auch nicht entschuldigt, wofür auch, wird er sagen. Van Gaal wiederum habe erstaunlich besonnen und ruhig debattiert. Vor sechs Jahren hat er mal seinen Posten als Direktor von Ajax Amsterdam kurzfristig niedergelegt, weil er die Unterstützung der Klubspitze vermisste; er hat beim FC Barcelona mit Diven wie Hristo Stoitschkov gebrochen, ohne Rücksicht auf mögliche Konsequenzen für seine Stellung. Van Gaals Rücktritt habe seit Sonntag aber niemals zur Debatte gestanden, sagt ein Beteiligter. Dafür schätze er zu sehr die Arbeit mit dem Team, das mehrheitlich hinter ihm steht.

Doch ob van Gaal seinen kürzlich bis Juni 2012 verlängerten Vertrag erfüllen wird, hängt jetzt vielleicht auch von der internen Aufarbeitung des Vorgangs ab. Wer das Kleingedruckte des Friedensabkommens von Cluj liest, dem erschließt sich bereits eine gravierende Änderung, die Hoeneß womöglich beabsichtigte: Er, der - nach rund drei Jahrzehnten als Manager - vorigen Herbst ins Ehrenamt und Kontrollorgan wechselte, er rückt wieder näher an das Geschehen heran.


"Es wurde vereinbart, künftig öfter sich genau in diesem Kreis zu treffen und alle anstehenden Themen des FC Bayern München zu besprechen", heißt es in der Bayern-Depeche zur Aussprache. Hoeneß soll offenkundig wieder an den "Montagsgesprächen" zwischen Vorstand und Trainer, die alle zwei, drei Wochen stattfinden, teilnehmen. Er wäre demnach zurück im operativen Geschäft.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 03/11/2010 19:48

[img:center]http://abendblatt.de/sport/article1684030/Bomber-Gerd-Mueller-feiert-65-Geburtstag.html[/img]

Er war der Beste peace
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 03/11/2010 20:44

Titel und Tore
Gerd Müllers Karriere in Zahlen


Der Strafraum war seine Welt, Tore sein Markenzeichen: Gerd Müller, der „Bomber der Nation“, gehört zu den ganz großen Persönlichkeiten im deutschen Fußball und ist bereits zu Lebzeiten eine Legende. Am Mittwoch feiert der vielleicht beste Torjäger aller Zeiten im kleinen Kreis seinen 65. Geburtstag. fcbayern.de hat Müllers beeindruckende Erfolgsliste aufgeführt.


Gerd Müllers Erfolge im Überblick

Deutsche Nationalmannschaft (1966 - 1974):

* Weltmeister 1974
* Europameister 1972
* WM-Torschützenkönig 1970 (10 Tore)
* 62 Länderspiele / 68 Tore


FC Bayern München (1964 - 1979):

* Weltpokalsieger 1976
* Europapokalsieger der Landesmeister 1974, 1975, 1976
* Europapokalsieger der Pokalsieger 1967
* Deutscher Meister 1969, 1972, 1973, 1974
* Deutscher Pokalsieger 1966, 1967, 1969, 1971
* Europas Torschützenkönig 1970, 1972
* Bundesliga-Torschützenkönig 1967, 1969, 1970, 1972, 1973, 1974, 1978
* Europas „Fußballer des Jahres“ 1970
* Deutschland „Fußballer des Jahres“ 1967, 1969
* 427 Bundesligaspiele / 365 Tore
* 74 Europapokalspiele / 66 Tore


Fort Lauderdale Strikers (1979 - 1981):

* 80 Spiele North American Soccer League / 40 Tore
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 03/11/2010 20:45

Der FC Bayern führt nach 45 Minuten durch zwei Tore von Nationalspieler Gomez in Cluj mit 2:0 und steuert so auf einen neuen Startrekord zu.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 03/11/2010 21:33

Der FC Bayern ist dank dreier Tore von Nationalspieler Gomez in Cluj auf Rekordkurs. Im Parallelspiel der Gruppe E legte die Roma in Basel nach. Im Topspiel zwischen Milan und Real drehte Inzaghi die Partie. Marseille steuert in Zilina auf einen Kantersieg zu, Chelsea baute seine Führung gegen Spartak Moskau aus.
Posted By: Karl Ranseier

Re: FC Bayern München - 03/11/2010 22:59

Wurde echt Zeit für

THE MIGHTY RETURN OF THE

JANCKERRRRRRRRR !!!


rock pokal hand017 prost fahne
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 04/11/2010 20:07

Bayern München stellt die Weichen für weitere Finalteilnahmen in der Champions League: Philipp Lahm wird seinen Vertrag vorzeitig bis 2016 verlängern! Der offensivstarke Außenverteidiger ist in bester Gesellschaft.

Franck Ribery ist bis 2015 gebunden, Thomas Müller auch, dazu Arjen Robben bis 2013 und Holger Badstuber bis 2014. Jetzt kommt der Vize-Kapitän dazu! Korsettstangen für eine künftige große Mannschaft.

Die Unterschrift sei nur noch Formsache, verriet Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge verriet. "Ich wollte sehen, dass es vorwärts geht, sich was bewegt. Und ich merke, dass es so ist", meinte Lahm bestätigend.

Am nächsten Coup basteln die Bayern bereits. Chef-Stratege Bastian Schweinsteiger soll seinen bis 2012 laufenden Kontrakt ausweiten. Doch der, umworben von Real und Chelsea, will erst im nächsten Jahr eine Entscheidung treffen .
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 05/11/2010 19:21

Das Buhlen um Schweinsteiger beginnt

Louis van Gaal sorgt sich um die Zukunft von Bastian Schweinsteiger beim FC Bayern. Offenbar zu Recht: Denn der Umworbene zeigt derzeit wenig Interesse an einer Vertragsverlängerung.

Louis van Gaal bleibt laut Vertrag bekanntlich mindestens bis 2012 Trainer des FC Bayern, und auf seinen Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger mag er bis dahin nicht verzichten. "Wenn Schweinsteiger seinen Vertrag nicht verlängert", sagt der Trainer, "dann müssten wir ihn 2011 verkaufen, und dann müsste ich ein Jahr ohne ihn auskommen. Das wäre nicht gut.


Bastian Schweinsteigers Vertrag läuft ebenfalls 2012 aus, aber das kontinentale Interesse an ihm ist offenbar derart enorm, dass der Münchner Vorstandsboss Karl- Heinz Rummenigge das Werben um den 26-jährigen Nationalspieler frühzeitig eröffnet hat. Noch im November wollen die Bayern mit Schweinsteiger über eine Verlängerung reden.

Rummenigge hat in diese Verhandlung bereits eine gewisse Strenge gebracht, indem er ankündigte, man werde Schweinsteiger im kommenden Sommer "keinesfalls" ziehen lassen, "egal, welche Summen geboten werden". Zuvor hatte Schweinsteiger mitgeteilt, er sei erst in der Rückrunde zu Gesprächen bereit. Am Freitag hat er betont, dass er sich von Rummenigges Vorstoß "nicht unter Druck setzen" lasse. Auch die Tatsache, dass Verteidiger Philipp Lahm seinen Vertrag demnächst bis 2016 verlängern wird, "hat auf mich und meine Entscheidung keinen großen Einfluss", sagt Schweinsteiger. Van Gaal und Rummenigge müssen also warten.

Das könnte dem Trainer schwerfallen, schließlich hat er zwei Tage nach dem 4:0 im rumänischen Cluj und einen Tag vor der Bundesligapartie beim Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach milde lächelnd über eine seiner größten Schwächen gesprochen: "die Ungeduld". Es ging dabei eigentlich noch einmal um die Kritik des Präsidenten Uli Hoeneß an des Trainers Kommunikationsbereitschaft. Im Mannschaftshotel in Neuss räumte van Gaal zwar das von Hoeneß monierte vermeintliche Manko erneut nicht ein, will dem nörgelnden Präsidenten künftig aber großzügig mehr Anteilnahme einräumen. "Uli Hoeneß will alles wissen? Okay, er kann immer bei uns dabei sein", sagte van Gaal etwas schnippisch.


Später gab er zu, zumindest menschlich über Hoeneß' Anschuldigungen enttäuscht zu sein. "Natürlich ist das nicht so", entgegnete der Holländer auf die Frage, ob alles wieder gut sei: Als Trainer könne er das ausblenden, denn er sei "ein professioneller Mann, aber als Mensch empfinde ich etwas anderes".

Einigkeit herrscht allerdings in dem Ansinnen, den wettbewerbsübergreifend seit sechs Spielen unbesiegten FC Bayern in der Bundesliga voranzubringen. "Dazu", sagt Schweinsteiger, "brauchen wir gegen Mönchengladbach unbedingt drei Punkte", aber sie werden diese ohne Franck Ribéry und Holger Badstuber erspielen müssen, denn bei beiden hat van Gaal entschieden, "dass sie noch nicht fit sind".


Ebenso fehlen Breno, Contento, van Bommel, Klose, Olic und bekanntlich auch Arjen Robben, bei dem sich die Münchener und der niederländische Fußballverband im Streit um eine Entschädigung für den FC Bayern offenbar nähergekommen sind. Ein Termin zur Besprechung sei verabredet. Ob Rummenigge einen solchen noch im November auch mit Schweinsteiger in Sachen Vertragsverlängerung bekommt, erscheint hingegen ungewiss.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 05/11/2010 19:29

Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 06/11/2010 16:33

Bayern strauchelt trotz Hacke auf der Klettertour


Mönchengladbach - Auch die Hacke zum Tor von Bastian Schweinsteiger half nicht: Die Bayern-Bergsteiger sind Mönchengladbach auf ihrer Klettertour abgerutscht.


Aus der geplanten Klettertour Richtung Spitze wurde nichts: Die Gladbacher vermasselten den Bayern den Sieg. Das Spiel endete 3:3.

Schlüsselszene war wohl der verschossene Elfmeter von Bastian Schweinsteiger beim Stand von 2:1. Dies war auch der Zwischenstand zur Pause.

In der zweiten Halbzeit ging es dann noch mal hin und her: Die zwischenzeitliche Gladbacher 3:2-Führung glich Philipp Lahm zum 3:3-Endstand aus. Damit retteten die Bayern zumindest noch einen Punkt.Aus der geplanten Klettertour Richtung Spitze wurde nichts: Die Gladbacher vermasselten den Bayern den Sieg. Das Spiel endete 3:3.

Schlüsselszene war wohl der verschossene Elfmeter von Bastian Schweinsteiger beim Stand von 2:1. Dies war auch der Zwischenstand zur Pause.

In der zweiten Halbzeit ging es dann noch mal hin und her: Die zwischenzeitliche Gladbacher 3:2-Führung glich Philipp Lahm zum 3:3-Endstand aus. Damit retteten die Bayern zumindest noch einen Punkt.
Posted By: trabtrab

Re: FC Bayern München - 06/11/2010 16:51

Doppelt hält besser rofl
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 06/11/2010 19:51

Bayern München mit stockender Aufholjagd

Meister Bayern München lässt am 11. Spieltag wichtige Punkte liegen. Während das Überraschungsteam aus Mainz strauchelt, punktet das aus Frankfurt weiter. Jetzt hat Dortmund die Chance sich an der Spitze abzusetzen.

Bayern München ist bei seiner Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga ins Straucheln geraten, aber gerade noch mit einem blauen Auge davongekommen. Das Team des zuletzt umstrittenen Trainers Louis van Gaal kam dank eines späten Tores von Nationalmannschafts-Kapitän Philipp Lahm (84.) noch zu einem 3:3 (2:1) bei Borussia Mönchengladbach. Erneut erfolgreich war Nationalspieler Mario Gomez. Der Bayern Stürmer meinte im Anschluss ein wenig enttäuscht: "Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Wir haben eine fantastische erste Halbzeit gespielt, aber in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel durch individuelle Fehler dann noch aus der Hand gegeben."


Am Ende habe man mit viel Moral noch den Punkt geholt, aber letztendlich sei das viel zuwenig, konstatierte Gomez. Allerdings hätte sein Team auch verlieren können. Nach der frühen Gladbacher Führung durch Patrick Herrmann (5.) kippte das Spiel gleich dreimal. Zunächst sorgten eben Mario Gomez (11.) und Bastian Schweinsteiger (40.) für den 1:2-Halbzeitstand. Zu allem Überfluss vergab Schweinsteiger zwei Minuten vor Ende der ersten Hälfte noch einen Foulelfmeter. Nach dem Seitenwechsel bäumten sich die Borussen auf und wurden durch die Tore von Marco Reus (56.) und Igor de Camargo (60.) belohnt. Lahm bewahrte die Bayern dann vor der Niederlage. Trainer Michael Frontzeck wirkte trotz der zweimal verloren gegangenen Führung seiner Mönchengladbacher nicht unzufrieden: "Es ist so, dass man sicherlich ein Stück weit enttäuscht sein kann, dass man es nicht ganz zu Ende gezogen hat. Aber aufgrund der ersten Halbzeit wo Bayern drückend überlegen war, können wir auch mit dem Punkt leben." Man nehme das Gute mit, sei nach wie vor auf dem richtigen Weg, auch wenn das die Tabellensituation nicht unbedingt hergebe, meinte Frontzeck.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 06/11/2010 20:58

Schweinsteiger-Vertrag: Was Nerlinger sagt

München - Nach der Einigung mit Philipp Lahm bis ins Jahr 2016 hofft Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger auch auf einen langen Verbleib von Bastian Schweinsteiger bei den Münchnern.

Der Vertrag des Fußball-Nationalspielers läuft am 30. Juni 2012 aus. “Wir sind gar nicht unter Druck. Mein persönliches Gefühl ist auch, dass wir eine Lösung hinkriegen“, sagte Nerlinger am Freitagabend in einem Interview auf der Internetseite des Vereins. “Er ist ein ganz sauberer, ehrlicher Charakter. Er hat uns gesagt, dass wir natürlich erster Ansprechpartner für ihn sind. Wir wollen aber keinen Druck auf ihn ausüben - auch nicht durch die Vertragsverlängerung mit Philipp. Im Moment spielt er weltklasse, so soll er weitermachen. Bei Bastian ist mir nicht das Wichtigste, wann wir verlängern, sondern dass wir verlängern.“

Nerlinger erwartet, dass Lahm für den Rest seiner Karriere bei den Münchnern spielen wird. “Ich freue mich auf jeden Fall, dass es geklappt hat, auch auf diesem sauberen Weg, ohne große Pokerei, ganz geradlinig. Ich freue mich auch, dass wir ihn so lange halten können. Im Endeffekt heißt es für ihn jetzt nämlich: ein Leben lang FC Bayern“, sagte Nerlinger.

“Philipp ist eine große Identifikationsfigur und auch intern ein wichtiger Meinungsträger. So wie Paolo Maldini beim AC Mailand, das ist für mich immer das beste Beispiel. Ich denke, dass es sehr schön ist, wenn man seine sportliche Heimat gefunden hat“, meinte der Sportdirektor. Der neue Vertrag soll nächste Woche unterschrieben werden. 2016 wäre Lahm dann 32 Jahre alt und wird vermutlich nicht mehr zu einem anderen Club wechseln. Das Bayern-Trikot trägt er seit der Jugend, von 2003 bis 2005 war nur an den VfB Stuttgart ausgeliehen.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 06/11/2010 21:01

Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 06/11/2010 21:33

Bastian Schweinsteiger, einmal Bayern immer Bayern?

Die Stimmung beim FC Bayern könnte nicht gegensätzlicher sein, als sie derzeit ist. Im internationalen Vergleich top, in der Bundesliga eher naja. Dazu kommen die Querelen zwischen Trainer und Präsident, und als ob das noch nicht genug wäre, kommt jetzt noch der Poker um Transfer oder Nichttransfer eines der besten Spieler des FC Bayern, der Welt, hinzu. Es geht um Bastian Schweinsteiger. Wird er seinen Vertrag bei den Bayern verlängern?

Sein Vertrag läuft 2012 aus, d.h. dass jetzt die Phase der Entscheidung über Schweinsteigers weitere Karriere beginnt. Verlängert Bastian Schweinsteiger seinen Vertrag nicht, müsste man ihn verkaufen. Die Frage lautet also, wieviel dieser komplette und grandiose Spieler den Münchern Wert ist. Dass er heißbegehrt ist bei den höchsten und besten europäischen Clubs, von Manchester bis Madrid, davon muss man mal ausgehen. Dass diese Clubs zu höchsten Zahlungen bereit wären, auch davon muss man ausgehen. Wie geht es jetzt weiter?

“Über meine Lippen wegen einer möglichen Vertragsverlängerung beim FC Bayern kommt kein einziger Ton, ich werde dazu nichts sagen”, Statement Schweinsteiger bei einer Personaldebatte im Swisshotel in Düsseldorf. Das deutet zumindest nicht auf eine klare Angelegenheit hin, also Vertragsverlängerung. In diesem Moment haben alle den Atem angehalten, denn ein Schweinsteiger ist gereift und kann sich die Rosinen aus allen Kuchen der Welt pflücken. Da half auch nicht die vorzeitige Zusage zur Vertragsverlängerung von Philipp Lahm. Louis van Gaal hat seinen Vertrag gerade bis 2012 verlängert, wie das im Fußball so ist, müsste er also bereits auf Basti für 1 Jahr verzichten.

Karl-Heinz Rummenigge hat die Pesonalie Schweinsteiger zur höchsten Priorität erklärt, aber auch das lässt Bastian Schweinsteiger kalt. Seine Entscheidung kennt niemand. Und dass Philipp Lahm und van Gaal verlängert haben, lässt ihn ebenso kalt. Das wäre zwar sehr schön, das hätte jedoch auf seine Entscheidung keinerlei Einfluss. Punkt.

Bleibt also zu hoffen, dass neben etwaigen finanziellen Vorteilen die zwischenmenschlichen Töne beim FC Bayern besser als bisher getroffen werden, denn diese Machtspielchen erleichtern eine Entscheidung nicht gerade zum Positiven. Das Pokerspiel mit vielen Assen hat begonnen.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 08/11/2010 20:25

Breitner: "Meister? Bayern!"


München - Der Abstand zu Spitzenreiter Dortmund ist groß – aber das bayerische Selbstvertrauen größer. An der Säbener Straße demonstriert man Gelassenheit.


Die Spieler bekamen zwei Tage frei, Louis van Gaal gönnt sich – nach anstrengenden, diskussionsreichen Tagen – etwas Ruhe. Und auch die Vorstände hatten am Montag anderes zu tun, als sich mit der sportlichen Lage zu befassen: Karl-Heinz Rummenigge machte sich auf dem Weg zum Sportgerichtshof CAS, Karl Hopfner besuchte eine Tagung der DFL. Einzig Paul Breitner schaute an der Säbener vorbei. Von Unruhe ist beim Chefscout freilich nichts zu spüren – trotz des 4:0-Auswärtssiegs des BVB in Hannover, trotz der zwölf Punkte Rückstand. „Wir werden Dortmund sicher noch nicht zur Meisterschaft gratulieren“, sagt Breitner kämpferisch. „Ich habe beim FC Bayern eines gelernt: Wir werden Meister – so lange, bis es mathematisch nicht mehr gehen sollte. Ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass wir heuer Meister werden. Es gibt bei uns überhaupt keinen anderen Gedanken.“


Den Optimismus begründet der 59-Jährige aber nicht nur mit der Mia-san-mia-Denkweise. „Wir sind in einer Situation, in der es nicht nur rein mathematisch, sondern auch anders geht“, erklärt Breitner. „Es ist doch vieles eine Momentaufnahme. Genauso wie am Samstag: Geht der Ball von Bastian Schweinsteiger beim Elfmeter rein, schaut es anders aus. Man sollte das Ganze sehen, nicht nur den Moment.“ Und da haben die Bayern ja noch ihre zwei großen Asse im Ärmel. Breitner: „Im Großen und Ganzen wissen wir alle, dass demnächst Franck Ribéry wieder kommt und die große Hoffnung besteht, dass Arjen Robben zu Beginn der Rückrunde wieder da ist. Wozu die Mannschaft dann in der Lage ist, haben wir ja in der Rückrunde der vergangenen Saison gesehen.“


Da starteten die Bayern eine Aufholjagd und wurden Meister. Dies sei auch diese Spielzeit „auf jeden Fall drin, ich glaube fest daran“, beteuert Breitner. Mit dem Duo Robbéry sei „die Aufholjagd möglich: Nehmen Sie bei Barcelona Messi und Xavi raus, bei Chelsea John Terry und Drogba. Das ist dann eben ein ganz anderes Spiel. Wir haben im Moment eine gute Mannschaft, aber keine Übermannschaft.“

Das soll sich spätestens zum Beginn der Rückrunde ändern. Dafür schuften Ribéry und Robben hart: Während ihre Mitspieler die freien Tage genießen, arbeiten die beiden Ausnahmespieler weiter an ihrer Rückkehr. Ein anderer hat gerade schwer zu kämpfen. Dauerdurchstarter Thomas Müller. Zweimal saß der 21-Jährige zuletzt zum Start draußen. Der Van-Gaal-Ausspruch „Müller spielt immer“ gilt nicht mehr. Für Breitner ist es „nur logisch, dass die Entwicklung eines jungen Spielers – wie bei Uli Hoeneß, Kalle Rummenigge oder auch mir selbst – nicht in einer Einbahnstraße verläuft.“

Sein Rat: „Er muss durchschnaufen. Wie heißt es in der Geschäftswelt: Einfach konsolidieren, neu Luft holen, und dann den nächsten Schritt nach vorne machen.“
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 08/11/2010 20:31

Der Kaiser und der Titel: „Dann wird’s halt ein anderer“

Während Klubchef Karl-Heinz Rummenigge weiter die Meisterschaft als Ziel des FC Bayern ausgibt, nimmt Franz Beckenbauer die Krise ungewohnt locker.


FRANKFURT Torwandschießen soll eine Männerdomäne sein? Weit gefehlt. Nicht mal die absurden Varianten nach Beckenbauer’scher Art, etwa vom Weißbierglas aus wie anno 1994 erfolgreich praktiziert. Was ein Kaiser kann, kann seine Gemahlin schon lange. Seine Ehefrau Heidi Burmester trat am Samstagabend mit weißen Stöckelschuhen an. Wer ko, der ko.

Beim 29. Sportpresseball in der Alten Oper in Frankfurt wurde Franz Beckenbauer – nun auch offiziell, wenn’s denn das noch in dieser Form gebraucht hat – zur „Legende des Sports“ ernannt. Er steht laut Jury nun in einer Reihe mit Handball-Bundestrainer Heiner Brand, Tennis-Ikone Boris Becker und Ex-Nationalkeeper Oliver Kahn. „Ich bin stolz auf diese Auszeichnung, sagte Beckenbauer, „für mich sind aber Pele, Muhammad Ali und Jack Nicklaus die größten Sportlegenden.“


Dass sein FC Bayern am Nachmittag beim 3:3 in Mönchengladbach den Sieg leichtfertig-dilettantisch verschenkt hatte? Dem Franz war’s offenbar einerlei. „Ein Unentschieden ist zu wenig. Gegen Gladbach musst du gewinnen“, meinte er, erwiderte aber auf die Frage, ob es dies nun gewesen sei mit der Meisterschaft: „Dann wird's halt ein anderer. So schlimm ist das nicht. Der FC Bayern hat die letzten Jahrzehnte so viel geleistet, da kann auch mal ein anderer Meister werden.“

Na also: Geht doch. Die Leichtigkeit des Nicht-Meister-Seins. Freie Fahrt für Borussia Dortmund oder wer auch immer möchte – der Segen vom Franz ist da. Der Ehrenpräsident gibt sich generös, was die Schale betrifft. Bitte, liebe Konkurrenten, nach ihnen. Sätze, die den Bayern-Bossen um Präsident Hoeneß oder den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge nie über die Lippen kommen würden. Ob man denn nun das Saisonziel Meisterschaft korrigieren müsse? Rummenigge im ZDF: „Wir werden nichts korrigieren. Wir werden versuchen, uns in den nächsten Wochen in der Tabelle nach oben zu hangeln. Es sollte sich keiner da oben zu sicher fühlen.“ Als er dies aussprach, presste er die Lippen heftig aufeinander. Der Titel in der Liga, das betonen die Verantwortlichen immer wieder, sei der wichtigste und ehrlichste Titel – außerdem geht es ja um die Qualifikation für die Champions League, also mindestens Platz drei. Da hört der Spaß dann auf.

Beckenbauer amüsierte sich unterdessen beim Sportpresseball in Frankfurt unter dem Motto „Ballzauber – vom Slalom zum Doppelpass“ am Tisch mit Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg und seiner Ehefrau Stephanie. Das Tanzparkett aber betrat Beckenbauer nicht. „Ich bin ein Ballgänger, aber kein Balltänzer.“ Seine Frau Heidi wusste es besser: „Er kann tanzen – dank mir.“

Einer, der eine gute Ausrede fürs Nicht-Tanzen hatte, war Michael Ballack. Er wurde als „Sportler mit Herz“ geehrt, weil er sich als Sonderbotschafter des UN-Programms UNAIDS engagiert. Ballack: „Meine Physiotherapeutin würde Purzelbäume schlagen, wenn ich hier tanzen würde.“ Der Ex-DFB-Kapitän laboriert an einem Bruch des Schienbeinköpfchens, immerhin kann er seit zwei Tagen ohne Krücken gehen.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 09/11/2010 19:01

Van Gaal: Cruyff war viel schlimmer als Hoeneß

München/Amsterdam - Der Krach zwischen Louis van Gaal und Uli Hoeneß hat sich bis in die Niederlande herumgesprochen. Dort erklärt der Trainer, warum Johan Cruyff viel schlimmer war als Hoeneß.


"Sie wissen nicht, was ich als Trainer in Barcelona durchmachen musste", sagte der Bayern-Coach laut dem niederländischen "Telegraaf" in Amsterdam vor tausend Studenten im Rahmen einer "College-Tour", bei der er zu Gast war.

Zwei Mal trainierte van Gaal die Katalanen. In seiner ersten Amtszeit holte er mit Barca zwei Titel, nach seiner Rückkehr in der Saison 2002 wurde er bereits nach einem halben Jahr entlassen.

In Barcelona habe van Gaal extrem unter Johan Cruyff gelitten, der im Verein eine ähnlich dominante Rolle wie Hoeneß beim FC Bayern einnehme.


Der feine Unterschied: Cruyff habe ihm jede Woche in seiner Zeitungskolumne den Marsch geblasen. Das nimmt er ihm nach all den Jahren immer noch übel. "Wenn jemand so lange gegen einen arbeitet, ist das unverzeihlich", sagt van Gaal: "Er hat zuviel gesagt, aber keine Verantwortung übernommen."

Barcelona und die Reibereien mit Barca-Lichtgestalt Cruyff liegen bei den Akten. Weitere öffentliche Maßregelungen durch Hoeneß muss van Gaal zumindest in naher Zukunft nicht fürchten. Uli Hoeneß hat sich kürzlich einen Maulkorb verpasst - bis Weihnachten.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 10/11/2010 20:20

Augenthaler: Mein Tipp für das Derby

München - In seiner tz-Experten-Kolumne erwartet Klaus Augenthaler, dass der Club im Derby beim FC Bayern nach vorne spielt. Zudem wagt er einen konkreten Tipp und analysiert die Bayern-Probleme.

Der FC Bayern ist in der Allianz Arena gegen den Club Favorit, aber die Nürnberger sind in einer wunderbaren Ausgangsposition, weil sie eben vor Bayern stehen. In den vergangenen Jahren sind sie immer als 14., 15. oder 16. nach München gereist, und dann war der Druck enorm, hier irgendwie einen Punkt ermauern zu müssen. Ich erwarte ein interessantes, gutes Derby, weil Nürnberg auch nach vorne spielen wird. Natürlich wird ihr Hauptaugenmerk auf der Defensive liegen – aber eben nicht nur. Und wenn man die Siege vom Club gesehen hat – das waren ja keine Zufälle, gerade gegen gute Gegner.


Dass die Bayern zur Zeit Probleme haben, hat viele Ursachen. Sicherlich spielt der Ausfall von Ribéry und Robben eine große Rolle. Aber tatsächlich ist die WM für den FC Bayern, der ja mehr als zehn WM-Fahrer hatte, ein Nachteil. Man sieht das ja bei Dortmund und Mainz, deren Spieler die WM-Belastung nicht haben.

Damit wären wir bei den Talenten, die Jogi Löw für das nächste Länderspiel berufen wird. Ich habe Götze und Holtby ein paar mal beobachtet und muss wirklich sagen, dass sie extrem gute Leistungen gezeigt haben. Außerdem hat’s das schon zu meiner aktiven Zeit gegeben, dass Talente sehr schnell in die Nationalmannschaft gekommen sind.

Zurück zum bayerischen Derby: Ich glaube nicht, dass die Unruhe, die bei Bayern herrschte, die Mannschaft beeinflusst. Als Spieler spricht man so etwas einmal an – und dann ist das Thema erledigt. Aber wenn der Erfolg nicht da ist, bekommen solche Randthemen immer eine besondere Bedeutung. Trotzdem mein Tipp: 3:1 für die Bayern.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 10/11/2010 20:22

Schweinsteiger: Zukunft weiter ungewiss

München - Bastian Schweinsteiger hält sich in Bezug auf seine Zukunft weiter bedeckt. Auf die Frage, ob er auch in den nächsten Jahren an der Erfolgschronik der Bayern mitarbeiten will, äußerte er sich zurückhaltend.


"Bis 2012 habe ich ja sowieso noch Vertrag. Bei einem Champions-League-Finale in zwei Jahren hier in München wäre ich also noch da", so Schweinsteiger.

Nach der Verlängerung von Philipp Lahm bis 2016 wollen die Verantwortlichen auch den Mittelfeld-Star langfristig binden. Schweinsteiger sagte daraufhin nur kurz angebunden: "Ich will nicht so viel über meine Zukunft sprechen – es ist wichtiger, was der Verein macht."


Nach der Verlängerung von Philipp Lahm bis 2016 wollen die Verantwortlichen auch den Mittelfeld-Star langfristig binden. Schweinsteiger sagte daraufhin nur kurz angebunden: "Ich will nicht so viel über meine Zukunft sprechen – es ist wichtiger, was der Verein macht."


Karl-Heinz Rummenigge schmeichelte dem Mittelfeldspieler bei der Präsentation der Chronik. Er würde sich freuen, wenn auch "Bastian Schweinsteigers Unterschrift in diesem Buch dokumentiert werden könnte", so Rummenigge.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 12/11/2010 20:39

Bastian Schweinsteiger hat eine Vorentscheidung über seine sportliche Zukunft getroffen. Ob die auch nach seinem 2012 auslaufenden Vertrag bei Bayern München oder bei einem internationalen Topklub liegt, ließ der Nationalspieler allerdings noch offen.

„Es kommen noch drei bis vier Vereine als potenzielle Arbeitgeber ab 2012 infrage“, sagte der Mittelfeld-Star. Welche Chancen der Rekordmeister auf eine Verlängerung des Vertrages hat, ließ er demonstrativ offen. „Ja, es gibt eine Tendenz“, hatte Schweinsteiger im Interview mit „Sport1“ im Hinblick auf seine Vorauswahl erklärt.


Aber er lobte die Entwicklung bei seinem derzeitigen Arbeitgeber: „Der Verein hat sich fußballerisch besonders im letzten Jahr sehr gut entwickelt. Das ist schön zu sehen.“ Das sei auch das Verdienst von Trainer Louis van Gaal: „In der letzten Saison haben wir gesehen, wie weit er eine Mannschaft bringen kann. Ich hoffe, dass er länger beim FC Bayern bleibt. Er passt sehr gut zum Verein.“


Schweinsteiger schloss einen möglichen Wechsel zu einem internationalen Topklub wie Real Madrid oder Manchester United nicht aus. „Mein Ziel ist es, die Champions League zu gewinnen, und ich habe immer gesagt, dass auch andere Vereine die Champions League gewinnen können.“

Schweinsteiger will erst in der Rückrunde endgültig über seine Zukunft entscheiden. Die Bayern wollen den Kontrakt mit Schweinsteiger nach dem Vorbild von Philipp Lahm mindestens bis 2016 verlängern.

Unterdessen hat sich die Personalsituation in München vor dem Bundesliga-Derby am Sonntag gegen Nürnberg etwas entspannt. Neben Franck Ribéry und Mark van Bommel soll überraschend auch Innenverteidiger Breno in das Aufgebot zurückkehren. Der Brasilianer hatte sich während seiner Ausleihe an die Nürnberger einen Kreuzbandriss zugezogen. Für die Startformation ist Breno noch kein Kandidat, auch Ribéry und van Bommel müssen sich da noch gedulden. Sie seien „medizinisch fit“, aber noch „nicht spielfit“, sagte van Gaal.
Gut möglich, dass Bayern nach den Unsicherheiten in dieser Saison im Winter Verstärkung für die Defensive holt. SPORT BILD online zeigt Verteidiger, die helfen könnten. Klicken Sie sich durch!
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 13/11/2010 16:04

Bericht: Van Gaal suspendiert Braafheid

München - Nach dem BVB-Sieg gegen den HSV trennen den FC Bayern mittlerweile 15 Punkte von der Tabellenspitze. Doch die Konzentration der Münchner auf die Aufholjagd wird gestört. Offenbar gibt es mächtig Ärger um Edson Braafheid.


Laut Bild ist der niederländische Verteidiger von Trainer Louis van Gaal suspendiert worden. Grund soll ein "bisher geheimgehaltener Kabinen-Krach" nach dem 3:3 in Gladbach gewesen sein, heißt es in dem Bericht. Nach dem verschenkten Sieg im Borussen-Park war Trainer Louis van Gaal hart und lautstark mit seinen Spielern ins Gericht gegangen.

Offenbar hatte er dabei auch Braafheid scharf attackiert. Der Auswechselspieler hatte während der Partie das Warmlaufen abgebrochen - und das, obwohl das Wechselkontingent der Münchner noch nicht erschöpft war. "Wie oft habe ich eingewechselt? Wie oft darf ich wechseln? Warum machen Sie das? Es kann immer was passieren", soll van Gaal geschrieen haben.

Braafheid soll daraufhin seinerseits verbal auf den Bayern-Coach losgegangen sein - mit bösen Konsequenzen für den Abwehrspieler: Nach Informationen der Bild darf er zwar weiterhin mittrainieren, wird aber nicht mehr im Kader sein. Im Winter soll er verkauft werden.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 13/11/2010 16:10

Bayerns Liga-Jagd: Erstmal Nürnberg überholen

München - Borussia Dortmund ist auf 15 Punkte davongezogen, aber erst einmal muss der FC Bayern den 1. FC Nürnberg überholen. Wie zuletzt vor vier Jahren gehen die Münchner das bayerisch-fränkische Duell als Verfolger an.

“Wir werden alles versuchen, um zu gewinnen. Wenn das gelingt, sind wir wieder einen Punkt vor Nürnberg“, sagte Bayern- Coach Louis van Gaal, dessen Team vor der Partie am Sonntag (17.30 Uhr) sieben Pflichtspiele nacheinander ungeschlagen ist. Aber auch die Bilanz der frechen Franken kann sich sehen lassen. Drei Liga-Siege in Serie, dazu noch ein Erfolg im Pokal, haben das Selbstvertrauen wachsen lassen. “Die Mannschaft ist in guter Verfassung. Wir wollen in München nicht nur gut, sondern erfolgreich spielen und uns so teuer wie möglich verkaufen“, sagte Trainer Dieter Hecking. “Wir werden gut sein, ob das reicht, ist die Frage.“ Auch nach dem Abschlusstraining der beiden Teams wurden am Samstag keine neuen Ausfälle übermittelt.


Bei den Münchnern lichtet sich nach und nach das Lazarett. Für die Partie gegen den “Club“ verstärken Kapitän Mark van Bommel, Künstler Franck Ribéry und Abwehrmann Breno den Kader - sie werden aber nicht zur Startformation gehören. Medizinisch seien sie zwar fit, aber noch nicht spielfit, sagte ihr Trainer. Endlich konnte van Gaal dieser Tage einmal so in München trainieren, wie er sich das immer wünscht. “Das war die erste Woche in dieser Saison, in der ich mit der ganzen Mannschaft trainiert habe“, sagte der Niederländer; auch wenn er weiter auf Holger Badstuber, Miroslav Klose, Ivica Olic und Arjen Robben verzichten muss.

Edson Braafheid soll sich laut der “Bild“-Zeitung nach einem Disput mit dem Trainer selbst ins Abseits manövriert haben. Nach dem Sieg der Dortmunder am Freitagabend über den HSV sind die Münchner mehr denn je zum Siegen verdammt. “Der Blick auf die Tabelle lässt nichts anderes als einen Sieg zu. Es wird ohne Frage nötig sein, dass wir in den nächsten Wochen eine Siegesserie starten, um wichtige Punkte gutzumachen“, hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge schon vor dem jüngsten BVB-Erfolg gesagt. Und Hecking weiß, was das heißt, wenn die Bayern unter Druck sind. “Die Bayern sind am gefährlichsten, wenn sie von allen als angeschlagen gesehen werden.“

31 der 52 Bundesliga-Spiele gewann der Rekordchampion gegen den fränkischen Altmeister, der zuletzt vor über 18 Jahren bei den Bayern siegte. Wie in der Saison 2006/07, als die Nürnberger am dritten Spieltag durch ein 0:0 bei den Bayern die Spitze verteidigten, wollen sie auch diesmal vorn bleiben. “Wir glauben an uns. Wir fahren nicht nach München, um da einfach Spaß zu haben, sondern wir wollen da Punkte mitnehmen. Wir wollen wieder eine starke Leistung bringen auf dem Platz“, kündigte Abwehrspieler Per Nilsson an.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 13/11/2010 16:22

FC Bayern: Andreas Ottl Der Verlässliche


"Ich bin kein Freizeitfußballer": Mittelfeldspieler Andreas Ottl muss beim FC Bayern permanent um Anerkennung kämpfen. Jetzt macht er den vielleicht letzten Anlauf bei seinem Heimatklub.

Zwischendurch muss man aufschauen, um sich zu vergewissern, dass da nicht Philipp Lahm spricht. Diese Stimme ist zwar tiefer, weicher, aber die Sätze gleichen sich auf eine erstaunliche Weise: "Die Spieler dürften sich von nichts ablenken lassen." - "Beim FC Bayern müsse man immer an den Erfolg glauben." - "Zweifel? Nein, die kann es nicht geben." Andreas Ottl blickt den Gesprächspartnern dabei in die Augen, zweifellos meint da einer, was er sagt. Wie Lahm, der Münchner Nationalspieler, so könnte auch Ottl das Selbstverständnis dieses Vereins binnen 15 Minuten sicherlich auch jedem Touristen aus der Mongolei vermitteln.

Er ist keiner, der murrt

Lahm und Ottl kamen beide mit elf Jahren in den Klub. "Ich bin beim FC Bayern großgeworden, mir wurde das eingeimpft", sagt Ottl. Er hat denselben Berater wie Lahm, doch im Klub enden die Gemeinsamkeiten. Der eine ist Ko-Kapitän der Nationalelf und hat seinen Vertrag beim FC Bayern soeben bis 2016 verlängert. Andreas Ottl hingegen muss in diesem Erfolgsverein seit Jahren um Anerkennung kämpfen.


Gerade steht es gut um den 25-Jährigen. Mitte Oktober hat ihn die Verletztenserie in die Mannschaft gebracht, seither stand der Mittelfeldspieler sieben Mal hintereinander in der Startelf und erhielt zuletzt viel Lob. Von Christian Nerlinger etwa: "Andi hat in einer sehr schwierigen Phase jetzt sehr stabile Leistungen gebracht", sagte der Sportdirektor. Ottl genieße hohe Wertschätzung


n den Monaten davor ist davon wenig zu spüren gewesen. Zumindest die Wertschätzung von Trainer Louis van Gaal hielt sich in Grenzen. Hinter Schweinsteiger, van Bommel und Timoschtschuk galt Ottl als Nummer vier für die Rolle vor der Abwehr. Er ließ sich deshalb vor einem Jahr zur Winterpause an den 1. FC Nürnberg ausleihen. Auch sein stabiles Spiel im Zentrum half den Franken, den Abstieg zu verhindern.


Der Club hätte Ottl auch gerne behalten, der gebürtige Münchner hätte dann am kommenden Sonntag im Derby zum ersten Mal als Gast in der Arena vorgespielt. Doch Ottl wollte es noch einmal bei seinem Heimatverein versuchen. "Ich bin beim FC Bayern angestellt, um den Konkurrenzkampf anzunehmen", sagt er.

Aus diesem Kampf ging er zunächst wieder als Verlierer hervor; zu Beginn der Saison stand er bei einigen Partien nicht einmal im Kader, dann saß er auf der Bank. Er gehörte zu den "Zweite-Reihe-Spielern", über die Präsident Uli Hoeneß zuletzt murrte, sie bekämen von van Gaal zu wenig Unterstützung. Ottl spricht kein schlechtes Wort über den Trainer. Aber er gibt zu, dass es in einer solchen Situation "manchmal schwierig ist, sich zu motivieren - doch ich bin Profifußballer, kein Freizeitfußballer". Da war sie, die allseits gelobte richtige Einstellung zum Beruf.

Mit ein wenig Zynismus ließe sich folgern, dass Ottl der ideale Mann für die Münchner Ersatzbank sei: Den Verein hat er im Blut, öffentliches Murren ist ihm fremd und wenn er auf den Platz darf, erfüllt er geflissentlich die Aufgaben. Van Gaal gebe vor, im defensiven Mittelfeld sollten Ballverluste vermieden, das Spiel auf die Außen verlagert und schnelle Gegenangriffe unterbunden werden, erzählt er.

"Ich denke, das hat zuletzt geklappt." Van Gaal sah das ähnlich, mit seinem Spielverständnis bildete Ottl zusammen mit dem zuvor ebenfalls verschmähten Anatoli Timoschtschuk ein fähiges Duo in der Mitte des Platzes. Doch ob das stille Aufgaben-Erfüllen reicht, um sich einmal festzusetzen in der Münchner Glamour-Elf? Ottl kommt seinem Beruf ja doch oft so unauffällig nach, dass er Gefahr läuft, übersehen zu werden
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 14/11/2010 12:43

Bayern München
Grätschen und granteln
Das Lazarett beim FC Bayern lichtet sich. Ribéry, Contento, Breno und van Bommel kehren vor dem Duell mit Nürnberg am Sonntag (17.30 Uhr) zurück. Vor allem der Niederländer steht in München gleich im Mittelpunkt der Debatten.


14. November 2010

Karl-Heinz Rummenigge genoss in diesen Tagen die Mittagspausen. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München setzte sich in der Kantine an einen der Tische an der großen Fensterfront und beobachtete das Training der Profimannschaft. Er sah dabei Spieler, denen er zuletzt meist nur auf der Tribüne der Münchner Arena oder auf der Geschäftsstelle begegnet war, aber die schon lange nicht mehr im Trikot auf dem Fußballplatz standen.

In dieser Woche meldete sich ein Großteil der Verletzten wie Mark van Bommel, Franck Ribéry, Diego Contento und Breno zurück. Nur Holger Badstuber und Miroslav Klose sowie die Langzeitverletzten Arjen Robben und Ivica Olic fehlen noch im Mannschaftstraining. Es sei „unglaublich engagiert zur Sache gegangen“, stellte Rummenigge erfreut fest. „Das heißt, dass für das Spiel gegen Nürnberg am Sonntag etwas Optimistisches zu erwarten ist.“


Den Trainingsstreber gab dabei van Bommel. Der Kapitän, der nach vierwöchiger Pause wegen eines Faszienrisses zurückkehrte, ließ die Kollegen gleich mal spüren, wer der Chef auf dem Platz ist. Zuerst war Anatoli Timoschtschuk, gegen Mönchengladbach sein guter Stellvertreter im defensiven Mittelfeld, dran. Der Ukrainer hatte es gewagt, sich über ein Foul des Kapitäns zu beschweren. Es kam zu einem Gerangel und einem Wortgefecht zwischen den beiden.
„Sie sind medizinisch fit, aber nicht spielfit“

Dann grätschte van Bommel Ribéry ab. Der Franzose reagierte allerdings im Gegensatz zu Timoschtschuk ganz gelassen. Schließlich monierte van Bommel im Trainingsspiel noch ein Foul an einem Kollegen, worauf ihn Louis van Gaal abkanzelte: „Ich bin hier der Trainer, nicht Sie.“


Es dürfte aber wohl kaum mit van Bommels übertriebenem Trainingseinsatz zu tun haben, wenn er an diesem Sonntag nicht von Anfang an dabei sein sollte. Van Gaal gefiel das Engagement seines Kapitäns ebenso wie das der Kollegen. „Das Training war so aggressiv, es war schön anzuschauen.“ Wer den Holländer kennt, weiß, dass er die Spieler nach längeren Pausen behutsam aufbaut, und das gilt für den Kapitän ebenso wie für Ribéry, Contento und Breno.

Die drei gehören zum Kader für das Duell mit den Franken (17.30 Uhr / FAZ.NET-Bundesliga-Liveticker), dürfen aber höchstens mit einem Kurzeinsatz rechnen. „Sie sind medizinisch fit, aber nicht spielfit“, sagt der Trainer. „Sie können noch nicht 90 Minuten spielen.“ Ribéry kennt den van Gaalschen Integrationsprozess schon. In der vergangenen Saison hatte ihm noch das Verständnis für die stufenweise Eingliederung nach Verletzungen gefehlt, jetzt weiß er, dass er sich erst einmal hinten anstellen muss. Es sei zunächst wichtig, zu trainieren, verkündete er im vereinseigenen Fernsehen brav.
„Ich würde ihm empfehlen, nicht hinzugehen“


An diesem Sonntag werden wohl deshalb zunächst jene elf Spieler antreten, die eine Woche zuvor in Gladbach den Trainer in der zweiten Halbzeit so erzürnt hatten. Aber „es tut der Mannschaft gut“, sagt Bastian Schweinsteiger, dass sich der Kader wieder fülle. Obwohl das zunächst für den ein oder anderen mit Schmerzen und Debatten verbunden war. Es spricht noch etwas anderes dafür, dass sich van Gaal vor allem bei van Bommel genau überlegt, ob er ihn bringt - und wenn, wie lange. Der Kapitän wurde für das Länderspiel der holländischen Nationalmannschaft am kommenden Mittwoch gegen die Türkei nominiert, und das, noch ehe feststand, ob van Bommel überhaupt fit werden würde bis dahin.

Der Spieler müsse selbst entscheiden, „ob er zur Nationalelf fährt“, sagte Rummenigge. „Ich würde ihm empfehlen, nicht hinzugehen.“ Auf ein Entgegenkommen des niederländischen Fußballverbandes dürfen die Münchner nicht hoffen, denn die Verantwortlichen sind wegen des Streits um Robbens Verletzung ohnehin nicht gut zu sprechen auf Rummenigge und den FC Bayern. Im Gegensatz zu seinem Chef unterstützt Trainer van Gaal einen Einsatz van Bommels für sein Land. „Da bekommt er Spielminuten, die er am Sonntag noch nicht bekommen kann. Und das ist vielleicht ganz gut für ihn.“
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 14/11/2010 18:39

Bayern überrollt den Club

München - Der FC Bayern hat den Rückstand auf Borussia Dortmund wieder auf zwölf Punkte verkürzt. Gegen den 1. FC Nürnberg gab's im bayerisch-fränkischen Derby einen klaren Sieg.



Bayern München um Doppel-Torschütze Mario Gomez nimmt bei seiner Klettertour in der Fußball-Bundesliga wieder die Champions-League-Plätze in Angriff. Durch das 3:0 (1:0) im 181. bayerisch-fränkischen Derby gegen den 1. FC Nürnberg rückte der deutsche Rekordmeister immerhin auf Platz sechs vor. Vor 69 000 Zuschauern trafen am Sonntag Gomez (10./75.) mit seinen Saisontoren sechs und sieben und Kapitän Philipp Lahm (57.) mit einem verwandelten Foulelfmeter für die souveränen Münchner. Gomez vergab in der 87. Minute mit einem verschossenen Foulelfmeter sogar noch einen höheren Sieg. Die Bayern blieben im achten Pflichtspiel in Folge ungeschlagen und feierten zudem zwei wichtige Comebacks. Erstmals seit knapp einem Jahr lief Breno wieder auf - und der erste Einsatz des Franzosen Franck Ribéry seit dem 21. September sorgte sogar für Szenenapplaus auf der Tribüne.


Nach dem 2:0 von Spitzenreiter Dortmund gegen den HSV waren die Münchner zum Siegen verdammt. Und dementsprechend engagiert, fokussiert und präsent begann das Starensemble von Trainer Louis van Gaal, der zum dritten Mal nacheinander der gleichen Startelf vertraute. Auf der Bank lauerten die wiedergenesenen Franck Ribéry, Mark van Bommel, Breno und WM-Torschützenkönig Thomas Müller. Mit geschicktem Positionsspiel und phasenweise schnellem Passspiel arbeiteten sich die Münchner vor das Nürnberger Tor; gleich beim ersten gelungenen Angriff klingelte es. Gomez verwertete einen sehenswerten Doppelpass zwischen Danijel Pranjic und Toni Kroos zu seinem zehnten Tor in den letzten acht Pflichtspielen. Für den agilen Linksverteidiger Pranjic war es bereits der fünfte Assist in dieser Saison.


Mut- und harmlos fanden die Franken gegen die kluge Raumaufteilung der Favoriten kein Mittel. Aggressive Zwiekampfführung Fehlanzeige. Vom magischen Dreieck um Bayern-Leihgabe Mehmet Ekici, Ilkay Gündogan und Julian Schieber war zunächst überhaupt nichts zu sehen. Immer wieder setzten die Gastgeber Nadelstiche über das linke Duo Pranjic und Kroos. Bei einen Kopfball von Martin Demichelis (24.) und einem Freistoß von Hamit Altintop (43.) hätten die Bayern auf 2:0 erhöhen können - aber richtig zwingend war der souveräne Rekordmeister vor der Pause nicht. Nürnberg tauchte in der 37. Minute erstmals vor dem Bayern-Tor auf, doch Jens Hegeler hämmerte den Ball zwei Meter drüber.


“Sie spielen ganz ordentlich. Sie kontrollieren das Spiel, aber es ist nichts Hochklassiges“, analysierte Bayerns Ehrenpräsident Franz Beckenbauer in der Pause. Dafür ging es auf dem Weg in die Kabine umso aufregender zu. Bayerns Feingeist Bastian Schweinsteiger und Club-Verteidiger Javier Pinola gifteten sich an, und ähnlich intensiv ging es im zweiten Durchgang weiter. Mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte war die Nürnberger Selbstfindungsphase endgültig vorbei. Giftig in den Zweikämpfen, zielstrebig im Spiel nach vorn verpassten die Gäste durch Schieber zweimal nur knapp den Ausgleich (53./54.).

Mitten in dieses Zwischenhoch schlugen die Bayern eiskalt zu. Club-Torhüter Raphael Schäfer konnte Gomez nur noch per Foul bremsen - den fälligen Elfmeter verwandelte Lahm in seinem 150. Bundesliga- Spiel zum 2:0 (57.). Die Nürnberger schüttelten sich kurz und blieben dran. Pinolas Schuss rasierte den Außenpfosten (61.), die Partie war jetzt um eine Klasse besser als vor der Halbzeit.

Nach Ribérys umjubelter Einwechslung hätte der Superstar beinahe gleich bei seiner ersten Aktion das 3:0 vorgelegt. Seine butterweiche Hereingabe konnte der ebenfalls eingewechselte Müller im 50. Liga- Spiel jedoch nicht nutzen. Gomez machte es vier Minuten besser und alles klar. Drei Minuten vor dem Ende vergab der Schwabe sogar noch den höchsten Saisonsieg. Nach Ribérys Zuckerpass wurde Müller von Pinola gelegt, doch Gomez schoss den Elfer in den Nachthimmel.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 14/11/2010 18:42

Spielfazit:
Das Spiel ist aus und es ist wieder ein wenig so wie in "alten Zeiten". Der Gegner spielt plötzlich gut mit und bringt die Bayern in Gefahr, aber die schlagen sofort zurück und schießen die Tore. Letztlich gewinnt das Team von Louis van Gaal auch verdient mit 3:0, auch wenn der Club gerade im zweiten Durchgang nicht so schlecht war. Aber mit einigen guten Aktionen und der größeren Cleverness siegte am Ende der Rekordmeister deutlich gegen den ehemaligen Rekordmeister. Bayern führt somit die Derbybilanz weiter souverän an und ist damit schon seit 1992 zu Hause gegen Nürnberg ungeschlagen, als man die bisher einzige Bundesligaheimniederlage gegen den Club schlucken musste.
In der Tabelle rutscht Bayern nun am Club vorbei und ist nach dem Spieltag jetzt schon Sechster. Doch bis zum ganz großen Ziel Meisterschaft liegt noch ein riesiger Berg vor den Münchnern. Nürnberg rutscht dagegen erstmal ins Mittelfeld zurück, liegt aber mit 18 Punkten noch mehr als im Soll und kann sicherlich die Niederlage hier verkraften. Das war es von hier. Tschüss!
Posted By: Karl Ranseier

Re: FC Bayern München - 14/11/2010 18:44

Denk bitte an die Quellenangabe, Jancker. Das ist sehr wichtig bzgl. Urheberrecht. peace
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 15/11/2010 19:01

FC Bayern: Braafheid im Winter weg

Nach dem Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach kam es zur Auseinandersetzung zwischen Trainer Louis van Gaal und Edson Braafheid. Nun kann der Holländer in der Winterpause den Verein verlassen.

MÜNCHEN - Zum Eklat kam es nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (3:3). Bei seinem Wutausbruch in der Bayern-Kabine hat sich Trainer Louis van Gaal auch Edson Braafheid zur Brust genommen. Dieser hatte vorzeitig das Aufwärmprogramm abgebrochen, obwohl van Gaal noch die Option zu einer dritten Einwechslung hatte. Es kam zur Auseinandersetzung.

Jetzt steht ein Wechsel von Braafheid im Winter unmittelbar bevor. "Er wird nur noch im Notfall zum Kader gehören. Beide Seiten werden interessiert sein, dass in der Winterpause ein Wechsel zustande kommt", sagte Nerlinger.


Braafheid wechselte im Sommer 2009 von Twente Enschede nach München. Damals galt der Holländer als Wunschkandidat von Trainer Louis van Gaal. Allerdings konnte er sich nie bei den Bayern durchsetzen. Nachdem er in der Rückrunde 2010 an Celtic Glasgow ausgeliehen war, holten ihn die Bayern-Verantwortlichen im Sommer zurück. Aber auch im zweiten Anlauf schaffte er nicht den Durchbruch. Braafheid kam in anderthalb Jahren lediglich auf 19 Pflichtspieleinsätze.


Quelle: AZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 15/11/2010 19:04

Robben-Comeback erst im Februar?


München - Die Hoffnung auf ein Team-Comeback von Arjen Robben im Januar wird sich wohl nicht erfüllen. Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt erklärt gegenüber der tz den Comeback-Plan.



Die ersten Verletzten des Bayern-Lazaretts sind zurückgekehrt: Mark van Bommel und Diego Contento in den Kader, Franck Ribéry und Breno sogar auf den Platz. Auf einen aber warten die Bayern-Fans immer noch: Arjen Robben. Bayerns Superstar konnte wegen seines von der WM mitgebrachten Muskelrisses noch kein einziges Spiel für die Bayern bestreiten. Schlimmer noch: Nicht eine einzige Trainingseinheit mit der Mannschaft konnte er absolvieren. Umso größer war die Freude, als Robben vor einer Woche auf den Trainingsplatz zurückkehrte und seine Runden drehte.


„Der Plan ist, dass er im Januar wieder spielen soll“, frohlockte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge damals. Bayern glaubt an Robbens Comeback-Plan im Januar!

Dass dieser Plan aber wirklich funktioniert, ist ziemlich unwahrscheinlich. Zwar soll Robben am 2. Januar mit ins Trainingslager nach Katar fliegen – jedoch nicht als fitter Spieler, der gleich eingesetzt werden könnte. Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt zur tz: „Robben wird erst im Trainingslager zum ersten Mal mit der Mannschaft trainieren können. Das ist das Ziel. Vorher wird das nichts werden.“ Das heißt: Robben wird die Winter-Vorbereitung nicht vollständig mitmachen können. Dass er noch im Januar einsatzfähig wäre, ist kaum vorstellbar. Zumal Trainer Louis van Gaal stets Wert legt auf die Unterscheidung „medizinisch fit“ und „spielfit“. „Es geht mir sehr gut, Ich habe keine Schmerzen mehr. Ich freue mich, dass ich jetzt wieder laufen kann“, sagte Robben nach dem Nürnberg-Spiel zur tz. Aber: Das Laufen ist kein Training im eigentlichen Sinne. Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt: „Das Laufen ist kein Training, sondern Teil meiner Therapie. Dadurch wird erreicht, dass sich die Muskelfasern wieder orientieren und dann richtig ausrichten. Er ist jetzt auf keinen Fall voll belastbar.“

Mit anderen Worten: Bis zum richtigen Lauftraining ist es noch eine Weile hin. „Wir werden das jetzt langsam steigern, abhängig von regelmäßigen Kontrollen. Er wird ja mehrfach in der Woche untersucht“, sagt der Bayern-Doc, der bei den Untersuchungen folgendes feststellte: „Das Loch im Muskel wächst langsam aber sicher zu. So etwas dauert sehr lange, und da bildet sich dann Narbengewebe. Zu einem kleinen Teil aber wird das Loch bleiben, die Lücke wird sich niemals mehr ganz schließen.“

Ob die Folgen der Verletzung eine Auswirkung auf Robbens Sprintfähigkeit haben werden, ist noch nicht abzusehen. Doch auch wenn es mit dem Comeback noch ein wenig dauern wird, Arzt und Patient sind mit dem Heilungsverlauf voll zufrieden. Mull: „Es war uns klar, dass wir sehr viel Geduld haben mussten. Jetzt kommen wir gut voran.“ Und Robben sagt: „Wir liegen voll im Plan.“

Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 16/11/2010 19:24

Bayern holt im Winter keinen neuen Stürmer


München - Trotz der Hiobsbotschaft von Ivica Olic will der FC Bayern im Winter keinen neuen Stürmer holen. Das erklärt Sportdirektor Christian Nerlinger gegenüber der tz.


Es ist eine Hiobsbotschaft ohne Happy End: Ivica Olic und seine Knieverletzung! Ausgerechnet der Mann, der letzte Saison zum außergewöhnlichsten Außenseiter aufstieg und den FC Bayern unter anderem ins Champions-League-Finale schoss, wird in dieser Spielzeit nicht mehr gegen den Ball treten dürfen. Nach seiner Operation in den USA ist nun absolute Fußball-Ruhe angesagt!

Aber gilt das auch für den FC Bayern auf dem Transfermarkt? Immerhin ist nun ein Angreifer von der Kaderliste gestrichen – und auch Miro Klose steht derzeit mit einer Muskelverletzung nur in Klammern. Wird es in der Winterpause also eine Verstärkung für den Sturm geben? „Nein!“, sagt Christian Nerlinger. „Daran ist nicht gedacht. Wir wollen mit unseren Angreifern so in die Rückrunde gehen“, erklärt der Sportdirektor gegenüber der tz.

Doch warum sind die Bayern so bescheiden? Ein Grund: Mario Gomez! „Er entwickelt sich super, hat jetzt eine Wahnsinnsquote! Und das ist für uns natürlich Gold wert“, sagt Nerlinger. Und weiter: „Er explodiert förmlich, das macht wahnsinnig viel Spaß. Wir freuen uns natürlich für ihn, denn er hat nicht nur gute Zeiten hier erlebt, sondern auch etwas schwierigere. Deswegen ist es schön, dass es jetzt so gut funktioniert.“

Grund Nummer zwei sind ganz neue Alternativen! Denn Louis van Gaal lässt zurzeit Bastian Schweinsteiger auf der Zehnerposition ran, eigentlich als Ersatz für den mental ausgelaugten Thomas Müller. Doch Schweinsteiger füllt diese Rolle so souverän aus, dass er dort auf Dauer zaubern könnte. Damit wäre Müller eine Alternative als einzige Spitze! Wie gut Schweinsteiger auf der Zehn funktioniert, erklärte nun auch Günter Netzer im Audi Star-Talk. „Er hat eine Entwicklung gemacht, die sensationell ist. (…) Jetzt kann er schon zwei oder drei Positionen spielen. Das ist großartig.“ Und er passt optimal ins Bayern-Bild. Netzer: „Er spielt Fußball wie noch nie in seinem Leben. (…) Man müsste ihm fast raten, beim FC Bayern zu bleiben!“

Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 19/11/2010 19:12

Louis van Gaal: Scharfe Kritik an Ribéry

München - Bayern-Trainer Louis van Gaal hat sich seinen Superstar Franck Ribéry zur Brust genommen und den Franzosen für dessen Leistung im Testspiel gegen Unterhaching scharf kritisiert.

Ein bisserl was konnte Franck Ribéry am Freitagmorgen gutmachen. Ohne dass er dafür vor die Augen seines Trainers trat. Doch was Louis van Gaal in der tz von seinem Mittelfeld-Star las, gefiel ihm. „Sebastian Vettel ist jetzt unser Vorbild“, erklärte Ribéry im tz-Interview. Eine Parallele, die „sehr gut ist“, lobte der Trainer, „ich finde es gut, wenn meine Spieler noch immer sagen, dass die Meisterschaft möglich ist.“

Das war’s aber auch schon mit den milden Worten für den genesenen Franzosen. Denn van Gaal ist mal wieder mächtig sauer auf seinen Superstar. Warum? Weil Ribéry, der Spaßfußballer, ihm mächtig die Laune verhagelt hat. Nicht mit provozierenden Aussagen oder Starallüren. Sondern mit seinem Auftritt am Mittwoch gegen die SpVgg Unterhaching. Ein Spiel, das van Gaal extra für seine Rekonvaleszenten organisiert hatte. Damit speziell Ribéry und Breno Spielpraxis bekommen, dem Team so schon am Samstag in Leverkusen helfen können. Ribéry lieferte beim 2:1 gegen Haching eine Torvorlage.


Doch was van Gaal sah, erboste ihn. „Er hat sich nicht bemüht und keinen Einsatz gezeigt. Das ist schade“, schimpfte der Holländer über seinen Star. „Ich bin nicht zufrieden mit Ribéry. Keiner hat sich bemüht, aber er am wenigsten. Ich habe die Werte, die Daten. Er hat kein bisschen gewirbelt!“ Auch beim Testkick wurden die Laufwege jedes einzelnen Spielers digital aufgezeichnet und ausgewertet. Das Ergebnis: Ribéry lief zu wenig, strengte sich in van Gaals Augen nicht an.

Deswegen wurde es in der Kabine laut. „Ich habe ihm direkt meine Meinung gesagt, so bin ich“, erklärte van Gaal. „Ich organisiere die Spiele nicht für mich“, schimpfte der Trainer. Und die ohnehin brüchige Beziehung zwischen van Gaal und Ribéry wird so mal wieder auf die Probe gestellt. Eine schnelle Rückkehr in die Startelf dürfte so fürs Erste in weite Ferne gerückt sein. Gegen Leverkusen ist Ribéry im Kader, soll aber zu Beginn draußen sitzen. Auch Mark van Bommel ist von der Start­elf noch weit weg, der angeschlagene Demichelis fraglich.

Für die Bayern ist das Duell gegen den Heynckes-Klub ein echtes Schlüsselspiel. „Ich denke, dass Leverkusen eine spielerische Mannschaft ist. Sie spielen auf sehr hohem Niveau“, erklärt der Trainer. Eine Niederlage ist verboten – denn dann drohen 15 Punkte Rückstand auf Dortmund. Ausrutscher sind beim bayerischen Meisterplan nicht mehr erlaubt – das betont auch Christian Nerlinger. „Es wäre schön, wenn wir bis zur Winterpause keine Punkte mehr hergeben würden“, sagt der Sportdirektor zur tz. „Am Samstag geht es um Big Points. Ein Unentschieden wäre kein Weltuntergang, aber wir wollen ein Ausrufezeichen setzen!“

Intern haben die Bayern einen Plan aufgestellt: Bis zur Winterpause sollen 30 Punkte auf dem Konto stehen – fehlen noch elf. Van Gaal ist optimistisch: „Wir haben alles offengehalten. Natürlich sind wir abhängig von Dortmund, aber sie müssen mit dem Druck umgehen.“ Die Meisterschaft sieht er „noch in der ersten Runde, vielleicht sogar im Qualifying“. Bis es in die finale Runde geht, soll auch Ribéry wieder im Cockpit sitzen…



Quelle: Tz
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 19/11/2010 19:33

Verkaufen!

Seltsam: Bayern-Trainer van Gaal plädiert dafür, dass Schweinsteiger den Klub verlässt – wenn er nicht vorzeitig verlängert: „Wir können nicht einfach 30 Millionen Euro ins Wasser kippen.“


MÜNCHEN Passiert ist am Freitagvormittag folgendes: Trainer Louis van Gaal rät dem FC Bayern, Bastian Schweinsteiger schon nächsten Sommer zu verkaufen – sollte der demnächst signalisieren, seinen Vertrag nicht über 2012 hinaus verlängern zu wollen.

Die Erklärung hat einen kaufmännischen Aspekt: 2012 wäre Schweinsteiger ablösefrei, ein Jahr zuvor könnte der Verein eine spektakulär-hohe Ablösesumme erzielen. Als Aussteller des Überweisungsträgers dürften sich überbieten: Inter Mailand, Real Madrid, der FC Barcelona und Manchester United. Van Gaal sagt: „Fußball ist ein Geschäft, der FC Bayern ein Unternehmen. Wir können nicht einfach 30 Millionen Euro ins Wasser kippen.“


Seine Botschaft war folgende: „Ich habe verlängert. Und ich hoffe, dass er auch verlängert. Das habe ich ihm auch gesagt.“ Wenn er aber nicht die Absicht habe, dann: bye, bye, Schweinsteiger! „Wenn ich Vorstand wäre, würde ich ihn verkaufen. Aber ich bin nicht Vorstand, sondern Trainer.“

Ob das seine späte Rache war? Eine Retourkutsche für die Attacken von Uli Hoeneß vor drei Wochen, die van Gaal mehr getroffen haben als er zugegeben hat? Trotz der eiligst vom Vorstand herbeigeführten Unterredung samt Friedensschluss ist etwas hängen geblieben. Dort die Chefs, hier der Trainer: Zwei Welten.

Oder war es schlicht der Ausdruck der bedingungslosen Überzeugung seiner selbst? „Meine Vereine haben immer viel Geld verdient, ich habe immer auch so gedacht“, betonte van Gaal, „die meisten haben ausgeführt, was ich gemacht habe.“ In seiner ersten Ära bei Ajax Amsterdam zwischen 1991 und ’97 wurden Bergkamp (zu Arsenal) und Seedorf (Milan) sowie Kanu (Inter) gewinnbringend vor Ablauf ihrer Verträge verkauft, in Barcelona von 1997 bis 2000 brachten Ronaldo (Inter), de la Pena (Lazio) und Anderson (Lyon) Millionen.

Bei Bayern lehnte er jegliche Neu-Verpflichtungen im Sommer resolut ab, zum Unbehagen des Vorstands. Doch warum sollte er sich nun um die Finanzen des Vereins sorgen? Zumal er ja mit Schweinsteiger bis Minimum 2012 – so lange läuft auch der Vertrag des Trainers – zusammenarbeiten könnte. Dass der Holländer nun den Druck auf den Mittelfeldspieler erhöht, liegt an seinem ganzheitlichen Prinzip. Alles beeinflusst, alles lenkt ab – Wechselgedanken, Beratergespräche, Verhandlungen, Nachfragen der Presse. Van Gaal will Klarheit.

Und die Bosse etwas ärgern? Kürzlich hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge klipp und klar erklärt: „Ich habe der Schweinsteiger-Seite gesagt, dass wir ihn auf keinen Fall 2011 abgeben. Egal, welche Summen geboten werden. Das ist unser letztes Wort.“ Der Spieler will sich Zeit lassen, 2011 entscheiden. Van Gaal ist das zu spät. Die Bosse dürften darüber wenig amüsiert sein.

Was ihn selbst über 2012 bei Bayern halten könne, wurde van Gaal gefragt: „Die Spieler. Wenn sie mir das Gefühl geben, dann bleibe ich.“ Als ob der Vorstand da nichts zu sagen hätte.

Quelle: AZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 19/11/2010 19:58

Aufholjagd mit Vollgas: Bayern eifern Vettel nach

München (dpa) - Der Rückstand auf den Spitzenreiter ist noch immer immens, doch der Glaube an eine erfolgreiche Aufholjagd gewachsen. Inspiriert vom Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel will auch der FC Bayern Vollgas geben und der Konkurrenz trotz schwieriger Lage am Ende noch das Nachsehen geben.

«Vettel ist jetzt unser Vorbild. Wenn man so weit zurückliegt, kann man trotzdem zurückkommen», sagte der genesene französische Nationalspieler Franck Ribéry vor dem Spitzenspiel des Rekordmeisters am 20. November gegen Bayer Leverkusen. Der Hinweis von Ribéry auf die Erfolgsstory von Vettel war ganz im Sinne von Trainer Louis van Gaal: «Diese Parallele war sehr gut. Ich finde es sehr gut, dass auch meine Spieler alles für möglich halten.» Zwar sieht der Fußball-Lehrer sein Team unter Zugzwang, will aber noch nicht von einer entscheidenden Saisonphase sprechen. «Das ist noch Qualifying. Die K.o.-Phase kommt noch.»

Zumindest in den vergangenen Wochen eiferten die zwischenzeitlich auf Rang zwölf abgerutschten Bayern dem Formel-1-Weltmeister nach. Dank der passablen Ausbeute von elf Punkten aus fünf Spielen gehen sie immerhin vom sechsten Startplatz in das restliche Rennen um die Meisterschaft. Mit einem Sieg beim Tabellenzweiten Leverkusen soll der Aufwärtstrend fortgesetzt werden.

Weitere Rückschläge kann sich der FC Bayern aber nicht erlauben. Schließlich ist der Rückstand auf den bärenstarken Tabellenführer Borussia Dortmund auf bereits zwölf Punkte angewachsen. Mittelfeldspieler Toni Kroos, der von Januar 2009 bis Juni 2010 an Leverkusen ausgeliehen war und erstmals an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, gab die Richtung für das Spitzenspiel vor: «Wir brauchen jetzt Siege - nichts anderes.»

Große Hoffnung setzen die Münchner in Rückkehrer Ribéry. Nach seinem vielversprechenden Kurz-Comeback am vorigen Spieltag gegen Nürnberg (3:0) soll der Ballvirtuose dem Angriffsspiel mehr Schwung und Kreativität verleihen. «Ich denke, ich bin fit für 90 Minuten», sagte er der «Abendzeitung» und brachte damit seine Hoffnung auf einen Platz in der Startelf zum Ausdruck. Doch van Gaal ließ offen, ob er diesem Wunsch des Franzosen nachkommt. In der Innenverteidigung droht der Ausfall von Martin Demichelis (Oberschenkelverhärtung), dessen Platz Rekonvaleszent Breno einnehmen könnte.

Für Leverkusen verheißt die Statistik wenig Gutes. Seit nunmehr sechs Jahren gelang dem Bayer-Team kein Sieg gegen den FC Bayern. Doch von solchen Statistiken hält Trainer Jupp Heynckes wenig. Er vertraut auf die Stärke seiner Mannschaft, der zuletzt drei Siege in Serie gelangen. Die Rückkehrer Simon Rolfes und Renato Augusto sorgten für neuen Schwung und verhalfen heimlich, still und leise auf Rang zwei. «Bislang hat man von uns gar nicht so recht Notiz genommen. Das ist auch gut so», kommentierte Heynckes. Mit einem Sieg über die Bayern könnte sich das allerdings schnell ändern.

Quelle: SZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 20/11/2010 15:51

Bundesliga - Elefantentreffen in der BayArena

Louis van Gaal blickt dem Topspiel am 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München gelöst entgegen. Im Duell der beiden erfahrenen Fuballlehrer mit Jupp Heynckes will der Niederländer den Schwung der letzten Wochen mitnehmen.


Von der Säbener Straße berichtet Thomas Janz

Dabei muss van Gaal am Samstagabend in der BayArena (ab 18:30 Uhr im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de) voraussichtlich auf Kapitän Mark van Bommel und Innenverteidiger Martin Demichelis verzichten. Der Niederländer trat aufgrund erneut auftretender Kniebeschwerden vorzeitig die Heimreise von der niederländischen Nationalmannschaft an.

Demichelis laboriert an einer Oberschenkelverhärtung. Für den Argentinier könnte der Brasilianer Breno in die Innenverteidigung rücken. Zwar sieht van Gaal bei zwölf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund sein Team in Leverkusen unter Zugzwang, er betonte aber in Anlehnung an den WM-Coup von Sebastian Vettel in der Formel 1: "Das ist noch Qualifying. Die Knock-Out-Phase kommt erst noch."

Van Gaal sauer auf Ribéry

Franck Ribéry könnte im Duell mit dem Tabellenzweiten nicht zuletzt aufgrund seiner individuellen Klasse zur spielentscheidenden Figur werden. Ob van Gaal den französischen Nationalspieler in der Startformation aufbieten, ließ dieser 24 Stunden vor dem Showdown offen.

Der "Tulpen-General" zeigte sich mit der Leistung seines Schützlings im kurzzeitig anberaumten Testspiel gegen Drittligist SpVgg Unterhaching (2:1) am vergangenen Mittwoch unzufrieden. "Ich denke, er hätte sich gegen Unterhaching mehr bemühen müssen", bilanzierte van Gaal den 75-minütigen Auftritt Ribérys. "In der Theorie ist Ribéry einer der besten Spieler der Welt. Aber das muss er bestätigen, auch gegen Unterhaching", kritisierte van Gaal die mangelnde Einstellung des Rückkehrers.

Abstand nach oben nicht wo wichtig

Statistisch gesehen befindet sich der Tabellensechste aus München in der Favoritenrolle. Die Münchner haben seit sechs Jahren nicht mehr gegen Bayer verloren. Auch im Falle eines Rückschlages ist van Gaal nicht bange. "Ich sage seit Wochen, dass der Abstand nach oben nicht so wichtig ist", erklärte der Holländer und meinte weiter: "Das wird erst in der Rückrunde entscheidend sein. Aber es ist auch wichtig, die Distanz nicht zu groß werden zu lassen."

Nach dem Einbruch von Mainz 05 mit drei Niederlagen in Serie in der Bundesliga hinterfragte van Gaal indirekt die Qualität von Spitzenreiter Borussia Dortmund und Verfolger Bayer Leverkusen. "Wir wissen nicht, wie lange Dortmund auf diesem Niveau spielen und mit dem Druck umgehen kann", stellte er in den Raum. "Das ist eine neue Mannschaft. Ebenso Leverkusen. Wie oft ist Bayer letztes Jahr oben gestanden? Die müssen auch mit dem Druck umgehen, und das ist nicht so einfach."

Lob für Heynckes

Dennoch verfüge die Werkself über enorme spielerische Qualitäten. Das sei aber nichts Neues. Einzig Goalgetter Sidney Sam sei die große Unbekannte einer Elf, die gegen Münchner im Vorjahr zweimal ein Unentschieden erkämpften. Auch Trainerkollege Heynckes sei van Gaal nicht nur aus seiner Zeit beim FC Barcelona bestens bekannt. "Ich kenne ihn mehr als die anderen Trainer. Er ist ein sehr guter Trainer und ein sympathischer Mann", lobte er seinen direkten Vorgänger in der Isar-Metropole in höchsten Tönen.

"Er hat viele große Mannschaften trainiert, nicht nur Real Madrid sondern auch Bayern München. Auch Leverkusen ist eine sehr gute Mannschaft. Ich denke, wir beiden wissen, was Fußball ist", so van Gaal weiter.

Heynckes setzt auf die Truppe, die zuletzt drei Siege in Siege eingefahren hat. Auch wenn der 65-Jährige seiner ehemaligen Mannschaft einiges zutraut, glaubt er an einen Erfolg seines Teams. vor heimischem Publikum: "Wir sind so selbstbewusst und sagen, dass wir die Bayern zuhause schlagen können."

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Bayer 04 Leverkusen: Adler - Schwaab, Friedrich, Hyypiä, Kadlec - Vidal, Rolfes - Sam, Renato Augusto, Barnetta - Helmes.

FC Bayern München: Butt - Lahm, van Buyten, Breno, Pranjic - Timoschtschuk, Ottl - Altintop, Schweinsteiger, Kroos - Gomez.

Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf).
Quelle: Eurosport
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 21/11/2010 14:11

Nerlinger: Nicht von der Meisterschaft reden


München - Kein Wutausbruch, keine Kampfansage, kein “Mir-san-Mir-Gefühl“ - seltsam leblos nimmt der FC Bayern München im Titelrennen die Dominanz des weit enteilten Spitzenreiters Borussia Dortmund hin.


“Natürlich ist Dortmund die Nummer eins“, stellte Trainer Louis van Gaal nüchtern fest. Auch wenn der Niederländer nach dem 1:1 bei Bayer Leverkusen verbal am Saisonziel festhielt, klang dies angesichts des auf 14 Punkte gewachsenen Rückstands auf die Spitze eher trotzig als überzeugt: “Wir haben haben noch immer die Chance, Meister zu werden. Es sind noch viele Spiele zu spielen.“


Sportdirektor Christian Nerlinger nahm hingegen bereits eine Kurskorrektur vor. Man müsse auf Platz zwei und drei schauen: “Von der Meisterschaft brauchen wir bei dem Abstand nicht zu reden.“ Richtig Tacheles aber redete vor allem der “Kaiser“. Der Ehrenpräsident sprach seinen Bayern beim TV-Sender Sky die Titelreife ab: “Das ist keine Spitzenmannschaft. Sie ist Lichtjahre von der Meisterschaft entfernt“, schimpfte Franz Beckenbauer und geißelte die “Kindergarten-Fehler“ im Aufbauspiel: “Wenn ich den Anspruch habe, Meister zu werden, muss ich anders auftreten.“



Vor allem auswärts präsentieren sich die Bayern zu wenig zielstrebig. Sechs Punkte in sechs Spielen, erst ein Sieg in der Fremde - zu wenig, um den Anschluss nach ganz oben zu finden. Während die Konkurrenz aus Dortmund und Mainz fleißig Siege einfährt, kommt der Motor des FC Bayern bei der zuvor von Teilzeitarbeiter Franck Ribéry vollmundig angekündigten Vollgas-Aufholjagd à la Vettel nicht auf Touren. Zurecht wertete van Gaal das Remis in der BayArena als weiteren Rückschlag. “Das 1:1 ist zu wenig. Ich habe wie in Gladbach das Gefühl, dass wir zwei Punkte weggegeben haben.“


Doch ein Wutausbruch wie nach dem 3:3 bei der Borussia vor zwei Wochen, als van Gaal seine Elf noch in der Kabine lautstark zusammen stauchte, blieb diesmal aus. Dabei hatte sein Team erneut den möglichen Sieg nach der Führung von Mario Gomez (34.) selbst aus der Hand gegeben. Nach einem Fehlpass von Daniel van Buyten enteilte Sidney Sam und wurde beim Eindringen in den Strafraum durch ein “dummes Foul“ (van Gaal) von Daniel Pranjic gestoppt. Den fälligen Strafstoß in der Nachspielzeit der ersten Hälfte verwandelte Arturo Vidal mit seinem fünften Saisontor souverän.

Für Bayer-Trainer Jupp Heynckes war der Chilene ohnehin der “beste Spieler“ auf dem Platz. “Er war nach dem Länderspiel in Santiago 24 Stunden unterwegs, kam erst am Abend vor dem Spiel zu uns. Phänomenal“, lobte Heynckes Vidals Leistung und Einstellung. Wie der Coach konnte auch Kapitän Simon Rolfes mit dem “gerechten 1:1“ gut leben, auch wenn der Elf im zwölften Spiel hintereinander seit August 2004 der Big Point gegen die Münchner verwehrt blieb. “Wichtig war, die Bayern auf Distanz zu halten“, sagte Rolfes. Der Werksclub hat als Dritter fünf Punkte Vorsprung auf die Bayern und neun Zähler Rückstand auf die Dortmunder. Auch Rolfes erklärte den BVB zum Titelfavoriten: “Wenn die Dortmunder mit diesem Vorsprung nicht Meister werden, dann schaffen sie es nie.“

Ähnlich sieht es Philipp Lahm: “Dortmund hat die besten Chancen“, räumte der Bayern-Kapitän ein. Und Gomez klammert sich an die vage Aussicht, dass die Westfalen irgendwann schwächeln: “Wir müssen hoffen, dass der BVB mal ein, zwei, drei, vier fünf Spiele verliert.“

Quelle TZ
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Re: FC Bayern München - 22/11/2010 19:51

Schweini verkaufen? Rummenigges Machtwort

München - Louis van Gaals Aufforderung, Bastian Schweinsteiger gegebenenfalls zu verkaufen, schmeckt Karl-Heinz Rummenigge überhaupt nicht. Der FCB-Boss spricht ein Machtwort.


Am Freitag hatte Louis van Gaal mal wieder für Irritationen an der Säbener Straße gesorgt. Der Trainer mischte sich in die Personalpolitik der Vereinsoberen ein und blieb partout bei seiner Meinung, wie der Rekordmeister bei Bastian Schweinsteiger vorgehen sollte: „Ich hoffe, dass er verlängert, denn ich habe auch verlängert“, erklärte van Gaal zunächst. Der neue Kontrakt des Trainers läuft bis 2012, der bisherige Vertrag von Schweini eigentlich auch. „Aber ich denke“, so van Gaal, „dass er verkauft werden müsste, wenn er nicht verlängert. Denn der FC Bayern ist ein Geschäft. Wenn es stimmt, dass für ihn 30 Millionen geboten werden, dann darf man dieses Geld nicht ins Wasser kippen."


Dabei hatte FCB-Mediendirektor Markus Hörwick den Trainer noch extra darauf hingewiesen, dass Karl-Heinz Rummenigge bereits entschieden habe, wie in der Personalie vorgegangen wird. Klar, dass dem Boss der Affront seines Angestellten überhaupt nicht schmeckt.

Vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel nach Rom stellte Rummenigge klar: "Er hat keinen Einfluss auf diese Entscheidung." Dann wiederholte er seine Worte noch einmal, für alle zum Mitschreiben: Schweinsteiger solle auf jeden Fall beim FC Bayern verlängern. Eine Entscheidung solle in den kommenden Wochen oder Monaten fallen. "Wenn das nicht gelingt, bleibt er sicher bis zum 30.6.2012 beim FC Bayern. Er ist einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Spieler des FC Bayern."


Dieses Machtwort dürfte keinen Interpretationsspielraum zulassen. Auch nicht für Louis van Gaal.


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 22/11/2010 19:53

Jetzt doch: FCB denkt über Wintereinkäufe nach


München/Rom - Während Franz Beckenbauer und Christian Nerlinger den Titel bereits abschreiben, will Karl-Heinz Rummenigge "bis zur letzten Patrone" kämpfen und das Team eventuell nachrüsten.


Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat trotz 14 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund den erneuten Gewinn der deutschen Fußball-Meisterschaft noch nicht aufgegeben.

“Ich bin nicht bereit, den Titel abzuschreiben“, sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München am Montag vor der Abreise des Rekordmeisters zum Champions-League-Spiel beim AS Rom. Er werde “bis zur letzten Patrone kämpfen“.

Rummenigge kündigte zugleich an, “in der Defensive im Winter nachzurüsten“, falls man die hohe Fehlerquote in der Abwehr nicht abstellen könne.


Ziel beim Auswärtsspiel am Dienstag in Rom sei es, nach der Qualifikation für das Achtelfinale am 5. Spieltag auch den Gruppensieg vorzeitig perfekt zu machen.

“Da wäre es schön, morgen noch den einen Punkt zu holen“, sagte Rummenigge. Schon bei einem Unentschieden wäre den Münchnern Platz eins in ihrer Gruppe sicher.


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 23/11/2010 19:23

Unterschiedliche Gesichter zeigt derzeit der FC Bayern München. In der Bundesliga hinkt der Titelverteidiger den eigenen Ansprüchen hinterher, in der Champions League ist der Vorjahresfinalist vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Am Dienstagabend genügt dem Team von Trainer Louis van Gaal bereits ein Punkt, um Platz eins in der Gruppe E zu sichern. Allerdings hat der niederländische Coach erneut viele Ausfälle zu beklagen, sodass sich die Startelf wohl von alleine aufstellen wird. Immerhin dürfte Dribbler Ribery sein Comeback in der Anfangsformation feiern. Er habe "fantastisch" trainiert, sagte van Gaal über den Franzosen, der den gelb-gesperrten Schweinsteiger vertritt.


Quelle: Kicker
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Re: FC Bayern München - 24/11/2010 19:39

Van Gaal: Jetzt retten ihn nur noch Siege!


München - Bayern-Trainer Louis van Gaal steht nach der Champions-League-Schlappe mit dem Rücken zur Wand. Das zeigte sich auch beim Bankett in Rom. Neuerdings tritt ihm nicht nur Uli Hoeneß distanziert gegenüber.


Es herrscht weiter Funkstille. Am Bild der vergangenen Wochen änderte sich auch in Rom nichts. Da konnte der Festsaal Salone dei Cavalieri noch so festlich geschmückt sein, das Essen noch so exquisit: Zwischen Louis van Gaal und Uli Hoeneß gab es auch in der ewigen Stadt keine Annäherung. Zwar saßen Trainer und Präsident nach der 2:3-Niederlage an der langen Tafel im Mannschaftshotel nebeneinander, doch zu mehr als einer unterkühlten Begrüßung kam es nicht. Als van Gaal in der Nacht zum Mittwoch um 1.16 Uhr das Bankett verließ, hatten beide nicht mehr als zwei Sätze gewechselt. Ähnlich unterkühlt lief die Begegnung der beiden bei der vergangenen Europacup-Reise nach Cluj ab. Also alles beim Alten?

Nein. Van Gaals Aktien sind in der Zwischenzeit weiter gesunken. Denn neu ist, dass ihm auch ein anderer Tischkollege sehr distanziert gegenübertritt: Karl-Heinz Rummenigge


Van Gaals Worte zum Vertragspoker um Bastian Schweinsteiger („wenn er nicht verlängert, muss man ihn verkaufen“) waren aus Sicht der Bosse nicht nur falsch und unangebracht, sondern auch völlig unnötig. Van Gaal verscherzte es sich ohne Not auch bei Rummenigge, der bisher immer zu ihm stand und in Cluj noch als Schlichter aufgetreten war. Gerade als sich die Lage um Hoeneß beruhigt hatte, machte der Trainer nun ein neues Fass auf. Das lässt sich kaschieren, solange die Ergebnisse stimmen. Doch selbst in der Champions League läuft es jetzt nicht mehr. Das 2:3 in Rom bedeutete die erste Niederlage im Wettbewerb. Und wieder einmal zeigte die Mannschaft eklatante Fehler und Schwächephasen. Umso erstaunlicher waren die Worte, die Rummenigge bei seiner Bankettansprache wählte. Selten wurde seine Rede mit so viel Spannung erwartet, selten fiel sie so milde und unkritisch aus.


Wir haben unser Ziel gesichert, Erster zu sein. Dazu möchte ich gratulieren“, erklärte Rummenigge. „Wir können mit diesem Ergebnis leben. Wir alle tun gut daran, gelassen mit dieser Niederlage umzugehen.“ Alles also halb so wild? Im Gegenteil: Es ist die Ruhe vor dem Sturm!

Nach dem erneuten Ärger mit dem Vorstand darf sich der Holländer nichts mehr erlauben. Zu bitter sind die nackten Zahlen, der Rückstand auf Dortmund. Und zu angespannt das innerbetriebliche Verhältnis. „Der Trainer spielt mit dem Feuer“, sagt einer aus dem engsten Bayern-Kreis zur tz. Klar ist: Van Gaal wird bei seiner eigenwilligen, knorrigen Linie bleiben, weiter keine Konflikte scheuen. Das kann er sich aber nur noch leisten, wenn die Ergebnisse stimmen. So werden bei den Bayern intern erste Stimmen laut: Wird der Rückstand auf Platz eins bis zur Winterpause nicht deutlich verringert, ist der Job des Holländers in Gefahr.

Für eine Aufholjagd muss sich seine Mannschaft jedoch anders präsentieren als in Rom. „Es ist ärgerlich. Es ist uns des Öfteren passiert, dass wir einen Vorsprung nicht über die Zeit retten können. Darüber müssen wir uns Gedanken machen“, mahnte Christian Nerlinger. „Als FC Bayern muss ein Spiel nach einer 2:0-Führung erledigt sein. Daran müssen wir schleunigst arbeiten. Man möchte es nicht für möglich halten, aber wie kommen immer wieder unkonzentriert aus der Kabine.“


Das Team hält noch zu van Gaal, ist vom Trainer überzeugt. Doch nun muss sich etwas ändern. „Ich möchte die Mannschaft daran erinnern, dass Louis van Gaal gesagt hat, das Ziel bis zur Winterpause sind 30 Punkte“, machte Rummenigge deutlich. „Wir wollen – und müssen – nach oben kommen.“ Eine Siegesserie muss endlich her, mit Startschuss am Samstag gegen Frankfurt. Für den Coach, aber auch im eigenen Interesse: Denn Punktprämien – je 5000 Euro – erhalten die Stars in der Bundesliga nur, wenn sie auf Platz eins oder zwei stehen…

Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 25/11/2010 20:54

Bericht: Van Gaal will lieber Kraft als Neuer


München - Trainer Louis van Gaal bleibt seinem Kurs treu und will beim FC Bayern auch künftig auf eigene Talente statt dazugekaufte Superstars setzen. Das Thema Manuel Neuer könnte so vom Tisch sein.


Für 25 Millionen Euro hätte Louis van Gaal seinen Double-Kader im vergangenen Sommer verstärken dürfen - nach dem Willen der FC-Bayern-Bosse und Fans fast schon sollen. Der Niederländer hat dankbar abgelehnt. Er wollte seinen Kurs fortführen, lieber auf junge Talente aus den eigenen Reihen statt auf dazugekaufte Superstars zu setzen. Diesem Denken verdanken Thomas Müller und Holger Badstuber ihren heutigen Status.

Doch in der laufenden Saison hat noch kein Emporkömmling den Sprung geschafft: David Alaba, Diego Contento und Christoph Knasmüllner warten weiterhin auf den Durchbruch, und weil es in der Bundesliga in dieser Saison bislang nicht läuft, steht van Gaal in der Kritik.


Doch davon ist der Trainer unbeeindruckt. Das zeigt seine interne Antwort auf die Torwart-Frage. Jörg Butt ist 36 Jahre alt, sein Vertrag läuft am Ende der Saison aus. Wer wird sein Nachfolger, sollte er nicht verlängern? Dass Nationaltorwart Manuel Neuer beim Rekordmeister landet, scheint mehr oder weniger beschlossene Sache.
Doch van Gaal ist davon gar nicht begeistert! Nach Informationen des "Kicker" will der Trainer lieber seinen Youngster Thomas Kraft zur Nummer 1 machen. Beim AS Rom durfte der 22-Jährige sein Debüt im FCB-Profi-Kader geben. Bis auf sein Foul, das zum 3:2 führte, überzeugte Kraft auf ganzer Linie. Als Dank schenkt ihm van Gaal das Vertrauen.

Auch Krafts Vertrag endet im Sommer. Gespräche sollen aber noch nicht stattgefunden haben. "Ich bin nicht unruhig, es hat noch Zeit", sagt Kraft.


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 25/11/2010 21:00

Kraft, der neue Kronprinz

Der 22-Jährige empfiehlt sich in Rom als Nachfolger von Bayern-Torwart Butt. Doch die Bosse sind gewarnt – durch den Fall Rensing. Der gescheiterte Kahn-Ersatz hält sich in Garching fit.

ROM Fast eine Woche hatte Thomas Kraft Zeit, sich auf sein Debüt vorzubereiten. Vergangene Woche nämlich eröffnete Coach Louis van Gaal dem 22-Jährigen, dass er in Rom zwischen den Pfosten stehen dürfte. Bereit dafür fühlte Kraft sich aber schon lange. Seit 2004 ist der Pfälzer bei Bayern, seit knapp einem Jahr darf er sich als Mann der Zukunft, als potenzieller Nachfolger von Jörg Butt fühlen.

„Louis van Gaal und Torwarttrainer Frans Hoek halten sehr viel von ihm", verriet Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge im Sommer während des Trainingslagers am Gardasee. Dort bewies Kraft, dass er auch zum Feldspieler taugen würde – in einem Testspiel musste er in der Innenverteidigung ran. In Rom bewies er, dass er auch als Torwart seine Qualitäten hat. Kraft hielt gut. Eigentlich sogar außerordentlich gut: sechs Großchancen vereitelte er, mit Marco Borriello lieferte er sich ein Privatduell - und gewann fast immer.


Kraft war nah dran, zum Mann des Spiels zu werden. Dass er dann kurz vor Schluss doch einmal gegen Borriello verlor, etwas zu lang zögerte und den Stürmer im Strafraum von den Beinen holte und so den Elfmeter verursachte, den Totti verwandelte? Künstlerpech. „Er hat sehr ordentlich gespielt, uns einige Male gerettet. Er muss nicht aufgerichtet werden, im Gegenteil", meint Sportchef Christian Nerlinger, Auch Louis van Gaal war zufrieden mit seinem Talent.

Die Bayern trauen dem Keeper den Sprung zu. 2011 oder 2012 könnte er Butt ablösen. Könnte, denn ganz überzeugt scheinen die Verantwortlichen noch nicht. Eine Verpflichtung von Nationalkeeper Manuel Neuer ist noch nicht vom Tisch.

Die Bosse sind gewarnt. Schon einmal hatten sie einen Nachfolger auf der Torwartposition aufgebaut: Michael Rensing, der Kronprinz von Oliver Kahn. Noch 2006 meinte Uli Hoeneß, dass Rensing dann auch die Nummer 1 beim DFB werden würde.

Als Rensing 2008 tatsächlich Kahn nachfolgen durfte, machte er plötzlich Fehler, die er vorher als Vertreter nie gemacht hatte. Im März 2009 machte Jürgen Klinsmann Jörg Butt zur Nummer 1, auch van Gaal setzte auf den Routinier. In der Nationalelf kam Rensing nie an. Angekommen ist er jetzt bei einem Bezirksoberligisten. Seit Juni ist der 26-Jährige vereinslos und hält sich beim VfR Garching fit.

Der dortige Coach Daniel Weber, schon in der Jugend Rensings Torwarttrainer, soll ihn wieder fit für Profifußball machen. „Ich fühle mich stärker als je zuvor", sagte Rensing nun der „Sport-Bild". Einen Verein hat er aber nicht. „Anfangs hatte ich viele Anfragen von Top-Klubs in Europa, sodass ich guten Bundesliga-Vereinen abgesagt habe. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich das schlecht bewertet habe.“ Und so trainiert er dieser Tage im Garchinger Stadion am See. So können Kronprinzen enden.

Quelle: AZ
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Re: FC Bayern München - 25/11/2010 21:06

Hoeneß: Bald 30 Mio. pro Jahr für Stars


Hoch oben in seinem Haus auf einem Berg am Tegernsee genießt Uli Hoeneß (58) die vorweihnachtliche Zeit. Der Bayern-Präsident hat sich nach der Kritik an Trainer Louis van Gaal (59) ein Schweige-Gelübde bis Weihnachten auferlegt. Scharfe Drohungen bekommt die Liga dennoch von ihm zu spüren: Hoeneß prophezeit der Konkurrenz schwere Zeiten!

Die Erstliga-Klubs sollen vor dem Tag zittern, an dem der FC Bayern die letzte Rate für seine Allianz-Arena bezahlt hat. „Wenn dieses Stadion in sechs bis zehn Jahren abbezahlt ist, dann wird der FC Bayern eine Macht sein, vor der sich die Konkurrenz in der Bundesliga warm anziehen darf“, kündigt Uli Hoeneß in der neuen Biografie des ehemaligen DFB-Schatzmeisters Heinrich Schmidhuber an.


Hoeneß rechnet darin vor: „Alle Einnahmen aus Logen, Zuschauern, Werbung etc., die jetzt noch für die Tilgung verwendet werden, können dann in den Kader fließen. Wir reden da von 20 bis 30 Millionen Euro pro Jahr. Dann wird es lustig für die Liga!“


In der Praxis heißt das: Fällt die Raten-Belastung weg, können sich die Bayern einen weiteren Welt-Star der Kategorie Franck Ribéry (27) oder Arjen Robben (26) leisten. Und zwar jedes Jahr!

Die erhöhte Finanzkraft der Münchner werden die Liga-Konkurrenten relativ schnell zu spüren bekommen. Dies belegen die Zahlen, die Vorstandsmitglied und Finanzchef Karl Hopfner (58) bei der Jahreshauptversammlung der FC Bayern AG am Dienstag auf dem Podium der Olympiahalle präsentieren wird.

Die Allianz-Arena war in der Bilanz von 2009 noch eine große Belastung für den Klub mit einem Minus von 10,4 Millionen Euro. Doch diesmal sieht es schon anders aus.


Die Zahlen für Verluste der Allianz-Arena, die wir bei der Jahreshauptversammlung bekannt geben werden, liegen bereits weit unter denen des Vorjahrs“, sagt Hopfner zu SPORT BILD. Die Bayern werden also sogar noch früher als von Hoeneß prognostiziert die Stadion-Millionen in den sportlichen Bereich fließen lassen können.

Nach SPORT BILD-Informationen könnte das Minus bereits innerhalb der nächsten drei Jahre aus der Bilanz verschwinden. Ab dann geht es in die Gewinn-Zone. „Wenn nicht irgendwelche unvorhergesehenen Instandhaltungskosten hinzukommen, dann können wir schon in den nächsten Jahren mit einer schwarzen Null rechnen“, bestätigt Hopfner.

daumenhoch


Quelle: Sport Bild
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Re: FC Bayern München - 27/11/2010 16:50

FC Bayern mit Sieg für die eigene Eintracht


München - Der FC Bayern hat die erhitzten Gemüter drei Tage vor der Jahreshauptversammlung mit einem klaren Sieg gegen Eintracht Frankfurt beruhigt. Ein Doppelschlag sorgte für Klarheit.


Der FC Bayern ist mit seinem höchsten Sieg in dieser Saison auf Platz fünf in der Tabelle vorgerückt. Drei Tage vor der Jahreshauptversammlung des Fußball-Rekordmeisters sorgten Anatoli Timoschtschuk (29. Minute/87.), Thomas Müller (59.) und Mario Gomez (61.) beim 4:1 (1:1) gegen Eintracht Frankfurt am Samstag in München für die Tore. Für die Hessen traf Theofanis Gekas (33.) mit seinem zwölften Saisontreffer zum 1:1-Zwischenstand. Nach der Rückendeckung durch den Vorstand für Trainer Louis van Gaal sorgte der 564. Sieg im 775. Liga-Heimspiel der Münchner für Ruhe.



Vor 69 000 Zuschauern in der Allianz Arena ließen die Bayern den Ball besser als zuletzt laufen und kamen zu guten Möglichkeiten. Im Anschluss an eine schöne Kombination wehrte Eintracht-Keeper Oka Nikolov einen Schuss vom erstmals seit September in der Liga-Startelf aufgebotenen Franck Ribéry ab. Der Nachschuss von Gomez (9.) war zwar drin, doch Schiedsrichter Michael Zwayer gab den Treffer wegen Abseitsstellung nicht. Jubeln durften die Gastgeber aber nach einer knappen halben Stunde: Timoschtschuk setzte sich in halbrechter Position nach Müller-Zuspiel durch und schloss aus 15 Metern unhaltbar mit seinem zweiten Saisontor ab.

Nach vorne sah es gut aus, was die Münchner machten. Dagegen unterliefen in der Defensive zum Teil abermals haarsträubende Fehler - und Solo-Stürmer Gekas stellte zumindest Daniel van Buyten vor unlösbare Probleme. In der 13. Minute rettete Breno mit der Brust noch kurz vor der Linie gegen den Griechen - der erst 17-jährige Sonny Kittel vergab die Nachschusschance. Beim Ausgleich aber konnte kein Bayern-Akteur den Tor-Garanten Gekas stoppen. Zunächst retteten Jörg Butt und der Pfosten, den Nachschuss verwandelte der Grieche eiskalt.

Wie wiederholt in dieser Spielzeit hatte den Münchnern eine Führung keine Sicherheit gegeben. Aber der Ausgleich nahm nicht den Offensiv-Schwung der Münchner. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte ausgerechnet der schwache und nach der Pause gegen Martin Demichelis ausgetauschte van Buyten (40./41.) zweimal für Gefahr vor dem Frankfurter Tor. Dazu wurde ein Schuss von Bastian Schweinsteiger, den Trainer Louis van Gaal abermals auf der “10“ aufbot, nach Zuspiel von Ribéry im letzten Moment abgeblockt.

Nach dem Seitenwechsel drängten die Münchner energisch auf die Führung. Zunächst verzog Gomez per Fuß (47.) und per Kopf (53.). Für die Eintracht gab es kaum mehr Entlastung, und irgendwann wurde das Münchner Herantasten an das 2:1 belohnt. Endlich wagte Toni Kroos einmal einen Distanzschuss, Nikolov konnte den Ball nicht festhalten und Müller staubte mit dem ersten Treffer seit zwei Monaten mit einem Schuss aus der Drehung ab. Und nur wenige Augenblicke später fast eine Doublette: Nach Schuss von Ribéry wehrte Nikolov zu Gomez ab - und die Tormaschine traf zum 15. Mal in den letzten 11 Pflichtspielen.

Mit der 3:1-Führung im Rücken ließen es die Münchner wieder etwas schleifen. Die Auswechselung von Schweinsteiger, der bei einem Zweikampf getroffen wurde, machte sich bemerkbar. Beim Comeback nach sieben Wochen war der eingetauschte Kapitän Mark van Bommel kein gleichwertiger Ersatz. Mit seinem ersten Liga-Doppelpack sorgte Timoschtschuk für den Abschluss-Jubel.


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 27/11/2010 16:54

Van Gaal: "Es ist noch alles möglich"


München - Nicht nur die Dekoration an der Säbener Straße ist besinnlich, sondern auch die Stimmung: Louis van Gaal hat sich mit dem Vorstand ausgesprochen. Jetzt gibt es nur noch eins: Siegen!


Ein paar grüne Zweige, silberne und violette Kugeln, schon sieht alles viel freundlicher aus. Es wird eben langsam Weihnachten, das vergisst man vor lauter Druck und Kritik auch beim FC Bayern nicht. In diesen Tagen hat der Rekordmeister damit begonnen, seine Geschäftsstelle zu schmücken. Das schien direkt die Laune zu heben – und zwar bei allen Beteiligten! Nach den Querelen der letzten Wochen hat es am Donnerstag endlich ein „sehr gutes Gespräch mit meinem Vorstand“ gegeben, schwärmte Louis van Gaal am Freitag. Damit dürften die Nebengeräusche rund um die Führungsetage des FC Bayern endgültig verstummt sein und alle können sich darauf konzentrieren, was jetzt am Wichtigsten ist: Siegen! Siegen! Siegen!

Diese Mission ist nach wie vor die entscheidende! Doch sie scheint Louis van Gaal kaum Bauchschmerzen zu bereiten, trotz der bitteren Pleite gegen Rom am Dienstag. Im Gegenteil: Der Holländer versprüht demonstrativ Zufriedenheit. Seiner Rechnung nach steht die Mannschaft im Moment sogar hervorragend da! „Es ist doch fantastisch, was wir geleistet haben! Wir haben den Supercup gewonnen, sind im Pokal weiter, auch in der Champions League“, sagt der Coach fast schon euphorisch.


Und in der Liga?

„Es ist noch alles möglich! Wir sind noch immer da, aber das wird nicht geschätzt. Dabei haben wir ungefähr das Gleiche erreicht wie letztes Jahr“, erklärt der General – und hat recht! Nach dem 13. Spieltag der Vorsaison hatte Bayern 21 Punkte auf dem Konto, nun sind es 20. Und dennoch gibt es einen feinen Unterschied: den Rückstand zum Spitzenplatz – 14 Punkte auf Rang eins. Van Gaal: „Wir sind viel besser als letztes Jahr! Aber wir haben ein Problem, und das ist Dortmund.“

Für den Holländer gibt es momentan nur einen Kratzer auf den bayerischen Glückseligkeits-Kugeln am Bundesliga-Baum – und der ist schwarz-gelb! „Aber es ist noch nicht gelaufen“, so der Coach. Auch das 30-Punkte-Ziel seiner Kicker bis zur Winterpause nicht: „Das Wichtigste ist der Glauben daran! Wenn der weg ist, können wir auch gleich aufhören.“ Doch daran will van Gaal lieber keinen Gedanken verschwenden. Er konzentriert sich voll auf das Spiel gegen die Eintracht – und freut sich schon auf die Jahreshauptversammlung am Dienstag: „Da wird man uns zujubeln! Letztes Jahr waren wir doch schlechter!“

Und dennoch wäre es besser, wenn er mit drei Punkten im Gepäck zur vorweihnachtlichen Versammlung erscheint. Die Chancen dazu stehen nicht unbedingt schlecht: Der Coach kann sich wieder über einige Rückkehrer wie Mark van Bommel, Hamit Altintop oder Bastian Schweinsteiger freuen, der zuletzt in Italien noch gelbgesperrt fehlte. Zwar wird es nicht einfach sein, auch alle gleich wieder richtig zu integrieren. Dennoch ist es ein Grund zur Freude für den Coach. „Ich habe mehr als 18 Spieler fit“, strahlt er wie ein Kind unterm Weihnachtsbaum! Nun muss er sich von seinem Team nur noch einen Sieg schenken lassen!


pokal

Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 28/11/2010 18:39

Abwehr-Hoffnung: Badstuber ist fit!


München - Daniel van Buyten hat beim 4:1 gegen Frankfurt als einziger Bayernspieler einen schwarzen Tag erwischt. Doch es naht Verstärkung für die angeschlagene Innenverteidigung.


Als die Spieler nach der Partie endlich mal richtig gut gelaunt in die Analyse mit den Journalisten gehen durften, war ein Kicker längst weg: Daniel van Buyten. Der Innenverteidiger erwischte als einziger Bayernspieler einen schwarzen Tag, musste nach mehreren dicken Fehlern – einer führte schließlich zum zwischenzeitlichen 1:1 durch Gekas – schon zur Halbzeit raus. Der Belgier war untröstlich, da halfen auch die milden Worte von General van Gaal nichts. Der Coach erklärte: „Das Leben geht weiter – auch für Daniel van Buyten!“


Und es findet wohl auch in Zukunft in der bayerischen Innenverteidigung statt! So konnte man es zumindest aus den Worten des Sportdirektors heraushören. „Daniel hat sicher nicht gut ausgesehen. Aber es ist nicht richtig, jetzt auf einem herumzuhacken. Das sind Phasen, die man hat, da muss Daniel durch. Da darf man sich nicht verrückt machen lassen“, sagte Christian Nerlinger und wollte auch nichts von Verstärkungen für den inneren Abwehrriegel hören. „Ich sehe in der Innenverteidigung kein Problem. Ich glaube nicht, dass wir da nachrüsten werden.“


mmerhin hinterließen van Buytens Nachfolger Demichelis und Jungspund Breno, der über 90 Minuten randurfte, einen guten Eindruck. Der Brasilianer strahlte anschließend wie die Sonne über Rio. „Es war sehr gut heute, viel besser als gegen Leverkusen. Ich bin sehr zufrieden und hoffe, dass ich jetzt im Team bin – das wäre schön“, sagte er der tz. Und weitere Einsätze sind nicht unwahrscheinlich! Nach dem neuerlichen Sonderlob von Nerlinger („Breno entwickelt sich hervorragend“) ist er nun der neue Hoffnungsträger für den Abwehrverbund.

Und auch der andere ist bald wieder da: Holger Badstuber steht nach seiner Schambein-Entzündung schon in den Startlöchern – er ist wieder einsatzbereit. Laut Dr. Müller-Wohlfahrt sogar schon für das Spiel am nächsten Samstag. „Ich sehe da kein Risiko. Aus meiner Sicht ist er fit und kann nächste Woche in Schalke schon wieder spielen. Aber das muss natürlich der Trainer wissen“, erklärte Müller-Wohlfahrt der tz mit gewisser Vorsicht.

Schließlich weiß er um die Philosophie des Trainers, wonach ein Spieler erst wieder aufläuft, wenn er zu 100 Prozent im Saft steht. Dennoch sagt der Bayern-Arzt: „Die Verletzung ist komplett ausgeheilt, Holger macht ja auch schon seit einiger Zeit wieder alle Übungen beim Training mit.“ Müller-Wohlfahrt macht den Bayern Hoffnung! Schon bald könnte damit van Gaals Wunsch-Abwehr Breno/Badstuber einsatzbereit sein. Es würde zur neuen rot-weißen Aufbruchstimmung passen…



Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 29/11/2010 18:52

Das Ende des Schweigens

München - Bayern-Präsident Uli Hoeneß wollte eigentlich freiwillig bis Weihnachten schweigen - um mehr Ruhe in den Verein zu bringen. Doch am Dienstagabend muss er sich wohl öffentlich zu Wort melden.

Vor knapp vier Wochen, vor dem Bundesligaspiel des FC Bayern bei Borussia Mönchengladbach, kam Uli Hoeneß eine Erkenntnis. Er wolle – auch aus Rücksichtnahme auf die Kollegen in der Bayern-Führungsetage – nicht mehr so häufig in den Zeitungen auftauchen, sagte Hoeneß zur tz. Zu sehr hatte damals der Streit zwischen ihm und Trainer Louis van Gaal die Schlagzeilen der letzten Tage bestimmt. Daher entschied sich Hoeneß zu schweigen: „Ich werde von jetzt an bis Weihnachten nichts mehr sagen!“ Ulis Schweigegelübde bis zum Jahresende!

Was er damals vermutlich nicht bedachte: Auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern, Dienstag Abend in der Olympiahalle (Einlass: 17.30 Uhr, Beginn: 19 Uhr), wird Hoeneß als Präsident gar nicht darum herum kommen, zur aktuellen Situation Stellung zu nehmen. Der Präsident muss eine Bilanz des Jahres 2010 ziehen – zudem löst er Franz Beckenbauer als Moderator des Abend ab. Eine schwierige Nachfolge, war der Kaiser doch viele Jahre lang das Highlight eher ­trockener Jahreshauptversammlungen. Sportdirektor Christian Nerlinger: „Franz ist dieses Jahr nicht da. Er hat immer sensationell durch die Veranstaltung geführt, aber das wird auch für Uli kein Problem.“


Ein Problem aber könnte es für die Mannschaft geben. Wie wird sie von den Mitgliedern in der Olympiahalle empfangen werden? Immerhin ist die Tabellenspitze weit, weit weg, die Bayern liegen mit 14 Punkten Rückstand auf Dortmund nur auf dem fünften Platz. Der Trainer glaubt nicht, dass der Empfang frostig ausfallen wird. „Ich denke, dass die Hauptversammlung uns zujubeln wird“, sagte Louis van Gaal. Im vergangenen Jahr befand sich die Mannschaft in einer ähnlichen Situation – wurde aber von den Fans mit warmem Applaus begrüßt. „Die Fans haben bei der letzten Jahreshauptversammlung ein feines Gespür gehabt und den Umschwung eingeleitet“, sagte Nerlinger zu den Vorgängen im vergangenen Jahr.

Lediglich Bastian Schweinsteiger bekam damals Pfiffe. Der Unterschied: Seitdem hat sich Schweini zu einem der wichtigsten Bayern-Spieler entwickelt, zeigt seit Monaten starke Leistungen. „Dieses Jahr wird das Bastian nicht passieren!“, weiß Nerlinger.

So gehen die Bayern-Fans mit einer gewissen Spannung in den Abend – auch wenn in diesem Jahr keine Wahlen anstehen. Doch alle wissen: so eine Bayern-Jahreshauptversammlung ist immer für eine Überraschung gut. Im letzten Jahr das berühmte „Danke“-Gedicht von Karl-Heinz Rummenigge, im Jahr 2007 der legendäre Hoeneß-Ausraster gegen die eigenen Fans. Zu einem solchen Eklat wird es in diesem Jahr voraussichtlich nicht kommen. Voraussichtlich…

Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 29/11/2010 18:54

Nerlinger: Spitzen gegen "Schalke 05"



So schnell kann es gehen. Es ist noch keine Woche her, da wurde Felix Magath auf Schalke bejubelt. 3:0 in der Königsklasse gegen Lyon, das beste Spiel seit seinem Amtsantritt im Sommer 2009. In München dagegen wehte Louis van Gaal ein rauer Wind ins Gesicht: 2:3 in Rom, dazu ein angespanntes Verhältnis mit dem eigenen Vorstand. Seitdem hat sich einiges getan: Van Gaal sprach sich mit Rummenigge und Hopfner aus, die Bayern siegten 4:1 gegen Frankfurt. Und Schalke? Nach der Gala kam der GAU: 0:5 in Kaiserslautern, inklusive Fan-Proteste. Diese Woche muss Felix Magath zum Rapport bei Clemens Tönnies. „Wir müssen Tacheles reden“, droht der Vereinsboss. „Ich habe zwar keine Angst, dass wir absteigen. Ich hatte und habe an Felix Magath aber eine viel höhere Erwartung als den Klassenerhalt.“ Vom Spiel in Lautern ist Tönnies „erschüttert“. Am Samstag wurde aus dem stolzen S04 der peinliche S05.


Natürlich, die Höhe der Pleite überraschte auch die Bayern. „Es war nicht gerade knapp“, erklärte etwa Thomas Müller. Doch dass der nächste Gegner dieses Jahr Probleme bekommen würde, ahnten die Bosse schon früh. Uli Hoeneß prophezeite noch vor Saisonstart, dass Königsblau vor einer schweren Saison steht. Vor dem Duell auf Schalke gibt es nun auch von Christian Nerlinger Spitzen gegen S05. „Es war doch klar, dass es für Schalke in Kaiserslautern schwer wird. Sich nach der Champions League wieder auf die Bundesliga zu konzentrieren, ist sehr sehr schwer“, sagt der Sportdirektor zur tz. „Nur der FC Bayern kann mit dieser Belastung umgehen. Wir sind das seit Jahren gewohnt. Schalke eben nicht. Deswegen haben sie Probleme.“

Als Beispiel nennt Nerlinger auch Wolfsburg, den Überraschungsmeister 2009. „Die haben sich in der folgenden Saison genauso schwer getan mit der ungewohnten Belastung“, erklärt der 37-Jährige. „Heute feierst du noch einen großen Abend, morgen musst du schon wieder im Alltag bestehen.“ Das Feiern treibt Magath seinen Schalkern jetzt aus: Der Winterurlaub wurde auf sechs Tage verkürzt, das tägliche Training eine Stunde vorverlegt…


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 29/11/2010 18:58

Van Gaal rechnet mit Jubel - Hoeneß zieht Bilanz






München - Ende November präsentiert der FC Bayern auf der Hauptversammlung gewohnheitsgemäß gute Zahlen. Doch das Treffen mit den Mitgliedern kann bei fehlenden sportlichen Erfolgen schon einmal ungemütlich werden.



Vor einem Jahr rechneten die Bayern-Bosse vor der Jahreshauptversammlung mit Druck von den Mitgliedern, diesmal prophezeit zumindest Louis van Gaal einen warmherzigen Empfang. “Ich denke, dass die Hauptversammlung uns zujubelt“, sagte der niederländische Coach, der mit seinen drei Kapitänen Mark van Bommel, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger an diesem Dienstag (19 Uhr) in die Münchner Olympiahalle kommen wird.

“Kaiser“ Franz Beckenbauer, der als Präsident viele Jahre launig im Stile eines Showmasters durch die Veranstaltung geführt hatte, wird in diesem Jahr fehlen - dafür kann Uli Hoeneß nach seinem ersten Jahr als Vereins-Oberhaupt des Fußball-Rekordmeisters Bilanz ziehen.


Vor der Versammlung mühten sich die Münchner an mehreren Fronten um Ruhe. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge stärkte Trainer van Gaal den Rücken, für den wichtigen sportlichen Erfolg sorgte die Mannschaft mit dem höchsten Saisonsieg in der Bundesliga beim 4:1 gegen Eintracht Frankfurt selbst. Zwar steht der Titelverteidiger mit Blick auf Spitzenreiter Borussia Dortmund (14 Punkte Abstand) weiter nicht gut da, aber die Champions-League-Plätze sind wenigstens wieder in Reichweite. Und über das Abschneiden in DFB-Pokal und Champions League kann sowieso niemand meckern.

Anders als vor zwölf Monaten, als die Inthronisierung von Hoeneß und der Abtritt dessen Präsidenten-Vorgänger Beckenbauer gefeiert wurde, stehen am Dienstag keine Wahlen an. Aber wie bei der vorigen Versammlung 2009 hoffen die Bayern auch diesmal auf Rückenwind durch ihre Mitgliederschar, die mittlerweile auf mehr als 160 000 angewachsen ist. “Mit ihrem positiven Verhalten waren die Mitglieder letztes Jahr ein Teil des Umschwungs“, erinnerte sich Sportdirektor Christian Nerlinger. Damals wurden danach alle Spiele bis zur Winterpause gewonnen, darunter das viel beschworene 4:1 bei Juventus Turin - vielleicht der entscheidende Wendepunkt in der Double-Saison.

Aber auch damals gab es nicht nur Jubel. Ausgerechnet in die Begrüßung von Schweinsteiger hatten sich seinerzeit Pfiffe gemischt, die der Nationalspieler noch lange im Kopf hatte. Mitten im Werben um einen langfristigen Vertrag mit dem Leistungsträger, dessen Kontrakt 2012 ausläuft, dürfte dem 26-Jährigen diesmal ein wesentlich freundlicherer Empfang zuteil werden.


Nach einem Jahr im neuen Amt wird auch Hoeneß Bilanz ziehen - und sein selbst auferlegtes Schweigen allein von Amtswegen beenden. Nach dem Streit mit van Gaal vor dem Champions-League-Spiel bei CFR Cluj hatte der langjährige Manager für sich beschlossen, dass er “bis Weihnachten“ nichts mehr sagen werde. Auf der Versammlung wird der 58-Jährige, der vor zwölf Monaten mit 99,3 Prozent zu Beckenbauers Nachfolger gewählt worden war, aber Rede und Antwort stehen müssen.

Wie gewohnt wird Finanzchef Karl Hopfner gute Zahlen präsentieren, erstmals könnte der Jahresumsatz mehr als 300 Millionen Euro betragen. Die Tilgung der über über 300 Millionen Euro teuren Allianz Arena dauert zwar noch einige Jahre, aber die Belastung nimmt mit jedem Jahr ab.


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 29/11/2010 19:02

Ach, du lieber Louis! Van Gaal gibt Fehler zu


Nach dem 4:1 gegen Frankfurt und vor der Jahreshauptversammlung gibt sich Bayerns Coach van Gaal geläutert. Der Holländer gesteht im Fall Bastian Schweinsteiger sogar einen Fehler ei



MÜNCHEN - Die Bayern sind Erster. Vor Dortmund. Wer sagt’s denn? Kein Scherz, es handelt sich um eine Tabelle, wenn auch nur um die Heimtabelle. Aber: 17 Punkte aus acht Spielen, fünf Siege, 17:6 Tore. Der Höhepunkt: Das 4:1 am Samstag gegen Eintracht Frankfurt, der höchste Saisonsieg.

Das sind Fakten, keine Ironie. Und jetzt kommt Louis van Gaal, der Bayern-Trainer. Der Mann übertreibt aber ein wenig. „Es war das beste Spiel in der Bundesliga unter meiner Leitung“, sagte der Holländer. Nun ja. Ein überzeugender Sieg war es, das schon. Einer, der aber auch zeigt, was möglich gewesen wäre in den letzten Wochen. Die Zuschauer standen. Mal riss sie die Kälte von den Sitzen, mal durchblutete die Leistung der Bayern. „Das war ein schönes Spiel, das die Zuschauer erwärmt hat“, meinte van Gaal, „Das Schönste, was ich gesehen habe, waren Überzeugung und Leidenschaft. Ich bin sehr froh, wir sind auf einem guten Weg.“ Feine Sache, doch die wichtigsten Siege hatte der Trainer schon am Donnerstag und nach der Partie verbuchen können.



Da war die Aussprache mit den Bossen zwei Tage vor dem Spiel. „Wir haben offen und ehrlich gesprochen. Ein sehr gutes Gespräch“, so van Gaal. Man hat sich wieder angenähert, rechtzeitig vor der Jahreshauptversammlung am Dienstag (ab 19 Uhr) in der Olympiahalle. Vorstands-Boss Rummenigge beteuerte schon vor dem Frankfurt-Spiel: „Er ist der Richtige für uns.“ Was gut ankam beim Holländer: „In der letzten Zeit habe ich nur Kritik empfangen. Und es ist gut, dass ich auch mal wieder ein bisschen Lob bekomme.“ Er lächelte und ergänze: „Ansonsten bin ich so klein...“ Der Gerne-Groß ganz bescheiden und kleinlaut.

Und dann passierte Sagenhaftes, die Zeit für Milde schien am ersten Adventswochenende gekommen. Es gab Lob für Dauertorschütze Mario Gomez („Mario ist aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken“), für Doppeltorschütze Anatolij Timoschtschuk und das Comeback nach fast zwei Monaten Verletzungspause für Kapitän Mark van Bommel. Schließlich Besinnliches und (Selbst-)Besinnung: ER gibt einen Fehler zu. Er kann das, sonst jedoch immer auf ironische Weise, diesmal sagte er bei „LIGA total!“: „Ja, ich denke, dass ich mit Schweinsteiger einen Fehler gemacht habe – das muss ich erst dem Vorstand sagen und nicht den Medien.“ Ach, du lieber Louis! Er ist geläutert, das Friedensbiest.


Kürzlich hatte er öffentlich gefordert, Bastian Schweinsteiger im Sommer lieber gewinnbringend zu verkaufen, falls er seinen Vertrag nicht über 2012 hinaus verlängert. Darauf war eher des Trainers Vertrag in Gefahr, nun sagte Versöhnungssitzungsteilnehmer Christian Nerlinger: „Wir sollten in Zukunft halt mehr intern kommunizieren und nicht über die Medien. Damit wäre allen geholfen.“

Die Bayern sind Fünfter, in der richtigen Tabelle – stehen damit so gut wie noch nie da in dieser Saison. Zeit für Streicheleinheiten. „Wir haben sehr guten Fußball gespielt und sind sehr zufrieden mit Louis van Gaal“, sagte Rummenigge und wiederholte sich: „Für Siege gibt es halt keinen Ersatz.“ Für Trainer schon. Selbstkritische und geläuterte hingegen genießen Artenschutz. Bis auf Widerruf. Oder Widerrede.


Quelle: AZ
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Re: FC Bayern München - 30/11/2010 21:46

JHV enthüllt: So reich ist der FC Bayern wirklich


München - Was die Bayern-Bosse in der Olympiahalle zu verkünden hatten, waren wirtschaftliche Erfolgsmeldungen. Reich sind sie, die Bayern. Wie reich genau, das wurde auf der Jahreshauptversammlung verraten.


Kleidungstechnisch alles perfekt. Louis van Gaal, wenn auch phasenweise ohne den wärmenden Mantel des Erfolgs, dann aber doch immerhin mit einem herzerwärmenden Hütchen. Ein Bayern-Fan hatte ihm den Trachtenhut mit Gamsbart vor der Jahreshauptversammlung gegeben – und der Trainer setzte ihn gern auf.


Wobei es dann auch gleich wieder Gelegenheit gab, den Hut zu ziehen. Denn: Was die Bosse in der Olympiahalle zu verkünden hatten, waren wirtschaftliche Erfolgsmeldungen. Reich sind sie, die Bayern. Wie reich genau, das wurde jetzt verraten. Die Bilanz des Wirtschaftsunternehmens FC Bayern ist hervorragend – im Geschäftsjahr 2009/2010 wurde erstmals die 300-Millionen-Euro Marke geknackt. Exakt 312 Millionen Euro betrug der Umsatz. Wenn man die Allianz Arena dazurechnet, sogar 350,2 Millionen. Im Vorjahr lauteten die Zahlen noch 268,7 beziehungsweise 303,8 Millionen.


Kein Wunder, dass Präsident Uli Hoeneß mehr als zufrieden ist – er sprach von einem „gigantischen Ergebnis“. Finanzvorstand Karl Hopfner: „Dank der sportlichen Erfolge konnten wir zum wiederholten Male einen Gewinn erzielen. Für die Zukunft ist der FC Bayern mit einer Eigenkapitalquote von 65,1 Prozent – das sind 206,4 Millionen Euro – bestens gerüstet. Damit ist und bleibt unser Klub wirtschaftlich eigenständig und unabhängig von Marktgegebenheiten.“ Nach Abzug von Steuern haben die Bayern im vergangenen Jahr 2,9 Millionen Euro Gewinn gemacht – und das, obwohl allein in der Rubrik „Personal“ satte 164,9 Millionen Ausgaben ausgewiesen sind.

Und: Die Zukunft sieht sogar noch besser aus. Hoeneß: „Wenn die Allianz Arena in acht Jahren abbezahlt ist, dann wird der FC Bayern eine Macht sein, vor der sich die Konkurrenz in der Bundesliga warm anziehen darf. Dann wird es lustig für die Liga.“ Weil dann mehr Geld in den Kader fließen kann…

Hintergrund: Im vergangenen Geschäftsjahr hatte die Bayern München AG 3,2 Millionen Euro Verluste der Stadion GmbH übernommen. Der größte Brocken auf der Einnahmen-Seite war der Spielbetrieb – bei Heimspielen in der Bundesliga, dem DFB-Pokal, der Champions League und Freundschafts-Partien kamen insgesamt 111,6 Millionen Euro in die Kasse.

Zweitgrößter Posten: die Einnahmen aus Sponsoring und Vermarktung mit 82,6 Millionen Euro. Dazu kommen 38,9 Millionen aus dem Merchandising und 38,5 Millionen aus TV- und Hörfunk-Vermarktung. Spieler-Transfers erbrachten 27,2 Millionen Euro. Außerdem ist noch der Posten „Sonstiges“ mit insgesamt 13,2 Millionen Euro aufgeführt – darunter fällt zum Beispiel die Stadionmiete des TSV 1860. Von den hohen Zahlen profitiert übrigens nicht der Fußballklub, sondern auch die Bevölkerung. Im Geschäftsjahr 2009/2010 haben die Bayern nämlich insgesamt 101,4 Millionen Euro Steuern gezahlt. Hut ab…

Quelle: tz
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Re: FC Bayern München - 30/11/2010 21:52

FC Bayern Applaus für alle

Bei der Hauptversammlung des FC Bayern regiert die Harmonie. Trainer Louis van Gaal wird bejubelt, die Basketballer ebenfalls - und sogar für Christian Lell gibt es Applaus.

Uli Hoeneß spricht noch nicht sehr lange, aber jetzt hat er erstmal Pause. Denn es brandet starker Applaus auf in der Olympiahalle, die meisten der 2807 Besucher erheben sich, nicht wenige rufen den Vornamen des Mannes, der nun ebenfalls aufsteht und winkend in den Saal grüßt: "Louuuis!" Es ist also so gekommen, wie Louis van Gaal das vorhersagte, man werde ihm und seinen Spielern zujubeln, hatte der niederländische Fußballlehrer vor der Hauptversammlung des FCBayern gemutmaßt.


Der Versammlungsleiter Hoeneß schaut vorn am Rednerpult über seine Lesebrille hinweg und sieht sich das an, wie van Gaal mehr als wohlwollend empfangen wird nach der namentlichen Begrüßung des Präsidenten, der sich zuletzt mit dem Trainer angelegt hatte.

Damit ist der Trend früh vorgegeben für das alljährliche Familientreffen der Bayern. Brisante Punkte standen nicht auf der Tagesordnung, doch auf die Zwischentöne ist sicher auch Hoeneß gespannt gewesen angesichts der Probleme und Spannungen, mit denen sich der Double-Gewinner und Champions- League-Finalist durch das erste Drittel der neuen Saison geschleppt hat. Zuletzt haben sich die Charakterköpfe aus der Führungscrew und der von der Trainerbank ausgesprochen und wieder angenähert; dass auch die Klubbasis van Gaals Arbeit goutiert, obwohl die Mannschaft momentan nur Tabellenfünfter ist, dürfte die Lage weiter entspannen.


In diesem Sinne sind auch die Einlassungen von Karl-Heinz Rummenigge zu verstehen, der Chef der FC BayernAG bedankt sich "ausdrücklich" bei van Gaal für die zurückliegende Erfolgssaison. Die aktuelle Lage nennt er betont "eine Momentaufnahme", dann widmet er sich dem Trainer. Ein außergewöhnlicher Coach sei das, "aber auch ein besonderer Charakter mit hoher Emotionalität, und manchmal macht das die Dinge auch nicht ganz einfach mit ihm". Die Leute schmunzeln.

Doch Günter Netzer habe neulich betont, fährt Rummenigge fort, "dass die schwierigen Trainer die erfolgreicheren sind" - und auch er bevorzuge diese Kategorie. "Als Feierbiest hat man natürlich die Verantwortung, dass auch im nächsten Jahr wieder gefeiert wird, dementsprechend: Leg' los!", ergänzt Rummenigge, ohne seinen launigen Grundton zu vernachlässigen. Er sei sich ganz sicher, "dass wir mit Louis noch viele Titel gewinnen werden."

Vorweihnachtliche Harmonie, so geht das den ganzen Abend. Applaus für die für die Schachspieler, Kegler und Kunstturner, für die Sekretärin, die das Protokoll führt, für die Basketballer um Trainer Dirk Bauermann, die vollzählig anwesend sind, vor allem aber für den Verkauf des Profifußballers Christian Lell an Hertha BSC; nichts trübt die heile Bayern-Welt. Pfiffe gibt es nur, als im Einspielfilm der frühere Spieler und Trainer Klinsmann zu sehen ist und als der Name eines Münchner Zweitligaklubs fällt, über den Rummenigge sagt, man habe diesem seit 2006 neun Millionen Euro Mietminderung für die Arena gewährt: "Für ihre finanziellen Probleme sind die Löwen selber verantwortlich."


Damit war der Weg endgültig bereitet für Hoeneß, der erstmals seit nach seinem Wechsel vom Managerposten ins Ehrenamt als Sitzungsleiter fungiert und nach zwei Stunden seine programmatische Rede hält. Die Lesebrille lässt er am Tisch zurück, Hoeneß spricht frei. Der Präsident streift all jene Themen, die auch Rummenigge aufgriff, aber mit seinem emotionalen Ton trifft er den Nerv des Vereinsvolks.

Der erste Jubelsturm bricht los, als er sich Bastian Schweinsteiger zuwendet, den sie hier vor einem Jahr noch ausgebuht haben und der inzwischen zu den begehrtesten Objekt des Transfermarktes zählt. "Für den Verein ist es unglaublich wichtig, dass du bei Bayern München bleibst!", ruft er dem umworbenen Nationalspieler zu, der van Gaal und mit den anderen Teamkapitänen Mark van Bommel und Philipp Lahm ganz vorne in Reihe eins sitzt. Jubel, Applaus, alles erhebt sich.

Auf van Gaal lässt Hoeneß diesmal nichts kommen, "wir werden dir alle Unterstützung geben", sagt er und ermuntert den Coach und dessen Männer, "auch in dieser scheinbar aussichtslosen Situation nicht aufzugeben und bis zum letzten Blutstropfen zu kämpfen", um den Titel. Sollte es anders kommen, wird auch Hoeneß damit leben, nur eines gibt er vor: "Wir müssen uns für die Champions League qualifizieren, egal wie", schließlich finde das Finale 2012 in München statt, "da müssen wir dabei sein." Donnernder Applaus, schon wieder.


Danach sind van Gaal und die Spieler entlassen, aber Hoeneß lässt es sich nicht nehmen, sich in große Gefahr zu begeben, um den Schulterschluss zu demonstrieren: Hoeneß beugt sich hinunter vom Podium, er hat etwas Mühe, das Gleichgewicht zu halten. Aber dann findet er sie, van Gaals Hand.


Quelle: SZ
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Re: FC Bayern München - 01/12/2010 20:49

Uli Hoeneß bekommt Querdenker-Preis

München - Uli Hoeneß hat in seiner Karriere als Spieler und Manager schon viele Preise gesammelt. Jetzt bekommt der FC-Bayern-Präsident eine eher ungewöhnliche Auszeichnung.

Das Querdenker-Magazin hat Hoeneß mit dem diesjährigen Ehrenpreis ausgezeichnet.

Dazu schreibt der Querdenker-Klub, der aus 170.000 Entscheidungsträgern aus dem deutschsprachigen Raum besteht: "Neben seinen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolgen zeichnet Uli Hoeneß vor allem auch sein soziales Engagement aus. Er revolutionierte den deutschen Fußball und führte den FC Bayern aus der Krise. Aus sieben Millionen Mark Schulden machte er ein Wirtschaftsunternehmen, das heute über 1 Milliarde Euro wert ist. Er sagte immer, was er dachte und behielt stets den Blick für die gesellschaftliche Verantwortung, gescheiterte Spieler oder notleidende Vereine, die er durch Benefizspiele unterstützte."



Quelle: TZ


daumenhoch
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Re: FC Bayern München - 01/12/2010 20:53

Gomez' Bekenntnis: Raúl ist der wahre Torero


München - Mario Gomez trifft beim Topspiel gegen den FC Schalke 04 auf sein Vorbild Raúl. Er bewundert nicht nur die Spielweise des spanischen Stürmers, sondern auch dessen Art zu feiern.



Verstecken braucht sich Gomez am Samstag (18.30 Uhr, Veltins-Arena) auf keinen Fall. Nach 14 Spieltagen hat er neun Tore auf dem Konto, während sein Gegenüber Raúl nur deren sechs vorzuweisen hat.


Trotzdem spricht der Ibero-Schwabe mit viel Ehrfurcht über den Spanier. "Ich habe Raúl bereits als Kind für seine Tore geliebt", sagt Gomez der "Sport Bild": "Ich habe noch nichts vom Spiel verstanden, da wusste ich bereits: Schöner als Raúl kann man keine Tore schießen. Wenn er nicht gerade abstaubt, sind seine Tore Kunst."

Gomez schwärmt unter anderem von Raúls Lupfer beim Hattrick gegen Werder Bremen. Da wird selbst der Nationalstürmer wieder zum Fan. So klingt Gomez' Liebesbekenntnis: "Was soll ich noch sagen: Raúl ist ein Vorbild für mich. [...] Raúl ist einer der besten Stürmer, die es je gegeben hat. [...] So wie Raúl versteht und beherrscht das Spiel kein einziger Journalist und Experte."


Doch Gomez liebt nicht nur Raúls Zaubertore, sondern auch dessen anschließenden Jubel. Der Spanier mimt nach seinen Treffern - wie Gomez - gerne den Torero. Beim Schalker habe er gesehen, "wie schön so ein Torero-Jubel aussehen kann. Da musste ich schmunzeln und dachte sofort: Wie bescheuert wirkt dagegen meiner?" Kein Problem, Mario: Übung macht den Torero-Meister ...

Quelle: tz
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 03/12/2010 19:01

Badstuber-Comeback erst in der Rückrunde

München - Holger Badstuber wird dem FC Bayern voraussichtlich erst in der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen.


“Ich denke nicht, dass er in der Hinrunde noch spielt“, sagte Trainer Louis van Gaal am Freitag mit Blick auf den an einer Schambeinentzündung laborierenden Abwehrspieler.

Dagegen soll Angreifer Miroslav Klose nach seinem Muskelfaserriss am kommenden Mittwoch im letzten Vorrunden-Spiel des FC Bayern in der Champions League ins Aufgebot zurückkehren.

Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 04/12/2010 12:42

Nerlinger zum Streit zwischen Hoeneß und van Gaal


München - Bayern Münchens Sportdirektor Christian Nerlinger geht davon aus, dass der Zwist zwischen Präsident Uli Hoeneß und Trainer Louis van Gaal komplett ausgeräumt ist.


“Wir hatten ein sehr schönes und unterhaltsames gemeinsames Abendessen. Der Vorstand, der Präsident und der Trainer. Wir alle mit unseren Frauen. Hoeneß und van Gaal sind sehr starke Persönlichkeiten mit herausragenden Qualitäten. Sie respektieren sich - und sind beide nicht nachtragend“, sagte Nerlinger in einem Interview der “Bild“- Zeitung (Samstag).


Bei dem Gespräch sei es nicht über Neuzugänge gegangen, aber dennoch hat der deutsche Fußball-Rekordmeister Verteidiger wie José Bosingwa (FC Chelsea) oder Domenico Criscito (FC Genua) im Visier. “Ich war und bin viel unterwegs. Wir haben die Spieler im Blick. Aber wir sind uns mit dem Trainer einig, dass wir nur aktiv werden, wenn wir zu 100 Prozent überzeugt sind, dass wir die Qualität des Kaders verbessern“, erklärte der Sportdirektor. “Ich möchte nicht ausschließen, dass wir was machen. Es kann aber auch sein, dass nicht. Mit Transfers ist Erfolg nicht garantiert. Man sieht die Beispiele Schalke und Wolfsburg. Es gibt keine Garantie.“


Zum immer wieder gehandelten Thema des Schalker Torwarts Manuel Neuer äußerte sich Nerlinger zurückhaltend. “Ich glaube, es ist zu früh, über Sommertransfers zu reden. Über Neuer müssen wir nicht diskutieren: Er spielt seit Jahren auf hohem Niveau, ist ein sehr guter Charakter. Wir werden uns im Frühjahr Gedanken machen, wohin der Weg führt.“


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 05/12/2010 10:51

Die Meisterschaft ist kein Thema mehr - oder doch?


Gelsenkirchen - Lange Gesichter bei den Bayern nach der 0:2-Pleite auf Schalke. Die Beteiligten haben die Meistschaft abgeschrieben - nur einer glaubt noch an eine Mega-Siegesserie.


Besonders Trainer Louis van Gaal stand die Ratlosigkeit nach dem Spiel ins Gesicht geschrieben: "Es ist unglaublich, wenn man so viele Chancen verpatzt. Da kann man dann fast erwarten, dass dann der erste Schuss des Gegners ein Tor ist. Die Tore sind das wichtigste im Spiel, das haben wir heute wieder gesehen."


Trotz zahlreicher Chancen in der ersten Hälfte fiel kein Treffer für den (Noch-) Meister. "Die erste Aufgabe heißt Chancen kreieren, das haben wir gemacht. Aber reinschießen ist das, was ich nicht kann, das müssen die Spieler machen", so der Trainer, der die Entstehungsweise der Gegentreffer nach der Pause als "unverständlich" bezeichnete. Dabei hatte der Coach seine Spieler in der Kabine noch gewarnt: "Ich habe in der Pause gesagt, dass es besonders gefährlich ist, wenn man seine Chancen nicht nutzt."


Seinem jungen Verteidiger Breno, der vor dem ersten Gegentor im Zweikampf mit Raúl ausgerutscht war, wollte van Gaal keine Vorwürfe machen. "Man kann ausrutschen, das kann passieren", so der Coach. "Aber wir sind schon sehr oft ausgerutscht." Ob van Gaal das nur auf das Spiel oder auf die gesamte Saison bezog, wollte er nicht verraten.

Und was ist mit dem Herbstmeister aus Dortmund, bleibt der Fokus auf den BVB gerichtet? "Wir schauen weiter auf Dortmund, aber es wird immer schwieriger. Wenn wir so spielen, dann müssen wir gewinnen. Wenn wir die Spiele nicht gewinnen, dann wird das nichts mehr. Wir müssen uns auf einen Champions-League-Platz konzentrieren!"


Ganz ähnlich sieht es Philipp Lahm: "Wir müssen sowieso auf uns schauen. Der Abstand nach vorne ist viel zu groß. Im Moment sollten wir uns lieber über die Champions League-Plätze Gedanken machen − und nicht über die Meisterschaft."

Für Keeper Jörg Butt und Toni Kroos ist der Gedanke an den Gewinn der deutschen Meisterschaft ein verschwendeter. "Wenn man so ein Spiel verliert, dann braucht man nicht von der Meisterschaft sprechen", schimpfte Butt, der dann noch in den Sprachjargon seines Trainer wechselte. "Es ist unglaublich, dass man so ein Spiel verliert." Für Kroos "kann es derzeit nicht unsere Aufgabe sein, auf Platz 1 zu schauen."

Nur einer mag die Hoffnung noch nicht aufgeben: Kapitän Mark van Bommel. Der wiedergenesene Kapitän: "Verabschieden sollte man sich nie. Wir sind immer in der Lage, eine Siegesserie von zehn, 15 oder gar 20 Spielen hinzulegen."

Für 20 Siege haben die Bayern allerdings keine Zeit mehr, denn bis zum Saisonende sind es ja nur noch 19 Partien ...

Ehrenpräsident Franz Beckenbauer prangerte bei "sky" die fehlende Disziplin in der Abwehr an: "Ich verstehe nicht, wie man den jungen Breno so alleine lassen kann. Ich hätte mir eine Unterstützung von Mark van Bommel erwartet. Nach dem 1:0 haben die Schalker dann angefangen Fußball zu spielen."

Und was sagt der Kaiser zu den Meistschaftschancen seiner Bayern? "Platz 2 oder 3 ist realistisch. Der Abstand wird nicht kürzer. Man sollte sich auf den 2. Platz konzentrieren. Aber bitte eienen Platz in der Champions league."


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 05/12/2010 18:54

Bundesliga - Nerlinger: Schweinsteiger verlängert

Im Werben um eine Vertragsverlängerung von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger sieht Sportdirektor Christian Nerlinger den FC Bayern auf einem guten Weg. "Wir sind in sehr gutem Austausch und sehr positiv, dass wir ihn halten können", sagte Nerlinger.


Ich habe den Eindruck, dass er sich sportlich und privat in München wohl fühlt und hoffe, dass er sich für den FC Bayern entscheidet", ergänzte der Nachfolger von Uli Hoeneß auf "sport1".

Die "Bild am Sonntag" hatte spekuliert, dass der bei einigen Top-Klubs auf der Wunschliste stehende Schweinsteiger seinen bis 2012 laufenden Vertrag noch vor Weihnachten bis 2016 verlängern könnte. Wichtig sei nicht, wann er sich entscheide, sondern nur, dass er sich für den FC Bayern entscheide, sagte der Sportdirektor.

"Man muss sich kritisch hinterfragen"

In der Winterpause kann sich Nerlinger Verstärkung für den Kader vorstellen. Bei einem so großen Rückstand in der Tabelle "muss man sich kritisch hinterfragen. Da kann man nicht pausenlos die Weltmeisterschaft oder die Verletztenliste anführen". Da könne man über den einen oder anderen neuen Impuls nachdenken. Allerdings sei der Wintermarkt schwierig. Spieler, die bereits in der Champions League bei anderen Klubs eingesetzt worden wären, kämen nicht infrage und im Winter würden von anderen Vereinen kaum gute Spieler abgegeben.

Die Meisterschaft ist für die Münchner erst einmal kein Thema mehr, vielmehr hat jetzt die Qualifikation für die neue Saison in der Königsklasse Priorität. Sollte dieses Vorhaben zu scheitern drohen, könnte auch Trainer Louis van Gaal Ungemach drohen. «Ich garantiere, dass wir uns für die Champions League direkt qualifizieren werden, deshalb wird sich dieses Thema auch nicht stellen», betonte der Sportdirektor.

Meistertitel "Lichtjahre entfernt"

"Frustriert" sei man nach dem 0:2 aus Schalke zurückgefahren und den Tabellenplatz brauche man nicht schönreden. Aber auch wenn jetzt erst einmal die Qualifikation für die Champions League Vorrang hat, ganz abgehakt ist die Meisterschale noch nicht. "Sie ist Lichtjahre entfernt, aber der FC Bayern wird sie, so lange rechnerisch eine Möglichkeit ist, nie abschreiben", betonte Nerlinger.


Quelle:eurosport.yahoo.com
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 07/12/2010 19:43

Van Gaal rätselt über die Formschwäche


München - Beim FC Bayern läuft's nicht wie gewünscht. Das gibt sogar Louis van Gaal Rätsel auf. "Es ist schwierig zu sagen, was uns fehlt", sagt der Trainer.


Die letzten Jahre hat Louis van Gaal Weihnachten stets in Portugal gefeiert, in seinem Ferienhaus an der Algarve. In diesem Jahr jedoch wird der Bayern-Trainer auf den Flug in die Sonne verzichten und in seiner holländischen Heimat bleiben. Nicht weil er sich Sorgen um den FC Bayern machte, sein Verzicht hat andere Ursachen. „Ich bin ein Weihnachtsbiest“, sagte van Gaal nun. „Ich möchte diesmal richtige Weihnachtsstimmung erleben und gemeinsam mit meinen Kindern und Enkeln feiern.“ Zuvor aber stehen für van Gaal und den FC Bayern noch vier Spiele auf dem Programm: Mittwoch Abend in der Champions League gegen den FC Basel, in der Liga gegen St. Pauli und Stuttgart und zwei Tage vor Heiligabend im Pokal nochmals gegen den VfB. „Wir wollen alle diese Spiele gewinnen“, sagt van Gaal. Nun, das haben die Bayern über die vergangenen Spiel auch gesagt – nur geklappt hat das Vorhaben nicht.


Die Frage ist: Warum nicht? Eine Frage, die sich Trainer und Spieler auch immer wieder stellen – eine Antwort jedoch wissen sie nicht. „Es ist schwierig zu sagen, was uns fehlt“, sagt van Gaal. „Ich weiß es nicht. Wir waren meistens die bessere Mannschaft. Aber wir haben vorne die Tore nicht gemacht und hinten individuelle Fehler begangen.“ Auch Bastian Schweinsteiger ist in der Fehler-Analyse einigermaßen ratlos – und schob die schlechte Hinrunde sogar auf die Schiedsrichter. „Wir haben einige Tore geschossen, bei denen Abseits gepfiffen wurde, wo es aber meiner Meinung nach kein Abseits war. Hätten die gezählt, würden wir besser dastehen“, meinte Schweinsteiger. „Außer Mainz war keine Mannschaft besser als wir.“ Also alles nur Pech?

In der Champions League wollen die Bayern jetzt jedenfalls wieder in die Erfolgsspur finden. Denn auch wenn sie bereits als Gruppensieger feststehen, ganz unwichtig ist das Duell mit Basel nicht: „Wir können uns mit einem Sieg Selbstbewusstsein für die Bundesliga holen. Außerdem geht es ja auch um sehr viel Geld“, erklärt Schweinsteiger. Um sehr viel Geld dürfte es auch bei der von den Bayern angestrebten Vertragsverlängerung mit Schweinsteiger gehen – zumal die Liebesbekundungen von Uli Hoeneß und die Reaktion der Bayern-Fans auf der Jahreshauptversammlung bei Schweinsteiger offenbar keine große Wirkung hinterlassen haben: „Das beeinflusst mich nicht! Ich kann das einschätzen. Was im letzten Jahr war, hat mir sehr weh getan. Die Reaktion dieses Jahr war schön, aber ich weiß, wie die Situation ist.“

Eine Aussage, die auf die Bayern keine besonders beruhigende Wirkung haben dürfte. Schließlich hatten sie doch auf eine Vertragsunterschrift in den kommenden Wochen gehofft – ­quasi als Weihnachtsgeschenk für die Fans. Aber die freuen sich auch über eine Sieges­serie


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 07/12/2010 20:18

Schweinsteiger spricht Tabellenführer die Qualität ab
"Bayern ist besser als Dortmund"
Hä, Bastian, welche Sportart meinst du denn?

München - 17 Punkte und 22 Tore Rückstand auf Borussia Dortmund. Das direkte Duell mit 0:2 verloren. Nur Platz 7. Dennoch kommt Bayern-Star Bastian Schweinsteiger zu der erstaunlichen Erkenntnis: "Bayern ist besser als Dortmund."

Arroganz, Verkennung der Realität oder Mia-san-Mia-Mentalität und Eröffnung von Psycho-Spielchen um den Titel? Schweinsteigers Aussagen polarisieren. "Ich bin fest davon überzeugt, dass bislang keine Mannschaft dabei war, die besser war als wir", sagt der 26-Jährige. "Selbst das Spiel in Dortmund mussten wir schon vor der Pause für uns entscheiden. Das einzige Spiel, bei dem ein Unentschieden gerecht gewesen wäre, war gegen Mainz. Den Rest hätten wir gewinnen können, wenn nicht müssen."

Schweinsteiger meint, dass Bayern viele Spiele durch Leichtsinnigkeit und Unkonzentriertheit hergeschenkt hätte. Das dürfe einem Spitzenteam nicht passieren. "Wir waren oft besser als der Gegner, haben es aber nicht geschafft, das Tor zu machen. Dann haben wir zehn, 15 Minuten, in denen wir nicht wach waren und der Spielverlauf steht auf dem Kopf."

Immerhin spricht Schweini dem Klopp-Team nicht ganz die Qualität ab. "Die haben einen Lauf. Außerdem kommt bei ihnen das Glück dazu. Man kann natürlich nicht sagen, dass sie schlecht spielen. Sie haben ihre Qualität, vor allem im läuferischen Bereich. Außerdem sind sie sehr aggressiv. Trotzdem bin ich der Meinung, dass Bayern die bessere Mannschaft ist als Dortmund. Sie haben allerdings ihre Spiele gewonnen, wir zu oft nur Unentschieden gespielt."

Quelle: Berliner Kurier


Recht hat er whistle
Posted By: Bamm Bamm

Re: FC Bayern München - 08/12/2010 04:07

bin dan mal auf dem weg nach münchen winke

goodluck .. whistle
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 08/12/2010 21:49

Bayern macht ernst: Klarer Sieg gegen Basel

München - Zumindest in der Champions League hat der FC Bayern zu Borussia Dortmund aufgeschlossen. Mit dem Erfolg gegen Basel markierten die Münchner den fünften Vorrundensieg, so viele hatte der BVB auch in der Saison 1997/98 geschafft.


Der FC Bayern München hat Trainer Louis van Gaal im 150. Europapokal-Spiel einen souveränen Sieg beschert - und dem Liga-Rivalen Borussia Dortmund wenigstens die alleinige Gruppen- Bestmarke streitig gemacht. Wie die Borussia in der Saison 1997/98 schafften die Münchner als zweite deutsche Mannschaft fünf Siege in der Gruppenphase der Champions League. Beim 3:0 (2:0) gegen den FC Basel mit Ex-Profi Thorsten Fink auf der Trainerbank erzielten Franck Ribery (35. und 50. Minute) und Anatoli Timoschtschuk (37.) die Treffer für den souveränen Sieger


Mit 15 Punkten gewannen die Bayern, die den höchsten Heimsieg in der Champions League seit dem 7:1 gegen Sporting Lissabon im März 2009 feierten, vor dem AS Rom (12) ihre Gruppe. Dem FC Basel (6) bleibt im nächsten Jahr als Gruppen-Dritter noch die Chance in der Europa League. “Das war eine ähnlich gute Leistung wie auf Schalke, nur haben wir dieses Mal auch das Tor getroffen“, kommentierte Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger die Leistung der Roten vor 66 000 Fans in der ausverkauften Allianz Arena.

Erst einmal aber musste der 22 Jahre alte Thomas Kraft, der wie schon beim 2:3 gegen den AS Rom für den 36-jährigen Jörg Butt wieder im Tor stehen durfte, sein Können beweisen, um die Gäste-Führung zu verhindern. Gegen Xherdan Shaquiri, Alexander Frei und Marco Streller zeigte Kraft gleich drei super Reaktionen. Doch in der Defensive wackelte der Schweizer Meister immer wieder - und schenkte den Münchner die Führung. Diego Contento erkämpfte sich den Ball kurz vor der Torauslinie und legte Ribery mustergültig auf. Es war der erste Champions-League-Treffer für den Franzosen in dieser Spielzeit.

Nach einer Kopfballverlängerung von Mario Gomez erhöhte Timoschtschuk aus Nahdistanz auf 2:0. Frankreichs Nationalspieler Ribery durfte nach schöner Vorarbeit von Thomas Müller zum 3:0 einschieben - es war sein insgesamt siebenter Treffer in der Königsklasse. Toni Kroos, Mark van Bommel, Mario Gomez und Bastian Schweinsteiger hätten das Ergebnis sogar noch höher gestalten können.

Der Erfolg der Münchner, bei denen Ribery einen persönlichen Aufwärtstrend andeutete, auch wenn ihm speziell im ersten Durchgang nicht alles gelang, war nie in Gefahr. Allerdings offenbarte vor allem die zentrale Abwehr erneut einige Unsicherheiten, so dass die Gäste gleich zu vier, fünf besten Möglichkeiten kamen.

Für die Bayern, die ohne Danijel Pranjic (Muskelverletzung) auskommen mussten, war es neben der 800 000-Euro-Prämie ein Sieg für das gute Gefühl sowie für die Fünf-Jahres-Wertung, die Deutschland ab 2012/13 einen zusätzlichen Startplatz in der europäischen Königsklasse bringen könnte. Bei der Achtelfinal-Auslosung am 17. Dezember liegt der FC Bayern im ersten Lostopf, der die vermeintlich schwersten Brocken als Achtelfinal-Gegner ausschließt.

Für den deutschen Rekordmeister soll der Erfolg gegen die Schweizer nur der Auftakt zu einem “Vierer“ bis zum Weihnachtsfest gewesen sein. Am Samstag gegen St. Pauli wollen die Münchner in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur, es folgen in der Liga und im Pokal zwei Duelle gegen den VfB Stuttgart. “Wir müssen die Qualifikation für die Champions League erreichen“, hat Präsident Uli Hoeneß die wichtigste Zielvorgabe längst formuliert.


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 09/12/2010 20:04

Transfer-Kandidaten: Einer ist raus, einer wird weiter beobachtet

München - Auf der Suche nach neuen Spielern schwärmen die Scouts des FC Bayern weiter aus. Während ein Kandidat erneut beobachtet wurde, ist ein anderer aus dem Rennen.


Wie der Kicker berichtet, hat der FC Bayern am vergangenen Sonntag Egon Coordes nach Lecce entsandt. In Apulien beobachtete er Domenico Criscito (23), der mit dem FC Genua bei US Lecce mit 3:1 gewann. Zuvor hatte sich schon Sportdirektor Christian Nerlinger höchstpersönlich den Spieler angesehen.

Ob Criscitos Treueschwur ("Ich bleibe zu 100 Prozent bei Genua") noch so viel wert ist, wenn der FC Bayern ernst macht? Sein Präsident Enrico Preziosi hatte ihn jedenfalls schon offiziell ins Schaufenster gestellt.

Ein Anderer ist hingegen endgültig aus dem Rennen: Laut Kicker ist José Bosingwa wegen gesundheitlicher Bedenken durchgefallen. Auch mit Benoît Trémoulinas (Girondins Bordeaux) und Alvaro Dominguez (Atléctico Madrid) ist es keineswegs so heiß, wie zuletzt des öfteren dargestellt wurde (nähere Infos in der Transferbörse oben).

Als weitere Kandidaten für die Außenverteidiger-Positonen gelten Taye Taiwo (Olympique Marseille), Leighton Baines (FC Everton), Glen Johnson (FC Liverpool) und Gareth Bale (Tottenham).


Quelle : TZ
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Re: FC Bayern München - 09/12/2010 20:10

Champions League: FC Bayern Teppich drüber!

Der Umgang mit dem leichten Sieg gegen den FC Basel zeigt, dass beim FC Bayern derzeit nur das Ergebnis zählt. Tiefer liegende Mängel wollen die Verantwortlichen erst in der Winterpause beseitigen.

Sie hatten es eilig beim FC Bayern, als ob auf dem traditionellen Bankett nach einer Champions-League-Partie nur jene etwas zu essen bekommen würden, die vor 23 Uhr erschienen waren. Christian Nerlinger wollte "nur einen Satz" sagen, Hamit Altintop huschte unbemerkt durch die Mixed Zone und selbst Philipp Lahm, der gewöhnlich bereitwillig Auskunft gibt, antwortete kurz und knapp ("Der Sieg war wichtig fürs Selbstvertrauen"), ehe er in Richtung Bankett entschwand.


So musste Louis van Gaal diesen 3:0-Erfolg gegen den FC Basel erklären, weil er ja quasi gezwungen ist, an einer Pressekonferenz teilzunehmen und Fragen zu beantworten. "Wir haben heute Tore geschossen, das war in den vergangenen Spielen nicht so", war die knappe Erläuterung des Trainers. Er merkte noch kurz an, dass der zweifache Torschütze Franck Ribéry "frei im Kopf gespielt hat".


Vielleicht wollten sie beim FC Bayern auch nicht viel über die Partie reden, weil sonst all jene Dinge angesprochen worden wären, die nicht funktioniert hatten in den 90 Minuten zuvor. So hielten sie sich an die Kurzfassung der Erklärung - und die lautete: 3:0 gewonnen, Ribéry hat zwei Tore geschossen, die Mannschaft kann selbstbewusst in die drei Partien vor der kurzen Winterpause gehen. Sie haben schnell den Teppich gelegt über dieses Spiel, damit niemand den Schmutz bemerkt, der da doch auf dem Boden herumliegt.


So sprach keiner darüber, dass der FC Basel nach 30 Minuten mit 3:0 hätte führen können. Zuerst nahm Xherdan Shaqiri seinem Gegenspieler Breno auf 15 Metern fünf ab, scheiterte jedoch frei am hervorragenden Torhüter Thomas Kraft. Dann schaffte Marco Streller gegen Breno den gleichen Raumgewinn und schoss ebenfalls Kraft an. Und schließlich war sogar Alexander Frei schneller als Breno, aber auch er konnte den Ball nicht im Tor unterbringen. Niemand musste also die Antrittsschwäche des brasilianischen Verteidigers erklären, sondern durfte darauf verweisen, dass die Defensive zu null gespielt habe.


Es musste auch niemand anmerken, dass Franck Ribéry ungefähr 50 Mal mit Dribblings an seinen Gegenspielern scheiterte, dass er die eigene Spielhälfte als nicht zu betretendes Territorium betrachtete und dass seine Hereingaben durchschnittlich 1,6 Meter über die Köpfe seiner Mitspieler huschten. Der Franzose hatte zwei Tore geschossen, das sei gut fürs Selbstbewusstsein, wie Nerlinger anmerkte. Torwart Thomas Kraft merkte deshalb gar an, dass er an diesem Tag froh gewesen sei, nicht gegen Ribéry gespielt zu haben.


Weil die Schweizer nach den beiden schnellen Gegentoren jegliche Hoffnung aufgegeben hatten, noch das Achtelfinale erreichen zu können (die Qualifikation für die Europa League war bereits geschafft), nahmen sie die Rolle des Sparringspartners bereitwillig an. Die Partie verkam zu einem Freundschaftsspiel und kaum jemand erinnerte sich noch an die erste Halbzeit, als Mark van Bommel seinen Mitspieler Toni Kroos derart lautstark zusammengefaltet hatte, dass es bis unters Stadiondach zu hören war.


Vielleicht ist der Umgang des FC Bayern mit diesem 3:0 genau richtig. Die Mannschaft hat souverän das Achtelfinale als Tabellenerster erreicht, mögliche Gegner sind deshalb Inter Mailand, AC Mailand oder Arsenal London - aber eben auch der FC Kopenhagen oder Olympique Marseille. Doch damit will sich noch niemand beschäftigen, wichtiger sind die drei Spiele vor der Winterpause. Zuerst kommt der FC St. Pauli nach München, dann folgen zwei Duelle mit dem VfB Stuttgart, zuerst in der Bundesliga und drei Tage später im DFB-Pokal.


Wir sind zum Siegen verdammt", sagte Christian Nerlinger deshalb nach dem Spiel. Beim FC Bayern müssen in der Tat nun erst einmal die Ergebnisse stimmen. Mit den tiefer liegenden Problemen können sich die Verantwortlichen dann nach der Weihnachtszeit beschäftigen.


Insofern war es richtig von Spielern und Verantwortlichen, sich nicht allzu lange mit diesem sportlich ohnehin bedeutungsarmen Spiel gegen den FC Basel zu beschäftigen, sondern es schnell abzuhaken und zum Bankett zu eilen. Da bekam übrigens jeder etwas zu essen, auch wenn er ein wenig zu spät gekommen war.


Quelle. SZ
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Re: FC Bayern München - 10/12/2010 20:27

Wir lassen uns nicht auseinanderspielen!

München - Er begann so harmonisch, der Auftritt von Louis van Gaal am Freitag im Presse-Stüberl. Er zeigte, dass er ein Kavalier ist - doch dann war sogleich Schluss mit warmen Worten: Louis van Gaals Ansage.

„Freunde!“, begrüßte Louis van Gaal inbrünstig die anwesenden Journalisten im Presse-Stüberl. Da der Trainer ein Kavalier ist, fügte er freilich mit Blick auf die einzige Dame im Raum an: „Und Freundinnen!“ Doch mit den warmen Worten war es schnell vorbei. Denn natürlich kam die Sprache auf Franck Ribérys Äußerungen am Donnerstag. Er brauche mehr Freiheiten, mit Ballkontakte und überhaupt, mehr Streicheleinheiten, verkündete der Franzose. „Jeder will Freiheiten, aber Fußball ist ein Mannschaftssport“, entgegnete der Trainer knapp, aber noch relativ ruhig. Als jedoch wiederholt die R-Frage gestellt wurde, verfinsterte sich die Miene des Holländers. „Wie ist die Reihenfolge? Erst der Trainer, dann der Spieler. Erst ich, dann er“, erklärte van Gaal geladen, „Ribéry hat zwei Monate Streit abgeliefert. Jetzt bin ich mit seinem Spiel-Anteil zufrieden. Ich lasse mich nicht provozieren.“ Wobei diese Worte eher den Journalisten als seinem Mittelfeldstar galten. Jedoch war van Gaal anzumerken, wie ihn die Diskussionen um Ribéry stören. Kein Wunder: Der Trainer ist, ganz untypisch, im Moment sehr darauf bedacht den inneren Frieden zu wahren.


Seitdem sich van Gaal, der gesamte Vorstand sowie Präsident Uli Hoeneß in Begleitung ihrer Ehefrauen vor gut einer Woche trafen, ist aus dem angriffslustigen General der moderate Leisetreter geworden – zumindest was Fragen betrifft, welche die Führungsetage tangieren. „Die Reihenfolge ist, erst mit dem Vorstand zu sprechen“, antwortete van Gaal brav auf die Frage nach Wintertransfers. Seine Maxime: „Wir lassen und nicht mehr auseinanderspielen.“ Heißt: Der Frieden soll gewahrt, Zusammenhalt demonstriert werden. So verkündete van Gaal am Freitag offiziell den Waffenstillstand. „Das ist vorbei“, sagte van Gaal zu den öffentlichen Auseinandersetzungen mit Hoeneß & Co. Der Trainer hält sich zurück – auch, weil er weiß, wie angespannt die sportliche Lage ist. 17 Punkte auf Spitzenreiter Dortmund, „da brauchen wir nichts schönreden“, stellt Christian Nerlinger vor dem Duell am Samstag gegen St. Pauli im Bayern-Magazin klar: „Das ist einfach inakzeptabel. Im Moment vom Titel zu sprechen macht überhaupt keinen Sinn.


Im letzten Heimspiel des Jahres muss unbedingt ein Dreier her. Allerdings fehlt gegen St. Pauli der grippekranke Mario Gomez, im Sturm soll es Thomas Müller krachen lassen – damit nach dem Spiel bei der großen Jahresabschlussfeier inklusive Light-Show in der Arena die richtige Stimmung herrscht. Und damit van Gaal wieder lächeln kann. Denn nicht nur das Thema Ribéry, auch die Aussagen von Rainer Calmund („Van Gaal ist ein Ekelpaket“) lassen den Coach mit dem Kopf schütteln: „So etwas kann er nicht sagen. Ich bin enttäuscht, dieser Mensch kennt mich nicht. Er wird in Zukunft einen großen Bogen um mich machen.“


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 10/12/2010 20:29

FC Bayern gegen St. Pauli ohne Mario Gomez


München - Der FC Bayern muss am Samstag gegen den FC St. Pauli auf Mario Gomez verzichten. Dafür steht ein anderer Stürmer wieder im Kader. Sein Einsatz ist aber fraglich.


Der Nationalspieler, mit bisher neun Treffern erfolgreichster Torschütze der Bayern in der Bundesliga, fällt wegen eines grippalen Infektes aus, teilte Trainer Louis van Gaal am Freitag in München mit.


Miroslav Klose ist nach seinem Muskelfaserriss wieder im Kader, doch der Einsatz des Nationalstürmers ist nicht sicher. “Klose ist noch nicht spielfit“, erklärte van Gaal.

Für Gomez, der mit bisher neun Treffern erfolgreichster Torschütze der Bayern in der Bundesliga ist, wird voraussichtlich Thomas Müller in die Sturmspitze rücken. Müllers Platz im rechten Mittelplatz dürfte Hamit Altintop einnehmen. In der Abwehr fehlen weiterhin Holger Badstuber und Danijel Pranjic, der erneut von Diego Contento ersetzt wird.

Van Gaal erwartet in der Allianz Arena einen “sehr defensiven Gegner, denn verteidigen ist immer leichter als angreifen“. Der niederländische Cheftrainer ließ den Kultclub aus Hamburg mehrmals von Co-Trainer Andries Jonker beobachten. “Dabei ist mein Assistent fast zum Fan von St. Pauli geworden“, erzählte van Gaal, der selbst von der Arbeit von Pauli-Coach Holger Stanislawski angetan ist: “Er hat aus St. Pauli eine Mannschaft geformt, die gut nach vorne verteidigt“.

Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 11/12/2010 16:44

AKTUELL


Schweini hat verlängert

Quelle: Meine

Alles andere in Kürze
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 11/12/2010 17:16

Schweini verlängert: "Mein Herz schlägt rot!"

München - Bastian Schweinsteiger hat seinen Vertrag beim FC Bayern bis zum Jahr 2016 verlängert. Das hat er nach dem Sieg gegen St. Pauli über die Arena-Lautsprecher bekanntgegeben.
Bastian Schweinsteiger bleibt bis 2016 beim FC Bayern


Bereits in den vergangenen Wochen war über eine Vertragsverlängerung des zentralen Mittelfeldspielers spekuliert worden. Sportdirektor Christian Nerlinger sah die Münchner im Werben um ihren Rohdiamanten auf einem guten Weg.


"Ich glaube, das ist für beide Seiten ein sehr gutes Ergebnis", erklärte Schweinsteiger bei "Sky": "Wir sind auf einem sehr guten Weg, auch international. Auf lange Sicht ist das die beste Lösung. Ich bin mir sicher, dass wir öfters solche Jahre wie das letzte haben. Letztlich haben die Mannschaft und der sehr gute Trainerstab den Ausschlag gegeben. Wir können international mitspielen."

Da verzichtete Schweinsteiger auch gerne auf die Offerte von Krösus Real Madrid. "Es ist schöner, hier die Champions League zu gewinnen als in Madrid. Hier schlägt mein Herz. Mein Herz schlägt rot!"

Quelle: TZ



banana
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Re: FC Bayern München - 11/12/2010 17:21

Mein Herz ist hier. Mein Herz schlägt rot!“ daumenhoch
Posted By: Bamm Bamm

Re: FC Bayern München - 11/12/2010 17:43

gratuliere daumenhoch. bier
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 11/12/2010 20:05

Bundesliga: FC Bayern - FC St. Pauli "Mein Herz schlägt rot!"


Der eigentliche Höhepunkt für den FC Bayern war nicht das 3:0 gegen St. Pauli oder der schöne Treffer von Hamit Altintop, sondern die Vertragsverlängerung von Bastian Schweinsteiger bis 2016.

Um 17.25 Uhr wurde es richtig laut in der Münchner Arena - so laut, wie es in den zwei Stunden zuvor nicht geworden war, obwohl der FC Bayern doch drei Tore gegen den FC St. Pauli erzielt hatte. Die Fans bejubelten auch nicht das 3:0 gegen die Hamburger, sie freuten sich über Bastian Schweinstiger. Der hatte sich das Mikrofon geschnappt und die Zuschauer höchstselbst über die Verlängerung seines Vertrages bis zum Jahr 2016 informiert. "Mein Herz schlägt rot, es ist für beide Seiten die beste Entscheidung", sagte Schweinsteiger danach. "Ich glaube, dass wir mit diesem Trainer auch international noch viel erreichen können."






Ein Sieg gegen St. Pauli, das ist für die Münchner ja quasi ein Selbstverständnis. Die Ausgangslage vor dem Spiel war jedoch noch einmal verschärft. "Wir sind zum Siegen verdammt", hatte Sportdirektor Christian Nerlinger die Situation nach dem 0:2 beim FC Schalke 04 beschrieben. Und zwar nicht, um die vagen Meisterschaftshoffnungen am Leben zu erhalten, sondern um den Rückstand auf die Champions-League-Plätze nicht zu groß werden zu lassen. "Hannover, Leverkusen, Mainz, das ist noch in unserer Reichweite", waren die bescheidenen Töne, die Trainer Louis Van Gaal anschlug.

Ausgerechnet der in den letzten Wochen herausragende Mario Gomez fehlte grippekrank. "Es ist schade, weil Gomez in einer sehr guten Verfassung war", bedauerte van Gaal den Ausfall seines Torschützen vom Dienst. Für Gomez beorderte er Thomas Müller ins Sturmzentrum, Hamit Altintop rückte dafür auf Müllers rechte Seite.


Die Hamburger dachten zunächst gar nicht daran, als Aufbaugegner für den FC Bayern zu dienen. Stattdessen attackierten sie früh und spielten frech nach vorne. Folgerichtig hatte St. Paulis Fin Bartels dann auch die erste gute Chance des Spiels, brachte den Ball aber nicht auf das Tor von Hans-Jörg Butt, der wieder für Thomas Kraft seinen angestammten Platz zwischen den Pfosten einnahm.
Bildstrecke zum Thema

* Bayern Munich's goal keeper Butt reacts after goal by Schalke 04 during their German first division Bundesliga soccer match in Gelsenkirchen
* FC Bayern Muenchen - FC St. Pauli
* Tymoshchuk of Bayern Munich is challenged by Kruse of FC St Pauli during their German Bundesliga first division soccer match in Munich

FC Bayern: Einzelkritik Hafenarbeiter in kurzen Ärmeln

Die Bayern sahen sich das Treiben der Hamburger eine Viertelstunde lang verdutzt an und antworteten dann relativ humorlos. Hamit Altintop wurde von Bastian Schweinsteiger freigespielt und nagelte den Ball trocken aus rund 20 Metern in den Winkel (16. Minute).


Doch so schön der Führungstreffer auch war, großen Auftrieb gab er dem Spiel des Rekordmeisters nicht. Auch weil St. Pauli weiterhin ordentlich dagegen hielt. St. Pauli war dem Ausgleich durch Gelegenheiten von Marius Ebbers näher als der FC Bayern dem zweiten Tor. Einzig Toni Kroos hätte nach Vorlage von Altintop auf 2:0 erhöhen können, was St. Paulis Torhüter Thomas Kessler zu verhindern wusste. Die Bayern kontrollierten zwar das Spiel, von der von van Gaal so geschätzten absoluten Dominanz war allerdings nicht viel zu sehen. Aber: Die Münchner zeichneten sich durch Effektivität aus und führten zur Halbzeit nicht unverdient.


Diese Führung wackelte bereits kurz nach der Halbzeit kurzzeitig bedenklich. St. Paulis unglücklicher Stürmer Ebbers schaffte es in der 49. Minute jedoch, aus drei Metern Diego Contento auf der Torlinie anzuschießen. In der Folge wollte sich der FC Bayern seine Führung verdienen und spielte plötzlich zielstrebiger nach vorne. Aushilfs-Sturmspitze Müller hatte das 2:0 mehrmals auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Kessler und dem rechten Außenpfosten.

Müller war es auch, der an der vorentscheidenden Spielszene direkt beteiligt war. Von Kroos wunderschön freigespielt, drang er in den Strafraum ein und wurde freistehend vor dem Tor von Kessler gefoult (68.). Die logische Konsequenz: Platzverweis für St. Paulis Torwart, Elfmeter für München. Philipp Lahm trat zum fälligen Strafstoß an und verwandelte wie schon zuletzt souverän - das war die Entscheidung.



Von Franck Ribery war lange wenig zu sehen. Im Vorfeld des Spiels hatte der Franzose noch mehr Freiheiten für sich gefordert, was Van Gaal barsch zurückwies: "Dann muss er Tennis spielen." Ribéry versuchte es dennoch mit Fußball und zeigte in der 79. Minute, dass das auch die richtige Entscheidung war. Er flitzte der kompletten Hamburger Abwehr davon, umkurvte auch noch den eingewechselten Mathias Hain und schob locker zum dritten Münchner Tor ein.

Die Bayern hatten danach genug und ließen es beim am Ende kaum gefährdeten 3:0-Heimsieg bewenden, auch wenn St. Pauli zu Spielschluss hin in Unterzahl zunehmend die Kräfte verließen.


Der Sieg gegen den FC St. Pauli brachte die dringend benötigten und geforderten drei Punkte, zumal mit Leverkusen auch der wohl härteste Konkurrent um den zweiten Platz, beim Hamburger SV ebenfalls dreifach punktete. Der eigentliche Höhepunkt des Nachmittags folgte dann natürlich erst nach dem Schlusspfiff. "Es waren harte Verhandlungen", sagte Präsident Uli Hoeneß über den neuen Vertrag. "Es ging ja nicht um Walnüsse, sondern um harte Euros."

Quelle: SZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 11/12/2010 20:41

Buh-Rufe für Neuer: So denken die Bayern-Fans über ihn


So unklar die Gefechtslage um den künftigen Stammkeeper des FC Bayern derzeit auch sein mag: Der harte Kern der Bayern-Fans hat sich jedenfalls schon eine Meinung gebildet und diese auch plakativ kundgetan.

MÜNCHEN - Als in der Halbzeit der Begegnung gegen den FC St. Pauli die Spieler gerade wieder auf den Platz kamen, legten die Hardcore-Fans in der Südkurve los und schrien: "Neuer, du Arschloch!" Dabei stand doch Paulis Keeper Thomas Kessler vor ihrem Block. Verständlicher wurde das Gegröhle, als sie ein Spruchband entrollten: "Mia brauche koan Neuer Torwart! Mia ham scho Kraft!"

Deutliche Worte in Richtung des möglichen Zugangs Manuel Neuer vom FC Schalke 04. Ob sie helfen, die unklare Gefechtslage zu klären, bleibt offen. Sportdirektor Christian Nerlinger hatte den Nationaltorwart im Bayern-Stadionheft noch in höchsten Tönen gelobt.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 12/12/2010 16:48

Schweinsteiger: Teures Geschenk für die Bayern

München - Die Kunde von Bastian Schweinsteigers Vertragsverlängerung machte alles andere beim FC Bayern zur Nebensache. Die vorzeitige Weihnachtsüberraschung kostet allerdings viel Geld.

Die Bayern-Bosse feierten mit Glühwein, ein Kinderchor und Lichterzauber verliehen der frohen Botschaft himmlischen Glanz - Bastian Schweinsteiger hat dem FC Bayern und seinen Fans ein vorweihnachtliches Geschenk gemacht. Der 26 Jahre alte Fußball-Nationalspieler gab mehreren europäischen Topclubs einen Korb und entschied sich bis ins Jahr 2016 für seine Münchner. “Mein Herz schlägt rot“, sagte Schweinsteiger nach dem 3:0 des deutschen Meisters gegen den FC St. Pauli und machte nicht nur Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß glücklich.


“Ja ist denn heut' schon Weihnachten“, hätte Franz Beckenbauer gesagt, als Schweinsteiger nach dem Abpfiff in der Allianz Arena zum Mikrofon griff und nach dem letzten Heimspiel 2010 den Bayern-Fans verkündete: “Ich habe meinen Vertrag um fünf Jahre verlängert, für Euch. Hoch lebe der FC Bayern.“ Die Schweinsteiger-Show als Vorspiel zur abendlichen Weihnachtsfeier der Bayern-Stars - die gute Nachricht kaschierte die unbefriedigende Bundesliga-Hinrunde für einen Moment.

Hoeneß bewertete Schweinsteigers Entscheidung, den am Saisonende 2012 auslaufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern, als “klares Bekenntnis zum FC Bayern“ und als Zeichen für die “Wirtschaftskraft unseres Clubs, wir sind kein Abgeberverein“. Der Renommierclub griff für den 84-fachen Nationalspieler, der im vergangenen Jahr zum Weltklassespieler gereift ist, tief in die Tasche.

Mit einem geschätzten Jahresgehalt von zehn Millionen Euro soll der neue Vertrag dotiert sein. “Wir haben nicht um Walnüsse gekämpft, sondern um harte Euros“, berichtete Hoeneß, der wie die Mannschaft schon seit Tagen über Schweinsteigers “Ja“ informiert war. “Man muss sich schon von dem Glauben verabschieden, dass ein Spieler dieser Klasse sagt, ich liebe den Verein und mache erhebliche Einbußen. Da muss man schon richtig Geld hinlegen und das ist gemacht worden.“

Der FC Bayern habe sich “sehr gestreckt“, um seinen Rohdiamanten zu halten, bekundete Bayerns Mittelfeld-Ass. Ursprünglich waren erste Vertragsgespräche für das kommende Jahr angedacht, nun ging alles innerhalb weniger Wochen ganz schnell. Schweinsteiger, unter Joachim Löw auch im Nationalteam während der Fußball-WM in Südafrika zur spielbestimmenden Persönlichkeit gereift, stand auch bei Europas Topclubs in Spanien, England und Italien auf dem Wunschzettel.

“Ich habe aber nur mit dem FC Bayern gesprochen“, erklärte Schweinsteiger, der seit 1998 das Münchner Trikot trägt und aus der eigenen Jugend zum Weltstar reifte: “Es war eine Entscheidung für den Trainer, aber auch für den ganzen Verein. Wenn ich an die Säbener Straße komme, fühle ich mich wie zu Hause. Ich kenne die Angestellten und weiß, wo die Toiletten sind.“ Trainer Louis van Gaal bezeichnete Schweinsteiger als “Weltklassespieler, der auch ein Löwenherz hat“.


Lukrative Angebote hatte Schweinsteiger genug. Inter Mailand soll bereit gewesen sein, eine Ablöse in Höhe von bis zu 30 Millionen Euro hinzublättern. Für Schweinsteiger ist es aber “schöner, mit dem FC Bayern die Champions League zu gewinnen als mit Inter oder Real Madrid. Ich glaube auch, dass wir mit dem Trainerstab eine Epoche starten können. Wir sind überzeugt von van Gaals Philosophie“. Der Coach bezeichnete das Treuebekenntnis als “gutes Signal für die Außenwelt, dass Weltklassespieler diesem Verein erhalten bleiben“.

Mit Schweinsteigers Vertragsverlängerung nimmt das Personalgerüst des FC Bayern für die kommenden Jahre immer mehr Konturen an. Zuvor hatte der Vorstand auch schon Philipp Lahm (bis 2016), Thomas Müller (2015), Holger Badstuber (2014) und Franck Ribéry (2015) langfristig gebunden. Für Vize-Kapitän Lahm spiegelt Schweinsteigers Entschluss den “großen Stellenwert des FC Bayern“ wider. “das ist ein positives Zeichen, denn in Zukunft haben wir noch Großes vor.“


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 12/12/2010 18:28

Der letzte zu Schweini



Bundesliga: FC Bayern Die Zukunft heißt Schweinsteiger

Bastian Schweinsteiger verlängert bis 2016, ausdrücklich auch wegen Louis van Gaal. Dem Trainer stärkt Schweinsteiger damit merklich den Rücken - und den Verein setzt er sanft unter Druck.

Einen kleinen, dramaturgischen Kniff hatte sich Bastian Schweinsteiger überlegt. Zwei Minuten nach Spielschluss, als er sich das Stadionmikro geben ließ und seine kleine Ansprache an die Fans richtete, da begann er mit den Worten: "Liebe Fans, ich spiele schon zwölf Jahre für den FC Bayern..." - und der Satz hätte durchaus auch anders enden können. Etwa: "Nun ist es Zeit für etwas Neues. Ich wechsele zu Real Madrid, aber ich werde euch nie vergessen."


Doch Schweinsteiger hatte sich anders entschieden. "Ich spiele schon zwölf Jahre für den FC Bayern", sagte er also, "und ich wollte es euch als erstes sagen: Ich habe meinen Vertrag um fünf Jahre verlängert."

Seinen Verein, der gerade das letzte Heimspiel des Jahres durch Tore von Hamit Altintop (17. Minute), Philipp Lahm (72.) und Franck Ribéry (79.) 3:0 gegen den FC St. Pauli gewonnen hatte, stürzte er damit ich eine kollektive Gefühlsduselei. Das Feuerwerk, das der FC Bayern zum Jahresabschluss in die Luft schoss, hätte keinen passenderen Anlass finden können.


Sportdirektor Christian Nerlinger und die Bayern-Führung haben anstrengende Wochen hinter sich. Die Verlängerung mit Schweinsteiger war ungewiss, weil sich der Spieler zuletzt äußerst abwartend verhielt. "Sämtliche großen Vereine in Europa hatten den roten Teppich für ihn ausgerollt", erzählte Nerlinger, der neue Vertrag sei deshalb ein "eindeutiges Bekenntnis für Bayern München". Das Gerüst für die nächsten Jahre steht: Nach Lahm (bis 2016), Badstuber (2014), Müller (2015) und Ribéry (2015) hat nun auch Schweinsteiger verlängert. Sein Vertrag läuft bis Ende Juni 2016.

Schweinsteiger selbst hatte nach dem Spiel das Bedürfnis, genauer zu erläutern, weshalb er sich gegen Angebote aus Madrid oder Mailand und für eine Zukunft in München entschieden hat. Normalerweise ist die obligatorische Pressekonferenz nach Spielschluss für die Trainer beider Mannschaften reserviert - diesmal kam auch Schweinsteiger.

Der Verein habe sich finanziell gestreckt, erklärte Schweinsteiger, jedoch ohne genaue Zahlen zu seinem Vertrag zu nennen. Auch auf diverse Angebote von anderen Vereinen, etwa von José Mourinho und Real Madrid, ging er nicht ein. Er sagte jedoch einen Satz, der zum zentralen dieses Abends werden sollte: "Die Vertragsverlängerung war auch eine Entscheidung für den Trainer."

Für Louis van Gaal also, den zuletzt oft kritisierten Übungsleiter, dessen Zukunft nach dem Zwist mit Vereinspräsident Uli Hoeneß und 17 Punkten Rückstand auf Borussia Dortmund auf eher wackligen Beinen steht. Dass Schweinsteiger seine Verlängerung so eng an den Trainer knüpft, stärkt van Gaals Position deshalb ungemein. Der zeigte sich hochzufrieden. "Das ist ein sehr gutes Signal für die Außenwelt", sagte van Gaal, "Schweinsteiger ist ein Weltklassespieler, hier aufgewachsen und ausgebildet. Es kann für den Verein nichts Schöneres geben, als dass er unterschreibt."

Dann geschah etwas, was man bei van Gaal selten erlebt: eine überraschende Gefühlsregung, nicht geplant, im Moment des Augenblicks begründet. Der Niederländer kippte seine Wange gegen seine aufgestützte Hand, hielt kurz inne und fuhr dann leise fort: "Und er hat gesagt, dass er auch wegen mir unterschrieben hat. Das freut mich sehr."

Das 3:0 gegen den FC St. Pauli war in diesem Moment längst Nebensache. Die Bayern hatten passabel, jedoch nicht überragend gespielt. Die im Abschluss erschreckend harmlosen Hamburger hätten an diesem Tag auch in 900 Minuten keinen Treffer erzielt. Weil das Spiel schnell analysiert war, bliebt Zeit für etwas Zukunftsmusik. Bastian Schweinsteiger sagte, er wolle "unbedingt die Champions League gewinnen", dies sei das erklärte Ziel für die kommenden sechs Jahre. Und wieder sprach Schweinsteiger über Louis van Gaal: "Er ist ein Trainer, der sehr gut zum FC Bayern passt. Deshalb hoffe ich natürlich, dass er noch länger Trainer bleibt."

Das ist zumindest sanfter Druck auf den Verein. Denn einem stilprägenden Spieler, den man für teures Geld fünf weitere Jahre an den Klub gebunden hat, möchte man gewiss nicht den Trainer nehmen, von dem er so viel hält. Van Gaal selbst verzichtete auf ein eindeutiges Bekenntnis, sagte nur, er erwarte entsprechende Gespräche für das Jahr 2012 (wenn sein Vertrag endet). Sportdirektor Nerlinger erklärte, man müsse sich nun erst mal von den anstrengenden Gesprächen mit Schweinsteiger und dessen Beratern erholen.

Erst danach sei Zeit für alles andere. Zeit auch, um darüber zu entscheiden, wie intensiv der FC Bayern um den Schalker Nationaltorhüter Manuel Neuer zu werben gedenkt. Dass die Bayern-Fans offenbar eine Zukunft mit Nachwuchsmann Thomas Kraft präferieren, taten sie am Samstagnachmittag kund. Sie entrollten ein Transparent und skandierten deutlich vernehmbar: "Neuer, du Arschloch


Quelle: SZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 12/12/2010 19:33

Hoeneß über die Vertragsverlängerung: „Es geht nur ums Geld“


Uli Hoeneß relativiert Schweinsteigers Schwärmerei. „Wir haben gut bezahlt“.

MÜNCHEN Es waren keine Erdnüsse, keine Peanuts, um die bei den Vertragsverhandlungen zwischen dem FC Bayern und Bastian Schweinsteiger gefeilscht wurde. Und für Präsident Uli Hoeneß muss die Währung Walnüsse noch kurz unter der Kategorie Euro kommen. „Wir haben nicht um Walnüsse gekämpft, sondern um harte Euro“, sagte der Bayern-Präsident nach dem 3:0 gegen St. Pauli in „Sky“. „Wir sind alle froh, dass er unterschrieben hat. Die Verhandlungen waren nicht einfach.“

Und nicht so, dass Hoeneß vor Glück schwebend durch die Interview-Zone tänzelte nach der frohen Kunde – und das, obwohl er es doch war, der Schweinsteiger auf der Jahreshauptversammlung vor knapp zwei Wochen zugerufen hatte: „Ich sage dir, Bastian, für uns ist es ganz wichtig, dass du bei Bayern bleibst.“ Gewünscht, getan.

Die Stimmung auf dem Siedepunkt? Mitnichten. Bei „Liga total!“ fielen Hoeneß’ Antworten knapp aus.

Wie haben Sie Bastian Schweinsteiger überzeugt, dass er bleibt?

Hoeneß: „Wir haben gut bezahlt.“

Und sonst waren keine Argumente nötig?

Hoeneß: „Das sind Profis, und da geht es Gott sei dank nur um Geld.“


Schweinsteiger sagt, sein Herz schlägt rot?

Hoeneß: „Ja. (Pause). Gut.“

Interview-Ende. Blicke, die noch mehr als Worte sagten. Womöglich war es dem Präsidenten sauer aufgestoßen, dass Schweinsteiger auf dem Platz so getan hätte als habe er nur für die Fans verlängert und das Wappen – keine imaginäre Brieftasche – küsste. Hoeneß: „Man muss sich von dem Glauben verabschieden, dass ein Spieler dieser Klasse sagt, ich liebe den Verein – und mache erhebliche Einbußen. Da muss man schon richtig Geld hinlegen, und das ist gemacht worden.“

Quelle: AZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 13/12/2010 21:10

München - Es wird immer spannender in der Transfer-Gerüchteküche rund um den FC Bayern - und bei mindestens einem Kandidaten offenbar konkret: der Überblick über die Neuigkeiten vom Wochenende.

Der Engländer Leighton Baines scheint auf der Kandidaten-Liste für die Linksverteidiger-Position weit oben zu stehen: Laut The People haben die Bayern nicht nur einen, sondern gleich zwei Scouts nach England entsandt. Diese sollten den 26-Jährigen beim Everton-Spiel gegen Wigan (0:0) beobachten. Angeblich sei ein Angebot bereits in Vorbereitung. Everton soll rund zwölf Millionen Euro Ablöse aufrufen.


Der FC Bayern beobachtet den Linksverteidiger schon länger. Allerdings herrschten zuletzt Bedenken wegen möglichen Heimwehs. Baines gilt als Liverpooler Pflänzchen, das nicht so gerne umgetopft werden möchte.

Baines könnte inzwischen zum Top-Kandidaten aufgestiegen sein, auch weil er noch in der Champions League spielberechtigt wäre. Die Außenverteidiger-Kollegen Benoît Trémoulinas (Girondins Bordeaux), Nacho Monreal (CA Osasuna), José Bosingwa (FC Chelsea) und Álvaro Dominguez (Atlético Madrid) sind offenbar aktuell kein Thema (siehe Transferbörse oben). Auch bei Glen Johnson (FC Liverpool) scheinen die Bayern wenig Chancen zu haben. Dessen Coach Roy Hodgson stellte klar: "Glen Johnson wird in Liverpool bis zum Ende seines Vertrags bleiben oder darüber hinaus." Der ebenfalls gehandelte Sébastien Corchia (FC Le Mans) wird im Winter wohl nicht wechseln.


Neues gibt es auch von John Heitinga (FC Everton): Nachdem das Gerücht aufgrund des vom FC Bayern ausgerufenen "Holländer-Stops" auf niedrigerer Flamme geköchelt hatte, facht es jetzt wieder auf: Das seriöse niederländische Portal Voetbal International berichtet, der FC Bayern sei weiterhin am Defensiv-Allrounder dran. Er sei für eine zentrale Rolle in der Verteidigung vorgesehen, so der Bericht, und würde sieben Millionen Euro kosten.

Schlecht sieht's indes bei Lacina Traoré aus: Wie der Präsident des CFR Cluj ausgeplaudert hatte, beobachtet der FC Bayern den 20-jährigen Stürmer vom Champions-League-Gegner. Der 2,03 Meter große Ivorer steht laut ProSport vor einem Wechsel zu den Blackburn Rovers.


Quelle TZ
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Re: FC Bayern München - 13/12/2010 21:12

Bundesliga - Robben kehrt ins Training zurück


Der seit Juli verletzte Arjen Robben wird laut der Fachzeitschrift "Kicker" noch diese Woche ins Mannschaftstraining der Profis zurückkehren. Bei einem Vorbereitungsspiel für die WM in Südafrika erlitt Robben einen fünf Zentimeter großen Muskelriss im Oberschenkel, spielte dennoch bis ins Finale.


Robben scheint sich nun endgültig von seiner langwierigen Oberschenkelverletzung erholt zu haben. Der niederländische Flügelstürmer konnte bereits einige Steigerungsläufe und Sprints absolvieren und hatte dabei keinerlei Beschwerden mehr.

"Arjen steht kurz vor dem Mannschaftstraining", bestätigte Bayern-Manager Christian Nerlinger, "es sieht sehr gut aus, dass er noch vor Weihnachten drei, vier Einheiten mit dem Team mitmacht."

Robben soll Mitte der Woche von Reha- und Fitnesstrainer Thomas Wilhelmi an das Profi-Training herangeführt werden und zum Rückrundenstart am 15. Januar gegen Woflsburg schließlich wieder im Kader stehen


Quelle: Eurosport
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Re: FC Bayern München - 15/12/2010 18:23

Arjen ist der glücklichste Mensch der Welt"


München - Wie weit ist Arjen Robben schon? Und wann wird er wieder für die Bayern spielen können? Die tz sprach mit Arjens Vater Hans über die Genesung seines Sohnes.


Es ist die schönste Nachricht der Saison: Arjen Robben trainiert wieder mit der Mannschaft. Nach fünf-monatiger Verletzungspause wegen eines Muskelrisses, kehrt der holländische Superstar auf den Platz zurück. Und schon haben die Bayern Hoffnung: „Wenn in der Rückrunde Robben zurückkehrt, werden wir wieder angreifen!“, sagt Sportdirektor Nerlinger.


Doch wie weit ist Robben schon? Und wann wird er wieder für die Bayern spielen können? Die tz sprach mit Arjens Vater Hans über die Genesung seines Sohnes. Er sagt: „Seit Donnerstag ist Arjen der glücklichste Mensch der Welt!“ Seit fünf Wochen schon ist Robben wieder im Lauftraining, zu Beginn nur als Teil des Rehabilitations-Programms von Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt, am Ende auch mit fußballspezifischen Übungen. Dienstag dann machte er wieder die ersten Übungen mit der Mannschaft – ein wichtiges Zeichen. „Wir gehen schrittweise voran. Erst kam das Krafttraining, dann die ersten Läufe mit Thomas Wilhelmi, jetzt die ersten Sprintübungen. Die hat er gut verkraftet. Jetzt ist er wieder so weit, dass er etwas mit der Mannschaft trainieren kann. Aber nur sehr dosiert, zehn oder 15 Minuten. Wir wollen das langsam steigern“, erklärt Hans Robben. Ist der Muskel also wieder vollständig zusammengewachsen? Der Vater: „Dazu kann ich nichts sagen, ich bin kein Mediziner. Nur so viel: Der Muskel ist jetzt wieder bereit und Arjen hat keine Schmerzen. Es geht jede Woche besser.“ Doch die Bayern sind vorsichtig, sie wollen den empfindlichen Muskel in keinem Fall überstrapazieren. „Einmal in der Woche kontrolliert Dr. Müller-Wohlfahrt, wie der Muskel reagiert, ob es Probleme gibt. Bisher gab es aber keine“, berichtet Hans.


Für die Bayern-Fans sind das Nachrichten, die beinahe noch schöner sind, als die Vertragsverlängerung von Bastian Schweinsteiger. Doch wann wird Robben wieder zu 100 Prozent ins Mannschaftstraining einsteigen? Hans: „Das kann niemand sagen. Wir haben da keinen langfristigen Plan, sondern planen von Woche zu Woche. Wir haben jetzt den 16. Dezember, da kann man noch nicht sagen, was am 2. Januar sein wird. Wir werden kurzfristig entscheiden, ob er mit nach Katar geht.“

Wie glücklich Arjen über die Entwicklung ist, zeigt folgende Aussage seines Vaters: „Er war sehr, sehr froh, als Dr. Müller-Wohlfahrt am letzten Donnerstag gesagt hat, nächste Woche kannst du wieder ein bisschen mit der Mannschaft trainieren. Er hat mich sofort angerufen und es mir erzählt. Ich glaube, da war er der glücklichste Mensch auf der Welt!“ Denn für Arjen ist Fußball das wichtigste auf der Welt. „Wenn du verletzt bist, dann bist du immer allein. Dann gehörst du nicht zur Mannschaft. Am schwierigsten war es bei den Spielen der Bayern, das war richtig hart. Das war sicher die schwierigste Zeit seiner Karriere. So lange war er noch nie verletzt. Und es war ja eine schwere Verletzung“, sagt Hans. Arjens schwierige Verletzungszeit – hoffentlich ist sie für immer Vergangenheit!


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 15/12/2010 20:07

FC Bayern: Einkaufstour–Das Millionen-Spiel beginnt


Der FC Bayern München liegt auf Platz sechs der Bundesliga, 17 Punkte Rückstand auf den Ersten. "Das ist eine ungewohnte Situation für uns", gab Sportdirektor Christian Nerlinger zu. Eine Situation, an die sich der Gewohnheits-Sieger auch nicht gewöhnen will.

Deshalb denken die Macher inzwischen offen über neue Spieler nach. Besonders die Defensive soll neu strukturiert werden, nach einem Linksverteidiger oder Innenverteidiger wird bereits intensiv gefahndet, auch ein neuer defensiver Mittelfeldspieler soll vielleicht schon in der Winterpause kommen. "Wir sind bereit, Geld auszugeben. Aber es muss Qualität kommen", sagte nun Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. Auch für den Sommer schwirren schon neue Namen durch München, die den Rekordmeister verstärken sollen.

Die Bosse des FC Bayern (im Bild: Vorstandschef Rummenigge, Finanzchef Karl Hopfner und Präsident Uli Hoeneß) äußern sich nicht zu Namen, dennoch sickert hier und da einer durch. Hier sind die gehandelten und möglichen Kandidaten.


Dass Luiz Gustavo den Entscheidern beim FC Bayern schon länger gefällt, ist kein Geheimnis. Als die TSG Hoffenheim in der Hinrunde 2008 den Bundesliga-Fußball neu zu erfinden schien, bildete schon der heute 23-jährige Brasilianer das Zentrum des damaligen Aufsteigers. Der hatte ihn zuvor für eine Million Euro vom SC Corinthians Alagoano ausgelöst. Schon bald könnte Hoffenheim den Spieler für ein Vielfaches weiterverkaufen.

Mindestens zehn, eher ein paar Millionen mehr, müsste der FC Bayern wohl überweisen, falls er den Brasilianer schon in der Winterpause nach München holen will. Luiz Gustavo hat noch einen Vertrag mit Hoffenheim bis 2014. Die Sport-Bild berichtet, der FC Bayern verhandle bereits mit dem Berater des Spielers. Für seinen aktuellen Trainer Ralf Rangnick ist Gustavo "was die Ball-Eroberung angeht, wohl der beste Spieler der Bundesliga". Allerdings hat der Brasilianer mit seinem sehr aggressiven Zweikampfverhalten auch schon übertrieben, dreimal Gelb-Rot und zwei Rotsperren waren die Folge.

Ein Interesse an Luiz Gustavo bedeutete jedenfalls nichts Gutes für Mark van Bommel. Der Niederländer muss wohl spätestens am Ende der Saison gehen und soll nun selbst mit einem Weggang schon im Winter kokettieren. Der VfL Wolfsburg soll Interesse haben.


Auf der vakanten Stelle des Linksverteidigers ist nach SZ-Informationen momentan ein Engländer Favorit: Leighton Baines. Ein Engländer kommt nach München? Wäre mal was Neues. Die Bild-Zeitung ist sich sicher, dass die Scouts des FC Bayern schon in Liverpool waren, um den 26-jährigen (rechts im Zweikampf gegen Nicolas Anelka von Chelsea) zu beobachten. Der Linksfuß bemüht sich beim FC Everton um die linke Außenbahn, sei es als Verteidiger oder als Mittelfeldspieler.

Acht bis zwölf Millionen Euro soll Baines kosten. Leichtfüßig, schnell und wendig agiert er beim FC Everton, wäre auch für die laufende Champions League spielberechtigt. Allerdings scheint es beim Nordengländer eine psychische Hürde zu geben: Baines bekommt schnell Heimweh. Im Sommer wollte er schon nicht nach Südafrika zur WM reisen. Ob es der Engländer dann in München aushält?


Eine Option ist auch Domenico Criscito vom CFC Genua. Erste Gerüchte um bayerische Gedankenspiele mit dem WM-Teilnehmer kursierten bereits im April dieses Jahres.

Doch Criscito ging mit der Squadra Azzurra zusammen in Südafrika unter, bei der 2:3-Niederlage gegen die Slowakei erhielt er auch bei sueddeutsche.de keine gute Einzelkritik: " Wo ist Grosso? Es gab mal diesen Linksverteidiger, der bei der WM 2006 alle engen Spiele für Italien entschied. Criscito soll wohl Teil der zaghaften Verjüngungskur der italienischen Mannschaft sein, doch bis dato ist er vor allem Teil einer unfasslichen Verschlechterung. Bildete mit Simone Pepe (siehe Pepe) die mit Sicherheit biederste linke Seite der italienischen Fußballgeschichte. Durfte nach 45 Minuten raus."

Dennoch übernahm Genua die Transferrechte an dem Spieler dann von Juventus Turin für sechs Millionen Euro. Manager Christian Nerlinger sagte zuletzt in der Sport-Bild: "Diesen Namen kann ich nicht bestätigen." 15 Millionen Euro müssten die Münchner wohl für den 23-Jährigen investieren, dafür wäre er sofort für die Champions League einsetzbar. Und vielleicht haben sich die Münchner ja auch bei Luca Toni nach Criscito erkundigt - der ehemalige Münchner spielt seit Saisonbeginn mit ihm zusammen in Genua.


Ein Kandidat für die linke Abwehrseite scheint auch der Franzose Benoît Trémoulinas zu sein. Der 24-Jährige steht noch bis 2013 bei Girondins Bordeaux unter Vertrag, hat aber bereits offen sein Interesse an einem Wechsel zum deutschen Rekordmeister bekundet: "Natürlich wäre ich interessiert. Die Bayern sind der größte Klub in Deutschland und ein großer in Europa, der regelmäßig Champions League spielt."

Der Vorteil von Trémoulinas: Da Bordeaux in der laufenden Spielzeit in keinem internationalen Wettbewerb vertreten ist, wäre der Franzose für die Bayern in der Rückrunde auch in der Champions League spielberechtigt. Und dass der 1,73 Meter kleine Trémoulinas auf dem Niveau die linke Seite bewuseln kann, hat er schon gezeigt: Er war auffälliger Teil der Mannschaft aus Bordeaux, die in der Vorsaison zweimal den FC Bayern besiegt hat. Und auch das wäre eine altbekannte Strategie des FC Bayern: Suche bei den Mannschaften, die dich schlagen, nach Verstärkungen.


Französische Medien berichteten bereits Anfang Oktober, dass die Bayern in Marseille fündig geworden seien. Dort verteidigt seit 2005 der Nigerianer Taye Taiwo links hinten und hat sich inzwischen zu einem der besten Abwehrleute der Ligue 1 entwickelt. Das Kraftpaket westafrikanischer Bauart ist im Zweikampf kaum überwindbar, erinnert in seinen Vorstößen an die "Walz aus der Pfalz" Hans-Peter Briegel und kann auch ganz schön gegen den Ball hämmern: In einem Spiel flog sein Freistoß mit gemessenen 130 Stundenkilometern ins Netz.

Bei der WM in Südafrika stand Taiwo zweimal in der Anfangself der Nigerianer. Ob der 25-Jährige allerdings den Ansprüchen von Trainer Louis van Gaal entspricht? Taktische Disziplin, genaues Passspiel, Einfügen in das Kombinationsspiel? Weil Taiwos Vertrag im Sommer ausläuft, wäre er zumindest recht billig, könnte aber für die Bayern nicht mehr in der laufenden Champions League eingesetzt werden.

(Bild: rechts neben José Bosingwa vom FC Chelsea, der bei den Bayern auch mal im Gespräch war, aber offenbar derzeit nicht mehr in der engeren Auswahl ist)


21 - zumindest das Alter würde zum "Entwicklungs-Trainer" van Gaal gut passen. Einen Álvaro Domínguez (links neben Mesut Özil von Real) könnte der Niederländer noch formen. Der 1,89 Meter große Verteidiger (innen oder links) von Atlético Madrid spielte sich in der vergangenen Saison auf die Notizzettel der europäischen Scouts, als er mit Atlético die Europa League gewann und dabei eine stabile Kraft in der Abwehr war.

Auch den van Gaal'schen Flachpass hat er in der Jugendschule von Atlético gelernt. Dennoch hätte eine Verpflichtung von Domínguez auch Nachteile: Erstens ähnelt seine Spielanlage der von Holger Badstuber, zweitens hat Domínguez noch einen Vertrag bis 2013, in dem zwar eine Ausstiegsklausel steckt, die aber nur bei einer Überweisung von angeblich 36 Millionen Euro greifen soll.


Bisweilen fällt auch der Name des französischen Innenverteidigers Adil Rami. Der 24-Jährige wurde von den Münchnern laut France Football bereits in der vergangenen Saison beobachtet. Medienberichten zufolge soll er immer noch ein Thema sein. Franck Ribéry hat seinen Nationalmannschaftskollegen, der denselben Berater hat, bereits öffentlich empfohlen. Er habe "defintiv das Zeug für Bayern".

Der marokkanischstämmige Rami gehört unter Frankreichs neuem Nationaltrainer Laurent Blanc zu den Stammspielern und bestritt alle vier Spiele der EM-Qualifikation von Beginn an. Seit dem Jahr 2006 spielt der 1,90 Meter große Abwehrspieler in Lille. Bei ernsthaftem Interesse hätte der FC Bayern aber auch einen ernsthaften Konkurrenten - auch der FC Liverpool soll Rami auf seiner Beobachtungsliste haben


Laut Rummenigge steht "der wichtigste Neuzugang im Winter" schon fest: Arjen Robben.

Nach seiner Muskelverletzung bei der WM steht der Niederländer kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining und ist die Münchner Hoffnung für einen ähnlich grandiosen Frühling wie 2010.


Es hält sich standhaft die Meinung in Fußball-München, dass die Bayern für die kommende Saison Manuel Neuer als neuen Torwart verpflichten wollen.

Bereits im vergangenen Jahr flirtete der damalige Manager Hoeneß mit dem Nationaltorwart ("wenn wir einen Torwart holen, dann Neuer"). Jüngst gab es wieder Anzeichen einer Annäherung, auch weil Schalke 04 wohl im kommenden Jahr nicht international spielen wird. Zwar wiegelte Rummenigge zuletzt ab: "Ich sage mit vollster Überzeugung: Wir haben kein Torwartproblem. Jörg Butt ist ein erstklassiger Torwart, Thomas Kraft ein erstklassiger Ersatz, wobei man schon fast nicht mehr von Ersatz sprechen kann." Auch einige Bayern-Fans protestierten gegen die vermeintliche Verpflichtung des gebürtigen Gelsenkirchners mit Plakaten im Stadion.

Dennoch dürfte es allein an Manuel Neuer liegen, wo er in der kommenden Saison die Bälle hält. Sein Vertrag in Schalke endet im Sommer 2012 und dürfte kein Hindernis sein.


Auf der Position im defensiven Mittelfeld kommen für die Münchner in der Bundesliga wohl nur zwei weitere Spieler in Frage:

Erstens der Dortmunder Nuri Sahin, für viele der beste Spieler der bisherigen Saison. Er und Bastian Schweinsteiger als Kämpfer und Lenker in der Schaltzentrale - das klingt nach einer mehr als brauchbaren Variante für die Zukunft. Pikant am Rande: Der in Lüdenscheid geborene Deutsch-Türke soll in seinem Vertrag die Klausel besitzen, dass er für sechs Millionen Euro nach München wechseln könne.

Der Kontrakt des 24-fachen türkischen Nationalspielers gilt zwar bis 2013, doch wer die Münchner Macher kennt, der weiß, dass ihnen nichts lieber ist, als einen guten Spieler zu holen, der gleichzeitig bei einem Konkurrenten ein dickes Loch hinterlässt.


Zweite Option: der Chilene Arturo Vidal. Fünf Tore und sieben Vorlagen in dieser Hinrunde haben auch den Leverkusener in den Fokus rücken lassen. Im Mittelfeld der Werkself gibt der bissige Chilene mittlerweile mit großer Souveränität den Takt vor und sorgte dafür, dass die Ausfälle von Michael Ballack und Simon Rolfes (inzwischen wieder fit) so schnell vergessen waren wie Kopfschmerzen nach einer Aspirin-Pille.

Vidal wäre eine ähnlich passende Ergänzung zu Schweinsteiger wie Luiz Gustavo - nur wäre er wesentlich teurer und vermutlich schwieriger zu haben.


Eigentlich hat der FC Bayern kein Stürmerproblem: Gomez, Klose, Olic, auch Müller kann vorne spielen. Dennoch haben die Münchner Edin Dzeko nicht aus den Augen verloren.

Der 24-Jährige gilt den Experten immer noch als einer der besten Stürmer Europas. Körperlich stark, schnell, kopfballstark, dazu technisch gut - einen Besseren zu finden, ist schwierig. Neben den Münchnern sollen auch Real Madrid und der AC Mailand Interesse haben, doch verhinderte bislang die fest geschriebene Ablöse von 40 Millionen einen Transfer.

Ob die Bayern Edin Dzeko mit aller Macht wollen, hängt aber alleine an Mario Gomez. Erfüllt der Stürmer die Erwartungen in der Rückrunde nicht, könnten die Münchner ihre Geldschatulle für den Bosnier weit öffnen.


hm


Quelle: SZ
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Re: FC Bayern München - 17/12/2010 12:21

Mats Hummels ist für Bayern zu haben

München - Der FC Bayern kann sich die langwierige Suche nach einem Innenverteidiger womöglich sparen. Angeblich hat der Rekordmeister vorgesorgt und die Rückkehr von Mats Hummels (22) fest eingeplant.


Der Innenverteidiger wechselte vor zwei Jahren für fünf Millionen Euro zu Borussia Dortmund und entwickelte sich dort zu einem der besten deutschen Abwehrspieler. Jetzt will die "Süddeutsche Zeitung" erfahren haben, dass sich die Bayern bei dem damaligen Transfer eine Rückkaufoption sicherten: Diese soll mit einem Kaufpreis von acht Millionen Euro verknüpft sein und ab 2012 gültig sein.

Weitere eineinhalb Jahre mit dem Kauf eines Innenverteidigers von hohem Format zu warten könnte einerseits ein sportliches Risiko bedeuten. Sollten die Bayern im Fall von Luiz Gustavo (TSG Hoffenheim) aber ernst machen und den Defensiv-Allrounder (der Brasilianer kann sowohl im defensiven Mittelfeld als auch auf der Innen- und der Linksverteidigerposition eingesetzt werden) bereits im Winter verpflichten, könnte der qualitative Engpass in der Abwehrmitte vorübergehend kaschiert werden. Holger Badstuber und Breno genießen ohnehin das Vertrauen der sportlichen Leitung.


Mats Hummels selbst erinnert sich noch immer gerne an seine Zeit bei den Bayern und gerät dabei sogar regelrecht ins Schwärmen. Sogar von einer Rückkehr an die Säbener Straße hat der Nationalspieler schon einmal gesprochen.

Sollte den Bayern dieser Transfercoup gelingen, hätten sie mal wieder alles richtig gemacht: Einen vielversprechenden Abwehrspieler für fünf Millionen Euro verkauft - und ein paar Jahre später einen fertigen Nationalspieler für nur drei Millionen Euro mehr zurückgeholt.

Im Laufe des Donnerstags gab es zu den Spekulationen mit Hummels aber ein Dementi aus Dortmund. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte: “Es gibt definitiv keine Kaufoption und auch keine Nebenabsprachen.“


Quelle TZ
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Re: FC Bayern München - 17/12/2010 12:23

m Champions-League-Achtelfinale treffen die Bayern auf Titelverteidiger Inter Mailand!

Im Mai mussten sich die Bayern den Italiener im Finale geschlagen geben (0:2).

Klappt es diesmal gegen Italiens Meister oder fliegen die Bayern im Achtelfinale raus?

Bayern-Boss Rummenigge: „Inter Mailand ist ein extrem schweres Los, wahrscheinlich das schwierigste, das für uns im Topf lag."

Sportdirektor Christian Nerlinger kämpferisch: „Wir alle trauern der großen Chance vom verlorenen Finale in Madrid noch immer ein wenig nach. Jetzt können wir das in zwei Spielen gegen Inter wieder zurecht rücken. Ich freue mich auf dieses Duell!“


Quelle: Bild
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Re: FC Bayern München - 18/12/2010 14:22

Gustavo kommt – geht dafür Klose?


München - Noch ist die Hinrunde der Bundesliga nicht beendet – das Transferkarussell aber gewinnt jetzt schon gewaltig an Fahrt. Der erste Knaller: Luiz Gustavo.


Hoffenheims Defensiv-Stratege Luiz Gustavo soll schon im Winter an die Säbener Straße wechseln – im Tausch gegen Nationalstürmer Miroslav Klose!

Die Details: Nach tz-Informationen soll der Deal, den Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp mit Bayern-Präsident Uli Hoeneß persönlich aushandelte, bereits in trockenen Tüchern sein. Gustavo soll im Winter kommen! Mindestens zehn Millionen Euro kassiert Hoffenheim für den Brasilianer – und zusätzlich könnte es noch ein Sahnehäubchen obendrauf geben. Denn es ging bei den hochgeheimen Verhandlungen offenbar auch um Miro Klose. Dessen Vertrag läuft im Sommer aus, eine Verlängerung bei Bayern ist unwahrscheinlich. Nun soll Klose nach Hoffenheim wechseln. Ein Indiz: Klose hat seine Kinder schon für das zweite Schulhalbjahr im pfälzischen Landstuhl angemeldet – nur eine gute Autostunde von Hoffenheim entfernt. Für Klose wäre es ein Glücksfall: Der Stürmer, nach zweimonatiger Verletzung in der vergangenen Woche erstmals wieder im Bayern-Kader, könnte in seine Heimat zurückkehren und trotzdem bei einem Topklub spielen.


Eine Rückkehr zum Betzenberg gilt als ausgeschlossen, der FCK könnte das Jahresgehalt gar nicht bezahlen. Hoffenheim dagegen schon. Und dort denkt Vedad Ibisevic intensiv über eine Veränderung nach. Denn Ibisevic ist unter Ralf Rangnick stets erste Auswechseloption – und liebäugelt mit einem Wechsel nach Bremen. Dort könnte er Nachfolger von Hugo Almeida werden, der von Real Madrid und anderen Topklubs umworben wird und dessen Vertrag ausläuft.


Quelle TZ
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Re: FC Bayern München - 20/12/2010 13:07

Bayern und Baines: Jetzt wird's konkret!

München - Der erste Winterneuzugang des FC Bayern zeichnet sich langsam ab. Nach übereinstimmenden Medienberichten wird es mit dem Außenverteidiger Leighton Baines konkret.


Der FC Bayern beobachtet den Linksverteidiger schon länger. The People berichtete kürzlich, dass die Bayern nicht nur einen, sondern gleich zwei Scouts nach England entsandt hatten, um die Partie des FC Everton gegen Wigan Athletic (0:0) zu beobachten.


Der Kicker schreibt nun, dass der FC Bayern nach dem Pokalspiel am Mittwoch gegen den VfB Stuttgart aktiv werden will. Die Daily Mail fügt hinzu, dass das Angebot neun Millionen britische Pfund, umgerechnet 10,6 Millionen Euro, betragen soll.

Ob das reicht? Bislang wurden zwölf Millionen Euro als Ablösesumme gehandelt. Everton hat den 26-Jährigen zwar bis 2015 an sich gebunden, könnte die Bayern-Millionen aber gut gebrauchen, um seine eigenen Pläne zu verwirklichen. Diese beinhalten Nicklas Bendtner und Landon Donovan.

Was dem Deal mit den Bayern im Wege stehen könnte, ist der Wille des Spielers. Dieser mag seine sportliche Heimat angeblich nicht verlassen.


Quelle TZ
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Re: FC Bayern München - 21/12/2010 16:50

Termin für Robben-Comeback steht

München - Bayern-Trainer Louis van Gaal rechnet fest mit einem Comeback von Arjen Robben nach der Winterpause. Der lange Zeit verletzte Niederländer soll jedoch beutsam aufgebaut werden.


Ich glaube, dass Robben zurückkehrt. Er trainiert sehr gut“, sagte van Gaal am Dienstag. Das anvisierte Ziel sei, dass der niederländische Nationalspieler nach seiner langen Verletzungspause beim ersten Rückrundenspiel der Bundesliga am 15. Januar in Wolfsburg zumindest wieder einen Kurzeinsatz absolvieren kann.


“Er ist sehr heiß, wieder zurückzukehren. Das ist logisch nach sechs Monaten Pause“, sagte van Gaal über seinen Landsmann. Robben hatte bei der Weltmeisterschaft in Südafrika einen Muskelriss im linken Oberschenkel erlitten. Der 26-Jährige konnte in dieser Saison noch kein Spiel bestreiten.

Im Trainingslager des deutschen Meisters vom 2. bis 9. Januar in Katar soll Robben wieder voll mit der Mannschaft trainieren. Während der Übungswoche in Doha werden die Bayern auch ein Testspiel gegen eine Regionalauswahl bestreiten, bei dem der Flügelstürmer erstmals wieder zum Einsatz kommen könnte. In Wolfsburg wäre er dann womöglich fit “für 20 Minuten“, erklärte van Gaal.

Im Trainingslager erwartet die Bayern-Profis harte Arbeit, wie van Gaal ankündigte: “Katar wird sehr schwer.“ Nach dem Pokalspiel am Mittwochabend beim VfB Stuttgart sollen die Spieler aber ihren zehntägigen Urlaub genießen. Individuelle Fitnesspläne werde er seinen Profis nicht für die Weihnachtstage mitgeben: “Ich will, dass die Spieler Ruhe haben. Es gibt keine Vorgaben, nur Ruhe.“

Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 22/12/2010 21:44

Bayern im Viertelfinale – 6:3 beim VfB Stuttgart

Dank der Torlaune seiner Nationalstürmer hat der FC Bayern München das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Der Rekordmeister setzte sich am Mittwochabend mit 6:3 (2:2) gegen den VfB Stuttgart durch. Nach der Führung von Andreas Ottl (6. Minute) sorgten die Angreifer Mario Gomez (8.), Miroslav Klose (52./86.) und Thomas Müller (81.) für den zweiten Sieg im Südschlager binnen drei Tagen. Franck Ribéry (90.+4) machte das halbe Dutzend perfekt. Pawel Pogrebnyak (32./45+1) und Matthieu Delpierre (77.) sorgten jeweils für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Bayern-Torwart Jörg Butt hielt einen Foulelfmeter von Christian Gentner (73.). Beim VfB sahen Khalid Boulahrouz (67.) und Delpierre (87.) Gelb-Rot.

Quelle. Bild
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Re: FC Bayern München - 23/12/2010 17:59

Perfekt: Demichelis nach Spanien


München - Was sich schon angedeutet hatte, ist nun perfekt: Martin Demichelis wechselt vom FC Bayern in die Primera Division.


Nach tz-Informationen ist es nun fix: Martin Demichelis geht nach Spanien. Sein neuer Verein ist der Tabellen-18. der Primera Division, der FC Malaga.

Demichelis hat sich am Donnerstagnachmittag bereits von der Mannschaft verabschiedet.

Der Argentinier streifte sich 2003 das Trikot des FC Bayern über. Er kam seinerzeit von River Plate Buenos Aires nach München. In der laufenden Saison kam er lediglich auf sechs Bundesliga-Einsätze (ein Tor) und lief zweimal in der Champions League und einmal im DFB-Pokal auf.

Ob Demichelis nach Spanien ausgeliehen wird oder fest wechselt, ist noch nicht bekannt. Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden.


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 23/12/2010 18:02

So wird der Wechsel-Winter


München - Beim FC Bayern glühen die Drähte, es wird verhandelt, geplant. Für die Rückrunde, aber auch für die Spielzeit 2011/2012. Die tz erklärt: So wird der Wechsel-Winter.


Der Erste verabschiedete sich bereits per Handschlag. Noch in Stuttgart, bei den Journalisten. War ja auch eine lange Zeit in München. Siebeneinhalb Jahre spielte Martin Demichelis bei Bayern. Doch der Gaucho fällt der Kader-Umstrukturierung zum Opfer. Durch Disziplin­losigkeiten machte sich Demichelis bei Louis van Gaal unbeliebt. Deswegen heißt es nun: Adios! Am Mittwoch verabschiedete sich der heißblütige Innenverteidiger von der Mannschaft. Ziel: Malaga.

Es kommt Bewegung in den Transfermarkt. Besinnliche Weihnachten? Nicht beim FC Bayern. Im Hintergrund glühen die Drähte, es wird verhandelt, geplant. Für die Rückrunde, aber auch für die Spielzeit 2011/2012. Was wird aus Mark van Bommel? Wer muss noch gehen? Was passiert im Sommer? Die tz erklärt: So wird der Wechsel-Winter.


Einer steht bei allen Gerüchten im Mittelpunkt: Mark van Bommel. Dem Kapitän wurde von der Vereinsführung vor zwei Wochen mitgeteilt, dass sein Vertrag „stand heute nicht verlängert wird“, wie der Holländer in Stuttgart bestätigte. Die neuen Bayern sollen im Zentrum dynamischer, jünger werden. Hoffenheims Luiz Gustavo ist der Wunschkandidat. Seine „gute Entwicklung“ lobt Karl-Heinz Rummenigge im kicker, sagt aber auch: „Es gibt da noch keine Entscheidung.“ Dennoch: Der Transfer gilt als sicher, jedoch erst im Sommer. Dann ist für van Bommel Schluss. „Ich glaube nicht, dass Mark im Winter gehen wird“, meint Rummenigge. Auch der Kapitän selbst erklärt: „Im Moment gehe ich davon aus, dass ich in drei Wochen wieder dabei bin.“ Auch van Gaal will für die Rückrunde nicht auf seinen Abräumer verzichten. Die Zeit für einen Umbau wäre in der Winterpause zu kurz, zudem müsste sich auch van Bommel, dessen Familie sich in München wohlfühlt, sehr schnell entscheiden. Anfragen aus dem Ausland liegen vor, die Offerte aus Wolfsburg reizt ihn dem Vernehmen nach nicht.

Mit van Bommel soll es also ins Jahr 2011 gehen. Ganz im Sinne von Aufsichtsrat Edmund Stoiber, der am Donnerstag der tz erklärte: „Van Bommel ist ein außergewöhnlicher Spieler. Ich glaube, für die Aufholjagd, die wir vor haben, wäre es schön, wenn er seinen Vertrag erfüllen würde.“ Allerdings ist das Verhältnis zu van Gaal nicht mehr so gut wie früher, auch der Wechsel nach 54 Minuten in Stuttgart stieß dem 33-Jährigen sauer auf. „Ein Missverständnis“, sei der Wechsel gewesen, erklärte van Bommel, der auch im Team nicht mehr unumstritten ist. Laut- aber nicht laufstark, so der interne Vorwurf, der immer wieder zu hören ist.


Ganz am Ende der Hierarchie ist Edson Braafheid. Der van-Gaal-Einkauf soll im Winter abgegeben werden. Seit einem lautstarken Streit ist das Tischtuch zwischen Spieler und Trainer zerschnitten. „Ich warte auf Angebote“, bestätigt Braafheid, „bisher musste es irgendwie weitergehen, aber ich hoffe, dass sich im Winter etwas tut“. Die linke Außenposition ist die größte Baustelle im Bayern-Kader. Evertons Leighton Baines (26), zuletzt von Christian Nerlinger erneut beobachtet, soll kommen, Diego Contento trotzdem bleiben. Für die Innenverteidigung sind keine Transfers geplant. Die sportliche Führung um van Gaal und Nerlinger ist nach wie vor vom aktuellen Kader überzeugt. „Wir haben elf Spieler, die im WM-Halbfinale standen und sind hervorragend besetzt“, betont Nerlinger, „nur wenn uns ein Spieler 100-prozentig überzeugt, werden wir ihn holen“. Die Verhandlungen mit Baines laufen. Sollte der Deal platzen, könnte Luiz Gustavo doch im Winter interessant werden – er kann links hinten verteidigen.

Ein anderer würde den Bayern auch gut zu Gesicht stehen: Mats Hummels, vor zwei Jahren zum BVB transferiert. Derzeit befindet sich der Nationalspieler in München – jedoch nicht für Verhandlungen, sondern auf Familienbesuch. Eine Rückkauf-Klausel für die Bayern dementiert er. „Davon ist mir nichts bekannt“, sagt Hummels zur tz, „und wenn so etwas in meinem Vertrag stehen würde, sollte ich es wissen“. Freilich hat er eine Klausel, die besagt, dass er 2012 für acht Millionen aus seinem Vertrag aussteigen kann. Doch Hummels fühlt sich beim BVB „pudelwohl, ich will hier nicht weg“.


Quelle; TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 24/12/2010 16:09

Van Gaals Winter-Knigge: Silvester in München



München - Silvester in Paris? Eine schöne Reise nach London? Oder lieber, ganz ausgefallen, nach New York? Nicht für die Stars des FC Bayern. Die könnten sich zwar zum Jahreswechsel jede erdenkliche Reise leisten – 2010 müssen die Korken aber in München knallen.


Anweisungen vom Chef. Von Louis van Gaal… Der Trainer legt großen Wert auf sein „ganzheitliches Prinzip“. Eine seiner Leitlinien: Professionelle Vorbereitung mit einem angemessenen Lebensstil – auch während der Feiertage. Das machte der Trainer seinen Spielern am Donnerstag extra noch einmal klar: Van Gaals Winter-Knigge!

Am letzten Arbeitstag des Jahres 2010 versammelte van Gaal am Donnerstag Vormittag seine Spieler an der Säbener Straße. Der Holländer hielt eine kleine Ansprache zum Jahresende. Tenor: „2011 greifen wir richtig an, noch ist alles möglich!“ In seiner Rede appellierte van Gaal aber auch an die Spieler, sich gezielt auf die Rückrunde einzustellen. Damit ihm dabei nichts entgeht, wurden Schweinsteiger, Lahm & Co. am Donnerstag noch einmal gewogen und der Körperfettanteil eines jeden Spielers gemessen.


Van Gaal und seine Assistenten protokollierten alles, beim Trainingsstart stehen dieselben Messungen an – kein Gramm Übergewicht bleibt so verborgen, kein Bissen von der Weihnachtsgans geheim. Aber auch auf die Reiseplanung an Silvester nimmt der Fußballlehrer Einfluss. Die tz erfuhr: Weil die Bayern am 2. Januar schon um 10 Uhr morgens mit der LH 2570 zum Trainingslager nach Doha starten, riet van Gaal seinen Spielern dringend von Reisen an Silvester ab. „Wegen unserer Planungen sollten wir dieses Jahr an Silvester besser in München bleiben“, bestätigt Diego Contento. Denn zur richtigen Vorbereitung gehört für den Trainer, einen Tag vor Abflug ins Trainingslager in München zu sein. Große Feiern sind deswegen am 31. Dezember verboten, viel Alkohol sowieso.

Um 13 Uhr entließ Louis van Gaal seine Profis in den neuntägigen Winterurlaub – zwei Stunden früher als zunächst geplant. Eine kleine Belohnung für den letzten Sieg des Jahres in Stuttgart, bei dem van Gaal in der Halbzeit zum Motivator wurde: „Ihr müsst wieder zu Männern werden!“, befahl er da seinen Spielern. Die Worte zeigten Wirkung.

Und nach dem erfolgreichen Jahresausklang glauben die Stars wieder an die große Aufholjagd 2011. „Es ist unser Ziel, in der Rückrunde alle Punkte zu holen“, erklärte Bastian Schweinsteiger forsch. Und gute Vorsätze fürs neue Jahr können die Spieler ja auch in München fassen.



Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 25/12/2010 13:59

Engländer Baines: Er will nicht zum FC Bayern wechseln

Die Verantwortlichen des FC Bayern arbeiten auf Hochtouren an der Kaderzusammenstellung für die Rückrunde. Bei dieser müssen sie jetzt wohl Leigthon Baines von der Wunschliste streichen.

MÜNCHEN - Er hat sich zum Wunschkandidaten für die linke Abwehrseite herauskristallisiert: Leighton Baines. Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger war sogar am Montagabend in Manchester und beobachtete dort zum wiederholten mal den 26-Jährigen. Der FC Bayern hätte den Engländer gern zur Winterpause verpflichtet, doch jetzt berichtet die englische Zeitung "Daily Mail", dass der FC Everton seinen Abwehrspieler nicht abgeben will und Baines die Insel gar nicht verlassen möchte. "Ich habe mich im Sommer an den Klub gebunden", wird Baines in der "Daily Mail" zitiert. "Und ich habe keine Absicht, den Verein zu verlassen. Ich schaue nicht woanders hin. Ich habe mich eben erst auf den Verein festgelegt. Ich konzentriere mich nur darauf, für Everton zu spielen."

Baines hatte im vergangenen Sommer seinen Vertrag bei den Toffees vorzeitig bis 2015 verlängert und soll zudem unter Heimweh leiden. Bereits weitere Auwärtsfahrten mit seinem Team sollen sich auf seine Leistung auswirken. Der FC Bayern muss also wohl weiter nach einer Verstärkung für die Abwehr suchen.


Quelle: AZ
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Re: FC Bayern München - 27/12/2010 21:24

Arjen Robben: "Es war schwierig"

München - Für Arjen Robben war die lange Verletzungspause der vergangenen Monate die schwerste Prüfung seiner bisherigen Laufbahn.


„Es war sehr schwierig, vielleicht war es die schwierigste Phase in meiner Karriere. Dein Körper will trainieren und spielen, aber du darfst nicht. Und du weißt, dass noch eine lange Zeit vor dir liegt, in der du nicht spielen kannst“, sagte der 26-Jährige auf der Vereins-Homepage.

Robben, der wegen eines Muskelrisses im Oberschenkel in dieser Saison noch kein Spiel absolviert hat, war erst Mitte Dezember wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. Im anstehenden Trainingslager der Bayern vom 2. bis 9. Januar im Katar soll Robben fit für die Rückrunde gemacht werden. „Mein Ziel in der Reha war, so hart zu arbeiten, dass ich gleich wieder stark bin, wenn ich zurückkehre. Das habe ich mir immer vor Augen gehalten“, erklärte der Offensivspieler.


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 27/12/2010 21:26

Bayern-Fans: Pro Manuel Neuer im Internet

München - Schalke-Keeper Manuel Neuer hat nicht nur Skeptiker und Gegner unter den Bayern-Fans, die eine mögliche Verpflichtung des Nationaltorhüters nicht gutheißen würden. Jetzt haben sich die bajuwarischen Neuer-Anhänger im Internet formiert.

Unter www.openpetition.de sind jetzt einige Bayern-Fans dem Beispiel der Schalke-Fans gefolgt und haben eine Seite eingerichtet, auf der man sich für eine Verpflichtung des 24-Jährigen starkmachen kann.


Allerdings steht den Bayern-Fans noch jede Menge "Arbeit" bevor: Während die Neuer-Unterstützer des FC Schalke bereits über 29.000 Stimmen gefunden haben, die sich für einen Verbleib des Schalker Jungen in seiner Heimat stark machen, haben die Bayern-Fans noch einiges aufzuholen. Bis Montag Nachmittag votierten gerade einmal knapp über 500 Bayern-Anhänger dafür, Manuel Neuer zu verpflichten.


Quelle: Tz
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Re: FC Bayern München - 27/12/2010 21:30

Baines-Transfer auf der Kippe?


München - Die Personalie Leighton Baines entwickelt sich beim FC Bayern zur Daily Soap. Der englische Nationalspieler will den FC Everton zwar nicht verlassen, aber den Wechsel sollte man trotzdem noch nicht abhaken.


FCB-Sportdirektor Christian Nerlinger hat den 26-jährigen Linksverteidiger vom FC Everton bekanntlich mehrmals auf der Insel beobachtet und für brauchbar befunden – ein Transfer zur Winterpause für rund neun Millionen englische Pfund (10,6 Mio. Euro) soll auf dem Plan stehen. Doch nun zitierte die englische Zeitung Daily Mail den Nationalspieler wie folgt: „Ich habe mich im Sommer an den Klub gebunden. Und ich habe keine Absicht, den Verein zu verlassen. Ich schaue nicht woandershin. Ich habe mich eben erst auf den Verein festgelegt. Ich konzentriere mich nur darauf, für Everton zu spielen.“ In der Tat hat Baines seinen Vertrag bei den „Toffees“ im Sommer vorzeitig bis 2015 verlängert, zudem soll der Familienvater unter argem Heimweh leiden.


Dennoch wäre es reichlich naiv, den Wechsel jetzt schon abzuhaken. Die jüngsten Äußerungen von Everton-Manager David Moyes in der britischen Presse klingen verdächtig nach Einladung zum Pokerspiel. So sei Baines „zweifellos“ in sehr guter Form und wecke vollkommen zu Recht das Interesse von großen internationalen Klubs. Doch bislang habe es „keinen Kontakt“ zum FC Bayern oder anderen Klubs gegeben, sondern „nur Schlagzeilen“. Und überhaupt: „Wir lassen unsere Top-Spieler nicht gehen. Wir behalten sie.“ Alles klar?


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 28/12/2010 20:02

Arjen Robben dämpft die Erwartungen


München - Der niederländische Vize-Weltmeister Arjen Robben vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München sieht sich nicht in der Lage, den Klub alleine zur 23. Meisterschaft zu führen.


„Ich habe ein halbes Jahr nicht gespielt. Deshalb wird es nicht automatisch so sein, dass alles wieder gut wird, wenn ich wieder spiele“, sagte der 26-Jährige auf der Vereins-Homepage. Zwar werde er alles dafür geben, so schnell wie möglich wieder fit zu sein: „Aber so einfach ist das nicht.“

14 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund seien „nicht einfach“ aufzuholen. Die Hoffnungen der Klub-Anhänger, die Rückkehr Robbens ins Team gleiche einer Meisterschafts-Garantie, musste der Niederländer daher zerschlagen. Er könne noch nicht sagen, wann er in Topform und wieder der Alte sei. Von „mindestens einem Titel“ träume er aber trotzdem


Seine Verletzung habe den Offensivspieler zudem gelehrt, nicht zu weit nach vorne zu schauen. „Heute ist heute, morgen ist morgen“, sagte Robben. Deshalb sei es für ihn momentan auch nicht wichtig, ob er beim Rückrundenstart der Bayern am 15. Januar beim VfL Wolfsburg auf dem Platz stehe oder nicht: „Für mich ist jetzt erstmal wichtig, dass ich wieder Teil der Mannschaft bin.“


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 28/12/2010 20:03

Kampfansage von Lahm


München - Bayerns stellvertretender Kapitän Philipp Lahm hat in einem Interview betont, dass das Verhältnis zwischen Trainer Louis van Gaal und der Mannschaft des Rekordmeisters ausgezeichnet ist.


n der "Bild"-Zeitung entgegnete Lahm auf die Vermutung, dass das Verhältnis zwischen Coach und Mannschaft Risse bekommen haben könnte, vehement: "Das sind aus der Luft gegriffene Feststellungen, die nichts mit der Realität zu tun haben. Wir arbeiten gut zusammen und die Stimmung ist auch gut", sagte der 27-Jährige beinahe trotzig.


Überhaupt sieht der Nationalspieler rosigen Zeiten beim FC Bayern entgegen. "Ich sehe, dass wir jedes Jahr stärker werden. Daher bin ich sehr zuversichtlich, dass wir die Champions League in den nächsten Jahren gewinnen können."

Die enttäuschende Vorrunde in der Bundesliga hat Lahm dagegen beinahe schon abgehakt, stattdessen geht der Blick nach vorn: "Wir werden in der Rückrunde alles versuchen, die Saison noch spannend zu machen", so Lahm, der abschließend noch eine Kampfansage in Richtung Tabellenführer Borussia Dortmund schickt: "Wenn jemand so einen Rückstand aufholen kann, dann sind das wir."

wi/tz
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Re: FC Bayern München - 28/12/2010 20:11

Ein kleiner Rückblick

Der FC Bayern und das Feierbiest

Bayern München erlebt einen unerwarteten Triumphzug. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Spielweise von Trainer van Gaal startet das Team in drei Wettbewerben durch. In der Bundesliga und im DFB-Pokal gewinnt es Titel, in der Champions League belegt es Platz zwei.

München/Düsseldorf Vielleicht muss er im nächsten Sommer den Balkon des Münchner Rathauses mieten, wenn er seinen Ruf noch mal öffentlich bestätigen will. Bislang wurde Louis van Gaal stets eingeladen, sein Talent als selbst ernanntes "Feierbiest" auf dem Marienplatz zu entfalten. Mit dem Oberbürgermeister Christian Ude legte der holländische Fußballtrainer sogar mal ein flottes Tänzchen auf die Balustrade, das nicht nur die Fans des FC Bayern, sondern vor allem die in Trachten gewandeten Spieler entzückte. Für zwei Titel durfte sich das Feierbiest im Zentrum seiner sportlichen Wahlheimat ehren lassen, den Sieg im DFB-Pokal und die Deutsche Meisterschaft. In der Champions League langte es immerhin zur Finalteilnahme (0:2 gegen Inter Mailand). Es war ein großes Jahr für den Rekordmeister, der nicht unbedingt mit der Aussicht auf eine Wiederholung 2011 in die Winterpause gehen musste.

14 Punkte liegt der beste Klub der Republik in der Bundesliga hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund, zumindest sind die Hausaufgaben im DFB-Pokal und in der Champions League zur Zufriedenheit erfüllt worden. Dennoch könnte es ein Jahr ohne Titel und tanzenden Trainer werden. Derartige Spielzeiten verbuchen die anspruchsvollen Münchner eher in der Rubrik verlorene Zeit. Hoffnung machen sie sich mit einem Rückblick. Denn auch zum Jahreswechsel 2009/10 war der bayerische Triumphzug über die Fußballfelder im In- und Ausland nicht dringend abzusehen.

Das goldene Jahr 2010 beginnt bereits im Dezember 2009. Genauer: am 8. Dezember. Es ist wie immer lausig kalt im Stadion von Turin. Den Bayern aber wird das nicht bewusst. Sie werden auf den letzten Metern des Jahres so richtig warm in der Champions League, denn sie bestreiten ein echtes Endspiel um den Einzug ins Achtelfinale. Die Kollegen von Girondins Bordeaux haben mit ihrem Erfolg über Juventus Turin dafür gesorgt, dass die Bayern überhaupt mit dieser Aussicht ins Spiel gehen können. Und sie zeigen jene Wettkampf-Qualitäten, für die sie in Europa gefürchtet werden. Mit 4:1 setzt sich der Deutsche Meister durch, und Vereinschef Karl-Heinz Rummenigg bejubelt dankbar "eine magische Nacht, ein historisches Ereignis". Es ist der große Wendepunkt in der Beziehung FC Bayern - Louis van Gaal, die bei einer Niederlage wohl zerbrochen wäre.

Erstmals setzt sich sein Spiel über zwei Halbzeiten auch auf der großen Bühne durch. Das gibt dem Team das typische Münchner Selbstbewusstsein, das "Mia-san-mia-Gefühl". Van Gaal nennt es in seinem manchmal sehr eigenen Deutsch "Vertrauen".

Seine Mannschaft bekommt einen Lauf. Sie hat begriffen, was van Gaal meint, wenn er sein System charakterisiert: "Ich will, dass wir gewinnen und schönen Fußball spielen." Offenkundig hat er die richtigen Akteure. Das Halbjahr der großen Erfolge prägen vor allem drei Spieler. Bastian Schweinsteiger bricht zu einem Marsch in die Weltklasse auf, der am vorläufigen Höhepunkt bei der Weltmeisterschaft Fans auf dem ganzen Globus entzückt. Der einst eher für die Rolle eines netten Lümmels mit passendem Spitznamen ("Schweini") fest gebuchte Mittelfeldmann wird über Nacht zum großen Strategen. Mit dem Holländer Mark van Bommel bildet er das beste defensive Mittelfeld-Duo des deutschen Vereinsfußballs. Und er beweist, dass er einem Spiel Struktur, Tempowechsel und – nicht zuletzt – Schönheit verleihen kann. Nicht nur für das Fachblatt "Kicker" ist Schweinsteiger der Mann des Jahres.

Derartige Wertschätzung verschafft er sich nicht allein, wenn er den Ball nach allen Regeln der Fußballkunst bearbeitet. Schweinsteiger sortiert auch die Abwehr, an der sich in den besseren Mannschaften längst alle Spieler beteiligen müssen. Die Bayern-Erfolge wären unmöglich gewesen, wenn das Team in den wichtigen Spielen nicht extrem eng zusammengestanden hätte. "Kompaktheit" nennen die Trainer diese Fähigkeit. Sie gleicht Probleme in manchen Mannschaftsteilen durch das Kollektiv aus. Hätten sich die Münchner auf ihre im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich besetzte Innenverteidigung verlassen müssen, wären sie nicht über die Gruppenrunde hinausgekommen.

Schweinsteigers strategische Kraft ist die Vorbereitung für Arjen Robbens virtuose Solo-Beiträge. Der Holländer verzaubert das Publikum nicht nur mit seinen rasenden Alleingängen, er entscheidet die großen Spiele im Frühling. Auf Schalke bringt sein Treffer die Bayern ins Pokalfinale nach Berlin. In Florenz und Manchester schießt er die Tore, die in den Rückspielen zum Weiterkommen in der Champions League reichen. Er hat dem Münchner Fußball den Spaß gebracht, wofür er früher nicht gerade gerühmt werden durfte. Weil Robben seit der Weltmeisterschaft verletzt ist, hakt es an dieser Stelle in der Bayern-Maschine. Sein Comeback nährt ebenfalls Hoffnungen.

Franck Ribéry prägte das Jahr durch eine öffentliche Sex-Affäre, mehrere offen ausgetragene Meinungsverschiedenheiten mit van Gaal und einen Platzverweis im Champions-League-Halbfinale gegen seine Landsleute aus Lyon. Erst Mitte des Jahres finden die Bayern und der exzentrische Franzose wieder zusammen. Sie geben ihm einen neuen Vertrag. Und er entdeckt die Schönheiten der deutschen Sprache mit dem unverwechselbaren Unterton. "Isch 'abe verlängert", sagt er stolz. Natürlich auf dem Balkon am Marienplatz. Neben dem Feierbiest aus Holland.


Quelle: Rheinische Post
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Re: FC Bayern München - 29/12/2010 19:46

Kommt zu Silvester noch ein Kracher?

München - Die staade Zeit hat auch die Gerüchteküche beim FC Bayern erfasst: Seit Weihnachten ist es eher ruhig. Auffällig ruhig? Möglicherweise kommt vor Silvester noch ein Kracher - die Namen und der Stand der Dinge.

Am Sonntag, 2. Januar hebt um 10 Uhr vom Münchner Flughafen der Flieger LH 2570 in München ab. Darin wird sitzen: der Kader des FC Bayern. Ziel: das Trainingslager in Doha.


Für eine optimale Integration wäre es ideal, wenn mögliche Neuverpflichtungen dann schon bei Tomatensaft und Häppchen mit im Flieger sitzen würden. Und an der kompletten Winter-Vorbereitung teilnehmen könnten.

Kommt zu Silvester noch ein Kracher?

Wir haben für Sie die Namen gesammelt, die als mögliche Neuverpflichtungen zuletzt am heißesten gehandelt wurden - und geben den Stand der Dinge wider.

Leighton Baines: Karl-Heinz Rummenigge hat den Linksverteidiger vom FC Everton im Kicker kräftig gebauchpinselt: "Er ist ein guter Spieler, der in seiner Art und seinem Auftreten ein bisschen an Bixente Lizarazu erinnert. Er ist klein, drahtig, schnell, aggressiv, hat technische Fähigkeiten nach vorne. Alle bei uns sind von ihm überzeugt." Allerdings: Via Daily Mail ließ der 26-Jährige schon vor Weihnachten wissen, dass er von einem Wechsel wenig hält. Die Bild berichtet am Mittwoch, dass der FC Bayern zwar sportlich von Baines überzeugt sei, dass jedoch in Vereinskreisen große Zweifel vorhanden sind. Bei Gesprächen habe sich herausgestellt, dass dem Engländer der Mut fehle, sich der Herausforderung im Ausland zu stellen.

Domenico Criscito: Auch der Italiener gab dem FC Bayern einen Korb. "Ich bleibe zu 100 Prozent beim FC Genua", ließ er verlauten - klare Worte, eigentlich. Sein Präsident Enrico Preziosi hat ihn zwar zum Verkauf gestellt, aber wenn der Linksverteidiger nicht weg will, dann möchte ihn wohl der FC Bayern auch nicht zu seinem Glück zwingen.

Luiz Gustavo: Dass der Brasilianer von 1899 Hoffenheim kommen wird, scheint längst klar - die Frage ist nur, wann. Im Sommer wird der 23-Jährige wohl spätestens das blaue Trikot aus- und das rote Jersey anziehen. Der Rekordmeister wird allerdings noch einen Versuch wagen, ihn schon im Januar vom Kraichgau an die Isar zu lotsen, berichtet die Bild.

Benoît Trémoulinas: Franck Ribéry hatte seinen Landsmann dem FC Bayern empfohlen. Immer und immer wieder ist der Name des 25-Jährigen von Girondins Bordeaux in der Gerüchteküche gefallen. Damit kann nun Schluss sein: Wie tz-online erfuhr, bestand seitens des FC Bayern zwar ein Anfangsinteresse. Restlos überzeugt hat Trémoulinas die Verantwortlichen aber nicht, so dass sie von Bemühungen um eine Winterverpflichtung absehen.

Fábio Coentrão: Platzt der Portugiese plötzlich aus dem Verborgenen als Mega-Kracher in die staade Zeit? Der WM-Star von Benfica Lissabon war im Sommer der Wunschkandidat des FC Bayern - und lediglich zu teuer. Nun ist er Berichten zufolge für "nur" 20 Millionen Euro zu haben, mit dem einzigen Manko, dass er in der Rückrunde nicht mehr in der Champions League spielberechtigt wäre. Mancher Fan - etwa der Autor von fussball-blog.net - vermutet ein Störmanöver hinter Rummenigges öffentlichen Lob für Baines (siehe oben), um bei Coentrão den Preis zu drücken.


Das sind nur fünf der Namen, die als mögliche Neuzugänge im Gespräch sind. Die ebenfalls immer wieder gehandelten John Heitinga (FC Everton) und Glen Johnson (FC Liverpool) sollte man auch nicht ganz abschreiben. Einem FC Bayern ist es allerdings immer zuzutrauen, plötzlich eine Überraschung aus dem Hut zu zaubern. Und dann ist da ja noch die Sache mit den möglichen Abgängen: Martin Demichelis (FC Malaga) könnte nicht der einzige bleiben. Gerüchte gibt es um Edson Braafheid (zu Galatasaray?), Mark van Bommel (nach Wolfsburg oder England?), Hamit Altintop (zu einem der drei Istanbuler Großklubs?), Miroslav Klose (Lazio soll interessiert sein) und Diego Contento (Ausleihe?)

Klar ist für Fans derzeit nur eines: Es wird wohl die spannendste Winterpause seit langem ...

Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 30/12/2010 19:40

Kein neuer "Linker" für die Bayern - aber Luiz Gustavo

München - Neues aus der Gerüchteküche des FC Bayern: Angeblich haben die Münchner die Suche nach einem Linksverteidiger eingestellt. Trotzdem soll im Winter noch ein Spieler kommen, der auch diese Position bekleiden kann.


Nach dem gescheiterten Transfer des Engländers Leighton Baines sollen die Bayern ihre Suche nach einem passenden Linksverteidiger aufgegeben haben, schreibt die "Bild"-Zeitung. An der Säbener Straße macht man also keine halben Sachen, nachdem Baines wohl der absolute Wunschkandidat war und die anderen Optionen die Bayern-Verantwortlichen nicht überzeugten (Domenico Criscito, Benoît Trémoulinas) oder schlichtweg zu teuer (Fabio Coentrao) waren.


Und doch scheinen die Bayern einen Plan B in der Tasche zu haben. Der Wechsel des Hoffenheimers Luiz Gustavo soll nämlich unter allen Umständen noch im Winter perfekt gemacht werden. Zur Not könne der Brasilianer auch auf der linken Abwehrseite eingesetzt werden, heißt es. In erster Linie soll der 23-Jährige von 1899 Hoffenheim aber im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden und dort den Konkurrenzkampf mit Mark van Bommel suchen.

Der Niederländer, so berichtet "Bild" weiter, solle jetzt nämlich doch bis zu seinem Vertragsende im Sommer in München bleiben. Ein Abschied in der Winterpause habe sich erledigt, wird sein Berater Mino Raiola zitiert. Der Kapitän werde sich dem Konkurrenzkampf stellen, so Raiola. "Mark wird nicht wegrennen. wenn Bayern neue Spieler kauft, muss er härter arbeiten und besser sein."


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 31/12/2010 12:34

Van Bommel bleibt beim FC Bayern


Noch bis Sonntagmorgen weilt Mark van Bommel im Weihnachtsurlaub. Dann hat Bayerns Trainer Louis van Gaal seine Schützlinge an den Münchner Flughafen beordert. Dass Kapitän van Bommel mit dabei sein wird, wenn die Bayern ins Trainingslager nach Katar reisen, ist ein Fakt, der zuletzt nicht gesichert schien. Immer wieder gab es Gerüchte, van Bommel werde im Winter den Klub verlassen. Sein Vertrag läuft im Sommer 2011 aus, den Kontrakt jetzt zu verlängern, hatte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge gar als "Populismus" bezeichnet. Und so war von Wolfsburg und ausländischen Vereinen die Rede, die sich van Bommels Dienste schon im Januar sichern wollen. Doch van Bommel wird nicht wechseln, das stellte sein Berater nun klar: "Mark wird die nächsten fünf Monate bei Bayern spielen", verkündete Mino Raiola. Und danach? Im Fußball sei alles möglich, sagt van Bommel.


Auch dass sich die Anzeichen mehren, dass die Münchner bereits in den kommenden Tagen mit Hoffenheims Luiz Gustavo einen für seine Position verpflichten werden, beunruhigt van Bommel nicht weiter. Gustavo, so der Plan, ist universell einsetzbar, notfalls auch auf dem vakanten Linksverteidigerposten. Für diese Position hatten sich die Münchner einige Absagen eingehandelt. Leighton Baines vom FC Everton wollte nicht kommen, ebenso wenig Domenico Criscito vom FC Genua. Doch selbst wenn Gustavo mit van Bommel um eine Position konkurriere, "wird Mark nicht wegrennen", sagt Raiola.

Van Bommel kennt solche Situationen. Vor zwei Jahren gab der Klub die Verpflichtung von Anatolij Timoschtschuk bekannt. Jener könne gerne kommen, hatte er damals gesagt. Aber dann müsse er sich auf die Bank setzen. "Wer hat denn am Ende gespielt?", fragt er nun rückblickend. Van Bommel.


Quelle: Welt
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Re: FC Bayern München - 01/01/2011 15:03

Hoffenheims Luiz Gustavo kommt schon im Winter


Nun also doch: Der FC Bayern hat Hoffenheims Luiz Gustavo verpflichtet. Der Mittelfeldspieler wird am Sonntag einen Vertrag beim Rekordmeister unterschreiben und ins Trainingslager nach Katar reisen.

Hamburg - Hoffenheims Luiz Gustavo wechselt doch schon zur Bundesliga-Rückrunde zum FC Bayern München. Der Club bestätigte seinen ersten Zugang in der Winterpause am Neujahrstag. Demnach erhält der Brasilianer bei den Bayern einen Vertrag bis 2015. Als Ablöse für den 23-Jährigen waren zuletzt 15 Millionen Euro im Gespräch gewesen.


Vor der offiziellen Bestätigung durch die Bayern hatte Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge im Anschluss an Gespräche mit Hoffenheim Mäzen Dietmar Hopp bereits in der "Bild am Sonntag" Vollzug gemeldet: "Wir haben uns mit Dietmar Hopp geeinigt. Der Vertrag soll am Sonntag unterschrieben werden."

Für Gustavo begann am Sonntag die zweitägige sportmedizinische Untersuchung. Am Montag reist der Südamerikaner mit Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger seinen neuen Mannschaftskiollegen ins Trainingslager nach Katar hinterher.

Der Transfer bedeutet nach Münchens mäßiger Hinrunde einen Erfolg für die Bayern-Bemühungen um sofortige Verstärkungen. Noch bis kurz vor Weihnachten hatten Hoffenheims Trainer Rangnick und Hopp Spekulationen über Gustavos Wechsel schon in der an Neujahr angebrochenen Transferperiode zurückgewiesen.

Rangnick hatte dabei eine Freigabe für den Südamerikaner vor Saisonende sogar als "schlechtes Zeichen an die Fans und die Mannschaft" bezeichnet. Der Club könne einen seiner wertvollsten, besten und konstantesten Spieler abgeben, wenn man noch solche Möglichkeiten in der Liga hätte. Gustavo hingegen hatte immer wieder bestätigt, schnellstmöglich zu den Bayern abwandern zu wollen.

Im Münchner Team plant Trainer Louis van Gaal mit dem Neuzugang vor allem als Nachfolger für den von einer Ausmusterung bedrohten Kapitän Mark van Bommel. Der Vertrag des Niederländers läuft Ende Juni aus. Der Brasilianer kann jedoch auch auf der Außenverteidiger-Position eingesetzt werden.

Quelle: luk/dpa/sid
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Re: FC Bayern München - 02/01/2011 19:02

Rummenigge: Wir holen keinen Neuen mehr

Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge schließt gegenüber der BILD weitere Zugänge im Januar aus. Trainer van Gaal hatte vor der Abreise ins Trainingslager einen neuen Offensiv-Mann angekündigt. Rummenigge zu BILD: “Ich denke, dass er damit Robben meint, der ja nach seiner Verletzungspause zurückkehrt. Im Ernst: Wir werden im Januar keinen weiteren Spieler holen.

Quelle: Bild
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Re: FC Bayern München - 02/01/2011 19:06

Gerücht: Real Madrid will einen Bayern-Spieler


Madrid - Real Madrid kann es anscheinend nicht lassen: Nachdem die Spanier bereits mit ihrem Interesse an Bastian Schweinsteiger abgeblitzt sind, baggern die "Königlichen" nun anscheinend an einem anderen Bayern-Spieler.


Die Mannschaft von Trainer José Mourinho ist händeringend auf der Suche nach einem Stürmer, da der Argentinier Gonzalo Higuain verletzungsbedingt noch einige Zeit ausfallen wird. Sein Backup, der Franzose Karim Benzema, konnte sich bei den Madrilenen bisher noch nicht durchsetzen, weshalb Mourinho bei Präsident Florentino Perez den Wunsch äußerte, einen neuen Stürmer zu verpflichten.


Wie "elmundodeportivo" berichtet, ist dabei auch Bayern-Stürmer Miroslav Klose in den Blickpunkt geraten. Angeblich soll der Nationalstürmer wegen seiner beeindruckenden Trefferquote in der Nationalmannschaft (58 Tore in 105 Länderspielen) ein Kandidat sein. Außerdem soll Klose auf Grund seiner Vertragssituation (Vertrag läuft im Sommer aus) ein attraktiver weil günstiger Kandidat sein.

Allerdings ist die Liste potenzieller neuer Stürmer für Real Madrid lang. Hier nur einige Namen, die mit Real in Verbindung gebracht werden: Carlos Tevez, Emanuel Adebayor (beide Manchester City), Fernando Llorente (Atletic Bilbao), Samuel Eto'o (Inter Mailand) und sogar der aktuell führende in der Bundesliga-Torjägerliste, Theofanis Gekas (Eintracht).


Quelle. TZ


Ich denke doh
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Re: FC Bayern München - 02/01/2011 19:10

Bayerns Winter-Offensive


München - Beim FC Bayern ist wieder richtig was los. Die Mannschaft fliegt ins Trainingslager, der Trainer sorgt mit einem Scherz für Aufregung, ein neuer Brasilianer ist da und der Kapitän lässt seine Zukunft offen.


Es blieben einige Sitzplätze leer. Als der Airbus A330 des FC Bayern am Sonntag um 10.28 Uhr Richtung Doha abhob, fehlte nicht nur der große Hoffnungsträger für die Aufholjagd 2011. Arjen Robben hatte die Winterpause in Dubai verbracht und durfte direkt ins nächste Emirat jetten.

An Bord der Maschine fehlten auch zahlreiche weitere Spieler, Offizielle, Zugang Luiz Gustavo und sogar der Mediendirektor. Und zwar aus den unterschiedlichsten Gründen: Verletzt abgemeldet: Danijel Pranjic (Erkältung), Toni Kroos, der eine weitere Woche Gips tragen muss, sowie Ivica Olic (Reha). Millionen-Zugang Gustavo war nicht dabei, da er am Sonntag den letzten Teil des Medizinchecks absolvierte – den Dr. Müller Wohlfahrt durchführte, der mit dem Brasilianer und Nerlinger am Montag nachreist.

Und auch Pressechef Markus Hörwick wurde vermisst, da kurz vor Abflug der Reisepass weg war. Ab Montagabend soll die bayerische Delegation aber dann komplett sein! Bereits am Samstag wurde der Transfer des Hoffenheimers perfekt gemacht. Der 23-Jährige kommt für 15 Millionen sofort aus Hoffenheim. „Der FC Bayern kauft nur gute Spieler. Ich denke, dass er ein guter Spieler ist“, sagt Louis van Gaal, „er ist multifunktional“. Der Trainer plant mit Gustavo zunächst als linken Außenverteidiger, „er hat bei Hoffenheim aber im Mittelfeld und auch in der Innenverteidigung gespielt.“



Van Gaal weiter: „Auf diesen Positionen hatten wir Probleme.“ Selbst hatte der Trainer noch keinen Kontakt zum aggressiven Ball­eroberer. „Ich habe noch nicht mit Gustavo gesprochen“, gibt van Gaal zu. Ein Zeichen, dass vor allem der Vorstand auf den Deal drängte. „Er kennt die Bundesliga, ist an Deutschland angepasst“, meint der Holländer, „aber er muss sich auch an den FC Bayern anpassen.“ Kurze Pause. „Und an Louis van Gaal gewöhnen.“

In der Rückrunde soll Gustavo, der gut deutsch spricht, die Wackel-Abwehr stärken – ab Sommer 2011 dann mit Schweinsteiger im Zentrum abräumen. Van Bommel bleibt bis Saisonende. Mit Gustavo gehen die Bayern in die Rückrunde – und mit einem zum Start bestens gelaunten van Gaal. „Na, sind sie schon wieder hungrig?“, begrüßte der Trainer die Journalisten – und sorgte für das Rätsel des Tages. Es gäbe noch „eine große Überraschung“, kündigte der Trainer an. Zu „99 Prozent“ käme noch diese Woche Verstärkung – und zwar für die Offensive. Ein Millionen-Mann? Ein neuer Star? Karl-Heinz Rummenigge („Unser wichtigster Zugang ist Arjen Robben“) dementierte noch während die Mannschaft in der Luft war einen Offensiv-Transfer.

Bis das Rätsel gelöst wurde: Van Gaal meinte Robben – und hatte seine Freude an ratlosen Experten. Ob auch die Bosse lachen? Auch ohne neuen Offensivstar baut Bayern um. Gustavo kommt für die Attacke 2011. Zwei gehen: Neben Demichelis wurde am Wochenende auch David Alaba verliehen, nach Hoffenheim. „Aber wir haben weiter die Rechte an ihm, er ist ein großes Talent“, sagt van Gaal. „Aber bei uns hatte er keine Spielzeit.“


Aufräumarbeiten für die Aufholjagd. Während die Spieler in Doha bei zwei Trainingseinheiten täglich und Temperaturen von rund 25 Grad schwitzen, wird im Hintergrund gepokert. Es geht heiß her: Fünf Verträge (Klose, Ottl, Altintop, Kraft, van Bommel) laufen aus. Viel zu tun für Nerlinger. Und einen würde die Bayern auch noch gerne abgeben: Edson Braafheid. Den hatten einige am Sonntag bei einem neuen Verein vermutet, weil er zunächst nicht am Flughafen auftauchte. Aber der Holländer ist weiter dabei – es gab nur technische Probleme. Van Gaal: „Ich denke, dass ihn sein I-Phone nicht geweckt hat.“


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 03/01/2011 21:00

Mark van Bommel: "Stolzer Kapitän"

Doha - Montagmittag tauchte das nächste Gerücht auf. Tottenham? Wolfsburg? Nein, diesmal sollte es der AC Milan sein. Mark van Bommel stehe kurz vor einer Einigung mit den Italienern, berichtete Tuttosport.

Der Kapitän auf dem Sprung? Nein. Der Holländer selbst hatte vor der Abreise gegenüber der tz betont: „Wenn ich mit ins Trainingslager fliege, dann bleibe ich.“ Genauso sieht es sein Berater. „Es gibt keine konkreten Gespräche. Es bleibt dabei: Mark spielt in der Rückrunde zu 99 Prozent beim FC Bayern“, erklärt Mino Raiola.

Ein kleines Hintertürchen lässt er sich jedoch offen. „Es gibt sieben, acht Vereine, die absolutes Top-Niveau haben, wie beispielsweise Real Madrid“, sagt der van-Bommel-Berater zur tz. „Wenn einer dieser Vereine kommt, dann wäre ein Wechsel noch möglich. Mark würde nur gehen, wenn es für ihn eine Verbesserung gibt. Aber mit keinem dieser Klubs gibt es konkrete Verhandlungen.

Und ein internationales Durchschnittsteam kommt für den 33-Jährigen nicht infrage. „Mark ist bei einem sehr großen Klub, beim FC Bayern“, sagt Raiola, „und er ist stolzer Kapitän dieser Mannschaft.“ Dass die Bayern nach dem Gustavo-Deal keine Verwendung mehr für seinen Spieler haben, glaubt Raiola nicht: „Der FC Bayern will Mark nicht loswerden.“ Daran ändert auch 15-Millionen-Mann Luiz Gustavo nichts. „Nur weil Gustavo kommt, ändert sich nicht Marks Situation “, macht Raiola deutlich. „Wir sind nicht von einem Transfer abhängig.“

Selbstbewusste Worte: Wie der Spieler, so der Berater.


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 04/01/2011 20:54

Lachen ist die beste Medizin


Beim FC Bayern herrscht im Trainingslager in Doha ausgenommen gute Stimmung. Das liegt vor allem an der Rückkehr von Arjen Robben. Geübt wird trotzdem fleißig - das liegt an Louis van Gaal.

Zwischendurch bittet der Muezzin eindringlich zum Gebet, die Lautsprecher verbreiten die warmklingende Stimme über dem Trainingsareal. Aber die Profis des FC Bayern nehmen den Gebetsruf nicht wahr, auch nicht Franck Ribéry, der zum Islam konvertierte Franzose. Er kann jetzt nicht.

Montagmorgen in Doha, Katar, die Bayern haben die Arbeit aufgenommen unter der milden Sonne am Persischen Golf. Gut fünf Flugstunden von daheim entfernt dröhnt in ihren Ohren nur die Stimme des Louis van Gaal. Sie klingt eigentlich nicht sehr warmherzig, sondern rau, energisch, schmutzig. "Sie dürfen Fehler machen, aber Sie müssen trainieren!", triezt der holländische Cheftrainer seine Männer bei den Passübungen, die er immer und immer wieder wiederholen lässt. Eine einzige Tortur, sollte man meinen, aber das stimmt nicht.

Es ist für alle das reinste Vergnügen. "Guter Ball, Müller!", brüllt van Gaal, denn Müller ist wirklich ziemlich gut bei der Sache. - "Animal Breno! Animal!", schreit er ihm begeistert zu nach einem weiteren Ballgewinn: Breno, dem Tier aus der Abwehr. Die Bayern haben viele Wintercamps absolviert, aber so viel Zug und Präzision und gute Laune ist dabei selten zu beobachten gewesen.


Man ahnt, weshalb sich die Mannschaft in den ungemütlichen Herbsttagen ausdrücklich zu ihrem sonderbaren Trainer bekannte. Thomas Müller hätte das also gar nicht noch einmal bekräftigen müssen, aber er macht er trotzdem. Er sagt: "Es ist immer wieder lustig und macht großen Spaß, wenn der Trainer eingreift."

Die beschwerliche Hinrunde der Bayern liegt in diesen Tagen irgendwie viel weiter zurück als gut zwei Wochen - oder fünf Flugstunden. Das hat sicher nicht nur mit den Bedingungen auf der großspurigen Anlage der Aspire Academy for Sports excellence zu tun, dem weltweit größten und mehr als eine Milliarde Dollar teuren Trainingskomplex des angehenden WM-Ausrichters Katar. Es liegt auch an Arjen Robben.

Von van Gaals launiger Lehrstunde bekommt Robben zwar nicht viel mit, der Holländer studiert drüben mit Holger Badstuber und Philipp Lahm als Anspielstationen und Miroslav Klose als Abnehmer einen Spielzug über die rechte Seite ein. Wieder und immer wieder. Beim Abschluss sieht Robben zwar nicht sonderlich gut aus, links und rechts geht der Ball vorbei, oft fliegt er auch hoch übers Tor. Aber Robben ist unverkennbar wieder dabei, und zwar mit voller Kraft: Er sprintet und fintiert wie im Frühjahr 2010, als er mit den Bayern beinahe Europa eroberte und später mit den Niederlanden die Welt, bei der WM in Südafrika.


Thomas Müller hat Robben nur sporadisch zuschauen können, weil es ja im Zirkel mit van Gaal so amüsant und anstrengend war. Aber die Eindrücke haben auch ihm gereicht für ein Urteil. "Wenn man seine Läufe und Sprints sieht", sagt er, "dann ist wohl alles in Ordnung bei ihm, er arbeitet ja


Ein halbes Jahr hat Arjen Robben, 26, gefehlt, und wenn man ihm zuschaut und dann auch noch den ebenfalls lange pausierenden Ribéry sieht, den van Gaal hier in Doha nach einer weiteren Zirkusnummer mit einem "natürlich, Franky!" umgarnt - dann ist klar, was den Münchnern in der Hinserie abging. Philipp Lahm bringt ja nur ein winziges Detail von Robbens Wert vor, wenn er erzählt, wie sich allein sein eigenes Spiel verändern werde, wenn Robben wieder sein Partner ist auf der rechten Flanke. "Ich freue mich, wenn er wieder mit mir auf einer Seite spielt", sagt Lahm, "er dribbelt ja so schnell und zieht gerne nach innen, so habe ich mehr Freiheiten über außen."


Offiziell hat das bisher niemand erklärt, und doch ist bekannt, dass die Bayern bisweilen sogar unsicher waren, ob Robben überhaupt wieder spielen könnte. Statt eines Faktors, der ein Spiel verändert, ist er seit seiner Verletzung nur noch ein Politikum gewesen: ein Streitobjekt zwischen den Münchnern und Hollands Fußballverband, der Robben offenkundig angeschlagen bei der WM einsetzte: Als er sich nach den Ferien zurückmeldete, entdeckte Teamarzt Müller-Wohlfahrt ein fünf Zentimeter großes Loch in der Oberschenkelmuskulatur.

Am linken Oberschenkel trägt Robben jetzt eine blaue Bandage. "Ich werde sie auch bei den Spielen tragen, sie ist für den Muskel", erzählt er nach dem Training. Er trägt sie aber wohl auch für seinen Kopf. "Ich habe keine Angst mehr", sagt er zwar, doch den Ernstfall hat das Gewebe erst noch zu überstehen. Doch die Zuversicht ist groß, der Rückrunden-Start in Wolfsburg ist das Ziel. "Ich fühle mich sehr gut", versichert Robben, und auch deshalb hatte wohl Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge am Sonntag gemeint, van Gaal müsse mit der Ankündigung eines weiteren Trainingsneulings nach Luiz Gustavo den Rückkehrer Robben gemeint haben.


Dabei hat sich sein eigenwilliger Trainer wohl wieder nur etwas zu weit vorgewagt, denn ganz offenbar erwarten die Münchner spätestens in der kommenden Woche einen Gast zum unverbindlichen Probetraining: einen offensivstarken, hierzulande noch namenlosen Teenager, der nicht aus Europa stammt.

An dem jungen Kandidaten ist allerdings auch ein spanischer Topklub interessiert. Van Gaal sollte mal seinen rauen Charme spielen lassen.

Quelle: SZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 04/01/2011 21:01

Wie Gustavo seine Oma stolz macht


Der neue Brasilianer kassiert beim ersten Training mit den Bayern einen Rüffel von Coach van Gaal, freut sich aber riesig über den geglückten Transfer: „Davon habe ich mein ganzes Leben geträumt.“


DOHA - Die Taufe folgte beim ersten Training. Direkt von Louis zu Luiz, von van Gaal zu Gustavo. Es dauerte nicht lange, bis der Neuzugang des FC Bayern den ersten Anpfiff bei der Vormittagseinheit vom Coach bekam. „Sie müssen Druck machen, Gustavo. Fordern sie den Ball. So können sie nicht stehen.“

Hartelijk welkom beim FC Bayern, oder anders gesagt: Na servus!


Beim Frühstück im Mannschaftshotel „Grand Hyatt“ in Doha hatte sich der 23-Jährige per Handschlag bei jedem Mitspieler vorgestellt, dafür fehlte nach der Ankunft am Montagabend die Zeit. Um elf Uhr am Dienstag ging es erstmals in Klamotten des Bayern-Ausrüsters auf den Platz. In eine neue Welt für den Brasilianer. „Das ist ganz anders als in Hoffenheim. Das ist eine andere Philosophie und ein anderes Niveau. Ich muss noch lernen", sagte Luiz Gustavo nach dem Training.



Die letzten Tage waren anstrengend gewesen. In seiner Heimat Brasilien machte er Urlaub mit seiner Freundin Milene (23). Am 25. Dezember überraschte er sie – mit dem Antrag zur Verlobung. „Sie wusste von nichts“, erzählte er. In den ersten Monaten bei Bayern muss er jedoch ohne seine Liebe auskommen, Milene studiert auf einer englischen Schule und kommt, so Gustavo, erst im Frühjahr „für zwei oder drei Monate" nach München.

Vor seinem Urlaub hatte er bereits den Entschluss gefasst, die TSG Hoffenheim, der er sich 2007 für eine mickrige Ablöse von einer Million Euro vom brasilianischen Zweitligaklub Alagoano angeschlossen hatte, sofort zu verlassen. Es folgten zähe Tage des Wartens in seiner Heimat, ehe Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Christian Nerlinger den Deal kurz vor Silvester doch noch vollzogen hatten. 15 Millionen Euro bezahlt der FC Bayern, mit ein paar Zusatzdetails im Vertrag kann Hoffenheim noch ein paar Millionen mehr verdienen. „Ich bin Herrn Hopp und allen bei Hoffenheim sehr dankbar", sagte Gustavo, „ich will das noch persönlich nachholen.“


Dass TSG-Mäzen Dietmar Hopp, ein enger Freund von Bayern-Präsident Uli Hoeneß, den Transfer eingefädelt hatte, bereitet den Hoffenheimern nun allerdings Ärger. Die DFL will klären, ob dabei gegen die „50+1“-Regel" verstoßen worden ist. Hopp soll an dem Winter-Verkauf des Brasilianers, der auch zur Trennung von Trainer Ralf Rangnick führte, aktiv mitgewirkt haben. Dies könnte einen Verstoß gegen die DFL-Statuten bedeuten, die eine Einmischung von Investoren in die Tagesgeschäfte der Clubs untersagen.


Luiz Gustavo kann es egal sein. Der Mann, dessen Stimme an Giovane Elber erinnert und der noch dünnere Waden als Thomas Müller hat, sagte in sehr passablem Deutsch: „Von so einem großen Klub habe ich mein ganzes Leben geträumt, davon, in einer großen Mannschaft zu spielen. Wenn man so eine Chance bekommt, muss man sie nutzen. Ich bin sehr glücklich." Nicht nur er. Vor allem seine Oma Irondina zu Hause in Pindamonhangba bei Sao Paulo. „Meine Mutter ist leider gestorben als ich 16 Jahre alt war“, erzählte Gustavo, „meine Oma wurde meine zweite Mutter. Sie macht alles für mich." Und der Enkel sie glücklich. Er selbst beschreibt sich „als ruhigen, einfachen Typ“, der zwei Mal am Tag die Bibel studiert. Ganz der Vater Luiz Antonio Dias. „Er ist auch ruhig, sehr nett.“ Was er denn beruflich mache? Gustavo zögerte, antwortete: „Urlaub.“ Er ist also Privatier. „An erster Stelle kommt bei mir Gott, dann die Familie.“ Der neue Bayern-Star und seine Bezugspunkte: Gott, Oma, Milene – nun kommt noch Louis van Gaal hinzu.

Quelle: AZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 06/01/2011 21:12

Van Gaals Geheimplan: Kraft statt Butt!


München - Beim FC Bayern deutet sich im Tor eine spektakuläre Veränderung an. Das erfuhr die tz aus internen Kreisen. Innerhalb der Mannschaft macht ein weiteres Gerücht die Runde.

Louis van Gaal war nicht geduldet. Diesmal wollten die Spieler unter sich bleiben. Tut ja auch mal ganz gut, nach vier Tagen Trainingslager, schuften und lautstarken Anweisungen: Organisiert von Mark van Bommel ging die gesamte Mannschaft am freien Mittwochabend in Doha zum Essen – ohne Trainer, ohne Betreuer. So konnte offen geredet werden, alle Themen offen auf den Tisch kommen. „Das tut dem Mannschaftsgeist gut, einmal im Trainingslager ist das sinnvoll“, erklärt van Bommel: „Ich habe im Restaurant angerufen, 30 Plätze reserviert, fertig.“


Eine teambildende Maßnahme. Aber: Wie sieht dieses Team, die Elf des FC Bayern, wirklich in der Rückrunde aus? Klar, die größten Hoffnungen ruhen auf Arjen Robben, dem Dribbelkünstler, der endlich wieder die Liga aufmischen soll. Mit Luiz Gustavo trägt ein neuer Millionen-Mann das Trikot der Bayern.

Aber es deutet sich eine weitere, spektakuläre Veränderung an – und zwar im Tor: Van Gaals Geheimplan! Schon beim Trainingsspiel am Mittwochabend gab es den ersten Hinweis. Van Gaal ließ neun gegen neun spielen, Stammspieler gegen die zweite Garde. Im Tor der Mannschaft um Breno, Badstuber, Lahm, Schweinsteiger, van Bommel, Ribéry, Robben und Müller: Thomas Kraft. Zufall? Nein.

Die tz erfuhr aus internen Kreisen: Der Trainer befasst sich ernsthaft mit dem Gedanken, den Youngster in der Rückrunde zur Nummer eins zu machen. Im Moment deutet vieles darauf hin, dass der 22-Jährige zum Rückrunden-Auftakt gegen Wolfsburg am 15. Januar im Tor steht.

Bestätigen will van Gaal dies noch nicht – doch gegenüber der tz erklärte der Trainer vielsagend auf die Frage zu einem Torwarttausch: „Das ist immer möglich. Ich kann jeden Spieler wechseln.“

Bei den Bossen genießt Kraft großes Vertrauen – braucht es daher überhaupt einen möglichen Neuer-Transfer? Auf Neuer angesprochen, heißt es von den Verantwortlichen stets: „Wir haben auf dieser Position keine Probleme, wir haben dort zwei Toptorhüter.“


raft, dessen Vertrag ausläuft, trauen die Bosse Großes zu – sie wollen den 1,87-Meter-Mann unbedingt halten. Als Nummer eins in der Rückrunde könnte er sich als Neuer-Vertreter für ein weiteres Jahr beweisen – dann würden sich die Bayern im Sommer 2011 eine riesige Millionen-Ablöse für Manuel Neuer, der 2012 ablösefrei ist, sparen.

Aber wie groß ist das Risiko, auf Kraft zu setzen? Jörg Butt spielte eine gut Hinrunde. Er wird geschätzt und von den Kollegen geachtet. Kraft ist ein Ausnahmetalent, das sowohl in den Trainingseinheiten als auch in den beiden Pflichtspieleinsätzen der Hinserie in Rom sowie gegen Basel voll überzeugte. Dass es einen offenen Konkurrenzkampf zwischen beiden gibt, merkt man in jeder Trainingseinheit in Doha.


Van Gaal steht für Innovationen. Er schreckt vor nichts zurück. Und er baut auf die Jugend. Gibt es im Tor die rote Revolution? Vieles deutet darauf hin.

Und während die Offiziellen von diesen Gedankenspielen bereits wissen, macht noch ein anderes Gerücht innerhalb der Mannschaft die Runde: Mark van Bommel, dessen Stammplatz in Gefahr ist, könnte in der Rückrunde als Kapitän von Philipp Lahm abgelöst werden. Eigentlich unvorstellbar. Doch wer Louis van Gaal kennt, der weiß: Der Fußballlehrer ist immer für eine Überraschung gut – und noch dazu äußerst konsequent…


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 07/01/2011 20:25

Kahn: „Kraft erinnert mich an Sepp Maier“

München - Wichtige Entscheidungen stehen an beim FC Bayern. Bei der Torwartfrage ließ sich van Gaal jedoch nicht endgültig in die Karten schauen.

Sepp Maier macht derzeit Urlaub. Ans Handy geht er nur in Ausnahmefällen. Doch dies war einer. Als die Bayern-Legende von der tz am Telefon erfuhr, dass Louis van Gaal plant, Thomas Kraft in der Rückrunde zum Stammtorwart zu machen, nahm er sich auch im Urlaub Zeit – und frohlockte: „Das ist eine tolle Nachricht.“ Denn Maier ist Krafts größter Befürworter. „Ich kenne Thomas schon lange, ich habe ihn schon mit 14 trainiert, gemeinsam mit Bernd Dreher geschult“, sagt der Mann, der mit Bayern dreimal den Landesmeistercup holte. Sein Respekt gilt van Gaal: „Ich muss vor diesem Trainer den Hut ziehen. Van Gaal hat wirklich Ahnung – und er hat einen super Torwarttrainer nach München geholt.“


Frans Hoek heißt der Mann, der schon Edwin van der Sar ausbildete. „Unter ihm ist Thomas in besten Händen“, erklärt Maier, „er hat sich wirklich die Chance im Bayern-Tor verdient. Thomas ist ein riesiges Talent.“ Das gleiche Urteil fällt Oliver Kahn: „Ich habe mit Thomas noch trainiert“, sagt der Titan zur tz, „er hatte schon mit seinem jungen Alter erstaunliche Fähigkeiten. Er ist beweglich, schnell, ja, katzenhaft.“


Deswegen vergleicht Kahn das Talent mit seinem größten Unterstützer: „Thomas ist allein von den Bewegungen her einer wie Sepp Maier, er erinnert mich an Sepp.“ Sein Urteil: „Er verfügt ohne Frage über ein Riesenpotenzial.“ Aber wie schwer ist der Schritt vom Aushilfs- zum Stammtorwart? „Das ist die große Frage“, meint Kahn, „ob die Fähigkeiten auf Dauer gezeigt werden, ob man mit Druck klarkommt. Michael Rensing ist da ein warnendes Beispiel.“


Doch da sieht Sepp Maier einen großen Unterschied. Nämlich Louis van Gaal. Während Rensing damals von Klinsmann geschwächt wurde, steht der Holländer voll hinter den Talenten, die er selbst fördert. Siehe Badstuber, siehe Müller, siehe Contento. Er ist von Kraft, der seit Anfang der Vorbereitung weiß, dass er künftig die Nummer eins ist, begeistert – das machte van Gaal auch den Bossen gegenüber immer wieder klar.

Die Frage: Wie handhaben die Verantwortlichen nun die Personalie Neuer? Bisher gibt es nur einen Teil der Fans, der sich gegen die Verpflichtung des Schalkers ausspricht. Spielt Kraft jedoch eine starke Rückrunde, werden sich die Stimmen mehren: Wieso Millionen für einen Neuen ausgeben, wenn man ein starkes Talent in den eigenen Reihen hat? Zuerst muss sich Kraft jedoch beweisen. Dass dies gelingt, steht für Sepp Maier außer Frage. „Sicher packt es Thomas“, meint der 66-Jährige: „Weil er Vertrauen spürt, weil der Trainer hinter ihm steht. Das ist eine Entscheidung für die Zukunft.“


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 09/01/2011 16:10

Bayern ist heiß und Robben glücklich


Doha - Bayern München kehrte am Sonntag aus einem knapp einwöchigen Trainingslager in Katar zurück. Der deutsche Rekordmeister geht nun mit Arjen Robben, mit einem neuen Torwart und mit viel Zuversicht in die Rückrunde.

Als Arjen Robben und Co. beim Rückflug aus Doha in ihren bequemen Business-Class-Sitzen schlummerten, träumten sie wieder vom Titel. Nicht nur das gelungene Comeback des Mittelfeldstars beim 4:0-Testspielsieg gegen Al-Wakrah hat bei Bayern München den Glauben gestärkt, trotz 14 Punkten Rückstand auf Borussia Dortmund das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Auch ein ebenso spektakulärer wie riskanter Torwartwechsel - der junge Thomas Kraft ersetzt Routinier Jörg Butt - soll die Bayern in der Rückrunde nicht von ihrem Weg abbringen.

Trainer Louis van Gaal und seine Mannschaft, in der auch Franck Ribery wieder wie zu besten Zeiten zaubert, strotzten nach einem gelungenen Trainingslager unter der Sonne Dohas bei der Landung in München vor Zuversicht. „Ich bin überzeugt, dass wir mindestens Zweiter werden“, meinte Sportdirektor Christian Nerlinger. „Ich will alles gewinnen. Wir müssen Druck auf Dortmund machen“, fügte van Gaal bestimmt an und zog eine positive Katar-Bilanz: „Ich bin sehr zufrieden. Die Spieler haben Leidenschaft und Begeisterung gezeigt. Wir haben alles gemacht.“


Ein Ausrufezeichen in Wolfsburg setzen

Als Belohnung schenkte der Bayern-Coach seinen Stars nach sehr intensiven Einheiten im Aspire-Trainingscenter in Doha am Montag und Dienstag zwei freie Tage, um am Samstag beim Auswärtsspiel in Wolfsburg „gleich ein Zeichen zu setzen“. Ein (Ausrufe-)Zeichen plant der Coach auch im Tor der Bayern. Der 22 Jahre alte Kraft wird Butt (36) in der Rückrunde als Nummer eins ablösen. Dies sorgt intern derzeit für einige Unruhe und Unverständnis, da Nerlinger, aber auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den brisanten Tausch nicht mittragen.

Van Gaal scheinen die Einwände aber nicht zu interessieren. Kraft stand gegen alle Widerstände auch beim ersten und einzigen Test der Bayern in Katar gegen den Erstligisten Al-Wakrah in der Startelf. Im Mittelpunkt der Partie im Al-Khor-Stadion zum Abschluss des Trainingslagers stand aber nicht Kraft, sondern die Rückkehr von Robben.
Robben ist glücklich

Nach 231 Tagen trug der niederländische Nationalspieler erstmals wieder das Bayern-Dress - und war nach seinem ersten 45-Minuten-Einsatz überglücklich. „Es ist einfach super, wieder auf dem Platz zu stehen. Ich glaube, es war gut. Ich habe nicht erwartet, dass es so schnell wieder normal ist“, sagte der 26-Jährige und strahlte dabei über das ganze Gesicht. Robben sieht sich für die Rückrunde gerüstet und muss vor dem Spiel in Wolfsburg nach monatelanger Leidenszeit wegen eines Muskelrisses gebremst werden. „Ich wollte eigentlich nicht raus. Ich wollte am liebsten 90 Minuten spielen“, sagte er.

Gehe es nach ihm, würde er gleich „morgen wieder ein Spiel spielen. Das kann nicht schnell genug kommen.“ Auch van Gaal zeigte sich „sehr zufrieden“, sowohl mit der Gesamtleistung seiner Mannschaft als auch mit Rückkehrer Robben. Er sei positiv überrascht gewesen über das Leistungsvermögen seines Landsmanns, „ich hätte nicht gedacht, dass er schon so weit ist“. Er glaube aber nicht, dass Robben in Wolfsburg schon von Beginn an spielen wird, „vielleicht in der zweiten Halbzeit“.

Robben war zuletzt am 22. Mai 2010 beim 0:2 im Finale der Champions League gegen Inter Mailand für den FC Bayern aufgelaufen. Anschließend zog er trotz seiner in der Vorbereitung auf die WM erlittenen Verletzung die WM in Südafrika durch und fiel anschließend für die komplette Hinrunde aus. Die Treffer der Bayern gegen Al-Wakrah erzielten Thomas Müller (57.), Bastian Schweinsteiger (68.), Daniel van Buyten (73.) und Hamit Altintop (89.). Bester Akteur war Ribery, der neben Robben der große Hoffnungsträger auf bessere Zeiten bei den Münchnern ist. Auch Ribery hatte in der Vorrunde lange Zeit verletzt gefehlt und ist jetzt wieder in Form. Robben, Ribery, Kraft - da ging die Rückkehr des lange vderletzten Nationalspielers Holger Badstuber und das Debüt von 15-Millionen-Mann Luiz Gustavo in Katar fast unter. 45 Minuten durfte der Neuzugang von 1899 Hoffenheim als linker Verteidiger ran.


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 10/01/2011 20:36

Louis van Granit: Der Bayern-Trainer bleibt stur

Die Bosse haben den Coach vergeblich versucht, in der Torwartfrage umzustimmen. Er bleibt stur. Und sorgt weiter für Wirbel: Auch falls van Bommel bleibt, könnte ihn Lahm schon jetzt als Kapitän ablösen





Louis van Granit: Der Bayern-Trainer bleibt stur




Die Bosse haben den Coach vergeblich versucht, in der Torwartfrage umzustimmen. Er bleibt stur. Und sorgt weiter für Wirbel: Auch falls van Bommel bleibt, könnte ihn Lahm schon jetzt als Kapitän ablösen

DOHA - Ein wenig muss es Christian Nerlinger am Sonntag während des sechsstündigen Rückflugs von Doha nach München mit Flug LH 2571 ergangen sein wie einem Urlauber, der über den Wolken alles noch einmal auf Anfang stellen möchte, die Zeit zurückdrehen. Und zwar auf Montag letzter Woche.

Ach, wie unbeschwert war die Anreise des Bayern-Sportdirektors. Er hatte Luiz Gustavo mit an Bord, den spektakulären Neueinkauf zur Winterpause. Ein Deal, der die Mannschaft verstärkt und ihm zuzuschreiben ist. Als beide vom Fahrservice am Mannschaftshotel „Grand Hyatt Doha“ ausstiegen, trat Nerlinger samt Rollkoffer zuerst durchs feudale Eingangsportal und scherzte mit den Fotografen und Kamera-Teams, die auf Luiz Gustavo warteten. Wie zur Siegespose breitete Nerlinger die Arme aus: Seht her, wie haben’s drauf. Alles läuft.


Wenig später verstand er die Welt nicht mehr. Die Welt des Louis van Gaal, des unberechenbaren Trainers. Der Holländer eröffnete dem geschockten Nerlinger, dass er am Abend zuvor den Torhütern erklärt hatte, dass von nun an Thomas Kraft (22) statt Jörg Butt (36) die Nummer eins sei.

Ein Wechsel ohne Notwendigkeit, eine Entscheidung, bei der sich alle Betroffenen vor Erstaunen verschluckt haben dürften. Bis zum Samstag dauerten die Versuche der Vereinsführung – mit dem Sportdirektor vor Ort und dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge sowie Präsident Uli Hoeneß aus der Heimat als telefonische Unterstützung – den Trainer wieder umzustimmen. Doch vergeblich. Nichts zu machen, die Sache ist durch, van Gaal wild entschlossen, hieß es in Doha aus dem Bayern-Lager. Sie beißen auf Granit, auf van Gaal eben.

Der 59-Jährige ist vom Generationenwechsel nicht mehr abzubringen, am Samstag wird Kraft in Wolfsburg sein erstes Bundesligaspiel bestreiten. Van Gaal riskiert, ohne Not, eine Menge. Er spielt holländisch Roulette. In vielen Punkten:

Das sportliche Risiko:

Obwohl Kraft als „größeres Talent im Vergleich zu Rensing“ (Ex-Torwartlegende Oliver Kahn) angesehen wird, kennt der Mann mit der Rückennummer 35 den Druck des Spielbetriebs auf höchster Ebene nicht, die Belastung der englischen Wochen ist neu. Wenn er patzt, wenn Spiele und Titel durch seine Hände gleiten, dürfte er wohl keine zweite Chance erhalten, sein Vertrag läuft ohnehin aus. „Wenn es so kommt, dass ich Nummer eins werde, würde ich mich natürlich sehr freuen“, meinte Kraft in Doha, „mehr möchte ich nicht sagen."

Die Butt-Ohrfeige:

Der 36-Jährige, sonst durch nichts aus der Ruhe zu bringen – klar, der Mann ist Oldenburger – wirkte in Katar angeschlagen, deprimiert. Er wollte sich nicht äußern, sagte nur: „Ich bereite mich auf Wolfsburg vor, ganz normal. So wie man das eben macht.“ Ganz so, als wolle er es nicht wahr haben. Aus dem Verein hieß es, er sei völlig vor den Kopf gestoßen. Nicht einfach, sollte van Gaal seinen Wechsel wieder rückgängig machen (müssen). Der Vertrauensverlust ist wohl nicht mehr zu kitten.

Die Bubi-Abwehr:

Mit Kraft (22), Breno (21) und Badstuber (21) hätten die Bayern ein Abwehr-Zentrum, das bei einem U21-Turnier antreten könnte. Ein Torwart mit drei Pflichtspielen bei den Profis, eine Innenverteidigung, die noch nie zusammengespielt hat. Mit Butt (36), Demichelis (30, jetzt in Malaga) und van Buyten (32) hatte man das Double gewonnen. „Es dauert, bis sich eine Abwehr einspielt, da geht es um Automatismen, das ist immer ein Risiko", sagte Ex-Kapitän und Champions-League-Held Oliver Kahn zur AZ, „die Frage ist auch, wie die jungen Leute mit dem Druck gerade in den Champions-League-Spielen umgehen."

Die Kapitäns-Frage:

Offenbar überlegt van Gaal, den bisherigen Kapitän Mark van Bommel, dessen Verbleib über Ende Januar hinaus ohnehin als unsicher gilt, durch Philipp Lahm zu ersetzen. Auf Nachfrage sagte der Trainer: „Wenn van Bommel bleibt, sind die Chancen sehr hoch, dass er Kapitän bleibt." Sehr hoch? Nicht bei hundert Prozent? Womöglich steht eine zweite Überraschung an, allerdings eine eher risikofreie.

Der Neuer-Transfer:

Die Absicht, den Schalker Nationalkeeper im Sommer zu holen, ist im Vorstand beschlossene Sache. Doch mit der Kraft-Rochade torpediert van Gaal den Plan. Er gibt dem Südkurvenliebling eine Chance. Überzeugt Kraft, ist Neuer den Fans schwer zu vermitteln. Ein weiterer Konfliktherd wäre die Folge.

Das Standing des Trainers:

Erst im Herbst hatte man sich zusammengerauft, alle Alphatiere ihre Macken und ihr Selbstverständnis gegenseitig akzeptiert – und nun das. Selbst Sportdirektor Nerlinger, der Louis van Gaal am nächsten steht, fühlte sich in der Sache Butt/Kraft überrumpelt. „Es wäre schade, wenn das ganze Gebilde nun auseinanderbricht“, sagte Kahn, „im Verein gibt es unheimlich viele Kräfte – und nicht alle arbeiten miteinander.“ Van Gaal jedenfalls sollte in naher Zukunft nicht allzu viele Spiele verlieren.


Quelle: AZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 13/01/2011 19:44

Klose-Transfer: Real greift an!


München - Verlässt Miroslav Klose den FC Bayern doch noch in der Winterpause? Wie wir bereits berichteten, ist der Nationalstürmern vor allem bei spanischen Vereinen stark begehrt. Auch Real Madrid ist dran.


Einen Tag vor dem Sprung ins kalte Rückrundenwasser streichen sich die letzten Fragezeichen beim FC Bayern – vom Torwart bis zum Stürmer scheint alles geklärt zu sein. Auch Miroslav Klose soll von nun an wieder um seinen Platz in der Spitze kämpfen, er ist hinter van Gaals „erster Wahl“, Mario Gomez, die Nummer zwei im Angriff. So der Stand der Dinge.


Doch realistisch betrachtet könnte sich diese Tatsache noch ganz schnell und ziemlich kurzfristig ändern! Die Königlichen aus Madrid klopfen angeblich sehr laut an die Bayern-Tür und wollen Klose nach Spanien locken! Wird der 32-Jährige etwa doch noch die Kurve kratzen? „Es gibt Anfragen aus Spanien. Auch von Real gab es eine lose Anfrage, mehr aber auch nicht“, sagte Kloses Berater Alexander Schütt nun in der Bild.


Klingt zunächst harmlos. Doch Fakt ist: Real braucht einen Ersatz für Super-Angreifer Gonzalo Higuain. Der Argentinier hat sich am Dienstag im Northwestern-Memorial-Krankenhaus in Chicago einer Bandscheiben-Operation unterzogen und fällt mindestens vier Monate aus. Eine Katastrophe für Mourinhos Madrilenen. Daher strecken sie nun auch ihre Fühler in Richtung Bayern aus.

Pikant dabei: Laut der spanischen Sportzeitung Marca steht neben Klose auch Mario Gomez auf dem Transfer-Tablett, angeblich sind die Bayern-Stars zwei von vier heißen Kandidaten. Neben den Deutschen sind auch Adam Szalai von Mainz 05 (ist von Real ausgeliehen) und Emmanuel Adebayor von Manchester City im Gespräch. Der Togolese soll die erste Wahl bei den Königlichen sein – allerdings dürfte er beim englischen Scheich-Klub nicht allzu leicht herauszukaufen sein.


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 14/01/2011 07:40

Robben will in die Startelf - und schreibt den Titel ab

München - Dem Saisondebüt von Arjen Robben beim FC Bayern München steht nichts mehr im Wege. Er will in die Startelf, darf jedoch wohl nicht. An die Meisterschaft glaubt Robben nicht mehr.

Er kann es kaum erwarten. Wer Arjen Robben in diesen Tagen im Training beobachtet, der sieht einen Spieler, der sich vor Ehrgeiz beinahe zerreißt. Robben haut sich rein, sprintet und grätscht – ohne Rücksicht auf sich oder andere. Und zofft sich dabei auch schon mal mit seinen Kollegen. „Spiel doch einen vernünftigen Ball!“, schimpft er dann, oder: „Das muss schneller gehen!“ Robben brennt! Denn auch wenn er sich öffentlich noch etwas zurückhält – am Samstag, zum Rückrundenauftakt beim VfL Wolfsburg, will er unbedingt spielen. Und zwar von Beginn an! Das Problem: Trainer Louis van Gaal tritt noch auf die Bremse. Und deswegen will auch Robben verbal nicht zu weit vorpreschen – um keinen Streit mit dem Trainer zu provozieren. „Ich fühle mich sehr gut. Und ich möchte schnell wieder spielen und wichtig sein für die Mannschaft“, sagt er deswegen diplomatisch. Er weiß: Van Gaals Meinung ist es, genesene Spieler behutsam in die Mannschaft zu integrieren.Ihnen erst Spielpraxis zu geben, ehe er sie in die Startelf aufnimmt. Robben aber will mehr: „Ich habe schon vor Weihnachten mit der Mannschaft trainiert. Danach kam der Urlaub und das Trainingslager. Ich hatte also viel Zeit, mich mit der Mannschaft vorzubereiten. Sonst wäre es logisch, dass ich die ersten zwei, drei Spiele nicht in der Startelf wäre. Aber so ist es anders.“ Frage: Sie könnten und wollen also von Beginn an spielen? „Ja.“ Er lächelt. „Vielleicht.


Robben will keinen Streit. Und doch ist er der Meinung, von Beginn an spielen zu können. Sein Trainer freilich sieht das anders. Wie die tz erfuhr, will van Gaal Robben auf die Bank setzen, ihn erst im Laufe des Spiels bringen. Vielleicht weil er weiß, was auch Robben spürt: „Natürlich bin ich noch nicht bei 100 Prozent. Das kann man auch nicht erwarten, wenn man so lange verletzt war. Das geht nicht von jetzt auf gleich. Das braucht einfach Zeit, bis ich wieder auf meinem Niveau bin.“

Klar aber ist: Sein Muskelriss im Oberschenkel ist komplett ausgeheilt. Nach einem halben Jahr Pause, „Das war die schwierigste Zeit in meinem Leben. Vor allem an Anfang war es schwer die Verletzung zu akzeptieren. Ich hatte ja keine großen Schmerzen“, sagt Robben.

Geholfen hat ihm neben seiner Familie vor allem ein Kumpel aus der Mannschaft: Mark van Bommel. Deswegen hielt Robben nun ein Plädoyer für den Verbleib seines Holland-Kapitäns: „Ich wünsche mir, dass er bleibt. Nicht nur, weil er ein guter Freund von mir ist, er ist auch ein guter und wichtiger Spieler für die Mannschaft. Er ist unser Kapitän, er hat viel Erfahrung, Ich kann mir nicht vorstellen, dass man einen Spieler, der letztes Jahr so eine wichtige Rolle beim Erreichen des Champions-League-Finales gespielt hat, gehen lässt!“ Und damit meint Robben nicht nur einen Wechsel im Winter: „Er kann uns weiter helfen. Diese und vielleicht auch noch nächste Saison!“

Die erfolgreiche Titelverteidigung hat Robben abgeschrieben, “denn 14 Punkte sind zu viel“. Jetzt gehe es darum, den zweiten Platz zu erreichen, “und dafür ist ein guter Start wichtig. Wir müssen eine Serie hinlegen und am Samstag damit anfangen“.


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 14/01/2011 07:43

Aufstellung

Benaglio - Riether, Kjaer, A. Friedrich, M. Schäfer - Josué, Cicero - Dejagah, Diego, Mandzukic - Grafite
Trainer: McClaren

VfL Wolfsburg:
Hitz (Tor), Barzagli, Johnson, Madlung, Pekarik, Gogia, Kahlenberg, Cigerci

Kraft - Lahm, Breno, Badstuber, Pranjic - van Bommel, Schweinsteiger - Hamit Altintop, T. Müller, Ribery - Gomez
Trainer: van Gaal


Bayern München:
Butt (Tor), Contento, van Buyten, Luiz Gustavo, Ottl, Robben, Tymoshchuk, Klose


Quelle: Kicker
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 16/01/2011 17:36

Ribéry: "Ich bin sehr erleichtert"


München - Nach dem Verletzungsschock im Spiel beim VfL Wolfsburg kam prompt die erleichternde Diagnose bei Franck Ribéry. Inzwischen ist klar, wie lange der Franzose pausieren muss.


Die Tür war verschlossen. Franck Ribéry humpelte auf direktem Wege über das dunkle Kopfsteinpflaster zur Praxis von Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt. Vor dem Haupteingang ging es dann zunächst nicht weiter. Zeit für Erklärungen. „Ich habe einen Schlag gespürt, dann ist das linke Knie weggeknickt. Etwa so“, erklärt der Franzose und deutet mit seinen Händen am rechten Knie an, wie es ihm am Tag zuvor auf dem Wolfsburger Rumpel-Rasen ergangen ist. VfL-Spieler Josué hatte ihn hart attackiert, die Leidenszeit begann. „Ich habe kaum geschlafen, hatte große Schmerzen letzte Nacht. Hoffentlich ist es nicht so schlimm“, sagt er leise. Hat Josué sich vielleicht noch gemeldet, sich entschuldigt? „Nein.“ Dann geht die Tür auf. Der Superstar humpelt mit den besten Wünschen zur Untersuchung.



Bis dato fühlten Bayern-Spieler wie -Anhänger bereits mit ihm mit. Sie befürchteten einen langen Ausfall. „Für ihn persönlich ist es am bittersten, weil er sich zurückgekämpft hatte, eine sehr, sehr gute Vorbereitung gemacht hat. Und jetzt das“, sagte Philipp Lahm schon kurz nach dem Spiel. Auch Arjen Robben, der Ribéry in der 25. Minute ersetzte, war betroffen. „Dass ich ausgerechnet für Franck reinkam, ist eine Enttäuschung. Er ist so ein wichtiger Spieler für uns und ein besonderer Mensch, ich spiele gern mit ihm zusammen.“ Van Gaal sprach bei Josués Foul indirekt sogar von böser Absicht: „Ich kann nur sagen, dass der Ball schon lange weg war.“

Die Angst vor einem langen Ausfall war spürbar. Am Sonntag dann die Untersuchung – und die Entwarnung. Als die Tür wieder aufging, schien der Franzose ein Lächeln im Gesicht zu haben. „Ich bin sehr erleichtert und so froh, dass es nicht so schlimm ist.“ Die Diagnose fast schon erfreulich: Zerrung im Bandapparat des linken Knies. Das bedeutet fünf Tage Ruhe, in zwei Wochen könnte Ribéry schon wieder auflaufen. Mit diesen Aussichten ging es wieder heim, und zwar schnellen Schrittes. Wenn auch an Krücken.


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 17/01/2011 20:36

Der untaugliche Verfolger

All die großen Winterpausenworte sind als Geheul entlarvt, die Chance der Münchner auf die Meisterschaft ist nur noch theoretischer Natur. Das letzte Tor schießen immer die anderen. Wo sind die verflixten Dusel-Bayern?

Mal ehrlich, wer hatte nicht gedacht (befürchtet?), dass diese Bayern es doch noch drin haben könnten, eine magische Rückrunden-Serie von 17 Siegen hinzulegen? Eine Jagd zu starten und die jungen Dortmunder noch einmal zu erschrecken?


Wer die Bayern in Wolfsburg nur in der ersten halben Stunde sah - bis zu jenem Augenblick, in dem Philipp Lahm jenen Elfmeter verschoss, der das 2:0 bedeutet hätte -, der bekam zumindest eine Ahnung davon, wie viel brachliegende Substanz in diesem Kader vermutet werden darf. Bei Abpfiff aber waren all die großen Winterpausenworte von Trainer van Gaal ("Ich bin ein Gewinner") bis zu Kapitän Lahm ("Wenn eine Mannschaft das noch schaffen kann, dann der FC Bayern") als Winterpausengeheul entlarvt angesichts einer Tabellenlage, die den Münchnern sogar ein wenig Angst machen dürfte.

Historisch neu ist, dass die Bayern einem Rivalen bereits am 18. der 34 Spieltage wenn nicht schon zur Meisterschaft, so doch zu dessen exponierter Rolle gratulieren. Sie haben allenfalls noch eine theoretische, aber keine realistische Chance mehr auf den Titel; besonders deshalb, weil die Auswärtsspiele nach einer verblüffend gleichen Dramaturgie ablaufen: Ob in Kaiserslautern, Dortmund, Gladbach, Schalke oder Wolfsburg - stets legten die Münchner spektakulär los, um spektakulärer einzubrechen. Das deutet auf ein massives Strukturproblem, den Bayern fehlt jede innere Sicherheit, und deshalb sind sie völlig ungeeignet für die Rolle des Verfolgers.


Spätestens jetzt, da die WM-Belastung vieler Profis als Entschuldigung wegfällt, richten sich konkrete Fragen an den Trainer: Warum hat er Schweinsteiger und Müller von jenen Positionen abgezogen, auf denen van Gaal selbst sie vergangene Saison so stark gefördert hat? Warum irrwandelt Schweinsteiger auf der Zehn, obwohl er auf der Sechs, wo er das Spiel stets vor sich hat, zum international respektierten Impulsgeber wurde?

Und natürlich hängt die Hierarchie einer Elf schief, wenn offen ist, ob Mark van Bommel, der wechselwillige Kapitän, Ende Januar überhaupt noch in München ist. Kein Wunder also, dass bei so zentralen Fragen ständig die Abwehr leckt und schon die erste Erschütterung (verschossener Elfmeter) dieses Begabtenteam aus der Fassung bringt.


Van Gaal hat den Bayern im Vorjahr ein gutes taktisches Korsett verpasst, doch jetzt wirkt dieses Korsett wie ein leeres Versprechen. Ohne frische Reize, aber auch ohne die Tugenden von einst. Wo sind denn die verflixten Dusel-Bayern? Das letzte Tor schießen immer die anderen.

Quelle SZ
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Re: FC Bayern München - 18/01/2011 18:43

Liebe Bayern-Fans,

nach einem Zeitraum von fast acht Jahren haben neue sportliche Umstände dazu geführt, dass ich den FC Bayern Anfang dieses Jahres verlassen habe und ich künftig in Spanien für den FC Málaga spielen werde. Nachdem dieser Wechsel innerhalb kürzester Zeit und während der Winterpause vonstatten gegangen ist, ist es mir jetzt ein großes Bedürfnis, Euch allen meinen Dank für die freundliche, sportliche und insbesondere persönliche Behandlung auszusprechen, die mir in den vergangenen Jahren als Teil dieses großen Vereins entgegengebracht wurde.

Ich erinnere mich noch gut an die ersten Kontakte im Vorfeld meines Wechsels nach München. Wolfgang Dremmler schenkte mir damals ein Taschenwörterbuch Deutsch-Spanisch, das ich auf der Rückreise nach Argentinien anfing zu lesen - mit etwas Sorge, da ich damals kein Wort Deutsch verstand. Diese Geste war für mich von großer Bedeutung und ein erstes Zeichen der Annäherung mir gegenüber. Und es war der Versuch, ein grundsätzliches Hindernis für die unter Umständen benötigte Annäherung zu meistern. Mir war klar, dass die Schwierigkeit mit der Sprache meinerseits eine Schranke bildete, die wir durchbrechen mussten. Daher war dieses Geschenk so wichtig und ich habe es dermaßen geschätzt. Heute kann ich mit Stolz behaupten, dass Deutsch meine zweite Sprache ist.

Für mich ist dies der Abschluss eines unvergesslichen Lebensabschnittes, in dem ich mich nicht nur sportlich, sondern auch als Mensch weiterentwickelt habe. Ich kann Euch versichern, dass ich während meines Aufenthalts in München sportlich, körperlich und geistig gewachsen bin. Dabei habe ich mir Kenntnisse angeeignet, die mir bis dahin unbekannt waren.

Es war ein Zeitabschnitt, den ich als junger, unerfahrener Spieler begonnen habe und in dem ich mich bis zum Nationalspieler entwickelt habe. Dadurch habe ich große Anerkennung als Spieler erfahren.

Ich möchte unbedingt betonen, dass ich mich in München immer wie zuhause gefühlt habe. Ich habe in den zurückliegenden siebeneinhalb Jahren viele gute Freunde gewonnen und viel Zuwendung empfangen. Besonders viel bedeutet es mir, dass in dieser schönen Stadt mein Sohn Martín geboren wurde.

Ich verlasse Euch jetzt mir der Freude, Euch, aber auch alle Mitarbeiter und Angestellte des FC Bayern kennengelernt zu haben. Ich bin sehr stolz darüber, dass ich Euren historischen Verein vertreten durfte, den größten Fußballverein Deutschlands und einen der größten der Welt. Ich habe in dieser Zeit 260 Spiele bestritten und 15 Tore erzielt, habe je vier Deutsche Meisterschaften und DFB-Pokalsiege gefeiert, dazu zwei Ligapokale und einen Supercup gewonnen und das Endspiel der UEFA Champions League erreicht. Diese Erfolge sind für jeden Spieler etwas ganz Besonderes und werden für mich immer unvergessliche Erinnerungen bleiben.

Ich werde dem FC Bayern immer ein guter Botschafter sein und die Tugenden dieses Klubs, seiner Leitung und seiner Mitarbeiter jederzeit weitergeben. Heute endet nur ein Vertrag, aber mein Gefühl und meine Identifikation mit allen, die die große Familie des FC Bayern bilden, werden auch in Zukunft immer Bestand haben.

Ich werde Euch allen immer dankbar sein und möchte, dass Ihr wisst, dass ich Euch immer in meinem Herzen bewahren werde.



Servus und bis bald

Euer

Martin Demichelis

Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 19/01/2011 19:43

Die Bayern und ihr gesprengtes Traumpaar


Mit „Rib & Rob“ woll(t)en die Bayern im neuen Jahr angreifen. Doch Ribérys Knieverletzung sprengt die Flügelzange erneut. Nur in 24 von 75 Pflichtspielen wirbelte das Duo bislang gemeinsam auf dem Platz.

MÜNCHEN - Neues Jahr, altes Leid: Mit Rückkehrer Arjen Robben und einem wiedererstarkten Franck Ribéry wollte der FC Bayern in der Bundesliga zur großen Aufholjagd auf Borussia Dortmund blasen. Doch es ist wie verhext – der Plan platzte schon beim Rückrundenstart. Beim 1:1 in Wolfsburg feierte Robben zwar sein ersehntes Saisondebüt für den noch amtierenden deutschen Meister - allerdings löste er bei seiner Einwechslung ausgerechnet Ribéry ab, der mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Spielfeld humpelte.

Auch wenn der französische Nationalspieler nach dem Tritt des Wolfsburgers Josué mit einer Zerrung des Kapselbandapparates im linken Knie noch glimpflich davon kam, ist die Münchner Flügelzange zumindest für kurze Zeit wieder gesprengt. „Ich bin sehr froh und auch erleichtert“, erklärte Ribéry nach der Diagnose, im ersten Moment war Schlimmeres befürchtet worden. Trotzdem beschleicht den Mittelfeldspieler angesichts seiner Pechsträhne ein ungutes Gefühl: „Es ist nicht normal, was mit mir passiert.“


Mindestens am Samstag gegen Kaiserslautern sowie vier Tage darauf im Pokal-Viertelfinale beim Zweitligisten Alemannia Aachen wird Ribéry ausfallen. Und danach wird er wieder neu seinen Rhythmus finden müssen – ebenso wie Robben nach halbjähriger Pause. „Es tut sehr gut, wieder auf dem Platz zu stehen“, sagte der Niederländer: „Ich bin der glücklichste Spieler der Bundesliga.“

Robben und Ribéry – im Doppelpack sind sie ungemein wertvoll für den FC Bayern. 17 Siege und drei Unentschieden fuhren die Bayern mit „Rib & Rob“ ein, aber nur vier Niederlagen. Allerdings hat das Duo seit Robbens Verpflichtung Ende August 2009 nur selten gemeinsam auf dem Platz gestanden; nämlich in 24 von 75 (!) möglichen Partien in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal.

„Wenn Arjen und ich bei hundert Prozent sind, ist das gut für uns und schwer für die anderen Mannschaften“, hatte Ribéry optimistisch im Winter-Trainingslager in Katar verkündet. Ein frommer Wunsch.

In der letzten Saison stoppten Ribéry eine Patellasehnenentzündung sowie entzündete Zehen, im Champions-League-Finale war er nach einer Roten Karte im Halbfinale gesperrt. In dieser Saison zwang ihn ein Bänderriss am rechten Sprunggelenk zu einer längeren Zwangspause. Robben verpasste wegen eines Muskelrisses die gesamte Hinrunde. In seiner ersten, überragenden Bayern-Saison musste er kurz nach seiner Verpflichtung wegen einer Knie-Operation einige Wochen pausieren.

Die Jagd auf Dortmund haben die Bayern nach dem Fehlstart in Wolfsburg schon abgeblasen. „Wir peilen jetzt Platz zwei an“, sagte Philipp Lahm am Montagabend im Bayerischen Fernsehen. Die Champions League rückt noch mehr in den Fokus – und bis zur Revanche gegen Titelverteidiger Inter Mailand im Achtelfinale (23. Februar/15. März) soll auch das Traumduo Ribéry/Robben wieder vereint sein.


Quelle: AZ
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Re: FC Bayern München - 19/01/2011 19:46

Bayern-Talent weg: "Freue mich auf Inter"


München - Die wochenlange Hängepartie ist beendet: Christoph Knasmüllner verlässt den FC Bayern. Beim Rekordmeister ist man darüber nicht allzu unglücklich.

Der FC Bayern wird auch ohne Christoph Knasmüllner nicht untergehen", sagte FC-Bayern-II-Coach Hermann Gerland diese Woche dem Münchner Merkur. "Das sieht Louis van Gaal genauso." Die Verantwortlichen dürften froh sein, dass die wochenlangen Querelen ein Ende haben. Der Wechsel des 18-Jährigen zu Inter Mailand steht unmittelbar bevor.

Laut eines Berichts der österreichischen Zeitung Kurier ist der Vertrag unterschriftsreif. Knasmüllner: "Ich bin froh, dass der Transfer fixiert wurde. Und ich freue mich auf meine Aufgabe bei Inter."


Das nachgebesserte Angebot des Champions-League-Siegers hat Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger offenbar überzeugt: Laut Kurier kam am Mittwoch das Okay für den Transfer. Wie Knasmüllners Berater Otto Hauptmann der Zeitung sagte, soll der zentrale Mittelfeldspieler bei Inter gleich für die erste Mannschaft aufgebaut werden und mit den Profis mittrainieren.

Knasmüllner fühlte sich beim FC Bayern II nicht ausreichend wertgeschätzt. Unlängst hatte sein Berater Hauptmann sich via tz-online darüber beschwert, dass sein 18-jähriger Klient von Gerland immer wieder ausgewechselt werde, sobald es nicht läuft. Das hat jetzt ein Ende: Sollte Knasmüllner am Montag den medizinischen Test in Mailand bestehen, wird er in der Rückrunde für Inter antreten.

Brisant: Er könnte theoretisch schon im Champions-League-Achtelfinale (23.2. und 15.3.) auflaufen - für Inter, gegen Bayern.


warum ka
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Re: FC Bayern München - 19/01/2011 19:50

Schweinsteiger spielt falsch


n der Sonne vergisst Bastian Schweinsteiger die Sorgen. Die frühlingshaften Temperaturen zu Wochenbeginn genoss der Nationalspieler an seinem Lieblingsort in München. Gemeinsam mit Freundin Sarah Brandner und Holger Badstuber entspannte der Mittelfeldstar am Gärtnerplatz, gönnte sich im Café Box eine Latte Macchiato. Die Probleme beim FC Bayern waren da ganz weit weg.

Doch im Hinterkopf steckte noch das ärgerliche 1:1 gegen Wolfsburg. Verschuldet durch einen Aussetzer des sonst so zuverlässigen Schweinsteiger. „Wir haben in der Hinrunde Fehler gemacht, die uns nicht mehr passieren dürfen“, hatte er im Trainingslager noch gewarnt. Voller Ehrgeiz brannte er auf die Rückrunde. Nun, nach dem ersten Spieltag der Rückrunde, scheint die Meisterschaft schon verloren.

Den ersten Tiefschlag musste Schweinsteiger aber schon vor dem Anpfiff in Wolfsburg hinnehmen – bei der Taktikbesprechung mit Louis van Gaal. Denn anstatt auf seiner Lieblingsposition vor der Abwehr musste er wieder als Zehner ran – entgegen seiner eigenen Vorstellung und zur Verwunderung vieler Experten. Denn noch in Doha hatte Schweinsteiger erklärt: „Ich denke schon, dass ich wieder zurückgezogener spielen werde. So ist es besprochen. Mit liegt mehr die Position als Sechser oder Achter, dort kann ich das Spiel noch mehr mitorganisieren.“


Auch intern machte der 26-Jährige bereits klar, dass er seine Idealposition in der Defensivzentrale sieht. Dort hatte er 2010 das beste Jahr seiner Karriere, dort kann er das Spiel lenken, dort stieg er zum Superstar auf. „Was Louis van Gaal dazu veranlasst hat, Schweinsteiger dort aufzustellen, kann ich nicht sagen“, sucht auch Günter Netzer nach einer Erklärung für die Maßnahme. Sein Urteil ist eindeutig: „Ich glaube nicht, dass das Schweinsteigers Idealposition ist.“ Die Statistik (siehe unten) bestätigt dies: Im defensiven Mittelfeld kommt Schweini bei den Ballkontakten auf Topwerte (zwischen 90 gegen Bremen und 126 in Lautern), er hat das Spiel vor sich, kann dirigieren.

Als Zehner hat er viel weniger Kontakte (47 bis 85), zudem strahlt er wenig Torgefahr aus: Zwei Liga-Tore erzielte er in dieser Saison, eines als Sechser, eines als Zehner. Sein Doppelpack im Pokal gegen Bremen gelang ihm als defensiver Mittelfeldspieler. Auch Schweinsteigers Zweikampfwerte sind auf der Sechs besser, dort gewann er 49,13 Prozent der direkten Duelle, als Zehner nur 40,25 Prozent. Konstant gut: Seine Passquote (86,86 Prozent erfolgreicher Zuspiele gegenüber 82,63 Prozent). „Auf der Sechser-Position hat er sich durchgebissen, da hat er geglänzt“, sagt Netzer zur tz. „Jetzt versucht van Gaal etwas anderes, wahrscheinlich, weil eine Notwendigkeit vorhanden ist. Aber damit kommt Schweinsteiger noch nicht zurecht.“


Zumal er mit Mark van Bommel (Netzer: „Er ist ein ganz wichtiger Spieler mit einer Bedeutung für diese Mannschaft. Man sollte sich überlegen, was man mit ihm macht.“) in der letzten Saison so stark abräumte und organisierte, van Gaal mit diesem Defensiv-Duo und Müller auf dessen Wunschposition als Zehner oft in Doha trainieren ließ. Die Bosse und van Gaal wissen: Es ist Schweinsteigers Wunsch, wieder als Sechser zu spielen. Aber er bekräftigte auch, dass er öffentlich keinen Ärger machen, sondern für den Trainer und die Kollegen die ungebliebte Rolle weiter ausfüllen wird. Allein: Bei seiner Verlängerung bis 2016 hatte Schweinsteiger andere Vorstellungen…


Quelle: TZ
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Re: FC Bayern München - 19/01/2011 20:57

München - Kaum ist ein klein wenig Ruhe in der Bayern-Torwartfrage eingekehrt, sorgt schon der nächste Bericht für Unruhe. Es geht darin auch - natürlich - um Manuel Neuer.


Louis van Gaal hat Thomas Kraft das Vertrauen als Rückrunden-Nummer-1 geschenkt und Jörg Butt degradiert. Die Unruhe um diese Entscheidung hat sich inzwischen gelegt. Dass ein seriöser Sportsmann wie Butt für Wirbel sorgt, war ohnehin nicht zu erwarten - er hat sich mit den Bayern-Verantwortlichen über einen neuen Posten geeinigt. Butt wird ab Sommer Jugendkoordinator beim FC Bayern.


Doch nach wie vor deutet vieles darauf hin, dass Manuel Neuer von Gelsenkirchen nach München wechselt. Die tz hatte schon im März 2010 von Neuers grundsätzlichem Ja-Wort an den FC Bayern berichtet. Offenbar geht es nur um den Zeitpunkt des Wechsels - diesen Sommer oder später.
Falls Neuer kommt, muss sich Kraft nach einem neuen Verein umschauen. Sein Vorteil: Weil sein Vertrag im Sommer ausläuft, kann er ablösefrei wechseln. Die WAZ bringt nun eine neue Variante ins Spiel: Kraft könnte von München nach Gelsenkirchen wechseln.
Ob auch Magath diese Gedankenspiele hat? Von der Zeitung darauf angesprochen, meinte er nur vielsagend: "Warten wir mal ab, wie sich das Ganze entwickelt." Ein Dementi klingt anders. ka bloed2


Quelle TZ
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Re: FC Bayern München - 20/01/2011 20:52

Badstuber: Mit Breno die nächsten zehn Jahre


München - Seit diesem Jahr regiert in Bayerns Abwehr eine neue Generation: Neben Torwart Thomas Kraft organisieren Breno und Holger Badstuber den Riegel vor dem Kasten. Was diese Aufgabe bedeutet, erklärt der Nationalspieler im tz-Interview.

Herr Badstuber, Sie sind nun seit eineinhalb Jahren im Profigeschäft. Wie hat sich Ihr Leben seit dieser Zeit verändert?

Holger Badstuber: Generell hat sich erst mal sehr viel geändert – und durch die Erfolge schließlich noch mehr! Am Anfang wusste ich ja gar nicht, was auf mich zukommt, jetzt ist alles Alltag geworden: die Reisen, die Spiele, die Trainingseinheiten und das ganze Drumherum.

In den letzten zwei Monaten war diesbezüglich Sendepause, Sie waren verletzt. Mussten Sie schon mal so lange aussetzen?

Badstuber: Nein, ich war zum ersten Mal in so einer Situation, dass ich so lang verletzt war. Das war schon eine Erfahrung für mich, auch da konnte ich für mich selbst viel lernen. Wie geht man damit um? Wie macht man das Beste daraus? Ich wollte möglichst schnell wieder fit werden und auch im Kopf stabil bleiben!


Was können Sie aus dieser Zeit mitnehmen?

Badstuber: Ich hatte ja einen erfahrenen Trainingspartner: Arjen Robben. Von ihm habe ich lernen können und mir zum Beispiel abgeschaut, dass man nie locker lassen darf. Ich habe in dieser Zeit viel für meinen Körper gemacht und sehr hart an mir gearbeitet. Das hat mir sehr gut getan, auch um robuster zu werden. Und durch Arjen ist mir das alles leichter gefallen.

Robben konnte Sie durch seine Erfahrungen stützen?

Badstuber: Ja genau, das war sehr wichtig für mich. Zudem habe ich ihn dadurch besser kennen gelernt.

Nun sind Sie zurück und haben mit Breno einen neuen Partner in der Innenverteidigung. Wie lange wird es dauern, bis Sie sich eingespielt haben? Oder anders: Wie viel Zeit hat man bei Bayern?

Badstuber: Das ist die entscheidende Frage! Denn eigentlich hat man fast keine Zeit. Der Erfolg muss immer da sein! Und klar dauert es eine Weile, aber nach dem Spiel gegen Wolfsburg kann man schon ein paar Schlüsse ziehen. Ich bin sicher, wir werden jetzt am Wochenende schon wieder besser abgestimmt sein. Denn letztlich hat der Trainer seine Vorstellungen und die Übungen dazu, die uns im Training verbessern.

Aber es klingt verrückt: Sie beide wurden schon als das Duo der Zukunft bestimmt, da hatten Sie noch gar nicht miteinander gespielt.

Badstuber: Ja, das stimmt. Aber es war auch verletzungsbedingt nicht anders möglich! Als ich fit war, war Breno verletzt, andersrum genauso. Jetzt müssen wir das Beste daraus machen – und der Trainer steht voll hinter uns.

Spricht er auch außerhalb des Platzes mit Ihnen?

Badstuber: Natürlich! Diese Kommunikation gehört dazu. Aber auch untereinander reden wir viel.

Dann erklären Sie uns: Wie sieht nach Louis van Gaal das moderne Abwehrverhalten aus?

Badstuber: Es ist so: Mit Breno haben wir einen schnellen, robusten Mann dazu gekriegt. Und mit ihm können wir höher stehen, nach vorne verteidigen. So gibt man dem Gegner von hinten heraus schon mehr Druck. Aber fragen Sie den Trainer doch am besten selbst. Das kann er besser erklären.


Wie gestaltet sich die Situation auf dem Platz? Wer gibt dem Ton an?

Badstuber: Erst mal haben wir da mit Philipp Lahm schon einen sehr erfahrenen Mann. Und dann glaube ich, dass wenn man untereinander kommuniziert, keinen so genannten Chef oder so etwas braucht. Das klappt auch so. Jeder muss Verantwortung übernehmen, gerade auch wir zwei jungen Burschen in der Innenverteidigung. Und ein wenig Erfahrung hab ich nach einem Jahr Bundesliga, Champions League, dem DFB-Pokalsieg und einer WM inzwischen ja auch schon.

Das ist auch ein Plus für die Nationalmannschaft. Wie sehen Sie dort Ihre Zukunft?

Badstuber: Schwer zu sagen, wer weiß, was da noch kommt? Ich bin erst einmal mal froh, das ich in diesem Kreis voll drin bin. Was dann kommt, wird man sehen.

Bei Bayern sind Sie gesetzt…

Badstuber: Ja, aber ich kann nicht sagen, wie das in der Nationalelf ist. Ich habe alle Qualifikationsspiele bestritten, nun wird man weiter sehen.

Viele sehen Sie und Mats Hummels in der Abwehr der Zukunft.

Badstuber: Dazu kann und will ich nichts sagen.

Würde Ihnen das gefallen?

Badstuber: Vergessen sie Per Mertesacker nicht! Deutschland hat ihm auch sehr viel zu verdanken. Aber klar, Mats Hummels spielt eine gute Saison. Und ich kenne ihn noch sehr gut aus der C-Jugend bei Bayern.

Er wurde bereits als Verstärkung gehandelt. Aber eigentlich braucht Bayern doch keinen Hummels, wenn Sie gut mit Breno harmonieren?

Badstuber: Ja, das sehe ich auch so. Wir sind jung, wir könnten hier in den nächsten zehn Jahren die Innenverteidigung bilden. Immerhin hat der Trainer dieses Idealbild vor Augen. Und wenn es klappt, wäre es sehr schön.


Quelle.TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 20/01/2011 20:54

Ribéry wohl doch länger verletzt

München - Nach seiner jüngsten Verletzung sollte Franck Ribéry eigentlich schnell zurück aufs Spielfeld zurückkehren. Doch laut Sportdirektor Christian Nerlinger fällt er nun doch länger aus.


Am Sonntag nach der Untersuchung beim Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt kam die Entwarnung. Als die Tür wieder aufging, schien der verletzte Franck Ribéry ein Lächeln im Gesicht zu haben. „Ich bin sehr erleichtert und so froh, dass es nicht so schlimm ist.“ Die Diagnose klang fast schon erfreulich: Zerrung im Bandapparat des linken Knies.


Fünf Tage Ruhe sollten reichen, hieß es zunächst, in zwei Wochen könne Ribéry schon wieder auflaufen. Jetzt zögert sich das Comeback wohl doch hinaus. Für die Bundesligapartie gegen den 1. FC Kaiserslautern und das DFB-Pokal-Spiel gegen Alemannia Aachen fällt Ribéry sowieso aus, doch auch der Einsatz im Spiel danach ist in Gefahr. "Bis zum Spiel in Bremen kann es knapp werden", sagt Sportdirektor Christian Nerlinger dem "Kicker".

Auch Toni Kroos ist auf dem Weg der Besserung. Nach einer Untersuchung am heutigen Donnerstag hofft er laut des Berichts darauf, dass er sich seines abnehmbaren Gipses endgültig entledigen darf und in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen kann. Das Comeback soll sich aber noch bis Mitte Februar hinauszögern.

Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 22/01/2011 11:48

Erneute Hoeneß-Kritik an van Gaal

München - Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat erneut Kritik am Auftreten seines Trainers Louis van Gaal geübt. Fast im gleichen Atemzug musste Hoeneß sich jedoch auch etwas eingestehen. Seine Erkenntnis:


“Es ist die Frage, ob man immer mit dem Kopf durch die Wand muss“, sagte Hoeneß in einem Interview der “Süddeutschen Zeitung“ (Samstag) mit Blick auf den niederländischen Coach. “Van Gaal ist van Gaal, das betont er selbst. Das muss man wissen und respektieren, wenn man ihn verpflichtet. Und dazu gehören eben immer wieder Überraschungen.“

Mit Blick auf den von van Gaal überraschend vorgenommenen Wechsel im Bayern-Tor, wo Nachwuchshoffnung Thomas Kraft Routinier Jörg Butt abgelöst hat, bemerkte Hoeneß. “So eine Entscheidung darf der Trainer total selbstständig treffen. Was allerdings Jörg Butt rein menschlich gesehen über diese Entscheidung denkt, sei mal dahingestellt.“ Bereits Ende Oktober hatte Hoeneß mit deutlicher öffentlicher Kritik an van Gaal für Aufsehen gesorgt.


“Wir können einfach keinen Druck aufbauen“, klagte der Bayern- Präsident mit Blick auf den großen Rückstand des deutschen Rekordmeisters auf Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund. “Mit einem soft landing wäre ich heuer auch einverstanden. Aber nicht mit 16 Punkten Rückstand.“ Mit Blick auf Dortmund und dessen Trainer Jürgen Klopp sagte Hoeneß: “Sie leisten auf allen Ebenen erstklassige Arbeit und machten aus der Not eine Tugend, mit vielen jungen Spielern.“

“Und was ich von Jürgen Klopp als Trainer halte, weiß jeder, weil ich ihn ja 2008 statt Jürgen Klinsmann zu uns holen wollte“, erinnerte der Bayern-Präsident. Damals habe er sich dann überzeugen lassen, das “Abenteuer Klinsmann“ anzugehen. “Dass das ein großer Fehler war, wissen wir nicht erst seit heute.“

Quelle TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 22/01/2011 11:52

"Thomas ist cool, der schafft das!"


München - Thomas Kraft feiert heute sein Bundesliga-Heimdebüt im Bayern-Kasten. Die tz sprach mit seinem Jugendcoach. Im Westerwald ist man stolz auf Kraft.


Gegen 14.45 Uhr ist es so weit, dann dürfte es in der Fankurve des FC Bayern ein kleines Feuerwerk geben. Es wird ein Feuerwerk der Freude, wenn Thomas Kraft den Rasen der Roten betritt, um sich für sein erstes Bundesligaspiel aufzuwärmen. Die Anhänger werden ihren Liebling feiern, ihr Eigengewächs. Und nicht nur da wird sein Auftritt bejubelt. Auch knapp 550 Kilometer nordwestlich wird man gebannt auf die Allianz Arena schauen. Vielleicht nicht ganz so euphorisch, aber mindestens so emotional. Denn dort, im sonst so ruhigen Westerwald, darf man erst recht vom „Eigengewächs Thomas Kraft“ sprechen. Und das macht die Leute stolz.



„Thomas ist in der gesamten Region in aller Munde. Hier ist richtig was los, seit er zu Bayerns Nummer eins berufen wurde“, sagt Andreas Hähner. Er war Krafts letzter Trainer, bevor der „Protz“ mit 15 Jahren aus der B-Jugend der SG Betzdorf in die weite Welt aufbrach – in die Fußballschule des FC Bayern. „Ich weiß noch, als ich ihn damals in einer Trainingseinheit das erste Mal sah und richtig kennen gelernt habe. Da hatte ich schon so einiges von ihm gehört. Das muss man sich nur mal vorstellen: Er war C-Jugend-Spieler und bereits bekannt“, erinnert sich sein letzter Coach in der Heimat. „Thomas war damals schon sehr, sehr gut auf der Linie. Hinzu kam eine gute Strafraumbeherrschung, ein starkes Passspiel. Zu dieser Zeit hatte er bereits Kontakte zu einigen Beratern und Scouts.“


Auch der FC Bayern hatte bis dato schon angeklopft bei diesem ehrgeizigen Jungen. Während eines Hallenturniers fiel er den Spähern des Rekordmeisters auf, danach ließen sie ihn nicht mehr aus den Augen. Andreas Hähner: „Als er bei uns in Betzdorf spielte, verbrachte er ab und zu ein paar Wochenenden bei Bernd Dreher in München. Dort hat man ihn getestet – und schließlich wollten sie ihn haben.“ Und Kraft überlegte nicht lange. „Thomas war fest entschlossen. Das passte auch einfach: Er ist ungemein zielstrebig“, sagt Hähner. Obwohl er ihn außerhalb des Platzes eher als ruhigen Zeitgenossen empfunden hat. „Auf dem Platz ist Thomas aber ganz anders, da lebt er seine Emotionen volle Kanne aus. Er fordert absolute Leistungsbereitschaft, von sich und seinen Mitspielern!“

Diese Eigenschaften haben ihn nun zur Nummer eins gemacht in München. Ab sofort blicken alle auf den 22-Jährigen, Andreas Hähner sowieso. Der Coach trainiert mittlerweile die A-Jugend in Betzdorf, seinen ehemaligen Schützling hat er aber nicht aus den Augen verloren. Im Internet verfolgte er bereits Krafts Werdegang bei Bayerns Drittliga-Team, vergangene Woche in Wolfsburg schaute er ganz genau hin. Denn nun, das weiß Trainer Hähner, kommt ein ganz anderer Leistungsdruck auf den Protz zu. „Ich glaube trotzdem, dass der Thomas das packen wird. Letzte Woche nach dem Wolfsburg-Spiel hat er gesagt, dass der Druck immer groß sei, egal ob im Abstiegskampf bei der zweiten Mannschaft oder in der Bundesliga bei der ersten. So habe ich ihn kennen gelernt. Thomas ist so cool, er wird damit umgehen.“ Die Bayern-Fans würde es freuen. Und die Menschen im Westerwald sowieso.

Quelle Tz


Wir brauen keinen Neuer daumenhoch
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 23/01/2011 15:37

Spekulation: Sollte Sammer zum FC Bayern?


München - Die Gründe für Matthias Sammers Absage beim Hamburger SV sind undurchsichtig. Jetzt macht ein wildes Gerücht die Runde. Hatte FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß seine Finger im Spiel?

Am Freitag schien schon alles klar: Matthias Sammer als Sportdirektor zum Hamburger SV. Dann platzte der Deal in letzter Sekunde. Was war passiert? Der HSV beteuerte, die Entscheidung des DFB-Sportdirektors überhaupt nicht nachvollziehen zu können.


Sammer erklärte darauf, er habe sich unter Druck gesetzt gefühlt. "Nach reiflicher Überlegung und vor dem Hintergrund, dass eine schnelle Stellungnahme gefordert war, bin ich zu dieser Entscheidung gekommen. Das Interesse des HSV ehrt mich sehr, aber es warten beim DFB noch viele Aufgaben, auf die ich mich freue", sagte Sammer.


Doch war Druck wirklich der einzige Grund? Mittlerweile macht ein irres Gerücht die Runde, das der Hamburger Journalist und HSV-Experte Dieter Matz in seinem Internetblog thematisiert: Am Donnerstag soll FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß dazwischengefunkt haben. Er habe Sammer angerufen und ihm die Nachfolge von Louis van Gaal als Trainer des FC Bayern in Aussicht gestellt.

Ins Bild dieser Spekulation passt, dass Sammer mit seiner Familie in Grünwald wohnt und sein Sohn Marvin in der FC-Bayern-Jugend kickt. Außerdem brodelte es am Wochenende erneut zwischen Hoeneß und van Gaal, die augenscheinlich keine dicken Freunde mehr werden.


Mehr als nur ein Gerücht? Die "Welt am Sonntag" sprach Sammer darauf an: Hat Hoeneß wirklich angerufen? „Das entspricht nicht der Realität.“ Und wenn es doch so wäre, würde es Sammer mit Sicherheit nicht verraten ...


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 24/01/2011 19:34

Wer bei Bayern noch zu van Gaal steht - und wer nicht

München - Wer steht beim FC Bayern noch zu Louis van Gaal? Wie ist das Verhältnis zu den Bossen, zu den Fans? Die tz analysiert den van-Gaal-Kosmos.


Langsam aber sicher wird es einsam um Louis van Gaal. Dass zwischen dem Holländer und Uli Hoeneß keine Männerfreundschaft mehr entstehen würde, war schon vor dem vergangenen Wochenende bekannt.


Das aktuelle Interview des Präsidenten – ein weiterer Beleg, wie kritisch Hoeneß die aktuelle Lage der Bayern betrachtet. Zwischen Trainer und Präsident knirscht es weiter. Neu ist, dass nun auch van Gaals bislang engster Verbündeter, Christian Nerlinger, öffentlich gegen den Trainer schießt. Der Sportdirektor hatte nach Franck Ribérys Verletzung angedeutet, dass der Franzose wohl später als geplant erst wieder spielen könne. Das sei nicht Aufgabe Nerlingers, giftete van Gaal daraufhin. Das ließ sich der Sportdirektor nicht gefallen. „Es ist nicht die Aufgabe des Trainers, meine Aussagen öffentlich zu kommentieren“, schimpfte er via Bild – und machte dem Trainer die Machtverhältnisse klar: „Als direkter Vorgesetzter und auch sportlich Mitverantwortlicher ist es mein Recht und auch meine Pflicht, mich zu solchen Dingen zu äußern.“ Nerlinger erbost: „Sich darüber aufzuregen (…) empfinde ich als lächerlich.“


Die nächste Attacke gegen den eigenwilligen Trainer. Intern ist man bei den Bayern nicht glücklich über den erneuten Ärger, gibt Nerlinger in der Sache aber Recht.

Eines ist klar: Sportlich steht der Trainer, der sich durch seine direkte Art im Verein keine Freunde gemacht hat, immer mehr unter Druck. Doch wer steht überhaupt noch zu ihm? Wie ist das Verhältnis zu den Bossen, zu den Fans? Die tz zeigt den van-Gaal-Kosmos:

Der Trainer und der Präsident: Es war von Beginn an klar: Zwei derart starke Alpha-Tiere in einem Klub – das musste zu Reibereien führen. Zu Beginn überdeckten die Erfolge die Dissonanzen, doch im Sommer gab es den ersten – damals noch internen – echten Streit: Van Gaal wollte Demichelis, Timoschtschuk, Altintop und Gomez abgeben. Und dafür nur A-Jugendliche zu den Profis holen. Hoeneß intervenierte – und sieht sich heute bestätigt. Den ersten öffentlichen Knatsch gab es nach Hoeneß’ Polter-Auftritt bei sky90 – der aber Wirkung zeigte. Die dort von Hoeneß gelobten Timoschtschuk und Gomez sind heute Stammspieler – und Gomez führt die Torschützenliste an. Aber: Auch bei wichtigen Entscheidungen fragt van Gaal den Präsidenten nicht um Rat – Hoeneß selbst will sich nicht aufdrängen. So war der Ex-Manager bei den montäglichen Strategiesitzungen noch nie dabei. Van Gaal: „Wir haben inhaltlich ein Jahr nicht mehr miteinander gesprochen.“ Ein Umstand, der dem Verein nicht gerade nutzt.

Der Trainer und der Vorstandsboss: Van Gaal und Karl-Heinz Rummenigge haben ein professionelles Verhältnis. Auch der Vorstandsboss sieht einige Entscheidungen des Trainers kritisch – seine Zweifel äußert er aber intern. Als es zwischen van Gaal und Hoeneß krachte, wirkte Rummenigge in Cluj als Vermittler. Im stürmischen Herbst 2010 stärkte er dem Coach demonstrativ den Rücken: „Van Gaal wackelt überhaupt nicht!“

Der Trainer und der Sportdirektor: Die Allianz zwischen van Gaal/Nerlinger bröckelt. Lange war der Sportdirektor der erste Ansprechpartner, Vertrauensperson. Aber schon in Doha fühlte sich Nerlinger übergangen – als der Trainer zuerst die Torhüter und dann erst Nerlinger über den Wechsel Kraft für Butt informierte. Nerlinger steht Hoeneß nahe. Wegen einer Lappalie – der Rückkehr von Ribéry – kam es öffentlich zum Streit. Die Rückendeckung schwindet. Der Trainer und der Ehrenpräsident: Einen Austausch mit Beckenbauer gibt es nicht. Mit dem Klub-Heiligen legt sich van Gaal nicht an, er bezeichnet ihn lächelnd als „Ikone“. Des Kaisers Kommentare ärgern den Trainer, da es „inhaltlich keinen Austausch“ gibt – Beckenbauer ist das freilich wurscht…

Der Trainer und der Finanzboss: Van Gaal schätzt Hopfners Kompetenz in Finanzfragen, im Tagesgeschäft gibt es wenig Berührungspunkte.

Der Trainer und die Mannschaft: Das Ansehen im Team ist ungebrochen hoch. Selbst Reservisten schätzen die ehrliche, direkte Art van Gaals.

Der Trainer und die Fans: Die starke vergangene Saison, die Jubel-Szenen – van Gaal genießt Kultstatus, nach wie vor. Ein frühes Aus in der Champions League würde die Liebe auf die Probe stellen.


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 25/01/2011 07:37

Van Bommel sofort zu Milan!

Jetzt kommt es bei Bayern kurz vor Transferschluss (31. Januar) doch noch zu einem spektakulären Wechsel.

Kapitän Mark van Bommel (33) geht zum AC Mailand!

Italienische Medien verbreiteten das Gerücht gestern. „Corriere dello Sport“ berichtete sogar, dass die Bosse Galliani und Braida schon in München seien.



Hintergrund: Mit Gattuso, Seedorf und Ambrosini haben sich am Wochenende drei Mittelfeldspieler des Tabellenführers verletzt. Pirlo fällt schon länger aus.

Von Milan war gestern zwar keiner in München, aber der Wechsel wird tatsächlich zustande kommen!

Nach BILD-Informationen hat van Bommel (Vertrag läuft im Sommer aus) gestern bei der Bayern-Führung um seine sofortige Freigabe gebeten. Auch Trainer Louis van Gaal (59) informierte er.

Warum will er unbedingt weg, obwohl Milan ihm nur einen Vertrag über fünf Monate bis zum Saisonende gibt?

Die Antwort: Van Gaal! Das sagte van Bommel den Bayern-Bossen gestern offenbar auch so deutlich.

Zwischen Trainer und Kapitän geht nichts mehr, seit die Stammplatz-Garantie weg ist. Es kam schon zu einer lautstarken Auseinandersetzung in der Kabine. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es zwischen den Holländern wieder knallt. Darum ist es nachvollziehbar, dass Rummenigge, Nerlinger und Hoeneß ihm nach BILD-Informationen die Freigabe erteilen wollen. Er wechselt voraussichtlich ablösefrei.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass van Gaal im zentralen Mittelfeld grundsätzlich mit Schweinsteiger und Kroos plant. Auch Timoschtschuk und Gustavo kann er sich auf dieser Position gut vorstellen.

Van Bommels Angst war, dass er den Großteil der Rückrunde auf der Ersatzbank verbringen und auch die Kapitänsbinde verlieren würde.

Jetzt kann er München nach viereinhalb Jahren erhobenen Hauptes verlassen und Meister in Italien werden. Das hat er schon in Holland (Eindhoven), Spanien (Barca) und Deutschland geschafft. Wolfsburg hat ihn trotz eines finanziell attraktiven Angebots für zweieinhalb Jahre nicht gereizt.

2006 war van Bommel für 6 Mio von Barcelona gekommen. Seine Bilanz: 123 Bundesliga-Spiele, 11 Tore, je zweimal Meister und Pokalsieger.

Neben van Bommel verpflichtet Milan auch den Holländer Urby Emanuelson (24) von Ajax Amsterdam.


Quelle; Bild
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Re: FC Bayern München - 26/01/2011 17:21

'Herausforderung' Tivoli
Für FCB zählt in Aachen nur ein Sieg


Das Ziel heißt wie in jedem Jahr Berliner Olympiastadion, doch auf dem Weg dorthin wartet auf den FC Bayern eine ganz harte Nuss. Am Mittwochabend kämpft der Titelverteidiger bei Zweitligist Alemannia Aachen um den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals. „Das ist wieder eine Herausforderung“, sagte Trainer Louis van Gaal vor dem Duell auf dem mit 32.160 Zuschauern restlos ausverkauften Aachener Tivoli (ab 20.15 Uhr im Liveticker).

Gleich zwei Mal schon war Aachen Endstation für die Münchner im Pokalwettbewerb. 2004 scheiterte man im Viertelfinale an der Alemannia und zwei Jahre darauf im Achtelfinale. Einen dritten Aachener Streich wollen die Bayern am neuen Tivoli mit aller Macht verhindern. „Es darf uns nicht passieren, dass wir da ausscheiden. Das wäre eine große Blamage“, bemerkte Toptorjäger Mario Gomez. „Wir müssen das schaffen“, sagte auch Van Gaal.


„Wir wollen den Pokal verteidigen“, betonte Sportdirektor Christian Nerlinger, der fest aufs Weiterkommen baut: „Es wird eine heiße Atmosphäre, aber mit der Qualität unserer Mannschaft sollten wir uns da durchsetzen.“ In der Tabelle der zweiten Liga steht Aachen derzeit nur auf dem zehnten Rang, im Pokal schalteten die Westdeutschen zuhause aber schon den FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt aus. Am letzten Wochenende gewann die Mannschaft von Trainer Peter Hyballa ihr Heimspiel gegen den Karlsruher SC mit 4:2.

„Wir haben Aachen gut analysiert und hatten eine gute Vorbereitung, trotz diesen Wirbels“, sagte Van Gaal. Mit „Wirbel“ meinte er den Wechsel von Kapitän Mark van Bommel einen Tag vor dem Spiel zum AC Mailand. Der Bayern-Coach warnte vor der „Begeisterung“ und der „Leidenschaft“, die die Aachener in die Waagschale werfen werden, aber auch vor den fußballerischen Fähigkeiten des Gegners: „Auch Alemannia Aachen kann organisiert verteidigen und auf einen Fehler warten.“ Gomez ergänzte: „Das ist kein typischer Zweitligist, der nur kloppt und verteidigt. Sie versuchen, guten Fußball anzubieten.“

Robben geschwächt, aber dabei

Gut zu wissen, dass die Bayern wieder auf die Dienste von Turbodribbler Arjen Robben bauen können. Der 27-Jährige fehlte zwar wegen einer leichten Erkältung beim Abschlusstraining, hat die Reise nach Aachen aber mit angetreten. „Wenn er nicht krank ist, wird er auch spielen“, kündigte Van Gaal an. Dafür fallen die beiden Reservisten Daniel van Buyten (Erkältung) und Diego Contento (Wibelsäule) aus. Auch Franck Ribery (Knieverletzung) steht noch nicht zur Verfügung, könnte aber am Samstag in Bremen wieder ein Thema sein „Er glaubt daran“, sagte Van Gaal.

Interessant dürfte werden, wie der Bayern-Coach nun die Rolle von Van Bommel besetzt - auf dem Platz und auch als Kapitän. „Ich habe immer Lösungen“, sagte der Fußballlehrer. Ein Kandidat für die Spielführerbinde ist Phillip Lahm, der Van Bommel bereits während dessen Verletzungspause im vergangenen Herbst vertreten hat. „Wenn wir unsere Leistung bringen, werden wir auch eine Runde weiterkommen", sagte Lahm und ergänzte: „In den letzten Jahren haben wir im Pokal nicht mehr gegen einen Zweiligisten verloren." Das letzte Mal war übrigens in Aachen gewesen.


Quelle: FC.Bayern München
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Re: FC Bayern München - 26/01/2011 17:32

Medien: Konkretes Angebot für Vargas


München - Bahnt sich in diesem Transferfenster doch noch eine Mega-Neuverpflichtung beim FC Bayern an? Nach den Abgängen von Demichelis, van Bommel und Braafheid könnte kurzfristig noch ein Kracher kommen.

Laut mehreren italienischen Medienberichten haben die Bayern dem AC Florenz ein konkretes Angebot für Juan Manuel Vargas gemacht! Demnach wollen die Bayern den Peruaner unbedingt noch im Januar verpflichten und bieten dafür 13 Millionen Euro sowie als Draufgabe Diego Contento. Bezahlt werden soll die Ablösesumme in drei jährlichen Raten.


nteressant: Der Spieler selbst hat auf seiner eigenen Webseite einen Pressespiegel, in dem vom konkreten Angebot der Bayern berichtet wird.

Nach Informationen von tz-online wird in Florenz bereits seit mehreren Tagen gemunkelt, dass Vargas (27 Jahre alt, 1,85 Meter groß) demnächst bei den Bayern landen könnte. Auch von einer "Verrechnung" mit Diego Contento ist die Rede.


Allerdings ist der Peruaner nicht der klassische Linksverteidiger, sondern hat seine Stärken vielmehr weiter vorne. Im Dress der Fiorentina absolvierte Vargas aber auch zahlreiche starke Spiele auf der Linksverteidigerposition. Vargas gilt als einer der der stärksten Linksfüßer in der italienischen Serie A. Im vergangenen Jahr hatte er sogar ein Angebot von Real Madrid vorliegen, damals lehnte der AC Florenz jedoch ab.


Mittlerweile haben sich jedoch die Voraussetzungen geändert. Am Mittwoch gaben die "Violetten" die Verpflichtung von Valon Behrami bekannt. Der Schweizer kommt von West Ham United und ist auf beiden Abwehrseiten einsetzbar. Ist Behrami der Ersatz für Vargas?


Ein anderes Gerücht aus Italien besagt, dass der AC Mailand nach Mark van Bommel auch noch Diego Contento haben möchte. Dagegen spricht allerdings, dass sich Milan vor einigen Tagen bereits mit Linksfuß Urby Emmanuelson verstärkt hat. Der Fokus soll daher eher auf der Verpflichtung eines Rechtsverteidigers liegen.


Quelle TZ
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Re: FC Bayern München - 27/01/2011 19:11

So vertrieb Trainer van Gaal Mark van Bommel

München - Philipp Lahm freut sich, der neue Bayern-Kapitän zu sein. Und Trainer Louis van Gaal erläutert noch einmal, warum er den bisherigen Käptn Mark van Bommel gehen ließ.FCB


Nein, es war nicht das erste Mal, dass Philipp Lahm die Bayern als Kapitän aufs Feld führte. Und doch war es etwas besonderes: Denn zum ersten Mal war Lahm nicht Ersatz- oder Aushilf-Kapitän. In Aachen war er der „echte“ Käptn.

Lahm: Jetzt ist er der Boss!

„Der Trainer hat mir gestern mitgeteilt, dass ich der Kapitän bin und Bastian Schweinsteiger mein Stellvertreter. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Es ist sehr reizvoll Kapitän bei Bayern zu sein und ich bin froh es zu sein“, sagte Lahm nach seiner Kapitäns-Premiere.


Was Lahm freut, bedeutet aber auch: Für Bastian Schweinsteigerist die Möglichkeit Bayern-Kapitän zu werden, wohl für die nächsten Jahre vorbei. Für Louis van Gaal war die Beförderung Lahms vom Vize zum Kapitän nur logisch. „Das ist normal. Er hat die Binde getragen, wenn van Bommel nicht dabei war. Philipp und Bastian können das miteinander machen. Ich werde keinen dritten Kapitän benennen, weil ich denke, dass diese zwei ausreichen“, sagte Van Gaal zu seiner Entscheidung.

Lahm ist also der neue Boss – ein ganz anderer Typ, als sein Vorgänger Mark van Bommel. Zu seinem Stil als Mannschaftsführer sagt er: „Ich werde immer offen und direkt sein, werde immer das Gespräch suchen, noch mehr als vorher schon.“ So will er aus dem Schatten von van Bommel treten. Der ist zwar weg, spielte am Dienstag auch schon für seinen neuen Klub, ein Thema ist der alte Kapitän aber immer noch.

Viele Fans fragen sich: Warum ist er gegangen? Warum verlässt ein Kapitän seine Mannschaft in der Winterpause? Die Antwort gab Louis van Gaal selbst: „Ich habe natürlich mit ihm vor der Winterpause über seine Perspektiven gesprochen. Und dann habe ich ihm auch gesagt, dass wir viele Spieler haben, die auf seiner Position spielen können. Schweinsteiger, Gustavo, Timoschtschuk, Kroos, Ottl und Pranjic. Es ist immer so, wenn ein Trainer einen Spieler nicht aufstellt, dann ist die Relation kaputt. Ich denke, dass ein Trainer immer das Recht hat. Aber ich habe nicht entschieden, ob er geht oder nicht“, sagte van Gaal.

Entschieden vielleicht nicht – aber ausgelöst. Denn was van Gaal über van Bommels Perspektive sagte, wird den nicht erfreut haben. „Ich habe gesagt, dass es schwierig um seine Perspektiven steht. Ich habe gesagt, dass er nicht immer Kapitän bleiben wird“, erklärt van Gaal. Damit wird klar, warum van Bommel ging: Für ihn gab es nur die Alternative: Bank oder Transfer.


Der Trainer jedenfalls trauert seinem Kapitän keine Träne hinterher: „Natürlich hatte Mark Einfluss. Aber Bastian Schweinsteiger hat mehr Einfluss auf dem Platz als Mark.“ Kein schöner Abschied. Die Mannschaft hingegen bedauert zum größten Teil den Abgang ihres Kapitäns. Vor allem Arjen Robben. Van Bommel und er fuhren oft gemeinsam zum Training, unternahmen in ihrer Freizeit gemeinsam etwas. „Für mich persönlich ist es sehr traurig, dass er gegangen ist, aber das muss ich akzeptieren. Es geht weiter“, sagte Robben.

Auch Oliver Kahn kann den Transfer nicht richtig nachvollziehen. „Ich halte es für problematisch. Während der Saison Spieler abzugeben – dazu einen so erfahrenen, wichtigen Mann wie Mark van Bommel, der das Team und vor allem die jüngeren Spieler geführt hat“, sagte Kahn im kicker. Die Frage ist: Wer behält am Ende Recht?


Quelle TZ
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Re: FC Bayern München - 28/01/2011 20:14

"Das Team ist total von Louis überzeugt"

München - Bayern-Trainer Louis van Gaal steht scheinbar massiv in der Kritik. Allein, aus der Bayern-Mannschaft kommt kein einziger Vorwurf. Das Team steht komplett hinter dem Coach.


Demichelis, Braafheid, van Bommel: Es waren nicht gerade van-Gaal-Jünger, die den FC Bayern in der Winterpause verließen. Edson Braafheid hatte sich in der Kabine ein Wortgefecht mit dem Trainer geliefert, auch zwischen van Bommel und van Gaal soll es zuletzt gekracht haben. Und dass Martin Demichelis kein Fan des Fußballlehrers war, ist kein Geheimnis.


Dennoch: Öffentlich wurde van Gaal von den eigenen Spielern nie kritisiert. Auch wenn von außen scharf geschossen wird – im eigenen Team genießt der Trainer volle Unterstützung. „Lahm, Schweinsteiger, Badstuber, Müller, Robben: Die Mannschaft ist total von Louis van Gaal überzeugt. Er ist ein starker Trainer“, erklärt Karl-Heinz Rummenigge der tz. „Natürlich erwartet er viel, er verlangt viel Disziplin“, räumt der Vorstandsboss ein, „aber das ist der richtige Weg. Hier gibt es keine Unordnung, kein Chaos.“

Als Gegenbeispiel nennt er die Vorkommnisse bei der französischen Nationalmannschaft während der WM: „Franck Ribéry hat das ja mit Frankreich und Domenech erlebt – deswegen ist auch er inzwischen voll von Louis überzeugt.“

Van Gaal, der harte Hund. Direkt, aber ehrlich: Wer keine Chance mehr hat, bekommt dies schonungslos mitgeteilt. Auch Jörg Butt offenbarte er vor Beginn des Trainingslagers seine Pläne. Unverschuldet war der Routinier raus. Die Reaktion des Oldenburgers imponiert Rummenigge: „Er hat das mit seinem wunderbaren Charakter akzeptiert. Er war ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man auch mit persönlichen Empfindungen umgehen kann, er hat keinen Zirkus gemacht.“

Deswegen ist „die Tür für ihn ist sperrangelweit offen. Wenn er seine Karriere bei Bayern beendet, bekommt er sofort den Job hier, den er haben möchte.“


Quelle TZ
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Re: FC Bayern München - 29/01/2011 19:57

Asterix & die Gaalier

München - In seiner wöchentlichen Kolumne zeigt tz-Kolumnist Jörg Heinrich die Parallelen des FC-Bayern zu Comic-Legende Asterix auf.

Die spinnen, die Bayern! Aber der Reihe nach: Wir im Kolumnenhochhaus sind ja Riesenfans von Asterix. Leider hat der altersstarrsinnige Pinselschwinger Uderzo seit 30 Jahren kein vernünftiges Heft mehr zustande gebracht – aber die alten Bände sind grandios! Und falls Monsieur Uderzo mit 83 doch noch mal ein tolles Thema braucht, würden wir ihm gern, Idee-fix wie immer, unseren neuesten Einfall ans Herz legen: Asterix beim FC Bayern. Denn wir finden: Der FCB erfüllt längst alle Anforderungen, die man an ein gründlich zerstrittenes gallisches Dorf stellen kann. Statt gammeligem Fisch, Pflatsch! Kracks! Flupp!, fliegen zwar nur die Fetzen. Trotzdem kämpft jeder gegen jeden, und so könnten wir uns den FCB-Asterix als konfliktfreudige Mischung aus Kampf der Häuptlinge und Der große Graben vorstellen. Wobei: Asterix bei den Gaaliern wäre auch ein schöner Titel.

Im Prinzip müsste die Geschichte so funktionieren: Die Gaalier bewohnen ein Dorf, ganz ähnlich wie das, das wir aus den Asterix-Heften kennen. Ihre letzte große gewonnene Schlacht ist ähnlich alt wie der Fisch von Verleihnix, also knapp zehn Jahre, und riecht schon streng. Der „Mia san mia“-Zaubertrank, eine einst magische obergärige Cervisia, wirkt auch nicht mehr recht. Doch statt gemeinsam gegen die übermächtigen Römer (Barcelona, Real, Milan) vorzugehen, verdreschen sich unsere Helden gegenseitig und treiben ihre besten Krieger aus dem Dorf. Alterspräsident Schaumamalix grantelt im Hintergrund, der mächtige Ulix („Ich bin nicht dick!“) droht in der Südbretonischen Zeitung. Und den skurrilen Sportlehrer Verliernix mag keiner mehr hören. Er wird an den Baum gebunden („Du wirst nicht sprechen!“), irgendwann fällt ihm der Himmel (Sky90) auf den Kopf.

Auch für die gewohnte Asterix-Folklore ist gesorgt: Lothar kommt in einer Doppelrolle als römischer Zenturio Tullius Redeflus und als Gallier-Häuptling Moralelastix vor. Klinsi spielt den intriganten Römer Tullius Destruktivus, der ins Dorf kommt, um Streit zu säen. Das funktioniert prächtig, bald sprechen die beugsamen Dörfler nur mehr in giftgrünen Sprechblasen miteinander – beziehungsweise übereinander. Und natürlich gibt es auch die bedauernswerten Piraten, die sich ständig selbst versenken. Hier hätten wir an die Löwen gedacht, unter Piratenkapitän Sechzix.

Zusammengefasst: Das gaalische Dorf ist heillos zerkracht – und der nächste Großangriff der Römer (Inter!) steht bevor. Doch, so viel vorweg: Asterix eilt zur Hilfe, und es kommt zu einem Happy End. Auf Seite 48 sorgt Dorfkoch Würzwienix (der Schuhbeck Fonsä) fürs gewohnte Festbankett, und Dorfchef Rummenix lässt sich eine große Rede dichten. Ob Sportlehrer Verliernix dabei angebunden ist oder das Dorf bereits verlassen musste, Pflatsch! Kracks! Flupp!, wollen wir an dieser Stelle allerdings noch nicht verraten.

Jörg Heinrich




Quelle TZ
Posted By: trabtrab

Re: FC Bayern München - 29/01/2011 20:06

laughing
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Re: FC Bayern München - 29/01/2011 20:41

3 Titel daumenhoch


oder nur 2

Vizemeister daumenhoch gerne wenn die anderen kommen

DFP Pokal : immer wieder gerne

CHL Pokal : spätestens ....2011 wink
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Re: FC Bayern München - 30/01/2011 14:00

Ribéry auf dem Platz

München - Der verletzte Franck Ribéry hat am Sonntag mit den Ersatzspielern des FC Bayern eine Trainingseinheit absolviert.

Wie der Rekordmeister auf seiner Webseite vermeldet, absolvierte der Franzose im Rahmen seines Aufbau- und Rehaprogramms am Sonntagmittag ein fußballspezifisches Training. Gemeinsam mit den Reservisten vom Spiel am Tag zuvor in Bremen stand der der 27-Jährige auf dem Trainingsplatz und nahm an verschiedenen Übungsspielen teil.


Es war gut“, wird Ribéry auf fcb.de zitiert. Allerdings ist der Flügelflitzer nach seiner Knieverletzung aus dem Spiel in Wolfsburg noch nicht beschwerdefrei. Wann Ribéry wieder voll mit dem Team trainieren wird, ist demnach noch offen.

tz
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Re: FC Bayern München - 30/01/2011 18:52

FCB trifft im Halbfinale auf Schalke 04

„Ein Heimspiel gegen Schalke”, lautete der Wunsch von Bayern-Präsident Uli Hoeneß, nachdem der FC Bayern durch einen klaren 4:0-Sieg gegen Alemannia Aachen am vergangenen Mittwoch ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen war. Vier Tage später erfüllte sich Hoeneß’ Wunsch: In der Vorschlussrunde empfängt der 15-malige Pokalsieger am 1. oder 2. März den FC Schalke 04. Das ergab die Auslosung am Sonntagabend im Rahmen der ARD-Sportschau.

Damit kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Halbfinales, das der Rekordchampion in Gelsenkirchen dank eines Treffers von Arjen Robben - einem Sololauf über 80 Meter kurz vor Ende der verlängerung - mit 1:0 gewann. Das zweite Halbfinale bestreiten die beiden Zweitligisten MSV Duisburg und FC Energie Cottbus. Nationalspielerin Inka Grings und Schauspieler Daniel Brühl zogen die Pokal-Lose.


Bilanz spricht klar für Bayern

Die Pokal-Bilanz gegen die „Königsblauen“ ist aus Sicht der Bayern positiv. Acht Mal standen sich beide Teams bislang im Pokal gegenüber, sieben Mal verließ der FC Bayern als Sieger den Platz. Die einzige Niederlage im DFB-Pokal gab es im Halbfinale der Saison 2001/02 in Gelsenkirchen, als S04 erst nach Verlängerung mit 2:0 gewann.

Unvergessen für alle Fans beider Mannschaften ist aber das legendäre 6:6 nach Verlängerung aus der Saison 1983/84. In einer dramatischen Partie führte der FCB mit 2:0 und 3:2, am Ende hieß es 4:4. Dieter Hoeneß brachte die Münchner in der Verlängerung zwei Mal in Führung, doch Bernhard Dietz und der damals gerade erst 18 Jahre alte Olaf Thon mit seinem dritten Treffer sorgten für den 6:6-Endstand. Das Wiederholungsspiel in München gewann der FC Bayern mit 3:2.

Quelle; FCB
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Re: FC Bayern München - 01/02/2011 20:18

Bayern heißt Japaner willkommen


München - Der FC Bayern vermeldet eine neue Kooperation und einen Besuch aus Japan an der Säbener Straße. Und angeblich bleibt auch ein Spieler aus dem Land der aufgehenden Sonne im Visier des Rekordmeisters.

Der FC Bayern sei eine Kooperation mit der japanischen Zeitung Yomiuri Shimbun eingegangen, vermeldet der Verein auf seiner Homepage.

Dort heißt es weiter: "Die mit einer Auflage von zehn Millionen größte Tageszeitung der Welt mit Sitz in Tokio wird künftig ausführlich über den deutschen Rekordmeister berichten. Auch die Sporttageszeitung Hochi, die im selben Verlag erscheint, ist in die Partnerschaft eingebunden." Karl-Heinz Rummenigge begrüßte eine Delegation aus Japan an der Säbener Straße.

Vielleicht bekommt der Rekordmeister ja auch bald personelle Verstärkung aus Japan. Die Verpflichtung des Riesentalents Takashi Usami ist im Winter nur knapp gescheitert. Wie yahoo.co.jp jetzt berichtet, behält der FC Bayern den 18-Jährigen aber im Fokus.


Quelle: Tz
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Re: FC Bayern München - 01/02/2011 20:20

Van Gaals Rückrundenelf: Ende Februar ist sie fit!


München - Auch beim FC Bayern hat sich das Transferfenster zu Beginn der Woche geschlossen. Wir zeigen Ihnen, auf welche Elf Trainer Louis van Gaal in der Rückrunde baut. Er braucht Geduld.

Die Vorhänge sind zugezogen, das Licht der Stars und Sternchen dieser Fußballwelt scheint kaum mehr durch. Auch in München hat sich das Transferfenster zu Beginn der Woche geschlossen, und die Bayern haben ihre Hände nicht mehr durchgestreckt. Damit ist klar: Wenn die verletzten Spieler wie Toni Kroos oder Franck Ribéry zurückkehren, steht die Top-Elf für die Rückrunde fest. Sollte sich niemand verletzen und der Plan der beiden Rekonvaleszenten aufgehen, ist van Gaals Erste Elf Ende Februar fit – für das Spitzenspiel gegen Dortmund. Die tz zeigt, wie diese Elf aussehen wird. Die Positionen im Einzelnen:


Tor: Thomas Kraft hat seit der Winterpause das Vertrauen des Trainers, wenn auch zunächst auf Bewährung. Der General sagt: „Nur wenn man einem Spieler eine Chance gibt, weiß man, ob er das kann oder nicht.“ Nach vier von fünf Probespielen ist klar: Der Junge schafft das! Auch Sportdirektor Christian Nerlinger erklärte der tz: „Thomas Kraft hat gut gehalten, er macht einen sehr stabilen Eindruck.“

Abwehr: Hier gibt es nur zwei klare Kandidaten: Philipp Lahm und Holger Badstuber. Lahm ist im Bayern-Team eine Institution, nach dem Aufstieg zum Kapitän ist er unantastbar auf der rechten Seite. Und über Badstuber sagt van Gaal: „Badstuber spielt bei mir immer, wenn er fit ist. Er ist für mich der beste linke Innenverteidiger Deutschlands.“

Doch wer verteidigt neben ihm? Auf lange Sicht ist Breno vorgesehen, Badstuber sagte der tz, dass „der Trainer dieses Idealbild vor Augen hat“. Bis der Brasilianer seine Stabilität gefunden hat, verteidigt aber Timoschtschuk. Auf der linken Seite setzt der Coach zudem auf Danijel Pranjic, Luiz Gustavo ist als Einkauf für die Zukunft nur minimal dahinter.


Mittelfeld: Kehren Ribéry und Kroos zurück, freut sich auch ein Dritter: Bastian Schweinsteiger. Dann spielt der Vize-Kapitän wieder auf der geliebten Defensiv-Position. Van Gaal: „Momentan ist es für die Mannschaft die beste Lösung, Schweinsteiger auf die Zehn zu stellen. Am Stärksten ist er dort aber nicht.“ Sondern auf der Sechs. An seiner Seite dürfte Kroos auflaufen, der diese Position schon vor seiner Verletzung und beim Bundes-Jogi ausgeführt hat. Einzig, wenn der Coach eine defensivere Variante bevorzugt, dürfte er auf Timo setzen, sollte der Ukrainer nicht mehr in der Innenverteidigung gebraucht werden.

Neben den gesetzten Superstars Ribéry und Robben wirbelt Müller in der zentralen Offensive. Warum? Müller spielt immer! Und nach seiner persönlichen WM, der Weltmeisterschafts-Müdigkeit zu Beginn der Saison, ist er wieder ganz der Alte!

Angriff: Hier gibt es kaum Handlungsspielraum. Wenn er frisch ist, „dann ist Mario Gomez meine erste Wahl“, sagt der General. Kein Wunder, der Stürmer führt mit 15 Toren die Torjägerliste an, ist in blendender Verfassung. Da muss sich Miro Klose richtig strecken.


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 02/02/2011 19:32

Rückschlag bei Robben!

München - Arjen Robben hat am Mittwoch nur kurz an der Säbener Straße vorbeigeschaut. Nicht zum Training, sondern zur Blutabnahme. Der Superstar droht am Wochenende auszufallen!


Am Ende wurde es richtig laut. „Butt, Butt, Butt“, hallte es über den Trainingsplatz an der Säbener Straße. Und es waren nicht die Fans, die den Torwart feierten - sondern die eigenen Mitspieler: Der Oldie parierte im Elferschießen den entscheidenden Strafstoß, sein Team um Ribéry, Gomez & Co. feierte den Torwart ausgiebig. Es ging richtig heiß zu beim Trainingsspiel acht gegen acht. Nur einer fehlte dabei: Arjen Robben. Der Holländer schaute am Mittwoch nur kurz an der Säbener Straße vorbei. Nicht zum Training, sondern zur Blutabnahme. Der Superstar droht am Wochenende auszufallen!


Robben hat’s erwischt. Ihn plagt eine hartnäckige Erkältung, die er sich bei seinen beiden Kindern Luka und Lynn eingefangen hat. An Training ist deswegen derzeit nicht zu denken, bis zum Spiel am Samstag in Köln wird es sehr knapp. Schon beim Pokalspiel in Aachen saß Robben wegen einer Erkältung zunächst nur auf der Bank, kam erst spät ins Spiel. Nun der erneute Rückschlag – dabei ist der Mann mit der Nummer zehn bei der bayerischen Aufholjagd so wichtig.


ber es gab am Mittwoch auch positive Nachrichten in Sachen Robben: Am Mittwoch einigten sich die Bayern mit dem holländischen Verband. Die Posse um Ausgleichszahlung wegen Robbens schwerer Muskelverletzung nach der WM ist endlich beendet. Der Kompromiss: Beide Parteien vereinbarten, am 22. Mai 2012 in der Münchner Allianz Arena ein Freundschaftsspiel zu bestreiten. Ein Spiel, das sich für die Bayern richtig lohnt. Wenn auch nicht direkt vom holländischen Verband, so bekommen die Bayern doch eine üppige Entschädigung. Wie die tz erfuhr, verdient der FC Bayern an dem Freundschaftsspiel mindestens drei Millionen Euro. Denn das Duell gegen die holländische Nationalmannschaft wurde bereits ans Fernsehen verkauft, inklusive Zuschauereinnahmen rechnet man mit mindestens drei Millionen


„Wir sind froh, dieses Thema damit abschließen zu können“, erklärt Karl-Heinz Rummenigge. „Ich habe dem Vorstand zu diesem Verhandlungsergebnis gratuliert, es ist ja nach schwierigsten Gesprächen zustande gekommen“, begrüßt Uli Hoeneß die Einigung. „Es ging in erster Linie darum, dass es nicht sein kann, dass solche Dinge passieren wie sie um Arjen passiert sind.“ Der Bayern-Präsident weiter: „Da müssen die anderen Verbände in Zukunft aufpassen, dass sie nicht mehr ein solches Schindluder mit den Spielern treiben. Denn eines ist klar: Wenn es keine Lösung gegeben hätte, hätten wir geklagt – und dann wäre es lustig geworden.“

Quelle Tz
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 05/02/2011 17:43

Karnevalsdebakel: Köln macht Bayern zu Narren!

München - Der FC Bayern hat sich bei der Jagd auf Spitzenreiter Dortmund bis auf die Knochen blamiert. Gegen die abstiegsgefährdeten Kölner gibt der Meister eine Zwei-Tore-Führung aus der Hand.

Die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal verlor nach einer 2:0-Führung zur Pause noch mit 2:3 (2:0) beim Abstiegskandidaten 1. FC Köln. Anstatt den Rückstand auf den BVB nach dessen 0:0 am Freitag im Derby gegen Schalke 04 zu verkürzen, wuchs dieser nun wieder auf 15 Punkte an. Auch das Mindestziel Champions-League-Qualifkation ist damit wieder in Gefahr.


Mario Gomez mit seinem 16. Saisontor (22.) und Hamit Altintop (43.) hatten die Bayern scheinbar sicher in Führung gebracht, doch zweimal Milivoje Novakovic (62. und 73.) und Christian Clemens (55. ) drehten den Spieß noch um. Erstmals seit November 1997 (2:4 in Leverkusen) und nach 455 Spielen verloren die Bayern wieder nach einer 2:0-Führung. Für Köln war es der erste Heimsieg gegen Bayern seit dem 3:1 1995. Köln feierte im ersten Spiel von Sportdirektor Volker Finke damit einen unerwarteten Sieg im Abstiegskampf.

Die Gäste von der Isar hatten vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften WM-Stadion zunächst Glück, dass sie vor der Führung nicht schon in Unterzahl agieren mussten. Denn Schiedsrichter Felix Zwayer beließ es auch zum Missfallen des neuen Kölner Sportdirektors Finke, der erstmals auf der Tribüne neben Präsident Wolfgang Overath saß, in der 19. Minute bei einer Gelben Karte für Holger Badstuber. Der Nationalverteidiger war allerdings letzter Mann, als er Kölns einzige Sturmspitze Novakovic von den Beinen holte. Das ist nach den Regeln normalerweise Rot, der Referee aus Berlin ließ sich aber von den Protesten nicht beeindrucken.

Praktisch im Gegenzug nutzte Gomez auf Vorlage von Nationalmannschaftskollege Thomas Müller die erste Münchner Chance. Dabei machte Kölns Innenverteidiger Youssef Mohamad, der zuletzt wegen einer Schweinegrippe-Erkrankung gefehlt hatte, keine gute Figur. Die überwiegend ereignisarme erste Hälfte hatte dann noch einen turbulenten Abschluss. Zunächst traf Altintop mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 2:0, Ex-Bayern-Keeper Michael Rensing sah dabei nicht gut aus. Dann übersah Referee Zwayer auch noch ein klares Handspiel von Mohamad im Strafraum.

Die im ersten Durchgang noch an Harmlosigkeit kaum noch zu überbietenden Kölner kamen wie verwandelt aus der Kabine. Zunächst traf Clemens auf Vorlage von Christian Eichner zum 1:2, dann Novakovic per Kopf zum umjubelten Ausgleich. Allerdings stand bei der Entstehung Clemens im Abseits. Kurz nach dem Ausgleich kam Franck Ribery ins Spiel, der französische Mittelfeldstar saß zunächst auf der Bank. Der Jubel kannte dann keine Grenzen, als Novakovic seinen zweiten Treffer erzielte.

Der Stürmerstar war der überragende Spieler bei den Gastgebern, bei denen Kapitän Lukas Podolski unauffällig agierte. Dafür verdiente sich noch Neuzugang Slawomir Peszko eine gute Note. Bei den Gästen konnten allenfalls Müller und Altintop gefallen.

Quelle TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 07/02/2011 19:37

Robben: Grünes Licht für Samstag
München - Die Grippe ist weg, am Montag konnte Arjen Robben wieder mit seinen (verbliebenen) Mannschaftskollegen mittrainieren.


Es geht mir wieder ganz gut“, sagte Robben auf tz-Nachfrage. Kann er also am Samstag gegen Hoffenheim wieder dabei sein? „Ich glaube schon. Ich kann jetzt wieder normal mittrainieren, es geht mir wieder gut, alles ist okay“, sagte Robben am Montag.

Fürs Spiel am vergangenen Samstag in Köln musste Robben noch passen. Tags zuvor hatte ein Belastungstest ergeben, dass ein Einsatz noch zu früh kommt.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 10/02/2011 18:17

Bericht: Bayern an Barca-Star dran

München - Der FC Bayern könnte sich im Sommer beim FC Barcelona bedienen und sich die Dienste eines Edelreservisten sichern. Das berichten spanische Medien. Steht der Barca-Coach dem Deal im Weg?

Wie das Onlineportal "goal.com" und die Internetseite der spanischen Sportzeitschrift "Sport" übereinstimmend berichten, planen die Bayern die Verpflichtung des Defensiv-Allrounders Seydou Keita aus Mali.

Die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme für den 31-Jährigen beträgt zwar 90 Millionen Euro, doch solch utopische Summen sind in Spanien üblich und haben meist wenig zu bedeuten. Die Bayern sollen bereit sein, zwölf Millionen Euro für Keita auszugeben.


Keita wechselte 2008 vom FC Sevilla zu den Katalanen, kommt aber meist nicht über den Status des Ergänzungsspielers hinaus. Dennoch gilt der Vorzeige-Profi als wichtiger Baustein im mit Superstars wie Lionel Messi, Xavi und Andres Iniesta gespickten Gefüge des spanischen Tabellenführers.

Allerdings: Keita gilt als einer der Lieblingsspieler von Trainer Pep Guardiola, der erst kürzlich seinen Vertrag verlängert bis 2012 hat. So lange läuft auch der Kontrakt Keitas.

Über die professionelle Einstellung seines Schützlings schwärmte er zuletzt: "Ich bin ein schlecht erzogener Mensch und kein besonders guter Trainer, da ich solch einem Spieler wie Seydou Keita nur so wenig Einsatzzeit biete", sagte Guardiola.

Bei den Bayern könnte Keita im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden, wenngleich der Kader auf dieser Position mit Spielern wie Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos, Luiz Gustavo, Andreas Ottl, Anatoli Timoschtschuk und Danijel Pranjic qualitativ und vor allem quantitativ gut besetzt ist.


TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 10/02/2011 18:19

300 Millionen! Bayern setzt neue Maßstäbe


München - Der FC Bayern hat in der vergangenen Saison als erster Fußball-Bundesligist die Umsatz-Schallmauer von 300 Millionen Euro durchbrochen.


Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Beratungsfirma Deloitte hervor. Mit 323,0 Millionen Euro Umsatz - Transfererlöse nicht eingerechnet - liegt der deutsche Rekordmeister im europaweiten Vergleich auf Rang vier hinter Real Madrid (438,6), dem FC Barcelona (398,1) und Manchester United (349,8). Neben den Bayern schafften es der Hamburger SV, Schalke 04 und der VfB Stuttgart unter die Top 20. Insgesamt generierten die 20 europäischen Top-Clubs, darunter sieben englische Vereine, einen Gesamtumsatz von 4,3 Milliarden Euro und damit so viel wie noch nie.


Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 11/02/2011 19:52

Rummenigge sieht Ziele gefährdet


München - Karl-Heinz Rummenigge fürchtet nach der bereits aufgegebenen Verteidigung des deutschen Meistertitels nun sogar um die direkte Champions-League-Qualifikation des FC Bayern.

“Mit den fahrlässigen Punktverlusten auswärts sind unsere Ziele gefährdet“, schrieb der Vorstandsvorsitzende im Vereinsmagazin des deutschen Fußball-Meisters zum Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen 1899 Hoffenheim.


In der jetzt beginnenden “heißen Phase der Saison“ müsse die Mannschaft “mehr in die Pflicht“ und auch “Verantwortung“ genommen werden, betonte Rummenigge. Trainer Louis van Gaal teilt Rummenigges akute Sorge um Platz zwei nicht, wie er am Freitag auf Nachfrage erklärte: “Ich finde das Wahnsinn. Es sind immer noch drei Punkte Rückstand. Und wir haben Leverkusen noch zuhause“, begründete van Gaal seine Gelassenheit im Kampf um den wichtigen zweiten Rang.


Quelle TZ
Posted By: Bamm Bamm

Re: FC Bayern München - 12/02/2011 06:22

was lauft da mit ottl zu basel? , hast du infos? ..

smile. prost
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 12/02/2011 19:43

Robbéry: Wiedervereinigung deluxe!

München - Mit Arjen Robben und Franck Ribéry in der Startelf hat der FC Bayern einen lockeren Sieg gegen 1899 Hoffenheim eingefahren. Der Kampf um Platz 2 bleibt spannend.


Bayern München hat sich im Kampf um die Champions-League-Plätze dank Arjen Robben und Franck Ribery eindrucksvoll zurückgemeldet. Der deutsche Fußball-Rekordmeister gewann gegen 1899 Hoffenheim nach einer phasenweise starken Vorstellung verdient mit 4:0 (2:0) und verbuchte vor allem dank seiner Superstars den siebten Heimsieg in Folge. „Robbery“ stand erstmals in dieser Saison gemeinsam auf dem Platz.


Durch den Erfolg dürfte bei den Bayern nach dem jüngsten Rückschlag in Köln (2:3) wieder etwas Ruhe um Trainer Louis van Gaal einkehren. Für Hoffenheim, das noch gegen die Bayern gewinnen konnte, war es nach zuletzt zwei Siegen ein Rückschlag.

Die Münchner erwischten einen Start nach Maß. Bereits nach 90 Sekunden erzielte Mario Gomez die Führung. Nach maßgenauer Vorarbeit von Robben traf der Torjäger aus kurzer Distanz. Für Gomez, der unter der Woche wegen einer Bänderzerrung im Knie noch das Länderspiel gegen Italien hatte absagen müssen, war es bereits der 17. Bundesligatreffer in dieser Saison. Das 2:0 vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena besorgte Thomas Müller mit einem Drehschuss. Diesmal hatte Ribery vorgelegt. Das 3:0 gelang Robben nach schöner Einzelleistung in der 63. Minute selbst, auch das herrliche 4:0 ging auf das Konto des Niederländers. Nach einem Pass von Ribery schlenzte Robben den Ball von der Strafraumgrenze in den Winkel.

Der Niederländer und der Franzose sorgten von Beginn an für viel Belebung im Bayern-Spiel, was sich nicht nur bei den Toren auszahlte. Die Hoffenheimer Defensive bekam die beiden Dribbelkünstler kaum in den Griff.

Der Niederländer und der Franzose sorgten von Beginn an für viel Belebung im Bayern-Spiel, was sich nicht nur bei den Toren auszahlte. Die Hoffenheimer Defensive bekam die beiden Dribbelkünstler kaum in den Griff.

Von der Rückkehr der beiden Stars profitierten aber auch Bastian Schweinsteiger und Müller. Beide durften auf ihre angestammten Positionen zurück, wodurch van Gaal seine derzeit vermeintlich stärkste Formation aufbieten konnte. Schweinsteiger verrichtete wieder als Sechser vor der Abwehr gewohnt souverän seinen Dienst, Müller wirbelte im Offensivzentrum. Schweinsteiger hatte sich dort über Wochen sehr glücklos versucht.


Mit dem frühen 2:0 im Rücken bestimmten die Bayern weitgehend das Geschehen. Durch ihr aggressives Spiel ließen sie Hoffenheim vor allem im Mittelfeld wenig Platz. Die Gäste kamen kaum in Tornähe, abgesehen von einem abgeblockten Schuss durch Sejad Salihovic (35.).

Dagegen sorgten die Bayern mit ihrem schnellen Spiel immer wieder für Gefahr. Hoffenheim konnte sich bei Torwart Tom Starke bedanken, zur Pause nicht schon höher zurückzuliegen. Er rettete gegen Ribery (15.) ebenso wie gegen Schweinsteiger (39.). Nach dem Wechsel parierte Starke mit einem Reflex einen Schuss des freistehenden Müller (56.) sowie gegen Gomez (64.).

Im Gegensatz zur Partie in Köln, in der die Bayern einen 2: 0-Vorsprung in der zweiten Hälfte noch leichtfertig verspielt hatten, blieben die Münchner diesmal konzentriert. Nach dem 3:0 durch Robben war die Partie ohnehion gelaufen.

Quelle: TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 14/02/2011 18:58

Beckenbauer: "Klopp kann ich mir sehr gut vorstellen"


München - Im tz-Interview spricht Franz Beckenbauer über die Abhängigkeit des FC Bayern von Arjen Robben und Franck Ribéry, über Uli Hoeneß und über Jürgen Klopp.


Wird bei den Bayern jetzt doch noch alles gut? Mit der Rückkehr des Duos Robbéry begeistert die Mannschaft von Louis van Gaal wieder. In der tz spricht sky-Experte Franz Beckenbauer über die herausragenden Einzelkönner, die Abhängigkeit der Bayern von Robben und Ribéry sowie über die Rolle von Uli Hoeneß – und Dortmunds Jürgen Klopp…

Wie sehr freut sich Franz Beckenbauer, einer, der alles im Fußball erlebt hat, über die Robben-Rückkehr?

Franz ­Beckenbauer: Wir sind alle froh, wir haben auf Arjen Robben sehnlich gewartet. Ribéry und Robben, das sind einfach die beiden, die den Unterschied ausmachen. Davor braucht man die Augen nicht zu verschließen.

Ist es Ihnen zu viel Robbéry beim FC Bayern?

Beckenbauer: Nein, ich sehe die beiden ja gerne. Und am liebsten, wenn sie beide auf dem Feld sind. Wenn nur einer spielt, kann sich der Gegner oft gut auf ihn einstellen. Wenn du zwei solche Waffen hast, wird es schon schwieriger. Dann ist Bayern unberechenbar.


Sind die Bayern nicht zu sehr abhängig von den beiden Einzelkönnern?

Beckenbauer: Wenn du eine bestimmte Klasse erreichen willst, dann brauchst du solche Spieler. Dann machen die Messis, die Ronaldos den Unterschied. Und da gehören Robben und Ribéry auch dazu. Sie machen aus einer guten Mannschaft eine sehr gute. Alle großen Klubs sind von einzelnen Spielern dieses Kalibers abhängig, das ist doch keine Schande.

Fehlt ohne Robben und Ribéry die Spielidee?

Beckenbauer: Ich will es so sagen: Beide, Robben und Ribéry, passen nicht ganz so in das Idealschema von Louis van Gaal. Er legt ja großen Wert auf das Positionsspiel, auf das Passspiel. Er fordert schematisches Agieren. Dafür sind Robben und Ribéry eher nicht zu gebrauchen. Es hört sich komisch an, aber beide passen da eigentlich nicht rein – und machen gerade deswegen den Unterschied aus.

Steht ein fitter Robben auf einer Stufe mit Messi?

Beckenbauer: Ja, er gehört zu dieser absoluten Weltklasse, zu den besten Spielern, die es gibt. Aber ich würde da Robben nicht über Ribéry ansiedeln, beide stehen auf einer Stufe und gehören zu dieser Kategorie.

Alles spricht von Robbéry. Welche Gefahr spielt Neid in einer Mannschaft voller Stars?

Beckenbauer: Der Neidfaktor geht gegen null, da die anderen von ihnen profitieren. Das war bei mir so, das war bei Gerd Müller so. Der Gerd hat einfach die Tore geschossen. Da war es eher das Gegenteil: Wir haben dafür gesorgt, dass es ihm gut geht! Dass man dem anderen den Erfolg oder die Schlagzeilen nicht gönnt, so etwas kenne ich nicht. Jeder sollte froh sein, wenn die beiden da sind.



Gegen Hoffenheim wurde Robben hart attackiert. Muss er mehr geschützt werden?

Beckenbauer: Ach, nein. Das ist übertrieben. Manchmal provozieren die Spieler Fouls auch selbst, gerade vor heimischen Publikum. Ich würde sagen, dass die Spieler genug geschützt sind. Ich kann diese Diskussion nicht mehr hören. Früher, als man noch wirklich von hinten die Attacke gesucht hat, waren teilweise brutale Fouls dabei. Heute? Fußball ist auch Zweikampf, da gehört es dazu, dass es mal kracht.

Gibt es diese Saison noch ein Happy End mit dem eingenwilligen van Gaal?

Beckenbauer: Ich hoffe es. Louis hat der Mannschaft seinen Stempel aufgedrückt. Die Mannschaft spielt jetzt so, wie er es sich vorstellt – eben mit diesen zwei Individualisten, die man braucht.

Die größten Unruhen scheinen überstanden zu sein.

Beckenbauer: Weil die Mannschaft gut spielt – und erfolgreich! Dank Robben und Ribéry lebt ja auch ein Müller, ein Schweinsteiger auf. Da hat man plötzlich viel mehr Möglichkeiten.

Wie lange hält der Waffenstillstand zwischen Uli Hoeneß und van Gaal?

Beckenbauer: Es geht immer um den Erfolg, das ist klar. Wenn der nicht vorhanden ist, gibt es Kritik. Jeder der beiden hat seine Position. Natürlich ist es für Uli schwierig, nach so langer Zeit nicht mehr in die Entscheidungen eingebunden zu sein.

Geben Sie Hoeneß persönlich Ratschläge?

Beckenbauer: Immer, wenn wir zusammen sind, wird dieses Thema angesprochen. Aber das weiß er mittlerweile. Es ist für ihn einfach eher schwierig, sich zurückzuhalten.


Hoeneß hat zuletzt zugegeben, dass man sich mit Jürgen Klopp einig war. Ist seine Verpflichtung nur aufgeschoben?

Beckenbauer: Er macht das super in Dortmund, da passt alles zusammen. Das ist eine Einheit, besser geht es nicht.

Kann er Louis van Gaal eines Tages beerben?

Beckenbauer: Das weiß ich nicht. Es steht außer Frage, dass er einer der besten Trainer ist, die wir in Deutschland haben. Dass er sich irgendwann weiterorientieren will, den nächsten Schritt machen will, kann ich mir sehr gut vorstellen.


Quelle TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 14/02/2011 19:00

Kroos zurück im Training


München - Er ist der letzte der Verletzten, die in dieser Zeit wieder zurückfinden sollen ins Bayern-Team: Toni Kroos. Der Nationalspieler trainierte am Montag erstmals wieder mit der Mannschaft


Der 21-Jährige machte eine halbe Stunde lang die intensive Laufeinheit mit. Danach ging es für Kroos, der beim 3:0 gegen St. Pauli Mitte Dezember sein letztes Spiel bestritt, zum Einzeltraining, während seine Teamkollegen zum Spiel gebeten wurden.

Kroos musste einige Wochen einen Gips tragen, da ein Ermüdungsbruch drohte. Neben Kroos absolvierten auch Mario Gomez und Arjen Robben nur ein Lauftraining.

Quelle TZ
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Re: FC Bayern München - 14/02/2011 19:04

Bundesliga: FC Bayern Die Reservisten des Generals

Beim FC Bayern gibt es unter Trainer Louis van Gaal eine strikte Hierarchie. Die Ersatzspieler Miroslav Klose und Breno äußern nun überraschend deutlich ihren Unmut über diese Einteilung.

Die Rückennummer 13 hat im deutschen Fußball eine besondere Bedeutung. Max Morlock trug sie beim Wunder von Bern, Gerd Müller erzielte mit dieser Zahl auf dem Trikot das 2:1 im WM-Finale 1974. Rudi Völler spielte ebenso mit dieser Nummer wie Michael Ballack und in diesem Sommer der WM-Torschützenkönig Thomas Müller. Dass die Nummer auch mal auf den Hemden von Uwe Reinders und Karl-Heinz Riedle zu sehen war, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.


Beim FC Bayern trägt derzeit kein Akteur diese Rückennummer. Es mag Zufall sein, könnte aber auch daran liegen, dass es für einen Spieler unter dem Trainer Louis van Gaal kein schlimmeres Schicksal gibt, als die Nummer 13 zu sein. Denn während Stammkräfte wie Philipp Lahm, Mario Gomez und Franck Ribéry nach dem Sieg gegen Hoffenheim bestens gelaunt Interviews gaben und gar übereinander scherzten (Ribéry zu Gomez: "Heute schöne Scheiße gespielt!"), schlurften jene Akteure, denen van Gaal das Vertrauen entzogen hat, relativ trostlos an den Reportern vorbei. Zu motzen begannen sie erst später.

"Es ist keine einfache Situation für mich", sagte Klose dem Kicker. "Im Training habe ich gezeigt, dass ich mitspielen und der Mannschaft helfen kann." Der Stürmer wurde gegen Hoffenheim nicht eingewechselt, obwohl die Partie längst entschieden war und der 32-Jährige gerne Spielpraxis und Selbstvertrauen bekommen hätte. "Die Entscheidung trifft der Trainer, ich muss damit umgehen können", sagte Klose und fügte an, dass er dennoch frustriert sei. Noch deutlicher wurde sein Ersatzbank-Nachbar Breno in der tz. "Ich habe keine Lust mehr. Ich habe keine Chance zu spielen. So gefällt mir das nicht." Der 21-Jährige stand lediglich zum Rückrundenauftakt gegen den VfL Wolfsburg in der Startelf des FC Bayern. In den folgenden vier Ligaspielen kam der Innenverteidiger auf lediglich 14 Minuten Einsatzzeit. Louis van Gaal begründete die Degradierung damit, dass Aushilfs-Innenverteidiger Anatolij Timoschtschuk besser beim Spielaufbau sei. Mit einer ähnlichen Begründung übrigens hatte van Gaal Timoschtschuk in der Vorsaison das Vertrauen im defensiven Mittelfeld entzogen.


Es ist für viele Akteure des FC Bayern derzeit keine einfache Situation, weil Trainer Louis van Gaal seinen Kader strikt einteilt in Stammspieler und jene, die nur dann eine Chance auf Einsatzzeit haben, wenn sich ein anderer verletzt. Einzige Ausnahme scheint derzeit Hamit Altintop zu sein, der sich zwar nicht als Stammkraft fühlen darf, aber am Samstag immerhin eingewechselt wurde. Der Türke durfte oft spielen, weil Robben und Ribéry verletzt waren - nun ist er unabhängig von seinen Leistungen wieder Ersatzspieler. Altintop ist quasi die Nummer zwölf in der Hierarchie des holländischen Übungsleiters, alle anderen dahinter die Nummer 13.

Diese strikte Einteilung kann durchaus sinnvoll und erfolgversprechend sein, wenn die Stammelf eingespielt ist und das Vertrauen des Trainers spürt - wie die Rückrunde der vergangenen Saison zeigte. Mit einem von Verletzungen verschontem Kader und einer kaum veränderten Startelf gelang dem FC Bayern eine beeindruckende Siegesserie, die zum Gewinn der deutschen Meisterschaft und des DFB-Pokals führte und dem Verein auch den Einzug ins Champions-League-Finale bescherte.

Die Gefahren dieses hierarchischen Denkens wurden bereits in der Hinserie dieser Saison offenkundig. Aufgrund von Verletzungen tauschte Louis van Gaal nicht nur Spieler aus, sondern schob sie auch in der taktischen Anordnung auf dem Feld umher, dass immer jene elf Spieler auflaufen konnten, die in seiner Hierarchie gerade oben standen. Das führte dazu, dass Timoschtschuk plötzlich Innenverteidiger war, Schweinsteiger offensiver Mittelfeldspieler und Thomas Müller Flügelspieler.

Erschwerend kam hinzu, dass jene Spieler, die in dieser Spielzeit die Stammkräfte zu ersetzen hatten, ohne Selbstvertrauen auf dem Platz standen - wie Präsident Uli Hoeneß schon im Herbst bemerkte. Der Niederländer habe Akteure aus der zweiten Reihe zu lange nicht stark gemacht. Es gebe vier, fünf Spieler, "die hier permanent falsch eingeschätzt werden", sagte Hoeneß damals dem Sender Sky.


Beim FC Bayern gibt es mit Breno, Klose, Daniel Van Buyten, Jörg Butt und Andreas Ottl derzeit zahlreiche unzufriedene Spieler, wenn die verletzten Ivica Olic, Toni Kroos und Diego Contento in den Kader zurückkehren, wird sich Zahl noch erhöhen - und es darf durchaus bezweifelt werden, dass Louis van Gaal für die restlichen Saisonspiele ein Rotationsprinzip einführen wird. Als sicher darf deshalb nur eines gelten: Solange van Gaal Trainer beim FC Bayern ist, wird schon allein aus Aberglauben kein Spieler die Rückennummer 13 haben wollen.


Quelle SZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 21/02/2011 20:46

Das Selbstbewusstsein ist zurück


München - Bei den Bayern ist vor dem schweren Auswärtsspiel bei Inter Mailand das Selbstbewusstsein zurück. Gomez, Müller & Co. rechnen sich einiges aus gegen den CL-Titelverteidiger.

Das letzte Fragezeichen ist ausradiert, Bayerns Offensivmacht ist wieder komplett! Mario Gomez meldete sich am Montag zurück zu den Wochen der Wahrheit, wird ym Mittwoch in der großen Fußball-Oper von Inter Mailand wieder den Ton in der Spitze angeben können. „Ich habe gegen Mainz einen Schlag auf das Sprunggelenk bekommen, aber das hat sich schon in der Nacht nach dem Spiel wieder gebessert. Es ist nicht mehr dick und ein Einsatz dürfte kein Problem sein“, sagte Bayerns Top-Stürmer vor dem Giganten-Duell (20.45 Uhr, Sat1 und Sky).

Da auch Thomas Kraft nach seinem Schienbeinschoner-Zusammenstoß wieder ohne Schädelbrummen zwischen den Pfosten stehen kann, ist ab sofort klar: Null Problemo, Bayern ist bereit für die Revanche!


Selbst der Ex-Coach des Rekordmeisters, Ottmar Hitzfeld, ist zuversichtlich vor dem Knaller gegen die Italiener. „Ich habe schon direkt nach der Auslosung gesagt, dass Bayern eine gute Chance hat“, erklärte Hitzfeld gegenüber der tz. Die Auslosung war im Dezember, nun ist auch noch Arjen Robben zurückgekehrt und bildet mit Franck Ribéry, Thomas Müller und Mario Gomez das zurzeit vielleicht beste Sturm-Quartett in Europa. Hinzu kommt, dass seit Bayerns Trauma-Pleite im Finale von Madrid so einige Monate vergangen sind - was nicht unbedingt dazu beigetragen hat, dass Inter stärker geworden ist.

Im Gegenteil, glaubt Ottmar Hitzfeld. „Inter Mailand ist immer noch auf der Suche nach der idealen Formation. Das sieht man doch an der Meisterschaft. Da konnten sie die Erwartungen noch überhaupt nicht erfüllen.“ Das haben auch die Bayern registriert. Thomas Müller: „Was man so liest, haben sie sich gefangen. Aber Inter ist schlagbar, das hat man auch schon im Finale gesehen.“ Genau deshalb soll es dieses Mal besser ausgehen für die Bayern, auch wenn am Montag erst einmal Ruhe angesagt war. Louis van Gaal hat trainingsfrei gegeben. Die meisten sind aber sowieso da und lassen sich pflegen“, sagt Mario Gomez, der selbst noch ein paar Behandlungen in Anspruch nahm.

Wellness-Tag an der Säbener Straße - die Bayern pflegen sich siegreif!

„Wir wollen ein sehr gutes Ergebnis erreichen, und ich bin auch überzeugt, dass wir das schaffen“, glaubt Gomez, schon im Hinspiel einen großen Schritt Richtung Viertelfinale machen zu können. Und gerade was die Offensivbemühungen der Bayern angeht, könnte es dieses Mal leichter werden. Der Grund: José Mourinho. Der Star-Trainer mit der Formel für den perfekten Abwehr-Beton ist vor der Saison nach Madrid gewechselt. Ein herber Verlust für Inter, wie auch Hitzfeld meint. „Mourinho ist ein Disziplinfanatiker. Er hat der Mannschaft gutes Defensivverhalten beigebracht. Und danach kam Benitez, der offensiver spielen wollte und damit gleich gescheitert ist. Mit Leonardo haben sie nun auch einen, der offensiver spielen lässt - und das liegt Bayern.“


Offensiv geht der neue Inter-Coach auch schon vor dem Spiel ran. In der SZ sagte Leonardo: „Die Bayern haben viele gute Spieler, aber sicher haben sie auch Angst vor uns.“ Hört sich bei Mario Gomez anders an: „Wir haben uns als Mannschaft gefangen und in der Bundesliga gibt es keine Mannschaft, die uns schlagen kann. Da können wir uns nur selbst im Weg stehen.“ So soll es auch in der Champions League sein. Klingt doch nach problemlosen Wochen der Wahrheit!


Quelle TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 24/02/2011 17:14

Neuer soll um jeden Preis kommen

München - Trotz der überragenden Leistung von Thomas Kraft ist der 22-Jährige im Kampf um die künftige Bayern-Nummer-1 chancenlos. Die tz erfuhr: Manuel Neuer soll unbedingt kommen


Er musste jetzt allein sein. „Ich halte es nicht mehr aus“, erklärte Thomas Kraft, als er als erster Spieler Mittwochnacht das Bankett verließ und sich die Aufzugtür schloss. Irgendwann wurde es auch dem coolen Keeper zu viel. Die Lobeshymnen, die Fragen, der Rummel. Dabei wirkte der 22-Jährige wenige Minuten nach Schlusspfiff in den Katakomben des San Siro noch, als sei er gerade in einer staubtrockenen Uni-Vorlesung gesessen – und nicht wie ein Teufelskerl vor heißblütigen Inter-Fans durch seinen Strafraum geflogen. „Ich kenne Nervosität nicht wirklich. Es war ein sehr schönes Gefühl“, analysierte der Torwart nüchtern seine Glanzleistung. „Ich habe ordentlich gehalten, das ist schon okay, aber überbewerten würde ich das nicht“, meinte Kraft, „es waren auch ein paar Bälle dabei, die ich halten muss“. Aber eben auch Paraden, die an Oliver Kahn zu besten Zeiten erinnerten, die Inters Spieler verzweifeln und selbst den Kaiser staunen ließen.


„Kraft war ein entscheidender Rückhalt“, lobte Franz Beckenbauer. „Er hat sensationell gehalten.“ So drängt sich eine Frage immer mehr auf: Brauchen die Bayern für teures Geld überhaupt Manuel Neuer?Die tz fragte nach bei Beckenbauer – und der spricht sich trotz der kräftigen Lobeshymnen für Neuer aus. „Ich kenne die Gedanken nicht. Grundsätzlich würde ich sagen, wenn ein Manuel Neuer, der für mich der beste Torhüter der Welt ist, irgendwie zu haben ist, musst du ihn nehmen.“
Beckenbauers Begründung: „Die zentralen Positionen sind wichtig. Wenn du dort einen stehen haben kannst mit der Ausstrahlung von Manuel Neuer, dann muss man ihn holen, ganz klar.“ Der Ehrenpräsident ist begeistert vom Schalker – genauso wie Neuers Nationalmannschaftskollege Philipp Lahm. „Thomas Kraft hat ein Riesen-Potenzial“, erklärt auch der Bayern-Kapitän. „Aber man muss auch ganz klar sagen, dass Manuel Neuer bereits bei der WM, in der Bundesliga und in der Champions League bewiesen hat, dass er ein Weltklasse-Torwart ist. Das ist die Ausgangslage.“


Bei Kraft ist dagegen – trotz der starken Leistungen – nicht sicher, wie die Entwicklung weitergeht. „Kraft kann ein Guter werden, aber wer weiß das? Man hat das am Anfang mit Rensing auch geglaubt“, sagt Beckenbauer zur tz. „Er wird Kahn-Nachfolger, Nationaltorhüter hieß es. Das Ergebnis haben wir ja erlebt. Ich weiß nicht, wie es bei Kraft ist“. Natürlich sei der Butt-Nachfolger „anders, viel ruhiger. Rensing war einfach zu unruhig“, so der Kaiser: „Thomas Kraft scheint mir stabiler zu sein.“

Was passiert mit dem Mann aus dem Westerwald? „Es hat ein Gespräch mit seinem Berater Jens Jeremies gegeben. Es liegt jetzt an ihnen“, erklärt Karl-Heinz Rummenigge, der zu den Planungen mit Neuer weiter „keinen Kommentar“ abgibt.

Die tz erfuhr: Trotz der vereinzelten Fan-Proteste gegen das Schalker Urgestein Neuer und Krafts starken Auftritten halten die Bayern an ihren Plänen fest. Manuel Neuer soll um jeden Preis kommen; Kraft ist im Kampf um die künftige Nummer eins im Bayern-Tor chancenlos. Vieles deutet darauf hin, das dies bereits im Sommer 2011 (kostspielig) passieren wird. Im Gegenzug ist ein Wechsel Krafts nach Schalke nicht ausgeschlossen.



TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 24/02/2011 17:16

Bankett: FCB-Boss lobt "Vorbild" van Bommel


Mailand - Mark van Bommel, jetzt für den AC Mailand tätig, hat seinen früheren Kollegen vom FC Bayern am Mittwochabend einen Besuch abgestattet. Karl-Heinz Rummenigge band ihn in seine Bankettrede ein.


Der Niederländer, erst vor wenigen Wochen nach Italien gewechselt, war Gast beim obligatorischen Mitternachtsbankett der Münchner und wurde von den rund 500 Edel-Fans mit großem Applaus begrüßt.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge lobte den Ex-Kapitän sogar in seiner Ansprache als „Vorbild“. Van Bommel sei ein Spieler, „an den man sich gerne erinnert, nicht nur, weil er auf dem Platz Großes für den FC Bayern geleistet, sondern weil er sich auch gut benommen hat“.
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 24/02/2011 17:18

Champions League: FC Bayern Großer Unterhaltungswert


Der FC Bayern und Trainer Louis van Gaal reiben sich aneinander, dass die Funken schlagen. Das 1:0 von Mailand ist der frische Kitt, den diese sehr spezielle Beziehung immer wieder braucht.

Dass Louis van Gaal ein überbordendes Selbstbewusstsein besitzt, dem der FC Bayern häufig mit Unverständnis begegnet, ist bekannt. Dass van Gaal ein Talent hat, sein Werk auf eine Art zu preisen, die im Hause des FC Bayern oft Kopfschütteln hervorruft, ebenfalls.


Doch dafür, dass die Beziehung zwischen Arbeitgeber und erstem Angestellten schon nach wenigen Monaten, im Herbst 2009, kurz vor der Trennung zu stehen schien, hält sie jetzt schon sehr lange. Das Problem ist nur, dass eine so fragile Partnerschaft nicht ohne die Bestätigung auskommt, dass es sich lohnt, sie aufrecht zu erhalten. Insofern war das 1:0 von Mailand der frische Kitt, den diese sehr spezielle Beziehung immer wieder braucht.

Denn unabhängig davon, ob die Bayern auch Samstag gegen Dortmund gewinnen, ob sie das Rückspiel gegen Inter überstehen, hat dieses Duell kurz zum Kern des Spiels zurückgeführt. Es entwickelte mit seinen Torraumszenen, seinen Finessen und Fehlern eine Eigendynamik, die den Zuschauer zwang, im Augenblick zu verharren.


Spannend wie im Krimi war es, zu verfolgen, ob es dem famosen Inter-Stürmer Samuel Eto'o nicht doch noch gelingen würde, seine zwei, drei, oft vier Häscher abzuschütteln. All das bestätigte, dass ein Fußballspiel nicht zwangsläufig Tore braucht, um zu fesseln.

Van Gaal verspricht solche Offensivspektakel, das ist sein Programm, deshalb war er im Mai 2010 nach dem gegen Inter verlorenen Champions-League-Finale (0:2) auch so tief beleidigt. Ausgekontert worden war seine Elf von José Mourinho, dem Zyniker, der die Schwächen der allein gelassenen Münchner Verteidiger kühl, aber erlaubt zu nutzen wusste.

Nach diesem Finale zog nicht nur der Trainer Mourinho weiter, auch hat sich Inter weit mehr verändert als der FC Bayern. Deshalb war Mailand jetzt auch nur eine Momentaufnahme, allerdings eine, die bekräftigt hat, dass das Experiment Bayern/van Gaal weiterhin eine Zukunft haben dürfte.

Dieser seltsame Niederländer hat den Geld-schießt-Tore-Münchnern in seinen bald zwei Amtsjahren ein taktisches Korsett verpasst, das ihnen Ballbesitz und einen hohen Wiedererkennungswert vermittelt. Hingegen betreibt er oft eine Personalpolitik, die die Tabellenschwäche in der Bundesliga erklärbar macht, und die zu Zornbeben in der Chefetage führt.



Der torarme Krimi von Mailand hat eines jedoch bestätigt: Für den Unterhaltungswert kann es von Vorteil sein, wenn zwei Parteien in ständiger Reibung aneinander Funken schlagen.


Quelle SZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 24/02/2011 19:59

Der Ex-Schalker Rafinha (25) zurück in die Bundesliga?

Der Brasilianer gegenüber „Der Welt“: „Ich will zurück in die Bundesliga. Mein Vertrag läuft 2012 aus. Wenn Genua mich verkaufen möchte, müssen sie es jetzt tun.“

Momentan spielt er beim Serie-A-Klub FC Genua. Der Klub liegt momentan mit 35 Punkten auf Platz 10 im Mittelfeld der Tabelle.

Laut Rafinha liegen seinem Berater auch schon zwei konkrete Angebote vor: „Von wem die sind, möchte ich nicht sagen. Ich glaube, dass mich die deutschen Fans bald wiedersehen werden.“

Das wär's – Rafinha zurück in der Bundesliga!

Aber wohl nicht zu seinem Ex-Klub Schalke 04, der im Sommer 2010 8 Mio Euro für den Wechsel von den Italienern überwiesen bekam.

Rafinhas hartes Urteil über Schalke-Trainer Felix Magath: „Wir Brasilianer funktionieren nur, wenn wir Spaß haben und glücklich sind. Magath hat seine spezielle Art zu arbeiten, mit der er einer Mannschaft seinen Stempel aufdrückt. Damit hat er Erfolg. Aber in seinem Training wird nicht gelacht, kein Spaß gemacht. Es basiert alles auf Härte und Disziplin. Das mag für viele Spieler der richtige Weg sein. Aber für mich passt das nicht.“

Auf Schalke sind die beiden immer wieder aneinander geraten, sei es, dass Rafinha verspätet aus dem Urlaub zurückkam, sei es, dass er wilde Partys in seinem Haus gefeiert hatte.

Die Bundesliga würde sich über eine Rückkehr freuen, hätte sie doch einen ihrer „bunten Vögel“ wieder...


Und Bayern war 2009 schon interessiert wink
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 25/02/2011 20:47

Helmer: "Bayern hat doch immer den Druck"

München - Thomas Helmer kann sich an den letzten BVB-Sieg in München noch genau erinnern. Diesmal tippt der Ex-Spieler beider Teams auf ein hohes Unentschieden und erklärt, warum die Bayern im Aufwind sind.


Herr Helmer, wissen Sie eigentlich, dass Sie beim letzten BVB-Sieg in München dabei waren?

Helmer: War das das 3:0?

Ganz genau. Damals waren Sie noch auf schwarz-gelber Seite.

Helmer: Ja, das weiß ich noch. War ein relativ leichtes Spiel.


Leichtes Spiel in München? Hört man selten.

Helmer: Genau – und nur deswegen kann ich mich daran erinnen (lacht). Irgendwie waren die Bayern damals überhaupt nicht gut drauf. Aber das ist lange her.

Ziemlich lange: 1991. Da war ein Mario Götze noch nicht mal geboren.

Helmer: Das spricht nicht für mich.

Was spricht denn dafür, dass Dortmund es wieder schafft?

Helmer: Die aktuelle Form. Diese ganze Saison, die sie bisher gespielt haben. Und natürlich die Tatsache, dass sie relativ ausgeruht sind.

Bayern musste in Mailand ran und hat dort voll überzeugt. Gibt dieser Sieg Auftrieb für Samstag?

Helmer: Also erst mal hat man ganz klar gesehen: Bayern wollte diese Revanche! Und dann haben sie es auch sehr gut gemacht. Sie haben völlig verdient gewonnen! Im Moment sind sie wieder sehr gut drauf, also genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Spiele gegen Hoffenheim, Mainz und in Mailand waren beeindruckend. Also ja, der Auftrieb ist da.

Man spricht gerade von den Wochen der Wahrheit…

Helmer: Ja, Moment! Die hat man bei Bayern doch immer! Dieser Druck derzeit ist doch nichts Neues, das ist völlig normal in diesem Verein.

Sie haben wichtige Spiele also nie als etwas Besonderes angesehen?

Helmer: Ich fand diese Spiele immer angenehmer. Gegen die Topklubs war es immer besser als gegen die vermeintlich Schwächeren.

Weil man da schon mal doof aussehen kann?

Helmer: Auch, ja. Wohl aber eher, weil man die Konzentration automatisch höher hält. Diese zwei Highlights innerhalb von vier Tagen, also erst Mailand und dann Dortmund – das macht schon Spaß!

Klingt insgesamt nach einer klaren Angelegenheit für Bayern.

Helmer: Nein, ich würde eher sagen, dass alles für ein absolutes Topspiel spricht. Bayern hat Vorteile in der Offensive, die Defensive der Dortmunder ist aber besser als die der Bayern.

Wie bewerten Sie diese als ehemaliger Abwehrspieler?

Helmer: Mir fällt auf, dass Louis van Gaal immer wieder wechselt und scheinbar nicht hundertprozentig weiß, was die Idealformation ist. Und jetzt ist es so, das muss ich sagen: Mit Dortmund kommt auch eine sehr, sehr starke Offensive.

Man hat das Gefühl, Sie würden auf ein 3:3 tippen?

Helmer: Ja doch, warum eigentlich nicht? Das kann man absolut

TZ
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 26/02/2011 19:00

Der Bayern-Ordner kann ja gerne weiter geführt werden, aber nicht mehr von mir, man ist hier siehe Shoutbox von Anti-Bayern umgeben.


Macht mal weiter


Vielen Dank


Ich sage


Servus in diesen Ordner banana winke


bitte Schloss darauf
Posted By: toubi

Re: FC Bayern München - 26/02/2011 19:04

lolol

lächerlich !


natürlich gibts anti bayern, überall und sogar ziemlich viele, aber deswegen das projekt hier einstellen zu wollen?? Naja....


ich erinnere mich grad nur wie in aller regelmäßigkeit fast das gesamte forum sowie der großteil aller fussballfans in dland den bayern in der cl die daumen drückt.... rolleye
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 26/02/2011 19:08

Tja deine Meinung daumenhoch


Aber Forum eh nicht mehr das was es mal war(Sorry Rabi)


Viele Spinner wie du es bist daumenhoch


und

sperren


mache es
Servus
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 26/02/2011 19:14

Vielen Dank



für die vielen Leser meiner Beiträge

aber irgendwann ist es zu Ende

daumenhoch



smile
Posted By: toubi

Re: FC Bayern München - 26/02/2011 19:14

Nur weil du offenbar nicht damit zurecht kommst, dass die Bayern mal nicht Meister werden, muss ich mir hier sone Sachen wie Spinner oder Sonstiges nicht anhören... das ist kindisch, echt.


Ich finds in erster Linie sehr Schade ums Projekt Patenordner, ist eine tolle Sache und ich lese soweit es die Zeit zulässt möglichst viel in allen Ordnern mit... Wäre schade wenn der größte Verein in Deutschland ohne Pate dastünde....
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 26/02/2011 19:21

Mache du ihn doch crazy


wie gesagt:

ist eh nichts mehr los hier

Nochmals(Sorry Rabi)




Elferwettenforum damals, waren an einen Abend mehr Beiträge wie in einer Woche



Gehört nicht in diesen Ordner


Sorry


Aber bitte Schloss darauf


peace
Posted By: Karl Ranseier

Re: FC Bayern München - 26/02/2011 19:21

Original geschrieben von: Jancker
Der Bayern-Ordner kann ja gerne weiter geführt werden, aber nicht mehr von mir, man ist hier siehe Shoutbox von Anti-Bayern umgeben.


Macht mal weiter


Vielen Dank


Ich sage


Servus in diesen Ordner banana winke


bitte Schloss darauf

Ich weiss zwar nicht was genau hier vorgefallen ist, aber die Bayern-Fraktion kriegt auf T4Y nicht mehr oder weniger Kontra als z.B. die Schalke-, HSV- oder sonstige Fraktion. Generell sollte man während so einem Spiel wie heute nicht vorschnell, emotional aufgewühlt, solche Projekte einfach hinwerfen. Wäre schade drum.

Leg dir ne dickere Haut zu und steh drüber, Jancker. Das tun wir hier tagtäglich auch.

Und wenn du findest, dass auf T4Y früher alles besser war, dann liegt es auch an dir, daran wieder etwas zu ändern. Durch Resignation wirst du aber nichts erreichen, sorry.

bier
Posted By: trabtrab

Re: FC Bayern München - 26/02/2011 20:46

@ Jancker

Zum Glück habe ich Deinen Beitrag geöffnet, Du weißt, wir haben uns vormals wegen dieser Problematik (anfangs) auch bekriegt. Und alles wieder hingebogen. Dachte eigentlich, da bist Du mittlerweile erhaben darüber. Einfach "Box" ignorieren, ich war selbst nicht anwesend. - Ich hoffe darauf, wir können uns weiter kappeln grins
Posted By: Hermann

Re: FC Bayern München - 27/02/2011 11:49

Original geschrieben von: Karl Ranseier

Ich weiss zwar nicht was genau hier vorgefallen ist, aber die Bayern-Fraktion kriegt auf T4Y nicht mehr oder weniger Kontra als z.B. die Schalke-, HSV- oder sonstige Fraktion. Generell sollte man während so einem Spiel wie heute nicht vorschnell, emotional aufgewühlt, solche Projekte einfach hinwerfen. Wäre schade drum.


Im großen und ganzem schließe ich mich der Meinung von Ransi an.

Es ist aber eine logische Sache, das ein Verein wie die Bayern,
der eben in Deutschland die meisten Anhänger hat, auch die meisten Gegner hat.

Das ist so , in jedem Land und in jeder Sportart !!!

Wenn dann diese Mannschaften einen "Antilauf" haben, was ja eben nicht alle Jahre vorkommt, ist es eine logische Konsequenz, das die "Gegener" eben mal emotional gut dastehen und dieses eben ausnutzen.

Geschürt wird das ganze außerdem von den Aussagen von z.B. Herrn Hoeneß, - der ohne Zweifel Ahnung von dem Geschäft hat,
was ich nie anzweifeln werde - mit teilweise "aroganten" Aussagen, wie gestern z.B. mit den 2 Toren Sieg.

Kann mich dran erinnern , als ich vor ein paar Jahren die Aussage von ihm hörte, als ein paar Verletzte da waren :
"Für Hannover96 reicht es allemal", das Spiel endete 3-3.
Ist doch klar, das sowas eine Genugtuung ist für uns.


Man muß eben immer beide Seiten sehen, wenn die Bayern oben stehen und die Liga dominieren, dann müssen sich die anderen eben auch genug anhören.

So , meine Meinung zu dem Thema !!!
Posted By: Jancker

Re: FC Bayern München - 02/03/2011 22:42

Da die Administratoren den Ordner ja nicht schließen wollen, wie gewünscht, daher folgende Info:

Habe keine Zeit und ehrlich gesagt auch nicht die Lust mehr dazu,
hat weder was mit den Menschen hier oder den Ergebnissen in den letzten 7 Tagen zu tuen. CHL - Sieg reicht ja wink

Mir fehlt ganz einfach die Zeit:


Vielen Dank für die vielen Betrachter in den letzten 2 Monaten und den Jahren davor.


Devinitiv: der letzte Beitrag im Patenforum FC. Bayern München
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 06/08/2012 04:32

wenn Jancker ihn nicht weiterführt werde ich das dann wohl für ihn übernehmen daumenhoch
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 06/08/2012 04:34

FCB II feiert überlegenen Derby-Sieg
05.08.2012

Stimmung auf den Rängen, sommerliche Temperaturen und der erste Saisonsieg - es war ein perfekter Derby-Nachmittag für die zweite Mannschaft des FC Bayern. Gegen den TSV 1860 München II gewann das Team von Trainer Mehmet Scholl am Sonntagnachmittag mit 2:0 (1:0) und kletterte in der Tabelle der Regionalliga Bayern auf den siebten Platz.

Vor 6.000 Zuschauern im Sportpark Unterhaching - darunter gut die Hälfte FCB-Fans - dominierten die kleinen Bayern über 90 Minuten die Partie. Bastian Fischer mit einem verwandelten Foulelfmeter (15. Minute) und Patrick Weihrauch (62.) münzten die Überlegenheit in Tore um. Die Löwen verloren nicht nur die Partie, sondern auch Linksverteidiger Philipp Steinhart der Mitte der zweiten Halbzeit mit Gelb-Rot vom Platz musste (62.).

FCB II ohne Kapitän Lala

FCB-Trainer Mehmet Scholl musste im Derby auf seinen angeschlagenen Kapitän Altin Lala (muskuläre Probleme) verzichten. Auch Leopold Zingerle, Niklas Horn und Maximilian Rothenbücher standen im Vergleich zum 1:1 in Heimstetten vor einer Woche nicht in der Startformation. Dafür begannen Lukas Raeder, Vladimir Rankovic, Antonio Pangallo und Lucas Grill, der erstmals in der Regionalliga von Beginn an auflief.

Nach einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen ehemaligen 1860-Keeper Bernd Meier pfiff Schiedsrichter Markus Pflaum an und die Bayern nahmen sofort das Heft in die Hand. Die Löwen zogen sich mit elf Mann in die eigene Spielhälfte zurück, dort spielte sich über 90 Minuten auch fast das komplette Geschehen ab.

Fischer sicher vom Punkt

Trotz spielerischer Überlegenheit taten sich die Bayern zunächst schwer, gegen die robuste und vielbeinige Deckung der Gastgeber zu Chancen zu kommen. Die erste nutzten sie dafür konsequent. In der 15. Minute verwandelte Fischer einen Foulelfmeter sicher zur 1:0-Führung. Zuvor war Fabian Hürzeler von Christoph Dinkelbach im Strafraum umgerissen worden (Bild rechts).

Danach kam etwas mehr Schwung ins Offensivspiel des FCB. Hürzeler verpasste nach einer knappen halben Stunde das 2:0. Nach einer Freistoßflanke von Fischer kam er am zweiten Pfosten frei an den Ball, sein Schuss wurde aber abgeblockt (27.). Kurz darauf prüfte Fischer 1860-Schlussmann Vitus Eicher mit einem Weitschuss (30.).

Weihrauch platziert zum 2:0

In der 34. Minute hatte dann Tobias Schweinsteiger den zweiten Treffer auf dem Fuß. Nach der schönsten Kombination der ersten Hälfte durchs Mittelfeld passte Alessandro Schöpf den Ball in den Lauf des FCB-Angreifers, der jedoch aus 16 Metern deutlich über das Tor schoss. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann die erste Möglichkeit des TSV 1860: Dinkelbachs Kopfball nach einer Ecke verfehlte das Tor aber deutlich (39.).

Ohne Wechsel kamen die Bayern zur zweiten Halbzeit auf den Rasen zurück. Auch am Spielgeschehen änderte sich nichts - ganz im Gegenteil. Nach der Gelb-Roten Karte gegen 1860-Verteidiger Steinhart (53.) nahm die Überlegenheit des FCB noch weiter zu. Schöpf (51.) und Weihrauch (54.) verpassten den zweiten Treffer, ehe Weihrauch nach Traumpass von Hürzeler mit einem platzierten Flachschuss auf 2:0 erhöhte (62.).

Eicher verhindert Schlimmeres

Die Löwen kamen in der zweiten Halbzeit nur zweimal vors gegnerische Tor. Bei Schüssen von Korbinian Vollmann (56.) und Robert Glatzel (70.) musste FCB-Schlussmann Raeder aber nicht eingreifen. Auf der anderen Seite leistete 1860-Keeper Eicher Schwerstarbeit und bewahrte sein Team gegen Schweinsteiger (76., 78.) und Schöpf (85.) vor weiteren Gegentreffern. Grill köpfte zudem einmal über ads Tor (79.). Am Ende blieb es beim hochverdienten 2:0.

fcbayern.de
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 06/08/2012 04:35

OP nächste Woche
Gomez verlängert FCB-Verletztenliste
05.08.2012

Die nächste Hiobsbotschaft für den FC Bayern! Mario Gomez fällt aus! „Ihm geht es nicht gut. Er muss operiert werden“, berichtete Matthias Sammer am Sonntag vor dem kleinen Finale des LIGA total! Cups in Hamburg, „danach werden wir sehen, wie lange er ausfällt.“

Bei Gomez wurden freie Gelenkkörper im rechten Sprunggelenk festgestellt. Diese müssen nun nächste Woche operativ entfernt werden. Am Samstag hatte Gomez beim Testspiel gegen Werder Bremen 42 Minuten lang gespielt, ehe er wegen Problemen am Sprunggelenk und in der Wade ausgetauscht werden musste.

Lange Verletztenliste

Die Verletztenliste beim FC Bayern wird damit drei Wochen vor dem Bundesliga-Auftakt immer länger. David Alaba (Ermüdungsbruch), Rafinha (Bänderriss) und Diego Contento (Stressreaktion im Fuß) fallen länger aus. Zudem fehlte beim LIGA total! Cup Claudio Pizarro aufgrund von Hüftproblemen.

Darüber hinaus musste Ribéry in den letzten Tagen sein Trainingspensum wegen einer Schleimbeutelentzündung an der Ferse herunterschrauben. In Hamburg konnte der Franzose aber an beiden Turniertagen eingesetzt werden.

Dafür musste Bastian Schweinsteiger am Sonntag im kleinen Finale gegen den HSV in der 19. Minute angeschlagen vom Platz. „Er ist in eine kleine Delle im Rasen reingetreten und ein bisschen umgeknickt“, berichtete Jupp Heynckes und gab gleichzeitig Entwarnung: „Unser Doktor sagt, das wäre nicht so schlimm.“

fcbayern.de
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 07/08/2012 09:26

Mit dem Radl zum Arzt

Nach der gravierenden Verletzung von Nationalstürmer Mario Gomez lobt Trainer Jupp Heynckes das Ergänzungspersonal. Ein Gewinner der Vorbereitung ist der Schweizer Xherdan Shaquiri. Dennoch bleibt ihm nicht viel Zeit zur erfolgreichen Improvisation. Nehmen die Bayern nun wieder den Martinez-Transfer ins Visier?


Vielleicht drei Minuten benötigt Bastian Schweinsteiger, wenn er von daheim mit dem Radl zum Arzt seines Vertrauens rollt, zu Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der nahe des Marienplatzes die Kundschaft empfängt. Der Doktor des FC Bayern gewann ja soeben, dies hat zumindest das jamaikanische Naturereignis Usain Bolt in London verkündet, ein paar Gramm olympischen Sprintgolds, weil er das Rückenleiden des Sprinters entscheidend linderte.

Doch Montagfrüh lief der Guru der Promiathleten aus aller Welt trotzdem wieder pünktlich zum Dienst ein, denn das Alltagsgeschäft brummt mehr, als ihm lieb ist: Auch Schweinsteiger, der Langzeitverletzte der zurückliegenden Bayern-Saison, erschien mal wieder kurzfristig zum Termin.

Dass der Nationalspieler mit dem Drahtesel vorfuhr und nur ein Viertelstündchen blieb, ließ die Münchner immerhin erleichtert innehalten: umgeknickt, leichte Bänderdehnung, das sollte in wenigen Tagen vergessen sein. Weitere Absenzen können die Bayern allerdings auch nicht gebrauchen, der Krankenstand ist hoch genug. Nationalstürmer Mario Gomez blockierte beispielsweise den ganzen Vormittag über ein Behandlungszimmer beim "Mull", wie sie den Doc nennen.

Gomez werden, wie am Sonntag nach den folgenreichen Testspielen in Hamburg bekannt gegeben wurde, im Sprunggelenk operativ freie Gelenkteilchen entfernt. Der Gegenstand der jüngsten klubinternen Debatten dürfte rund sechs Wochen ausfallen.

Die Münchner wähnten sich ja eigentlich gut gerüstet für die traditionell komplizierte Saison nach einem großen Nationenturnier, in diesem Fall der EM 2012; Dante, Shaqiri, Mandzukic und Pizarro, dazu die Talente Can und Weiser, mit diesen Transfers für die zweite und dritte Reihe sollte Ermüdungen und Formschwächen des beanspruchten Stammpersonals vorgebeugt und diesem zugleich Beine gemacht werden.

"Nun beklagen wir schon drei schwerverletzte Spieler, David Alaba, Diego Contento und Rafinha, die länger ausfallen. Jetzt kommt Mario hinzu", hadert Coach Jupp Heynckes: "Es zeigt sich immer wieder, dass man mit Verletzungen rechnen muss. Da ist es gut, dass wir im Kader gut bestückt sind."

Dennoch, kurz vor den ersten offiziellen Einsätzen des FC Bayern - dem Supercup-Duell mit Doublegewinner Borussia Dortmund an diesem Sonntag (20 Uhr) in München und dem Derby in der ersten DFB-Pokalrunde bei Zweitliga-Neuling Jahn Regensburg (Montag, 20. August) - ist jetzt schon sicher: Der Trainer muss improvisieren, und das zu Beginn einer Spielzeit, in der die Bayern nach zwei Jahren ohne jeden Titel zu Erfolgen genötigt sein werden. So hat es auch der neue Sportvorstand Matthias Sammer bei seiner Präsentation vor einem Monat angeordnet: "Wir müssen und werden sofort erfolgreich sein."

Nachwuchstalente in der Bundesliga
Große Hoffnungen in Emre, Mitchell und Samis Bruder
Diesen Auftrag hat Heynckes zu erfüllen, und der 67-Jährige begegnet den schlechten Nachrichten aus der medizinischen Abteilung routiniert mit Frohsinn. Heynckes lobte also nach den Hamburger Nackenschlägen zielsicher das neue Personal, dem er nun sein Vertrauen zu schenken hat. "Die Neuen haben mich nicht nur überzeugt, sondern sogar begeistert",

Quelle TZ
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 07/08/2012 09:27

Heynckes ist 'insgesamt sehr zufrieden'
06.08.2012

Zwei Wochen bleiben dem FC Bayern noch bis zum ersten Pflichtspiel der Saison, dem Erstrunden-Duell im DFB-Pokal bei Jahn Regensburg. Beim LIGA total! Cup am vergangenen Wochenende in Hamburg konnte Trainer Jupp Heynckes noch einige wichtige Erkenntnisse gewinnen, an welchen Stellen er seiner Mannschaft in den nächsten 14 Tagen bis zur Partie beim Zweitliga-Aufsteiger noch den letzten Feinschliff verpassen muss.

Allerdings hat sich die personelle Situation beim Rekordmeister nach dem Turnier in der Hansestadt nicht entspannt, im Gegenteil: Mario Gomez muss wegen freier Gelenkkörper im rechten Sprunggelenk in dieser Woche operiert werden, und auch Bastian Schweinsteiger kehrte leicht angeschlagen nach München zurück. Nach dem 1:0-Sieg gegen den Hamburger SV im Spiel um Platz drei äußerte sich Heynckes in der Mixed-Zone der Imtech Arena über die aktuelle Situation beim FC Bayern.

Jupp Heynckes über…

…das erste Spiel gegen Werder Bremen:
Jupp Heynckes: „Gegen Bremen haben wir nicht mit mehr erwartet, weil die Spieler alle noch müde waren vom vielen Training und den Verpflichtungen. Die Nationalspieler sind erst seit zwei Wochen im Trainingsbetrieb, in der sie elf Einheiten, vier Testspiele plus den Liga-Pokal sowie die China-Reise absolviert haben. Wir hatten wahnsinnig viele Marketingverpflichtungen. Die Spieler sind alles nur Menschen und gegen Bremen konnte man sehen, wie schwer sie sich getan haben.“

…das Spiel um Platz drei:
Heynckes: „Die Mannschaft hat gegen einen starken HSV einen viel besseren Eindruck hinterlassen. Sehr spielfreudig, sehr lauffreudig. Insgesamt hatten wir die größeren Spielanteile und viele Tormöglichkeiten, obwohl wir den letzten Pass nicht präzise gespielt oder nicht so gut geflankt haben, wenn wir über außen durchgebrochen waren. Nach hinten hatten wir anfangs Wackler, standen später besser. Mir hat vor allem die Vorwärtsbewegung gefallen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden.“

…den Verbesserungsbedarf im FCB-Spiel:
Heynckes: „Im Spiel nach vorne haben wir Fantasie, Intelligenz und fußballerisches Vermögen. Doch wir müssen in der Defensivarbeit mannschaftlich geschlossener arbeiten. So, wie wir es im ersten Drittel der letzten Saison überragend vorgemacht haben. Daran werden wir fast täglich arbeiten. Wenn die Spieler ausgeruht und wieder bei Kräften sind, kann man diesen Aspekt auch viel besser trainieren und im Spiel umsetzen. Bis zum Ligastart sind es drei Wochen. Bis zum Pokalspiel zwei Wochen. Die Zeit werden wir nutzen, um uns so in Form zu bringen, dass wir wieder an die Spitze kommen.

…die Verletzung von Bastian Schweinsteiger:
Heynckes: „Das ist nicht so schlimm, wir können Entwarnung geben. Er ist nur leicht umgeknickt, eine leichte Bänderdehnung. Die Auswechslung sollte eine Vorsichtsmaßnahme sein. Er wird vielleicht zwei Tage im Reha-Bereich etwas machen und dann wieder trainieren.“

…den Ausfall von Mario Gomez:
Heynckes: „Ein herber Rückschlag. Aber gut, wir werden auch das überstehen. Wir beklagen in dieser Saison schon drei schwerverletzte Spieler mit David Alaba, Diego Contento und Rafinha, die länger ausfallen. Jetzt kommt Mario hinzu. Man sieht, wie wichtig es ist, dass man in dem Bereich Spieler verpflichtet hat. Es zeigt sich immer wieder, dass man mit Verletzungen oder anderen Dingen rechnen muss. Jetzt trat erneut der Fall ein. Da ist es gut, dass wir im Kader gut bestückt sind.“

…die Alternativen zu Gomez:
Heynckes: „Mario Madzukic hat sich als einzige Spitze gut behauptet und durchgesetzt. Claudio Pizarro ist aber auch ein Topstürmer, der letztes Jahr 18 Tore erzielt und 11 Assists gegeben hat. Da mache ich mir nicht so viele Gedanken.“

…den breiten Kader des FCB:
Heynckes: „Die neuen Spieler und vor allem die Jungen haben mich nicht nur überzeugt, sondern zum Teil auch begeistert. Wenn ich sehe, wie ein Emre Can auf der linken Verteidiger-Position spielt und eine sehr gute Leistung zeigt. Wenn ich einen Mitchell Weiser sehe oder Mario Mandzukic. Xherdan Shaqiri ist für mich ohnehin keine Überraschung. Das sind alles Spieler, die uns gut tun, uns verstärken und unser Potenzial anreichern.“

…FCB-Talent Emre Can:
Heynckes: „Im täglichen Trainingsbetrieb sehe ich die Fähigkeiten, die in einem Spieler schlummern und die rausgekitzelt werden müssen. Es gehört sehr viel Talent, aber auch sehr viel Professionalität dazu, bei Bayern München in die erste Mannschaft zu kommen und ein Topspieler zu werden. Der Junge ist mit 18 Jahren so ein großartiges Talent. Gegen Bremen hat er ganz gut, gegen Hamburg auf ungewohnter Linksverteidiger-Position sogar sehr gut gespielt. Das hat er prima gelöst. Das kann für uns nur gut sein. Er wird in dieser Saison seine Einsätze bekommen.“


Quelle fcbayern.de
Posted By: ZeuSinatoR

Re: FC Bayern München - 07/08/2012 17:20

Butt verlässt FC Bayern

München - Jörg Butt (38), nach Beendigung der vergangenen Saison erst vom Lizenzspielerkader des FC Bayern als Leiter des Jugendleistungszentrums in den Nachwuchsbereich gewechselt, hat den Vorstand des Clubs aus persönlichen Gründen um Freistellung von seinen Aufgaben gebeten.


"Ich bin mir selbst und damit auch dem FC Bayern gegenüber ehrlich: ich habe dieses Tätigkeitsfeld, für das ich nun seit einigen Wochen verantwortlich bin, falsch eingeschätzt," erklärt Jörg Butt. "Ich bin mit großer Begeisterung an meine neue Tätigkeit herangetreten, musste allerdings feststellen, dass mir diese Aufgabe nicht die gewünschte Zufriedenheit und Passion bringt. Deshalb meine Entscheidung. Ich danke dem FC Bayern für sein Verständnis."

"Jörg Butts Bitte um Freistellung hat uns völlig überrascht," sagt Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. "Jörg Butt ist ein geradliniger und konsequenter Mann. Darum werden wir diese Entscheidung, auch wenn wir sie bedauern, akzeptieren."

Quelle: bundesliga.de
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 08/08/2012 06:34

"Halts Maul!" Badstuber geht Can an die Gurgel

München - Bei den Bayern ist Feuer im Training! Oder liegen jetzt schon die Nerven blank? Holger Badstuber jedenfalls wurde am Dienstag im Training gegen Emre Can handgreiflich.

Matthias Sammer hatte es sich auf seinem Stammplatz an den Blumenkästen gemütlich gemacht. Claudio Pizarro, Bastian Schweinsteiger, Rafinha und Diego Contento bezogen sogar Logen-Plätze am Fenster des Kraft-raums. Und rings um den Hauptplatz an der Säbener Straße standen rund 1000 Fans, sogar ein paar Holländer kamen zum Training des FC Bayern. Sie alle sahen, was derzeit für Feuer drin ist beim Rekordmeister. Sie alle sahen, wie Holger Badstuber Jungstar Emre Can an die Gurgel ging!

Aggressionen im Training: Hier geht Badstuber dem jungen Can an die Gurgel

Es passiert nach einer Stunde bei der Vormittagseinheit. Im Spiel acht gegen acht ohne Tore geht es um schnelle, direkte Pässe, die Spieler gehen energisch in die Zweikämpfe. Holger Badstuber nimmt Emre Can ins Visier, senst den jungen Mittelfeldmann um. Der windet sich, springt auf und stellt den Nationalspieler zur Rede. Die Folge: Badstuber greift Can mit links an den Hals, packt zudem den drohenden Zeigefinger aus. Kapitän Philipp Lahm muss dazwischen gehen, Ribéry schnappt sich Badstuber und schiebt ihn weg. Beide Streithähne spielen fortan mit großem Sicherheitsabstand in verschiedenen Hälften. Doch das Feuer ist damit nicht raus! Jetzt sind alle angestachelt, die Zweikämpfe werden härter. Jupp Heynckes ruft immer wieder rein, ihm scheint das Engagement seiner Kicker zu gefallen. Und so geht es weiter: Arjen Robben kommt zu Fall, auch Luiz Gustavo. Van Buyten erwischt Kroos am Fuß, Ribéry kommt gegen Timoschtschuk zu spät. Es ist Feuer drin beim FC Bayern…

Quelle TZ
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 08/08/2012 22:38

3:0 gegen Eltersdorf
FC Bayern II klettert auf Rang drei
08.08.2012

Die zweite Mannschaft des FC Bayern bleibt in der Regionalliga Bayern auf dem Vormarsch. Im Heimspiel gegen den SC Eltersdorf kam das Team von Trainer Mehmet Scholl am Mittwochabend zu einem hoch verdienten 3:0 (1:0)-Sieg und bleibt nach fünf Spieltagen weiter ungeschlagen. Tobias Schweinsteiger (18./82. Minute) und der eingewechselte Marius Duhnke (61.) machten mit ihren Treffern den zweiten Saisonsieg perfekt, durch den die FCB-Reserve auf Platz drei kletterte.

Vor 565 Zuschauern im Sportpark Heimstetten vertraute Scholl gegen den Neuling aus Franken fast auf die gleiche Startformation wie drei Tage zuvor im Lokalderby gegen die Reserve des TSV 1860 (2:0). Einzige Änderung: Maximilian Rothenbücher rückte für den verletzten Alessandro Schöpf in die Mannschaft. Patrick Weihrauch spielte im zentralen Mittelfeld, dafür rückte Bastian Fischer eine Position nach vorne in die Spitze.

FCB-Reserve beginnt schwungvoll

Der FCB II begann schwungvoll und übernahm sogleich die Initiative. In der 4. Minute setzte Weihrauch Fischer in Szene, dessen Schuss stellte Torwart Lang im Eltersdorfer Tor aber vor keine Probleme. Kurz darauf wurde ein Schuss von Stefan Buck, der den angeschlagenen Altin Lala sowohl als Kapitän als auch im defensiven Mittelfeld vertrat, abgeblockt (7.).

Nach gut zehn Minuten wurden die Gäste etwas mutiger und kamen sogleich zu einigen guten Chancen. Zunächst vergab Michael Jonczy (11./12.) zwei Mal in aussichtsreicher Position, dann traf Strauß (15.) mit einer Direktabnahme von der Strafraumgrenze die Unterkante der Latte, den Abpraller setzte erneut Strauß per Kopf neben das Tor.

Schweinsteiger trifft - Raeder pariert

Auf der Gegenseite trafen auch die kleinen Bayern das Aluminium, ein Kopfball von Lucas Grill (14.) landete auf der Querlatte. Mitten in die beste Phase der Franken fiel das Führungstor der Bayern. Weihrauch spielte Schweinsteiger im Strafraum frei, und der ältere Bruder von FCB-Profi Bastian vollstreckte aus halblinker Position eiskalt zum 1:0 (18.).

Danach kontrollierte der FCB das Geschehen und ließ den Ball geschickt in den eigenen Reihen laufen, Eltersdorf kam kaum einmal in die Strafraumnähe der Münchner. Kurz vor der Pause hatte Schweinsteiger (41.) nach einem schnellen Gegenzug die Chance zum 2:0, doch Torhüter Lang war auf ebenso dem Posten wie sein Gegenüber Lukas Raeder, der gegen einen tückischen Aufsetzer von Günther (44.) den Ausgleich verhinderte.

FCB II klar überlegen

Unverändert nahmen beide Teams die zweite Halbzeit auf, und auch am Spielverlauf änderte sich nach dem Seitenwechsel nichts. Die Bayern blieben die Spiel bestimmende Elf und suchten die frühe Vorentscheidung. In der 59. Minute setzte Hürzeler den kurz zuvor eingewechselten Duhnke in Szene, doch der Angreifer scheiterte an Lang. Zwei Minuten später machte er es besser, als er nach Hereingabe von Schweinsteiger zum 2:0 abstaubte (61.).

Spätestens jetzt war der Widerstand der Gäste gebrochen, Eltersdorf fand keine Mittel, um die spielerisch klar überlegenen Münchner in Bedrängnis zu bringen. Anders der FCB II, der noch nicht genug hatte. Zunächst verpasste Schweinsteiger (75.) gegen Lang noch seinen zweiten Treffer, ehe er in der 81. Minute er eine Vorlage von Duhnke zum 3:0 nutzte.

Für fcbayern.de in Heimstetten: Carsten Zimmermann
SPIELSTATISTIK
FC Bayern II - SC Eltersdorf 3:0 (1:0)
FC Bayern II Raeder - Rankovic (79. Strieder), Grill, Wein, Pangallo - Buck - Hürzeler, Rothenbücher (56. Duhnke) - Weihrauch - T. Schweinsteiger, B. Fischer (72. Derflinger)
Ersatz: Zingerle, Horn, Jennings, Vastic
SC Eltersdorf Lang - Kishimoto, Weiler, Janz, Helmreich - Seybold, Strauß, Esparza (68. Röwe), Amegan (62. Röder) - Günther, Jonczy (79. Schulik)
Schiedsrichter: Steffen Mix (Abtswind)
Zuschauer 56
Tore: 1:0 Schweinsteiger (18.), 2:0 Duhnke (61.), 3:0 Schweinsteger (82.)
Gelbe Karten: Schweinsteiger / -


Quelle fcbayern.de
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 10/08/2012 06:24

Neuer Nachwuchschef aus dem eigenen Haus
München - Der FC Bayern hat mal wieder alle überrascht und nur zwei Tage nach Jörg Butts Rückzug einen neuen Nachwuchschef präsentiert. Der Butt-Nachfolger ist ein langjähriger Bayern-Mitarbeiter.


Zwei Tage nach dem überraschenden Rücktritt von Jörg Butt hat Bayern München Wolfgang Dremmler als Nachfolger präsentiert. Der 58-Jährige wird ab sofort neuer Leiter im Nachwuchsbereich des deutschen Fußball-Rekordmeisters.

„Wir sind sehr froh, dass wir mit Wolfgang Dremmler eine überzeugende und auch interne Lösung für die Chefposition im Nachwuchsbereich gefunden haben,“ sagte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. Der 27-malige Nationalspieler war einst Spieler beim FC Bayern und in den vergangenen 17 Jahren für das Scouting der Münchner im Nachwuchs- und Profibereich verantwortlich. „Keine Frage, diese Aufgabe reizt mich sehr“, betonte Dremmler, „mein Herz hat immer an der Jugendarbeit gehangen, nun werde ich sie in der neuen Position für den FC Bayern verantworten. Ich habe ein sehr gutes Team um mich herum. Wir werden versuchen, die Aufgabenstellung des Klubs bestmöglich umzusetzen.“

Butt (38) war am Dienstag aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Er habe das Tätigkeitsfeld falsch eingeschätzt und festgestellt, „dass mir diese Aufgabe nicht die gewünschte Zufriedenheit und Passion bringt“. Sport-Vorstand Matthias Sammer sagte daraufhin, dass er die Entscheidung des früheren Torwarts „sehr bedauert. Mir tat das persönlich und menschlich unglaublich leid“.
Zuletzt waren auch Stefan Böger (U17-Trainer des DFB) und Marco Pezzaiuoli (arbeitslos) als Butt-Nachfolger im Gespräch gewesen.

Wolfgang Dremmler (58) wird neuer Leiter im Nachwuchsbereich des FC Bayern München. Der 27fache A-Nationalspieler und Vize-Weltmeister von 1982 übernimmt damit die Position von Jörg Butt, der vor zwei Tagen aus persönlichen Gründen um die Freistellung von seinen Aufgaben gebeten hatte.

„Wir sind sehr froh, dass wir mit Wolfgang Dremmler eine überzeugend und auch interne Lösung für die Chefposition im Nachwuchsbereich gefunden haben,“ erklärt Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. „Wolfgang war Spieler beim FC Bayern, erfolgreicher Nationalspieler und kam 1995 zurück an die Säbener Straße. Er installierte das „Junior Team“ des FC Bayern, im Anschluss daran ist er seit 17 Jahren für das Scouting, sowohl im Nachwuchs-, als auch im Profibereich verantwortlich. Jetzt kehrt er mit seiner großen Erfahrung auch als Chef ins Jugendleistungszentrum des FC Bayern München zurück. Wir sind sehr froh über diese Entscheidung.“

„Keine Frage, diese Aufgabe reizt mich sehr,“ versichert Wolfgang Dremmler, „mein Herz hat immer an der Jugendarbeit gehangen, nun werde ich sie in der neuen Position für den FC Bayern verantworten. Ich habe ein sehr gutes Team um mich herum, wir werden die Aufgabenstellung des Clubs versuchen, bestmöglich umsetzen.“


Quelle TZ
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 10/08/2012 06:27

NEUER FREISTOßSCHÜTZE:


Shaqiri: "Ich mache es eher mit Gefühl!" grins grins grins

Nur einen Freistoß verwandelte der Rekordmeister im Ligabetrieb direkt, beim 3:0 zu Hause gegen Leverkusen packte Daniel van Buyten den Hammer aus. Ansonsten war die Mauer der Gegner meist zu hoch oder das Tor zu niedrig. Bis jetzt. Denn für die neue Spielzeit sollen auch die Standards neu erfunden werden, vor allem durch zwei Kicker: Arjen Robben und Neugang Xherdan Shaqiri üben derzeit fast nach jeder Trainingseinheit in Extraschichten den direkten Freistoß aus 20 Metern.

Auch am Mittwoch flog wieder die Kugel über die gelben Männchen, dieses mal flog Tom Starke hinterher, zuletzt war es meist der dritte Torwart Lukas Raeder. Nach der Einheit sprach die tz mit Dauer-Schütze Xherdan Shaqiri, dem Neuen für den ruhenden Ball. Herr Shaqiri, ist es Ihr Ziel, der Freistoßschütze des FC Bayern zu werden?

„Ja, natürlich! Wenn ich der Mannschaft damit helfen kann. Mir ist ja schon in der Vorbereitung ein Treffer per Freistoß gelungen. Ich denke, dass ich für Standards eine gewisse Begabung habe, auch bei Basel habe ich auf diese Weise einige Tore geschossen und vorbereitet“, erklärte der Neuzugang. Auch mit dem Trainer hat er schon über seine Fähigkeiten aus der Ferne gesprochen. Heynckes bindet ihn bei fast allen Standardsituationen ein. Ein Freistoß-Vorbild hat der Schweizer im Übrigen nicht. Shaqiri zur tz: „Ich finde, es gibt viele Spieler, die gut schießen. Ich bin eher derjenige, der nahe am Sechzehner steht, nicht von Weitem schießt. Also eher mit Gefühl!“ Da kann van Buyten künftig den Hammer wohl einpacken!

Quelle TZ
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 10/08/2012 06:30

Shaqiri: "Es ist hier noch mal eine andere Welt"
München - Im tz-Interview spricht Xherdan Shaqiri über seine Eigenheiten, über die 0:7-Niederlage in der Vorsaison gegen den FC Bayern und über seine Ziele in München. Zudem macht er einen Schweiz-Test.


Herr Shaqiri, im Moment laufen die Olympischen Spiele. Welche Disziplin wäre etwas für Sie?

Shaqiri: Fußball, denke ich (lacht).

Außer Fußball natürlich. Eher Gewichtheben oder Kugelstoßen?

Shaqiri: Nein, überhaupt nicht. Im Moment reden alle nur über meine Kraft. Dabei habe ich seit meiner Basler Zeit sogar etwas abgenommen, bin auch nicht jeden Tag im Fitnessstudio!

Sie wirken eben kräftig, aber auch schon sehr fit! Täuscht das?

Shaqiri: Nein, das stimmt schon. Ich bin seit einem guten Monat hier, am Anfang war ich natürlich noch nicht soweit – auch weil der Urlaub länger war als sonst. Aber jetzt merke ich Woche für Woche, dass ich gut reinkomme.

Wenn es morgen losginge, wären Sie fit?

Shaqiri: Auf jeden Fall! Ich bin bereit für die Liga.

Auch für den Supercup am Sonntag? Hat man Ihnen bereits erklärt, dass das ein besonderes Spiel ist für den FC Bayern?

Shaqiri: Das muss man mir nicht erklären. Ich habe die Bundesliga immer verfolgt, und in den vergangenen Jahren auch das Duell Dortmund gegen Bayern. Diese Teams haben immer um den Titel gespielt, der BVB ist unsere stärkste Konkurrenz.

Sie haben sich schnell eingelebt. Ist denn beim FC Bayern tatsächlich alles so, wie Sie es sich vorgestellt haben?

Shaqiri: Im Grunde ja, es ist etwas Anderes als in Basel. Dort hatten wir zwar auch Druck, aber den bekommt man hier noch mehr zu spüren. Aber ich kann damit gut umgehen, das spornt mich noch mehr an. Es ist hier noch mal eine andere Welt als in der Schweiz.

Hatten Sie vorab eigentlich mal mit Ottmar Hitzfeld gesprochen?

Shaqiri: Ja klar, er ist mein Nationaltrainer. Er hat nur Gutes erzählt, war ja auch einer der erfolgreichsten Trainer hier. Für mich war klar: Ich will zu einem Topklub, da gab es dann kein langes Zögern.

Hat er Ihnen irgendwelche Tipps gegeben?

Shaqiri: Nein, das eigentlich nicht. Ich sollte einfach ich selbst bleiben.

Und wie gut kommen Sie damit voran? Können Sie Robben packen?

Shaqiri (lacht): Ich glaube, ich habe schon genug über meine Mitspieler gesprochen. Konkurrenz ist einfach da, der FC Bayern hat sich gerüstet dieses Jahr – und das ist das Wichtigste. Am Ende soll der spielen, der gut trainiert und der Mannschaft helfen kann.
Wie sieht Ihr Plan aus, Stammspieler zu werden?

Shaqiri: Ich habe keinen Plan, aber eines ist klar: Ich will eine Verstärkung sein und nicht nur der Kleine aus der Schweiz.

Sie haben etwas Unbekümmertes an sich…

Shaqiri: Ja, ich war schon immer unbekümmert – auch bei Basel. Egal, gegen wen wir gespielt haben, ob gegen Manchester United oder den FC Bayern.

Wie haben Sie sich denn dann vergangenes Jahr nach dem 0:7 hier in München gefühlt?

Shaqiri: Das war schon komisch. Aber nach dem Spiel wusste ich ja auch, dass ich zu einer sehr guten Mannschaft gehe (lacht). Nein, diese Niederlage war wirklich sehr bitter!

Sie sind als kleiner Junge vom Kosovo nach Basel gekommen. Haben Sie noch eine Erinnerung daran?

Shaqiri: Nicht so richtig. Das war ja alles kurz nach meiner Geburt.

Alles, was Sie wissen, stammt aus Erzählungen?

Shaqiri: Ja, aber ich beschäftige mich schon damit. Ich verbringe dort jedes Jahr meine Ferien und besuche meine Familie, meine Verwandten im Kosovo.

Es schlagen zwei Herzen in Ihrer Brust?

Shaqiri: Ja, das ist schon geteilt. Ich bin in der Schweiz aufgewachsen, habe die Schweizer Kultur angenommen und lebe sie auch. Aber bei meinen Eltern lebe ich auch die kosovarische Kultur.

Was genau macht die aus?

Shaqiri: Die Mentalität der Leute ist sicher emotionaler als in der Schweiz. Ich denke, das ist das Entscheidende.

Wir haben mal ein paar Klischees über Schweizer zusammengetragen. Finden Sie sich dort wieder?

Shaqiri bekommt einen Fragebogen mit elf typischen Eigenheiten der Schweizer. Er füllt aus, was auch für ihn zutrifft (siehe oben).

Fazit Shaqiri: Ich versuche immer pünktlich zu sein, ich darf als Fußballer nicht zu viel Käse und Schokolade essen, Geld ist mir nicht allzu wichtig – obwohl ich tatsächlich gern schöne Kleidung einkaufe. Ich bin eher zurückhaltend, anders als auf dem Platz! Und ob ich in einem halben Jahr perfekt bairisch spreche? Oh, das wird schwierig (lacht)!


Quelle TZ
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 11/08/2012 06:30

Schweinsteiger vor Rückkehr ins Training
10.08.2012

Für die rund 500 Bayern-Fans, die am Freitagvormittag das Trainingsgelände des deutschen Rekordmeisters an der Säbener Straße besuchten, hatte sich das Kommen gelohnt. Kurzfristig wurden die Tore für die ursprünglich nicht öffentliche Übungseinheit geöffnet, so dass sie Arjen Robben, Franck Ribéry und Co. aus nächster Nähe bei der Arbeit bewundern konnten.

Sogar Bastian Schweinsteiger bekam sie zu Gesicht, der derzeit noch angeschlagene Vize-Kapitän legte eine kurze Laufeinheit ein, ehe er im Leistungszentrum sein individuell abgestimmtes Aufbauprogramm absolvierte. „Er hat in den letzten Tagen in der Reha gearbeitet“, sagte Trainer Jupp Heynckes über den Nationalspieler, der beim LIGA total! Cup in Hamburg einen „kleinen Rückschlag“ am zuletzt lädierten Sprunggelenk erlitten hatte.

Pizarro gegen BVB im Kader

„Es war nicht so gravierend“, fügte Heynckes an. Inzwischen sei der 28 Jahre alte Nationalspieler wieder „beschwerdefrei, er hat keine Schmerzen“, am Samstag soll er wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Ob Schweinsteiger am Sonntag zum Kader für den Supercup gegen Borussia Dortmund gehört, ließ Heynckes noch offen. „Da müssen wir erst sehen, wie weit er ist.“

Claudio Pizarro indes wird voraussichtlich gegen den amtierenden Meister und Pokalsieger zum FCB-Aufgebot gehören. Der Peruaner, der aufgrund einer muskulären Dysbalance über Probleme im Hüftbereich klagte, hat diese Woche wieder mit der Mannschaft trainiert. Allerdings stellte Heynckes klar, dass Pizarro „noch Defizite im Fitnessbereich“ habe. „Er hat noch ein Stück Arbeit vor sich, um hundertprozentig fit zu werden.“

Bei Rafinha 'sieht es sehr gut aus'

Auf dem Weg der Besserung befindet sich auch Rafinha. Drei Wochen nach seinem Bänderriss im Testspiel gegen den SSC Neapel kann der Brasilianer bereits auf dem Alter G - einem Laufband mit Gewichtsreduzierung - leichtes Lauftraining absolvieren. „Da sieht es sehr gut aus“, meinte Heynckes.

Auch David Alaba (Ermüdungsbruch) und Diego Contento (Haarriss im Fuß) machen Fortschritte. Während Contento bereits in der kommenden Woche die Krücken ablegen und sein Aufbauprogramm fortsetzen kann, muss sich Alaba noch zwei Wochen gedulden, ehe er sich der Gehhilfen entledigen kann.

Gute Neuigkeiten übermittelte Heynckes auch in Sachen Mario Gomez, der am vergangenen Dienstag am linken Sprunggelenk operiert wurde. „Es geht ihm relativ gut“, sagte der 67 Jahre alte Fußballlehrer über den FCB-Torjäger, der „keine Schmerzen mehr hat und mit der Physiotherapie begonnen hat.“ Gomez selber sei „sehr optimistisch“, was den Heilungsverlauf seiner Operation betreffe.


Quelle fcbayern.de
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Re: FC Bayern München - 12/08/2012 21:51

Neuer sagt Argentinien-Länderspiel ab

Bayern-Torhüter Manuel Neuer hat seine Teilnahme am Freundschaftsländerspiel am kommenden Mittwoch gegen Argentinien abgesagt. Der 26-Jährige zog sich beim 2:1-Erfolg im Supercup-Finale gegen Borussia Dortmund am Sonntagabend eine Beckenkammprellung zu und muss somit auf die erste Partie der DFB-Auswahl nach der Euro 2012 verzichten. Löw telefonierte noch am Abend mit Bundestrainer Joachim Löw und sagte ihm für das Prestigeduell mit dem zweimaligen Weltmeister ab.

Regensburg tankt Selbstvertrauen
Erstes Heimspiel, erster Sieg in der zweiten Liga! Der SSV Jahn Regensburg - in acht Tagen Gegner des FC Bayern im DFB-Pokal - hat vor eigenem Publikum den ersten Saisondreier eingefahren. Gegen den MSV Duisburg siegten die Oberpfälzer am Sonntag mit 2:0 (1:0). Knackpunkt der Partie vor 7.818 Zuschauern im Jahnstadion war die Rote Karte für Duisburgs Adli Lachheb in der 35. Minute. Christian Rahn nutzte den folgenden Strafstoß zur 1:0-Führung (36.), Regensburg ließ danach kaum mehr etwas anbrennen. In der zweiten Halbzeit sorgte Francky Sembolo (60.) für die Entscheidung. Wenig später musste mit Kevin Wolze (Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels) ein weiterer Duisburger vorzeitig vom Platz.

Alaba erhält 'Goldenes k'
Auszeichnung für David Alaba vor dem Anstoß des DFL Supercups zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Der Linksverteidiger des deutschen Rekordmeisters, der wegen eines Ermüdungsbruchs im Mittelfuß derzeit verletzt zuschauen aus, wurde vor der Partie das Goldene K des Fachmagazins kicker überreicht. Bei der alljährlichen Fanumfrage wählten unglaubliche 51,5 Prozent für den 20 Jahre alten Österreicher zum Newcomer der vergangenen Bundesliga-Saison.

U19: Dreifacher Friesenbichler zum Auftakt
Einen Tag nach der U17 ist auch die U19 des FC Bayern erfolgreich in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Beim FC Augsburg gewann das Team von Marc Kienle, der sein Debüt auf der FCB-Trainerbank feierte, am Sonntag mit 4:1 (1:1). Spieler des Tages war dabei Stürmer Kevin Friesenbichler, dem ein Dreierpack (43., 88./Foulelfmeter, 90.+3) gelang. Den vierten Bayern-Treffer erzielte Sebastian Mrowca. Vor 350 Zuschauern in Augsburg waren zunächst die Gastgeber durch René Heugel (9.) in Führung gegangen. Abe der 49. Minute spielte der Aufsteiger in Unterzahl, da Defensivspieler Raphael Framberger wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz musste.

Quelle FCB.de
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Re: FC Bayern München - 12/08/2012 21:54

Bayern gewinnt den Supercup

Der erste Titel der Saison geht nach München! Mit einem 2:1 (2:0)-Erfolg gegen Meister Borussia Dortmund sicherte sich der FC Bayern am Sonntagabend den Supercup, kann sich mit vier Supercup-Erfolgen nun Rekord-Supercupsieger nennen und tankte Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben in DFB-Pokal und Bundesliga.

Vor der Supercup-Rekordkulisse von 69.000 Zuschauern in der Allianz Arena stellten die Bayern in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg. Mario Mandzukic mit seinem ersten Pflichtspieltor im FCB-Trikot (6.) und Thomas Müller (11.) belohnten den Rekordmeister für eine Leistung fast ohne Fehl und Tadel. Im zweiten Durchgang warf der BVB alles nach vorne und kam durch Robert Lewandowski (75.) noch einmal heran. Am ersten Bayern-Sieg gegen Dortmund nach zuletzt fünf Niederlagen änderte sich aber nichts mehr.


Die Aufstellung:
Zwei Wochen vor dem ersten Bundesligaspiel musste Jupp Heynckes auf zahlreiche Spieler verzichten. Mario Gomez, David Alaba, Rafinha und Diego Contento fehlten verletzt, auch Bastian Schweinsteiger gehörte nicht zum Aufgebot. Der FCB-Vizekapitän, der zuletzt wegen Sprunggelenksproblemen pausierte, hatte zwar das Abschlusstraining mit der Mannschaft absolviert, Heynckes wollte jedoch kein Risiko eingehen und schonte seinen Mittelfeldchef.

Auf der Doppelsechs wurde Schweinsteiger daher von Toni Kroos neben Luiz Gustavo vertreten. Vor Manuel Neuer im Tor verteidigten Jérôme Boateng und Dante innen, Philipp Lahm (rechts) und Emre Can (links) außen. Letzterer feierte sein Startelfdebüt in einem Pflichtspiel für den FC Bayern. In der Offensive agierte Mario Mandzukic als Stoßstürmer vor der Dreierreihe aus Franck Ribéry, Thomas Müller und Arjen Robben.

Fast in Bestbesetzung liefen die Dortmunder in der Allianz Arena auf. Sebastian Kehl und Sven Bender fehlten verletzt, Mario Götze saß nach zweiwöchiger Verletzungspause erstmals wieder auf der Bank. Der frisch gebackene Fußballer des Jahres Marco Reus stand in der Startformation.


Der Spielverlauf:
Die ersten paar Minuten in der Allianz Arena gehörten der Borussia, dann nahm der FC Bayern das Heft in die Hand, suchten mit Tempo den Weg zum gegnerischen Tor und schlug gleich eiskalt zu. Mandzukic (6.) und Müller (11.) brachten den FCB früh mit 2:0 in Führung.

Danach kontrollierten die Bayern die Partie. Geordnet und kompakt agierten die Münchner in der Defensive, gingen bissig in die Zweikämpfe und ließen Dortmund so nicht zur Entfaltung kommen. Mit schnellen Kombinationen und Tempogegenstößen beschäftigten sie die Gäste zudem in der Defensive. Zur Pause stand es verdient 2:0 für die Hausherren.

Mit frischem Mut kamen die Dortmunder aus der Kabine. Die Gäste agierten nun schneller und zielstrebiger nach vorne und kamen zu ersten Möglichkeiten. Die beste davon vergab Lewandowski in der 67. Minute. Mit der Einwechslung von Götze (64.) und Julian Schieber (71.) versuchte BVB-Coach Jürgen Klopp das Angriffsspiel seiner Mannschaft zusätzlich zu befeuern - und tatsächlich gelang Lewandowski der Anschlusstreffer (75.).

Bis zum Schlusspfiff drängten die Gäste nun auf den Ausgleich, doch die Bayern stemmten sich dagegen und erkämpften sich am Ende den ersten offiziellen Titel seit zwei Jahren.


Die Highlights:
4. Minute: Mandzukic flankt von rechts und Müller köpft am ersten Pfosten gefährlich aufs Tor! Subotic fälscht den Ball zur Ecke ab.
6. Minute: 1:0! Ribéry flankt von links mit dem rechten Außenrist, in der Mitte kommen Subotic und Hummels nicht an den Ball, dahinter lauert Mandzukic und trifft flach ins lange Eck!
8. Minute: Mandzukic kommt halbrechts zum Schuss, Schmelzer fälscht knapp über das Tor ab.
11. Minute: 2:0! Ein klasse Treffer! Luiz Gustavo erobert in der eigenen Hälfte den Ball und leitet den Konter ein. Mandzukic passt genau in den Lauf von Robben, der auf und davon ist, Weidenfeller umkurvt, aber am Pfosten scheitert - den Abpraller nagelt Müller unter die Latte.
36. Minute: Nach einem Kroos-Freistoß springt der Ball im Strafraum zu Müller, der sofort schießt - über das Tor. Der Schiedsrichter hatte aber ohnehin eine Abseitsstellung gepfiffen.

48. Minute: Erste Chance der Partie für Dortmund! Nach einem Eckball kommt Robert Lewandowski zum Kopfball - Neuer pariert mit den Fäusten.
52. Minute: Reus schießt aus 16 Metern direkt aufs Tor - einen halben Meter vorbei.
54. Minute: Freistoßflanke von Reus und in der Mitte kommt Hummels zum Kopfball - klar am Tor vorbei.
64. Minute: Fernschuss von Gustavo - über das Tor.
65. Minute: Auch Robben versucht es aus der Distanz - Weidenfeller lenkt den Ball mit einer Hand um den Pfosten!
67. Minute: Fast der Anschlusstreffer! Nach Rückgabe von Reus verfehlt Lewandowski aus fünf Metern das Tor. Der Ball kullert am langen Pfosten vorbei.
75. Minute: Jetzt ist es passiert! Lewandowski trifft mit einem gezielten Flachschuss aus 17 Metern ins lange Eck. Neuer streckt sich vergeblich - 1:2.
78. Minute: Schieber schießt aus halblinker Position - knapp am langen Pfosten vorbei!
82. Minute: Götze kommt im Strafraum zum Schuss! Dante fälscht den Ball ab - genau in die Arme von Neuer!
83. Minute: Robben setzte sich rechts im Strafraum durch und schießt aus spitzem Winkel! Weidenfeller pariert mit den Beinen!


SPIELSTATISTIK

FC Bayern - Borussia Dortmund 2:1 (2:0)

FC Bayern
Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Can (70. Badstuber) - Gustavo, Kroos - Robben (86. Shaqiri), Müller, Ribéry (81. Tymoshchuk) - Mandzukic

Ersatz: Starke, Van Buyten, Weiser, Pizarro


Borussia Dortmund
Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan, Leitner (64. Götze) - Blaszczykowski (71. Schieber), Reus, Großkreutz (64. Perisic) - Lewandowski

Schiedsrichter: Weiner (Giesen)

Zuschauer 69.000 (ausverkauft)

Tore:
1:0 Mandzukic (6.)
2:0 Müller (11.)
2:1 Lewandowski (75.)

Gelbe Karten: Gustavo, Can, Mandzukic, Robben / Schmelzer


Quelle FCB.de
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Re: FC Bayern München - 13/08/2012 07:18

HAPPY BIRTHDAY

'Der beste Arzt der Welt'
Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt wird 70

Für Jupp Heynckes ist er „ein Phänomen“, Lothar Matthäus bescheinigte ihm „Radarfinger“ und der frühere Bayern-Trainer Dettmar Cramer nannte ihn einen „Glücksfall für den deutschen Fußball“. Die Rede ist von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, seit 35 Jahren Vereinsarzt des FC Bayern und vielleicht sogar der führende Sportmediziner weltweit. Am Sonntag feiert Müller-Wohlfahrt seinen 70. Geburtstag.

„Er ist ein Phänomen als Arzt und als Mensch. Er ist Tag und Nacht für uns da. Er übt seinen Beruf mit einer Leidenschaft aus, das ist keine Arbeit für ihn“, sagte Bayern-Trainer Jupp Heynckes unlängst über den weltweit anerkannten Mediziner, der bei den Heimspielen und Champions-League-Partien des Rekordmeisters stets an seiner Seite sitzt. „Er ist einzigartig, ich mag ihn und muss ganz ehrlich sagen, ich hoffe, dass er uns noch lange erhalten bleibt und dass er gesund bleibt.“

Vom ersten Tag an Spaß

Als jüngster von drei Brüdern wurde Müller-Wohlfahrt am 12. August 1942 im ostfriesischen Leerhafe geboren. Von seinem Vater, einem Pastor, wurde er streng erzogen, „preußisch“, wie es der ehemalige Mehrkämpfer („Ich habe jeden Tag zwei Stunden trainiert“) gerne ausdrückt. Sein Vater war auch gegen das Medizin-Studium, das verbiege den Charakter, sagte er.

Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt wird 70
Vergrößerung

Nach dem Tod seines Vaters studierte er dann doch Medizin und promovierte 1971 in Berlin, wo er ab 1975 als Mannschaftsarzt von Hertha BSC tätig war. „Ich hatte vom ersten Tag an Spaß an diesem Job“, blickt Müller-Wohlfahrt im Bundesliga Magazin auf seine Anfänge zurück und erinnert sich: „Verbandsmaterial wurde nach Gebrauch gewaschen und wiederverwendet.“ Damals habe die Sportmedizin bei weitem nicht den Stellenwert gehabt wie heute.

Namhafte Patienten

Im April 1977 siedelte Müller-Wohlfahrt nach München um, wo er auf Initiative des damaligen Trainers Dettmar Cramer fortan die Spieler des FC Bayern betreute. „Ich bin überzeugt, dass ich es nirgendwo besser antreffen konnte als beim FC Bayern“, sagt Müller-Wohlfahrt heute. Seit 1995 zeichnet er zudem für die medizinische Betreuung der deutschen Nationalmannschaft verantwortlich.

So lang wie seine Karriere ist auch die Liste seiner namhaften Patienten. Neben zahlreichen Fußballspielern aus dem In- und Ausland schwören auch viele, viele andere Athleten seit Jahren auf die „magischen Fähigkeiten“ (Süddeutsche Magazin) Müller-Wohlfahrts. Ob Weltklasse-Golfer José Maria Olazabal, die ehemaligen Tennis-Größen Boris Becker und Ivan Lendl, Skispringer Sven Hannawald, Eiskunstläuferin Katarina Witt oder Schwimmerin Franziska van Almsick.

Mit den Fingern sehen

„Der Doktor ist ein ganz großer Mann. Er hat einen tollen Job gemacht. Er ist der beste Arzt der Welt“, sagte erst vor Wochenfrist 100-Meter-Weltrekordler Usain Bolt nach dem Gewinn der olympischen Goldmedaille. Der Jamaikaner hatte sich vor den Spielen in London von Müller-Wohlfahrt behandeln lassen. „Er hat großen Anteil an meinem Erfolg. Ein Stück dieser Medaille geht auch nach Deutschland“, so Bolt, der auch über die 200-Meter-Distanz souverän Olympiasieger wurde.

„Im Fußball gibt es Lionel Messi, in der Medizin Dr. Müller Wohlfahrt“, hob auch FCB-Abwehrspieler Daniel van Buyten den Stellenwert von Mull, wie Müller-Wohlfahrt von seinen Patienten liebevoll genannt wird, hervor. Seine größte Fähigkeit ist wohl, Verletzungen mit seinen Händen zu ertasten und das Ausmaß aufgrund seines großen Erfahrungsschatzes einschätzen zu können. „Ich tauche quasi in den Muskel ein“, beschrieb er im SZ-Magazin seine Herangehensweise: „Ich sehe mit den Fingern.“

Intuition, Hingabe, Freude

Eine Gabe sei diese Fähigkeit keinesfalls, stellte Müller-Wohlfahrt klar. Vielmehr habe er sich diese „durch unendliches, ausdauerndes Üben“ angeeignet. „Es gehören Intuition und Hingabe dazu. Sie müssen Freude daran haben. Und es muss für sie eine Herausforderung sein, jeden Tag“, erklärte er. „Ich liebe meinen Beruf. Das ist für mich wie eine Gnade: ich denke manchmal, das habe ich mir gar nicht selbst zuzuschreiben, das ist meine Schicksal, das soll ich so machen.“

Dabei macht Mull keinen Unterscheid zwischen Leistungs- und Hobbysportlern. „Sie bekommen genau die gleiche Behandlung. Wenn jemand zu mir kommt. ist er ein Mensch wie jeder andere, dann benötigt er Hilfe, dann darf es keinen Unterschied geben.“ Seine Kassenzulassung hat er allerdings schon vor langer Zeit abgegeben. „Gesetzliche Krankenkassen sehen meine Behandlungsweise als zu aufwändig an“, berichtet er im Bild-Interview.

100 Meter in elf Sekunden


Gute Erbanlagen, eine ausgewogene Ernährung, ein gesunder Schlaf und regelmäßige Bewegung haben, neben dem rastlosen Einsatz für seine Patienten, „Dr. Feelgood“ (Sunday Times) offenbar jung und in Form gehalten. Wenn ein Spieler des FC Bayern oder der DFB-Auswahl verletzt am Boden liegt und Müller-Wohlfahrt auf den Rasen sprintet, hängt er den Physiotherapeuten an seiner Seite immer noch ab. „Die 100 Meter konnte ich mal in 11,0 laufen.“

Ein Karriere-Ende ist für den Mann mit den „Radarfingern“ (Lothar Matthäus) nicht in Sicht. „Ich lebe einen Traum“, ist der Jubilar, der von sich selbst sagt, er sei „getrieben. Immer vorwärts“, auch nach 40 Jahren Berufserfahrung „jeden Tag dankbar, dass ich dieses Leben führen darf. Mit all der Arbeit. Mit allem – so wie es ist.“ An seinem Ehrentag, wenn der FC Bayern im Supercup auf Borussia Dortmund trifft, wird er allerdings nicht auf der Bayern-Bank sitzen. Er feiert in aller Ruhe mit der Familie im Urlaub in Südfrankreich. In diesem Sinne: Bon anniversaire.

Quelle FCB.de


hand017 auf die nächsten 70 daumenhoch
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 17/08/2012 20:49

Herzliches Willkommen in München Hr. Martinez peace




Quelle = directupload.net
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 17/08/2012 20:51

Ausnahmezustand beim Training
Rund 4.000 Fans lassen FCB-Stars staunen
17.08.2012

Konzentriert stapfte Jupp Heynckes am Freitagmorgen aus der Kabine in Richtung Trainingsplatz. Seine Blicke waren zum Boden gerichtet. Dann vernahm der Coach des FC Bayern plötzlich Lärm, er schaute nach vorne. Sein Kommentar: „Boahh! Haben wir heute ein Spiel?“ 69.000 Fans, die in die Allianz Arena passen, waren es zwar nicht, die sich am Freitag beim öffentlichen Training des FC Bayern versammelten. Aber auch rund 4.000 ließen Trainer und Spieler des Rekordmeisters staunen. Der FCB, ein gern besuchtes Ausflugsziel in der Ferienzeit!

„Was ist denn hier los?“, fragte Holger Badstuber. Und Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger berichtete FCB.tv: „Das ist schon enorm und nicht selbstverständlich. Es freut uns sehr, wenn so viele Fans kommen.“ Da mache das Training noch mehr Spaß, so der Nationalspieler weiter. Sogar die Plakate wurden von den Zäunen entfernt, um die Kapazität zu erhöhen. Diejenigen, die etwas zu spät kamen und keinen Zutritt mehr zum Trainingsplatz erhielten, bewunderten auf Platz zwei die Einheit der drei Torhüter Manuel Neuer, Tom Starke und Maximilian Riedmüller.

Neuer, der zuletzt wegen einer Beckenkammprellung kürzer getreten war, absolvierte die komplette Einheit ohne Probleme. Auf Platz 1 sahen die Fanscharen 15 Profis, die bei sommerlich heißen Temperaturen „überragend“ (Heynckes) trainierten - mit Leidenschaft, vollem Einsatz und Spielfreude. „Das zeigt, dass wir motiviert und bereit sind für das Pokalspiel“, berichtete der Coach.

Nicht dabei waren drei Tage vor der Partie in Regensburg die Verletzten Mario Gomez, David Alaba, Diego Contento sowie der leicht angeschlagene Daniel van Buyten (muskuläre Probleme). Die beiden Brasilianer Dante und Rafinha absolvierten währenddessen Lauftraining. Dante, dem in den vergangenen Tagen seine Wade zu schaffen machte, steht vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining. „Ich fühle mich gut“, erklärte der Neuzugang. Rafinha befindet sich nach seinem Bänderriss im Aufbautraining. Er strahlte nach seiner Einheit - genau wie die zahlreichen Kinder, die ein Autogramm ihrer Stars ergatterten.


Quelle fcbayern.de
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 17/08/2012 20:55

'Ich bin überwältigt'
FCB-Familie lässt Müller-Wohlfahrt hochleben
17.08.2012



Die ganze FCB-Familie hatte sich versammelt. Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Paul Breitner, Bulle Roth, Katsche Schwarzenbeck, das Präsidium mit Uli Hoeneß, Dr. Fritz Scherer und Bernd Rauch, der Vorstand mit Karl-Heinz Rummenigge, Karl Hopfner, Matthias Sammer und Andreas Jung, die komplette Mannschaft und der Betreuerstab um Chefcoach Jupp Heynckes. Vom DFB waren zudem Präsident Wolfgang Niersbach und Teammanger Oliver Bierhoff gekommen. Alle waren da, nur um ihn zu ehren: Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.

Der FC Bayern hatte am Donnerstagabend ins Seehaus im Englischen Garten geladen, um seinen Vereinsarzt zu seinem 70. Geburtstag gebührend hochleben zu lassen. 190 Gäste stießen dort bei einer familiären und entspannten Feier auf Mull an. „Ich bin überwältigt von diesem wunderschönen, wunderbaren Fest, das der Verein mir gewidmet hat“, sagte der Jubilar in seiner Ansprach, in der er sich bei seiner Frau und seinen beiden Kindern bedankte. „Die Familie gibt mir Kraft.“
Aber auch der FC Bayern sei „eine Triebfeder“ für ihn, erzählte Müller-Wohlfahrt, „ich spüre, dass man mir vertraut. Das ist das Größte, was ich im Berufsleben haben kann.“ Angetrieben werde er aber auch von der Mannschaft. „Wenn ich sehe mit welcher Willensstärke, mit welchem Einsatz, mit welcher Hingabe, mit welcher Freude die Spieler trainieren und ihre Spiele bestreiten, reißen sie mich förmlich mit.“

FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge würdigte Müller-Wohlfahrt, der „seit 35 Jahren, also genau sein halbes Leben lang“ in Diensten des FC Bayern steht, als eine der wichtigsten Personen im Verein. „Er hat zwar nie ein Tor für uns geschossen, aber unendliche viele Tore und Erfolge erst möglich gemacht. Es gibt Menschen, die ergreifen einen Beruf. Und es gibt Berufe, die ergreifen einen Menschen. So ist es bei Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Wenn man mich nach einem Menschen fragt, der völlig in seiner Profession aufgeht, der bei seiner Arbeit das vollkommende Glück ausstrahlt, dann ist es Mull.“

Dass von Müller-Wohlfahrts Fachwissen nicht nur der FC Bayern profitiert, hob Niersbach hervor. „Du hast dir ein unglaubliches Vertrauen erworben, dergestalt, dass andere Vereine ihre Spieler selbst dann zu dir geschickt haben, wenn ein Spiel gegen den FC Bayern bevorstand. Da ist ja die Versuchung groß, einen Spieler eines anderen Vereins nicht optimal zu behandeln. Das kam für dich nicht in Frage, lieber Mull, das kam aber auch für den FC Bayern nicht in Frage“, sagte der DFB-Präsident, „es ist eine großartige Sache, dass ihr, Uli, Karl-Heinz, Karl, es ausdrücklich gestattet habt, die Fähigkeiten eures Mediziners auch für andere bereitzustellen.“

Bis halb zwei Uhr nachts wurde im Seehaus gefeiert. Zu essen gab es Hühnerleber mit Erbsenpüree, Fischcarpaccio, Saltimbocca und ein Dessertbuffet. Anstelle von Geschenken hatte sich Müller-Wohlfahrt Spenden für die Landesschule für Körperbehinderte gewünscht. Vom FC Bayern und dem DFB gab es trotzdem kleine Präsente. Müller-Wohlfahrt sei einfach „ein außergewöhnlicher Mensch“, sagte Niersbach, „großes Kompliment für dein Lebenswerk, das noch lange nicht vorbei ist!“

Quelle fcbayern.de
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 19/08/2012 14:29

Heute mal eine kleine Vorstellung der Trainer ab U19 des FCB:
(Vor allem deswegen, da man ansonsten von ihnen nicht so viel kennt)

FC Bayern München U19: Marc Kienle
TW-Trainer = Walter Junghans



1.Saison beim FC Bayern München, davor war er Jugendleiter beim VFB Stuttgart. Zuvor trainierte der 39-Jährige die U 19 und die U 17 der Schwaben. Der frühere U-21-Nationalspieler (2 Partien) und Bundesliga-Profi (72 Spiele, 7 Tore) folgt damit auf den bisherigen U-19-Trainer Kurt Niedermayer


FC Bayern München U17: Marcus Sorg
TW-Trainer = Uwe Gospodarek u. Walter Junghans



1.Saison beim FC Bayern München, davor bekanntlicherweise beim SC Freiburg unter Vertrag bei den Profis. Er gilt als einer der besten Trainer für Jugendmannschaften.


FC Bayern München U16: Sebastian Dremmler
TW-Trainer = Uwe Gospodarek



Sebastian Dremmler ist der Sohn von Chef-Scout Wolfgang Dremmler. Sebastian ist schon seit Jahren einer der Jugendtrainer des FCB.
Posted By: ZeuSinatoR

Re: FC Bayern München - 15/09/2012 11:25

Stars plagen Oberschenkelprobleme

Ribery und Robben fallen gegen Mainz aus

Bayern München muss im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am Samstagnachmittag auf seine beiden Superstars Franck Ribery und Arjen Robben verzichten.

Beide hatten sich im Abschlusstraining am Freitag verletzt und mussten die Einheit vorzeitig beenden. Trainer Jupp Heynckes möchte kein Risiko eingehen und verzichtet gegen Mainz auf die die beiden Flügelspieler.

Während Arjen Robben Probleme mit dem rechten Oberschenkel hat, zwickt beim Franzosen Ribery der linke. Xherdan Shaqiri und Toni Kroos werden voraussichtlich in die Mannschaft rücken.

spox.com
Posted By: Tuerkei Experte

Re: FC Bayern München - 07/11/2012 17:33

Die auswärtsspiele von Bayern sind ja immer ausverkauft. Es gibst da eine Sache die mich interessiert. Seit wann sind die Spiele auswärts ausverkauft? Seit 2007 sind ja alle heim- sowohl auswärtsspiele ausverkauft! Ich glaube aber diese "Serie" auswärts ist viel länger. Ich habe gegoogelt aber über diese auswärts-serie nichts gefunden.

Ich kann mich an ein Spiel erinnern, VFB Leipzig - Bayern München. Das war im Jahre 1993. Damals hatte ja Leipzig ein riesiges Stadion mit 100 K Fassungsvermögen. Ich dachte dieses Spiel könnte nicht ausverkauft gewesen sein. Dann hab ich nachgeforscht und erfahren, das das Stadion renovierfähig war, und deswegen nuR 37 k Zuschauer zugelassen waren. Also auch dieses auswäRtsspiel war ausverkauft.
WahRscheinlich liegt das nicht ausverkaufte away spiel noch viel länger zuRück ups
Das ist ganz bestimmt einzigartig auf der Welt.

Wenn ich mal mehr Zeit habe, werde ich mal die einzelnen Bayern Spiele abklappern.
Posted By: toubi

Re: FC Bayern München - 07/11/2012 17:46

Obs einzigartig ist oder nicht... hmmm, kann sein, auch weil es in vielen Ländern nicht diese stark gesprägte Auswärtsfahrerkultur wie in D gibt.

Ansonsten... in der CL, irgendein Vorrundenspiel in Italien oder so wirds bestimmt geben, in der Liga. Joa, liegt vermutlich ein paar Tage her, garnicht mal so unwahrscheinlich, dass es noch vor dem Boom nach der WM 06 liegt.


Die Heimspiele sind ja erst gut besucht seit eben diesem Boom und dem neuen Stadion. Im alten Olympiastadion wurde ja noch oft genug vor einer handvoll Leute gespielt. wink
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 07/11/2012 18:10

Original geschrieben von: toubi


Die Heimspiele sind ja erst gut besucht seit eben diesem Boom und dem neuen Stadion. Im alten Olympiastadion wurde ja noch oft genug vor einer handvoll Leute gespielt. wink


Mein lieber Toubi, da bisst du wohl beim falschen Verein gewesen rofl
Die letzten 4-5 Jahre im Olympiastadion waren allesamt gut besucht. Ob die jetzt ausverkauft waren k.A. aber man bekahm die Karten allemal schon so schwer wie jetzt auch.

Wenn du den DFB-Pokal dazuzählst, ist es noch gar nicht so lange her, dass es nicht ausverkauft war. Z.B. gegen Ingolstadt vor 1-2 Jahren war es nicht ausverkauft ( Glaub es war an einem Mittw od. Dienstag und Ingolstadt war der Gegner wenn ich mich recht erinnere)
Posted By: toubi

Re: FC Bayern München - 07/11/2012 18:18

Ich hab auch nicht geschrieben, dass es immer so ist, sondern, dass sowas durchaus auch mal vorkam.

Das war natürlich auch etwas übertrieben, aber ich kann mich auch an Spiele erinnern, unter der Woche, wo sich vielleicht 20-30k zusammengefunden haben wink

Was für heutige Verhältnisse natürlich nichts ist.


Fussballdaten.de, da lässt sich sowas ganz gut nachverfolgen, da sind die Zuschauerzahlen mit angegeben.

Einfach mal per Zufall aus der Luft gegriffen ein Beispiel:

http://fussballdaten.de/championsleague/2003/vorrunde/gruppeg/bmuenchen-lens/

Oder hier aus der Saison 03/04 in der Bundesliga.

http://fussballdaten.de/bundesliga/2004/19/bmuenchen-hannover/
Posted By: Tuerkei Experte

Re: FC Bayern München - 08/11/2012 20:37

Also ich habs gefunden, liegt doch nicht so lange zurück wie ich dachte.

Es war am 7. Feb 2006, beim Spiel bei Hertha Berlin. Es waren 72.940 Zuschauer anwesend (laut Kicker). Kapazität beträgt 74.244 Zuschauer. Dieser 7. Feb. war ein Dienstag, am Wochenende wärs sicher ausverkauft.
Seit 6,5 Jahren jedes auswärts-spiel ausverkauft ist aber auch nicht so schlecht.
Posted By: ZeuSinatoR

Re: FC Bayern München - 17/11/2012 13:14

4 Neue im Spiel gegen Nürnberg
Heynckes rotiert
Ribery, Lahm, Martinez und Badstuber nicht in der Startelf

Auf der linken Seite ersetzt Xherdan Shaqiri, den zuletzt angeschlagenen Super-Star Frank Ribery. Zudem darf Daniel van Buyten in der Innenverteidigung von Beginn an ran. Der Belgier, der im vergangenen Spiel gegen Frankfurt eingewechselt wurde, rutscht für Holger Badstuber (Trainingsrückstand) in die Startelf.

Als rechter Verteidiger wird Philip Lahm geschont und durch den Brasilianer Rafinha ersetzt. Auf der Sechser-Position kommt Anatoli Timotschtschuk ins Bayern-Team.

bild.de
Posted By: ZeuSinatoR

Re: FC Bayern München - 01/12/2012 19:40

FC Bayern bestätigt via "Twitter"
Kreuzbandriss bei Holger Badstuber

Der FC Bayern München wird mehrere Monate auf Holger Badstuber verzichten müssen. Der Innenverteidiger hat sich am frühen Samstagabend im Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund einen Kreuzbandriss zugezogen.



Dies bestätigte der Verein via "Twitter". Badstuber hatte sich im ersten Durchgang im Zweikampf mit Mario Götze unglücklich das Knie verdreht und musste sofort ausgewechselt werden. Eine derartige Verletzung kommt in der Regel einer Ausfallzeit von einem halben Jahr gleich.

Für den 23-Jährigen kam nach 37 Spielminuten Nationalmannschaftskollege Jerome Boateng in die Partie.

spox.com
Posted By: toubi

Re: FC Bayern München - 03/12/2012 11:37

@TE

Bayern-Spiel zum 200. Mal in Serie ausverkauft

Beim Spiel des FC Bayern gegen Borussia Dortmund war zum 200. Mal in Folge ein Spiel der Münchner in der Bundesliga ausverkauft. Seit über fünf Jahren ist die Allianz-Arena bei jeder Partie voll besetzt, zudem wurden auch alle Tickets für die Auswärtsspiele an die Fans gebracht.

Das letzte Spiel des Rekordmeisters, das nicht vor vollem Haus stattfand, war das 0:0 gegen den VfL Bochum am 30. Januar 2007, wie der Club auf seiner Website mitteilt. Damals waren die Bayern nicht auf Titelkurs und konnten nur knapp 60.000 Zuschauer in der Allianz Arena begrüßen

http://www.stadionwelt.de/sw_stadien/ind...7&bild_nr=1
Posted By: ZeuSinatoR

Re: FC Bayern München - 04/01/2013 13:00

Bayern verpflichten Kirchhoff

München - Der FC Bayern München hat den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit unter Dach und Fach gebracht: Jan Kirchhoff wechselt im Sommer ablösefrei vom 1. FSV Mainz 05 zum Rekordmeister und erhält dort einen Vertrag bis 2016.

Das bestätigte Sport-Vorstand Matthias Sammer am Freitag im Trainingslager in Katar. "Wir freuen uns sehr, dass wir diesen hochtalentierten deutschen U-21-Nationalspieler verpflichten konnten und er diese Herausforderung beim FC Bayern annimmt", sagte der Europameister von 1996.

Kirchhoff, der sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld spielen kann, hat bislang 51 Bundesliga-Spiele auf dem Konto. Für das U-21-DFB-Team war der gebürtige Frankfurter 17 Mal aktiv. Kirchhoff steht bei Mainz seit 2008 unter Vertrag. Der Kontrakt läuft im Sommer aus.

Die Bayern haben derzeit in Dante, Holger Badstuber, Jerome Boateng und Daniel van Buyten vier Innenverteidiger im Kader. Der Vertrag des 34 Jahre alten van Buyten läuft zum Saisonende aus.

bundesliga.de
Posted By: ZeuSinatoR

Re: FC Bayern München - 16/01/2013 16:05

Bundesliga-Sensation! Bayern holt Guardiola
Trainer Heynckes geht zum Saisonende ++ Der Neue gewann zwei Mal die Champions League und trainierte Weltfußballer Messi

PAUKENSCHLAG! BAYERN MÜNCHEN HOLT PEP GUARDIOLA!

Eigentlich wollten sich die Bayern mit der Klärung der Trainerfrage noch Zeit lassen. Doch jetzt ging alles ganz schnell...

Nach BILD.de-Informationen wird Pep Guardiola (41) neuer Trainer bei den Bayern – er erhält einen Vertrag bis 2016!

Der Ex-Barcelona-Coach wird im Sommer Nachfolger des erfolgreichen Jupp Heynckes (67) – dessen Vertrag läuft aus. Nachdem Heynckes vor Weihnachten angedeutet hatte, dass er möglicherweise aufhört, hat Bayern sich nach einer Alternative umgesehen.

Guardiola soll mit Bayern ähnlich erfolgreich spielen, wie er es mit seinem Ex-Klub Barca machte: In vier Jahren holte er mit den Katalanen 14 Titel, unter anderem die Champions League 2009 und 2011. Im Sommer 2012 hatte er den FC Barcelona verlassen, sich eine Auszeit genommen.

Noch vor dem Rückrundenstart gegen Greuther Fürth stellen die Bayern damit die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft über diese Saison hinaus. Unter Heynckes sind sie in allen drei Wettbewerben auf Titelkurs.

bild.de
Posted By: ZeuSinatoR

Re: FC Bayern München - 25/01/2013 19:05

München: Im Sommer ist Schluss für den 42-Jährigen
Scholl: Experte statt Trainer

Wenn Pep Guardiola im Sommer seine Arbeit bei der ersten Garnitur des FC Bayern als Nachfolger von Jupp Heynckes aufnimmt, dann wird die Reserve der Münchner nicht mehr von Mehmet Scholl betreut. Der 42-Jährige stellt seinen Posten als Trainer der "kleinen" Bayern zur Verfügung, um in Zukunft einem Interessenskonflikt aus dem Weg zu gehen.

Jüngst fiel bei der Besetzung des Trainerpostens des FC Bayern im engeren Umfeld des Vereins auch der Name des ehemaligen Nationalspielers, der derzeit für die U23 der Münchner verantwortlich zeichnet. Doch nach der Saison wird Scholl weder beim Bundesliga-Team, wo Guardiola künftig das Sagen hat, noch bei der Regionalliga-Mannschaft auf der Bank sitzen. Er hört auf, um sich ganz seinem zweiten Job als TV-Experte bei der ARD widmen zu können. "Ich habe meinen Entschluss schon vor zwei Wochen unserem Präsident Uli Hoeneß mitgeteilt", ließ Scholl in der "Süddeutschen Zeitung" (Samstags-Ausgabe) wissen

"Diesen Interessenskonflikt habe ich völlig falsch eingeschätzt", so der einst filigrane Mittelfeldspieler, der sowohl als Trainer für Bayern II als auch als ARD-Experte tätig war. Seine Fernseh-Kritik bei Länderspielen an Münchner Nationalspielern wie Mario Gomez war im Verein nicht gut angekommen. Hoeneß hatte Scholl schon im vergangenen September nahegelegt, sich für einen der beiden Jobs zu entscheiden. "Ich werde jetzt auf jeden Fall mal meinen TV-Vertrag bis 2014 erfüllen", erklärte Scholl.

Der hatte nach seinem Karriereende 2007 ab 2008 die U 13 des FC Bayern trainiert und übernahm 2009 die zweite Mannschaft. 2010 nahm er sich eine Auszeit, um seit 2012/13 wieder als Coach der Regionalligamannschaft zu fungieren. FCB II steht derzeit auf Rang vier der Regionalliga Bayern, mit einem Rückstand von acht Zählern auf Tabellenführer FV Illertissen.

kicker.de
Posted By: ZeuSinatoR

Re: FC Bayern München - 09/02/2013 10:33

Badstuber verlängert bis 2017

Rekordmeister Bayern München hat den Vertrag mit Nationalspieler Holger Badstuber vorzeitig bis 2017 verlängert. Bereits während der Woche hatten sich beide Parteien auf einen Verbleib des 23 Jahre alten Innenverteidigers über 2014 hinaus geeinigt.

"Es ist immer etwas Besonderes, die Unterschrift setzen zu dürfen - besonders bei so einem Verein. Ich bin sehr froh darüber", sagte Badstuber, der nach seinem am 2. Dezember 2012 im Heimspiel gegen Meister Borussia Dortmund (1:1) erlittenen Kreuzbandriss täglich mehrere Stunden im Reha-Bereich arbeitet. Badstuber sei "ein sehr wichtiger Spieler. Wir sehen in ihm einen sehr wichtigen Bestandteil", hatte Sportvorstand Matthias Sammer schon in den vergangenen Tagen betont.

Badstuber spielt bereits seit 2002 für den FC Bayern. Zu Beginn der Saison 2009/10 schaffte er den Sprung ins Profiteam, wurde zur Stammkraft und debütierte in der Nationalmannschaft, in der inzwischen 30 Mal zum Einsatz kam. Bisher hat Badstuber 101 Bundesligaspiele für den aktuellen Bundesliga-Tabellenführer absolviert.

bundesliga.de
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 08/04/2013 11:49

Schri für das Rückspiel der ChamLeague steht fest. Ich weis zwar nicht was sich die UEFA da denkt, aber entweder derjenige hat etwas gegen uns oder er war total zugedröhnt.
Im möglichen HF könnte man wenn es ganz blöd läuft auf 3, ja genau auf 3 Spanische Mannschaften treffen und dann nehmen sie einen Spanier als Schiri her vogel... Muss man so etwas verstehen?!?


Für die, denen der Name Carballo nix sagt. Das ist dieser nette Mann hier:

http://www.bild.de/sport/fussball-em-201...95550.bild.html



"20 Spiele leitete Carballo (von Beruf Ingenieur) 2011/2012 in der Primera Division. Dabei gab es 125 Gelbe Karten und 16 Platzverweise. Diesem Mann sitzen die Karten verdammt locker."
Posted By: Hendrikxs

Re: FC Bayern München - 20/04/2013 08:21

Bayern-Präsident Uli Hoeneß bestätigt Selbstanzeige wegen
Steuerhinterziehung

http://www.bild.de/sport/fussball/uli-ho...83916.bild.html
Posted By: Lucky

Re: FC Bayern München - 20/04/2013 09:04

... das es die "Grossen" immer nötig haben?! Eigentlich traurig so was ... ka
Posted By: Danielano

Re: FC Bayern München - 07/08/2013 15:09

Gestern mal wieder eins der Höhepunkte der Hinrunde

Und das bei der Reserve: vogel



2:0 bei Blitz und Donner
FC Bayern II feiert Derbysieg
06.08.2013

Der Traumstart des FC Bayern II hat einen vorläufigen Höhepunkt gefunden. Im Lokalderby gegen die Zweitvertretung des TSV 1860 München siegten die kleinen Bayern am Montagabend mit 2:0 (1:0) und bauten ihre blütenweiße Weste weiter aus: Mit 18 Punkte und 19:2 Tore führen sie die Tabelle der Regionalliga Bayern an, jetzt mit fünf Punkten Vorsprung vor dem FC Eintracht Bamberg 2010.

Es blitzte und donnerte rund um das Grünwalder Stadion, es regnete in Strömen, doch die 10.677 Zuschauer (Rekordkulisse in der Regionalliga Bayern!) - darunter Karl-Heinz Rummenigge, Matthias Sammer und Pep Guardiola - bereuten ihr Kommen nicht. Denn sie sahen neben einer sehenswerten Choreographie der Bayern-Fans („Hermann-Gerland-Kampfbahn - Heimat der Bayern-Amateure“) auch ein gutklassiges Derby, in dem Benno Schmitz (16.) und Ylli Sallahi (76.) für die spielerisch überlegenen kleinen Bayern trafen.

„Das Spiel heute vor einer fantastischen Kulisse passt hervorragend in die Ausbildung unserer Spieler“, freute sich ten Hag nach spannenden 90 Minuten. „Mir hat gefallen, wie wir das Spiel angegangen sind: mit viel Mut. Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden, nur das 1:0 war zu wenig“, meinte der FCB II-Coach weiter, „nach der Halbzeit hätte der Ausgleich fallen können. Da haben wir nicht gut antizipiert und die Organisation verloren. Danach machen wir das verdiente 2:0. Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftakt bis jetzt.“ 1860 II-Trainer Torsten Fröhling gratulierte den kleinen Bayern zu einem „verdienten Sieg, wenn man das ganze Spiel betrachtet“.

Schöpf macht den Hojbjerg

Vor dem ersten Saisonhöhepunkt plagten FCB II-Coach ten Hag Personalprobleme. Rico Strieder musste nach seinem Platzverweis vom vergangenen Wochenende in Fürth (1:0) zusehen, Mittelfeldstratege Pierre-Emile Hojbjerg fehlte verletzt. Für die beiden rückten Edwin Schwarz und Bastian Fischer in die Startformation. Hojbjergs Position als Sechser vor der Abwehr übernahm Alessandro Schöpf - und, um es vorweg zu sagen, machte ein gutes Spiel.

Denn Schöpf zog die Fäden bei den kleinen Bayern, die das ball- und kombinationssicherere Team stellten und spielerisch dominierten. Gegen aggressive und auf Konter eingestellte Löwen hatte der FCB II aber Mühe, sich im letzten Drittel durchzusetzen. Schließlich war es eine Standardsituation, die zur ersten Chance und auch gleich zum Führungstor führte: Schmitz zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern sehenswert in den Torwinkel (16.)!

Wenig Höhepunkte vor der Pause

Mit der Führung im Rücken ließen die kleinen Bayern den Ball in den eigenen Reihen rotieren und versuchten, den Gegner aus der Reserve zu locken. In der 27. Minute hatten sie die große Chance, ihre Führung auszubauen: Tobias Schweinsteiger lief nach Steilpass von Patrick Weihrauch allein auf 1860-Keeper Vitus Eicher zu, schoss aber knapp am Tor vorbei.

Weitere Höhepunkte waren vor der Pause Mangelware, wenn man vom Gewitter-Regen einmal absah, der sich ab Mitte der ersten Halbzeit immer heftiger über dem Grünwalder Stadion ergoss. Auch Bayern-Schlussmann Lukas Raeder war bei einem Fernschuss von Andreas Geipl (31.) kaum gefordert, Schwarz blockte zudem in der 22. Minute 1860-Stürmer Andreas Neumeyer am Fünfmeterreck ab. Nach 45 Minuten hieß es so 1:0.

Raeder und die Latte retten

Das ten-Hag-Team kam gut aus der Kabine. Schweinsteiger per Kopf (49.) und vor allem Fischer, der allein vor Eicher auftauchte (53.), hatten die Chance zum 2:0. Dann schlichen sich jedoch Nachlässigkeiten ein, gleichzeitig wurde 1860 II aktiver und hatte gleich drei Mal die große Chance zum Ausgleich: Der reaktionsschnelle Raeder (58.) sowie Sekunden später die Latte (58.) mussten gegen Neumeyer retten, Fejsal Mujic schoss allein vor Raeder am Tor vorbei (61.).

Nach diesen Zitter-Minuten bekamen die kleinen Bayern wieder Struktur in ihr Spiel. Weiser, der einen Rankovic-Schuss gefährlich aufs Tor lenkte, prüfte Eicher im 1860-Tor (68.). Zuvor war ein Kopfballtreffer von Schweinsteiger wegen Foulspiels nicht gegeben worden (60.). Für die Entscheidung sorgte schließlich ein Fehlpass der Löwen in ihrer eigenen Spielhälfte - der Ball kam zu Sallahi, der aus 20 Metern trocken ins lange Eck traf - 2:0 (76.)! Danach brachten die kleinen Bayern ihren Vorsprung routiniert über die Zeit.
Posted By: fussballgott

Re: FC Bayern München - 12/09/2013 14:58

Ich war länger ned hier und freue mich daß dieser geile Verein wieder einen Paten gefunden hat.Ich bin der Expate
Posted By: Lindenberg32

Re: FC Bayern München - 12/09/2013 15:50

Expate oder Experte
Posted By: fussballgott

Re: FC Bayern München - 12/09/2013 16:11

Expate und EX experte
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 23/10/2013 16:24

Schöner Bericht über Guardiola.

Quelle: welt.de


Als ob Barcelona für Guardiola nur Lehrjahre waren

Tiki-Taka war gestern. Binnen kürzester Zeit brachte Pep Guardiola dem FC Bayern Tiki-Taka-Takissimo bei. Mittwoch dürfte in der Champions League mit Pilsen der nächste Gegner dran glauben.

Es war ein schöner warmer Sommerabend in Niederbayern. Ende Juni, an einem Sonntag, beim ersten Testspiel des FC Bayern München unter Trainer Pep Guardiola. Der Gegner hieß TSV Regen. Neunte Liga. In den Monaten zuvor hatten die Bayern unter Jupp Heynckes Arsenal London besiegt, den FC Barcelona sowie Borussia Dortmund und das Triple geholt. Nach Nou Camp und Wembley nun also ein Dorfplatz in der Provinz.

Die Journalisten arbeiteten an Biertischen auf der Tartanbahn, in der zweiten Spielhälfte gab es sogar ein Stromkabel, und hinter den Presseplätzen stand eine stattliche Figur, ein Fan in einem Arjen-Robben-Trikot. Als die Bayern nach einer halben Stunde 0:1 hinten lagen, sagte der Mann: "Ob das was wird mit dem Pep?" Der Katalane Guardiola saß derweil auf einer harten Trainerbank unter dem Schriftzug "Gäste" und wirkte sehr befremdet von dem folkloristischen Ambiente.

Nun besaß die Momentaufnahme bei diesem Zwischenstand noch keinerlei Aussagekraft, am Ende siegten die Münchner schließlich mühelos 9:1, und doch blieben einige Fragen. Denn allein mit seiner taktischen Aufstellung hatte der neue Bayern-Trainer schon für leichte Irritationen gesorgt. Philipp Lahm als Bastian-Schweinsteiger-Double zentral im defensiven Mittelfeld. Thomas Müller irgendwo im rechten Mittelfeld. Franck Ribéry vorn drin als halbe Sturmspitze, zwischen Offensivstratege und Knipser. Es waren sonderbare Zahlenspielchen auf den einzelnen Positionen. Eine einzelne Sechs? Eine falsche Neun? Und wann kamen die glorreiche Sieben und die wilde Dreizehn? Vielleicht um halb acht?

Ein komplett neues System

Guardiolas Gebilde verwirrte zumindest schon einmal und ließ den Beobachter verunsichert zurück, ob dieses System nur lustigen Testspielcharakter besaß oder schon als richtungsweisend für den Ernstfall zu deuten sei. Selbst der Franzose Ribéry – wenig später zu Europas Fußballer des Jahres gekürt – gab an jenem Tag zu Protokoll: "Der Trainer hat ein komplett neues System. Das ist ein bisschen komisch für uns. Aber wir werden zueinander finden."

Franck Ribéry sollte Recht behalten. Denn gefunden haben sie sich, Pep Guardiola und die Bayern, keine vier Monate später. Schneller als der Konkurrenz lieb sein dürfte, die möglicherweise darauf spekuliert hatte, dass sich Guardiolas Spielsystem nicht auf den FC Bayern übertragen lasse. Dass er seine Fußballphilosophie nicht vermitteln könne. Es stimmt auch, dass Bayern nicht Barcelona ist. Bayern ist nämlich schon besser als Barcelona.

Wie sehr die Münchner Spieler Guardiolas Vorstellungen umgesetzt haben, zeigen neue Fakten aus der Datenbank des Statistiklieferanten Opta. In den ersten neun Bundesligapartien unter Guardiolas Führung spielten die Bayern 6365 Pässe, das macht im Schnitt 707 pro Spiel. Am Samstag beim 4:1 gegen Mainz waren es sogar 817 Zuspiele. Zum Vergleich: Der FC Barcelona kam in seinen ersten neun Ligaspielen unter Guardiola nur auf 6170 Pässe. Tiki-Taka war gestern, jetzt ist Tiki-Taka-Takissimo. Als ob Barcelona für Guardiola nur die Lehrjahre waren. Und er in München nun sein Meisterstück liefern möchte.

"Ich dachte, wir benötigen mehr Zeit"

Auch der Trainer selbst zeigt sich erstaunt: "Es hat mich ehrlich gesagt ein bisschen überrascht, wie schnell die Spieler meine Ideen aufgenommen haben", gab er vor einer Woche in einem Interview mit der Hauspostille "Bayern-Magazin" zu und sagte weiter: "Ich dachte, wir würden dafür deutlich mehr Zeit benötigen, aber das Niveau ist jetzt schon sehr, sehr hoch." Woran das liegt? Der Erfolg liegt bei ihm nicht im fußballerischen Sachverstand und in der akribischen Arbeit, manchmal zwölf Stunden an der Säbener Straße über neuen taktischen Konzepte zu brüten. Pep Guardiolas Stärke liegt vor allem auch in seiner Eigenschaft als Personalführer.

Wer Guardiolas Auftreten auf dem Trainingsplatz und am Spielfeldrand sieht und beobachtet, wie er mit den Spielern umgeht und mit ihnen spricht, denkt manchmal an die Schule. Auch da läuft es in Klassen in der Regel am besten, in denen der Lehrer weder ein sadistischer Schleifer der alten Garde ist noch ein antiautoritärer Waschlappen – sondern ein cooler, sympathischer junger Typ, ein sensibler Feingeist, der einerseits immer ein offenes Ohr für die Nöte der Schüler hat, der aber andererseits genauso konsequent dazwischen haut, wenn ihm etwas missfällt und der an seiner uneingeschränkten Autorität keine Zweifel aufkommen lässt.

Jüngstes Beispiel war das Durchgreifen am Samstag, als er Arjen Robben zurückpfiff, der eigenmächtig einen Elfmeter schießen wollte. Oder auch Pep Guardiolas Aussage im besagten Interview: "Ich bin ein großer Freund meiner Spieler, wenn sie akzeptieren, was ich sage. Wer meine Entscheidungen annimmt, den unterstütze ich – wer das aber nicht verstehen will, wird oft auf der Tribüne sitzen."

Komplette Innenverteidigung fehlt

Auf der Tribüne sitzen wird am Mittwochabend beim Champions-League-Spiel gegen Viktoria Pilsen (20.45 Uhr, ZDF, Sky und welt.de) die komplette etatmäßige Innenverteidigung, wenn auch freilich nicht aus disziplinarischen Gründen. Dante fehlt wegen einer Risswunde im Sprunggelenk, Jerome Boateng wegen seiner Rotsperre aus dem Spiel in Manchester.

Vermutlich dürfen nun Jan Kirchhoff und Daniel van Buyten ran, zu weiteren Alternativen in der Innenverteidigung sagte Guardiola gestern: "Wir haben auch noch Diego Contento und Philipp Lahm." Lahm, der 1,70 Meter große Turm in der Abwehr? Klingt auch spannend.

Mit zwei Siegen über Pilsen in den Spielen am Mittwoch und dann auswärts am 5. November hätten sich die Bayern schon frühzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Pep Guardiola sagte dazu gestern noch: "Am wichtigsten sind die drei Punkte am Mittwoch. Ich denke immer nur an das nächste Spiel."

An Niederbayern denkt er schon längst nicht mehr.


http://www.welt.de/sport/fussball/bundes...ahre-waren.html
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 25/10/2013 11:54

Das Lazarett in München hat wieder Zuwachs bekommen. Dieses mal hat es Pizarro erwischt.

Pizarro fällt wochenlang aus

Die Verletzungssorgen beim FC Bayern werden größer. Am Donnerstag musste Claudio Pizarro das Training abbrechen. Der Stürmer zog sich eine Muskelverletzung zu und wird frühestens im Dezember wieder zum Einsatz kommen.



Hamburg - Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München muss in den kommenden Wochen ohne Stürmer Claudio Pizarro auskommen. Der 35-Jährige hat sich am Donnerstag einen Muskelbündelriss im rechten vorderen Oberschenkel zugezogen und wird vier bis sechs Wochen ausfallen.

Am Mittwochabend war Pizarro beim 5:0-Sieg in der Champions League gegen Viktoria Pilsen noch zu einem Kurzeinsatz gekommen, in der Bundesliga absolvierte er unter dem neuen Trainer Pep Guardiola bisher zwei Partien und erzielte einen Treffer beim 4:0-Sieg gegen Schalke.

Vor Pizarro hatte sich bereits Xherdan Shaqiri bei einem Länderspieleinsatz für die Schweiz einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zugezogen. Erste Laufversuche nach seinem Syndesmosebandriss Ende August unternahm am Donnerstag der Spanier Thiago. Der Mittelfeldspieler wird aber ebenfalls weiter fehlen.

tpr/dpa

Quelle: Spiegel Online
http://www.spiegel.de/sport/fussball/fc-...s-a-929856.html
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 28/10/2013 10:42

Thomas Müller über Bayerns Spielweise und seine Zukunft

"Es steckt viel von Heynckes drin"

Thomas Müller ist seit vier Jahren fester Bestandteil in der Mannschaft des FC Bayern München und gewann bereits sechs große Titel. Nach dem 3:2 gegen Hertha BSC war Müller zu Gast bei "Sky90". Müller über die Spielweise des FC Bayern, seine Zukunft und das Duell mit Borussia Dortmund.

Thomas Müller bei "Sky90" über...

... seine Art Fußball zu spielen: "Ich weiß schon, was ich am Platz versuche zu tun. Eine meiner Stärken ist sicherlich, dass ich schnell reagieren kann auf ungewöhnliche Situationen. Grundsätzlich versuche ich so Fußball zu spielen, das es kein Hexenwerk ist. Ich versuche sehr viel und weiß, dass nicht jede Aktion gelingen kann. Ich weiß, das ich die Fähigkeiten habe, das ich meiner Mannschaft helfen kann, egal wo."

... die Spielweise des FC Bayern: "Wir versuchen natürlich, die Konzepte des Trainers umzusetzen. Da steckt sicherlich auch noch viel von Jupp Heynckes drin, da kannst du nicht gleich den Schalter umlegen."

... den Prozess unter Guardiola: "Es ist ja nicht so, das einer kommt und sagt, der Fußball ist vollkommen anders. Es ist einfach eine Umstellung von der Art und Weise, aber der Fußball verändert sich ja nicht. Es geht um kleine Strukturen innerhalb des Teams."

... die Elfmeter-Diskussion: "Das Thema wurde größer gemacht, als es wirklich ist. Jetzt ist es offiziell auch geklärt. Für mich war das alles ok. Arjen hat mir nach dem Elfmeter gratuliert. Aus meiner Sicht ist alles in Ordnung. Man muss nicht drei Tage eine Demütigung rein interpretieren."

... seine bisherige Profi-Karriere beim FC Bayern: "Aufgrund meiner nicht vorhandenen Verletzungen habe ich natürlich viele Spiele gemacht. Die vier Jahre, das war wie Führerschein-Schnellkurs."

... seine Reise nach Barcelona: "Ich war in Barcelona aus privaten Gründen. Damit ich nicht verhungere, sind wir essen gegangen. Mit dem Wirt habe ich noch ein Foto gemacht. Wie das heute so ist, ist das eine Minute später online. Der Berater, ich weiß nicht, wer das ist, hat das zu seinem Vorteil genutzt im spanischen Fernsehen. Einen Kontakt zum FC Barcelona gab es nicht."

... allgemeine Wechselgedanken: "Wenn man grundsätzlich mit Barcelona in Verbindung gebracht wird, schämt man sich nicht dafür. Ich bin aber sehr glücklich bei Bayern. Der FC Bayern ist nicht irgendwas, er ist in meinem Herzen. Es wäre mein Wunsch, sehr sehr lange bei Bayern zu spielen."

... das Duell gegen Borussia Dortmund am 23.11.: "Die direkten Duelle sind wichtig, auch für das Selbstverständnis der Klubs. Es gibt keinen Favoriten. Unser Anspruch ist es, immer die Nase vorn zu sein. Wenn du das Spiel gewinnst, zeigst du Deutschland, du bist die Nummer Eins."


Quelle: spox.com
http://www.spox.com/de/sport/fussball/bu...a-dortmund.html
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 29/10/2013 13:34

'Sehr stolz' - 29.10.2013 08:46
Sechs Bayern für Weltfußballer-Wahl nominiert

Tolle Auszeichnung für den FC Bayern und sechs seiner Profis. Philipp Lahm, Thomas Müller, Manuel Neuer, Franck Ribéry, Arjen Robben und Bastian Schweinsteiger können auf den Titel des Weltfußballers 2013 hoffen. In der am Dienstag vom Weltverband FIFA veröffentlichten Auswahlliste der letzten 23 Kandidaten steht gleich ein halbes Dutzend Akteure des Triple-Gewinners. Mit Jupp Heynckes steht zudem der letztjährige Erfolgscoach zur Wahl zum Trainer des Jahres 2013.

„Das ist die Bestätigung dafür, dass die Mannschaft Herausragendes geleistet hat“, freute sich Karl-Heinz Rummenigge, „der FC Bayern ist sehr glücklich und stolz. Keine Frage, der FC Bayern München befindet sich auf dem Höhepunkt seiner bisherigen Vereinsgeschichte. Wir wären sehr stolz, wenn einer von unseren Spielern am 13. Januar 2014 den Titel gewinnen würde.“

Anfang Dezember werden die drei Spieler für die Endausscheidung benannt. Die endgültige Wahl treffen nun die Spielführer und Cheftrainer der Männernationalteams sowie vom Magazin France Football ausgewählte internationale Medienvertreter. Die Preisträger werden am 13. Januar 2014 beim FIFA Ballon d'Or im Kongresshaus in Zürich bekanntgegeben.

Letzter deutscher Spieler, der die Auszeichnung erhielt, war Lothar Matthäus 1991. In den vergangenen vier Jahren gewann jeweils der Argentinier Lionel Messi vom FC Barcelona den Titel. Diese Serie könnte in diesem Jahr Franck Ribéry durchbrechen, der im August zu Europas Fußballer des Jahres gekürt wurde und zum engen Favoritenkreis gehört.

Im vergangenen Jahr hatte es von ursprünglich sechs nominierten Bayern-Profis nur Manuel Neuer in die Auswahl der letzten 23 Spieler geschafft.

Die Liste der 23 nominierten Spieler:

Gareth Bale (Wales)
Edinson Cavani (Uruguay)
Radamel Falcao (Kolumbien)
Eden Hazard (Belgien)
Zlatan Ibrahimović (Schweden)
Andrés Iniesta (Spanien)
Philipp Lahm (Deutschland)
Robert Lewandowski (Polen)

Lionel Messi (Argentinien)
Thomas Müller (Deutschland)
Manuel Neuer (Deutschland)

Neymar (Brasilien)
Mesut Özil (Deutschland)
Andrea Pirlo (Italien)
Franck Ribéry (Frankreich)
Arjen Robben (Niederlande)

Cristiano Ronaldo (Portugal)
Bastian Schweinsteiger (Deutschland)
Luis Suárez (Uruguay)
Thiago Silva (Brasilien)
Yaya Touré (Elfenbeinküste)
Robin Van Persie (Niederlande)
Xavi (Spanien)


Quelle fcbayern.de
http://www.fcbayern.telekom.de/de/news/news/2013/sechs-bayern-f-r-weltfu-baller-wahl-nominiert.php
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 30/10/2013 13:58

Heiko Vogel: 'Das Feuer in mir brennt'



Es ging alles rasend schnell: Marc Kienle verabschiedete sich am Montag in Richtung SV Wehen Wiesbaden. Heiko Vogel - ein alter Bekannter - übernahm und brachte am Dienstag seinen ersten Arbeitstag als neuer Trainer der U19 des FC Bayern München hinter sich. Zwischen Vertragsunterschrift, Sitzungen und seiner ersten Trainingseinheit fand der Ex-Coach des FC Basel Zeit, um sich mit fcbayern.de zu einem ersten Interview zu treffen.
Heiko Vogel exklusiv

fcbayern.de: Herr Vogel, herzlich willkommen zurück beim FC Bayern. Kann man sagen: 'Herzlich willkommen daheim'?
Heiko Vogel: „Absolut. Das kann ich mit einem guten Gewissen und einem lachenden Herzen so sagen. Ich habe dem FC Bayern einiges zu verdanken. Jetzt ist der Moment gekommen, in dem ich hoffentlich ein Stück davon zurückzahlen kann.“

fcbayern.de: Wie ist es zu Ihrer Verpflichtung gekommen?
Heiko Vogel: „Zwischen mir und dem FC Bayern gab es in den letzten Jahren immer ein bisschen Kontakt - mal über Hermann Gerland, mal über Matthias Sammer, mal über Xherdan Shaqiri und noch einige mehr. In den letzten Tagen ist es nun rasend schnell konkret geworden. Ich bin glücklich, dass ich jetzt wieder hier sein kann - bei diesem Wahnsinnsverein, diesem tollen Umfeld. Das ist der Hammer. Das Feuer in mir brennt.“

fcbayern.de: Wie verlief der erste Arbeitstag?
Heiko Vogel: „Ich war gleich um 08:00 Uhr an der Säbener Straße. Dann saß ich mit Michael Tarnat zusammen, um einige organisatorische Dinge zu klären. Dann kam der Trainerstab dazu, dann die Mannschaft. Es folgte das erste Training, zwei Sitzungen. Ich kann mich über mangelnde Arbeit also nicht beschweren.“

fcbayern.de: Sie haben mit dem FC Basel Champions League gespielt. Nun sind Sie wieder Nachwuchstrainer des FC Bayern. Warum ist dies für Sie persönlich dennoch kein Schritt zurück?
Heiko Vogel: „Im Profibereich wirst du knallhart an Ergebnissen gemessen. Entsprechend wird gehandelt. Aber ich bin ein Stück weit Fußball-Romantiker. Genau das kann ich an der Schwelle zwischen Jugend- und Profibereich perfekt ausleben. Hier kann ich die Entwicklung der Talente unmittelbar beeinflussen, hier kann ich gestalten. Das ist etwas Wunderschönes. Größere Ziele kann ich nicht haben. Ich möchte unserer Profimannschaft und Pep Guardiola Spieler zuführen.“

fcbayern.de: Was wissen Sie bereits über Ihre neue Mannschaft?
Heiko Vogel: „Das erste Training war vielversprechend. Es hat brutal viel Spaß gemacht und es herrschte eine sehr positive, engagierte Stimmung. Ich bin guter Dinge.“

fcbayern.de: Sie werden hier beim FC Bayern viele bekannte Gesichter wiedersehen. Werner Kern, der Sie 1998 eingestellt hat, ist mittlerweile in Rente…
Heiko Vogel: „Ja, leider. Ihm bin ich sehr, sehr dankbar. Ich werde nie vergessen, wie das damals lief. Denn es ist nämlich Fakt: Ich war zunächst drüben beim TSV 1860. Und ich bin so froh, dass ich dort gesagt bekommen habe: 'Hör mal zu, du hast keine Erfahrung, dich brauchen wir nicht, zieh ab!' Das habe ich dann auch gemacht und bin rüber zum FC Bayern. Dort bin ich auf Werner Kern getroffen.“

fcbayern.de: Hermann Gerland aber ist noch immer hier. Sind Sie ihm schon begegnet?
Heiko Vogel: „Ja! Der Tiger hat mich auf dem Platz begrüßt, er hat gestrahlt. Ich habe ihn erst gar nicht erkannt, weil er keine Trainingsklamotten an hatte. (lacht) Unser Verhältnis ist überragend. Der Tiger war der erste, der mir eine SMS geschrieben hat, als das damals mit Basel geklappt hat. Und er war der Erste, der sich gemeldet hat, als es dort zu Ende ging. Er ist ein Unikum, ein Held, ein genialer Mensch.“

fcbayern.de: Sind Ihnen auch schon Profis des FC Bayern über den Weg gelaufen?
Heiko Vogel: „Kaum. Die haben ja alle frei. Nur Toni Kroos hat vorhin seine Runden gedreht und mich begrüßt. Und von Shaq habe ich eine SMS bekommen. Aber die Jungs werde ich demnächst peu à peu treffen.“

fcbayern.de: Xherdan Shaqiri spielte bei Ihnen in Basel, ehe er zum FC Bayern wechselte. Wie sehen Sie seine Entwicklung?
Heiko Vogel: „Shaq ist einzigartig. Schon sein Aussehen: Er ist für mich ein kleiner Hulk. Und seine fußballerischen Fähigkeiten sind unbestritten. Wie er sich mit dem Ball drehen kann, was für Pässe er spielt. Das ist brillant. In der Schweiz ist er ein absoluter Superstar. Er muss nur noch ein bisschen mehr Konstanz zeigen. Dann wird er auch hier beim großen FC Bayern seinen Weg gehen. Davon bin ich überzeugt.“

fcbayern.de: Blicken wir noch einmal zurück. Basel mussten Sie vor rund einem Jahr etwas überraschend verlassen…
Heiko Vogel: „Das hat schon wehgetan damals. Es war eine Sache des Stolzes, ich war verletzt. Aber: Mittlerweile bin ich drüber hinweg. Es war eine geile Zeit und ich habe noch super freundschaftliche Kontakte nach Basel.“

fcbayern.de: Zuletzt waren Sie ein Jahr ohne neuen Job. Wie gut hat es getan abzuschalten?
Heiko Vogel: „Es war eminent wichtig für mich. Aber die Beine habe ich nicht nur hochgelegt, im Gegenteil: Ich habe mich viel mit dem Fußball auseinandergesetzt. Ich habe versucht, die Gründe des Erfolges bei den verschiedenen Teams zu analysieren und habe unendlich viele Spiele angeschaut - im Fernsehen, aber auch live im Stadion, in der Allianz Arena, in Madrid. Schlussendlich habe ich meine Gedanken strukturiert und drei Monate lang an einem Konzept gearbeitet. Ich habe mir sogar ein Videoschnittsystem zulegt und gecuttet. Ich könnte also jetzt auch als Regisseur anfangen, mein zweites Standbein quasi.“ (lacht)

fcbayern.de: Haben Sie auch hospitiert?
Heiko Vogel: „Nein. Ganz bewusst nicht. Ich wollte mich mit dem Fußball auf meine eigene Art und Weise auseinandersetzen. Nur so kann ich ihn authentisch vermitteln. Ich bin kein Pep, kein Mourinho, kein Klopp. Ich bin ich.“

fcbayern.de: Was von ihrem Konzept können Sie einer U19-Mannschaft beibringen?
Heiko Vogel: „Relativ viel, glaube ich. Natürlich muss man Abstriche in Sachen Dynamik, Handlungsschnelligkeit oder Erfahrung machen. Aber im Kern geht es bei einer Jugendmannschaft um dasselbe. Ich liebe offensiven Fußball, ich liebe Ballbesitz - genau wie Pep und genau deshalb bin ich wieder hier.“

Quelle fcbayern.de
http://www.fcbayern.telekom.de/de/news/n...heiko-vogel.php
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 31/10/2013 11:31

Bastian Schweinsteigers neue Rolle beim FC Bayern

Weiterhin wertvoll, nur anders




Unter Pep Guardiola ist Bastian Schweinsteiger nicht mehr der dominante Part im Bayern-Mittelfeld. Er nimmt seine offensivere Rolle an und zeigt sene Qualitäten. Allerdings fehlt die Konstanz, auch weil der Körper immer häufiger streikt.

Arjen Robben wurde von Alex Ferguson umarmt und musste in allen möglichen Sprachen allen möglichen TV-Anstalten Interviews geben. Javi Martinez bekam von aufgescheuchten spanischen Journalisten Smartphones überreicht, um direkt live allen möglichen spanischen Radio-Anstalten zu erklären, warum er jetzt Champions-League-Sieger ist.

Robben und Martinez hatten dem FC Bayern München den wichtigsten Titel im Vereinsfußball beschert; der eine durch sein entscheidendes Tor, der andere durch seine starke Leistung als Stabilitätsanker im defensiven Mittelfeld.

Für Matthias Sammer war an jenem Mai-Abend in London aber ein anderer Spieler hauptverantwortlich für den Triumph über Borussia Dortmund: Bastian Schweinsteiger.

"Wir hatten in den ersten 20 Minuten große Probleme, weil Dortmund energisch gepresst und dadurch frühe Ballverluste provoziert hat. Und dann hat Schweinsteiger entschieden, sich zwischen die Innenverteidiger fallen zu lassen, um so unser Aufbauspiel effektiver gegen das Pressing zu machen. Ich habe ihm gesagt: 'Du hast dich aufgeopfert, um im Aufbauspiel unsere Innenverteidiger zu schützen'", sagte Sammer.
"Manchmal auf das eigene Wohl verzichtet"

Schweinsteiger hatte die Probleme erkannt und gehandelt, ohne sich vorab explizit die Erlaubnis von Trainer Jupp Heynckes eingeholt zu haben. Schweinsteiger ergriff die Initiative - zum Wohl des FC Bayern.

"Ich habe immer versucht, für den FC Bayern das Maximale rauszuholen und vielleicht auch manchmal auf das eigene Wohl verzichtet", sagte er am Dienstag bei "Sport1".

Entsprechend fügt sich Schweinsteiger auch dem Entwurf von Pep Guardiola, der Schweinsteiger beim FC Bayern in einer anderen Rolle sieht als seine Vorgänger Jupp Heynckes oder Louis van Gaal.

In der letzten Saison war Schweinsteiger der dominante Part im Bayern-Spiel. Er war der Spieler, der den Ball von der Viererkette abholte, um Angriffe mit präzisen Pässen, gerne auch mit risikoreichen Diagonalbällen einzuleiten. Mit Martinez hatte er den perfekten Partner an seiner Seite.

Die Position des Aufbauspielers, der sich wie Schweinsteiger im Champions-League-Finale zwischen die beiden Innenverteidiger schiebt und so das Spiel vor sich hat, gibt es bei Guardiola auch; sie ist sogar existentiell.

"Ich habe ein besonderes Faible für Mittelfeld- und vor allem für Aufbauspieler. Ich liebe das Aufbauspiel", sagte Guardiola bei einem seiner ersten öffentlichen Auftritte als Bayern-Coach.

"Viele Gegner attackieren unsere Innenverteidiger oft mit einem Stürmer und mehreren offensiven Mittelfeldspielern. Unsere Verteidiger haben den Ball dann zu oft zum Torhüter gepasst. Deshalb ist es wichtig, dass sich der Aufbauspieler zwischen die Innenverteidiger schiebt", so Guardiola.

Diese Rolle übernimmt seit einiger Zeit aber nicht Schweinsteiger, sondern Philipp Lahm. Den Kapitän bezeichnet Guardiola als "intelligentesten Spieler, den ich jemals trainiert habe."
Guardiola: "Besser als Philipp kann man da nicht spielen"

Anders als Heynckes reicht Guardiola ein Sechser, er will mehr Dynamik, mehr Bewegung, weniger Tempoverschleppung. Er sieht in Lahm den idealen Spieler zwischen der Viererkette und den offensiven Mittelfeldspielern.

"Bis jetzt hat Philipp mir gezeigt, dass es nicht möglich ist, auf dieser Position besser zu spielen. Im Spielaufbau und im Defensivverhalten ist es nicht möglich besser zu spielen", sagte Guardiola vor dem Leverkusen-Spiel.

Der Coach hat auch nicht vor, dies zu ändern. "Philipp wird noch viele, viele Spiele auf dieser Position machen. So lange bis Martinez und Thiago zurückkommen."

Für Schweinsteiger bleibt eine offensivere Position im Zentrum, auf der er sich noch nicht so wohlfühlt wie auf der Sechs. Er sieht seine Leistungen selbst kritisch, spricht bei "Bild" von einem "schwankenden Niveau" als Folge seiner Operation am Sprunggelenk im Sommer.

In dem einen oder anderen Bundesliga-Spiel wie zuletzt gegen Hertha BSC oder davor gegen Mainz 05 kam Schweinsteiger nur langsam in die Gänge, war öfter mal einen Schritt zu spät und zeigte auch im Passspiel ungeahnte Mängel.

"Es nervt mich, dass ich noch immer nicht kontinuierlich abrufen kann, was in mir steckt und was mein Kopf eigentlich vorhat", so Schweinsteiger. Sein Sprunggelenk sei nicht immer voll belastbar. "Es gibt Phasen, da fühlt es sich richtig gut an. Dann stehe ich in der Früh auf und fühle mich super. Dann kann ich richtig gut abspringen und richtig gut schießen."
Kurzpassinstanz in des Gegners Hälfte

Wie gut Schweinsteiger trotz fehlender körperlicher Frische auch auf seiner neuen Position funktionieren kann, zeigte er bei den Spielen auf Schalke, in Manchester und Leverkusen. Als Kurpassinstanz tief in der gegnerischen Hälfte. Dort, wo der Gegner die Räume dicht macht, wo Kombinationsfußball besonders kompliziert ist und wo die meisten Mannschaften ihr Spiel längst nach außen verlagert haben, hat Schweinsteiger geschickt Bälle verteilt.

Seine Passquote unterscheidet sich nicht von letzter Saison, mit erneut über 90 Prozent angekommener Pässe bleibt Schweinsteiger auf konstant hohem Niveau. Die Opta-Statistik weist bei gewonnenen Tacklings eine Erfolgsquote von 100 Prozent auf.

"Bastian wird für unser Spiel immer wichtig sein. Er spielt seine Rolle im Mittelfeld sehr gut", sagt Guardiola.

Ob Schweinsteiger auf Dauer unverzichtbar für den Trainer Guardiola sein wird, lässt sich erst beantworten, wenn alle Spieler wieder fit sind, die Schweinsteiger den Platz streitig machen könnten. Martinez feierte gegen Berlin sein Comeback, Thiago wird bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Der internen Konkurrenz war Schweinsteiger in den letzten Jahren immer mindestens einen Schritt voraus. In dieser Saison muss er stärker um seinen Platz kämpfen.

Quelle: spox.com
http://www.spox.com/de/sport/fussball/bu...oos-thiago.html
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Re: FC Bayern München - 07/11/2013 14:22

Guardiola muss Götze jetzt helfen

Dank eines schmucklosen Sieges in Pilsen steht Titelverteidiger FC Bayern im Achtelfinale der Champions League. Doch die Schwächen seiner Mannschaft ärgern Trainer Guardiola.

Der FC Bayern hat seine Pflicht erfüllt. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Die Leistung beim 1:0 im Auswärtsspiel gegen Viktoria Pilsen war nicht berauschend – aber das wird von morgen an schon kaum mehr jemanden interessieren.

Die Bilanz in der Champions League ist optimal: vier Gruppenspiele, vier Siege, das Achtelfinale bereits erreicht. Und: Neun Siege in Folge in der Königsklasse waren zuletzt dem FC Barcelona 2002/2003 gelungen.

Beim Sieg in Manchester City haben die Münchner vor einigen Wochen gezeigt, zu welch dominantem Spiel sie in der Lage sind. Auch in vielen Bundesligapartien zu Beginn der Saison. Zuletzt ist die Souveränität etwas verloren gegangen. Philipp Lahm stellte nach dem Sieg in Pilsen treffend fest: "Wir geben dem Gegner das Gefühl, dass er gegen uns etwas holen kann." Dies müsse sich schleunigst ändern.

Schwächen in der ersten Hälfte

Vor allem in den ersten Spielhälften zeigten die Bayern zuletzt Schwächen und gerieten oft in Rückstand. Beim Rekordmeister wissen sie: Im Topspiel bei Borussia Dortmund in zwei Wochen darf das nicht passieren. Für den Ausgang der Meisterschaft kann die Begegnung wesentlich sein. Sportvorstand Matthias Sammer ließ Dienstagnacht in Pilsen durchblicken, dass Trainer Pep Guardiola über den schwachen Beginn in den vergangenen Spielen mit der Mannschaft sprechen wird.

Sammer erinnerte daran, dass in der vergangenen Saison auch nicht jedes Spiel glanzvoll war. Am Ende war der FC Bayern trotzdem Tripelgewinner. Damit es wieder eine erfolgreiche Spielzeit wird, muss Guardiola dem Offensivstar Mario Götze zu mehr Bindung im Bayern-Spiel zu verhelfen. Der Nationalspieler ist noch weit von seiner Topform entfernt.

Guardiola wird auch in den nächsten Wochen rotieren lassen. Viele seiner Ideen greifen schon, doch für das Umsetzen seiner Vorstellungen braucht er noch Zeit. Im Januar oder Februar solle es soweit sein, hat der Trainer zu Beginn seiner Amtszeit gesagt. Er hofft, dass es schneller geht. Das Dortmund-Spiel wäre für die Bayern ein guter Zeitpunkt, die zuletzt abfallende Leistungstendenz zu kippen.

Quelle: Die Welt
http://www.welt.de/sport/fussball/bundes...tzt-helfen.html
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Re: FC Bayern München - 08/11/2013 12:44

Sprunggelenks-OP bei Schweinsteiger

Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München muss erneut operiert werden. Das gab der Verein am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt. Bereits im Sommer war ein Eingriff am Sprunggelenk des 29-Jährigen vorgenommen worden, daraus ergaben sich jetzt chronische Probleme.

"Im Verlauf der Kontrolluntersuchungen in den zurückliegenden Wochen wurde bei Bastian Schweinsteiger eine postoperativ zunehmende Verknöcherung im Bereich des rechten Sprunggelenkes festgestellt", sagte Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller Wohlfahrt.

Eine "mechanische Sehnenzeizung" sei die Folge gewesen, die ein Training mittlerweile unmöglich macht.

Er habe wochenlang unter Schmerzen gespielt, so Schweinsteiger: "Ich habe es trotzdem immer wieder versucht, bin jetzt aber an einem Punkt angelangt, an dem sich ein operativer Eingriff nicht mehr vermeiden lässt."

Die Operation soll in Kürze vorgenommen werden, wie lange der Nationalspieler ausfallen wird, steht noch nicht fest.

Quelle Spox.
http://www.spox.com/de/sport/fussball/bu...n-muenchen.html
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Re: FC Bayern München - 08/11/2013 17:24

Hier gibt es mal etwas Interessantes zur Schickeria München und deren Innenleben.

Das ist ein Interview mit ca. 80 Minuten länge.

Quelle: erfolgsfans.com
Link zum Interview findet ihr weiter unten.


Letzte Woche stand uns Simon von der Schickeria Rede und Antwort über die Welt der Ultras, die Schickeria, die Entwicklung der Südkurve, Manuel Neuer, das Verhältnis zu den Spielern und einiges mehr. Bei Ultras, einer extremen Art des Fanseins, geht es unter anderem um die Organisation der Fankurve, bunte Folklore mit Fahnen, Choreos und Chören, Leidenschaft für den Verein sowie eine eigene Welt an Vorstellung von Werten und Einstellungen, einer eigenen Ultras-Kultur. Die Schickeria selber steht seit 2002 in der Südkurve. Ihre Freundschaften zu Ultrà Sankt Pauli, nach Bochum, zur Horda Azzuro von Carl-Zeiss Jena, der Brigate Rossoblu 1984 von Civitanovese Calcio aus der Serie D, den Ultras von Sambenedettese Calcio aus der Eccellenza Marche sowie den Ultramarines von Girondins Bordeaux hatten und haben prägenden Einfluss auf die dem italienischen Vorbild folgende Schickeria. Reisen nach Genua, Napoli, Lecce, zu anderen großen und kleinen italienischen Vereinen und deren Fankurven beeinflussten und beeindruckten die Gründer der Gruppe.

Im ersten Teil des Interviews sprechen wir über Ultra an sich, die Schickeria München, die freie Blockwahl und vieles mehr.

Wir bedanken uns bei der Schickeria München und insbesondere bei Simon für die Offenheit und Gastfreundschaftlichkeit.
Teil 2 des Interviews folgt nächste Woche.

http://erfolgsfans.com/2013/11/02/ef52-interview-mit-simon-von-der-schickeria-teil-1/

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Re: FC Bayern München - 11/11/2013 13:31

Der Weg des FC Bayern zum Weltpokal steht fest

Im Dezember will der FC Bayern sein großartiges Jahr mit dem Weltpokalsieg krönen. Nun gab die Fifa den Spielplan bekannt. Ein wirklich großer Gegner dürfte erst im Finale auf die Münchner warten.

Drei große Titel hat der FC Bayern München in diesem Jahr bereits gewonnen. Nach Champions League, Meisterschaft und DFB-Pokal gibt es nun noch eine Ehrung abzuräumen: den Weltpokalsieg bei der Klub-WM in Marokko. Nun steht der Spielplan fest.

Die Bayern werden im Halbfinale am 17. Dezember entweder auf Al-Ahly Kairo oder den chinesischen Meister Guangzhou Evergrande mit dem früheren Weltmeistercoach Marcello Lippi treffen.

Al-Ahly hatte am Sonntag zum achten Mal die afrikanische Champions League durch ein 2:0 gegen Orlando Pirates aus Südafrika gewonnen. Damit trifft der ägyptische Klub im Viertelfinale der Klub-WM in Marokko auf die Guangzhou, die am Samstag die asiatische Königsklasse durch ein 1:1 gegen den FC Seoul (Hinspiel: 2:2) gewonnen hatte.

Die Bayern sind wie der brasilianische Copa-Libertadores-Gewinner Atlético Mineiro direkt für das Halbfinale qualifiziert. Als weitere Vereine nehmen Gastgeber Raja Casablanca, der neuseeländische Verein Auckland City und CF Monterrey aus Mexiko teil. Das Endspiel findet am 21. Dezember in Marrakesch statt. Die Bayern hatten den Weltpokal zuletzt 2001 gewonnen. Sammy Kuffour erzielte damals in der Verlängerung den einzigen Treffer beim Sieg gegen die Boca Juniors aus Argentinien.

Der Spielplan

Viertelfinal-Qualifikation, 11. Dezember:
Raja Casablanca – Auckland City FC.

Viertelfinale, 14. Dezember:
Guangzhou Evergrande – Al-Ahly Kairo;
Sieger Casablanca/Auckland – CF Monterrey.

Halbfinale, 17. Dezember:
Sieger Guangzhou/Al-Ahly Kairo – FC Bayern München;

18. Dezember:
Sieger Casabl./Auckl./Monterrey – Atlético Mineiro.

Finale und Spiel um Platz drei: 21. Dezember.


Quelle: http://www.welt.de

Link zum Artikel
http://www.welt.de/sport/fussball/bundes...steht-fest.html
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Re: FC Bayern München - 12/11/2013 15:28

"Die Welt" wartet gerade mit einem guten Artikel nach dem anderen auf.

Heute Thema Breno:



Breno versteckte sich zum Weinen auf der Toilette

Der ehemalige Bayern-Profi spricht erstmals über seine Zeit im Gefängnis. Er habe Suizidversuche anderer Gefangenen beobachtet und oft geweint. Nur zur Frage aller Fragen schweigt er.

Bislang hatte er seine Ehefrau Renata und die drei Kinder nur alle zwei Wochenenden sehen dürfen. Bislang. Ab dem 15. November wird sich dies ändern. Breno, der ehemalige Profi des FC Bayern München, wird dann an jedem Wochenende mit seiner Familie zusammen sein können. Es ist der nächste Schritt zurück zur Normalität.

Am 4. Juli 2012 war der brasilianische Innenverteidiger, der 2008 für die Ablösesumme von mehr als zwölf Millionen Euro vom FC Sao Paulo zum Rekordmeister gewechselt war, vom Landgericht München zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Schwere Brandstiftung, so der Tatbestand, nachdem der damals 22-Jährige offenbar im Rausch seine Villa im Stadtteil Grünwald angezündet hatte. Die Profikarriere endete abrupt, ebenso wie sein privates Leben.

Seit dem Sommer genießt er den Freigänger-Status und arbeitet im Rahmen einer Resozialisierungsmaßnahme beim FC Bayern, nun wartet das nächste Stückchen Freiheit auf ihn. Anlass für Breno, sich erstmals öffentlich über seine Zeit in der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim zu äußern und einen Einblick in sein Seelenleben zu geben.

Breno musste oft weinen


"Ich habe viel geweint, als ich die ersten Briefe von meiner Frau in den Knast bekam und die Bilder der Kinder sah. Ich ging aufs Klo, so dass mein Zellennachbar nicht sah, wie ich weinte", sagte er im Gespräch mit dem brasilianischen Fernsehsender TV Globo. Die Zeit im größten Gefängnis Bayerns, in dem 1400 Gefangene einsitzen, sei hart gewesen.

Hart und lehrreich. 8,5 Quadratmeter ist seine Zelle klein. Breno hat ein Bett, einen Schrank, einen Tisch und einen Stuhl. Der kleine Fernseher, auf dem er zumindest mittwochs die Spiele seiner ehemaligen Mannschaftskollegen in der Champions League verfolgen kann, ist der einzige Luxus.

"Ich war dabei, als Gefangene versuchten, sich umzubringen. Sie hatten Höchststrafen erhalten und versuchten, sich das Leben zu nehmen", berichtet Breno, der sich während seiner Haft mit wenigen Ausnahmen als vorbildlich und kooperativ zeigte. "Breno ist ein völlig unproblematischer und vertrauensvoller Insasse", hatte Oberregierungsrat Frank Dickmann, Abteilungsleiter in Stadelheim, im September der "Welt am Sonntag" gesagt, "wir spüren, dass Breno mit dem Freigang sehr gut zurecht kommt."

Botengänge für den FC Bayern

Gute Führung, welche die neue Haftmilderung überhaupt erst möglich macht. Im Nachwuchsleistungszentrum der Münchner ist Breno mittlerweile ein fester Bestandteil. "Ich hole Zeitungen, bringe Sachen zur Post", beschreibt er seine Tätigkeit. Wenn die Büroarbeit getan ist, trainiere er individuell.

Die verbrannte Villa ist längst abgerissen worden, es sind noch Mietausfallforderungen von 150.000 Euro offen. Breno will das Geld zurückzahlen, sobald er wieder welches verdient. Nach seiner Entlassung, voraussichtlich im ersten Quartal 2014, wird er zum FC Sao Paulo zurückkehren, so ist es vereinbart.

Über die Nacht vom 20. September 2011 schweigt Breno allerdings weiter beharrlich. "Es tut mir immer noch weh. Eines Tages werde ich es aber schaffen, alles zu erklären", sagt er. Aktuell überwiege ohnehin die Freude: "Es war ein Lernprozess. ich sehe jetzt meine Frau und meine Kinder wieder und werde nichts Verrücktes machen. Bald werde ich das Gefängnis verlassen."

Quelle: Die Welt
http://www.welt.de/sport/fussball/bundes...r-Toilette.html
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Re: FC Bayern München - 13/11/2013 12:53

Rummenigge: "Der Verein boomt"

Bayern knacken Umsatz-Rekord


München - Rekorde über Rekorde beim FC Bayern. Karl-Heinz Rummenigge kündigt auch für die Jahreshauptversammlung am Mittwochabend neue Hammer-Zahlen an.

Rekorde sind nichts Neues für den FC Bayern. Er ist Rekordmeister, Rekordpokalsieger, seit neuestem 37 Bundesliga-Spiele am Stück ungeschlagen – auch Rekord! Am Mittwochabend findet im Audi Dome (ab 19 Uhr bei uns im Live-Ticker) die Jahreshauptversammlung statt. Kein Spiel auf dem Plan, kein Pokal zu vergeben. Und was machen die Bayern? Sie präsentieren den nächsten Rekord. Nie zuvor war der Umsatz des FC Bayern so hoch wie in diesem Jahr. Schon vor Wochen verkündete Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: „Wir haben zum ersten Mal die 400 Millionen Euro gerissen.“ Das hat weder der FCB noch ein anderer deutscher Sportverein bisher geschafft und bedeutet: Rekordumsatz!

Nicht nur sportlich, auch wirtschaftlich spielen die Bayern in einer eigenen Liga. Kam Borussia Dortmund im Sommer mit einem Umsatz von 305 Mio. Euro dem Spitzenwert der Bayern aus 2012 (332,2 Mio.) noch relativ nah, dringen die Bayern jetzt in neue Sphären vor. Vor allem die rasante Entwicklung zeigt die Anziehungskraft der Marke FC Bayern. Als Uli Hoeneß vor über 30 Jahren den Managerposten übernahm, lag der Umsatz bei zwölf Mio. DM. Zur Jahrtausendwende war der FCB bei 144,7 Mio. Euro angekommen. Sechs Jahre später wurde die 200-Mio.-Grenze geknackt, 2010 zum ersten Mal die 300-Mio.-Schallmauer. Jetzt hat es gerade einmal drei Jahre gedauert, um in den exklusiven Klub der „400er“ vorzustoßen. Nur dem Branchen-Krösus Real Madrid, dem FC Barcelona und Manchester United ist das bisher gelungen.

Interessant ist auch die Frage, wie viel Gewinn die Bayern vermelden können. Im vergangenen Jahr lag der Erlös zum ersten Mal seit fünf Jahren im zweistelligen Millionenbereich, der Spitzenwert datiert aus dem Jahr 2007 mit 18,9 Mio. Euro. Wird der nächste Rekord bald pulverisiert?

Die Bayern sind gefragter denn je, die Marke so wertvoll wie nie. Und wenn es nach Rummenigge, der seit 2002 als Vorstandsvorsitzender die Hauptverantwortung für den Aufschwung trägt, geht, ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht: „Ich gehe schon jetzt davon aus, dass wir in dieser Saison, wenn wir unsere sportlichen Ziele erreichen, unsere Zahlen noch einmal steigern und erneut einen Rekord vermelden können.“ Denn der Bayern-Boss weiß, was die Zahlen am Mittwochabend noch mal untermauern: „Der Verein boomt.“

Quelle: tz
http://www.tz-online.de/sport/fc-bayern/...rd-3216589.html
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Re: FC Bayern München - 15/11/2013 11:14

Der Überschrift nach eher was für den Bereich Nationalteams, aber im Artikel steht mehr über den FCB und daher kommt das hier rein!

Vor dem Playoff Ukraine gegen Frankreich

Franck Ribery: Zwei Welten


Franck Ribery befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere und ist beim FC Bayern ein Superstar. In seiner Heimat Frankreich muss er weiter um Anerkennung kämpfen. Der Titel des Weltfußballers würde ihm helfen. Die Playoffs gegen die Ukraine sind mindestens genauso wichtig.

Der 13. Januar 2014 ist ein wichtiges Datum in der Karriere von Franck Ribery. Der Fußball-Weltverband FIFA vergibt an diesem Tag im Züricher Kongresshaus den Ballon d'Or für den Weltfußballer 2013.

Nachdem Ribery schon als bester Spieler Europas ausgezeichnet wurde, entscheidet sich in den kommenden Wochen, ob sich der Franzose auch in der Abstimmung von Nationaltrainern, Kapitänen und Journalisten gegen Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, Zlatan Ibrahimovic und Co. durchsetzen kann.

Platz auf dem Kamin

Im Hause Ribery sind sie jedenfalls zuversichtlich, dass zu den vielen Trophäen bald eine weitere hinzukommen wird. "Auf dem Kamin im Wohnzimmer" werde der goldene Ball im erhofften Fall dann stehen, verriet Ribery der "L'Equipe". Seine Frau habe schon alles vorbereitet. "Ich versuche, nicht permanent daran zu denken. Aber meine Frau, ja, sie denkt wirklich oft daran."

Einen Kopf macht sich Ribery auf jeden Fall nicht ob der Wahl, die für ihn so bedeutend sein könnte. Die Suche nach dem Weltfußballer ist für ihn keine Belastung, seine Leistungen im Trikot des FC Bayern sind Spiel für Spiel auf außerordentlichem Niveau.

Ribery garniert Bayerns Kader

Der FC Bayern hat eine herausragende Mannschaft zusammengestellt mit vielen klasse Spielern, garniert wird diese Truppe aber vom Individualismus' Riberys.

Seine Stärke im Eins-gegen-eins löst schwierige Situationen, seine Qualitäten als Vorbereiter helfen Spielern wie Mario Mandzukic und Thomas Müller und spätestens in der vergangenen Saison hat er gelernt, dass er der Mannschaft noch mehr hilft, wenn er auch defensiv mitarbeitet.

In der Form seines Lebens

Zuletzt hat er auch noch vermehrt das Toreschießen für sich entdeckt. Noch nie hatte er zu einem so frühen Zeitpunkt so viele Treffer auf dem Konto wie in dieser Spielzeit. "Das Kommen von Guardiola hat sicher dazu beigetra­gen, meine Lust, Tore zu erzielen, zu steigern", erklärt Ribery. "Im Training sagt er mir oft, dass ich schießen soll statt zu passen. Im Vergleich zum letz­ten Jahr mache ich nun noch mehr den Unterschied aus."

Ribery sieht sich auf dem Gipfel, in der Form seines Lebens. Die Fans in München lieben ihn ohnehin für all seine Eigenschaften. Kaum ein Spieler genießt bei den Anhängern den Status des Franzosen, der 2007 von Olympique Marseille an die Isar übersiedelte, nicht einmal Eigengewächse wie Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger oder Thomas Müller.

Liebe auf den ersten Blick

Es war Liebe auf den ersten Blick. Schon als er sich das erste Mal das rote Trikot überstreifte, in einem Freundschaftsspiel bei Lahms Heimatklub FT Gern, flogen ihm die Sympathien zu. Ribery sorgte mit ein paar spielerischen Einlagen und Gesten Richtung Publikum sofort für Nähe. Die ist seitdem geblieben.
Seine offensive, draufgängerische Spielweise kommt bei den Leuten an. Auch seine Vorliebe für Streiche mit seinen Kollegen. Das reicht von Kleinigkeiten wie Zahnpasta auf Türklinken und Duschen mit Wassereimern bis hin zu unangenehm riechenden Fischen im Kofferraum eines Autos.

Ribery hat über die Jahre beim FC Bayern - von der Zeit unter Louis van Gaal abgesehen - seinen Schalk nie verloren, ist aber trotzdem zu einem ernsthaften Spieler und zu einer Führungsfigur gereift.

Bayern-Familie schützt Ribery

Natürlich gab es auch Dellen in seiner Leistungskurve und kritische Phasen. Sein Handgemenge mit Robben in der Kabine, das der Niederländer mit einem Veilchen bezahlte. Seine voreilige Auswechslung in der Verlängerung des Champions-League-Finals 2012, die nicht alle Fans nachvollziehen konnten. Und sein Drängen auf einen Wechsel zu Real Madrid 2009. Damals glaubte er nicht daran, dass er mit Bayern einmal die Champions League gewinnen oder gar Weltfußballer werden könnte.

Heute sagt er über den goldenen Ball: "Ich bin drauf und dran, es zu schaffen. Und sollte es tatsächlich gelingen, weiß ich, dass mich die Bayern so stark gemacht haben."

Ribery hat in schwierigen Phasen gemerkt, dass die viel beschriebene Bayern-Familie nicht nur eine Worthülse ist. Die Verantwortlichen in München "sind ehrlich und den Spielern sehr nahe. Sie sind da, wenn man sie braucht. In anderen Klubs hat man das nicht." Vor allem Uli Hoeneß hat Ribery immer wieder gegen alle Widerstände verteidigt.

Zidanes Erbe und das Fiasko von Knysna

Gegenwind spürt er vor allem in seiner Heimat. Jahrelang wurde ihm vorgeworfen, die Leistungen, die er beim FC Bayern abrufe, zeige er für Frankreichs Nationalteam nicht. Ihm fehle es an Biss, Leidenschaft und Identifikation.

Ribery gehörte zu den Schuldigen für den schleichenden Abstieg nach der Ära von Zinedine Zidane. Die Franzosen hatten ihn als Nachfolger Zizous auserkoren, dabei aber übersehen, dass beide völlig andere Spielertypen und Charaktere waren.

Dann kam die WM 2010 in Südafrika und das "Fiasko von Knysna", wie es die Franzosen nennen. Ribery galt als einer der Rädelsführer der Revolte gegen Nationaltrainer Raymond Domenech, er wurde nach dem Turnier vom Verband für drei Spiele suspendiert.

Parallelwelt in Frankreich


Frankreichs Sportministerin meinte sogar, Ribery dürfe nie wieder für die Equipe Tricolore auflaufen. Erst im März 2011 wurde er wieder nominiert, bei seiner Einwechslung gab es Pfiffe.

Dazu kam die Affäre mit einer minderjährigen Prostituierten, die weiter an seinem Image kratzte.

In München ein Held, in Frankreich ein Geächteter. Ribery bewegte sich zwischenzeitlich in zwei Welten.

Das letzte Stücken Anerkennung

Auch wenn sich die Situation entspannt hat, noch immer stehen ihm viele Franzosen kritisch gegenüber. "Ich könnte schon etwas mehr Unterstützung gebrauchen", sagt er im Hinblick auf die Weltfußballerwahl. "Ich habe den Eindruck, dass die Leute in Frankreich Messi und Ronaldo mir vorziehen."

Die Playoff-Duelle gegen die Ukraine gewinnen durch die Geschichte noch mehr Bedeutung für Ribery. Die Franzosen erwarten von ihm, dass er das Land mit großen Leistungen zur WM führt und damit teilweise Wiedergutmachung leistet.

Trainer Didier Deschamps stärkt ihm immer wieder öffentlich den Rücken, bezeichnet ihn als "Schlüsselspieler" und "Lokomotive" des Teams. "Franck wurde ja nicht von ungefähr zu Europas Fußballer des Jahres gewählt und hat gute Chancen, Weltfußballer zu werden", sagte Deschamps. Für Ribery geht es dabei um das letzte Stückchen Anerkennung, das ihm in seinen beiden Welten noch fehlt.



Quelle: Spox
http://www.spox.com/de/sport/fussball/wm...n-muenchen.html
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Re: FC Bayern München - 18/11/2013 10:44

Am Samstag steigt ja unser "Clasico"

Dazu eine schöne Zusammenstellung der Fußballgeschichte dieses Duells von Spox.

Borussia Dortmund vs. FC Bayern: Historische Duelle
Heulsusen und jede Menge Hass

Borussia Dortmund gegen Bayern München - kommenden Samstag ist es endlich soweit. Es gab jede Menge legendäre Spiele, nicht nur Olli Kahns Wutanfälle gegen Heiko Herrlich und Stephane Chapuisat. SPOX blickt zurück - unter anderem auf Lothar Matthäus' Tränenwischer, Schlachtfeste und die Duelle der Neuzeit.

27.11.1971: Bayerns höchster Bundesliga-Sieg

Einer der letzten pfundigen Herbsttage in Süd-Bayern. Der FCB empfängt am 16. Spieltag der Saison 1971/72 Borussia Dortmund im Grünwalder Stadion. Die Münchner liegen auf Tabellenplatz zwei hinter Schalke und sind klarer Favorit gegen den BVB, der früh in der Saison erkennt, dass es nur um den Klassenerhalt geht.

Die Bayern legen furios los, zwei Mal wackelt das BVB-Tor nach Lattenkrachern aus der Distanz. In Minute 11 ist es soweit: Flanke Uli Hoeneß von rechts, Tor Gerd Müller aus fünf Metern. Bis zur 39. Minute erhöhen die Bayern auf 3:0, ehe BVB-Abräumer Werner Lorant von Trainer Horst Witzler ausgewechselt wird.
"Ich war stocksauer, im Nachhinein aber froh, dass ich das Schlachtfest nicht bis zum Schluss auf dem Platz erleben musste", sagte Lorant später einmal.

Nach 64 Minuten steht es 8:1, ehe Müller (2) und Bulle Roth in den Schlussminuten den Endstand herstellen. Das 11:1 ist bis heute der höchste Sieg des FC Bayern in der Bundesliga - aber nicht Dortmunds höchste Pleite. 1978 gab's am 34. Spieltag ein 0:12 auf dem Gladbacher Bökelberg - Bundesligarekord.

19.4.1997: Heulsuse Möller

Der BVB ist die Mannschaft der mittleren 90er-Jahre. 1995 und 1996 holen sich die Borussen den Meistertitel und stehen zum Zeitpunkt des Duells am 28. Spieltag im Halbfinale der Champions League. In der Liga geben allerdings die Bayern den Ton und liegen als Tabellenführer sechs Punkte vor Dortmund.

Die Stimmung im Westfalenstadion ist schon vor dem Anpfiff aufgeheizt. Bayern-Star Mario Basler hatte angekündigt, den BVB endgültig aus dem Meisterrennen zu ballern. Dortmund antwortete auf dem Platz. Es dauerte keine zwei Minuten, da schoss Kalle Riedle den BVB in Führung.

Weil so ein Topspiel am besten schnell viele Highlights benötigt, um in Erinnerung zu bleiben, schlugen die Bayern im Gegenzug durch Ruggiero Rizzitelli zurück. 1:1 nach drei Minuten. Sportlich passierte dann aber bis Spielende nichts Weltbewegendes mehr.
Die Szene des Spiels, vielleicht der ganzen Saison, lieferten sich Lothar Matthäus und Andreas Möller. Weil Möller nach einem - für Lothars Empfinden eher harmlosem - Foul von Basler in hohem Bogen auf die Wiese flog, nahm sich Matthäus Möller zur Brust, blaffte ihn an und wischte sich dabei mit den Händen über die Augen. Die klassische Geste für den "weinerlichen" Möller.

Trockne deine Tränen, Andy! Matthäus schlachtete das Klischee der Heulsuse Möller voll aus.

7.4.2001: Das Schlachtfest

Die Bundesliga ist spannend wie nie. Sieben Spieltage vor Schluss trennen Tabellenführer Bayern und den Sechsten Kaiserslautern nur drei Punkte. Erneut müssen die Bayern am28. Spieltag nach Dortmund, das einen Punkt zurückliegt.

Es entwickelt ein denkwürdiges Duell. Ein Hass-Gipfel. Eine wilde Treterei mit 12 Gelben und drei Roten Karten. Schiedsrichter Hartmut Strampe wirkt von Beginn an völlig überfordert und wirft mit den Karten um sich. Von den Startelfspielern der Bayern blieben nur Patrick Andersson und Roque Santa Cruz verschont.

In der 35. Minute kassiert Bixente Lizarazu Gelb-Rot, nach 55 Minuten sind die Bayern nur noch zu neunt - Effe sieht glatt Rot. Der BVB schafft trotz drückender Überlegenheit nicht den Siegtreffer zum 2:1. Evanilson fliegt auch noch und in der Nachspielzeit zirkelt Tomas Rosicky einen Freistoß an den linken Innenpfosten - der Ball segelt dem schon geschlagenen Oli Kahn in die Arme.

"Es gibt Spiele, da sorgt der Zufall am Ende für Gerechtigkeit. Dieser Ball sollte einfach nicht reingehen", sagte Kahn. BVB-Torhüter Jens Lehmann fiel nur folgender Satz ein: "Hier hat Dumm gegen Doof gespielt."

Beide Vereine droschen anschließend verbal auf Strampe ein. Bayern-Manager Uli Hoeneß machte einen weiteren Übeltäter aus: "Unglaublich, wie schnell die Dortmunder fallen. Der Oddo gehört in den Zirkus und nicht auf den Fußballplatz!"

BVB-Coach Matthias Sammer konterte: "Eine bodenlose Frechheit! Ich bewundere Hoeneß für das, was er für den deutschen Fußball getan hat. Aber das geht deutlich zu weit."

Am Saisonende ist Schalke vier Minuten lang Meister, ehe Markus Merk einen indirekten Freistoß für die Bayern in Hamburg pfeift...
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Re: FC Bayern München - 18/11/2013 10:46

Teil 2.

8.11.2002: Der große Tscheche muss ins Tor


Dortmund kommt als deutscher Meister am 12. Spieltag nach München und geht in der 8. Minute durch Jan Koller in Führung. Die Bayern rennen vergeblich an, der BVB nimmt das 1:0 mit in die Pause.

Ottmar Hitzfeld bringt Claudio Pizarro für Owen Hargreaves - eine gute Wahl. Die Bayern drehen binnen drei Minuten das Spiel, Pizarro macht in der 65. Minute das 2:1 - aus stark abseitsverdächtiger Position.

Schiedsrichter Michael Weiner gibt den Treffer und holt sich einen Föhn von Jens Lehmann ab, der auf Weiner zustürmt und ihn ordentlich anbrüllt. Weiner macht das, was er am liebsten macht: Spieler vom Platz stellen.

Da der BVB zu diesem Zeitpunkt schon drei Mal gewechselt hat, muss ein Feldspieler die letzten 25 Minuten ins Tor. Koller übernimmt und holt sogar einen Gewaltschuss aus dem rechten Eck. Die Bayern gewinnen trotzdem.

12.5.2012: Dortmunder Machtdemonstration


Meister 2011, Meister 2012, dazu die letzten vier Bundesligaspiele gegen die Bayern gewonnen: Borussia Dortmund rüttelt gewaltig am Münchner Thron und hat das erste Double der Vereinsgeschichte vor Augen.
Zum Pokalfinale im Berliner Olympiastadion kommt hoher Besuch aus England. Sir Alex Ferguson will sich ein letztes Mal davon überzeugen, dass Shinji Kagawa der richtige Mann für Manchester United ist. Nach drei Minuten weiß Ferguson Bescheid: Kagawa macht nach einem schweren Fehler von Luiz Gustavo das 1:0 für den BVB.

Die Bayern schütteln sich kurz und kommen in der 25. Minute durch Arjen Robbens Foulelfmeter zum Ausgleich. Wenig später muss Weidenfeller nach einem Zusammenprall mit Gomez durch Langerak ersetzt werden. Dann holzt Boateng Kuba die Beine weg, Hummels schiebt den Ball vom Elferpunkt ins linke untere Eck. Lewandowski macht noch vor der Pause das 3:1.

Die Bayern drücken, Lewandowski schließt einen Sahnekonter zum 4:1 ab. Eine Viertelstunde vor Schluss verkürzt Ribery auf 2:4, ehe Lewandowski einen Patzer von Neuer zum 5:2 nutzt.

Selten zuvor sind die Bayern derart gedemütigt worden, wenngleich Kapitän Lahm festhält: "Das war unser bestes Spiel gegen Dortmund in den letzten beiden Jahren. Wir waren eigentlich besser."

25.5.2013: Das Imperium schlägt zurück


"Wir stehen zum dritten Mal in vier Jahren im Champions-League-Finale. Wir sollten diesmal gewinnen. Nicht dass uns der Stempel der ewigen Loser anhaftet." So einen Hauch von Versagensangst konnte Thomas Müller auf der Abschluss-PK vor dem deutschen Finale in Wembley nicht verbergen.

Und so begannen die Bayern auch. Dortmund dominierte die Anfangsphase und hätte durch Kuba Blaszczykowski in Führung gegen müssen, doch Manuel Neuer machte im richtigen Moment einen auf Krake.

Angeführt von Javi Martinez kamen die Bayern allmählich besser rein und hatten vor der Pause zwei Großchancen, doch Robben scheiterte zwei Mal an Weidenfeller. Robben und der BVB...

In der 60. Minute war's soweit: Über Ribery und Robben kommt der Ball zu Mandzukic, der ihn aus kurzer Entfernung ins Netz lupft. Wieder eine Führung im CL-Finale - und wieder kassieren die Bayern den Ausgleich, weil Dante Reus den Fuß in die Magengegend drückt und Gündogan den fälligen Elfmeter sicher verwandelt.

Die Bayern anschließend mit jeder Menge Chancen, einmal grätscht Subotic den Ball von der Linie, ehe Robben einschieben kann. Robben und der BVB...

Dann die 89. Minute: Boateng haut einen Freistoß aus der eigenen Hälfte einfach mal nach vorne. Ribery behauptet den Ball gegen den eng anliegenden Piszczek und legt mit der Hacke ab für Robben. Hummels grätscht vorbei, Subotic macht den Kniefall und Robben schiebt die Kugel an Weidenfeller vorbei ins Netz. Bayern 2, Dortmund 1. Ende!

Quelle Spox.
http://www.spox.com/de/sport/fussball/bu...ss-ins-tor.html
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Re: FC Bayern München - 20/11/2013 16:33

Beckenbauer träumt von Messi

Vor dem Bundesliga-Hit des FC Bayern gegen Dortmund spricht Franz Beckenbauer über neue Superstars, die Rolle von Matthias Sammer und die Zukunft von Robert Lewandowski.

MÜNCHEN In der "Sport Bild" spricht Beckenbauer über...


...neue Weltklasse-Spieler für den FC Bayern:
"Ibrahimovic und Guardiola? Das geht nicht. Ronaldo passt auch nichts ins System. Wenn, dann Messi. Der würde immer passen, das wäre auch noch was für die weltweite Vermarktung. Messi und Ribéry in einem Team, das hätte einen ganz besonderen Reiz."

...eine Verpflichtung von BVB-Coach Jürgen Klopp:
"Klopp mochten wir 2008 sehr, waren aber skeptisch. Er kam mit Mainz zurecht, nur, war er schon reif für Bayern? Wir entschlossen uns, ihm noch Zeit zu geben. Nach der Trennung von Louis van Gaal war er nochmals Wunschkandidat. Wir hatten gesehen, wie er Spieler und Mannschaft in Dortmund geformt hatte, das hatte uns beeindruckt."

...die Zukunft von Robert Lewandowski:
"So stark Mandzukic auch ist: Lewandowski wäre eine Bereicherung. Vielleicht ist er sogar noch einen Tick stärker und beweglicher. Wäre schön, wenn er bald im Bayern-Trikot spielen würde."

...die Rolle von Matthias Sammer:
"Wir waren schon einige Male dran, Matthias zu holen. Allerdings als Trainer. Einmal kam van Gaal dazwischen. Aber Matthias kann man jede Aufgabe geben. Er wird sie immer leben und versuchen, seine Ideen durchzusetzen. Nach dem verloreren Finale gegen Chelsea war Matthias ein Geschenk. Ich glaube, ohne ihn hätten wir das Triple nicht geholt. Nun ist die Partnerschaft mit Pep Guardiola perfekt. Wehe, Matthias spürt den Schlendrian."

...die Stimmung in der Arena:
"Die war immer: "Bayyyern, Bayyyern." Das wird in München wohl auch so bleiben. Vielleicht sind sie her etwas vornehmer und zurückhaltender. Eine Stimmung wie in Dortmund werden wir in München wahrscheinlich nie haben. Außer man hilft ein wenig nach, sind ja genug Lautsprecher da. So kann man auch Stimmung erzeugen, aber das ist nicht unsere bayerische Art."

Quelle:
abendzeitung-muenchen.de
Artikel:
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inha...c9622972eb.html
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Re: FC Bayern München - 21/11/2013 11:52

Franzose vom FC Bayern mit angebrochener Rippe

Ribery fällt gegen Dortmund aus

Franck Ribery wird dem FC Bayern München beim Königsduell in Dortmund fehlen. Der Franzose kehrte von den Länderspielen mit angebrochener Rippe zurück. Auch sein Einsatz in der Champions League beim ZSKA Moskau ist fraglich.

Schwerer Schlag nun auch für Bayern München: Der Rekordmeister muss im Spitzenspiel am Samstag beim personell angeschlagenen Verfolger Borussia Dortmund auf Europas Fußballer des Jahres Franck Ribéry verzichten.

Der 30 Jahre alte französische Nationalspieler hat im Play-off-Rückspiel der Equipe Tricolore für die WM 2014 am Dienstag gegen die Ukraine (3:0) einen Anbruch der zehnten Rippe links erlitten. Das ergab eine Untersuchung am Donnerstag in München.

"Die Mannschaft packt das auch ohne mich"

"Das ist natürlich schade, ich wäre unheimlich gerne bei diesem Topspiel in Dortmund dabeigewesen", sagte Ribéry, "aber ich bin mir sicher, dass die Mannschaft das auch ohne mich packt."

Wie der FC Bayern mitteilte, ist auch Ribérys Einsatz beim Champions-League-Spiel am kommenden Mittwoch bei ZSKA Moskau fraglich.

Quelle: Spox
http://www.spox.com/de/sport/fussball/bu...e-fraglich.html
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Re: FC Bayern München - 22/11/2013 14:40

FC Bayern bangt um Franzosen

Ribery fällt wohl länger aus


Schlechte Nachricht für Bayern München: Europas Fußballer des Jahres Franck Ribery kann womöglich erst wieder im Januar spielen. Auf die Frage, wie lange der französische Nationalspieler ausfallen wird, sagte Trainer Pep Guardiola am Freitag: "Lange."

Mit Blick auf die Klub-WM Mitte Dezember in Marokko fügte Guardiola an: "Ich bin nicht der Arzt. Wir haben noch einen Monat bis zum Finale in Marrakesh (21. Dezember, d.Red.), ich hoffe, er kann diesen Wettbewerb spielen."

Ribery hatte sich im Playoff-Rückspiel für die WM 2014 mit der Equipe Tricolore am vergangenen Dienstag gegen die Ukraine (3:0) eine Rippe angebrochen.

Zunächst hatten die Bayern mitgeteilt, der Offensivspieler falle nur für das Spitzenspiel am bei Borusia Dortmund aus und ein Einsatz in der Champions League am kommenden Mittwoch bei ZSKA Moskau sei fraglich.

Quelle: Spox
http://www.spox.com/de/sport/fussball/bu...wm-marokko.html
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Re: FC Bayern München - 26/11/2013 14:22

Wie sehr rotiert Pep diesmal?

Moskau - Der böse „Maulwurf“ sollte das kleinste Problem für die Bayern im winterlichen Moskau sein. Gegen ZSKA soll der Gruppensieg wahrscheinlicher gemacht werden.

Der Druck ist raus, trotzdem werden sich die Seriensieger des FC Bayern in Moskau warm anziehen müssen. Mützen, Handschuhe, lange Unterhosen - das volle Winter-Programm ist am Mittwoch (18.00 Uhr/Sky) in Russland angesagt. „Ich weiß nicht, wie der Platz ist, aber kalt wird es auf jeden Fall“, meinte Arjen Robben beim Start in die letzte Champions-League-Reise der Münchner in ihrem Superjahr 2013, die kein Delegationsmitglied als Spaß-Trip bezeichnen mochte.

„Unbedeutend ist das Spiel nicht“, beteuerten Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge unisono am frühen Dienstag vor dem verspäteten Abflug in München. „Wir wollen unbedingt Gruppensieger werden, da können wir uns keine Niederlage leisten“, mahnte Hoeneß. Dass sich die „Maulwurf-Affäre“, also der Verrat geheimer Kabinen-Interna nach außen, negativ aufs Team auswirken könnte, hält Hoeneß für einen Schmarrn: „Ich lächle darüber. Wenn das unsere einzigen Probleme sind, dann können wir gut damit leben.“

Mit dem zehnten Sieg in Serie in der Königsklasse wäre man am vorletzten Spieltag der Staffel D „so gut wie sicher Gruppenerster“, betonte Rummenigge angesichts von drei Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten und Abschlussgegner Manchester City, gegen den der Titelverteidiger das Hinspiel in England mit 3:1 gewinnen konnte..

Der zehnte Sieg am Stück würde auch bedeuten, den FC Barcelona (9 Erfolge) als Seriengewinner zu überbieten. „Selbstverständlich ist das reizvoll. Jetzt wollen wir den Rekord alleine haben“, verkündete Kapitän Philipp Lahm. Mit fünf Siegen sind die Bayern übrigens auch noch nie in eine Champions-League-Saison gestartet!

Zum Anpfiff um 21.00 Uhr Ortszeit sind in der rund 20 Kilometer von Moskau entfernten Chimki-Arena minus acht Grad und leichter Schneeregen vorausgesagt. Die Bayern können also vor dem Hinrunden-Endspurt beweisen, dass sie auch winterfest sind. „Wir haben das ganze Jahr 2013 heil überstanden. Es wäre schön, wenn wir die Weihnachtszeit auch so überstehen könnten“, meinte Rummenigge. Hoeneß befürchtet trotz des schon gesicherten Einzugs in das Achtelfinale keinen Schlendrian, auch weil Pep Guardiola jedes Spiel ernst nehme: „Der Trainer wird ihnen Leichtsinn austreiben.“

Die spannendste Frage dürfte sein, wie extrem Guardiola rotiert. Darf Tom Starke mal ins Tor? Mario Mandzukic muss auf jeden Fall ersetzt werden, der Torjäger reiste wegen Wadenproblemen gar nicht erst mit. Mario Götze könnte wie nach seiner Einwechslung beim 3:0 in Dortmund den Platz in der Spitze übernehmen. Auch Ribéry, Schweinsteiger, Shaqiri, Pizarro, Contento und Badstuber fehlen weiterhin. Dafür zählt erstmals der 18 Jahre junge Julian Green zum Aufgebot, auch die Youngster Mitchell Weiser (19) und Pierre-Emile Hojbjerg (18) sind dabei. Rummenigge ist gespannt, „welche taktischen Raffinessen“ sich der Tüftler Guardiola einfallen lässt: „Pep überrascht alle, manchmal auch den Vorstand. Aber mir gefällt das.“

3:0 endete das Hinspiel. Das ZSKA-Team muss in der 18 000 Zuschauer fassenden Chimki-Arena zudem auf einen Teil seiner Fans verzichten. Wegen rassistischer Vorfälle im Spiel gegen Manchester City bleibt der Sektor D auf Anordnung der UEFA geschlossen. Der frühere Armeeclub ist in der russischen Meisterschaft nach einer Schwächeperiode wieder in der Erfolgsspur. Mit dem 1:0 im Prestigegipfel gegen Rekordmeister Spartak Moskau verbuchte ZSKA bei der Generalprobe für das Bayern-Spiel den vierten Sieg in Serie.

Torgarant war einmal mehr der Ivorer Seydou Doumbia, der in elf Saisonspielen bereits neun Treffer erzielen konnte. „Das wird kein einfaches Spiel“, prophezeite Arjen Robben. Der Holländer dachte nicht nur an Doumbia und Co., sondern auch Kälte und Schnee.

Quelle: abendzeitung-muenchen.de
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inha...fcad0614ca.html
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Re: FC Bayern München - 27/11/2013 10:54

Weltmeistervater im tz-Interview

Papa Mazinho: "Thiago hat viel gelitten"

München - Der Fußball liegt Bayern-Star Thiago im Blut. Sein Vater Mazinho wurde mit Brasilien 1994 Weltmeister. Die tz hat den heute 47-jährigen erreicht und mit dem stolzen Vater über seinen Sohn gesprochen.

Was für ein Comeback! Nach rund dreimonatiger Verletzungspause aufgrund eines Syndemosebandrisses ist Peps Juwel Thiago beim 3:0 gegen den BVB wieder auf den Platz zurückgekehrt – und wie! In der 64. Minute wurde der Spanier für Boateng eingewechselt, spielte darauf die Borussia schwindlig und bereitete das 2:0 durch Robben mit einem Wahnsinnspass über 40 Meter vor. Der gebürtige Italiener hat den Fußball im Blut – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Thiagos Vater ist nämlich kein Geringerer als Mazinho, der selbst einmal für die größten Klubs der Welt spielte und 1994 mit Brasilien Weltmeister wurde. Die tz hat den heute 47-Jährigen erreicht und mit dem stolzen Vater über seinen Sohnmann gesprochen. Das tz-Interview:

Mazinho, wie haben Sie das Spiel der Bayern gegen Dortmund gesehen?


Mazinho: Gut, sogar sehr gut! Ich habe mich sehr für Bayern und natürlich für Thiago gefreut, der endlich wieder auf dem Platz steht. Er hat die letzten Wochen sehr viel gelitten und konnte diesen Triumph daher in vollen Zügen genießen.

Es schien so, als wäre er nie verletzt gewesen.

Mazinho: Thiago ist ein reifer Bursche! Dadurch, dass er sein langjähriges Heim in Barcelona hinter sich gelassen hat, ist er noch mal ein Stück erwachsener geworden. Ich weiß, dass er große Lust auf dieses Spiel hatte, aber erst mal musste er Geduld haben und hart arbeiten. Guardiola hat ihm dabei geholfen, und im Endeffekt ist die Mannschaft in Dortmund so aufgetreten, wie es alle erwartet haben. Ich freue mich für Thiago.

Ein 3:0 beim größten Rivalen spricht schon eine sehr klare Sprache.

Mazinho: In der Tat, aber die Bayern waren sich ja der Tragweite dieses Spiels durchaus bewusst. Für alle war es ja ein besonderes Spiel: Hätte die Borussia gewonnen, wäre es in der Tabelle wieder ein wenig enger geworden, bei einem Sieg der Münchner wäre der Abstand noch mal ein Stück angewachsen. Am Ende ist Zweiteres eingetreten, weswegen Thiago und der Rest des Klubs wohl einiges zu feiern hatten.

War seine Einwechslung entscheidend für den Sieg?

Mazinho: Warum? Wegen der Vorlage, oder weshalb?

Ja, natürlich!


Mazinho: Er hat es sich nicht zweimal überlegt. Die Geschwindigkeit ist im Fußball fundamental, und Thiago wusste, dass Robben über links in die Tiefe starten würde. Das Zuspiel von meinem Sohn war sehr gut, aber wie Robben in den Sechzehner des BVB vorgedrungen ist und den Ball an Weidenfeller vorbei ins Tor gelupft hat, war schon auch aller Ehren wert. Es war das zweite Tor und hat die Hoffnungen der Dortmunder im Keim erstickt. Ein sehr wichtiger Treffer.

Glauben Sie, dass Thiago die Pause gut getan hat, um sich ein bisschen in der Stadt zurechtzufinden?


Mazinho: Überhaupt nicht. Er hat bereits seine Zeit bekommen, um in München und vor allem beim FC Bayern anzukommen. Der Klub hat ihm bei allem sehr geholfen, sowohl als Mensch als auch als Fußballer.

Was haben Sie generell für einen Eindruck von den Bayern unter Guardiola?


Mazinho: Ich stelle fest, dass die Münchner immer besser verstehen, was der Trainer von ihnen will. Pep Guardiola sagt es ja immer wieder: Die Leute sollen Bayern nicht mit dem FC Barcelona vergleichen. Dem stimme ich zu. Jedes Team muss seinen eigenen Weg gehen.

Quelle: tz
http://www.tz-online.de/sport/fc-bayern/papa-mazinho-thiago-viel-gelitten-tz-3239622.html
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Re: FC Bayern München - 29/11/2013 18:12

Guardiola erklärt Maulwurf-Affäre für abgeschlossen




"Ich habe keine Zeit herauszufinden, welcher Spieler etwas weitergesagt hat": Pep Guardiola beendet die Maulwurf-Diskussion im Verein. Der Bayern-Trainer fürchtet, dass das Team gegen Braunschweig müde sein könnte. Immerhin: Mario Mandzukic kann wieder mitspielen.


Pep Guardiola will den Diskussionen über die Maulwurf-Affäre beim FC Bayern München ein Ende setzen. "Ich habe keine Zeit herauszufinden, welcher Spieler oder welche Person im Verein etwas weitergesagt hat", sagte der Trainer am Freitag einen Tag vor der Bundesligapartie gegen Aufsteiger Eintracht Braunschweig. Guardiola erklärte das Thema für "abgeschlossen".

Vor dem 3:0 des Fußball-Triplesiegers bei Borussia Dortmund vergangenen Samstag waren Mannschaftsinterna nach außen gelangt, es wurden taktische Anweisungen von Guardiola in Medien veröffentlicht, was Guardiola erzürnte. "Ich habe versucht, meine Spieler zu überzeugen, dass es das Beste für uns ist, wenn wir sprechen und das unter uns bleibt", sagte Guardiola und erklärte: "Das ist auch alles in meiner alten Mannschaft passiert. Es ist nicht gut, wenn unsere Gegner vielleicht die Aufstellung früh wissen."

Guardiola sagte am Freitag - zwei Tage nach dem Champions-League-Spiel in Moskau - außerdem : "Das ist eine schwierige Situation. Ich weiß nicht, in welcher Verfassung die Mannschaft ist. Ich hoffe, dass unser Kopf in der richtigen Position ist. Wenn unsere Beine nicht sehr gut sind, brauchen wir die Unterstützung der Fans." Er fügte mit Blick auf die kommenden Aufgaben bis Weihnachten an: "Wir müssen die zwei, drei Wochen überstehen."

Auf dem Weg zum 39. Ligaspiel in Folge ohne Niederlage muss Guardiola auf Kapitän Philipp Lahm (Oberschenkel-Zerrung), dessen Stellvertreter Bastian Schweinsteiger (Sprunggelenk-Operation), Franck Ribéry (angebrochene Rippe), Claudio Pizarro und Xherdan Shaqiri (beide Aufbautraining nach Muskelbündelriss) sowie Holger Badstuber (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten. Wenigstens kehren die zuletzt angeschlagenen Mario Mandzukic und Diego Contento in den Kader zurück.

Lamentieren will der Bayern-Coach nicht: "Damit müssen wir leben. Deshalb haben wir eine zweite Mannschaft." Trotz aller Probleme sind die Rekord-Bayern, die erst am Donnerstag von dem Champions-League-Trip aus Russland zurückgekehrt sind, gegen den Aufsteiger klarer Favorit. Guardiola warnt dennoch vor der Eintracht.

Gegen große Teams wie Dortmund (1:2), Leverkusen (1:0) oder Schalke (2:3) habe es Braunschweig "gut gemacht. Sie werden 100 Prozent fokussiert sein. Für uns ist es schwierig, dieses Niveau zu halten." Deswegen ist es auch für Arjen Robben "ein gefährliches Spiel".

Quelle: sueddeutsche.de
http://www.sueddeutsche.de/sport/fc-baye...ossen-1.1831603
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Re: FC Bayern München - 02/12/2013 13:51

Höjbjerg: Guardiola hat geweint

Mittelfeldtalent Pierre-Emile Höjbjerg hat emotional von der Krebserkrankung seines Vaters berichtet und begegnet seinem Klub Bayern München sowie dessen Trainer Pep Guardiola mit tiefer Dankbarkeit.

Der 18-Jährige erzählte im Anschluss an seine Auszeichnung zum "Fußball-Talent des Jahres" im dänischen Fernsehen, sein Vater habe im August 2013 die Diagnose Magenkrebs erhalten.

"Die dänischen Ärzte glaubten nicht, dass er das überleben kann", sagte Höjbjerg, "ich kam zum Training, habe nur geweint und geweint. Ich sagte: Mein Vater könnte sterben, ich bin 18 Jahre alt, ich bin hier, ich bin verletzt und ich bin allein. Was soll ich tun?"

Guardiola habe ihn dann zu sich gerufen und gesagt: "Ich habe von deinem Vater gehört. Es tut mir sehr, sehr leid. Lass uns reden."

Höjbjerg sagte, er habe geweint und Guardiola gesagt, dass er Angst habe.

"Er hat gesagt: Du musst zu den Leuten stehen, die dir nahe sind, auch wenn deine Arbeit darunter leidet. Dann hat Pep geweint und wusste nicht mehr, was er sagen sollte. Er hat gesagt, er und der Verein werden immer für mich da sein."

Guardiola und der deutsche Rekordmeister hätten dafür gesorgt, dass sein Vater nach Deutschland fliegen konnte, um dort behandelt zu werden: "Nun sagen sie, mein Vater habe eine realistische Überlebenschance."

Pierre-Emile Höjbjerg ist in der laufenden Saison noch nicht für die A-Mannschaft der Bayern zum Einsatz gekommen. Er absolvierte zehn Spiele (3 Tore) für die Regionalliga-Reserve und erzielte bei seinem Debüt für die U 21 Dänemarks zwei Treffer.

Quelle: Sport1.de
http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_815724.html
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Re: FC Bayern München - 02/12/2013 15:18

Presseerklärung - 02.12.2013 15:10

David Alaba verlängert Vertrag beim FC Bayern bis 2018




Der FC Bayern München und Österreichs Nationalspieler David Alaba (21) haben am heutigen Montag, 2.12.2013, den gemeinsamen Vertrag vorzeitig um drei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2018 verlängert.

„David, der als 16jähriger zum FC Bayern gekommen war, hat hier bei uns eine großartige Entwicklung gemacht, er zählt heute schon zu den besten und erfolgreichsten Außenverteidigern Europas. Wir freuen uns sehr, dass wir weiterhin auf ihn und seine Leistungen zählen können,“ erklärt Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG.

„Ich bin seit 2008 hier beim FC Bayern, das ist inzwischen längst mein Verein geworden,“ versichert Triple-Sieger David Alaba, „ich bin glücklich, dass nun alles klar ist und ich mindestens bis 2018 hier für diesen Klub spielen darf.“

„Wir sind glücklich, dass wir gemeinsam diesen langfristigen Vertrag unterzeichnet haben,“ sagt Jan-Christian Dreesen, Vorstand der FC Bayern München AG und Verhandlungspartner der Gesprächsrunden mit dem Management von David Alaba. „David ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Mit dem Vertrag bis 2018 zeigen wir, dass wir alle größtes Interesse an Kontinuität und sportlicher Perspektive für die kommenden Jahre haben.“

Quelle: fcbayern.de
http://www.fcbayern.telekom.de/de/news/news/2013/presseerklaerung--alaba-verlaengert-bis-2018.php
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Re: FC Bayern München - 05/12/2013 19:07

Robben fehlt rund sechs Wochen

Dem FC Bayern München wird mit Arjen Robben der nächste Star langfristig fehlen. Nach ersten Untersuchungen stellte sich die Verletzung, die er beim 2:0 im DFB-Pokal-Achtelfinale beim FC Augsburg erlitt, als schlimmer heraus als ursprünglich gedacht.




Nun ist es bittere Gewissheit: Bayern München wird mit Arjen Robben der nächste Star langfristig fehlen. Nach ersten Untersuchungen stellte sich seine Verletzung, die er beim 2:0 im DFB-Pokal-Achtelfinale beim FC Augsburg erlitt, als schlimmer heraus als ursprünglich gedacht.

Der 29 Jahre alte Niederländer fällt rund sechs Wochen aus, so die Diagnose. "Er hat eine tiefe Risswunde - bis ins Kniegelenk", erklärte Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und fügte hinzu: "Durch einen Schuhstollen wurde der Oberschenkelknochen im rechten Bein eingedrückt und ist massiv eingeblutet."

Robben, in der vierten Minute noch Torschütze zum 1:0 des Rekordmeisters, war nach einer rüden Attacke von FCA-Torhüter Marwin Hitz in der 16. Minute mit einer klaffenden Wunde am rechten Knie in die Kabine getragen worden.

Der nächste Ausfall

Nach der Begegnung war der Nationalspieler in ein Augsburger Krankenhaus gebracht worden. Laut Angaben des Vereins werden noch weitere Kontrolluntersuchungen durchgeführt. Damit fehlt Robben bis Weihnachten nicht nur in den Ligaspielen in Bremen und gegen Hamburg, sondern auch im abschließenden Gruppenspiel der Champions League gegen Manchester City und bei der Klub-Weltmeisterschaft in Marokko.

"Natürlich bin ich bitter enttäuscht. Ich war derzeit so gut drauf, ich habe mich auf jedes Spiel gefreut", wird Robben auf der Klub-Homepage zitiert. Kämpferisch verspricht er: "Ich komme fit zurück und werde mit der Mannschaft die Ziele anpacken, die wir uns für diese Saison vorgenommen haben."

"Arjen war in der Form seines Lebens"

Auch beim Start des Winter-Trainingslagers in Katar wird er wohl noch zum Zuschauen verdammt sein. Erst kurz vor Rückrundenbeginn ist mit dem Flügelspieler wieder zu rechnen. "Es tut uns unendlich leid, dass es ihn in Augsburg so schlimm erwischt hat", sagte Sportvorstand Matthias Sammer. "Arjen war derzeit wohl in der Form seines Lebens und hat zuletzt so viele Spiele für uns mitentschieden."

Verzichten musste Bayern in Augsburg bereits auf Kapitän Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Xherdan Shaqiri, Claudio Pizarro und Holger Badstuber. Bei Lahm, Shaqiri und Pizarro wird jedoch mit einer baldigen Rückkehr gerechnet. Franck Ribéry feierte nach seinem Rippenbruch im Pokal bereits sein Comeback.

Quelle: www.spox.com

http://www.spox.com/de/sport/fussball/bu...rg-klub-wm.html
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Re: FC Bayern München - 10/12/2013 11:25

Jerome Boatengs Entwicklung beim FC Bayern

Grätschen ist für die anderen

Zu Beginn seiner Zeit bei Bayern München war Jerome Boateng als Sicherheitsrisiko in der Abwehr verschrien und befeuerte seinen Ruf mit zahlreichen Patzern. Doch der 25-Jährige durchging in den letzten Monaten eine beeindruckende Entwicklung und ist mittlerweile bei der besten Vereinsmannschaft der Welt und im Nationalteam gesetzt. Am Dienstag gibt es das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub Manchester City.



Am Ende stand Jerome Boateng im eigenen Tor, die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Vor ihm der wild gestikulierende Manuel Neuer, der seinem Ärger über die vorangegangene Szene freien Lauf ließ. Boateng war es, der den langen Ball aus der Hälfte der Mainzer zu lässig klären wollte, vorbei schlug und Shawn Parker das 1:0 für die Gäste ermöglichte.

Der ein oder andere wäre vielleicht noch geneigt zu sagen, die Szene vor wenigen Wochen sei ein typischer Boateng. Doch die Zeiten, in denen der Verteidiger Aussetzer um Aussetzer hatte, sind lange vorbei. Vom Boateng aus der Anfangszeit in München ist wohl nicht viel mehr als der Name geblieben. So gewaltig war die Leistungsexplosion, die er bis zum heutigen Tag durchlebt.

Es ist ein Zeichen großer mentaler Stärke, vor allem wenn man bedenkt, wie schwer der Weg beim Rekordmeister für ihn war. Schon in seinem ersten Liga-Einsatz sorgte der 13,5 Millionen Euro teure Neuzugang in Co-Produktion mit Manuel Neuer für eine 0:1-Niederlage gegen Mönchengladbach. Wenige Spiele später flog er gegen Hannover wegen einer Tätlichkeit vom Platz.

Platzverweis als Wendepunkt

In Folge der Undiszipliniertheiten und Leistungsschwankungen pendelte der gebürtige Berliner zwischen Bank, Innenverteidigung und seiner Ausweichposition auf der rechten Defensivseite.

In der vergangenen Saison schien sich seine Situation zuzuspitzen, als er sich in der Königsklasse gegen BATE Borissow eine unnötige Rote Karte abholte. Eine Sperre für beide Achtelfinalspiele war die Folge, für die es intern angeblich Rüffel von oberster Stelle gab.

Die Bayern gingen mit dem Innenverteidiger-Duo Daniel van Buyten und Dante in die Rückrunde und nicht wenige prognostizierten Boateng, der bis zum Platzverweis eine starke Saison spielte, ein jähes Ende bei den Münchnern. Zumal die Verpflichtung von Jan Kirchhoff im Sommer Boateng zur vermeintlichen Nummer vier in der Rangordnung machte.

"Werde anders beurteilt"

Doch es sollte alles anders kommen. Der Platzverweis gegen BATE schien ein Hallo-Wach-Moment zu sein, ein Wendepunkt in der Geschichte von Boateng bei den Bayern.

"Ich habe gemerkt, dass ich anders beurteilt werde als andere", sagte Boateng vor kurzem gegenüber der "SZ". Und tatsächlich schien es so, als wären die starken Leistungen der Wochen vor dem Platzverweis durch selbigen vergessen gewesen.

Doch Boateng bewies Disziplin und Willensstärke, arbeitete hart an sich und zahlte das Vertrauen, dass ihm Jupp Heynckes in den wichtigsten Spielen der Saison schenkte, zurück.

Im Champions-League-Halbfinale überragte er gegen Barcelona in beiden Spielen, im Endspiel gegen Borussia Dortmund war er neben Javi Martinez bester Mann auf dem Platz (laut OPTA 84,2 Prozent gewonnene Zweikämpfe am Boden, 100 Prozent in der Luft) und damit ein Garant für den Titelgewinn.

"Muss eigentlich gar nicht grätschen"

Nicht nur durch den Erfolg ist Boateng gereift - mental, aber auch in der Spielanlage. "Früher hab ich nach einem verlorenen Ball gedacht: Den musst du dir sofort zurückholen. Ich hab dann sofort wieder attackiert, und da war dann halt auch mal ein blödes Foul dabei", so Boateng.

Mittlerweile schaue er zuerst, "wie man's anders lösen kann, ich spiele mehr mit Übersicht. Und ich weiß, dass ich von meinen Anlagen her eigentlich gar nicht grätschen muss."

Sein Ziel, sich jeden Tag zu entwickeln und zu lernen, kann er unter dem neuen Coach Pep Guardiola voll ausleben. "Wir stehen höher, verschieben extremer. Wir müssen noch besser aufeinander abgestimmt sein als letzte Saison, weil es natürlich riskanter ist, so weit vorne zu verteidigen", erklärt er den Unterschied zum Spiel von Jupp Heynckes.

Für den athletischen Verteidiger, dem Sammer schon lange "Anlagen auf Weltklasseniveau" attestierte kein Problem. Er fühle sich gut mit der neuen Spielweise, "weil ich zum Glück nicht der Langsamste bin: Wenn der Gegner mal einen langen Ball über die Abwehr spielt, dann rennt mir der Stürmer nicht so schnell weg."

Lob von Sammer, Scholl und Neuer




Er sei "ruhiger geworden und gehe anders mit dem Druck um. Vor allem mache mir nicht mehr selber so viel Druck", erklärte Boateng gegenüber der "B.Z." das Geheimnis hinter seiner neuen Stärke, die sich auch in der Statistik niederschlägt. So hat Boateng diese Saison weniger Fouls begangen als Nebenmann Dante - und das bei mehr Einsatzminuten.

Boateng hat sich mittlerweile Anerkennung von allen Seiten erarbeitet. Mehmet Scholl, der sich für seine öffentlichen Aussagen, Boateng wäre bei Bayern kurz vor dem Aus gestanden, bei ihm entschuldigte, bescheinigte ihm eine komplette Veränderung.

"Ich erkenne ihn fast nicht wieder, er ist auf dem Weg auch sein komplettes Potenzial abzurufen", schwärmte der ehemalige Bayern-II-Coach. Sammer lobte seine Verlässlichkeit, Neuer brachte es auf den Punkt: "Bei uns ist er zur festen Größe gereift."

Auch im Nationalteam gesetzt

Das gilt allerdings nicht nur für die Bayern, sondern auch für die Nationalelf. Am Anfang war er zumeist nur als Rechtsverteidiger im Einsatz, da auf dieser Position dringender Bedarf war. "Und als junger Spieler habe ich da gerne ausgeholfen. Am Anfang ist man erst mal froh, dass man überhaupt dazugehört."

Der Bundestrainer habe ihm aber immer gesagt, "dass er mich innen am stärksten sieht und dass ich auf Sicht gesehen da spielen werde". Dort ist er mittlerweile gesetzt - Per Mertesacker und Mats Hummels konkurrieren um einen Platz neben ihm.
Alleine Boatengs Statistiken aus den letzten Freundschaftsspielen mit Deutschland sind für Gegenspieler furchteinflößend. Gegen England gewann er laut OPTA alle Duelle in der Luft und 83,3 Prozent am Boden, gegen Italien schaltete er Mario Balotelli komplett aus und verlor nicht einen einzigen Zweikampf.

Endlich unverrückbar


Boateng hat es geschafft, "unverrückbar zu werden", wie er es selbst einmal nannte. Auch wenn sein Ex-Verein Manchester City am Dienstag in die Allianz Arena kommt (20.45 Uhr im LIVE-TICKER) und mit den Bayern um den Gruppensieg kämpft, wird er aller Voraussicht nach in der Startelf stehen.

Seine Rotsperre aus dem Hinspiel hat Boateng nämlich abgesessen. Im Etihad Stadium kassierte er kurz vor Schluss einen Platzverweis wegen Notbremse. Jedoch nicht, weil er gepatzt hatte, sondern weil er einen Fehler von Dante und Kirchhoff ausbaden musste. Von den beiden, die ihm angeblich schon den Rang abgelaufen hatten.

Quelle: Spox
http://www.spox.com/de/sport/fussball/ch...-guardiola.html
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Re: FC Bayern München - 12/12/2013 10:23

Boateng verlängert beim FC Bayern!

Boateng: 'Es ist ein besonderer Tag für mich'


Es konnte kein gewöhnlicher Mittwoch sein, wenn Jérôme Boateng mit seinem Vater Prince an der Säbener Straße aufschlägt. War es auch nicht. Es war der Tag, an dem Jérôme seinen noch bis 2015 laufenden Vertrag beim FC Bayern vorzeitig um drei Jahre bis 30. Juni 2018 verlängerte (siehe Presseerklärung). Vater Prince standen die Freude und der Stolz ins Gesicht geschrieben, als sein Sohn nach dem Training auf der Vorstandsetage des FCB ServiceCenters den neuen Kontrakt unterzeichnete. Und auch Jérôme selbst war „sehr stolz“, wie er fcbayern.de verriet: „Ich freue mich riesig. Es ist ein besonderer Tag für mich, dass ich bei so einem großen Verein verlängern durfte.“

Im Juli 2011 war der heute 25-Jährige von Manchester City an die Säbener Straße gewechselt. Die Erwartungen, die er selbst an sich und die der Verein in ihn hatten, hat er voll erfüllt. Damals noch ein Pendler zwischen der Außen- und der Innenverteidigerposition hat sich Boateng inzwischen auf seiner Lieblingsposition im Abwehrzentrum festgespielt. In 21 von 26 Pflichtspielen kam er in dieser Saison zum Einsatz. Auch in der deutschen Nationalmannschaft hat er seine Ansprüche auf die Innenverteidigerposition untermauert.

Für Karl-Heinz Rummenigge ist der Vertragsabschluss mit Boateng „eine logische Folge. Jérôme hat hier bei uns eine tolle Entwicklung genommen.“ Matthias Sammer sagte: „Der Klub ist mit Jérôme sehr zufrieden. Wir wissen, welche Entwicklung er genommen hat und welchen Anteil er am Erfolg hat.“

'Ich habe das Vertrauen gespürt'

Darüber hinaus seien Innenverteidiger heutzutage „relativ rar gesät“, merkte der FCB-Sportvorstand an. „Früher hat man gesagt, die Vorstopper hat man irgendwo im Wald geschnitzt - heute müssen sie alles können: gegen den Ball sehr gut sein, zweikampfstark sein, Spielmacher sein, die ersten Angriffe einleiten. Sie müssen sehr gut ausgebildet sein - und das ist Jérôme. Er ist auch immer stabiler in seiner Leistung geworden. Wir freuen uns, dass er Bestandteil unserer Mannschaft ist.“

Jetzt brennt Boateng auf „weitere große Ziele“ mit dem FC Bayern zu verwirklichen. „Es macht mir jeden Tag Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten.“ Er habe dem Klub „viel zu verdanken“, sagte der Vater von Zwillingstöchtern, der einst nur wenige Monate nach einer Knie-Operation die Chance erhielt, nach München zu wechseln. „Sie haben mich in einer Phase geholt, in der ich verletzt war. Ich habe das Vertrauen auch in Zeiten gespürt, wenn es mal nicht so gut lief. Ich bin froh, dass es mit der Verlängerung geklappt hat.“

Das gilt auch für FCB-Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen. „Ich glaube, alle Seiten können sagen, dass es ein fairer Vertrag ist“, sagte er, „wir freuen uns, dass wir mit Jérôme für eine relativ lange Periode verlängern konnten.“ Viereinhalb weitere Jahre bleibt Boateng dem FC Bayern also erhalten. Neun Tage zuvor hatte bereits David Alaba seinen Vertrag ebenfalls bis 2018 verlängert. Auch er in Gegenwart seines Vaters.

Quelle: FCB.de
http://www.fcbayern.telekom.de/de/news/n...php#/xtor=ES-1-[]--[Teaser]--20122906
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Re: FC Bayern München - 17/12/2013 12:38

Asiens Chelsea will bei der Klub-WM Bayern ärgern

Bei der Klub-WM trifft der FC Bayern auf Guangzhou Evergrande. Der Klub aus China gehört einer Immobilienfirma. Die Gehälter zählen zu den höchsten der Welt. Ein Weltmeister-Trainer ist der Chef.
Von Julien Wolff



Philipp Lahm sieht aus, als wolle er mit einer Armee feindliches Territorium einnehmen. Der Kapitän des FC Bayern steht auf einem Hügel in der marokkanischen Wüste, über ihm schwebt sein Trainer Pep Guardiola, wie ein Geist, und auf einem Hügel gegenüber steht Zhi Zheng.

Er ist einer der Stars des chinesischen Klubs Guangzhou Evergrande, schwenkt die Fahne seines Vereins, und am Himmel erscheint sein Trainer Marcello Lippi. So dramatisch sieht in China die Werbung für ein Fußballspiel aus. Da kann Hollywood noch lernen. Als Überschrift steht auf dem Plakat: "Where amazing happens" - wo Erstaunliches passiert.

Dienstag (20.30 Uhr, ARD) tritt Guangzhou im Halbfinale der Klub-WM in Agadir gegen den deutschen Rekordmeister an, und eine Niederlage der Bayern wäre tatsächlich sehr erstaunlich. Guangzhou – mal gehört? "Wir wissen, dass nicht nur Chinesen dort spielen, sondern viele Südamerikaner. Für mich der Bekannteste ist aber ihr Trainer", sagt Nationaltorwart Manuel Neuer.

Italiener Lippi trainiert die Chinesen

Der 65-jährige Lippi gehört zu den erfolgreichsten Trainern der Welt: 2006 zerstörte die italienische Nationalmannschaft unter seiner Leitung im Halbfinale den Traum der Deutschen vom Endspiel im eigenen Land und gewann später den Titel. Zudem gewann er mit Juventus Turin 1996 die Champions League, fünf Mal die italienische Meisterschaft und in diesem Jahr mit Guangzhou die asiatische Champions League. Das war dem Verein zuvor noch nie gelungen, mit dem Triumph qualifizierten sich die Chinesen für die Klub-WM.

Lippi sagt über die Partie gegen die Münchner: "Bayern ist eine der besten Mannschaften der Welt. Wenn wir hundert Mal gegen sie spielen, werden wir 99 Mal verlieren. Aber der eine Sieg kommt vielleicht in diesem Spiel."

Viele sehen in Guangzhou die beste asiatische Klubmannschaft, die es bislang überhaupt gab. Der Klub sicherte sich dreimal in Folge den Meistertitel, in der vergangenen Saison schon drei Spieltage vor dem Ende und schließlich mit 18 Punkten Vorsprung und 78:18 Toren. Der ehemalige englische Nationaltrainer Sven Göran Eriksson meint sogar, Evergrande könnte in der Premier League bestehen. Lippi hat viel bewirkt in dem Klub. Das Geld noch mehr.

Vor drei Jahren spielte der Verein noch in der Zweiten Liga - weil er sich den Aufstieg in Chinas höchstes Klassement 2007 erkauft hatte, der Korruptionsskandal um verschobene Spiele sorgten nicht nur in China für Aufsehen. Zur Strafe ließ der Verband Guangzhou absteigen, dem Klub gelang in der darauffolgenden Saison der Wiederaufstieg. Und dann legte er richtig los: Mit Hilfe des Investors Evergrande Group, eine große Immobiliengesellschaft, rüstete er seinen Kader auf.

180 Millionen Euro investiert

Der Klub hatte zuvor mal einem Pharmaunternehmen gehört und in den vergangenen 29 Jahren sechs Mal den Namen und das Klubemblem gewechselt, von einem Lorbeerkranz über Herzen bis hin zu einer Krone war alles dabei. Jetzt ist es ein Tiger. Er soll wohl symbolisieren, dass der Verein dank der Evergrande Group nun besonders (finanz)stark ist:

Firmenchef Xu Jiayin gehört zu den reichsten Chinesen, sein Vermögen wird auf rund sechs Milliarden Euro geschätzt. Er hat bislang angeblich 180 Millionen Euro in den Verein investiert und auch einen deutschen Physiotherapeuten verpflichten lassen. Xu Jiayin lässt die Spieler in seinem Privatjet fliegen und mit seiner Yacht fahren.

Die Klubverantwortlichen kauften in den vergangenen Jahren unter anderem den argentinischen Mittelfeldprofi Dario Conca vom brasilianischen Klub Fluminense, die Ablöse soll sieben Millionen Euro betragen haben - chinesischer Rekord. Mit rund elf Millionen Euro Jahresgehalt gehört der 30-Jährige zu den bestverdienenden Spielern der Welt. Bei Beratern und Spielern sprach sich schnell rum, wie gut der Klub zahlt, und so wechselten weitere Profis aus Brasilien, ein Großteil der chinesischen Nationalmannschaft und Lucas Barrios von Borussia Dortmund zu Guangzhou. Dem Stürmer gefiel es trotz 130.000 Euro Gehalt pro Woche dort nicht, er spielt inzwischen für Spartak Moskau.

Lippi soll rund zehn Millionen Euro pro Jahr verdienen und kommt deutlich besser als Barrios zu Recht bei dem Klub, der seit dem Kaufrausch in Anlehnung an den englischen Klub "Chelsea Asiens" genannt wird. Weil in der asiatischen Champions League die Mehrheit der Spieler aus dem eigenen Land sein müssen, gehören allerdings nur vier Nicht-Chinesen zum Kader.

"Mit 20 Jahren erst die Taktik zu lernen, ist viel Arbeit"

Die sind dafür aber ziemlich gut und teuer: Der Brasilianer Elkeson schaffte es in der vergangenen Saison mit 24 Treffern zum Torschützenkönig der chinesischen Liga, sein Landsmann Muriqui ist ebenfalls torgefährlich, und der südkoreanische Nationalspieler Young-Gwon Kim ein solider Innenverteidiger.

"Wir haben das alles sehr schnell auf die Beine gestellt, vor eineinhalb Jahren haben wir international noch nicht existiert. Der Fußball beginnt, sich zwischen Tischtennis und Badminton Platz zu schaffen, aber es liegt noch ein langer Weg vor ihm. Es ist eine Frage der Fußball-Kultur. In China habe ich damit begonnen, das einzuführen, aber es braucht Zeit. Mit 20 Jahren erst die Taktik zu lernen, ist viel Arbeit", sagt Lippi.

Neuer befürchtet italienische Spielweise der Chinesen

Am vergangenen Samstag gewann Evergrande im Viertelfinale der Klub-WM 2:0 gegen Al Ahly Kairo aus Ägypten, die Tore erzielten Elkeson und Conca. "Es war ein wunderbarer Sieg, der mich sehr zufrieden macht. Wir haben sehr viel Qualität in unserer Mannschaft", sagte Lippi. Guardiola hat sich intensiv über die Chinesen informiert und seiner Mannschaft erklärt, dass der Gegner sich unter Lippi taktisch deutlich verbessert hat. "Wenn die Chinesen nach italienischem Muster spielen, wird es schwer für uns, Tore zu erzielen", so Neuer.

In China träumen sie jetzt sogar davon, dass Lippi mal das Amt des Nationaltrainers übernimmt, 2015 steigt in Australien die nächste Asienmeisterschaft. Bis dahin will Guangzhou ein Verein sein, in dem neben gekauften Stars auch Spieler aus dem eigenen Nachwuchs entscheidend sind.

Der Klub vereinbarte eine Kooperation mit Real Madrid zum Austausch von Talenten und hat sein Nachwuchszentrum ausgebaut. Mittelfeldstar Conca wird nach der Klub-WM trotzdem zu Fluminense zurückkehren. Ein Sieg gegen die Bayern zum Abschied, das wär´s, findet er. "Wir wollen Klub-Weltmeister werden. Das Selbstvertrauen haben wir", sagt Conca.

Quelle: DIE WELT
http://www.welt.de/sport/fussball/bundes...rn-aergern.html
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Re: FC Bayern München - 20/12/2013 10:50

"2013 ist für den FC Bayern ein Geschenk Gottes"

Samstag wollen die Bayern im Finale der Klub-WM ein grandioses Jahr mit dem fünften Titel krönen. Casablanca sollte kein Hindernis sein. Trotz der Euphorie in Marokko und den Warnungen Rummenigges.



Die Spieler von Bayern München genossen ihren freien Tag im weltberühmten Basarviertel von Marrakesch oder in der weitläufigen Hotel-Anlage Four Seasons, und auch Karl-Heinz Rummenigge wirkte sehr entspannt. Doch plötzlich suchte der Vorstandschef im Innenhof des Mannschaftsquartiers unter einem großen, roten Sonnenschirm krampfhaft nach einem Wort. "Ich weiß gar nicht – wie nennt man fünf Titel? Quintle? Ich weiß es nicht, das Wort kenne ich nicht", sagte er.

Doch egal, ob nun "Quintle" in Anlehnung an das Triple der Vorsaison oder "Mission5", wie es die eigene Medienabteilung formuliert, klar ist für Rummenigge: "Alle wollen den Titel. Dann hätten wir alles abgeräumt, was möglich ist." Den deutschen Supercup, den Borussia Dortmund den Bayern Ende Juli weggeschnappt hatte, verschwieg er geflissentlich.

Aber was soll's, wird sich Rummenigge in Marrakesch gedacht haben. Das Jahr 2013, betonte er, habe er "genossen" – und er tut es noch. "Es ist ein Geschenk Gottes, dass man dabei sein darf." Vor dem einen oder anderen Spiel sei er zwar noch immer nervös. Aber dann setze sich angesichts des meist überzeugenden, mitunter überragenden Auftretens der Mannschaft von Pep Guardiola schnell die Erkenntnis durch: "Wenn nichts völlig Verrücktes passiert, gewinnst du das Spiel." Immer. Gegen jeden Gegner. "Wir sind", sagte Rummenigge stolz, "ein Stück weit von der Muse geküsst beim FC Bayern."

"Mit Casablanca hat kein Mensch gerechnet"

Mit Überheblichkeit oder der einst fast sprichwörtlichen Arroganz habe das nichts zu tun. Außenseiter Raja Casablanca werde man im Endspiel der Klub-WM am Samstag (20.30 Uhr, ARD) mit Respekt begegnen. "Mit denen hat kein Mensch gerechnet, das muss Warnung genug sein. Wir werden sicher nicht den Fehler machen, arrogant ins Spiel zu gehen", sagte Rummenigge.

Überhaupt werde der FC Bayern angesichts der vielen Siege und Trophäen jetzt "nicht das Spinnen anfangen". Coach Guardiola lebe der Mannschaft diese Einstellung vor. Rummenigge lobte erneut das "unaufgeregte und souveräne Auftreten" des Spaniers, den er einen "positiv Verrückten" nannte.

Guardiola hat sich am Mittwoch beim sensationellen Halbfinalsieg Rajas gegen Atlético Mineiro aus Brasilien (3:1) von der Konterstärke und der unbändigen Leidenschaft der Marokkaner überzeugen können. Er berichtete Rummenigge und seinen Spielern von einem Gegner, der "sehr laufstark ist sowie taktisch relativ klug und diszipliniert" spielt, wie Rummenigge erzählte. Und von der hitzigen Atmosphäre im Grand Stade de Marrakesh.

Euphorie in Marokko

Die marokkanischen Fans tobten und sangen dort, als ginge es um das Finale der "echten" WM. Und auf den Straßen von Marrakesch schien es, als habe sich die Nationalmannschaft mindestens erstmals seit 1998 wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Die Bayern-Stars, die sich von zwei Reiseführern begleitet in die Souks (Märkte) unweit des Platzes Jemaa el-Fna wagten, dürften davon einen guten Eindruck bekommen haben.

Ausgeruht, aber mit der nötigen Konzentration soll am Samstag der krönende Abschluss des Jahres gelingen. Danach ist bis zum 5. Januar, wenn der FC Bayern ins Trainingslager nach Katar aufbricht, frei. "Es war eine wahre Hetzjagd durch den Spielkalender", sagte Rummenigge: "Wenn sich eine Mannschaft jemals einen Regenerationsurlaub verdient hat, dann diese." Und über ihm schien die marokkanische Sonne.

Quelle: DIE WELT
http://www.welt.de/sport/fussball/bundes...enk-Gottes.html
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Re: FC Bayern München - 08/01/2014 15:38

Auf Kahns Spuren - 08.01.2014 13:30
Neuer freut sich über 'große Ehre'





Welttorhüter 2013! Ein Titel mit zauberhaftem Klang. Und seit Dienstag ist er im Besitz von Manuel Neuer, der bei der Wahl von der International Federation of Football History & Statistics (IFFHS) auf Platz eins landete – mit deutlichem Vorsprung vor Buffon und Cech. Das wirkt nach. Auch bei einem Mann, der zuletzt im Grunde alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab.

„Das ist etwas ganz Großes“, freute sich Neuer auch am Tag darauf noch „riesig“ über diese „große Ehre“, die dem Nationalkeeper zuteil wurde. „Das habe ich in erster Linie der Mannschaft zu verdanken“, blieb Neuer jedoch bescheiden, und sprach auch allen „Förderern und Trainern, die ich bisher hatte“ einen großen Dank aus.

„Diese Wahl hat Tradition, damit hat sie einen großen Stellenwert“, merkte Sportvorstand Matthias Sammer zufrieden an. „Es ist logisch und konsequent, dass Manuel Neuer gewählt worden ist, weil er ein kompletter Torhüter ist. Er ist ein Führungsspieler bei uns.“ Und: „Er ist ein außergewöhnlicher Mensch und außergewöhnlicher Charakter.“

Riesig war die Freude auch bei Neuers Teamkollegen. „Vor dem Training gestern gab es einen großen Applaus, alle haben gratuliert“, so der 27-Jährige, der auch viele Mails von „den üblichen Verdächtigen“ bekommen habe, wie Neuer verriet. Auch Dante lobte seinen Hintermann überschwänglich. „Wir freuen uns sehr für ihn. Was er letzte Saison gezeigt hat, war sehr, sehr stark. Seine Qualität ist Weltklasse, das wissen wir.“

'Manuel kann eine Ära prägen'

So sehr sich Neuer auch über die Auszeichnung freut – der Welttorhüter würde am liebsten wieder gemeinsam mit seinen Teamkollegen Erfolge feiern. „Ich freue mich mehr über die Titel, die man zusammen erreicht. Ich bin ein Teamspieler“, sagte Neuer, der als erster deutscher Torhüter nach Oliver Kahn als bester Torwart der Welt geehrt wird. Kahn hatte den Titel insgesamt dreimal (1999, 2001, 2002) gewonnen und maßgeblichen Anteil an den damaligen Erfolgen des FC Bayern.

„Manuel ist von seiner Altersstruktur in einer Phase, wo er eine ähnliche Ära prägen kann wie Oliver Kahn“, hofft Sammer auf weitere Erfolge mit Neuer im Tor des deutschen Rekordmeisters. Abwehrmann Dante jedenfalls freut sich auf die kommenden Aufgaben mit Neuer hinter sich: „Bei Manuel fühlen wir uns sicher. Aber wichtig ist, dass wir immer gut zusammen arbeiten. Wir müssen ihm weiterhelfen.“

Für fcbayern.de in Doha: Marco Donato

Quelle: fcbayern.de
http://www.fcbayern.de/de/news/news/2014/manuel-neuer-freut-sich-ueber-grosse-ehre.php
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Re: FC Bayern München - 09/01/2014 11:06

Bruchhagen bestätigt Transfer
Rode-Wechsel zu Bayern fix



Der FC Bayern München hat mit Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt seinen zweiten Neuzugang für die kommende Saison nach Dortmunds Robert Lewandowski verpflichtet. Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen bestätigte entsprechende Medienberichte.

"Das ist bereits seit neun Monaten klar", zitiert die "Frankfurter Rundschau" Bruchhagen. Bereits seit einem Jahr verdichteten sich die Anzeichen, dass Rode spätestens nach dem Ablauf seines Vertrags in Frankfurt zum deutschen Rekordmeister wechseln würde.

Der 23-jährige Rode spielt seit 2010 für Eintracht Frankfurt. In 103 Pflichtspieleinsätzen für die Hessen gelangen dem defensiven Mittelfeldspieler fünf Tore. Im kommenden Sommer ist der Mittelfeldspieler ablösefrei.

Quelle: Spox
http://www.spox.com/de/sport/fussball/bu...fer-sommer.html
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Re: FC Bayern München - 14/01/2014 13:08

"Der FC Bayern ist mittlerweile eine Weltmacht"

Jupp Heynckes genoss die Auszeichnung als Welttrainer des Jahres sichtlich. Ausführlich referierte er über sein Befinden und die Stärke seines FC Bayern. Das Lob für Klopp musste er nachholen.

Ganz fest hatte sich Jupp Heynckes vorgenommen, in seiner Dankesrede auch Jürgen Klopp zu loben. "Ich wollte ihm sagen, dass er ein sehr guter Trainer ist. Und dass er jung ist, und diese Auszeichnung auch noch gewinnen kann", berichtete der ehemalige Bayern-Erfolgscoach nach seiner Kür zum Welttrainer 2013.

Die Fifa-Regie verhinderte allerdings einen Heynckes-Gruß an den wieder zweitplatzierten Dortmunder Klopp. "Die haben gesagt, ich habe nur eine Minute. Da dachte ich, da muss ich gar nicht erst hoch gehen", erzählte Heynckes schmunzelnd. Am Rednerpult blieb so nur Zeit für eine Huldigung seines FC Bayern, vom Zeugwart bis zur Führungsriege.

Redebedarf hatte Heynckes nach seinem vielleicht letzten großen Auftritt auf der Fußball-Weltbühne reichlich. Die anderen Preisträger und sogar viele Kamerateams waren aus der Lobby des Zürcher Kongresshauses schon verschwunden, da referierte der 68-Jährige immer noch über sein bewegendes Karriereende als Münchner Erfolgscoach. Englisch, Spanisch, Deutsch – jeder Reporter bekam in der gewünschten Sprache ausführlich Antworten. Es hatte den Anschein, als wüsste Heynckes, dass die kommenden Zeiten ruhiger werden würden.



Ein herzliches Lachen erntete ein spanischer Reporter, der nach der Wahrscheinlichkeit eines Comebacks fragte. "Nein, meine Frau, der Hund, das Haus", nannte Heynckes seine Bezugsgrößen im Rentenalter. Und der Fußball natürlich. "Ich schaue viele Spiele im Fernsehen. Aus Spanien, die Bundesliga natürlich", sagte Heynckes, "Italien zuletzt eher weniger."

"Müller und Robben fehlen in der Weltelf"

Die englische Premier League konnte ihn via TV nicht überzeugen. Seinen FC Bayern sieht er in der Neuauflage des Achtelfinales in der Champions League gegen den FC Arsenal vor keinen größeren Problemen. "Wenn sie ihre Leistung zeigen, habe ich keine Zweifel." Programmierter deutscher Meister war der FC Bayern, für Heynckes mittlerweile die "Weltmacht", schon vor der Saison. "Das habe ich Karl-Heinz Rummenigge auch so gesagt."

Die Bande zu den Bayern sind noch eng geknüpft. Glücklich posierte Heynckes in Zürich mit seinen Ex-Spielern Philipp Lahm, Manuel Neuer und Franck Ribéry. "Ich habe ihn gewählt, also habe ich ihm gesagt, dass er wissen muss, wem er den Titel verdankt", scherzte Lahm.

Einen Wermutstropfen hatte der Gala-Abend in Zürich für Heynckes. "Ich hätte mir gewünscht, dass auch ein Arjen Robben oder ein Thomas Müller in der Weltelf stehen", sagte er. Es wird sicherlich noch eine Weile dauern, bis Heynckes gedanklich so ganz von München loskommt. Ein Fan habe ihn schriftlich nach seiner Traumelf aller Zeiten gefragt, erzählte er. "Ottmar Hitzfeld hat das auch mal gemacht, mit Messi und so weiter. Ich habe angefangen aufzuschreiben: 'Neuer..., und dann die ganze Mannschaft vom Champions-League-Endspiel'".

Quelle: DIE WELT
http://www.welt.de/sport/fussball/bundes...-Weltmacht.html
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Re: FC Bayern München - 16/01/2014 12:36

Guardiolas Luxus-Problem
Wohin mit Martinez?




Von KAI PSOTTA

Den Namen „R. Coutinho“ wird Javi Martinez (25) so schnell nicht vergessen. Der No-Name-Brasilianer vom Kuwaiter SC hat ihn beim deutlichen 8:0-Sieg der Bayern am vergangenen Montag mehrfach stehen lassen.

Martinez wirkte orientierungslos. Ein Sinnbild für seine derzeitige Situation beim FC Bayern – denn so richtig weiß niemand, wo der 40-Millionen-Mann hin soll.

Ein Luxusproblem!

Pep Guardiola (42) ließ in den zwölf Einheiten im Trainingslager Philipp Lahm (30) meist als Mittelfeldspieler agieren. Es deutet alles darauf hin, dass er auch in der Rückrunde häufiger auf der Sechs spielt, der Position, auf der Martinez unter Vorgänger Heynckes spielte.

Gleichzeitig trainierte Martinez in den Übungen meist in der Innenverteidiger-Rolle. Doch da war bisher das Duo Jerome Boateng (25) und Dante (30) gesetzt.

Pep Guardiola sagt über seinen Landsmann Martinez: „Er hatte viele, viele Probleme in der Hinrunde.“ Damit meint er die Leistenoperation und die lange Pause danach. Wo er mit ihm plant, lässt er offen: „Ob er Innenverteidiger oder Sechser ist? Er kann beide Positionen spielen.“

Oder keine – weil er auf der Bank landet?

Martinez selbst gibt sich kämpferisch, verriet der tz: „Ich werde immer dort spielen, wo der Trainer mich hinstellt. Er weiß am besten, wo ich meine Qualitäten voll ausschöpfen kann.“ Er sehe kein Problem, selbst wenn er zwischen den Positionen hin- und herwechseln müsse. „Im Endeffekt ähneln sich beide Positionen sehr, daher kostet mich die Umstellung nicht viel.“

Martinez im Niemandsland – irgendwo zwischen Sechser und Innenverteidiger und Edel-Ersatz...

Quelle: Bild.de
http://www.bild.de/sport/fussball/javier-martinez/wohin-mit-martinez-34255560.bild.html
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Re: FC Bayern München - 17/01/2014 14:29

FC Bayern soll Transfers beschlossen haben

David Luiz oder Thiago Silva zum FC Bayern?



Die Bosse des FC Bayern sollen laut eines Zeitungsberichts intern beschlossen haben, im Sommer einen Top-Star für die Defensive zu holen.

München - Schon länger schwelen Gerüchte, dass der FC Bayern an einer Verpflichtung von Chelsea-Star David Luiz interessiert sei. Nun gibt diesen Spekulationen ein Bericht der "Bild" neue Nahrung. Demnach sollen die Bayern beschlossen haben, im Sommer in der Abwehr nachzurüsten und einen Top-Star für die Defensive zu verpflichten. Grund seien die - freilich viel kleiner gewordenen - Formschwankungen von Jerome Boateng und die lange Verletzung von Holger Badstuber, der nach zwei Kreuzbandrissen auf sein Comeback hinarbeitet. Der Vertrag von Altstar Daniel van Buyten solle demnach nicht wieder verlängert werden.

Als Kandidaten gelten laut "Bild": David Luiz und Paris-Star Thiago Silva. Somit würde Dante einen Kollegen aus der brasilianischen Nationalmannschaft an seine Seite gestellt bekommen. Auch Freiburgs Jungstar Matthias Ginter wird schon seit Wochen als Kandidat gehandelt.

Quelle: Abendzeitung München
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inha...aa5931a497.html
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Re: FC Bayern München - 24/01/2014 13:15

Ribéry verletzt, Guardiola setzt auf Götze

Mit dem Spiel in Gladbach eröffnet der FC Bayern die Rückrunde der Bundesliga. Der Triple-Sieger will direkt ein Zeichen setzen. Doch Trainer Pep Guardiola muss drei verletzte Spieler ersetzen. Von Julien Wolff




Pep Guardiola hat in dieser Woche mal wieder viel mit Hermann Gerland gesprochen. Für den Startrainer des FC Bayern ist sein Assistent ein lebendes Bundesliga-Lexikon, und in den Gesprächen ging es vor allem um den Gegner am Freitagabend (20.30 Uhr, ARD, Sky und welt.de) – um Borussia Mönchengladbach.

Guardiola hat sich während der Unterhaltungen im Geiste viele Notizen gemacht, "gute Informationen" waren dabei, und ihn habe überrascht, wie selten der deutsche Rekordmeister zuletzt in Mönchengladbach gewonnen hat. Er hat zudem die Heimtabelle der Hinrunde studiert, "bis auf ein Unentschieden hat Borussia zu Hause alles gewonnen."

Der Spanier weiß, dass das erste Auswärtsspiel der Rückrunde gleich das schwierigste sein könnte. "Die Gladbacher spielen nicht nur lange Bälle auf Max Kruse, einen der besten Stürmer. Sie können auch über den Ballbesitz kommen", sagt er.

Zudem sei der von seinem ehemaligen Klub FC Barcelona umworbene Marc-Andre ter Stegen "einer der besten Torhüter der Welt". Trotz elf Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten ist der Respekt der Bayern vor dem Auftaktgegner groß. "Gladbach wird uns das Leben schwer machen", sagt Nationalspieler Thomas Müller.

Schweinsteiger, Ribéry und Martinez fallen aus

Guardiola fehlen beim Auftakt der zweiten Saisonhälfte drei wichtige Spieler: Bastian Schweinsteiger, Franck Ribéry und Javi Martinez sind verletzt. Und Arjen Robben wird nach seiner Knieoperation Ende des vergangenen Jahres wohl nicht von Beginn an spielen.

Der Trainer dürfte sich daher für folgende Mittelfeld-Formation entscheiden: Kapitän Philipp Lahm vor der Abwehr, auf der rechten Außenbahn Müller, zentral Thiago und Toni Kroos, der nach links zieht, und links Mario Götze, der immer wieder in die Mitte ziehen soll. Im Sturm Mario Mandzukic. "Mario hat im letzten Teil der Hinrunde sehr gut gespielt. Wir brauchen sein Talent auf dem Platz", sagt Guardiola.

Im Trainingslager in Katar während der Winterpause hat er Götze und Thiago im Training immer wieder Laufwege und Kombinationen üben lassen. Seinem "Lieblingsschüler" Thiago, mit dem er bereits in Barcelona arbeitete, erklärte er dabei einmal sehr deutlich, dass er sich klare und druckvolle Pässe wünscht. Und kein – wie es Gerland sagen würde – "Hacke, Spitze, eins zwei drei."

Wie schwer wiegen denn die Ausfälle nun wirklich? Guardiola zuckt mit den Schultern. "Egal! Elf Spieler. Es spielen elf Spieler." Soll heißen: Ich erwarte von den anderen eine solche Leistung, dass gar nicht auffällt, wer alles fehlt.

Quelle: DIE WELT
http://www.welt.de/sport/fussball/bundes...auf-Goetze.html
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Re: FC Bayern München - 03/02/2014 18:29

Bayerns Bester beim 5:0 gegen Frankfurt Thiago bricht Rekord:

185 Mal ist was passiert

Patrick Strasser, Florian Bogner, 03.02.2014 07:00 Uhr



185 Ballkontakte hat Thiago Alcántara beim 5:0 gegen Frankfurt. Absoluter Bundesliga-Rekord! Danach sammelt er Lob von allen Seiten


München - Die letzten fünf, sechs hätte Thiago Alcántara auch noch hinbekommen gegen die hilflosen Frankfurter. Ein paar Doppelpässe mit Lahm, Ribéry oder Robben. Aber so blieb der Spanier mit 185 Berührungen knapp unter dem Ballkontakte-Weltrekord seines Landsmanns Sergio Busquets (190), ebenfalls in der Barça-Schule ausgebildet. Einen phänomenalen Liga-Rekord hat Thiago damit jedenfalls aufgestellt und mannschaftsintern Bastian Schweinsteiger (155) überholt.

„Was? So viele?“, fragte der geschonte Thomas Müller nach und meinte: „Da brauch’ ich wahrscheinlich fünf Spiele dafür.“ Ehrenpräsident Franz Beckenbauer sagte bei Sky: „Mich wundert das nicht. Barcelona ist der Erfinder des extremen Kurzpassspiels, da gehört er dazu. Hier bei Bayern hat er jetzt seine Partner gefunden.“

Nicht tausend, aber doch 185 Mal berührt, (fast) 185 Mal ist was passiert. Hier die überragende Passquote: 93 Prozent seiner Aktionen waren zielführend. Thiago – wenn auch ohne Treffer und ohne Torvorlage – war somit der Schlüssel zum 5:0-Sieg. „Thiago ist der auffälligste Bayer“, lobte Beckenbauer weiter, „er ist ständig in Ballbesitz, aber du musst dafür auch ständig in Bewegung sein, sonst kriegst du solche Werte nicht zustande.“

Die Spiele-Bilanz des Spaniers, vor der Saison als absoluter Wunschspieler von Trainer Pep Guardiola (Thiago oder nix!“) für 25 Millionen Euro Ablöse verpflichtet, sagt alles: „Es war sein neunter Sieg im neunten Bundesliga-Spiel.“ Und solche Tore wie der Seitfallzieher in letzter Minute zum 2:1 in Stuttgart gelingen ja nicht jeden Tag. Daraufhin hatte ihn sich Pep zur Brust genommen. „Es ist ein großer Rekord für Thiago“, sagte Guardiola nach dem 5:0 gegen Frankfurt, „aber das Wichtigste war, dass er sehr intelligent gespielt hat. Ich habe ihm gesagt, dass er viel Lob für sein Traumtor bekommen hat, aber dass er jetzt den Kopf in die richtige Position bringen muss, die einfachen Dinge richtig machen muss. Manchmal spielt er Fußball nicht einfach genug.“ Also: Steigerung möglich bei der nächsten Thiago-Show.

Der 22-Jährige blieb bescheiden. „Der Rekord ist nicht wichtig für mich. Ich freue mich, dass wir gewonnen haben“, sagte Thiago, „das ist wichtig. Es passt bei uns sehr gut, weil wir den Ball gut laufen lassen.“

Die Mitspieler schwärmen über die spanische Ballverteilungsmaschine, der mit einem Hüftwackler aus dem Stand ein, zwei Gegenspieler lächerlich aussehen lassen kann. „Thiago hat jetzt die Fitness, den Rhythmus“, sagte Kapitän Philipp Lahm zur AZ, „es macht einfach Spaß mit allen in der Mannschaft – so wie wir derzeit spielen. Wir hatten heute extrem viel Ballbesitz, hatte ich das Gefühl.“ Die Torausbeute war noch relativ gering. Mario Götze (12. Minute), Franck Ribéry (44.), Arjen Robben (67.), Dante (69.) und Mario Mandzukic (89.) trafen zum 5:0 für die Unaufhaltsamen, die ihren 18. Heimsieg in Folge holten und nun bei 56 Spielen mit mindestens einem Tor stehen, bei 44 ohne Niederlage. Nach jedem Wochenende kommt ein Strich an die Statistik.

Als tiefer Bewunderer der Bayern-Dominanz zeigte sich Frankfurts Trainer Armin Veh. „So eine starke Bayern-Mannschaft wie die letzten zwei Jahre habe ich in der Bundesliga noch nicht gesehen. Sie spielen in einer anderen Liga. Jeder Spieler ist jeden Cent wert, den er verdient.“ Und weiter, ganz Fan: „Ich hoffe nur, dass sie so geil sind, dass sie das durchziehen, dass sie bis zum Schluss jedes Spiel gewinnen. Jedes Spiel!“ Ja – warum nicht?

Quelle: http://www.abendzeitung-muenchen.de
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Re: FC Bayern München - 06/02/2014 14:45

Wie steht es um die Scheiß-Stimmung beim FC Bayern?

»Wir haben die Chelsea-Fans an die Wand gesungen!«

Uli Hoeneß beklagte einst die »Scheiß-Stimmung« in der Allianz Arena. Nun aber ergreift der Verein auf Drängen der Fans Maßnahmen: Er will Anhängern die Dauerkarte wegnehmen, wenn sie weniger als acht Heimspiele pro Saison besuchen. Wir sprachen mit Wolfgang Martin vom Fan-Dachverband »Club Nr. 12« über Klatschpappen, José Mourinho und erfolgsmüde Fans.



Wolfgang Martin, vor sechs Jahren tobte Uli Hoeneß: »Ihr seid doch für die Scheiß-Stimmung verantwortlich.« Wie ist die Stimmung heute?
Viel besser. Was auch daran liegt, dass der Dialog zwischen Fanszene und Verein in den vergangenen Monaten sehr fruchtbar war. Auch Uli Hoeneß soll bei den Treffen stets sehr entspannt gewesen sein.

Der Verein hat sich also auf die Fans zubewegt?
Beide Seiten haben sich geöffnet. Was uns gefreut und zum Teil auch positiv überrascht hat. Zum Beispiel hat der Verein ja vor einigen Wochen angekündigt, die Auswärtstickets beim FC Arsenal zu bezuschussen, weil er die Preise als zu hoch empfindet.

Mit Wolfgang Salewski gab es einige Jahre einen Mediator beim FC Bayern. Er sollte zwischen Fans und Verein vermitteln. Ist das nicht eigentlich Aufgabe der Fanbeauftragten oder des Fanprojekts?
Der Verein hat im Verhältnis zu seinen Mitgliedern seit jeher eine relativ kleine Fanbetreuung. Trotzdem haben auch wir uns auch immer gefragt, was die Aufgabe von Herrn Salewski ist. Zumal er von Vereinsseite angestellt war und sich in den vergangenen Monaten auch mit diversen Aussagen ins Abseits manövriert hat. Der Verein hat ihn mittlerweile aus der Schusslinie genommen.

Was waren das für Aussagen?
Salewski wollte – O-Ton – »neue Leute, neue Lieder« in der Südkurve. Er wollte den gesamten Stimmungsblock neu organisieren. Kurzum: Seine Aussagen zeugten von einer völligen Unkenntnis der Bayern-Fanszene.

Dennoch: In den vergangenen Jahren äußerten sich sowohl gegnerische Fans als auch Funktionäre wie Hans-Joachim Watzke negativ über die Stimmung in der Allianz Arena. Vor der aktuellen Saison hieß es sogar noch, die Fanszene des FC Bayern sei klinisch tot.
Es stimmt, dass es vor der Saison viele Konfliktfelder gab. Der FC Bayern setzte zum Beispiel Drehkreuze vor den Blöcken der Südkurve durch. Die Fanszene braucht aber Freiräume. Die ersten zwei Heimspiele waren von Missstimmungen geprägt, es gab kaum Unterstützung aus der Südkurve.

Wie kam es zu einem Umdenken?
Ein Knackpunkt war sicherlich das Uefa-Super-Cup-Spiel im September in Prag. Die Bayern-Fans haben dort so einen Alarm gemacht und die Chelsea-Fans an die Wand gebrüllt, dass selbst José Mourinho die eigenen Anhänger animieren musste, dagegen anzusingen. Ich denke, da haben einige gemerkt, was in puncto Support möglich wäre. Es war ein »Aha«-Erlebnis.

Was hat sich nun konkret geändert? Die Klatschpappen sind ja immer noch da.
Die Klatschpappen sind zwar auch nicht meine Sache, doch ganz bestimmt nicht der Hauptgrund für die schlechte Stimmung in der Allianz Arena. Es gibt allerhand andere Ursachen. Eine liegt in der Konzeption des Stadions. Es gibt sowohl in der Süd- als auch in der Nordkurve einen großen Stehbereich. So hat man die Fans auf zwei Stimmungsblocks verteilt. Doch in den vergangenen Monaten gab es Bemühungen dagegen zu wirken. Es mussten nur ein paar kleine Schrauben gedreht werden. Zum Beispiel wurden die Blockzugänge in der Südkurve geöffnet und es gibt drei Vorsänger-Podeste.

Nun hat der Verein erklärt, dass Dauerkarteninhaber mindestens acht Heimspiele pro Saison besuchen müssen, andernfalls verlieren sie ihr Recht auf eine Dauerkarte in der nächsten Saison. Ein weiteres positives Signal?
Absolut. Allerdings ist die Entscheidung der Anfang eines Prozesses. Der »Club Nr. 12« hat schon zu Olympiastadion-Zeiten den Vorschlag gemacht, dass man als Fan eine bestimmte Quote bei Heimspielen erfüllen sollte. Damals verlief sich das im Sande.

Was ist denn der Grund für diese Quote?
Viele Plätze bei den Heimspielen bleiben leer, weil die Leute trotz Dauerkarte nicht hingehen. Natürlich könnten sie ihre Karte – trotz Personalisierung – an Freunde weitergeben. Doch viele machen sich nicht die Mühe, da die Dauerkarte für die Süd mit circa 140 Euro ziemlich günstig ist. Nun müssen sie zumindest bei acht Spielen darum kümmern, dass irgendjemand mit dem Ticket ins Stadion geht.

Sind die Fans erfolgsmüde geworden?
Vielleicht ist es so, allerdings kann man das nicht pauschalisieren. Fakt ist: Beim FC Bayern stehen – im Gegensatz zu anderen Vereinen – oft 10.000 Fans auf der Warteliste für Saisontickets. Und es ist doch unfair, dass diese Leute seit Jahren oder Jahrzehnten auf Dauerkarten warten, während andere ungenutzt in der Schreibtischschublade liegen.

Quelle: 11 Freunde
http://www.11freunde.de/interview/wie-steht-es-um-die-scheiss-stimmung-beim-fc-bayern
Interview: Andreas Bock Bild: Imago
Posted By: toubi

Re: FC Bayern München - 06/02/2014 14:59

Ich finde diese Regelung sehr sehr gut, eine Dauerkarte ist nunmal dafür da um genutzt zu werden und das ist ein gutes Mittel dagegen vorzugehen.

Ich finde die Line aber deutlich zu niedrig angesetzt, ich hätte sie eher bei 13 oder gar 14 platziert!
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 06/02/2014 16:28

Generell vertrete ich als Fan die Meinung, wer nicht ins Stadion geht, braucht keine Dauerkarte. Wenns ein oder zwei mal einfach nicht geht, wegen Krankheit oder wie auch immer..dann ok, kein Problem.
Aber in dem Fall FC Bayern liegt die Sache ein wenig anders.
Die Tickets sind verhältnismäßig günstig. Stadion immer voll.

Angenommen ich habe die Karte für 140 Euro bekommen und will eigentlich nur die Topspiele sehen, wie Dortmund, Schalke und Leverkusen - plus das Vorkaufsrecht auf CL Tickets haben, dann sind die 140 Euro ein Witz, wenn man bedenkt, dass man sonst keine Karten bekommt, es sei denn man ist bereit bei Ebay inzwischen Unsummen zu blechen.

Einige haben sich in diesem Fall, mit genau diesem Vorsatz, für diese Karten beworben und irgendwann halt bekommen, zu lasten der Fans.
Die ganze Geschichte ist mir schon vor Jahren aufgefallen, vorallem betrifft das Mittelrangplätze zwischen Südkurve und Gegentribühne.

Ich finde die Aktion gut, hätte aber strenger sein dürfen, wie du auch sagtest.
Das Gute aber ist, dass inzwischen der Verein und die Fans an einem Tisch sitzen und wirklich nach und nach Lösungen (lang überfällig btw.) suchen. Denn die schlechte Stimmung hat sich inzwischen verbessert, an der nicht nur die Fans schuld waren, sondern unzählige Kleinigkeiten wie diese.

Bald gibt es auch mehr Stehplätze, die Südkurve wird vergrößert und die Kapazität wird um 4000 erhöht.

Ich hoffe nur, dass dieser "Split" der Fans uns Nord- und Sürkurve irgendwann in der Zukunft der Vergangenheit angehört, denn das war einer der Hauptgründe für die mittelmässige Stimmung bei vielen Spielen. Selbst bei meinem Fanclub mussten einige nach dem Umzug in die AA in die Nord, andere konnten in die Süd. Und die Südkurve ist mit der kleinste Fanblock der Liga^^

Aber ich schweife aus smile
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 10/02/2014 17:28

Operation am Gesäß

FC Bayern ohne Ribery bei Arsenal


Der FC Bayern muss im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals beim FC Arsenal auf Franck Ribery verzichten. Der Franzose wurde am Montag am Gesäß operiert und kann am Donnerstag nächster Woche das Lauftraining wieder aufnehmen.



Ribéry war am vergangenen Donnerstagabend ein Bluterguss am Gesäß entfernt worden. Die Nachuntersuchung am Montag bei Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt sei allerdings sehr positiv verlaufen, erklärte Hörwick.

Eine Kernspintomographie habe gezeigt, dass der Bluterguss vollständig verschwunden sei. Die Wunde müsse nun aber ausheilen. Müller-Wohlfahrt erklärte, dass Ribery "auf einem guten Weg" sei.

Quelle: spox.com
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 21/02/2014 14:01

Senor Sorpresa des FC Bayern
Pep Guardiola alias Mister Wundertüte

Patrick Strasser, 21.02.2014 07:00 Uhr



Wer spielt, wer sitzt? Pep Guardiolas Aufstellung ist für die Spieler jedes Mal eine Überraschung. Wie Bayerns Trainer die Spannung hoch hält, wie er bestraft – und auch mal verzeiht

München - Der Tisch der Spanier hielt am längsten durch, bis nach 1 Uhr. Zwischendurch wurde es in der Latino-Ecke des „Great Ballroom“ im Teamhotel „The Landmark“ laut und lustig. Mittendrin: Señor Pep Guardiola. Immer mehr erfreut sich der Bayern-Trainer an diesem Late-Night-Talk, der Spanier genießt die Afterwork-Stunden.

Ja, er kann sich entspannen. 23 Stunden Fußball müssen reichen, doch womöglich hat er selbst weit nach Mitternacht, einige Stunden nach dem souveränen 2:0 beim FC Arsenal im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League, schon wieder zig verschiedene Aufstellungsvarianten im Kopf. Für Hannover, die nächste Partie am Sonntag (17.30 Uhr/Sky), für das nächste Heimspiel gegen Schalke (1. März), selbst für das Arsenal-Rückspiel in drei Wochen. Immer weiter, immer anders. Denn Guardiola will vor allem eins bleiben: unberechenbar. Kein Spieler darf sich seines Platzes zu sicher fühlen. Denn Pep ist Señor Sorpresa, Mister Wundertüte.

Es ist ein Stilmittel seiner Arbeit, welches sich besonders in der Rückrunde zeigt, da er seinen Kader beinahe beisammen hat. Aktuell fehlen nur Holger Badstuber und Xherdan Shaqiri, selbst der Ausfall von Franck Ribéry, der sein Comeback gegen Schalke anstrebt, fiel nicht weiter auf. Pep geht unbeirrbar seinen Weg, nimmt Risiken in Kauf, vertraut jedoch voll und ganz seinen Spielern. Die AZ beschreibt die Charakteristika seiner Arbeit.

Pep hält die Spannung hoch: Erst eine Stunde vor Spielbeginn erfahren die Profis, wer spielt und auf welcher Position. Damit sollen alle auf Temperatur gehalten werden. Jupp Heynckes oder Ottmar Hitzfeld hatten schon am Vorabend in einem Vier-Augen-Gespräch manchen Profi auf besondere Aufgaben vorbereitet.

Pep probiert und rotiert: Flexibilität ist sein Credo, im Grunde sollte jeder Feldspieler jede Position beherrschen. Sein Idealtypus ist Philipp Lahm, für Pep „der intelligenteste Spieler“. Sein Fernziel: Eine Abwehr-Dreierkette mit Jérôme Boateng, Javi Martínez und Dante, doch das braucht noch Zeit, zu reifen. Jeder Spieler bekommt mal eine Pause, bei Thomas Müller war es schon die dritte in der Rückrunde. „Natürlich bin ich nicht begeistert“, sagte Müller, „aber ich bin schlau genug, jetzt keinen Ärger zu machen.“ Fragt sich nur, wo Pep Bastian Schweinsteiger wieder einbauen will.

Pep bestraft und verzeiht: Mario Mandzukic trainierte im Januar lasch und war eineinhalb Spiele draußen. Toni Kroos pfefferte nach einer Auswechslung die Handschuhe vor die Trainerbank – zwei Spiele Denkpause. Plötzlich bringt Guardiola beide wieder im wichtigsten Spiel der letzten Wochen. Das Mittel, die Profis zu reizen, beherrscht er perfekt. Sie zahlen zurück: Kroos mit seiner besten Saisonleistung, sein Traumtor war einer von 172 (!) Ballkontakten.

Pep richtet sich nach dem Gegner: So begann Lahm diesmal wieder als Rechtsverteidiger, weil Pep Martínez (zuvor beinahe schon abgeschrieben) als kopfballstarken Rammbock im Mittelfeld brauchte. Als es nicht so lief und Boateng rotgefährdet war, stellte Pep einfach wieder um, brachte Rafinha von der Bank und schob Lahm ins Mittelfeld. Da ist Guardiola völlig unprätentiös. Während andere Trainer stur ihren Stiefel durchziehen, denkt Pep an alles und jeden, inklusive Gegner. Eine Schwäche? Eine Stärke!

Quelle: AZ
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inha...dba52f5c8a.html
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 27/02/2014 16:51

Jungstar des FC Bayern wieder fit

Xherdan Shaqiri hofft auf Schalke-Einsatz
fbo, 27.02.2014 16:00 Uhr


Zuletzt gut in Form: Xherdan Shaqiri.Foto: bongarts | getty images

Xherdan Shaqiri vom FC Bayern München ist nach einem Muskelfaserriss wieder fit und würde gerne am Samstag gegen den FC Schalke 04 auflaufen.

München - Das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League beim FC Arsenal und den Liga-Sieg bei Hannover 96 hat Xherdan Shaqiri beim FC Bayern München wegen eines Muskelfaserisses verpasst, ab dem Wochenende ist der Schweizer aber wieder einsatzbereit.

"Ich bin fit, wenn der Trainer will, setze ich mich auf die Bank", sagte der 22-Jährige zur AZ. "Ich kann spielen!"

Bis Mittwoch hatte Shaqiri allerdings noch nicht am Mannschaftstraining teilgenommen. Er will am Freitag das Abschlusstraining vor dem Topspiel (Sa., 18.30 Uhr/Sky) bestreiten und dann das Votum von Trainer Pep Guardiola abwarten.

Neben Shaqiri hofft auch Franck Ribéry (nach Gesäß-OP) auf ein schnelles Comeback, trainierte zuletzt aber nur individuell. Gegen Schalke nicht dabei sein werden Thomas Müller (Muskelfaserriss) und Holger Badstuber (Aufbautraining nach zwei Kreuzbandrissen).


Quelle: Abendzeitung München
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inha...293feeb0b3.html
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 28/02/2014 17:25

Pep nennt Rückkehr-Termin
Ohne Ribéry und Shaqiri gegen Schalke



München - Spitzenreiter Bayern München wird im Topspiel der Bundesliga gegen den FC Schalke 04 ohne Franck Ribéry und Xherdan Shaqiri antreten.

Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola hat eine baldige Rückkehr von Superstar Franck Ribery in Aussicht gestellt. Das Topspiel der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen Schalke 04 (18.30 Uhr/Sky) kommt für den Franzosen jedoch zu früh. In einer Woche beim VfL Wolfsburg (8. März) soll der 30-Jährige wieder zum Kader gehören. Ribery fällt seit Anfang Februar nach einer Operation am Gesäß aus.

„Ich hoffe auf Wolfsburg, aber vor allem auf Arsenal“, sagte Guardiola am Freitag auch mit Blick auf das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League am 11. März in München, in das die Bayern mit einem 2:0-Vorsprung gehen. Wie Ribery könnte in der kommenden Woche auch der Schweizer Xherdan Shaqiri (22) nach überstandenem Muskelfaserriss in das Aufgebot zurückkehren.

dpa

Quelle: tz.de

http://www.tz.de/sport/fc-bayern/bayern-ohne-ribry-shaqiri-topspiel-gegen-schalke-3390369.html
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 04/03/2014 16:24

Thomas Müller im Interview

"Ich habe eine gute Antwort gegeben"

Die SPOX-Redakteure Fatih Demireli und Thomas Gaber trafen Thomas Müller im Rahmen eines Termins seines neuen Werbepartners Gillette. Müller im Interview über seine Rolle als Werbeträger, Ehrlichkeit im Job, "Souffleur" Guardiola und Bayerns (Un-)Besiegbarkeit.



SPOX: Thomas, mit Ihrem Engagment für Gillette reihen Sie sich in die Gruppe so bekannter Sportler wie Tiger Woods und Roger Federer ein. Mit wem haben Sie rein sportlich mehr gemeinsam?

Thomas Müller
: Früher war ich Tennisspieler, aber ich habe mir vor zwei Jahren die Bizepssehne gerissen. Seitdem kann ich nicht mehr richtig aufschlagen. Mittlerweile spiele ich lieber Golf, aber dieses Spiel schlägt schon auch aufs Gemüt und bringt einen manchmal zur Verzweiflung. Aber das ist vielleicht gerade auch der Reiz. Es ist für mich natürlich eine Ehre, in einer Reihe mit Sportlern wie Roger Federer und Tiger Woods zu stehen.

SPOX: Pep Guardiola ist auch leidenschaftlicher Golf-Fan und war sogar 2012 beim Ryder Cup in Chicago. Haben Sie schon einmal 18 Löcher gemeinsam gespielt?

Müller: Wir haben unseren Trainer schon gefragt, ob er mal mitgehen möchte. Aber er ist da ganz professionell. Er meinte, er könne nicht mit Spielern über den Platz gehen, sonst gelte er als befangen.

SPOX: Es fällt auf, dass Sie oft in der Öffentlichkeit auftauchen, auch wenn Sie nicht Fußball spielen. Sie sind als Werbeträger oder als Gesicht einer Stiftung sehr gefragt. Warum gerade Sie?

Müller: Man muss deutlich unterscheiden zwischen Werbeverträgen und einer Stiftung. Mit einer Stiftung macht man keine Geschäfte, sondern gibt etwas von der Aufmerksamkeit, die man bekommt, an die Gesellschaft zurück. Was die Werbepartner betrifft, habe ich von meinem Aufstieg bei der WM 2010 profitiert. Man hat mich in Deutschland plötzlich gekannt. Es gab viele Anfragen, aber ich mache nicht alles. Es muss zu mir passen und Gillette passt sehr gut. Mein Bartwuchs ist ausgeprägt genug, dass ich glaubhaft vermitteln kann, mich täglich rasieren zu müssen. Meine Frau ist auf jeden Fall begeistert.

SPOX: Besteht bei einer bestimmten Anzahl von Werbeaktivitäten die Gefahr, dass man den Leuten irgendwann auf die Nerven geht?

Müller: Das kann sein und man muss schon aufpassen, dass es nicht zu viel wird. Grundsätzlich müssen alle Werbeaktivitäten mit meinem Job vereinbar sein. Es ist in erster Linie für mich wichtig, dass es beim Fußball gut läuft. Wenn man zu viel macht, besteht die Gefahr, dass man sich auf die falschen Sachen konzentriert.

SPOX: Der Reiz für Firmen, Sie zu wählen, liegt auch an Ihrer Natürlichkeit. Müssen Sie sich nie verbiegen?

Müller: Ich versuche mich immer so zu geben, wie ich gerade drauf bin. Ich möchte schon authentisch bleiben, aber es gibt auch Momente, da bin ich stinksauer. Und dann muss ich aufpassen, was ich sage. Man kann nicht immer die ehrlichste Haut sein, weil man nicht alles sagen kann. Es ist nicht von Vorteil, seinen Emotionen immer freien Lauf zu lassen. Aber ich habe das System verstanden. Interviews gehören zum Geschäft und der Fan will das auch hören und Spaß dran haben. Das weiß ich noch aus eigener Erfahrung, als ich als Fan vor dem Fernseher saß. Da gab es legendäre Interviews, meistens weil ein Spieler stinksauer war. Ich sehe es auch als meine Aufgabe als Fußballer an, den Fans auch Spaß zu vermitteln.

SPOX: Ist es wirklich so einfach, Thomas Müller zu sein?

Müller: Ich als Thomas Müller tue mich nicht schwer, Thomas Müller zu sein. Ich habe natürlich den Vorteil, beim FC Bayern zu spielen. Da gab es in den letzten zwei Jahren nicht viele Gründe für kritische Fragen. Da haben es Spieler in anderen, krisengebeutelten Vereinen deutlich schwerer. Aber man muss zu sich selbst und zu den Situationen, in denen man steckt, stehen und ehrliche, oder zumindest sinnvolle Antworten geben. Es ist auch mal interessant, eine Frage zu bekommen, bei der man überlegen muss, was man jetzt antwortet.
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SPOX: Dann probieren wir es mal. Im Champions-League-Spiel beim FC Arsenal saßen Sie zu Beginn auf der Bank und erzielten nach Ihrer Einwechslung das 2:0. Es gibt Spieler, die in solchen Situationen auch mal provokante Gesten Richtung Trainer machen, Sie haben stattdessen ausgiebig gejubelt. Können Sie ausschließen, in solchen Situationen auch mal zu provozieren?

Müller: Normalerweise schätze ich mich nicht so ein, dass ich eine Aktion in diese Richtung mache. Aber ich kann natürlich nichts ausschließen oder Garantien geben, wie mein zukünftiges Leben aussehen wird, egal in welcher Hinsicht. Bei dem Tor in London habe ich mich bei Philipp Lahm bedankt, weil er die Flanke geschlagen hat. Und nicht ein Trainer, Betreuer oder der Schiedsrichter.

SPOX: Nagt es am Selbstvertrauen, wenn man im bis dato wichtigsten Spiel nach der Winterpause nicht in der ersten Elf steht?

Müller: Es nagt nicht am Selbstvertrauen, aber es wurmt schon. Spiele wie gegen Arsenal sind die Spiele, für die man die ganze Saison arbeitet. Vor allem in diesen Spielen habe ich Qualitäten, die verlangt werden. Denn gerade auf dem Niveau ist Einsatz zum Wohle der eigenen Mannschaft enorm wichtig. In London hat es mich jetzt erwischt, aber ich denke, dass ich eine gute Antwort gegeben habe. Ich hoffe natürlich, dass ich in solchen Spielen in Zukunft in der Anfangself stehe.

SPOX: In London hatte der FC Bayern zu Beginn Probleme, nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Es entsteht der Eindruck, dass sich die Mannschaft erstmal anschaut, was der Gegner so drauf hat.

Müller: Das ist nicht unser Plan. Und schon gar nicht unser Wunsch, uns den Gegner zurechtzulegen, indem wir ihn zu Torchancen kommen lassen. Aber es stimmt, dass wir öfters nicht gut angefangen haben. Wir brauchen dann ein bisschen, um den Gegner richtig greifen zu können, um zu wissen, was zu tun ist, damit der Gegner nicht ins Spiel kommt. Arsenal hat uns ein bisschen überrumpelt, weil sie anfangs im Kopf einen Tick spritziger waren als wir.

SPOX: Es fällt auf, dass Pep Guardiola in solchen Fällen teilweise schon fünf Sekunden nach Anpfiff erste Anweisungen an einzelne Spieler gibt.

Müller: Unser Trainer beobachtet sehr gut und reagiert schnell auf Veränderungen. Wenn sich zum Beispiel der Gegner anders verhält, als er vor dem Spiel gedacht oder geplant hat. Und entsprechend versucht er dann, auch verhältnismäßig früh Dinge zu korrigieren und die Mannschaft zu verändern. In fast jedem Spiel haben wir nach zehn Minuten irgendeine Umstellung, dass zwei Spieler die Position tauschen, weil der Trainer in dem Moment denkt, dass das besser passt. Er ist kein Trainer, der vor dem Spiel elf Namen hinschreibt und nach dem Spiel die Pressekonferenz gibt, sondern er versucht ständig aufs Spiel Einfluss zu nehmen, indem er taktisch etwas verändert. Das ist bewundernswert.
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SPOX: Braucht man als Spieler so einen "Souffleur"?

Müller: Was heißt braucht man? Es ist für den Erfolg der Mannschaft wichtig, wenn man Hilfestellungen von außen bekommt für Situationen, die man als Spieler auf dem Platz nicht wahrnimmt. Dass sich der Trainer Spieler an die Seitenlinie holt, liegt daran, dass wir keine Headsets tragen und es für ihn schwierig ist, einen Spieler in der Mitte des Platzes zu erreichen.

SPOX: In Ihrem letzten Interview mit SPOX sagten Sie, dass das Kopfballspiel Ihre große Schwäche ist. Dann sind Sie sie ja nach den Toren in London und Hannover ein kompletter Spieler.

Müller: Niemand wird perfekt sein. Aber ich versuche natürlich immer an mir zu arbeiten, dass ich noch ein bisschen besser werde.

SPOX: Stichwort perfekt. Es hat den Anschein, dass man nicht viel besser Fußball spielen kann als der FC Bayern über einen so langen Zeitraum. Haben Sie überhaupt das Gefühl, mal wieder ein Spiel zu verlieren? Guardiola meinte kürzlich, der FC Bayern werde auch wieder Spiele verlieren.

Müller: Das werden wir mit Sicherheit. Je länger unsere Serie hält, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie reißt. Als Spieler ist einem auch bewusst, dass schon sehr viel passieren muss, damit wir mal wieder ein Spiel verlieren. Wir kassieren sehr wenige Gegentore und im Normalfall schießen wir auch eins.

SPOX: Welchen Rekord nach den vielen Rekorden wollen Sie denn mit dem FC Bayern noch erreichen?

Müller: Viele Rekorde, die wir in den letzten Jahren gebrochen haben, sind aus meiner Sicht vollkommen unwichtig. Aber eine Meisterschaft ohne Niederlage hört sich schon gut an. Ich kann mich noch an die Saison erinnern, als Arsenal in der Premier League Meister ohne Niederlage wurde. Das hätte schon was.

Quelle: spox.com
Posted By: toubi

Re: FC Bayern München - 13/03/2014 14:22

Ich muss mal meinen Senf zur Hoenessgeschichte loswerden.

Ich denke, es gibt keinen Zweifel, dass das höchst asozial von ihm war das Geld vorbeizuschleusen, dennoch finde ich das öffentliche zur Schau stellen seiner Person absolut daneben.

Was die letzten Tage im Web los war während des Prozesses geht imo garnicht. Live-Ticker zum Prozess, irgendwelche Bekundungen wie sehr es doch einem abgehen würde wenn er einsitzen müsste.



Dabei denkt dann keiner mehr, dass dahinter immer noch ein Mensch steckt, dem das auch irgendwann an die Psyche schlagen wird.

Imo wäre die gerechte Strafe für Steuerhinterzieher die Nachzahlung aller Steuern + den gleichen Betrag nochmal an eine oder mehrere Einrichtungen für Bedürftige, Kinder etc.

Aber sowas wird im deutschen Rechtssystem nicht möglich sein, aber eine Strafe muss sein, daher habe ich auch absolut kein Verständnis für Leute, die Sprüche wie "Freiheit für Uli" rausposaunen.


Ich bin nun kein allzu großer Freund vom Uli Hoeness, hatte aber einmal die Gelegenheit in angenehmer Runde und Athmosphäre einem Interview mit ihm zu lauschen, da her er schon einen sehr mitdenkenden und verständnisvollen Eindruck gemacht, er ist halt ein Geschäftsmann und hat großes im Sport erreicht und auch im Sozialen sicherlich viel Gutes getan, dass darf man nicht vergessen und muss man höchst anerkennen, aber wie es nun mal unter den besser Betuchten Personen üblich ist, hat er halt auch Dreck am stecken gehabt. Sein Pech, dass es so schnell öffentlich geworden ist.

Der große Nachteil in der mittlerweile vernetzten Welt, es reichen eine handvoll Leute, die sich auf etwas einschießen und dann ist diese Welle nicht mehr aufzuhalten, an die Hintergründe oder Folgen denkt man dann nicht mehr.
Posted By: Commander

Re: FC Bayern München - 13/03/2014 17:54

Einigen Ausführungen von dir stimme ich absolut zu, doch Steuerhinterzieher sollen den Betrag nachzahlen + XY dazu hm

Jeder vermögende Mensch würde sich darüber schlapp lachen, dann würde es noch tausend solche Fälle geben, wäre das der Weg des Rechts.

Nein, Strafe soll und muß ja wehtun, sonst sehe ich keinen Sinn darin ka

Über die Höhe kann man natürlich streiten, n.m.M. zu hoch, doch das ist ja ohnehin immer Ermessenssache und relativ zu betrachten.

Für den Menschen Hoeness tut es mir leid, für den Steuerhinterzieher weniger!

Immerhin hat der Richter tatsächlich im Namen des Volkes entschieden, so makaber das auch klingt!

Die Revision wird sehr wahrscheinlich wahrgenommen, unterm Strich wird der Bundesgerichtshof jedoch kaum ein anderes Urteil in Erwägung ziehen, das wäre wohl ein bißchen blauäugig.... doch in Deutschland weiß man ja nie so genau ka
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 13/03/2014 18:11

Das Thema ist ein extrem schwieriges und ich habe jetzt lange gezögert den Beitrag abzuschicken, denn ich will hier das Urteil ansich nicht kritisieren, schließlich hat ein ordentliches Gericht dieses gefällt.

Zu Hoeneß selbst möchte ich sagen, dass der Mann seit meiner Kindheit ein Vorbild für mich war. Ich will hier die Gründe nicht aufführen, sonst würde ich hier bis heute um Mitternacht schreiben. Ich sage nur soviel, dass er mir mal ne Fahne in nem Fanshop geschenkt hat und mir nur ein paar Tage später persönlich per Post alle Autogrammkarten fast aller Spieler zu meinem Geburtstag geschickt hat.
Nur zwei Beispiele, mehr will ich dazu nicht schreiben.

Ich bin aber, zugegeben, schockiert von der Sache selbst, aber auch vom Urteil heute.

Folgende Dinge finde ich aber äußerst bedenklich:
Mediale Hetzjagt und auch das was in den sozialen Netzwerken passiert ist sowie diese ekelhafte Schadenfreude.
Es geht hier immer noch einen Menschen, einen Menschen der sich sozial enorm engagiert und vielen geholfen hat.
Dann die Selbstanzeige, wo ist hier die Grenze? Fülle ich die Formulare korrekt aus, bin ich ein freier Mann, mache ich einen Fehler komme ich 3.5 Jahrne in den Knast. Bei 50.000 Transaktionen ist sowieso die Frage: Kann man hier überhaupt eine korrekte Selbstanzeige machen? Denn offensichtlich hatte er selbst absolut keinen Überblick mehr.
Eine Alice Schwarzer hat nachweislich und vorsätzlich Steuern hinterzogen, hatte ein wenig mehr Zeit und konnte wohl die bessere Selbstanzeige machen. Kein Mensch redet mehr über diese Frau, die auf freiem Fuß ist und auch nie ein Gefängnis von innen sehen wird. Still und leise wurde das erledigt während an Hoeneß ein Exempel statuiert wurde.
Das Gesetz mit der Selbstanzeige muss dingend hinterfragt werden! Hier wird in meinen Augen mit zweierlei Maß gemessen.

Und wie kann es eigentlich sein, dass dieser Fall öffentlich wurde? Niemand hinterfragt mehr warum die ganze Geschichte an die Presse kam, was ist mit dem Steuergeheimnis? Auch ein Hoeneß hatte eigentlich ein Recht darauf, wie jeder andere auch, dieses Recht wurde mit Füßen getreten und keiner Fragt nach.

Warum ist es überhaupt möglich mitten in Europa solche Konten zu haben auf denen man illegal mit Millionan hantieren kann?
Warum müssen einzelne Bundesländer eigentlich überhaupt Steuer-CDs kaufen?
Person A will weniger oder gar keine Steuern zahlen, Land B will aber Steuern haben, Bank C macht gerne Gewinne und Person D freut sich über ein hübsches Sümmchen für eine CD und kann den Lebensabend etwas früher genießen. Ich finde das eigentlich ziemlich pervers.

Der andere Punkt: Der Mann ist offensichtlich Spielsüchtig und ich denke wir kennen das Thema hier, sollte denn sowas ebenfalls nicht mit einfließen, die Psyche und das Problem dahinter und nicht nur die Zahlen? Anders kann ich mir die Summen um die es da geht nicht wirklich erklären, denn kurioserweise hat er alles was er sonst in Deutschland verdient hat ordentlich versteuert, und zwar über 50 Millionen. Zum anderen hatte er nie den Drang zum Luxus, er bestitzt kein Schloss und fährt auch keinen Ferrari, er hat sich nicht wirklich dadurch bereichert, wo liegt der Sinn, der Ursprung der ganzen Zockerei? Ich würde gerne wissen warum. Dass man die Zahlen nicht mehr überblicken kann, bei allen Gelegenheiten zockt, das ist für mich ein hundertprozentiges Indiz für Spielsucht, eine anerkannte Krankheit. Das alles war nie Thema, nicht in den Medien, nicht vor Gericht und auch nicht bei Facebook und co. Warum eigentlich, gehört das denn nicht zum Gesamtbild mit dazu?

Dass jetzt auch noch alle möglichen Politiker ihren Senf dazu geben die wie zB. in Berlin Milliarden in den Sand gesetzt haben oder solche, die vielleicht endlich mal das tun sollten, wofür sie gewählt wurden, spricht Bände.

Wenn man es natürlich rein von den Zahlen und den Gesetzen her sieht - auch das Zeichen, welches man nun Richtung Steuersünder gesetzt hat, mag dieses Urteil gerecht sein und ich will es auch nicht anzweifeln.

Für mich persönlich ist heute kein schöner Tag, mein Vorbild aus Kindheitstagen hat den Staat betrogen und muss nun dafür ins Gefängnis. Er wurde härter bestraft als so manch Vergewaltiger und es gibt nicht wenige die sich darüber freuen. Uli Hoeneß ist immer noch ein Mensch der viel Großes und Gutes gleistet hat, aber einen riesen Fehler gemacht hat, den er jetzt teuer bezahlen muss. Abgesehen von der Haftstrafe hat er seinen Namen und sein Lebenswerk zu großen Teilen selbst zerstört. Deshalb finde ich Hohn und Spott mehr als nur unangebracht.

Normalerweise versuche ich mich in Neutralität und möchte nicht immer meine Meinung kundtun, denn Meinungen sind logischerweise nur selten wirklich objektiv.
Aber in diesem Fall wollte ich einfach einmal niederschreiben was ich darüber denke, möchte aber auch keine große Diskussion anregen, da mit sehr wohl klar ist, dass es auch andere Ansichten zu dem Thema gibt.
Posted By: Commander

Re: FC Bayern München - 13/03/2014 18:19

Bjoern - toller Beitrag verneigen

Hast vollkommen Recht, mit dem was du schreibst.

Demnächst fällt noch die BILD-Zeitung das Urteil, wer wann und wie lange verurteilt wird.

Armes Deutschland, sag´ich nur, Populismus scheint wichtiger zu sein als der Mensch!
Posted By: trabtrab

Re: FC Bayern München - 13/03/2014 18:24

Wer gegen geltendes Recht verstößt, muss nach geltendem Recht verurteilt werden. Punkt! Egal ob bekannt oder unbekannt, als Person. Ansonsten knebel ich bin kein Jurist. Nur Normalmensch und da sind die genannten Summen außerhalb meines Lebensbereiches, amen.
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 13/03/2014 18:35

Danke Commander, mir lag das einfach auf dem Herzen. smile

Und trabtrab, das sehe ich genauso, nicht dass mein Text falsch verstanden wird smile
Posted By: trabtrab

Re: FC Bayern München - 13/03/2014 18:52

@ BjoernT4Y - ich habe nix falsch verstanden, ich wollte nur die für jeden geltenden Lebensregeln benennen. Spiel- oder Alkoholsucht sind für mich keine mildernden Umstände. Der Mann ist fast so alt wie ich, und ich meine ab 50 sollte man sich im Griff haben grins
Posted By: Frei3ier

Re: FC Bayern München - 14/03/2014 09:16


Hoeneß verzichtet auf Revision und tritt als FC-Bayern-Präsident zurück

Uli Hoeneß verzichtet auf eine Revision in seinem Steuerprozess und akzeptiert damit die Haftstrafe von dreieinhalb Jahren. Zudem tritt er mit sofortiger Wirkung als Präsident und Aufsichtsratschef des FC Bayern München zurück, teilte der 62-Jährige in einer persönlichen Erklärung mit.

Quelle : tagesschau.de
Posted By: toubi

Re: FC Bayern München - 14/03/2014 11:40

Original geschrieben von: trabtrab
@ BjoernT4Y - ich habe nix falsch verstanden, ich wollte nur die für jeden geltenden Lebensregeln benennen. Spiel- oder Alkoholsucht sind für mich keine mildernden Umstände. Der Mann ist fast so alt wie ich, und ich meine ab 50 sollte man sich im Griff haben grins


Muss ich ganz klar wiedersprechen. Suchtverhalten ist eine Krankheit, die man nicht kontrollieren kann, auch wenn man möchte, es hat eben seine Gründe warum Depressionen, Spielsucht etc. sich auch strafmildernd auswirken können und dringend behandelt werden müssen.


Das heißt aber nicht, dass ich Straffreiheit für Hoeneß fordere, aber ich denke auch, dass das im Prozess und bei der Urteilsverkündung berücksichtigt wurde. Ein klares Anzeichen dafür ist doch, dass man scheinbar selbst den Überblick verloren hatte und keine genaue Summe anfangs beziffern konnte.


In Anbetracht der Summe und der Umstände geht dieses Urteil meiner Meinung nach völlig in Ordnung und wie die Reaktionen etc. waren, dazu habe ich mich schon geäußert.
Posted By: toubi

Re: FC Bayern München - 14/03/2014 11:43

Original geschrieben von: Commander
Einigen Ausführungen von dir stimme ich absolut zu, doch Steuerhinterzieher sollen den Betrag nachzahlen + XY dazu hm



Naja, das wären im Fall Hoeness rund 50 Millionen durch die nichtbezahlten Steuern + Verzug etc. Das verdoppeln wir mal, dann haste schon ein ordentliches Sümmchen.
wink

Ne, zugegeben, diese Idee kommt aus dem Phantasieland, aber nach meinem Empfinden ist eine Haftstrafe keine angemessene Bestrafung für diese Art von Verbrechen.

Aber was anderes gibt das Rechtssystem kaum her.
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 14/03/2014 11:54

Der FC Bayern reagiert.

Adidas-Boss Herbert Hainer ist ab sofort bis auf weiteres Vorsitzender des Aufsichtsrates beim FC Bayern.


Kurze übersicht zur Person.




Herbert Hainer

Herbert Hainer (* 3. Juli 1954 in Dingolfing, Bayern) ist ein deutscher Manager.

Hainer ist Diplom-Betriebswirt und seit 2001 Vorstandsvorsitzender des aus vier Mitgliedern bestehenden Vorstandes der adidas AG in Herzogenaurach mit ihren 110 Tochtergesellschaften und über 46.000 Mitarbeitern weltweit.

Beruflicher Werdegang

Bereits kurz nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Landshut wurde er 1979 Marketing-Manager für Deutschland bei dem Konsumgüterkonzern Procter & Gamble. 1987 wechselte er zu adidas Deutschland und durchlief mehrere verantwortungsvolle Positionen, bis er im März 2001 Vorstandsvorsitzender wurde.

Weiterhin ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Bayerischen Versicherungsbank in München, Mitglied des Aufsichtsrats der Lufthansa, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern München und Aufsichtsratsmitglied der Firma Engelhorn in Mannheim.

Privates

Gesellschaftliches Engagement


Herbert Hainer ist Mitglied des Kuratoriums der Bundesliga-Stiftung

Herbert Hainer ist Mitglied des Aufsichtsrats FC Bayern. Im November 2013 stärkte er als Aufsichtsrat-Mitglied Uli Hoeneß demonstrativ den Rücken und war "einvernehmlich der Meinung, dass Uli Hoeneß das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der FC Bayern München AG trotz der nun erfolgten Eröffnung des Hauptverfahrens weiter ausüben soll"

Familie

Hainers Bruder, Walter war Fußballprofi beim TSV 1860 München.

Ehrungen

2003 Bambi-Preis im Bereich Wirtschaft
2005 Unternehmer des Jahres
2006 Image-Award
2008 Bundesverdienstkreuz am Bande
2010 Manager des Jahres
2011 Bayerischer Verdienstorden


Quelle: wikipedia.org
http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Hainer
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 17/03/2014 12:09

Wer kann Uli Hoeneß ersetzen?

Zwischen Kommerz und Folklore

Der FC Bayern ist auch ohne Uli Hoeneß auf allen Entscheidungsebenen formal perfekt aufgestellt. Aber wer füllt die kleinen Nischen aus, wer hält den Laden in Zukunft zusammen? Und wer wird zur neuen Anlaufstelle für den kleinen Fan? Schwierige Fragen für einen Klub zwischen den Extremen.



Es gibt so viele Geschichten und Anekdoten mit und um Uli Hoeneß, man bräuchte mehrere Tage, um sie alle zu erzählen. Eine etwas ältere geht so: Ende der 90er Jahre hatten die Bayern sich für ein dunkelblaues Heimtrikot entschieden, das Ausweichshirt war in Weiß gehalten. Die Farbe Rot fand nur als Applikation Verwendung.

Das 187. Derby gegen den TSV 1860 stand an und Teile der Bayern-Fans wollten sich partout nicht mit dem Gedanken anfreunden, den Blauen nicht im standesgemäßen Rot entgegenzutreten.

Also ließ sich Hoeneß auf einen Deal ein: Für die beiden Duelle gegen Sechzig ließ er rote Trikotsätze anfertigen. Im Gegenzug erklärte sich die Südkurve bereit, auf das Abbrennen von Pyrotechnik zu verzichten.

Es war die Zeit, als die Bundesliga das Merchandising als Einnahmequelle entdeckte, ein Verkauf als Sonderedition wäre nur konsequent gewesen. Hoeneß verzichtete auf den sicherlich stattlichen Gewinn und beließ es bei der Auflage von ein paar hundert Exemplaren - für jene Fans, die ihn erst auf die Idee gebracht hatten.

Ein Vakuum im Klub

Eine aktuelle Geschichte hätte sich vor wenigen Tagen abspielen können, als Dortmunds Trainer Jürgen Klopp einen Angestellten des FC Bayern aus der Ferne hart attackiert hatte. Klopps zweifelnde Worte über den Beitrag Matthias Sammers am Erfolg der Bayern sind bis heute unwidersprochen. Ein Hoeneß ohne Steuerverfahren und möglicher Verurteilung am Hals hätte sich das nicht bieten lassen. Die scharfe Replik der Glucke fehlt.

"Wer Bayern München angreifen will, muss erst an mir vorbei." Uli Hoeneß hat das so nie formuliert und doch jeden deutlich spüren lassen. Seit Freitag ist er bis auf weiteres nicht mehr da. Im November haben die Bayern ein internes Gutachten in Auftrag gegeben.

Der Gesellschaftsrechtler Gerd Krieger und der Strafverteidiger Sven Thomas kamen da schon zu der Erkenntnis, dass Hoeneß im Falle einer Verurteilung zur Gefängnisstrafe seinen Posten als Aufsichtsratschef wird räumen müssen.

Unvorbereitet traf die Bayern das Urteil des Landgerichts München vom vergangenen Donnerstag also nicht. Ebenso wenig wie der darauffolgende Rücktritt Hoeneß' von seinen Ämtern. Trotzdem entsteht innerhalb des Klubs ein Vakuum.

Wer hält den Laden zusammen?

Die Bayern sind auf den entscheidenden Positionen im Verein bestens aufgestellt, dafür hat die Verjüngungskur der letzten Jahre schon gesorgt. Die wichtigen Posten sind längst vergeben.

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge ist mit 58 Jahren jetzt schon der alte Hase. Ihm zur Seite stehen Jan-Christian Dreesen (46, Finanzen und Controlling), Matthias Sammer (46, Sport), Andreas Jung (52, Marketing, Sponsoring und Events) und Jörg Wacker (47, Internationalisierung und Vermarktung) im Vorstand der FC Bayern München AG. "Und auch in unserem mittleren Management sind wir hervorragend aufgestellt", sagte Hoeneß selbst.

Die großen Posten, die das Fundament bilden im operativen Geschäft, sind klug und nachhaltig besetzt. Jeder für sich ist ein Spezialist auf seinem Gebiet. Aber wer soll ab sofort die Zwischenräume füllen? Wer hält den Laden zusammen?

Ganz nah dran am Fan

Der FC Bayern ist ein weltweit operierender Konzern, der Global Player konnte für das Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 432,8 Millionen Euro ausweisen. Aber er ist eben auch ein Fußballklub. Und Fußball bedeutet Folklore. Und dafür steht Uli Hoeneß wie kein anderer.

Den Sponsoren und Anteilseignern sind in erster Linie betriebswirtschaftliche Kennzahlen wichtig. Im Gerichtssaal blieb in der vergangenen Woche das Bild des Zockers hängen. Bei den Bayern und seinen Fans bleibt das Bild des Übervaters.

Hoeneß war dreieinhalb Jahrzehnte lang der Visionär und die Autorität, die Identifikations- und Machtfigur, und ein wenig auch der Honoratior. Das Herz des FC Bayern München. Das wiederum ist dem gemeinen Fan wichtig. Wer kümmert sich um unsere Belange und vertritt unsere Rechte? Wer nimmt sich ab sofort in der Präsidentenstunde Zeit zur Diskussion?

Hoeneß hat bis zuletzt die Briefe seiner und der Bayern-Fans gelesen und nicht wenige auch persönlich beantwortet. Eine Visitenkarte hat er sich nie anfertigen lassen, bis vor ein paar Jahren konnte er auch auf einen Computer in seinem Arbeitszimmer an der Säbener Straße verzichten.

Rummenigge: "Es wird nicht einfach"

Dafür kümmerte er sich lieber um die Probleme der Fans, auch denen der Problem-Fans. Als Scharnier zwischen der Aktiengesellschaft und dem eingetragenen Verein. Hoeneß hat ein untrügliches Gespür für Strömungen entwickelt und dafür, wie man mit den Fans eines der größten Klubs der Welt umgehen muss.

Raimund Aumann wird dafür bezahlt, als Fanbeauftragter zwischen Anhängerschaft und Klub zu fungieren und notfalls zu vermitteln. Wenn es aber eng wurde im Binnenverhältnis - und das war in den letzten Jahren einige Male der Fall - dann saß der Manager und spätere Präsident persönlich mit am Tisch. Dann hatte Hoeneß das letzte Wort.

In der Riege der Großkopferten war Hoeneß derjenige, der Verständnis aufbrachte für die Belange der Fans. Und er war derjenige mit Stallgeruch. Der gebürtige Ulmer ist längst ein echter Bayer, mit allen Stärken und Schwächen, die man den Bajuwaren nachsagt. Der Westfale Rummenigge ist ähnlich lange im Verein, wird Hoeneß mit seiner spröden Art aber nicht ersetzen können und hat keinen Draht zu den Fans.

"Uli Hoeneß hat den FC Bayern über Jahrzehnte gestaltet. Ich bin kein Freund von der These: 'Der König ist tot, es lebe der König.' Sondern ich halte es eher mit der Philosophie von Franz Beckenbauer: 'Gute Freunde kann niemand trennen'", sagt Rummenige und formuliert dann die Erkenntnis: "Eines ist klar: Es wird nicht einfach sein, einen Mann wie Uli Hoeneß an der Spitze ohne weiteres zu ersetzen."

Rückkehr nach der Haft?

Bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am 2. Mai werden Herbert Hainer als Aufsichtsratsvorsitzender und Karl Hopfner als Präsident die Geschicke kommissarisch lenken. Der Adidas-Chef und der ehemalige Finanzchef taugen auch nicht als die Figuren, die die menschliche und volksnahe Komponente des FC Bayern aufrecht erhalten.

Hainer wird sich wohl nur um das operative Geschäft kümmern (können). Hopfner war immer der perfekte zweite Mann, einer der im Hintergrund seine Arbeit verrichtet. In Hoeneß' Schatten hat Hopfner dem Verein die finanziellen Parameter gesteckt. Hoeneß hatte Mitte der 80er Jahre mittels einer Zeitungsanzeige nach einem Experten gefahndet und unter Hunderten Bewerbungen Hopfner auserkoren.

Hainer und Hopfner sind gewiss überzeugende Fachleute auf ihrem Gebiet. Neben ihren formalen Fähigkeiten fehlt ihnen aber die nötige Empathie für den kleinen Fan. Denn, und das ist auch klar: Der leidenschaftlichste aller Bayern-Fans ist und bleibt Uli Hoeneß selbst.

Rückkehr des Patrons?

Für die Versammlung kurz vor den Finals dieser Saison kursieren einige Namen als Nachfolger des Unverzichtbaren. Paul Breitner oder Edmund Stoiber, die beide bereits eingebunden sind in den Klub. Im Hinterhalt macht sich Oliver Kahn bereit.

Einige Beobachter sind sich sicher, dass zumindest Hopfner als Präsident bestätigt wird und den Platzhalter geben soll für die Zeit von Hoeneß' Haftstrafe.

Danach, so wird spekuliert, ist eine Rückkehr des Patrons nicht ausgeschlossen. "Die Tür ist jederzeit offen", sagt Verwaltungsratschef Stoiber. "In welcher Funktion und Position auch immer."

Quelle: Spox.com
http://www.spox.com/de/sport/fussball/bu...ner-hainer.html
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 19/03/2014 13:18

Robben verlängert bis 2017




Triple-Sieger Arjen Robben (30) hat am heutigen Mittwoch, den 19. März 2014, seinen bis 2015 gültigen Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2017 verlängert.

„Ich freue mich sehr, dass der Vertrag nun unterschrieben ist und ich weiter für den FC Bayern auf Titeljagd gehe“, erklärt Arjen Robben. „Ich bin jetzt im fünften Jahr in München, drei weitere kommen noch hinzu. Ein besseres Zeichen dafür, dass meine Familie und ich uns hier wohlfühlen und dass ich unglaublich viel Spaß in diesem Klub und mit dieser Mannschaft habe, gibt es wohl nicht. Ich freue mich auf die kommenden Jahre - und noch viele Titel mit dem FC Bayern.“

„Wir sind sehr glücklich“, sagt Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, „dass Arjen bis 2017 verlängert hat. Arjen ist ein großartiger Fußballer und wie wichtig er für den FC Bayern ist, hat er nicht nur im Champions-League-Finale in Wembley bewiesen. Arjen ist ein wichtiger Pfeiler unserer Mannschaft und er wird es nun weitere Jahre bleiben.“

Quelle: fcbayern.de
Posted By: Tuerkei Experte

Re: FC Bayern München - 21/03/2014 00:53

Für alle Basketball Freunde, und die es noch werden wollen laugh Am heutigen Freitag 19 Uhr live auf sport1 die Euroleague: Galatasaray - Bayern. Schaut euch das an, die Gala Fans machen immer einen Höllen-Lärm laugh
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 21/03/2014 10:59

Original geschrieben von: Tuerkei Experte
Für alle Basketball Freunde, und die es noch werden wollen laugh Am heutigen Freitag 19 Uhr live auf sport1 die Euroleague: Galatasaray - Bayern. Schaut euch das an, die Gala Fans machen immer einen Höllen-Lärm laugh


danke für den Tipp, ich glaub das gebe ich mir sogar smile
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 01/04/2014 13:38

Die neue Rolle von Javi Martinez

Auf Bielsas Spuren


In der Triple-Saison war Javi Martinez das Puzzle-Stück zum Glück. Unter Pep Guardiola ist der 40-Millionen-Mann nicht mehr der Abfangjäger des FC Bayern im Mittelfeld. Er muss sich mit seiner neuen Rolle in der Innenverteidigung anfreunden. Auch gegen Manchester United



Spiel eins nach der Meisterschaft war eine Zwischenstation. Ein weiterer Test für das Champions-League-Viertelfinale gegen Manchester United. Vor allem für die Spieler aus der zweiten Reihe, die sonst eher im Hintergrund stehen und nicht so viel Einsatzzeit bekommen.

Nach dem Spiel war von der Meisterschaft ohnehin keine Rede mehr. Das beherrschende Thema war die Verletzung von Thiago. Bis zu acht Wochen soll der Spanier ausfallen. Ein herber Verlust für die Münchner, ohne Zweifel. Aber es steht auch außer Frage, dass der FC Bayern in seinem Kader noch ein paar Spieler finden wird, die diesen Ausfall kompensieren können.

Im Old Trafford könnte das Mittelfeld mit Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Toni Kroos allein aus deutschen Nationalspielern bestehen. Nur einer scheint im Moment für einen Posten im Mittelfeld nicht in Frage zu kommen: Javi Martinez.

Ersatzmann für Dante

Der spanische Nationalspieler, der im Sommer 2012 für 40 Millionen Euro von Athletic Bilbao nach München wechselte, wird gegen United den gesperrten Dante in der Innenverteidigung ersetzen. Eine Position, die ihm unter Pep Guardiola immer häufiger zufällt.

In der Liga kam er in der Rückrunde in sechs Spielen vier Mal über 90 Minuten als Innenverteidiger zum Einsatz. Nur gegen Nürnberg und Wolfsburg wurde er bei Führung fürs defensive Mittelfeld eingewechselt.

Auch in der Champions League wurde er im Rückspiel gegen Arsenal als Innenverteidiger aufgeboten, im Hinspiel begann er zwar im Mittelfeld, wurde zur Halbzeit in Überzahl aber nach hinten beordert.

Martinez macht Mitspieler besser

Es ist eine Saison voller Verletzungen, die Martinez noch nicht so in Schwung haben kommen lassen, wie in der vergangenen Saison. Unter Jupp Heynckes war Martinez als defensiverer Part an der Seite von Bastian Schweinsteiger gesetzt.

Er ist der Typ Spieler, der andere Spieler um ein paar Prozent besser macht, weil er für sie den Dreck wegräumt. Zwar verrichtet er seine Arbeit meist im Verborgenen, aber für erfolgreiche Mannschaften sind diese Teamplayer unverzichtbar.

Weder Luiz Gustavo noch Anatolij Tymoschtschuk hatten in den Jahren zuvor die Klasse, um Schweinsteiger derart zu entlasten, noch das Spiel des FC Bayern auszubalancieren. Martinez war für das Gleichgewicht der Triple-Sieger essentiell. Puzzle-Stück zum Glück, das ein Jahr zuvor noch gefehlt hat.

Entscheidend in Wembley

Es waren auch seine Aggressivität, seine Grätschen und sein Wille, der die Bayern im Champions-League-Finale in Wembley aus der Lethargie rissen und erst richtig ins Spiel brachten. Er zeigte genau die Eigenschaften, die Heynckes und Matthias Sammer schon bei seiner Vorstellung im Augsut 2012 in der Allianz Arena priesen: Charakter, Robustheit und Siegermentalität. Und das alles zum Wohle der Mannschaft.

Auch wenn Martinez in seiner Endphase in Bilbao von Guardiolas Freund und Mentor Marcelo Bielsa bevorzugt im Mittelfeld eingesetzt worden war, war klar, dass die Bayern ihn für die Position vor der Abwehr verpflichtet hatten. Heynckes und Sammer priesen ihn unisono als einen der besten Spieler auf der Position weltweit.

Guardiolas Allzweckwaffe

Guardiola verzichtet meist auf diese Qualitäten im Mittelfeld. Er will Martinez immer öfter als Innenverteidiger sehen. "Der Trainer schätzt Javis Qualitäten in der Innenverteidigung wegen seiner Zweikampf- und Kopfballstärke hoch ein. Und wenn er fit ist, verfügt er auch über die nötige Schnelligkeit", sagt Sammer.

Martinez ist für Guardiola kein Mittelfeldspieler in seinem Sinne. Er ist vielmehr eine Allzweckwaffe. In Dortmund hat er ihn als Pressing-Wellenbrecher auf der Zehn ausprobiert. Beim europäischen Supercup gegen den FC Chelsea warf er ihn als Stürmer ins Getümmel.

Martinez hat die verschiedenen Anforderungen gemeistert, aber seine große Stärke ist und bleibt der Zweikampf, das Erobern von Bällen.

Andere Qualitäten, neue Balance


Für Guardiola sind Mittelfeldspieler in erster Linie aber nicht zum Erobern, sondern zum Erhalt von Bällen zuständig. Er liebt den kleinen, wendigen Spielertyp wie Thiago oder Philipp Lahm. Am liebsten würde er mit elf Mittelfeldspielern auflaufen.

Über Martinez sagt Guardiola: "Manchmal kann er im Mittelfeld spielen. Aber ich habe viele Mittelfeldspieler mit anderen Qualitäten."

Wenn das Spiel nach Guardiolas Vorstellungen verläuft, ist ein Abfangjäger wie Martinez im Mittelfeld nicht nötig. Das Spiel wird durch Ballbesitz und Rhythmuswechsel kontrolliert, der Ballverlust soll eigentlich nicht eintreten, aber im Ernstfall durch tiefes Gegenpressing ausgemerzt werden.

Falls das schnelle Rückerobern des Balles mal nicht klappt, reichen Verteidiger noch immer in der letzten Linie. Die Balance der Bayern unter Guardiola ist eine andere als die unter Heynckes. Der Härtetest auf internationalem Niveau steht in den kommenden Wochen an.

Quelle: Spox.com
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 10/04/2014 15:33

Ich zitiere die BILD eigentlich nicht wirklich gerne, aber in diesem Fall muss ich die "Pressestimmen" hier einfach mal einfügen!

Pressestimmen zum Sieg gegen ManU

„Bayern ist eine mörderische Mannschaft“



Die Bayern drehen gegen Manchester United nach dem Rückstand auf, ziehen durch das 3:1 ins Halbfinale der Champions League ein.

BILD titelt „Müller ist der Bayern-King“.

Das schreiben die europäischen Zeitungen zu Bayerns Triumph gegen ManU.


SPANIEN

ABC: „Bayern ist eine mörderische Mannschaft, die die Geschichte herausfordert, denn niemand verteidigte bislang die Champions League. Die deutsche Bestie war nicht gut drauf. Weckt man sie aber auf, jagt sie dich und vernichtet dich am Ende.“

El Pais: „Ohne Glanz reagierte Bayern erst, als es gepiekst wurde, sowohl im Hin- als auch im Rückspiel. Ihre Kreuzfahrtschiff-Schnelligkeit und die Explosivität von Ribery und Robben setzten sich durch, als sie gebraucht wurden.“

Marca: „Bayern machte in der 1. Halbzeit wenig: viel Ballbesitz, viel Ballkontrolle und null Torgefahr. Nur Robben blieb sich treu. Der Rest waren Karikaturen, vielleicht Menschen ersetzt durch Gott weiß was. Am Ende schafften sie es, das Spiel durch typische Aktionen zu schminken, ohne ihr bestes Profil zu zeigen.“

ENGLAND

The Sun: „Ausgemüllert.”

Daily Mail: „Es wäre schöner gewesen, hätte ManU Evras Tor länger genießen können. So war es, wie wenn du im Lotto gewinnst und zwei Minuten später klopft es an der Tür und die Steuer steht davor und erhebt eine Forderung in selber Höhe.“

Independent: „ManU hielt das Monster eine Weile auf Abstand, als aber die wahre Macht entfesselt wurde, hatten sie keine Antwort mehr.“

PORTUGAL

A Bola: „Der Champion wackelt, fällt aber nicht.”

SCHWEIZ

Blick: „Unter den Augen von Hoeneß: Bayern schlägt nach Rückstand brutal zurück!”

ITALIEN

La Gazzetta dello Sport: „Evra lässt Man United träumen. Danach spielte nur noch Bayern: 3:1.”

Corriere dello Sport: „Super Bayern!”

Für Bayern-Trainer Pep Guardiola war der Erfolg gegen ManU ein besonderes Highlight: „Ich bin momentan sehr, sehr glücklich!“ Dieses Gefühl soll auch im Halbfinale weitergehen.

Dort geht es für die Bayern gegen Real, Atletco oder Chelsea. Die Auslosung können Sie morgen ab 12 Uhr hier im Live-Ticker verfolgen.

Quelle: Bild.de
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 11/04/2014 12:29

Mit Real Madrid hat man das vermeintlich schwerste Los gezogen, die Freude war aber dann doch eher einseitig smile

Die Fotomontage kann ich euch nicht vorenthalten laugh

Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 16/04/2014 15:57

Kroos erfüllt Vertrag und bleibt beim FC Bayern

Bayern-Mittelfeldspieler Toni Kroos wird vorerst nicht zu Manchester United wechseln, wo er laut "Guardian" 314.000 Euro pro Woche verdienen könnte. Sein Berater dementiert ein offizielles Angebot.




Fußball-Nationalspieler Toni Kroos wird seinen bis 2015 laufenden Vertrag bei Rekordmeister Bayern München auf jeden Fall erfüllen und nicht vorzeitig zu Manchester United nach England wechseln.

Das bestätigte Volker Struth, der Berater des 24-Jährigen, in der "Bild". Am Dienstag hatte die englische Zeitung "Guardian" von einem konkreten Vertragsangebot Uniteds und einem möglichen Wochenlohn für Kroos in Höhe von umgerechnet 314.000 Euro berichtet.

"Es liegt kein offizielles Vertragsangebot vor. Es besteht zudem auch keine Notwendigkeit, ein offizielles Angebot abzugeben. Weil Toni Kroos bis mindestens 2015 beim FC Bayern spielen wird", sagte Struth. Die Münchner wollen Kroos gern längerfristig binden. Doch der zögert, die Offerte der Bayern über eine Ausdehnung der Zusammenarbeit anzunehmen.

"Es hängt von Toni ab"

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportvorstand Matthias Sammer "werden alles dafür tun, um Toni hier zu halten", sagte Trainer Pep Guardiola am Dienstag: "Aber es hängt von Toni selbst ab, er ist ein junger Mensch, es ist seine Entscheidung."

Kroos sei ein freier Mann, "aber wir würden ihn gern hierbehalten", sagte der Trainer, betonte aber auch: "Am Ende der Saison werden wir sehen. Manchester United muss mit dem Klub sprechen."

Zuletzt hatte Kroos angekündigt, erst im Sommer eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft fällen zu wollen.

In Manchester würde er zu den Topverdienern aufsteigen. An der Spitze der Gehaltsliste steht in Manchester der englische Nationalspieler Wayne Rooney mit wöchentlich 300.000 Pfund (363.000 Euro).

Quelle: www.welt.de
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 06/05/2014 16:45

"Bayerns Perspektiven sind gigantisch"

Oliver Kahn sieht den FC Bayern als Instanz in Europa und vor einer glorreichen Zukunft. Allerdings muss mit Trainer Pep Guardiola eine Grundsatzfrage geklärt werden. Lob gibt es für Matthias Sammer. Außerdem sprach er am Rande einer Werbeveranstaltung des Wettanbieters "tipico" über die WM-Kader-Nominierung und die Reihenfolge der Torhüter.




Oliver Kahn über...

...die Probleme des FC Bayern seit dem Gewinn der Meisterschaft:

"Die mentale Facette spielt natürlich eine Rolle. Vielleicht haben die Spieler nach der Meisterschaft geglaubt, alles läuft von selbst. Wir müssen weniger arbeiten. Wenn dann Matthias Sammer kommt und auch im Erfolg darauf hinweist, wird er belächelt. Aber er hat Recht. Trotzdem: Seit Thiago nicht mehr da ist, gibt es einen Bruch in der Mannschaft. Es geht ja neben den psychologischen Dingen auch um taktische. Ich habe schon vor der Saison die Frage gestellt: Wie viel Kompromissbereitschaft zeigt Guardiola? Wie viel von seiner Kultur will Guardiola beim FC Bayern einführen, 100 Prozent? Inwieweit ist der Klub bereit, sich darauf einzulassen? Wie weit sind die Spieler bereit, diesen Weg zu gehen? Es wird sicher auch innerhalb der Mannschaft Diskussionen darüber geben. Warum der Bruch stattgefunden hat, müssen die Verantwortlichen nach der Saison analysieren."

...die Kritik an Guardiolas Spielphilosophie:

"Der Ballbesitz darf nicht zum Selbstzweck werden. Aber man darf auch nicht vergessen, der FC Bayern hat es bis zur Meisterschaft perfekt gemacht. Wir haben uns alle an ihrem Fußball erfreut und uns gefragt: Wer soll diese Bayern schlagen? Wenn der FC Bayern so spielt, wie vor der Meisterschaft, dann ist das auch zielführend."

...die Rückendeckung von Rummenigge und die klare Ansage an die Spieler:

"Der Trainer ist die Autoritätsperson. Da spricht überhaupt nichts dagegen, sich so zu positionieren und Guardiola zu hundert Prozent zu vertrauen. Die Spieler haben auch schon gezeigt, dass sie Guardiolas Ideen umsetzen können. Aber irgendwo muss irgendwann etwas passiert sein. Wenn ein Spieler den Weg des Vereins nicht mehr mitgehen will, ist das kein Problem, dann sollte man ihn nicht aufhalten.

...die Kritik an Bastian Schweinsteiger:

"Er ist ein erfahrener und wichtiger Spieler, der schon bei den Profis des FC Bayern spielt, seit er 17 ist. Er hat viele Finals gespielt. Das geht irgendwann an die Substanz, körperlich und auch geistig. Gegen Real hat er in beiden Spielen nicht überzeugt. Man erwartet von ihm, dass er das Tempo verändert, Bälle verteilt und selbst zum Abschluss kommt. Das ist auch sein eigener Anspruch. Wenn er den nicht erfüllen kann, ist er nicht zufrieden."

...die Ansprüche beim FC Bayern:

"Das sind die Geister, die ich rief. Früher waren die Ansprüche gigantisch, heute gibt es kein Wort mehr dafür. Nach einer Triple-Saison im Halbfinale gegen Real Madrid zu scheitern, kann schon mal vorkommen. Das ist kein Problem. Aber es gehört zu den eigenen Ansprüchen des FC Bayern, immer alle Titel gewinnen zu wollen. Wenn es dann nicht klappt, wird es unruhig. Das ist halt so bei diesem Verein und wird sich auch nicht mehr ändern."

...die Aufgeregtheit im Umfeld des FC Bayern:

"Vor einiger Zeit wären wir noch froh gewesen, wenn der FC Bayern über vier Jahre so dominant gewesen wäre in Europa. Sie waren in dieser Zeit drei Mal im Endspiel der Champions League. Die Perspektiven des Vereins sind gigantisch. Man könnte gelassen in die Zukunft blicken."

...den Vergleich mit den Heynckes-Bayern:

"Letzte Saison war eine völlig andere Situation, geprägt vom Schmerz des verlorenen Finale dahoam. Real hat in beiden Spielen entschlossener gewirkt, die Madrilenen wollten mehr. Von Sattheit würde ich bei Bayern nicht sprechen."

...das vorzeitige Abhaken der Bundesliga:


"Im Nachhinein ist immer alles leichter gesagt. Ich habe mich schon über die Aussage Guardiolas gewundert. Aber das ist vielleicht auch eine Kulturfrage, die Spanier gehen damit anders um. Ich bin von der deutschen Mentalität geprägt und mir hat es geholfen, immer unter Spannung zu stehen und den Rhythmus hochzuhalten. Es wäre vielleicht sinnvoll gewesen, weiter einen Wettkampf auszurufen. Wenn man den Motor einmal runtergefahren hat, ist es nicht leicht, ihn wieder anzuwerfen.

...mögliche Kaderumstellungen nach der Saison:

"Das ist doch ein Mega-Luxusproblem. Die Bayern haben auch in der Vergangenheit ihren Kader sukzessive verstärkt, das werden sie auch dieses Mal machen. Ich sehe keinen Handlungsbedarf. Außerdem sollten wir die WM abwarten, da tun sich auch immer wieder Spieler auf, die für den FC Bayern interessant sein könnten. Es ist wichtig, dass man den Spielern das Gefühl gibt: Gemütlich könnt ihr es euch bei uns nicht machen, die Konkurrenz wartet.

...die Bedeutung des Pokalfinals für die Bewertung der Saison:

"Bei den vorgegebenen Zielen ist eine Meisterschaft dann leider nicht mehr viel wert. Das Double wäre sehr wichtig. Das habe ich 1999 erlebt, als wir auch frühzeitig Meister waren und dann das Champions-League- und das Pokal-Finale verloren haben. Beim FC Bayern war es noch nie verkehrt, Druck auf die Mannschaft auszuüben. In der Folge hat man wichtige Spiele dann meistens gewonnen. Matthias Sammer hat ja das Wort von der Kuscheloase eingeworfen - jetzt ist es keine Kuscheloase mehr."

Quelle: spox.com
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 13/05/2014 11:36

FC Bayern gegen BVB
Pokalfinale: Es geht ums Ganze



Im Duell zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund geht es nicht nur um den Pokal – sondern auch um Trainer, System und Stimmung.

München
- Sie haben sich ja eigentlich doch ganz gern. Pep Guardiola und Jürgen Klopp, Kontrahenten am Samstag im DFB-Pokalfinale in Berlin, zum ultimativen Schlusspunkt dieser Saison, von dem doch so viel abhängt.

Beide fußballverrückt, ballfanatisch, schwer erfolgreich und im jungen Alter schon Trainer-Ikonen. Zum Auftakt der Pokalwoche schoben sich die beiden nun in einem Interview mit „dfb.de“ freundschaftlich die Bälle zu. Viel Respekt voreinander schwang da mit, echte Sympathie. „Ich habe die Karriere von Pep schon als Spieler verfolgt“, sagte Klopp, „also sicher länger als umgekehrt.“ Und gab dem Gegenüber als Gedankenstütze mit: „Ich habe mein erstes Zweitligator für Mainz 05 im Jahr 1990 im Heimspiel gegen Hannover 96 geschossen.“ Pep antwortete lachend: „Danke für die Information, Jürgen! Im Ernst: Er ist ein außergewöhnlicher Trainer, keine Frage. Was er in Dortmund erreicht hat, ist großartig, seine Mannschaft trägt deutlich seine Handschrift. Ich freue mich darauf, ihn in Berlin wieder zu sehen.“

Dann wird’s mit den Freundlichkeiten schnell vorbei sein. Zu viel steht auf dem Spiel, vor allem für den Bayern-Trainer. Denn das vierte Duell mit dem BVB diese Saison wird darüber entscheiden, ob es eine guter Saisonschlussspurt war – oder eben einer, in der man „nur“ das Mindestziel, die Meisterschale, abgestaubt hat. Was beim Pokalfinale für Bayern auf dem Spiel steht:

Die Pep-Reputation:
Das 0:3 gegen Dortmund und das 0:4 gegen Real waren Guardiolas höchste Niederlagen als Coach. Die Kritik: Sein System sei entschlüsselt. Er selbst hält aber weiter daran fest, kann nicht anders. „Ich liebe es, den Ball zu haben.“ Verliert Bayern auch in Berlin, leidet sein Image als Gewinner-Typ, obwohl er in fünf Amtsjahren nun 17 von 24 möglichen Titeln gewonnen hat. Er sagt: „Wenn wir nicht gewinnen, wird der Sommer schwierig.“

Das Spielsystem:
Peps Maxime, sechs Offensivspieler statt wie Heynckes fünf spielen zu lassen, hielt in den Topspielen nicht stand. Experte Günter Netzer kritisiert: „Guardiola ist kein Anhänger des typisch deutschen Fußballs. Aber es gibt Elemente im deutschen Fußball, die man nutzen kann und die das Problem der geringen Effizienz beseitigen.“ Lothar Matthäus meint im Falle einer Niederlage gegen den BVB: „Dann wird es ernste Gespräche geben.“

Die Einkaufspolitik: Je schlechter die Bilanz nach dem Finale ausfällt, desto größer wird der Einschnitt im Kader, der noch nicht perfekt auf Peps Bedürfnisse zugeschnitten ist. Mit Robert Lewandowski kommt ein Stoßstürmer, den Pep seiner Spielphilosophie nach eigentlich nur für Plan B braucht. Auch Sebastian Rode genügt noch nicht den höchsten Ansprüchen. Will Pep weiter seinen Spielstil beibehalten, braucht er aber vor allem ballsichere Mittelfeldspieler, Innen- und Außenverteidiger. „Pep braucht die richtigen Spieler für sein System, es sieht aktuell manchmal nicht so rund aus“, sagt Experte Stefan Effenberg. Der Bayern-Vorstand hat bereits signalisiert, dass Pep im Sommer beinahe jeder Wunsch erfüllt wird.

Die Stimmung für die WM:
Könnte nach einer Niederlage rabenschwarz sein. Franz Beckenbauer sagte schon nach der Real-Pleite: „Ich kann mir vorstellen, dass die Spieler in ein kleines Loch fallen und erst einmal Leere verspüren.“ Bei einer Pokalpleite wäre die Situation für die Bayern-Spieler vergleichbar mit 2012, als man nach drei zweiten Plätzen auch bei der EM im Halbfinale scheiterte.

Quelle: abendzeitung-muenchen.de
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 16/05/2014 12:41

Mario Götzes erste Saison beim FC Bayern

Kein Raum für Interpretationen


Mario Götze hat sehr gute Chancen im DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund in der Startelf des FC Bayern München zu stehen. Es wäre ein versöhnlicher Abschluss für Götze, der in dieser Saison zwar oft zum Zuge kam, aber eine Nebenrolle einnahm, wenn es wichtig wurde.



Josep Guardiola hatte am Dienstag einiges zu tun. Turnusmäßig gab es das Vormittagstraining, bei dem er erstmals wieder den zuletzt angeschlagenen Franck Ribery begrüßen durfte. Nicht dabei war Arjen Robben, der unbedingt eine Verschnaufpause benötigte. Pep gab sie ihm.

Nachmittags düste Guardiola von der Säbener Straße nach Fröttmaning. Dort brachte der Katalane die Meisterschale persönlich ins klubeigene Museum und stellte sie dort zur Schau ab.

Auf der Agenda stand auch die Vorbereitung auf das Wochenende. Stichwort: Finale gegen Borussia Dortmund. Scout-Berichte durchgehen, Videoanalyse, Statistikcheck. Und ein Infogespräch mit Mario Götze. Die Neuzugänge des FC Bayern standen nach dem Training am Dienstag noch minutenlang auf dem Platz und unterhielten sich konzentriert.

"Beziehung ist nicht belastet"

"Er hat mich nach meiner Meinung gefragt", berichtete Götze hinterher. Die Meinung über den letzten Kontrahenten der Saison, den Götze freilich noch gut kennt. Louis van Gaal würde an dieser Stelle den Kopf schütteln, ist der Niederländer doch der festen Meinung, dass ein Spieler grundsätzlich der falsche Ansprechpartner sei, wenn es um die Analyse eines Gegners geht. "Das kann ein Spieler normalerweise nicht", sagte van Gaal einst.

Guardiola denkt anders. Und er nutzt die Gelegenheit. Mit einem Spieler zu sprechen, von dem es heißt, er habe ein belastetes Verhältnis zu ihm. Mit einem Spieler, den Guardiola angeblich gar nicht haben wollte. "Unsere Beziehung ist überhaupt nicht belastet", sagt Götze im Gespräch mit SPOX. "Der Trainer macht eine super Arbeit. Wir gehen den gleichen Weg und haben überhaupt kein Problem miteinander."

Dass Guardiola dem früheren Dortmunder nichts vollends Vertrauen schenkt und eigentlich viel lieber Neymar in seinen Reihen hätte, heißt es immer wieder aus diversen, finsteren Ecken der Sportwelt. Einen Beleg dafür gibt es nicht. Zum einen lobt Guardiola Götze regelmäßig in höchsten Tönen. Und zum anderen setzt er ihn auch häufig ein.

"Gute bis sehr gute Saison"

27 Mal setzte Guardiola Götze in der Liga ein, 23 Mal gar in der Startelf. Zum Vergleich: In der Vorsaison waren es beim BVB 23 Startelf-Einsätze bei 28 Spielen. Der heuer lange verletzte Götze spielte gerade mal 203 Minuten weniger als unter Jürgen Klopp. Viel Raum für Interpretationen bleibt da eigentlich nicht und Götzes Empfinden ist ebenso nicht negativ behaftet.

"Für das erste Jahr beim FC Bayern, mit meinen Verletzungen und den Dingen, die ich erlebt habe, war es eine gute bis sehr gute Saison", sagt Götze. Er sagt aber auch: "Man nimmt sich immer mehr vor, hat große Ambitionen, man möchte immer mehr erreichen, als man schon erreicht hat, aber im Endeffekt bin ich relativ zufrieden."

Die kleine Einschränkung der Zufriedenheit hat einen Grund. Denn immer, wenn es wichtig wurde, saß Götze oft draußen. Das begann schon im Supercup gegen Chelsea, als Götze erst in der 71. Minute eingewechselt wurde. In der Champions League stand er in drei Gruppenspielen in der Startelf, kam dann aber in Manchester bei City von der Bank. Auch in der K.o.-Phase saß er in Manchester und in beiden Spielen gegen Real Madrid zunächst neben Guardiola.

"Will Teil der Mannschaft sein"

Götze will gar nicht verhehlen, dass die Tendenzen seines Trainers die eigene Wahrnehmung der Saisonperformance beeinflusst haben. "Das ist der einzige Makel der Saison. Das muss man einem Spieler aber auch zugestehen. Wenn man in den wichtigen Spielen nicht spielt, ist man enttäuscht."

Götze führt aus: "Klar ist, dass man ein Teil der Mannschaft sein will und meine Ambitionen sind dahingehend, immer zu spielen." Das neuerliche Einzelgespräch auf dem Trainingsplatz mit dem Trainer beinhaltete aber keine Aufforderung Götzes, in der Startelf stehen. "Der Trainer weiß, dass ich spielen will. Das muss ich ihm nicht sagen", sagt Götze.

Einen tröstenden Abschluss bekommt Götze nun ziemlich sicher in Berlin. Zum einen drängte sich der polyvalente Offensivmann sich zuletzt in der Tat mit guten Leistungen auf und zum anderen ist sein vermeintlich größter Konkurrent Franck Ribery noch nach eigenem Bekunden nicht in der Lage, 90 Minuten zu spielen. Das eröffnet Götze beste Chancen auf einen Platz in der Startelf.

Noch mehr Torgefahr

Schwächen würde er die Bayern damit nicht. Statistiken bezeugen, dass Götze in der laufenden Saison deutlich torgefährlicher geworden ist. Der Youngster benötigte heuer nur 182 für einen Torerfolg, in Dortmund waren es noch 202 Minuten. Seine Schussgenauigkeit stieg laut OPTA von 48,8 Prozent auf 74,2 Prozent an. Bei der Chancenverwertung gab es einen Anstieg von 24,4 Prozent auf 32,3 Prozent.

Dennoch sagt Götze: "Ich möchte noch mehr Torgefahr entwickeln, noch mehr Tore vorbereiten und auch in den entscheidenden Phasen Topleistungen zeigen." Gegen Dortmund will er damit beginnen und es würde dem Meister erheblich helfen, sollte Götze seiner Mannschaft zum Double verhelfen.

Denn ein Sieg würde der Münchener Seele viel bedeuten. Franck Ribery sprach am Mittwoch von einer "schlechten Saison", sollten die Münchener aus Berlin ohne Pokal zurückkehren. Götze sieht es nicht ganz so drastisch und sagt: "Wenn wir gewinnen sollten, haben wir eine sehr, sehr gute Saison gespielt haben." Das könnte dann auch für Götze persönlich gelten.


Quelle: spox.com
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 16/05/2014 16:46

Gerüchte: FC Bayern bietet 30 Millionen Euro für Chelseas Luiz



In den Transfermarkt-Foren wird schon seit längerem über ein mögliches Interesse des FC Bayern München an Chelseas David Luiz (Foto) diskutiert. Nach Informationen der „Bild“ machen die Bayern im Werben um den 27-jährigen Defensiv-Allrounder nun Ernst. Wie das Blatt berichtet, hat der Deutsche Meister eine 30-Millionen-Euro-Offerte nach London gesandt, um Luiz (Marktwert: 26 Mio. Euro) aus seinem bis 2017 laufenden Vertrag herauszukaufen. Der brasilianische Nationalspieler, mit dem auch der FC Barcelona in Verbindung gebracht wird (Wechselwahrscheinlichkeit laut Gerüchteküche: 46 Prozent), soll die zuletzt wackelige Defensive der Münchner wieder stärken. Die Transfermarkt-Experten bleiben zunächst jedoch skeptisch und bewerten die Wechselwahrscheinlichkeit zum FC Bayern mit lediglich 13 Prozent.

Quelle: transfermarkt.de
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 20/05/2014 12:20

Nach dem Pokalsieg steigt Bayern München intensiv in die Personalplanungen ein. Für Mandzukic dürfte es keine Zukunft beim Double-Gewinner mehr geben.

München. Mario Mandzukic geht, Robert Lewandowski und Sebastian Rode kommen, weitere Entscheidungen stehen an: Nach dem Triumph im DFB-Pokal gehen bei Rekordmeister Bayern München die Planungen für die kommende Saison in die entscheidende Phase.

"Wir werden in den nächsten Tagen die Personalpolitik besprechen. Dann wird man weitersehen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor den in dieser Woche anstehenden Gesprächen mit Trainer Pep Guardiola und Sport-Vorstand Matthias Sammer in Blickpunkt Sport des bayerischen Fernsehens. Wer den FC Bayern verlasse "und wer noch kommt, kann ich im Moment seriös noch nicht voraussagen. Wir werden aber noch das eine oder andere machen, davon gehe ich aus", fügte der Bayern-Boss an.

Leerer Mandzukic-Spind

Eine Zukunft für Torjäger Mandzukic dürfte es trotz eines Vertrags bis 2016 nicht mehr geben. Der Kroate soll sich gegenüber Guardiola respektlos verhalten haben. Laut Bild -Zeitung hat Mandzukic, der bei den Feiern am Wochenende gefehlt hatte, seinen Spind an der Säbener Straße bereits geräumt. Guardiola soll ihm zudem alles Gute gewünscht haben.

"Das ist kein schöner Abgang. Ich warte jetzt ab, will er sich dem Wettbewerb mit Lewandowski stellen oder präferiert er, den Klub zu verlassen", meinte Rummenigge. Es sei wichtig, "dass man sich beim FC Bayern eingliedert und auch diszipliniert verhält. Ich möchte das nicht überstrapazieren, den Rest werden wir in den nächsten Wochen in aller Ruhe bewerkstelligen."

Luiz im Anflug?


Zuletzt war bereits über ein spektakuläres Tauschgeschäft des FC Bayern mit dem FC Chelsea spekuliert worden. Demnach soll der Double-Gewinner großes Interesse am brasilianischen Defensivspieler David Luiz haben und bereit sein, für den 27-Jährigen 30 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Die Londoner wollen im Gegenzug Mandzukic, der 2012 für zwölf Millionen Euro aus Wolfsburg nach München kam und dort in 88 Pflichtspielen 48 Tore erzielte, unter Vertrag nehmen.

Neben Mandzukic ist weiter die Zukunft von Daniel van Buyten und Claudio Pizarro offen. Ein Verbleib des 35 Jahre alten Peruaners ("Bisher gab es keine Gespräche") ist aber wegen des Abgangs von Mandzukic wahrscheinlich. Inwieweit bei Spielern wie Diego Contento oder Mitchell Weiser noch Bedarf besteht, ist indes fraglich. Abwanderungsgedanken waren zuletzt auch Xherdan Shaqiri nachgesagt worden.

"Bisher ist keiner in mein Büro gekommen, daher gehe ich davon aus, dass alle zufrieden sind und sich hier wohlfühlen", sagte Rummenigge zuletzt: "Am Ende des Tages entscheidet exklusiv der FC Bayern, wie der Kader im nächsten Jahr aussieht."

Martinez bleibt, Kroos-Zukunft offen

Der im Pokalfinale überragende Javi Martínez, der zuletzt mit Barcelona in Verbindung gebracht wurde, wird auf jeden Fall dazu gehören. Offen ist weiter, was mit Toni Kroos passiert. Bei den Verhandlungen um einen neuen Vertrag über 2015 hinaus herrscht seit Wochen Stillstand. Der Nationalspieler soll bei Manchester United auf der Wunschliste stehen. Auch Thomas Müller soll sich Gedanken machen. Manchester und Barcelona wurden schon als Interessenten genannt.

Als Zugänge werden indes neben Luiz der Marokkaner Mehdi Benatia (AS Rom) und der Franzose Aymeric Laporte (Athletic Bilbao) gehandelt. Fix sind bisher die Transfers des Dortmunder Torjägers Lewandowski und von Frankfurts Defensivspieler Rode.

Quelle: goal.com
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 21/05/2014 15:06

Pizarro vor Vertragsverlängerung



Claudio Pizarro (35) wird ein weiteres Jahr für den FC Bayern München auflaufen.

Nach SPORT1-Informationen steht der Peruaner kurz vor der Unterschrift eines neuen Einjahresvertrag beim Double-Sieger.

Pizarro wechselte 2012 vom SV Werder Bremen zum FC Bayern und erzielte seither in 37 Ligaspielen 16 Tore.

Bereits von 2001 bis 2007 war Pizarro für die Münchner aktiv. Mit 176 Toren in 370 Spielen für Bayern München und SV Werder Bremen ist der 35-Jährige der erfolgreichste ausländische Stürmer der Bundesliga-Geschichte.


Quelle: sport1.de
Posted By: Tuerkei Experte

Re: FC Bayern München - 24/05/2014 13:14

Original geschrieben von: BjoernT4Y
Pizarro vor Vertragsverlängerung

Damit dürfte feststehn, das Mandzukic den Verein verlässt.
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 26/05/2014 09:56

Original geschrieben von: Tuerkei Experte
Original geschrieben von: BjoernT4Y
Pizarro vor Vertragsverlängerung

Damit dürfte feststehn, das Mandzukic den Verein verlässt.


Ja, das war auch eigentlich abzusehen.
Mandzukic war schon letztes Jahr ab und an etwas "schwierig", dass das ein Problem werden könnte war schon lange klar.
Ich mag ihn von seiner Einstellung her, auf dem Platz, aber das ist halt nicht alles...

Die Frage ist jetzt nur, was man für ihn bekommt, ich hoffe, man wird das nicht so handhaben wie bei Gomez und den Mann unter Wert verkaufen.
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 28/05/2014 11:56

Neues FCB-Amt für Beckenbauer

"Kaiser" Franz Beckenbauer wird neuer "Außenminister" bei Bayern München.

Der 68-Jährige soll dabei helfen, den Internationalisierungs-Prozess des deutschen Rekordmeisters zu forcieren und die Marke FC Bayern gerade in den USA und China noch bekannter zu machen.



"Franz Beckenbauer ist mit weitem Abstand das bekannteste Gesicht, das wir im Verein haben. Er spielt auf diesem Weg eine wichtige Rolle, weil er weltweit höchstes Ansehen genießt und einen enormen Bekanntheitsgrad hat", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Mittwoch bei der Vorstellung der Pläne über den Ehrenpräsidenten des Vereins.

Jörg Wacker, verantwortlicher Vorstand für die Internationalisierung der Bayern, sprach von einem "Traum, wenn uns so eine außergewöhnliche Persönlichkeit unterstützt".

Erster Auslands-Einsatz von Beckenbauer wird die USA-Reise der Bayern vom 30. Juli bis 6. August sein. Er wolle in den nächsten Jahren "die vielen Kontakte, die ich bei meinen Aufgaben bei der FIFA, UEFA, dem DFB oder dem WM-OK 2006 gesammelt habe, zum Wohle des Vereins nutzen und dem FC Bayern dienen", sagte Beckenbauer.

Der FC Bayern hatte bereits am 1. April in New York ein Büro eröffnet. Für Rummenigge ist dies ein "erster Schritt", der zweite soll im kommenden Jahr auf dem asiatischen Markt, speziell in China, folgen.

Ziel sei es, "den Markennamen von Bayern München bekannter zu machen. Und darüber hinaus wollen wir natürlich auch finanziellen Nutzen in den Bereichen Sponsoring und Merchandising ziehen", sagte Rummenigge - auch wenn die Geschäfte im laufenden Geschäftsjahr schon "sehr gut laufen und wahrscheinlich auf dem höchsten Niveau sein werden, das wir bisher in diesem Klub hatten".

Trainer Pep Guardiola und seine Stars fliegen am 30. Juli nach New York. Nach einem Spiel gegen Guadalajara am 31. Juli in New Jersey und einem kurzen Trainingslager in Portland steht am 6. August als Höhepunkt der Reise die Partie der Bayern gegen ein Allstar-Team der Major League Soccer (MLS) auf dem Programm.

Die Münchner Profis, die bei der WM in Brasilien ins Halbfinale oder ins Endspiel kommen sollten, reisen eigens dafür am 5. August in die USA nach. Man wolle "mit der möglichst besten Mannschaft antreten", betonte Rummenigge.

Quelle: sport1.de
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 11/06/2014 10:25

Lahm und Müller verlängern Verträge





Der FC Bayern München hat die Verträge mit Philipp Lahm (30) und Thomas Müller (24) vorzeitig um jeweils zwei weitere Jahre verlängert. Kapitän Lahm unterschrieb bis zum 30. Juni 2018, das Arbeitspapier von Thomas Müller läuft bis 30. Juni 2019.

„Sowohl Philipp Lahm als auch Thomas Müller sind sehr wichtige Bausteine des FC Bayern. Beide sind dem Klub seit Beginn ihrer Karrieren treu geblieben und werden hier auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Wir sind sehr glücklich, dass sich beide Spieler langfristig für Bayern München entschieden haben“, erklärt Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG: „Nun wünsche ich Philipp Lahm und Thomas Müller eine erfolgreiche Weltmeisterschaft in Brasilien und drücke ihnen und der Deutschen Nationalmannschaft auf dem Weg zum Titelgewinn beide Daumen.“

Philipp Lahm erklärt: „Sowohl der Verein als auch mein Management haben im Grunde genommen zeitgleich beschlossen, Gespräche aufzunehmen, da der Zeitpunkt beiden Seiten für eine Vertragsverlängerung gut erschienen ist. Es ist definitiv mein letzter Vertrag, ich werde meine Karriere beim FC Bayern beenden. Das war immer mein Wunsch. Ich bin darüber sehr froh und glücklich.“

„Ich bin sehr glücklich, noch kurz vor dem WM-Start meinen Vertrag beim FC Bayern bis 2019 verlängert zu haben“, sagt Thomas Müller. „Es gab sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen des Vereins, die mir verdeutlicht haben, dass ich hier am richtigen Ort bin. Ich habe das Gefühl, ein wichtiger Bestandteil der Planungen des Vereins zu sein. Der FC Bayern München ist seit 2000 mein Verein und wird es auch in den nächsten Jahren bleiben.“


Quelle: fcb.de
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 18/06/2014 14:39

Ausbau vs. Sicherheitsproblemen
Arena-Krisensitzung: Wackelt jetzt die EM 2020?

München - Die Allianz Arena hat immer noch keine Genehmigung für den Ausbau. Wie die tz erfuhr, kommt es nun zu einer Krisensitzung! Dabei geht auch um die Fußball-EM 2020!



n Rio rollt das Leder, selbst die Stadien wurden fertig. In München ist das noch nicht so: Die Allianz Arena hat immer noch keine Genehmigung für den Ausbau. Wie die tz erfuhr, treffen sich Stadtverwaltung und Sicherheitsbehörden zu einer Krisensitzung! Dabei steht mehr auf dem Spiel als die Bundesliga und der FC Bayern – es geht auch um die Fußball-EM 2020!

Die Arbeiten haben vor vier Wochen begonnen, der Umbau von Sitz- zu Stehplätzen ist sogar schon fertig. Nutzen dürfte der FC Bayern die Reihen nicht. Die Lokalbaukommission (LBK) hat laut Planungsreferat dafür noch keine Genehmigung erteilt. Im Gegenteil: Am Montag, 23. Juni, kommen in dem Stadtministerium die Behörden zusammen – Planungsreferat mit LBK, KVR mit Branddirektion, Polizei, Stadtwerke mit MVG sowie Autobahndirektion. Die wichtigste Frage laut Referatssprecherin: „Geht eine Erweiterung überhaupt?“ Und wenn Ja: „Was ist möglich?“ Die Partie scheint noch lange nicht entschieden.

Ein Nein kann Konsequenzen haben: Der DFB hat sich mit München für die Fußball-EM 2020 beworben – für Gruppenspiele oder Finalrunde und dabei wie gefordert einen Ausbau von derzeit 68.000 auf mehr als 70.000 Sitzplätze zugesagt. Ohne Ausbau kein Finale! Allerdings erwägt der DFB ohnehin, die Bewerbung für das Endspiel zurückzuziehen, um 2024 das ganze Turnier zu holen. Doch auch dann dürfte der Ausbau nötig sein.

Zu den größten Problem zählt die U-Bahn. „Die U6 hat zu Werktagsspielen keine Kapazität mehr“, warnte MVG-Boss Herbert König vor drei Wochen. Seitdem habe es keinerlei Gespräche gegeben. „An unserer grundsätzlich ablehnenden Haltung hat sich nichts geändert.“ Schon heute kämen sich Fans, Feierabend-Fahrer und manchmal Konzertbesucher in die Quere. Folge: überfüllte Züge und Bahnhof-Sperrungen! Noch mehr Passagiere würde auf Kosten der Sicherheit gehen.

Der FCB gibt sich zuversichtlich. Sein TÜV-Gutachten hatte kaum mehr Staus prognostiziert. Mit Problemen wird die neue Saison aber auf jeden Fall losgehen. Wenn ab 22. August der Ball wieder rollt, fährt wegen der Gleisarbeiten die U6 immer noch nicht durch.

Das plant der FC Bayern

s wäre die zweite Erweiterung der Arena (wir berichteten): Gestartet ist das vielleicht schönste Stadion der Welt mit 66.000 Plätzen bei internationalen Partien, seit zwei Jahren passen 68.000 Schlachtenbummler hinein – jetzt will der FC Bayern 1500 weitere Sitzplätze unterm Dach etwa für die Champions League schaffen. Weil in der Bundesliga Stehplätze erlaubt sind, fasst die Arena hierfür bereits heute 71.000 Fans. Durch den Umbau von Sitz- zu Stehplätzen hinter den Toren könnten künftig 75.000 Menschen Platz finden.

D. Costanzo, S. Westerschulze

Rubriklistenbild: © Schlaf Marcus

Quelle: www.tz.de
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 18/06/2014 15:36

"Equipe Tricolore" vs. Müller-Wohlfahrt
Ärztestreit: Jetzt spricht Ribéry



Santo Andre - Nach seinem WM-Aus äußert sich Franck Ribéry zum ersten Mal zum Ärtze-Streit: Französischen Ärzte gaben dem FCB-Arzt Dr. Müller-Wohlfahrt eine Teilschuld an dessen Verletzung.

Der verletzte französische Nationalspieler Franck Ribery hat sich im eskalierten Ärzte-Streit auf die Seite von Bayern Münchens Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt gestellt. Die Vorwürfe gegen ihn seien „unfair“. Auf Müller-Wohlfahrt, der auch Arzt der deutschen Nationalmannschaft ist, „lasse ich überhaupt nichts kommen“, sagte der 31 Jahre alte Publikumsliebling des FC Bayern

„Ich bin jetzt sieben Jahre beim FC Bayern, 'Mull' (Spitzname von Müller-Wohlfahrt, die Red.) hat mein vollstes Vertrauen, er hat mir immer geholfen. Was er macht, ist korrekt", sagte Ribery.

Behauptungen des französischen Mannschaftsarztes Franck Le Gall, Ribery habe Angst vor Spritzen, wies der Bayern-Profi ebenfalls klar zurück. `Das ist Unsinn. Ich habe keine Angst vor Spritzen. Aber ich wollte mir vom französischen Arzt kein Kortison spritzen lassen. Ich weiß, dass das nicht gut ist. Glauben Sie mir, ich hätte so gerne die WM gespielt, aber meine Karriere geht nach der WM weiter“, sagte er dem SID.

Ribéry: "Habe mich damit abgefunden"

Ob ihn Müller-Wohlfahrt (71) für die WM fit bekommen hätte, wie dieser erklärte, „weiß ich nicht, das kann ich in diesem Fall nicht sagen“, ergänzte Ribery, „ich weiß nur, dass es in München nach seinen Behandlungen immer wieder gut ging.“ Der Bayern-Arzt habe den Franzosen „alle Unterlagen zu meiner Verletzung weitergegeben, er hatte auch angeboten, dass er mich nochmals behandelt. Das wurde abgelehnt“, sagte Ribery: „Aber das ist jetzt vorbei, ich kann die WM nicht spielen, ich habe mich damit abgefunden. Geht schon wieder. `

Er werde sich jetzt in München in der Praxis von Müller-Wohlfahrt, der in Brasilien die DFB-Auswahl betreut, weiter behandeln lassen, ergänzte Ribery: "Dann mache ich Urlaub mit meiner Familie und hoffe, dass ich zum Trainingsauftakt mit dem FC Bayern wieder fit bin.“ Der ist am 9. Juli.

Quelle: www.tz.de
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 08/07/2014 10:56

FCB verpflichtet Juan Bernat vom FC Valencia





Der FC Bayern München hat am heutigen Montag, den 7. Juli 2014, den spanischen U21-Nationalspieler Juan Bernat (21) vom FC Valencia verpflichtet. Der 1,72 Meter große Abwehrspieler hat im Laufe des Tages die medizinische Untersuchung in München absolviert und vor wenigen Minuten einen Fünfjahres-Vertrag (bis 30.06.2019) beim FC Bayern unterzeichnet. Über weitere Vertragsinhalte wurde Stillschweigen vereinbart.

Juan Bernat wird am kommenden Donnerstag, den 10. Juli, das Training in München aufnehmen. Er wird die Rückennummer 18 erhalten.

„Wir sind sehr zufrieden, sowohl mit dem Spieler als auch dem FC Valencia eine sehr gute und schnelle Lösung gefunden zu haben“, erklärt Jan-Christian Dreesen, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, „Juan Bernat wird am Dienstagabend in Valencia noch von seinem bisherigen Klub verabschiedet und ab Donnerstag in München sein.“

„Juan Bernat ist ein außergewöhnlicher, junger Spieler, den wir schon lange beobachtet haben. Er ist schnell, zweikampfstark, hat einen unglaublichen Zug zum Tor“, beschreibt Matthias Sammer, Sportvorstand des FC Bayern, den Neuzugang. „Wir sind sicher, dass wir mit Juan Bernat eine sehr gute Investition für die Zukunft unserer Mannschaft getätigt haben. Wir heißen ihn beim FC Bayern herzlich willkommen!“

„Ich bin sehr glücklich, dass ich künftig bei diesem großen Klub spielen darf“, versicherte Juan Bernat nach seiner Vertragsunterzeichnung. „Der FC Bayern ist einer der größten Klubs Europas und der Welt, ich freue mich sehr, künftig mit Spielern wie Lahm, Neuer, Schweinsteiger, Robben und Ribéry in einem Team zu stehen und Pep Guardiola als Trainer zu haben. Ich werde alles geben, um mit diesem Klub Erfolg zu haben.“


Quelle: fcb.de


Kleine Anmerkung von mir smile
Es gab schon vor einigen Monaten mal dieses Gerücht und ich empfinde diesen Transfer als absolut Bombe!
Für gerade einmal 10 Millionen konnte man hier ein absolutes Juwel verpflichten. Beidfüssig, schnell, technisch sau stark und vorallem gerade erst 21 Jahre alt.
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 08/07/2014 16:49

Hier noch eine lesenswerte Analyse über Kroos und den FCB - und warum sich die Wege trennen.

Kroos Abgang oder das Scheitern einer Idee

Der FC Bayern hat einem Bericht der TZ zu Folge am Montag-Abend sein Vertragsangebot an Toni Kroos zurückgezogen. Damit endet eine Hängepartie um den deutschen Nationalspieler, der zur kommenden Saison wohl zu Real Madrid wechseln wird. Der FC Bayern hätte den 24-Jährigen gern behalten. Aber nicht zu jedem Preis. Das wurde in der teilweise öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzung der vergangenen Monate deutlich. Kroos Abgang hinterlässt einen bitteren Beigeschmack – wie immer wenn ein sichtbar hochtalentierter und veranlagter Spieler den Club verlässt. Es bleibt ein diffuses Gefühl des Scheiterns.

Dabei ist Kroos nicht gescheitert in München. Vier Jahre in Folge machte der Mittelfeldspieler um die 30 Spiele in der Bundesliga. Er stand 2012 als Stammspieler in seiner bisher besten Saison im Champions League-Finale. Er darf sich mit Fug und Recht Champions League-Sieger nennen obwohl er die entscheidende Phase der Saison 2012/2013 verletzungsbedingt verpasste. Kroos wird für immer mit einer der erfolgreichsten Mannschaften in der Geschichte des FC Bayern verknüpft bleiben – und doch wird er nicht geliebt. Er wird von vielen Fans respektiert für seine nahezu perfekte Technik, seine herausragenden Ballmitnahmen, seine Passsicherheit und (alle paar Monate mal) auch für seine gefährlichen Fernschüsse. Und trotzdem blieb so oft das Gefühl, dass von ihm mehr kommen könnte. Dass er ein Spiel an sich reißen und entscheiden können muss, gerade weil er die angesprochenen Fähigkeiten besitzt.

Ganz Unbegründet ist dieses Gefühl sicher nicht. Kroos hat vor allem durch seine manchmal teilnahmslose aber in jedem Fall wenig emotionale Körpersprache viel zu dieser Bewertung beigetragen. Ich habe nie viel von der Führungsspieler-Diskussion gehalten, aber ich ertappte mich in der Vergangenheit nicht nur einmal bei dem Gedanken wie Toni Kroos wohl aufgetreten wäre, wenn ihm Stefan Effenberg neben ihm im Mittelfeld 90 Minuten lang die Hölle heiß gemacht hätte. Fraglos täuschte der Eindruck des spielerisch genialen, aber meist nur elegant trabenden Kroos allzu häufig. Seine Lauf- und Sprintleistungen waren fast nie zu beanstanden. Selbst gegen den Ball verbesserte sich Kroos mit zunehmender Verantwortung im Mittelfeldzentrum. Nicht unbedingt durch physische Zweikämpfe und Ballgewinne, aber durchaus mit passablem Timing im Pressing und der Fähigkeit lose Bälle aufzusammeln und Gegenangriffe zu starten.

Es ist aber auch nicht ganz von der Hand zu weisen, dass Kroos gerade in seiner Anfangszeit in München meist dann gut war, wenn seine Mannschaft gut war. In schwierigen Phasen der Saison 2010/2011 und auch in den entscheidenden Niederlagen im Jahr darauf gegen Dortmund war Kroos häufig einer der schwächeren Münchener. Viel vergaßen damals, dass er, der zu diesem Zeitpunkt schon 4-5 Jahre Bundesliga-Erfahrung auf dem Buckel hatte, doch erst 21 war.

Die Potenzial-Falle

Ohnehin war Kroos schon zu Beginn seiner Karriere so ein wenig ein Opfer der Potenzialfalle. Es war so in der Saison 2006/2007 als das erste Mal über ihn geraunt wurde im Umfeld des Rekordmeisters. Da komme ja noch einer aus der Jugend, der ist noch viel besser als die Schweinsteigers und Lahms. Selbst gestandene Profis wie Mehmet Scholl und Oliver Kahn ließen sich öffentlich zu Lobpreisungen hinreißen. “Das Beste, was ich seit Jahren im Nachwuchsbereich gesehen habe“, sagte Kahn wohl damals über Kroos. Solche Sätze bleiben hängen. Als Zé Roberto nach dem Abgang von Roy Makaay bei den Bayern-Verantwortlichen anklopfte, ob er die prestigeträchtige Rückennummer 10 übernehmen könne, gab es ein Nein. Die sei schon mal für den damals 16-Jährigen Toni Kroos reserviert. Als der gebürtige Greifswalder dann noch zum besten Spieler der U17 WM 2007 gewählt wurde war der Hype perfekt.

Es war ein Hype über einen Spieler den wohl 95 Prozent der Journalisten und Fans noch kein einziges Mal hatten spielen sehen. Manager Uli Hoeneß verschlimmerte die Situation sogar noch in dem er so oft und laut darüber sprach, dass man Kroos behutsam aufbauen und vor der Presse abschotten wolle, dass sich erst recht der Eindruck verfestigte. Da kommt ein neuer Weltstar aus der eigenen Jugend. Schon bevor Kroos sein erstes Spiel für die Münchener machte, schnappte die Potenzial-Falle zu, die zuvor schon Roque Santa-Cruz oder Sebastian Deisler in München ein wenig zum Verhängnis wurde. Hinzu kam die Fehleinschätzung, dass Spieler auch heute noch eine lineare Leistungsentwicklung haben und erst mit 27-30 auf ihrem Zenit ankommen. Das war vielleicht in den 90ern oder frühen 2000ern so. Heute erreichen viele Fußballer ihre maximale Leistungsfähigkeit schon viel früher. Die Frage ist dann eher wie lange sie diese aufrecht erhalten, konservieren und verfeinern können.

Spielte der junge Kroos also gut, hieß es häufig, dass das nur ein Vorgeschmack sein könne auf das was kommt. Wie gut muss er schließlich erst mit 25 oder 26 sein. Spielte er ordentlich oder durchschnittlich, hieß es häufig er könne sein riesiges Potenzial nicht vollständig abrufen. Diese Haltung versperrt häufig den Blick auf eine realistische Bewertung eines Spielers. Vor allem dann wenn ein Spielertyp wie Kroos nicht unbedingt durch Tore oder Assists auffällt. Als Franck Ribéry in seiner ersten Saison in München 11 Bundesligatore und 8 Vorlagen auflegte, war sichtbar, dass er ein wertvoller Spieler für den FC Bayern ist. Kroos ist nicht unbedingt ein Spieler, der regelmäßig entsprechende Statistiken vorweisen kann. Nur einmal. In seiner zweiten Saison in Leverkusen legte Kroos bemerkenswerte Zahlen auf. Zuvor hatte er weder unter Hitzfeld noch unter Klinsmann die Spielanteile bekommen, die seiner Entwicklung zuträglich gewesen wären.

Durchbruch unter Heynckes


9 Tore und 10 Vorlagen standen für Kroos nach leichten Anlaufschwierigkeiten in Leverkusen in der Saison 2009/2010 zu Buche. Es ist kein Zufall, dass diese Spielzeit fortan als Referenzpunkt für Kroos Leistungsfähigkeit galt. Endlich wurde sein Wert sichtbar. Dass unter den Toren und Vorlagen viele Standardsituationen und/oder Fernschüsse waren blieb eine Randnotiz. Kroos spielte unter Heynckes in Leverkusen im 4-4-2 mit flacher 4 im Mittelfeld meist auf der linken Außenbahn. Kroos hatte viele Freiheiten. Er konnte auf der Außenbahn als Passstation agieren, mit seinem starken Fuß nach innen ziehen und relativ frei immer wieder den 10er Raum besetzen. An die Zahlen seiner zweiten Leverkusener Saison kam er nicht wieder heran. Als er nach seiner Ausleihe nach München zurückkehrte musste er sich umstellen. Hier spielte er zunächst im statischen van Gaal-System auf der 10 oder der 6. Die Räume waren enger. Die Gegner standen tiefer. Kroos sollte von der 10 ein kreatives Element sein. Unter van Gaal gelang ihm das selten. Unter Heynckes in der Saison 2011/2012 schon eher. 10 Vorlagen gab Kroos in der unvollendeten Spielzeit 2011/2012 in der Bundesliga. Auch in der Champions League hatte der inzwischen 22-Jährige nennenswerten Anteil am Finaleinzug. 2 Tore und 6 Torvorlagen steuerte er in dieser Champions League-Saison bei. Im Halbfinale scheiterte er, der so eine tolle Schusstechnik besitzt im Elfmeterschießen an Iker Casillas. Im Finale gegen Chelsea trat er nicht an. Er wollte nicht. „Es ist natürlich immer gut, wenn einer antritt, der unbelasteter ist, als wenn man selbst einmal und gerade erst kurz zuvor verschossen hat“, sagte Kroos damals. Es war auch für ihn ein Tiefpunkt.

In der historischen Saison 2012/2013 verpasste er nach gutem Saisonstart die komplette Endphase der Saison nach einer Muskelverletzung. Als ein Jahr später Guardiola kam, definierte sich Kroos endgültig neu. Als er 18 war – so im Jahr 2007 da war er durchaus von der Veranlagung ein klassischer 10er. Ein Spieler, der mit vielen Freiheiten ausgestattet durch geniale Momente ein Spiel entscheiden konnte. Einer für den tödlichen Pass. Im Jahr 2014 gibt es diesen Spielertypen nicht mehr wirklich. Das Spiel hat sich verändert. Freiheiten gibt es gerade im Zehnerraum kaum noch. Heute spielen auf der 10 meist kleine wendige Spieler, die das Dribbling und den kleinen Kurzpass in den Strafraum beherrschen und gleichzeitig als Flügelspieler agieren können. Kroos ist nicht unbedingt ein solcher Spieler. Er schlägt nach wie vor gute Standards. Er ist extrem passsicher, seine Ballverarbeitung ist eine Augenweide. Seine langen Diagonalbälle können ein Spiel aufreißen. Er ist der Mann für den vorletzten Pass geworden. Kroos kann eine funktionierende Mittelfeldzentrale gut ergänzen. Er hat jetzt drei gute Saisons bei Bayern hinter sich. Die Potenzial-Falle schnappt nur noch selten zu. Er ist heute angekommen auf internationalem Top-Niveau. Das gilt es bei aller Kritik im Detail festzuhalten.

Schmerzgrenze nicht verschoben

ür Kroos stellte sich mit Auslaufen seines Vertrags im Jahr 2015 eine Richtungsfrage. Verlängerung in München oder Sprung ins Ausland. Natürlich wird er registriert haben in welchen Gehaltsregionen Spieler wie Mario Götze, Thomas Müller oder Philipp Lahm vorgedrungen sind. Der FC Bayern und auch Pep Guardiola wollten grundsätzlich mit Kroos verlängern. Das haben alle Seiten immer wieder deutlich gemacht. Kroos und seine Berater wollten offenbar mehr. Mehr Gehalt, mehr Einfluss, mehr Anerkennung. Was auch immer. Der FC Bayern war nicht bereit für ihn die Schmerzgrenze zu verschieben. Und das hat Gründe. Kroos ist trotz seiner Qualitäten bis heute keiner, der enge Spiele an sich reißt und regelmäßig den Unterschied ausmacht. Das Pokalfinale 2014 ist da in der Gesamtbetrachtung eher ein Einzelfall. Müller, Lahm, Ribéry, Schweinsteiger, Robben haben immer wieder bewiesen, dass sie den Unterschied ausmachen können. Von Götze wird das trotz fehlendem Nachweis zumindest in den kommenden Jahren erwartet. Gleiches gilt für Thiago. All das spiegelt sich im Gehalt wieder. Kroos ist vielleicht so etwas wie der ideale fünftbeste Spieler einer Mannschaft. Es braucht Andere die Spiele entscheiden. Kroos ist derjenige, der den Boden bereitet, der durch geschickte kleine Aktionen Spieler in Szene setzt, der Balance gibt und der durch seine Ballsicherheit dafür sorgt, dass der Ball selten verloren geht. Einer, der dabei hilft Struktur zu geben. Das kann er.

Die Zeit von Toni Kroos, die in jungen Jahren so romantisch verklärt und voller Vorfreude auf einen besonderen Spieler begonnen hat, geht zu Ende. Von Romantik ist dabei nicht mehr viel übrig. Es ging am Ende um eine Güterabwägung. Um Geld. Um Gehaltsstrukturen. Der Entschluss des FC Bayern bei Kroos anders als bei Anderen nicht bis zum Äußersten zu gehen, ist wie dargestellt gut begründet.

Højbjergs Chancen steigen

Der FC Bayern verliert einen sehr guten Fußballer, der wohl auch in Madrid gut zurechtkommen wird. Kroos kann so den Neustart-Button drücken. Er wird als der Spieler geholt, der er ist. Nicht als der, der er mal irgendwann zu sein verspricht. Vielleicht belehrt er viele dort auch eines Besseren. Toni Kroos ist nicht gescheitert in München. Gescheitert ist die Idee aus dem Jahr 2007, dass da einer aus der Jugend kommt, der Dinge kann, die noch niemand gesehen hat. Einer, der im Trikot des FC Bayern zum Weltstar wird. Einer wie Zidane oder später Messi. Einer, der den Verein ein Jahrzehnt lang prägt. Vielleicht war genau diese Idee vom Anfang das Problem, das bis heute eine nüchterne Betrachtung der Stärken und Schwächen von Toni Kroos erschwert.

Ich hätte die Entwicklung des Spielers Toni Kroos, den ich perspektivisch eher als 6er sehe, gern weiter aus nächster Nähe beobachtet. Nach seinem Abgang könnte beim FC Bayern wieder ein 18-Jähriger stärker in den Mittelpunkt rücken. Pierre Emile Højbjerg könnte einen nennenswerten Anteil der Kroos-Minuten übernehmen. Auch von ihm wird in Zukunft Großes erwartet. Auch er wird sich mit der schwierigen Balance aus Erwartungen und realistischem Leistungsvermögen auseinandersetzen müssen. Die Rückennummer 10 hat dem Vernehmen nach bisher keiner für ihn reserviert. Und das ist auch besser so.


Quelle: derbayernblog.com
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 10/07/2014 12:41

Bayerns Neuzugang Bernat - Pressekonferenz

Juan Bernat über...,


...sein erstes FCB-Training:
"Ich war natürlich ein bisschen nervös aber ich habe eine große Vorfreude hier direkt loszulegen. Ich will mich in den Dienst des Verein stellen und eine gute Arbeit machen."

...den FC Bayern:
"Es ist zweifelsohne eine der größten Vereine der Welt und sie sind einfach ein Meister. Es ist eine Ehre für diesen großen Klub zu spielen."

...die Erwartungshaltung:
"Natürlich ist der FC Bayern ein großer Verein, aber wenn du so eine Chance bekommst, musst du die auch nutzen. Natürlich hat Pep Guardiola auch eine Rolle gespielt."

Matthias Sammer über...,

...Juan Bernat: "Er spielt Fußball, wie er redet: Kurz, schnell und sachlich. Und wir hoffen, dass wir sein Talent eher erkannt haben als andere Vereine und dass er sich zu dem Spieler entwickelt, den wir uns vorstellen."

Juan Bernat über...,

...seine spanischen Mitspieler: "Ich muss sagen ich bin ein begeisterter Pep-Fan und hoffe, dass ich viel von ihm lernen kann und lernen werde. Es ist natürlich schön, dass ich hier mit Javi und Thiago zusammenspielen kann."

...seine erste Deutschstunde: "So schnell wie möglich werde ich versuchen, Deutsch zu lernen und werde alles dafür tun."
...den neuen Weltmeister: "Argentinien."

Matthias Sammer über...,


...Bernats Einsatzmöglichkeiten: "Ein Grund war seine ganze Historie. Er ist von der Offensive in die Defensive gewechselt. Außerdem ist er bei seinem Verein aufgewachsen und weiß, was es bedeutet, sich mit eigenen Verein zu identifizieren. Er ist auch nicht als Backup für die linke Seite eingeplant, sondern soll durchaus eine tragende Rolle spielen und uns mehr Flexibilität geben."

Juan Bernat über...,

...Pep Guardiola: "Ich mag seine Philosophie und ich schätze sie sehr. Ich habe auch schon mit ihm gesprochen und er war ein Grund, warum ich hierhin gewechselt bin."

...seine Position:
"Es ist schon so, dass ich in der vergangenen Saison als Linksverteidiger aufgelaufen bin, aber ich habe auch schon Linksaußen gespielt."

Matthias Sammer über...,

...Arjen Robben: "Ich bin sehr traurig für ihn, denn er hat ein grandioses Turnier gespielt."

...Deutschlands Titelchancen: "Ich sehe gute Chancen im Finale und bin gespannt, was Argentinien macht, wenn wir das 1:0 schießen. Wir dürfen aber nicht in Rückstand geraten."

Juan Bernat über...,


...den Vergleich zu Jordi Alba:
"Es ist natürlich schon so, dass wir eine ähnlichen Spielstil und ähnliche Anlagen haben. Auch er wurde aus der Offensive nach hinten zurückgezogen und der Vergleich ehrt mich."

Matthias Sammer über...,

...Toni Kroos: "Das ist heute Juans Pressekonferenz und vielleicht auch sein Ehrentag. Über Toni spreche ich nächste Woche."

Bernat bekommt übrigens die Nummer 18.

Quelle: Spox.com
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Re: FC Bayern München - 16/07/2014 11:43

Der Artikel passt eigentlich auch und eher zum DFB Team, da aber die Buli in den Startlöchern steht poste ich das hier in das Patenforum.

Das größte Spiel von Bastian Schweinsteiger
Meisterstück einer Symbolfigur


Im WM-Finale gegen Argentinien lieferte Bastian Schweinsteiger für Deutschland das Spiel seines Lebens ab. Es ist das größtmögliche Statement, mit dem er leidigen Diskussionen ein Ende setzt. Seine einst so tragische Symbolik verblasst endgültig.



Die bewegendste Szene des Spiels nahm man kaum wahr. Im TV war sie kaum sichtbar, sie ging unter. Sie fand nicht auf der Tribüne statt, wo sich die deutschen Fans im Jubel verloren und die Argentinier in Schockstarre um Fassung rangen. Nicht an der Seitenlinie, wo Joachim Löw sich über den verdienten Lohn von acht Jahren harter Arbeit freute. Nicht in der chaotischen Traube aus Spielern, die ihrer kollektiven Reizüberflutung freien Lauf ließen.

Es war ein paar Meter entfernt, wo Bastian Schweinsteigers Gesichtszüge vor Schmerz keinerlei Fröhlichkeit ausstrahlen konnten. Thomas Müller stützte und umarmte ihn gleichzeitig. Den Schweinsteiger, der in totaler Erschöpfung über den Platz humpelte. Der weder Kraft noch Bedarf zu haben schien, sich weiter im freudetaumelnden Menschenwust zu wühlen.

Sekunden zuvor hatte Schweinsteiger zu einem letzten Kopfball ausgeholt, bevor ihm ein übermotivierter Javier Mascherano in den Rücken sprang und ihn zu Boden streckte. Zum wiederholten Mal blieb er liegen - doch diesmal war klar: Es ist das letzte Mal.

Müller packte ihn, schüttelte ihn euphorisch und signalisierte seinem Kollegen: Gleich ist es geschafft! In diesem Moment ertönte der Schlusspfiff. Und Schweinsteiger humpelte dahin, in Müllers Armen, mit schmerzverzerrtem Gesicht. Und doch dürfte kaum jemand auf dem Platz eine vergleichbare Zufriedenheit empfunden haben wie er. Kurz darauf weinte er Tränen der Erlösung, Tränen der Glückseligkeit.

Den Kritikern das Maul gestopft


Schweinsteiger hatte soeben sein Meisterstück abgeliefert. Das größte Spiel seiner Karriere. Das größtmögliche Statement an alle Kritiker und Skeptiker. An die, die in einem unfitten Schweinsteiger ein Hindernis zu sehen wagten. Schweinsteiger hat jenen - auf gut Deutsch formuliert - das Maul gestopft und sich nebenbei ein Denkmal gesetzt.

Die ganz Großen treten in den entscheidenden Spielen auf, im besten Fall entscheiden sie diese. Schweinsteiger lieferte in einer der wichtigsten Partien seiner Karriere, nur vergleichbar mit den Finals in der Champions League, das Spiel seines Lebens ab. Schweinsteiger, dem ach so oft Führungsqualität abgesprochen wurde, ging voran wie kein Zweiter.

Er verlieh dem deutschen Spiel Struktur und Rhythmus, stand Greenhorn Christoph Kramer bis zu dessen Auswechslung zur Seite und übernahm daraufhin dessen Aufgaben kurzerhand, als Löw mit Andre Schürrle einen Offensivspieler brachte. Auch um Lionel Messi kümmerte er sich, schnitt dessen Mitspielern oft die Passwege ab oder grätschte im Zweifelsfall selbst dazwischen. Er kümmerte sich um alles.

Martialisches Symbol der Willensstärke

Am Ende hatte er die zweitmeisten Ballkontakte (124), gewann fast 70 Prozent seiner Zweikämpfe. Doch wirklich beeindruckend ist eine andere Zahl: Sechsmal wurde er gefoult. Nicht durch Trikotzupfen oder harmlose Schubser. Schweinsteiger wurde getreten, umgegrätscht, von Sergio Agüero im Gesicht getroffen.

Als sein Cut unterm Auge behandelt wurde, stand schon Kevin Großkreutz zur Einwechslung bereit - doch Schweinsteiger winkte ab. "Das gehört dazu, da muss man sich einfach reinhauen. So ein Spiel spielt man nicht so oft in seinem Leben."

Auch eine blutende Wange konnte konnte ihn nicht am weitermachen hindern. Sie war Symbol für seinen Willen, der durch die zahlreichen Fouls nur stärker zu werden schien. Für die Führungsqualität, die er auszustrahlen vermochte. Das Bild des blutenden Schweinsteiger wird fortan mit diesen Charakteristika verbunden sein.

"Drama dahoam" als Impuls


Vor zwei Jahren noch schien es, als würde mit Schweinsteiger ein anderes Symbol verbunden bleiben. Das eines Elfmeterschützen, der anläuft, verzögert, verschießt, scheitert. Der kurz unsicher durch die Arena blickt, dem binnen Sekunden die Tragweite seines Fehlschusses bewusst wird. Der sein Gesicht unterm Trikot vergräbt und bittere Tränen weint.

Es war das "Finale dahoam", das man fortan mit Schweinsteigers fassungsloser Mimik assoziierte. Ein Endspiel im eigenen Stadion, vor märchenhafter Kulisse, an einem scheinbar perfekten Sommertag. Ein Spiel, das für immer als vollkommener Triumph in die Geschichte hätte eingehen können, doch zu einem Trauma wurde. Unter anderem, weil Schweinsteiger verschoss.

In vielen Fällen wirkt jegliche "Was-wäre-wenn"-Diskussion mühselig und überflüssig. Doch mit Blick auf den Schweinsteiger von 2014 scheint eine Frage angebracht: Dieser Wille, diese Ausstrahlung im Finale, "die letzten Prozente", die man in München so gerne beschwört... Hätte Schweinsteiger jemals dieses Level erklimmen können, wenn es das Drama von 2012 nicht gegeben hätte? Wenn Bayern sein Traumfinale in Hollywood-Manier gewonnen hätte?

An der Dramaturgie gewachsen

Schweinsteiger ist an der Dramaturgie des "Finale dahoam" gewachsen wie kein Zweiter. Und dass, obwohl er es weiterhin schwer hatte. Mehrere Operationen am Sprunggelenk musste er über sich ergehen lassen, dazu bereitete die Patellasehne immer wieder Sorgen.

Vor dem Champions-League-Finale 2013 erwischte ihn Mario Mandzukic beim Aufwärmen am Knöchel, Schweinsteiger musste behandelt werden, spielte die Anfangsphase nur auf Halbgas. Doch er kämpfte sich ins Spiel, überzeugte in der zweiten Halbzeit und erfuhr durch den Titelgewinn die substanziell wichtige Genugtuung für 2013.

Der Triumph in der Königsklasse war ein Muss, für Schweinsteiger und den FC Bayern. Eine notwendige Konsequenz, um die jahrelange Titeljagd in der Champions League mit den zwei verlorenen Finals nicht zu einem andauernden Trauma ausarten zu lassen. Bayerns brutale Dominanz auf Klub-Ebene machte ihn 2013 ebenso erwartbar und folgerichtig.

Unverzichtbar trotz Verletzung

Auf den WM-Sieg traf das nicht zu. Zu unklar schien, ob Löw in der kurzen Zeit den Kader auf seine taktische Linie einschwören könne. Zu ernüchternd waren die Auftritte in den zurückliegenden Testspielen. Und zu mächtig schienen die spanischen Dominatoren des Weltfußballs und Gastgeber Brasilien, das eine unvergleichbare Euphorie im Rücken wusste. Dass beide auf je unterschiedliche Art und Weise - die einen früh, die anderen spektakulär - scheitern sollten, war kaum zu erwarten.

Auch die Voraussetzungen für Schweinsteiger hätten weitaus besser sein können. Wie schon 2012 ging er verletzt in ein Turnier, wurde im Auftaktspiel geschont. Doch schon gegen Ghana setzte er ein entscheidendes Zeichen: Mit seiner Einwechslung kamen neuer Schwung ins Team. Schweinsteiger riss seine Kollegen mit. Fortan spielte er von Beginn an.

Gegen Algerien mühte man sich zum Sieg, gegen Frankreich reichte ein Standardtor und taktische Disziplin zum Halbfinaleinzug. Brasilien schaufelte sich mit unkoordiniertem Überfallfußball früh sein eigenes Grab. Der Finaltriumph wiederum war mitunter auch ein Sieg des Glücks, aber vor allem ein Sieg des Willens. Mit Schweinsteiger als Symbolträger.

Mehr als nur Genugtuung

Dabei hatte er mit dem CL-Sieg 2013 schon die zwingend notwendige Genugtuung erfahren. Doch offenbar wollte er mehr, als nur die Scharte von 2012 auswetzen. Es schien, als wollte er auf der größtmöglichen Bühne überhaupt all die Kritiker Lügen strafen, die ihm Führungsqualität abgesprochen hatten. Die ihm nicht zugetraut hatten, in großen Spielen eine noch größere Rolle zu spielen. Oder es zumindest infrage gestellt hatten.

2012 hatte Stefan Effenberg das CL-Finale als ultimativen Führungsspielertest für Schweinsteiger bezeichnet. 2012 lieferte er die falsche Antwort, 2013 die richtige. Und 2014, um jeden übrigen Zweifel zu beseitigen: sein Meisterstück.


Quelle: spox.com
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Re: FC Bayern München - 16/07/2014 17:14

Weltmeister: "Morgen oder übermorgen in Madrid"

Kroos bestätigt Wechsel zu Real


Der Wechsel von Toni Kroos zu Real Madrid ist nur noch eine Formalie. Der scheidende Profi von Bayern München bestätigte in seinem Urlaub eine Einigung mit den Königlichen. In den nächsten 48 Stunden werde er zum Champions-League-Sieger stoßen. Zuvor hatte Karl-Heinz-Rummenigge Verhandlungen mit Real bestätigt.



"Morgen oder übermorgen bin ich in Madrid", bestätigte Kroos in seinem Urlaub auf Mallorca einem Reporter der spanischen Sporttageszeitung "AS" den bevorstehenden Wechsel in die spanische Hauptstadt. Zudem ließ sich der frischgebackene Weltmeister gemeinsam mit dem Journalisten und einem von ihm gezierten Titelblatt der Zeitung ablichten.

Über den Transfer nach Madrid war seit Wochen spekuliert worden, unmittelbar nach dem gewonnen WM-Finale trat der Wechsel in die heiße Phase sein. Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge verriet dem "Bayerischen Rundfunk" am Dienstag: "Grundsätzlich kann ich bestätigen, dass sowohl Toni als auch wir in Gesprächen mit Real Madrid sind."

Ablöse zwischen 25-30 Millionen Euro


"Entweder man kriegt eine Vertragsverlängerung zu fairen Bedingungen für beide Parteien hin, das ist leider nicht gelungen. Und dann ist es eben so, dass man einen Transfer nach dieser Weltmeisterschaft nicht ausschließen kann. Und so ist es jetzt möglich, dass es dazu kommt", so Rummenigge weiter.

Die Ablösesumme für den 24-Jährigen soll Medienberichten zufolge zwischen 25 und 30 Millionen Euro liegen. Eine Verlängerung des noch bis 2015 datierten Vertrags an der Säbener Straße scheiterte an den Gehaltsforderungen des Mittelfeldspielers. Bei Real indes werden seine finanziellen Wünsche wohl erfüllt.


Quelle: spox.com


Mein Kommentar dazu:
Tschüss.
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Re: FC Bayern München - 22/08/2014 10:30

Vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Wolfsburg
Bayern starten mit Sorgen und dickem Konto

Der FC Bayern München, der große Titelfavorit, wirkt angeschlagen. Beim Bundesligastart gegen Wolfsburg fehlen wichtige Spieler, was auch die neue Taktik infragestellt. Hoffnung bereitet dagegen der Kontoauszug.



Markus Gisdol, Trainer der TSG 1899 Hoffenheim, tanzt aus der Reihe. "Ich tippe auf Dortmund." Gefragt worden war nach dem Meisterschaftsfavoriten. Gisdol steht alleine da. Alle seiner Trainerkollegen aus der Bundesliga, die sich zur Favoritenfrage geäußert haben, nennen den FC Bayern. Sie verweisen beispielsweise auf den "besten und ausgeglichensten Kader" (Jos Lukuhay), den "Topspieler Robert Lewandowski" (Lucien Favre) und "perfekte Voraussetzungen" (Robin Dutt). HSV-Trainer Mirko Slomka sieht auch die schwierige Vorbereitung, die für die vielen WM-Fahrer extrem kurz war, nicht als Nachteil. Nach dem WM-Titel könne man davon ausgehen, "dass die Spieler mit noch größerem Selbstvertrauen an den Start gehen werden."

Die Saison beginnt für den FC Bayern am Freitag um 20.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg, live zu sehen im Ersten und im Livestream auf sportschau.de. Viele Experten zählen den VfL zu den Kandidaten um die Champions-League-Plätze, die Bayern beginnen also mit einem echten Härtetest. "Wir wissen, dass die Leute auf einen schlechten Start warten", sagte Lahm. "Aber das kenne ich schon seit zehn Jahren."

Auch Ribéry fehlt

Es ist allerdings auch lange her, dass die Münchner so viele Problem gleichzeitig bewältigen mussten wie derzeit. Die WM-Fahrer Philipp Lahm, Manuel Neuer, Jerome Boateng, Thomas Müller, Mario Götze, Dante und Arjen Robben können angesichts ihrer kurzen Vorbereitung noch nicht bei 100 Prozent sein, Boateng ist überdies gegen Wolfsburg gesperrt. Bastian Schweinsteiger wird mit seiner Knieverletzung noch einige Wochen fehlen, Javi Martinez mit seinem Kreuzbandriss sogar noch Monate. Weil auch Thiago (Innenbandriss im Knie) und Rafinha (Außenbandriss) noch länger ausfallen werden, gehen Trainer Pep Guardiola die Alternativen aus. Gegen Wolfsburg wird ihm auch der Franck Ribéry wegen Problemen an der Patellasehne fehlen.

Guardiola muss improvisieren. Sein ursprünglicher Plan war, eine Dreier-Abwehrkette mit Javi Martinez als zentralem Spieler zu etablieren. Diese Variante hatte im Pokalfinale gegen den BVB bestens funktioniert, fällt nun aber wegen Martinez' schwerer Verletzung aus. Wenn Guardiola bei der Dreierkette bleibt, wird er wohl Dante und den wiedererstarkten Holger Badstuber aufstellen. Für den dritten Platz sind Zugang Sebastian Rode und Pierre-Emile Höjbjerg Kandidaten, aber keine Optimallösungen. So wird es schwierig, das neue System zu etablieren. Lahm wird wegen der vielen Ausfälle im Mittelfeld gebraucht, wo auch der Abgang von Toni Kroos zu Real Madrid eine Lücke gerissen hat. Es ist gut möglich, dass Guardiola wieder auf eine Viererkette umstellt. "Ich will nichts von meinen Spielern verlangen, was für sie unangenehm ist."

Iturraspe? Benatia? Godin?

Guardiola fordert nun Verstärkungen, vor allem für die Abwehr. Die gute Nachricht: Die Kasse ist nach den Verkäufen von Mario Mandzukic (22 Millionen Euro) und Toni Kroos (30 Millionen Euro) prall gefüllt. Von den vier Zugängen haben nur Torwart Pepe Reina (3 Millionen Euro) und Außenverteidiger Juan Bernat (10 Millionen Euro) Ablöse gekostet. Jetzt schießen Gerüchte ins Kraut: Die Abwehrkandidaten für die Bayern heißen etwa Ander Iturraspe von Athletic Bilbao, Mehdi Benatia vom AS Rom oder Diego Godin von Atletico Madrid. Immer wieder fällt auch der Name Sami Khedira, der bei Real Madrid im extrem gut besetzten Mittelfeld wohl kaum noch Chancen hat. Besonders Ehrenpräsident Franz Beckenbauer würde Khedira gerne beim FC Bayern sehen.

Ansonsten reiht sich Beckenbauer ein in die Reihe der Mahner. "Man weiß ja, wenn die Deutschen mit einem großen Anteil von Bayern-Spielern Weltmeister geworden sind, dann hat es meistens in der Folgesaison nicht geklappt", sagte er dem Pay-TV-Sender "Sky". "Sie werden sich schwer tun. Es wird zäh werden, bis die Weltmeister ihren Rhythmus haben." Beckenbauer sieht Dortmund derzeit im Vorteil. "Im Supercup waren sie in allen Belangen überlegen. Das habe ich selten gesehen, die Dortmunder Form war sehr beeindruckend." Nach der 0:2-Niederlage gegen den BVB sagte auch Guardiola: "Ich bin sicher, wir werden bis zur Winterpause ein bisschen Probleme haben."

Schwieriges Auftaktprogramm

Der FC Bayern hat trotz der vielen Ausfälle immer noch die wohl beste Startelf der Liga, außerdem wirkt der neue Stürmerstar Lewandowski topfit. Aber nach dem Triple 2013 und der frühesten Deutschen Meisterschaft aller Zeiten 2014 hängt die Messlatte extrem hoch. Eine Serie von 53 Bundesligaspielen ohne Niederlage, wie sie die Bayern von 2012 bis 2014 hinlegten, ist derzeit außer Reichweite. Das Auftaktprogramm ist schwierig, die ersten Gegner heißen Wolfsburg, Schalke und Stuttgart. An ihnen liegt es, die Gunst der Stunde zu nutzen.


Quelle: sportschau.de
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Re: FC Bayern München - 26/08/2014 16:24

FCB einigt sich mit Rom über Benatia-Transfer





Wenige Tage vor dem Ende der Transferperiode bahnt sich beim FC Bayern eine weitere Neuverpflichtung an. Am Dienstagnachmittag erzielte der deutsche Rekordmeister Einigung mit dem AS Rom über einen Wechsel des marokkanischen Nationalspielers Mehdi Benatia. Über die Ablösesumme vereinbarten beide Klubs Stillschweigen.

Benatia wird in den kommenden Tagen nach München kommen, um dort die sportmedizinische Untersuchung zu absolvieren. Anschließend soll der 27 Jahre alte Innenverteidiger einen Fünfjahresvertrag unterschreiben.


Quelle: fcbayern.de
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Re: FC Bayern München - 28/08/2014 10:04

Xabi Alonso mit Bayern einig

Der seit Mittwochabend kolportierte Wechsel von Xabi Alonso zum FC Bayern München ist so gut wie perfekt. Der Mittelfeldmann absolviert am Donnerstag den Medizincheck und soll helfen, die Verletzungsmisere im Münchner Mittelfeld aufzufangen.



Der Spanier soll noch heute nach München reisen und verlässt damit nach fünf Jahren Real Madrid. "Es ist richtig, dass wir mit Xabi Alonso und Real in Gesprächen sind. Wir sind mit dem Spieler im Grundsatz einig, dass er zum FC Bayern wechseln wird, er wir heute noch zum Medizincheck anreisen. Wir hoffen, dass er entsprechend gut ausfällt", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen.

Zudem stehe die Einigung mit Real Madrid kurz bevor: "Wir sind ebenfalls in freundschaftlichen Gesprächen mit Real Madrid und werden hoffentlich in ein, zwei Tagen eine Einigung erzielen. Wir befinden uns in weit gediegenen Gesprächen."

Sammer: "Sportliche Entscheidung"

"Wir glauben, dass das für unsere Mannschaft notwendig ist, um den Ansprüchen der Fans und des Klubs gerecht zu werden", sagte Sportvorstand Matthias Sammer: "Wir müssen bei der ganzen Transferaktivität aufpassen, dass wir unser Tagesgeschäft nicht vernachlässigen. Das ist ja nicht für heute oder morgen, was wir mit der Mannschaft machen." Insgesamt sei der gesamte Verein guter Dinge.

"Wir wären mit Alonso sehr happy. Wenn der Transfer klappt, wäre es für den Trainer und für uns alle sehr gut. Wir sind dann sehr sehr gut aufgestellt. Xabi wird uns sofort weiterhelfen. Wir mussten aktuell auf die Verletzungen reagieren", so Sammer: "Er ist in der Altersstruktur und seiner Konstitution noch mindestens zwei Jahre auf Topniveau zu spielen."

Bei den Münchnern kann Alonso, der bei Real wohl nur noch Backup gewesen wäre, sofort auf Spielzeit kommen. Da die beiden zentralen Mittelfeldspieler Thiago und Bastian Schweinsteiger noch ausfallen und David Alaba im Zentrum bislang nicht überzeugen konnte, dürfte der 32-Jährige schnell in die Startelf rutschen und gemeinsam mit Alaba und Philipp Lahm im 3-4-3- oder 3-5-2-System die Dreierreihe vor der Abwehrkette bilden.

Übereinstimmende Medienberichte

Bereits am Mittwoch hatten deutsche und spanische Medien von dem unmittelbar bevorstehenden Wechsel berichtet. Laut "Marca" wird Alonso in München ein Jahresgehalt in Höhe von rund zehn Millionen Euro kassieren, an Real fließen angeblich insgesamt fünf bis zehn Millionen Euro. Der Deal soll schon seit längerem in der Mache sein, aber erst nachdem Real-Boss Florentino Perez grünes Licht gegeben hatte, konnte der Wechsel perfekt gemacht werden.

Alonso war 2009 vom FC Liverpool in die spanische Hauptstadt gewechselt und war im vergangenen Jahr einer der Leistungsträger beim Champions-League-Triumph der Königlichen. Neben dem Champions-League-Titel gewann Alonso unter anderem die spanische Meisterschaft, sowie die Copa del Rey und den FA Cup mit seinen Klubs. Zudem holte er mit der spanischen Nationalmannschaft zwei Europameister- (2008, 2012) und einen Weltmeistertitel (2010). Am Mittwoch war er aus der Seleccion zurückgetreten.

Quelle: spox.com
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Re: FC Bayern München - 28/08/2014 16:50

„Er muss antreten“
Wegen Nationalelf-Rücktritt: Platini droht Ribéry mit Sperre


UEFA-Präsident Michel Platini hat Franck Ribéry (Foto) für dessen Rücktritt aus der französischen Nationalmannschaft scharf kritisiert. Zugleich drohte die Fußball-Legende dem 31-Jährigen Bayern-Star. „Wenn er nominiert werden würde, muss er antreten. Sonst wird er in seinem Klub gesperrt“, wird Platini vom „SID“ zitiert.

Vor allem der Zeitpunkte habe den Funktionär überrascht: „Ich bin überrascht, dass Ribéry zwei Jahre vor der EURO in Frankreich so eine Entscheidung trifft. Kurz vor Frankreich? Das ist doch eigentlich stark für einen Franzosen, wenn er daheim spielen kann.“

Ribéry hatte seinen Rücktritt gegenüber dem „Kicker“ begründet: „Es ist nun Zeit, dass andere nach vorne rücken und man hat bei der WM gesehen, dass man sich über die Zukunft Frankreichs keine Sorgen machen muss. Ich will mich ganz auf die Aufgaben beim FC Bayern konzentrieren und auch den vielen tollen jungen Spieler in der Nationalmannschaft den Platz überlassen.“

Quelle: transfermarkt.de

Anmerkung von mir: Das ist ja wohl ein schlechter Scherz, dass man nicht zurücktreten darf bzw. noch um den Segen der Verantwortlichen betteln muss.
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Re: FC Bayern München - 29/08/2014 16:23

Spanier schon gegen Schalke im Kader
Xabi-Rückennummer steht fest - Debüt am Samstag?

Aktualisiert: 29.08.2014 - 13:58

München - Xabi Alonso könnte schon am Samstag sein Debüt für den FC Bayern geben. Die tz erfuhr jetzt die neue Rückennummer des Spaniers.



Zum Abschluss einer turbulenten Woche beim FC Bayern konnte auch Pep Guardiola noch für eine Überraschung sorgen. Weltstar Xabi Alonso und Mehdi Benatia, teuerster gelernter Abwehrspieler in der Geschichte der Bundesliga, werden möglicherweise schon am Samstagabend bei Schalke 04 (18.30 Uhr/Sky) ihr Debüt in der „Weltmeister-Liga“ geben. „Ob sie spielen, weiß ich nicht“, sagte der Trainer zwar am Freitag, ergänzte aber: „Beide kommen mit. Beide sind fit.“

Die tz erfuhr, welche Rückkennummer Xabi Alonso künftig tragen wird: Der Spanier erhält beim FC Bayern die "3".

Während der mindestens 26 Millionen Euro teure Benatia bereits am Donnerstag das Training an der Säbener Straße aufnahm, müsste Alonso freilich einen Kaltstart hinlegen. Am Donnerstag flog er von Madrid nach München, um sich dort medizinisch untersuchen zu lassen, dann ging es zurück. Am Freitagvormittag verabschiedete sich der 32-Jährige Welt- und Europameister dann bei Real, ehe es danach wieder in die neue sportliche Heimat ging.

Ob nun am Samstag oder erst zwei Wochen später - Guardiola ist heilfroh, dass er die beiden nun hat. Die Ausfälle von Javi Martinez, Bastian Schweinsteiger und Thiago haben ihm einen Strich durch seine Planungen für die Saison gemacht. Alonso und Benatia „sind sehr gut für diesen Verein“, sagte Guardiola. Es sei zudem mitnichten so, dass er das alleine entschieden habe: „Es ist nicht so dass ich sage: Ich will das, wir machen so.“

Vor allem seine Freude über die Verpflichtung von Alonso, der angeblich acht Millionen Euro Ablöse kostet und einen Zweijahresvertrag erhält, konnte Guardiola aber nur schwer verbergen. „Wir brauchen einen Spieler mit dieser Qualität, mit diesen Augen, dieser Schnelligkeit im Kopf“, betonte der Trainer. Ja, er wisse, Alonso sei bereits 32 Jahre alt, aber das sei egal bei der Position, auf der er spiele: „In dieser Position brauchen wir intelligente Spieler.“

Guardiola findet auch nicht fragwürdig, dass der FC Bayern Toni Kroos zu Real Madrid ziehen ließ und nun einen Alonso von dort holt. „Jede Situation ist eine andere“, sagte er, „wir haben um Toni gekämpft, aber am Ende entscheiden die Spieler für sich selbst. ` Und nun sei die Lage eben anders: `Wir hatten Probleme wegen der Verletzung von Javi und auch ein bisschen wegen Basti und Thiago“, und Alonso „war für unsere Spielweise in diesem Moment die beste Lösung.“

Und im Moment heißt für Guardiola: „Wir haben nur wenige Spieler in dieser Position, die Champions League beginnt jetzt.“ Sie beginnt für den FC Bayern am 17. September mit dem Heimspiel gegen Manchester City, weitere Gegner sind ZSKA Moskau und, kurios, Benatias bisheriger Verein AS Rom. „Schwere Gruppe, gute Mannschaften, gute Gegner“, sagte Guardiola. Ganz allgemein ergänzte er dann: Wie im Vorjahr das Halbfinale zu erreichen, „ist ein gutes Ziel.“

Sollte es so weit kommen, könnte Guardiola einen Kader zur Verfügung haben, der platzt vor Qualität - in dem dann auch deutsche Weltmeister zu Härtefällen werden. Ach, das sei doch nicht schlimm, versicherte der Trainer: „Wenn alle wieder da sind, dann ist das super für Bayern München. Wir brauchen diese Spieler.“ Und die Spieler müssten dann eben „untereinander kämpfen“. Fußball, betonte Guardiola, „ist heute, jetzt. Nicht, was in der Vergangenheit war.“

Erfolge von gestern zählen also nicht, jeder muss sich jeden Tag neu beweisen - und auch im steten Anwachsen der spanischen Fraktion sieht Guardiola überhaupt kein Problem. „Ich schaue nicht auf die Nationalität“, versicherte er. „Wir sind hier für Bayern München. Wir arbeiten für diesen Verein. Wir wollen das Beste für diesen Verein.“ Und auch ein Alonso ist dafür gerade gut genug.

sid

Quelle: www.tz.de
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 01/09/2014 16:11

Julian Green wechselt auf Leihbasis zum HSV



Wenige Stunden vor Ende der Transferperiode verzeichnet der FC Bayern noch eine Veränderung in seinem Profikader. US-Nationalspieler Julian Green wechselt mit sofortiger Wirkung auf Leihbasis für ein Jahr zum Ligakonkurrenten Hamburger SV. Nach der laufenden Saison soll der 19 Jahre alte Angreifer wieder nach München zurückkehren, wo er noch einen Vertrag bis 30. Juni 2017 besitzt.

Robben sagt Länderspiele ab

Ohne Arjen Robben finden die ersten Länderspiele der noch jungen Saison statt. Der Flügelstürmer des FC Bayern sagte seine Teilnahme an den Partien der Elftal am Donnerstag in Bari gegen Italien und fünf Tage später in Prag gegen Tschechien wegen einer Knöchelblessur ab. Das teilte der niederländische Verband (KNVB) am Sonntagabend mit. Robben wird stattdessen in München bleiben und von der medizinischen Abteilung des FCB behandelt werden.

Martínez kehrt zurück

Javi Martinez nimmt nach seinem Kreuzbandriss in dieser Woche sein Reha-Programm in München auf. Der spanische Nationalspieler kehrt knapp zwei Wochen nach der in Vail/Colorado durchgeführten Operation am Montag in die bayrische Landeshauptstadt zurück und wird dann an der Säbener Straße mit Aufbautraining beginnen.

Quelle: fcbayern.de
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Re: FC Bayern München - 04/09/2014 16:06

Es rumort beim FC Bayern
Thiago-Comeback offen - Ärger hinter den Kulissen



Mümnchen - Seit knapp einem halben Jahr fällt Thiago verletzt aus. Sportvorstand Sammer will keine Prognose abgeben, wann der Spanier wieder für Bayern auflaufen. Hinter den Kulissen rumort es.

Wer sich den offiziellen Facebook-Account von Thiago Alcantara zu Gemüte führt, merkt schnell: Da wartet einer sehnsüchtig auf seine Rückkehr auf den Fußballplatz! Seit Ende März im Spiel gegen Hoffenheim sein Innenband im Knie riss, hat Bayerns Mittelfeldzauberer kein Spiel mehr bestritten.

So postete der 23-Jährige am 22. August beispielsweise ein Bild aus der Allianz Arena vom Saisonauftakt gegen den VfL Wolfsburg, den er nur von der Tribüne aus beobachten konnte, versehen mit dem Satz: "Erstes Spiel der Saison. Ich wünschte, ich könnte dabei sein... ich komme bald zurück."

Sammer: "Thiagos Entwicklung ist sehr bedauerlich"

Doch der aktuellste Post (Stand Donnerstag Vormittag) vom 2. September zeigt ein Schwarzweiß-Bild Thiagos, wie er - mal wieder nur zum Zuschauen verdammt - traurig am Rande des Bayern-Trainingsplatzes sitzt, darüber eingeblendet ein zu 90 Prozent geladener Power-Balken. Pep Guardiolas Wunschtransfer des letzten Sommers ("Thiago oder nix") ist also immer noch nicht fit, ein Comeback in naher Zukunft scheint nicht in Sicht. Mehr als gemütliche Ausdauerläufe um den Platz sind nicht drin, Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer hadert im "Kicker": "Seriös können wir nicht sagen, wie lange das noch dauert. Wir können keine genaue Prognose abgeben."

Ursprünglich wurde mit Thiagos Rückkehr Anfang September gerechnet, inzwischen scheint nun auch ein Comeback nach der Länderspielpause außer Frage. "Die Entwicklung ist sehr bedauerlich", erklärt Sammer.

Ob der Sportvorstand damit nur den Gesundheitszustand des Profis oder auch die allgemeinen Befindlichkeiten im Klub meint? Denn die "Causa Thiago" sorgte für einigen Ärger hinter den Kulissen, es geht um einen Konflikt zwischen Trainer Pep Guardiola und Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfarth, wie der "Kicker" berichtet.

Denn auf Vorschlag Guardiolas ließ sich Thiago im April in Barcelona medizinisch behandeln, die spanischen Ärzte spritzten offenbar Kortison in das lädierte Knie, um eine Entzündung zu hemmen und Thiago mit dieser umstrittenen, aber manchmal wirksamen Therapie doch noch die Teilnahme an der WM zu ermöglichen. Anfang Mai riss das Innenband allerdings erneut - ob die Injektionen daran schuld waren, kann nicht abschließend beantwortet werden. Doch für Thiago war damit das Turnier in Brasilien gestorben und die Ausfalldauer noch länger als geplant. Denn nach der Spritzenkur muss abgewartet werden, bis das Kortison wieder vollständig aus dem Knie gewichen ist.

Eine Entwicklung, vor der Dr. Müller-Wohlfarth offenbar gewarnt hatte und wegen der es zum vereinsinternen Knatsch mit dem Trainer kam, wie der "Kicker" erfahren haben will. Nach dieser Episode hätten sich die Klubbosse auf die Seite von "Mull" geschlagen, der seitdem die endgültige Entscheidungsbefugnis im medizinischen Bereich inne habe. Für Coach Guardiola eine ungewohnte Situation, mit der er sich nun erst einmal zurechtfinden muss ...

dh

Quelle: www.tz.de
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 08/09/2014 13:30

Bayerns Neuzugang Juan Bernat schwärmt vom Außenverteitiger
"Alaba ist das reinste Spektakel"

Neuzugang Juan Bernat hat sich mittlerweile einen profunden Eindruck vom FC Bayern verschafft und schwärmt von Team und Trainer, besonders seine Außenverteidiger-Kollegen Philipp Lahm und David Alaba imponieren dem jungen Spanier, der die vielen Landsmänner beim deutschen Rekordmeister nicht als Problem sieht.




"Lahm hat so eine große Erfahrung, er ist vielseitig und gibt in jedem Spiel 100 Prozent. Er ist ein Vorbild. Und Alaba ist das reinste Spektakel. Er hat soviel Dynamik, ist physisch unglaublich stark und dabei noch so jung", zeigte sich Bernat im "Kicker" begeistert von den Platzhirschen auf den defensiven Außenpositionen.

"Das Niveau im Team insgesamt ist riesig. Egal wo man hinschaut, du siehst nur Topleute", so der 21-Jährige, den die Bayern für zehn Millionen Euro Ablöse vom FC Valencia loseisten und der im Supercup, im Pokal sowie zum Bundesligaauftakt jeweils 90 Minuten spielte. Auch gegen Schalke kam er zum Einsatz.

Dabei hatte Bernat zunächst gar nicht mit der Möglichkeit gerechnet, beim deutschen Rekordmeister unterzukommen. "Dass einer der besten Vereine der Welt von dir Notiz nimmt, dass ein Trainer wie Pep Guardiola dich will, obwohl du noch so jung bist, das war definitiv eine Überraschung", erklärte er.

"Guardiola sieht alles auf dem Feld"

Auf seinen Landsmann an der Seitenlinie hält Bernat nach den Eindrücken der ersten Monate als Bayern-Profi große Stücke. "Er hat sich vom ersten Moment an sehr um mich gekümmert. Er ist sehr präsent und sieht alles auf dem Feld. Es macht einen großen Spaß, unter ihm zu arbeiten", sagte der spanische U-21-Nationalspieler über Guardiola.

Bernat ist einer von mittlerweile fünf Spielern aus Spanien bei den Bayern, hinzu kommt das Trainerteam. "Es stimmt, dass aktuell viele Spanier hier sind. Das zeigt ja aber auch, dass die spanischen Spieler begehrt sind und ein Topniveau mitbringen", so der Flügelspieler. "Ich glaube nicht, dass das irgendeinen negativen Einfluss auf die Mannschaft hat."

Quelle: spox.com
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 09/09/2014 14:08

Anmerkung von mir: sehr schönes Interview mit Rode.

Bayern Münchens Sebastian Rode: "Man spürt Xabi Alonsos Aura"

Exklusiv mit Goal spricht Rode über seine ersten Wochen beim Titel-Krösus. Man fühle sich zwar wie ein Popstar, trotzdem habe er Luxus nicht nötig.

INTERVIEW
Von Christoph Köckeis



München. Im Jogging-Anzug mit Badelatschen spazierte er in das Studio 2 an der Säbener Straße. Er entschuldigt sich für die Verspätung, lächelte die Frage nach Überstunden charmant weg. Sebastian Rode hat allen Grund zu bester Laune. Beim FC Bayern München ist der Neuzugang angekommen, wird respektiert, für seine Charakteristika sogar gepriesen.

Goal traf den 23-jährigen Mittelfeldmotor in entspannter Atmosphäre. Ein Interview über Xabi Alonsos Aura, Pep Guardiolas Komplexität sowie die Blase "Profitum". Plus: Was er von Marco Reus und dem Gezanke mit Borussia Dortmund hält.

USA-Trip, Bundesliga-Debüt, Lederhosen-Shooting - und bald grassiert in München das Wiesn-Fieber. Herr Rode, der Terminkalender verspricht weiterhin Stress.

Sebastian Rode: Wir haben dann ausschließlich englische Wochen. Ich freue mich allerdings auf das Oktoberfest, ich war nämlich selbst noch nie dort. Einen offiziellen Besuch gibt es auf jeden Fall - und vielleicht ergibt sich eine weitere Möglichkeit. Die Tracht sitzt jedenfalls und sieht gut aus.

Xabi Alonso meinte, Thomas Müllers Englisch bereite ihm Probleme. Wie kommen Sie denn mit dem bayrischen Dialekt zurecht?

Rode: Thomas ist einfach zu verstehen (lacht). Sprachliche Barrieren gibt es kaum, außer mit dem ein oder anderen Ur-Bayer. Bei unserem Physiotherapeuten muss ich zum Beispiel zwei Mal hinhören, um ihn zu verstehen. Sonst finde ich mich sehr gut zurecht. Der Klub ist eine völlig neue Dimension - allein wie viele Pressetermine anstehen, wie viele Leute hier arbeiten.

Nach Javi Martinez‘ Kreuzbandriss stießen zwei Stars hinzu: Erst Mehdi Benatia. Dann Xabi Alonso, ein Welt- und Europameister, Champions-League-Sieger. Was halten Sie vom Transfer-Coup?

Rode: Man sieht die Klasse, die er besitzt, in jeder Aktion. Ich kann von ihm nur lernen. Die Ruhe am Ball, die Pässe, die er nach vorne spielt, vor allem die langen. Er hielt mir gegen Schalke den Rücken frei. Ich konnte daher vorne attackieren.

Beeindruckt Sie die Ausstrahlung?

Rode: Man spürt seine Aura, sie flößt dem Gegner Respekt ein. Er hat alles gewonnen und erreicht, was es zu erreichen gibt. Durch seine Ausstrahlung ist er eine Persönlichkeit. Er verfügt über reichlich Erfahrung. Das gibt Sicherheit. Gegen Schalke war er dafür zuständig, den Spielaufbau zu eröffnen, die Bälle abzuholen und geordnet in die Offensive zu bringen. Ich konnte mich blind auf ihn verlassen.

Mit Alonso wächst die spanische Clique. Nimmt deren Einflüsse langsam Überhand?

Rode: Nein, die Ansprachen und Sitzungen hält der Trainer auf Deutsch. Die Spanier kommunizieren zwar untereinander in ihrer Heimatsprache, jedoch ohne sich abzugrenzen. Sie bekommen Deutsch-Unterricht und pauken fleißig. Vom Verein wird sehr darauf geachtet.

Apropos Verständnis: Guardiolas Philosophie fußt auf Ballbesitz. Klingt einfach. Wie schwer ist es, seine Ideen umzusetzen, zu verinnerlichen?

Rode: Die Anforderungen, die Pep Guardiola an einen hat, sind sehr, sehr komplex. Da versuche ich, mich einzufinden und die Vorgaben bestmöglich umzusetzen. Ich denke, bisher habe ich das ordentlich gemacht. Er gibt viele Hinweise, wie es funktionieren kann. Es ist nicht so, dass er uns den Ball, aber keine Lösungen gibt. Er hat für alles eine Lösung. Diese Vielzahl an Optionen gilt es zu ordnen, sie aufzusaugen. Gerade, was das Gegenpressing betrifft.

Im Training kommentiert Guardiola beinahe jede Aktion, gibt während Übungen munter Kommandos. Ein Laie wäre heillos überfordert.

Rode: Es stimmt, manchmal geht es relativ schnell. Wir sind bei einer Situation, plötzlich springen wir zur nächsten. Was heißt überfordert? Aufmerksamkeit ist bei seinen Einheiten alles - das bläut er uns ständig ein. Jeder muss zu hundert Prozent auf der Höhe sein und Vollgas geben. Wenn man richtig aufpasst, lernt man jede Menge.

Besonders für die Schaltzentrale des modernen Fußballs, das defensive Mittelfeld.

Rode: Er spielte selbst auf meiner Position und hat zahlreiche Ideen parat. Er nimmt mich dann zur Seite, versucht genau zu erklären, was er sich vorstellt und gibt mir Hilfestellungen. Ihm ist wichtig, offen zum Ball zu stehen, den Pass offen anzunehmen, um handlungsschnell zu bleiben. Er zeigt mir schon mal Bewegungen, die das gewährleisten.

Medial wurde gemunkelt, Sie seien keine Pep-Verpflichtung. Ihr Eindruck?

Rode: Ich habe sein Vertrauen. Man spielt nur, wenn man im Training und in den Testspielen Leistungen bringt. Das war bislang, denke ich, in Ordnung. Die Konkurrenz ist mit Alonso sicherlich größer geworden. Aber ich konnte die gesamte Vorbereitung mitmachen und bin der Konkurrenz gewachsen.

Zweifel plagten Sie nie?

Rode: Ich selbst und Matthias Sammer trauten mir das zu. Es waren die Kritiker, die sagten: „Der Rode wird keine Einsätze bekommen.“ Damit umzugehen, ist nicht einfach. Vor allem die Anfeindungen in sozialen Netzwerken nach einem Vereinswechsel oder einem Fehler tun weh. Dann die Gerüchte, die um mich und meine Knieverletzungen kursierten - sogar von Karriereende war die Rede. Ich ließ mich nicht verrückt machen. Wie man sieht, geht es mir sehr gut. Ich kann das ausblenden. In vier Jahren Eintracht lernt man das.

Rode: Er ist wirklich ein großer Förderer von mir. Ich hatte damals ein Trikot von ihm - und ja, das mit der Dortmund-Bettwäsche stimmt. Dazu stehe ich. Als er anrief, musste ich nicht lange überlegen. Er überzeugte mich schnell, dass Bayern mich will und ich keine Angst zu haben brauche. Vor dem Trainingsstart nahm er mich zur Seite und erklärte mir, was er erwartet. Sonst hält er sich im Kreise der Mannschaft zurück. Sein Vertrauen möchte ich durch Leistung rechtfertigen.

Liebevoll wurden Sie von ihm als "Giftzwerg", als neuer Jens Jeremies präsentiert. Die Aggressivität, der Kampfgeist zeichnet sie aus - im Star-Ensemble ein Alleinstellungsmerkmal.

Rode: Mein Stil unterscheidet mich von vielen hier. Erfolg hat man nicht nur durch schönes Spiel. Da benötigt es mitunter andere Attribute. Die bringe ich mit. Ich muss mich auf meine Stärken besinnen und die Kollegen in Szene setzen. Da darf man keine Angst haben, Fehler zu begehen. Eigentlich ist es sehr leicht, mit Ausnahme-Fußballern wie Franck Ribery oder Arjen Robben zu kicken. Sie wissen fast in jeder Situation den Pass zu verwerten.

Von eben jenen Ballartisten zehrt die Marke FCB. Der Trubel ist gigantisch. Wie geht man damit um?

Rode: Es macht unheimlich Spaß, Kindern mit einer Unterschrift ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Man kann es aber nicht jedem Recht machen und zwei Stunden nach dem Training bei den Fans bleiben. Man fühlt sich manchmal wie ein Popstar, gerade beim Pokal-Spiel in Münster. Die Menschenmengen, die uns dort auf dem Flughafen verabschiedeten, waren unglaublich. Da muss man aufpassen, den Blick fürs Wesentliche nicht zu verlieren. Denn: Letztlich zählt die Leistung auf dem Platz, nicht außerhalb.

Sie wirken entschlossen, nicht verkrampft, locker, nicht aufgesetzt. Andere verlieren ihre Natürlichkeit. Warum?

Rode: Meine Eltern und Freunde halten mich immer auf dem Boden. Ich lege keinen Wert auf teure Uhren, oder Autos. Mittlerweile darf man auf deutschen Autobahnen ohnehin nicht mehr so schnell fahren (lacht).

Wie sehr prägten Sie verletzungsbedingte Rückschläge in Ihrer Einstellung?

Rode: Ich hatte den ersten Kreuzbandriss mit 18 Jahren, da ging ich noch zur Schule und machte mein Abitur. Zwei Mitspieler in Offenbach, die auf dem Sprung zu den Profis waren, teilten dieses Schicksal mit mir. Sie kehrten nicht zurück. Ich habe es hautnah miterlebt: Die Blase platzt schnell. Man braucht nach langen Ausfällen im Nachwuchs viel Glück, muss fixiert sein, dass es irgendwann wieder hinhaut mit dem Fußball. Da muss man dran bleiben. Und abseits des Sports runterfahren und entspannen.

Etwa auf dem Mountainbike. Zum Nationalteam würden Sie sogar radeln. Wie nah sind Sie, um im Bilde zu bleiben, der Ziellinie, der EURO 2016?

Rode: Ich setze mir keine Flausen in den Kopf und werde nicht unruhig. Das, was ich zu dem Thema gesagt habe, versuche ich über Leistungen zu rechtfertigen. Wenn ich weiter abliefere, wird Joachim Löw irgendwann nicht mehr an mir vorbeikommen. Momentan liegt der Fokus auf den kommenden Wochen mit Bayern München. Vielleicht klappt es ja in der nächsten Länderspielphase.

Zunächst wartet ein anderes Highlight: 17. September, Königsklasse, Manchester City. Was schwirrt Ihnen durch den Kopf?

Rode: Deshalb habe ich den Schritt zu Bayern München gewagt. Ich wollte Champions League spielen. Der Traum wird sich hoffentlich gegen City erfüllen. Es wäre eine richtig geile Sache. Dann warten noch AS Rom und Altmeister Francesco Totti. Er gehört zu denen, die man früher bewunderte. Selbst mit 37 Jahren hat er nichts an Qualität eingebüßt. Wichtig ist ein guter Einstieg in die Gruppenphase. Wir müssen gegen City die drei Punkte zu Hause behalten. Sie verfügen über eine sehr, sehr starke Mannschaft, die ebenfalls unzählige Nationalspieler in ihren Reihen hat.

Sie streben nach Titeln, der Rekordmeisters auch. Erwartet Deutschland neuerlich ein Durchmarsch in der Bundesliga?

Rode: Ein Selbstläufer ist das nie. Bayern eilte letztes Jahr in Hin- und Rückrunde vorneweg. Und sie schaffen es, das Jahr für Jahr zu bestätigen, genau das macht Weltklasse-Teams aus. Bayern ist eine Konstante. Leverkusen hat sich super verstärkt und Trainer Roger Schmidt ein klares System, wie er Fußball spielen lässt. Die Dortmunder sind ebenfalls gerüstet. Jürgen Klopp schafft es, die Neuen schnell zu integrieren. Man wird sehen, wie ihm das mit Shinji Kagawa nach der Zeit bei Manchester United gelingt. Der BVB ist mittlerweile ein anderes Team.

Im Dunstkreis der Bayern fiel zuletzt häufig der Name Marco Reus. Wäre er einer für Guardiola?

Rode: (lacht) Da werde ich mich nicht einmischen. Marco Reus agiert schon lange Zeit auf absolutem Top-Niveau. Für ihn sind die Verletzungen sehr schade. Er wäre bei der WM ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft gewesen und ist ein Super-Kicker.

Und wie nehmen Sie das Gezanke mit Dortmund wahr?

Rode: Man liest es. Intern bekommt man nichts mit, nur über die Presse. Als Spieler schmunzelt man darüber. Wenn man weiß, wie es im Fußball zugeht, sollte man das nicht überbewerten. Das gehört zur Rivalität. Es ist eine besondere, zusätzliche Motivation, gegen Dortmund zu spielen. Letztlich geht’s im direkten Duell allerdings nicht um Streitigkeiten, sondern um das Prestige.

Quelle: goal.com
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Re: FC Bayern München - 10/09/2014 12:28

Die Verletzten-Situation beim FC Bayern

Die acht Fragezeichen

Vom Kreuzbandriss bis zur gereizten Patellasehne: Die Personallage beim FC Bayern ist nach der WM weiterhin angespannt. Wie geht es Thiago? Wann kommt Robben zurück? Und wie steht es um Neuzugang Benatia? SPOX wirft einen Blick ins Münchner Lazarett.



Javi Martinez:
Sein Riss des vorderen Kreuzbands im rechten Knie war erst der Auslöser für die große Münchner Transfer-Offensive. Mittlerweile hat Martinez, der vor der Saison als neuer Abwehrchef auserkoren worden war, eine erfolgreiche und gut verlaufene OP bei Kniespezialist Dr. Richard Steadman in Vail/Colorado hinter sich. Anfang September kam der Spanier zurück nach München und gab sich genauso kämpferisch wie schon direkt nach seiner Verletzung. "Ich fühle mich gut und bin guter Dinge. Mein Knie fühlt sich jeden Tag ein bisschen besser an", berichtet der 26-Jährige, der spürt, wie sein Knie "auf den Eingriff reagiert".

Bis zu seinem Comeback werden aber noch einige Monate vergehen. Bis dahin stehen zunächst leichte Übungen zur Mobilisierung des operierten Gelenks, erste Streck- und Beugebewegungen sowie viel Kühlung auf dem Plan, wie der Rekordmeister verkündete. Neben dem Oberkörpertraining genießt für Martinez jetzt die richtige Ernährung oberste Priorität. "Da meine Beweglichkeit stark eingeschränkt ist, muss ich auf das noch mehr Wert legen."

Franck Ribery:
In der Vorbereitung beim Telekom Cup zauberte der Franzose noch und bildete mit Robert Lewandowski ein Traumduo, doch die ersten Pflichtspiele der Saison musste er zuschauen. Schon in der vergangenen Saison hatte der 31-Jährige 17 Spiele verpasst - mal hatte er Probleme mit der Kapsel, dann zwickte es in Po oder Rücken. Diesmal machte dem Franzosen das Knie Probleme, die gereizte Patellasehne verhinderte einen Einsatz gegen Preußen Münster, Wolfsburg oder Schalke.

Doch nach seinem heftig diskutierten Rücktritt aus der Nationalmannschaft, im Zuge dessen UEFA-Präsident Michel Platini seinem Landsmann sogar eine Sperre androhte, hatte Ribery während den Länderspielen Zeit, für sein Comeback zu schuften. Mit Erfolg. Der Trainingsrückstand ist aufgeholt und Ribery fordert schon wieder Rhythmus. "Ich weiß nicht, was der Trainer macht, ob ich vielleicht auf der Bank beginne. Aber ich bin für Samstag zu 100 Prozent fit", meldete sich der Franzose Anfang der Woche bei "FCB TV" bereit.

Arjen Robben:

Eine überragende Saison mit den Bayern, einer der besten Spieler der Weltmeisterschaft - Robben war zum Bundesligastart selbst "überrascht", dass er nach der zurückliegenden Mammutsaison sofort an sein altes Niveau anknüpfen konnte. Mit einem Tor und einer Vorlage wurde er zum Matchwinner im Eröffnungsspiel gegen Wolfsburg, ehe ihn ein Schlag aufs Sprunggelenk ausbremste. Sogar die Länderspielreise musste der Niederländer absagen, dafür gab's intensive Einheiten an der Säbener Straße.

Am trainingsfreien Samstag legte Robben eine Extraschicht im Fitnessbereich mit Ausdauerläufen und Sprints ein und lebte Sammers Ansage für die kommende Woche vor: "Die ganze Konzentration ab dem heutigen Training gilt dem VfB Stuttgart und der persönlichen Fitness." Ob's für Samstag reicht, darf zumindest bezweifelt werden, nachdem der 30-Jährige auch am Montag noch nicht mit seinen Kollegen trainieren konnte. Auch im Hinblick auf das Champions-League-Spiel gegen Manchester City könnte Guardiola Robben noch schonen. Denn wenn der Niederländer fit ist, ist er - vor allem gegen Brocken vom Format der Sky Blues - im Angriffsspiel der Münchner unverzichtbar.

Bastian Schweinsteiger:
Mit seinem unvergesslichen Einsatz und Kampf im WM-Finale wurde der neue Kapitän der Nationalmannschaft zu einem der Hauptfaktoren für den Titelgewinn im Maracana. Der Erfüllung des großen Traums muss Bayerns Mittelfeldchef jetzt aber Tribut zollen. Nachdem Schweinsteiger "letztes Jahr immer mit Problemen gespielt" hatte, wie Coach Guardiola verriet, verhindern hartnäckige Probleme mit der Patellasehne momentan eine Rückkehr ins Training.

Bei der Vorstellung von Xabi Alonso hatte Medien Direktor Markus Hörwick bestätigt, dass eine Rückkehr Schweinsteigers derzeit nicht absehbar ist. Der Klub teilte mit, dass Bayerns Nummer 31 nur auf dem Ergometer und im Kraftraum trainieren kann. Interessant wird die Rolle Schweinsteigers bei seiner Rückkehr, wenn sich das Team - eventuell um Xabi Alonso in der Mittelfeldzentrale - schon eingespielt hat. Dass Pep Schweinsteiger zum Bankdrücker macht, scheint jedoch ausgeschlossen.

Holger Badstuber:
Im Fall Badstuber war man sich einig. Langsam wollte man den 25-Jährigen nach dessen 20-monatiger Abstinenz vom Spielbetrieb nach zwei Kreuzbandrissen wieder heranführen. Doch die schwere Verletzung von Javi Martinez machte den Plan zunichte. Gegen Preußen Münster im Pokal stand Badstuber 78 Minuten auf dem Platz, die ersten Bundesligaspiele gegen Wolfsburg und Schalke musste der selbsternannte "alte Neuzugang" über die volle Distanz ran.

Die Folge war zwar keine erneute Blessur, dafür aber viel Regenerationsarbeit im Leistungszentrum anstatt Übungen mit dem Ball. Erst am Montag konnte der Innenverteidiger ins Training mit der Mannschaft zurückkehren. Dort traf er auf seinen neuen Kollegen Mehdi Benatia, an dessen Seite Badstuber vielleicht schon am kommenden Samstag gegen Stuttgart auflaufen wird. Denn so viel ist sicher: Die Leistungen in den ersten Partien waren beeindruckend, auf Schalke erhielt Badstuber sogar den Vorzug vor Dante. Noch vor dem Benatia-Transfer stellte Badstuber klar, er "verschwende keinen Gedanken" an Konkurrenz durch Neuzugänge. In der aktuellen Form berechtigt. Denn egal, ob Dreier- oder Viererkette: Badstuber scheint momentan seinen Stammplatz zu haben.

Mehdi Benatia:

Mit der Verpflichtung des marokkanischen Nationalelf-Kapitäns für kolportierte 26 Millionen Euro und dem Transfer von Xabi Alonso reagierten die Münchner auf den monatelangen Ausfall von Javi Martinez. Doch während Alonso ohne je richtig mit dem Team trainiert zu haben beim Auswärtsspiel in Gelsenkirchen sofort in der Startelf stand, wurde es um den Neuankömmling aus Rom zunächst ruhig. Lediglich aufgrund eines medialen Wortgefechts mit Roma-Präsident James Pallotta blieb sein Name in den Medien präsent.

Der Grund: Die Wade zwickte, die leichten muskulären Probleme zwangen den 27-Jährigen zu einem dosierten Aufbauprogramm mit Lauf- und Ballübungen. Erst am Montag durfte Benatia das erste Mal mit seinen Kollegen an der Säbener auf den Platz. "Unerbittlich und eklig", wie der Marokkaner seine Spielweise selbst beschreibt, wurde er zwar noch nicht, dennoch zeigte der Neuzugang, dass er heiß ist auf sein Debüt. Vielleicht schon am Samstag? "Für das Stuttgart-Spiel möchte ich bereit sein", meldete sich Benatia fit. Gut möglich, dass Guardiola ihn dem zuletzt schwächelnden Dante in der Verteidigung vorzieht.

Rafinha:

Wesentlich länger muss sich Rafinha noch gedulden. Ausgerechnet beim Showtraining im Rahmen der Saisoneröffnung in der Allianz Arena verletzte sich der Brasilianer. Bänderriss im Sprunggelenk lautete die Diagnose bei Rafinha, der sich während der Vorbereitung in starker Form präsentiert hatte.

Knapp einen Monat nach dem Schock bekam Rafinha bei einer Kontrolluntersuchung grünes Licht und stand wieder auf dem Trainingsplatz - wenn auch nur beim Lauftraining. "Ich bin sehr glücklich wieder zu trainieren", zeigte sich der Verteidiger erleichtert. Das Aufbautraining wird sich beim 29-Jährigen aber noch hinziehen, eine ernsthafte Option wird Rafinha wohl frühestens im Oktober sein. Nachdem Guardiola zu Saisonbeginn wieder auf eine Viererkette mit Kapitän Philipp Lahm als Rechtsverteidiger umgestellt hatte und auch Nezugang Sebastian Rode und Youngster Pierre-Emile Hojbjerg bislang auf seiner Seite überzeugten, wird Rafinha auf viel Rotation hoffen müssen, um wieder in die Mannschaft zu kommen.

Thiago:
Der Spanier ist momentan eines der größten Sorgenkinder. Nach seinem Innenbandriss im Knie, den er sich im März gegen Hoffenheim zuzog, und einem erneuten Anriss in der Heilungsphase fehlt der 23-Jährige mittlerweile schon fast ein halbes Jahr. Ein Ende der Leidenszeit? Laut Matthias Sammer nicht in Sicht. "Seriös können wir nicht sagen, wie lange es noch dauert. Wir können keine genaue Prognose abgeben", sagte der Sportdirektor vor kurzem im "Kicker".

Während Thiago Anfang der Woche zumindest wieder ins leichte Lauftraining einstieg, entwickelte sich der Verletzungsfall klubintern nach Informationen des "Kicker" zum Politikum. In Barcelona ließ Thiago - mit Erlaubnis von Guardiola - den Bänderriss mit Kortisonspritzen behandeln. Eine aggressive Therapie, die Thiago die Teilnahme am Saisonendspurt mit dem FCB und an der WM in Brasilien ermöglichen sollte, aber wohl nach hinten losgegangen ist.

Demnach soll die von Mannschaftsatzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt abgelehnte Behandlung in Spanien für die "bedauerliche Entwicklung" (Sammer) der Verletzung verantwortlich sein. Die Folge: Müller-Wohlfahrt soll beim Rekordmeister jetzt die alleinige Entscheidungshoheit in Sachen Verletzungen innehaben. Thiago hilft das jetzt nichts mehr, auch wenn sich Peps Liebling nach der Genesung keine Sorgen um einen Stammplatz im Mittelfeld machen muss.

Quelle: spox.com
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 11/09/2014 13:02

"Ich denke sehr oft an Uli Hoeneß"
Bayern-Präsident Karl Hopfner plädiert bei SPORT1 für ein neues Verhältnis zu Dortmund. Zudem spricht er über Vorgänger Hoeneß.



Vom FC Bayern berichten Mathias Frohnapfel und Christian Ortlepp

München - Er hat spektakuläre Transfers mit über die Bühne gebracht, hat den FC Bayern von Jahr zu Jahr wachsen sehen. Zugleich stand der Verein dank seiner ordnenden Hand immer finanziell gesund da, das prall gefüllte Festgeldkonto ist europaweit legendär.

Karl Hopfner ist eine Instanz beim deutschen Rekordmeister. Seit 1983 im Klub. Als Geschäftsführer, Finanzvorstand und Vizepräsident sammelte er bereits mehr als 40 Titel und das stets an der Seite von Uli Hoeneß.

Inzwischen hat er Hoeneß als Präsident abgelöst. Im Mai wählten ihn die Bayern-Mitglieder ins Amt, nachdem Hoeneß wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Seit Anfang dieser Woche ist Hopfner auch Aufsichtsratschef.

Beim Interview-Termin mit SPORT1 spricht er unter anderem über seine neue Rolle und die Entwicklung des FC Bayern (das Interview, Do., ab 18.30 Uhr bei Bundesliga Aktuell im TV auf SPORT1).

Zudem gewährt er tiefe Einblick in die Zeit nach Hoeneß, beschreibt das Verhältnis zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle) und lässt UEFA-Präsident Michel Platini und Ex-Bayern-Coach Louis van Gaal auflaufen.

Hopfner spricht bei SPORT1 über…

die Bedeutung von Macht:

"Macht bedeutet mir überhaupt nichts, ich sehe meine Aufgabe als Hilfestellung gegenüber dem Klub, die ich nicht ablehnen kann."

den Fall Uli Hoeneß:

"Ich denke sehr oft an ihn. Für mich ist ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar, wie sein täglicher Ablauf ist. Man macht sich Gedanken und denkt sich, wie ist es, wenn jetzt die Tür wieder hinter ihm zugeht. Es beschäftigt einen, man denkt, hoffentlich geht es ihm einigermaßen gut."

eine mögliche Rückkehr von Hoeneß:

"Ich glaube selbstverständlich, dass er zum FC Bayern zurückkehrt, ich weiß nicht in welcher Funktion, das müssen andere entscheiden. Dass es für Uli Hoeneß so weitergeht wie vorher, wenn er das Ganze, diese für ihn sicherlich sehr schwierige Zeit, hinter sich hat, das glaube ich persönlich nicht. Aber wir haben einen Souverän, die Mitglieder, die werden entscheiden, anschließend wird auch entschieden, wie es in der Aktiengesellschaft weitergeht."

die Entwicklung von Borussia Dortmund:

"Dortmund war 2004/2005 richtig am Boden. Sie haben es geschafft, die große Wende einzuleiten und sind mittlerweile einer unserer größten Wettbewerber in der Bundesliga. Für den Weg dorthin, kann man allen Beteiligten nur gratulieren, dass sie das geschafft haben."

die Distanz zwischen Bayern und Dortmund, die BVB-Boss Hans-Joachim Watzke in "Lichtjahren" bemisst:

"Das sind ein paar Ausdrücke, die immer gut klingen nach außen. Ich weiß nicht, wo bei uns der Honig fließt, es ist ja alles hart erarbeitet. Wir brauchen eine starke Bundesliga, ich sehe aber nicht nur Borussia Dortmund, ich sehe auch andere Mannschaften, die nachkommen, die die Qualität in der Zukunft haben können wie Schalke 04, Bayer Leverkusen oder Wolfsburg."

das Verhältnis zu BVB-Boss Watzke:

"Zum Thema ist alles gesagt. Ich muss nichts zurücknehmen, ich weiß nicht, ob Herr Watzke oder Karl-Heinz Rummenigge etwas zurücknehmen müssten. Das Spielchen sollte man jetzt mal aufhören. Wenn man sich sieht, gibt man sich die Hand, ansonsten sind wir in der Bundesliga Wettbewerber."



Louis van Gaals Kritik am FC Bayern:

"Ich kann mir nur vorstellen, dass es der Frust seiner Niederlagen war, die er zurzeit mit Manchester United hat. Vielleicht hat er da irgendein Ventil gesucht und da ist ihm wiedermal der FC Bayern eingefallen."

die Attacken von UEFA-Boss Michel Platini auf Franck Ribery:

"Ich habe es nicht verstanden. Abstellungen sind nicht UEFA-, sondern FIFA-Sache. Ich weiß nicht, warum Michel Platini diese Aussage gemacht hat und gesagt hat: Wenn Ribery berufen wird, muss er kommen, wenn er nicht kommt, gibt es eine Sperre. Auch die Aussage von drei Spielen Sperre, ist eine falsche Aussage, das steht ja gar nicht so im FIFA-Reglement. Ich bin der Meinung, wenn ein Spieler seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt und das mit dem Trainer abspricht, ist das ein Fakt und eine Entscheidung des Spielers. Der Spieler ist beim Klub angestellt und nicht beim Verband."



die Zukunft von Sportvorstand Matthias Sammer, dessen Vertrag 2015 endet:


"Dazu wird es demnächst Gespräche geben, aber über Inhalt der Gespräche und Zeitpunkt werden wir sicher nicht in der Öffentlichkeit reden."

die Arbeit Sammers:

"Man muss das mal von der Erfolgsseite sehen. Im ersten Jahr, als Matthias Sammer kam, haben wir von einem Supercup abgesehen, alles gewonnen, im zweiten Jahr haben wir das Double geholt, waren im Halbfinale der Champions League. Ich kenne keinen, der in so kurzer Zeit so viele Titel geholt hat wie Matthias Sammer. Er ist ein Teil des ganzen Erfolgs. Fakt ist, seit er da ist, hat der FC Bayern wieder Titel gewonnen."

die Ziele für die laufende Saison:

"Ein Titel ist schön, die Meisterschaft ist sicher am wichtigsten und dauert am längsten, spiegelt die Saison, bei der Champions League brauchst du auch Glück. Im Pokal ist es genauso. Wenn wir mehr als einmal auf dem Rathaus-Balkon wären, hätten wir nichts dagegen."

den FC Bayern in der globalisierten Welt:

"Wir sind im Fußballgeschäft eine Weltmarke, nicht die Weltmarke. Davon gibt es mehrere. Es ist immer einfach einmal nach oben zu kommen. Das Entscheidende ist aber, oben zu bleiben und die Stabilität zu haben. Das Ganze muss innerhalb der finanziellen Möglichkeiten gehen. Ich bin ein absoluter Verfechter davon, dass das Financial Fair Play eingehalten wird. Ich sehe es als große Chance des Fußballs."

die Gefahr eines Crashes im Fußballgeschäft:


"Ich weiß nicht, ob es einen Crash geben wird. Jeder muss es für sich entscheiden. Wenn ein Klub die entsprechenden Einnahmen hat, dann kann er auch die entsprechenden Ausgaben machen. Jeder muss selbst wissen, ob er die Gehälter und astronomisch hohen Transferentschädigungen zahlt. Wir sind da auf einem absolut ausgeglichen Weg."

einen möglichen Großinvestor, der die Mehrheit übernehmen könnte:


"Ich bin ein absoluter Verfechter davon, dass der FC Bayern München e.V. der Mehrheitsaktionär in der FC Bayern München AG sein muss. Wir sind es historisch ganz anders gewohnt als zum Beispiel in Frankreich, England oder Italien. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass unsere Mitglieder das Sagen haben müssen. Solange ich die Verantwortung habe, schließe ich aus, dass eine Drittperson oder Drittfirma bei der FC Bayern AG die Mehrheit übernehmen könnte."

weitere Investoren:

"Die Partner, die wir haben, Audi, Adidas und jetzt auch die Allianz, all diese Investments waren auch notwendig, um die Allianz Arena stemmen zu können. Sie ist demnächst durch die ganzen Investitionen schuldenfrei. Ich muss keine Partner aufnehmen, wenn ich keinen finanziellen Bedarf habe. Der FC Bayern ist so gut aufgestellt, dass er es zur Zeit nicht nötig hat, irgendjemanden aufzunehmen oder weitere Anteile zu verkaufen, geschweige denn die Mehrheit abzugeben."

die baldige Abbezahlung der Allianz Arena:

"Diese Frage betrifft den Vorstand. Der Finanzvorstand in Person von Jan-Christian Dreesen kümmert sich darum und macht einen sehr guten Job. Er ist auf dem besten Weg dazu, dieses Restdarlehen abzubauen."

eine mögliche Abmeldung der zweiten Mannschaft nach dem Vorbild von Bayer Leverkusen:


"Ich weiß nicht, ob es für die Kollegen im Vorstand ein Tabu-Thema ist. Für mich ist es eines, ich bin der Meinung, wir sind ein Fußballklub, wir haben auch eine Verantwortung, dazu gehören auch eine Jugendarbeit und eine Zweite Mannschaft. Solange ich hier in der Entscheidung bin, werde ich mich dagegen verwehren, die Zweite Mannshaft aufzulösen. Da bin ich strikt dagegen."

seinen schwarzen Humor:


"Ich kann auch über mich selbst lachen, dieser leicht ironische bayerische Humor, wenn ich es so bezeichnen darf, hat noch nie geschadet und macht vielleicht im Leben einiges leichter."

seine schwierigste Verhandlung:

"Sehr schwierig war die erste Verhandlung und der Abschluss mit Franck Ribery. Da haben wir im Vorstand am längsten gearbeitet, bis der Vertrag unterzeichnet war. Wir hatten aber keine schlaflosen Nächte. Man weiß ja, was man will und kennt seine Grenzen. Im Nachhinein muss man sagen, dass wir alles richtig gemacht haben, wenn man sieht, wie Ribery hier eingeschlagen ist."

Angebote, den FC Bayern zu verlassen:

"Es gab ein paar Angebote, man fühlt sich geschmeichelt, überlegt einen Moment, dann denkt man, was Besseres als den FC Bayern gibt es nicht."

Quelle: sport1.de
Posted By: Nisco

Re: FC Bayern München - 11/09/2014 15:35

Daily Kalle gabs ja heute auch schon ...

Karl-Heinz Rummenigge verurteilt die Berichterstattung in Deutschland über die Zukäufe des FC Bayern München aus Spanien: Der Vorstandsvorsitzende der Bayern spricht in seinem Vorwort zum aktuellen Stadionheft sogar offen von Rassismus.

http://www.transfermarkt.de/-bdquo-espan...iew/news/172671

Ohne Worte ... crazy
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 11/09/2014 15:47

Entweder war dem Kalle langweilig oder er lenkt clever von der Mannschaft ab, aber das hatte der Uli intelligenter angestellt smile
Wird Zeit, dass Freitag wird und die Liga wieder spielt, dann redet man mal wieder über den Fußball ansich.

Die Diskussion / der Kommentar ist genau so unsinnig wie Español Bayern.

Franz, Kalle und die Medien laugh
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 12/09/2014 12:41

Sehr schöne Aktion von Bayerns Club Nr. 12 als Antwort auf die Icebucket-Challenge.

....die Südkurve dankt für die Nominierung und wir sind natürlich keine Spielverderber. Deshalb ratterten auch sogleich die Gehirne wie wir denn die Nominierung adäquat umsetzen können. Flash Mob? 6000 Becher Wasser in der Kurve? Und wie wird man dem eigentlich ernsten Charakter der Kampagne gerecht.

Noch während die ersten Ideen gesammelt wurden, kam schon die Stimme aus dem Off, die sich vehement beschwerte, während der traumhaften letzten Saisons in der Südkurve mehr als genug Flüssigkeit über den Kopf bekommen zu haben. Und eigentlich stimmt es auch, Du und deine Mannschaftskollegen habt uns in der jüngeren Vergangenheit so oft jubeln lassen, dass wir gar nicht mehr zählen können, wie viele Bierduschen wir über den Kopf und ins Genick bekommen haben.

Nachdem wir also unseren fairen Anteil an „Flüssigem über dem Kopf“ schon abbekommen haben (okay, wirklich kalt war das Bier selten), würden wir vorschlagen, dass die Südkurve Ihren Beitrag zur ICEBUCKET-Challenge in anderer Form leistet. Da wir auch beim Spiel gegen die Schwaben wieder von jeder Menge Toren ausgehen und das gute Helle dann sowieso wieder nur verschüttet werden, sparen wir uns beim Heimspiel gegen den VfB mal das erste Stadionbier und spenden das Geld stattdessen in eine der Spendenboxen, die an den Eingängen zur Südkurve bereitstehen werden. Und weil's da keine neumodischen Plastikkarten gibt, sondern nur bare Münze zählt, gilt das Motto „Die meisten geben Fünf“.

Der komplette Erlös geht dann an folgende Organisationen:

- Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bayern
- Make a wish Deutschland (http://www.makeawish.de)

Spenden könnt ihr am Streetworkbus und am Faninfostand (Äußerer Umlauf hinter der Südkurve bei Kiosk 5, direkt neben dem Einlasskartenstand). Außerdem werden in den Blöcken 109 bis 117 Fans mit einer Sammeldose anzufinden sein.

Südkurve München
Posted By: BjoernT4Y

Re: FC Bayern München - 18/09/2014 15:43

Das Geheimnis des Jerome Boateng
Der FC Bayern feiert Last-Minute-Held Jerome Boateng. Der ist auf dem Höhepunkt seines Könnens angekommen. Das hat mehrere Gründe.



vor Mitternacht das Trikot des FC Bayern übergestreift hatte. Seine Kampfmontur mit Grasflecken an der roten Hose. (DIASHOW: Bilder des Spieltags)

Und dann war ja auch noch die Dopingprobe. Also trat der Siegtorschütze beim 1:0-Erfolg über Manchester City (Bericht) so wie er war vor die Journalisten - barfuß übrigens. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

In der Nachspielzeit hatte der Innenverteidiger mit einem krachenden Schuss den Sieg und damit drei Punkte zum Auftakt der Champions League klar gemacht.

"Man muss immer bis zum Ende daran glauben", berichtete Boateng auf SPORT1-Nachfrage, "ich habe gehofft, dass der Ball zu mir kommt und habe ihn dann gut getroffen".

Der Glaube an die eigene Stärke, er ist eine mögliche Erklärung dafür, weshalb Boateng momentan das ist, was ihm viele prophezeit haben: einer der besten Innenverteidiger der Welt. Aber es ist nicht die einzige.

(Die Entwicklung des Jerome Boateng, ab 18.30 Uhr bei Bundesliga Aktuell im TV auf SPORT1)

Jubelnd in Guardiolas Armen


Nach dem Treffer rauschte Boateng wie ein Derwisch über den Platz mitten in die Arme Pep Guardiolas.

Er schrie, die Zuschauer jubelten und schrien und der Trainer haute ihm auf dem Kopf herum und schrie ebenfalls. Was Guardiola da voller Emotion jauchzte?

"Ich habe nicht alles gehört", sagte Boateng mit einem Lächeln. "Ich freue mich auch für den Trainer, er lebt jedes Spiel an der Linie, das sieht man."

"Eine große Persönlichkeit"

Das Verhältnis zu Guardiola ist ein Schlüssel, um zu verstehen, wie Boateng im vergangenen Jahr zum Weltklassespieler gereift ist. Seit seinem Amtsantritt hat der Spanier Boateng genau beobachtet und beharrlich geschult.

"Ich habe ihm schon oft gesagt: Wenn du einer der besten Innenverteidiger der Welt werden willst, kannst du es schaffen", sagte Guardiola nach der Partie.

"Er hat alles. Er ist eine große Persönlichkeit und wird jedes Jahr besser."

Aufnahmefähigkeit als größte Gabe

Das erste Champions-League-Tor des Nationalspielers ist somit wieder eine Zwischenstation dieser Entwicklung. (SHOP: Jetzt Fanartikel vom FC Bayern kaufen)

Boateng arbeitet viel an sich, ist durchaus selbstkritisch und aufnahmefähig. Auch deshalb gelang es Guardiola, der von Boatengs Lerneifer begeistert ist, ihn noch auf eine weitere Stufe zu heben.

Kritik und Bestleistungen

Dabei hat sich Boateng zu Beginn seiner Zeit in München immer wieder Kritik eingefangen, zu leichtfertig schien sein Spiel vielen Beobachtern, zu fahrlässig einige Aktionen.

Die Mäkelei hat spätestens seit dem 13. Juli 2014 ein Ende. Das war der Tag, an dem Boateng auch dem letzten Kritiker gezeigt hat, zu was er fähig ist - es war der Tag des WM-Finales.

"Ich habe wohl das Spiel meines Lebens gemacht", erklärte Boateng danach staunend. Widerspruch? Fehlanzeige.

Auch gegen City waren am Mittwochabend einige Rettungstaten dabei, die der gebürtige Berliner vor allem seiner Schnelligkeit und Antizipationsgabe verdankte.

Und das gestiegene Selbstvertrauen lässt den 26-Jährigen eben jetzt in Momenten aufs Tor schießen, wo er früher noch die Mitspieler gesucht hätte.

Rummenigge schwärmt von Boateng


"Er hat eine unglaubliche Partie gespielt", kommentierte Karl-Heinz Rummenigge. "Es hat niemand mehr verdient als Jerome, er war der beste Mann auf dem Platz."

Bayerns Vorstandboss hatte wie der gesamte Klub den Champions-League-Start mit leichter Nervosität erwartet. Wie würde sich die Mannschaft ohne Arjen Robben und Franck Ribery präsentieren?

Wo war tatsächlich die Formkurve nach einer zerrissenen Saisonvorbereitung und angesichts der Verletzten wie Bastian Schweinsteiger, Thiago und Holger Badstuber zu verorten?

"Unsere beste Saisonleistung"

"Wir haben die beste Saisonleistung abgerufen", befand Rummenigge nachher erleichtert, attestierte dem FCB gar "fantastischen Fußball gegen den Sieger der Premier League" gespielt zu haben. Eine positive Übertreibung angesichts des Last-Minute-Erfolgs.

Allerdings ließen die Münchner kaum Chancen für die Engländer zu, die im vergangenen Herbst ja hier 3:2 gewonnen hatten. Und zum anderen funktionierte auch Guardiolas Plan, mit Rafinha und Medhi Benatia zwei neue Spieler ins Team zu nehmen.

Benatia mit gutem Debüt


Rafinha war gerade nach einer Sprunggelenksverletzung wieder genesen, Neuzugang Benatia hat erst einige Trainingseinheiten mit den Kollegen gemacht. Das Debüt des Ex-Roma-Spielers war dafür sehenswert (DIASHOW: Die Spielernoten).

Gut 30 Millionen Euro haben die Bayern im August investiert, um den marokkanischen Nationalspieler aus Italien zu bekommen. Ein Notfall quasi nach dem Kreuzbandriss von Javier Martinez.

Guardiola lobte Benatia für sein Debüt, sagte aber auch: "Er braucht noch Zeit":

Aber er hat ja Jerome Boateng an seiner Seite.


Quelle: sport1.de
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Re: FC Bayern München - 22/09/2014 14:47

FC Bayern München kauft gesamten SC Paderborn auf

Transferhammer in der Bundesliga: Vor dem Spitzenspiel gegen Tabellenführer SC Paderborn verkündet Rekordmeister Bayern München den Ankauf des gesamten Kaders der Ostwestfalen zum Schnäppchenpreis.




In Bremen, Leverkusen und Dortmund kann man ein Lied davon singen: Der FC Bayern München war schon immer bekannt dafür, aufstrebende Ligakonkurrenten mit spektakulären Spielertransfers entscheidend zu schwächen. Doch diesmal hat sich der Rekordmeister etwas wirklich Besonderes einfallen lassen: Vor dem Spitzenspiel gegen den Anführer der Bundesligatabelle kündigten die Münchner nun an, die gesamte Mannschaft des SC Paderborn aufkaufen zu wollen.

"Noch nie war es für den FC Bayern so einfach, einen Verein, der vor uns in der Tabelle steht, auf lange Sicht gänzlich kampfunfähig zu machen", begründet der Bayern-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge die für Bundesligakenner wenig überraschende Kaufentscheidung.

Wechselt Dante nach Paderborn?

Und in der Tat: Verglichen mit den Geldern, die der Rekordmeister für die Anwerbung der Dortmunder Spieler Mario Götze und Robert Lewandowski in die Hand nehmen musste, erweist sich der SC Paderborn als veritables Schnäppchen auf dem Transfermarkt. Der Gesamtwert des Kaders der Ostwestfalen liegt schließlich bei gerade mal 15 Millionen Euro.

"Wir sind uns noch nicht sicher, ob wir dem SC Paderborn diese Summe in Briefmarken zahlen oder ob sie von uns einen kompletten Dante beziehungsweise einen Arm von Thomas Müller bekommen", grübelt Rummenigge noch über die Zahlungsmodalitäten.

Matthias Sammer begrüßt Bayern-Verstärkungen

Sportvorstand Matthias Sammer freut sich jedenfalls schon auf die "wertvollen Zugänge aus Paderborn": Mit den Neuen erhalte der Platzwart des FC Bayern die dringend benötigten Verstärkungen bei der Pflege des Rasens in der Allianz-Arena. "Wer aus 83 Metern so perfekt trifft, wird die Halme auch aus kürzerer Distanz zielgenau gießen können", ist sich Sammer sicher.

Quelle: welt.de

Ps.: Ist natürlich reine Satire smile
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Re: FC Bayern München - 24/09/2014 12:27

Bayern verdrängt Paderborn von der Tabellenspitze

Problemchen hier, Wiesn dort

Der SC Paderborn ist seine sensationelle Tabellenführung los, weil der Rekordmeister Ernst macht und ein kleiner Schritt Richtung alter Stärke gelingt. Euphorie kommt bei den Bayern aber nicht auf - dafür schweben die Ostwestfalen trotz der 0:4-Klatsche vom Dienstag auf Wolke sieben.




Die Reaktionen:

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Die ersten 25 Minuten haben wir das gut gemacht, auch die letzten zehn Minuten. Ansonsten war es sehr schwer, da war kein Raum. Wir sind Erster, aber das ist nicht wichtig im Moment. Wir müssen unsere Spielweise weiter verbessern, damit wir auch die wichtigen Spiele gewinnen können."

Philipp Lahm (Kapitän Bayern München):
"Uns war klar, dass wir nicht so auftreten können wie in der ersten Halbzeit gegen Hamburg. Unser Ziel war heute, aggressiv anzufangen. Paderborn hatte dann sofort Probleme. Sie haben umgestellt, ihr Pressing verringert, weil wir schon am Anfang große Möglichkeiten hatten. Ich denke, dass wir das heute sehr gut gemacht haben."

Mario Götze (Bayern München): "Wir hatten nach dem letzten Spiel noch etwas gutzumachen. Wir haben eine gute Partie gespielt - Glückwunsch an die Mannschaft. Wir haben einen strikten Zeitplan, aber das ist auch das Schöne am Fußball. Wir haben einige super Spiele vor uns, Qualität in der Mannschaft und einen breiten Kader - wir freuen uns auf jedes einzelne Spiel."

Andre Breitenreiter (Trainer Paderborn): "Es war ein besonderes Erlebnis für uns. Die Jungs haben das genossen gegen einen Gegner, der große Klasse hat und am Anfang ein wahres Offensivfeuerwerk abgebrannt hat. Wir haben dann auf eine Fünferkette umgestellt. Wir hatten in der zweiten Hälfte auch zwei gefährliche Situationen. Es war auch ein Lob für uns, dass die Bayern die beste Aufstellung aufboten, volle Kapelle gegen uns. Die Niederlage ist kein Problem, die Jungs haben das bisher toll gemacht. Das werden wir auch belohnen und am Mittwoch für ein paar Stunden auf die Wiesn gehen."

Uwe Hünemeier (SC Paderborn):
"Wenn man nach 15 Minuten mit 2:0 zurück liegt, ist es sicherlich nicht einfach, damit umzugehen. Wir lernen sehr viel aus diesem Spiel, aber Bayern ist ein anderes Niveau als wir. Wir müssen unsere Punkte woanders holen."

Nachbetrachtung:

Er war der glücklichste Mann weit und breit. Mit einem Dauergrinsen saß Andre Breitenreiter hinter dem rot erleuchteten Podium in der Allianz Arena. Seine Mannschaft war gerade mit 0:4 unter die Räder gekommen, musste die erste Saison-Niederlage einstecken und die Tabellenführung abgeben. Und Breitenreiter saß da, grinste und grinste und konnte gar nicht mehr aufhören.

Dass sein bayerisches Pendant Pep Guardiola mit skeptischer Miene und ernstem Blick neben ihm saß, komplettierte das Symbolbild der seltsamen Stimmung im Bauch der Arena in München-Fröttmaning.

"Das ist Normalität"

"Wir freuen uns auch, aber bitte: Das ist Normalität. Wir wollen natürlich Tabellenführer sein", sagte ein schon wieder zum Scherzen aufgelegter Matthias Sammer auf dem Weg aus den Katakomben. Auch bei ihm war nach dem Pflichtsieg über den krassen Außenseiter ein Hauch von Erleichterung zu spüren.

"Uns war klar, dass wir nicht so auftreten können wie in der ersten Halbzeit gegen Hamburg", resümierte Kapitän Philipp Lahm und erinnerte an das torlose Remis, das hauptverantwortlich dafür war, dass den Münchnern nach nur zwei Siegen aus den ersten vier Spielen eine Krise angeredet wurde.

Umso bedeutender war der überzeugende Sieg gegen die Überraschungsmannschaft der noch jungen Saison. "Es war wichtig für die Psyche, die Partie zu gewinnen, ein gutes Spiel und damit wieder einen Schritt nach vorne zu machen", sah auch Keeper Manuel Neuer die Mannschaft wieder ein Stück näher am eigentlichen Leistungsvermögen.

In die gleiche Kerbe schlug Pep Guardiola, den die Tabellenführung vorerst gar nicht interessierte. "In diesem Moment ist mir wichtig, dass wir unsere Spielweise ein bisschen verbessert haben", lobte der Spanier, der seine Warnung, die Mannschaft werde sich bis zur Winterpause schwer tun, nochmals bekräftigte: "Mit diesem Niveau können wir noch nicht die wichtigen Spiele gewinnen."

Die Abteilung Attacke macht Hoffnung

Vor allem die Schwankungen während einer Partie machen den Münchnern noch zu schaffen, auch gegen Paderborn vermochten es die Münchner nicht, das Niveau über die volle Distanz zu halten.

"Ein paar Problemchen" machte Thomas Müller aus, der die Mannschaft aber - wie alle Beteiligten - für ihren starken Beginn lobte. In den ersten 20 Minuten überrollte die "volle Kapelle" (Breitenreiter) der Bayern die Gäste förmlich. Es war teilweise mehr als ein Klassenunterschied.

Robert Lewandowski konnte dabei nach leichten muskulären Problemen endlich schmerzfrei spielen und traf das erste Mal in einem Pflichtspiel in der Münchner Arena. Mario Götze findet sich immer mehr zurecht im System der Bayern und traf doppelt und Arjen Robben war direkt nach seinem Comeback wieder stärkster Münchner.

Angesichts der Verletztenmisere und der - laut Müller - Auswärtsaufgaben mit "ekelhaftem Charakter" gegen Köln und Moskau gute Nachrichten für den Double-Sieger.

Breitenreiters Lobpreisungen auf den FCB

Am meisten freuten sich dennoch die Paderborner, die das Spiel und die Atmosphäre bei einem der größten Vereine der Welt sichtlich genossen. "Wir müssen unsere Punkte woanders holen", befand Uwe Hünemeier, der wie die ganze Mannschaft nicht den Fußball zeigte, der den SCP an die Spitze der Tabelle gebracht hatte - und sich trotzdem auf eine Belohnung freuen durfte.

"Wir werden morgen auf die Wiesn gehen und dabei spielt keine Rolle, ob wir hier verloren haben. Die Leistungen der Mannschaft in den letzten Monaten waren einfach genial", sagte Breitenreiter und grinste immer noch, bevor er vor lauter Euphorie in eine Huldigung des Gegners verfiel. Zu einem "tollen Sieg einer tollen Mannschaft" gratulierte er dem amtierenden Titelträger nach dem "Offensivfeuerwerk".

"Für mich ist es sowieso eine Ehre, dass ich hier sitzen darf mit Pep Guardiola", freute sich Breitenreiter und wünschte dem Gegner "alles Gute für die Zukunft, für die Champions League, für die Bundesliga-Saison. Alle Wünsche sollen in Erfüllung gehen! Haut alles zuhause weg, damit wir nicht die einzigen bleiben".

Und wenn es mit dem Weghauen klappen sollte, vielleicht sitzt dann ja Guardiola irgendwann hinter dem rot erleuchteten Podium in der Allianz Arena - und ist der glücklichste Mann weit und breit.

Quelle: spox.com
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Re: FC Bayern München - 25/09/2014 09:58

Bayern zum "Geisterspiel" in Moskau

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge von Bayern München ist verärgert über das "Geisterspiel" des Rekordmeisters am Dienstag in der Champions League bei ZSKA Moskau. "Das ist einfach nur schade, das braucht niemand. Es tut mir für unsere Fans leid", sagte Rummenigge auf der Internetseite der Münchner.




"Ich bin jetzt 40 Jahre im Fußball dabei, so etwas habe ich aber noch nicht erlebt", ergänzte Rummenigge: "Fußball ist Atmosphäre, Fußball ist Emotion. Aber dort werden bis auf ein Häuflein Funktionäre und Journalisten keine Menschen im Stadion sein." Die Europäische Fußball-Union (UEFA) sanktioniert mit dem Ausschluss der Fans das wiederholte rassistische Verhalten von Anhängern des russischen Meisters - auch zum Schaden der Zuschauer aus München.

"Einige Fans von uns haben seit 25 Jahren kein Auswärtsspiel verpasst. Aber diesmal mussten wir ihnen mitteilen, dass sie nicht reinkommen, auch wenn sie sich nichts zu Schulden haben kommen lassen", sagte Rummenigge.

Fans protestieren vergeblich

Der Anhang der Bayern hat vergebens versucht, die UEFA mit einem offenen Brief und Bannern beim Heimspiel zum Auftakt der Königsklasse gegen Manchester City (1:0) zum Einlenken zu bewegen. Rummenigge erwartet nun "ein komisches Spiel, aber gesichert kein leichtes". Die Mannschaft nahm er in die Pflicht: "Diese Champions-League-Gruppe ist sehr heftig, da dürfen wir uns keine Nachlässigkeiten erlauben."

Auch am Samstag bei Aufsteiger 1. FC Köln erwartet Rummenigge eine schwere Aufgabe. "Das ist ein Team, das Fußball arbeitet. Sie lassen wenig bis kaum etwas zu. Unsere Offensive wird gefragt sein. Wir müssen genauso spielen wie gegen Paderborn - mit Pressing und sofortigem Gegenpressing. Dann hoffe ich, dass auch Köln den einen oder anderen Fehler macht", sagte er.
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Re: FC Bayern München - 01/10/2014 14:32

Verkündung bei Jahreshauptversammlung
Sammer bis 2018 bei den Bayern?

Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer wird dem Rekordmeister wohl über das Jahr 2015 hinaus erhalten bleiben. Der 46-Jährige hat angeblich einen neuen Vertrag unterzeichnet.




Wie die "Sport Bild" berichtet, machten beide Parteien die Vertragsverlängerung rund um das Auswärtsspiel beim Hamburger SV perfekt. Offiziell verkündet werden soll die Verlängerung bei der Jahreshauptversammlung im November.

Bis mindestens 2017, wenn nicht sogar 2018, soll Sammer weiter in der Führungsetage der Münchner tätig sein. "Ich bin bereit. Wenn der FC Bayern möchte, dass ich auf dieser Position lange bleibe, dann möchte ich lange bleiben", hatte Sammer bereits im Vorfeld vielsagend angekündigt.

Sammer war Anfang Juli 2012 nach dem verlorenen "Finale dahoam" an die Isar gekommen. In seiner bisherigen Amtszeit holte der FC Bayern das Triple, die Klub-Weltmeisterschaft und den europäischen Supercup (2013) sowie in der vergangenen Saison das Double.

Quelle: spox.com
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Re: FC Bayern München - 02/10/2014 15:45

"Schule ohne Rassismus"
Bayern-Star Boateng besucht Realschule




Bayern-Star Jèrôme Boateng besuchte im Rahmen des Projekts "Schule ohne Rassismus" eine Realschule in Fürstenfeldbruck. Sehen Sie hier die Bilder.

München/Fürstenfeldbruck -
„Gleiche Chancen. Immer.“ – unter diesem Motto besuchte der Bayern-Verteidiger und Botschafter des Themenjahres gegen Rassismus, Jérôme Boateng, gemeinsam mit der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, ein Schulfest der Ferdinand-von-Miller-Realschule in Fürstenfeldbruck.

„Ich habe in meiner Jugend öfter erlebt, wie weh es tut, beschimpft zu werden“, sagte Boateng dort. „Mir ist es wichtig, dass Menschen nicht wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Für Rassismus gibt es keinen Platz.“

Boateng und dessen Halbbruder Kevin-Prince vom FC Schalke 04 erlebten ihre Kindheit beide in Berlin inmitten schwieriger Verhältnisse, allerdings lebten sie in verschiedenen Stadtteilen und sind nicht gemeinsam aufgewachsen (Jèrôme in Berlin-Wilmersdorf).

Mit ihrem Besuch wollten Boateng und Lüders das Engagement der Schülerinnen und Schüler für ein respektvolles Miteinander würdigen und mit ihnen ins Gespräch über Rassismus und Diskriminierung kommen. Im Anschluss trat die Schule der Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bei und die Schülerinnen und Schüler übergaben Jérôme Boateng Spenden, die sie für sein UNESCO-Projekt „Living a dream“ gesammelt hatten.

Quelle: abendzeitung-muenchen.de
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Re: FC Bayern München - 06/10/2014 10:53

Auf die Wiesn mit Note "Eins mit Sternchen"



Sechs Siege, ein Unentschieden, 14:0 Tore - die Bayern setzen in den ersten Englischen Wochen der Saison ein Zeichen ihrer Übermacht. Gegen Hannover wirft auch noch Lewandowski die Tormaschine an.

München -
Schon beim Vorglühen im Stadion waren die Bayern nicht zu bremsen. Viermal schenkten Robert Lewandowski und Arjen Robben Hannover 96 ein. Und für den Oktoberfestbesuch am Sonntag mochte Karl-Heinz Rummenigge nach dem berauschenden 4:0 (3:0)-Heimsieg seinen Fußball-Profis kein Limit beim Bierkonsum setzen. "Ich weiß nicht, ob jeder von den Burschen vier Maß verträgt", scherzte der Vorstandsboss zur sich anbietenden Vorgabe pro Tor ein Bier zu trinken, "aber jeder hat sich die Maß verdient."

Ein, zwei, drei oder vier Krüge - egal. Die Bayern hatten auf jeden Fall tausend gute Gründe, um zum Wiesn-Ausklang in Lederhosen und Trachtenhemd zünftig anzustoßen. Die Konkurrenz muss schon nach sieben Spielen wieder ehrfürchtig zum Titelverteidiger aufschauen, nicht nur der meilenweit abgehängte Rivale Borussia Dortmund kann bereits fast die weiße Fahne hissen. Mit sechs Siegen, einem Remis und 14:0 Toren rauschte der Rekordmeister durch die ersten Englischen Wochen in Bundesliga und Champions League.

"Das ist schon wichtig. Wenn man unentschieden spielt oder verliert und muss dann auf die Wiesn, ist die Atmosphäre anders. Jetzt können wir Spaß haben", verkündete Robben (13./79. Minute), der ebenso wie Lewandowski (6./38.) doppelt traf. Besonders Lewandowski war "glücklich" und sehr gespannt auf seine Volksfest-Premiere: "Ich bin neugierig, wie es dort aussieht. Ich denke, das wird ein guter Tag."

Seinen bislang besten im Bayern-Trikot erlebte der Ex-Dortmunder mit seinem ersten Doppelpack für den Rekordmeister. "Robert hat super gespielt. Nicht nur, dass er die zwei Tore gemacht hat, sondern wie er sie gemacht hat, das war im Stile eines Weltklassestürmers", lobte der ehemalige Weltklassestürmer Rummenigge.

Zweimal entwischte Lewandowski nach langen Pässen Hannovers fünf Mann starker Abwehrreihe und vollendete eiskalt. "Jeder Spieler braucht Zeit, wenn er zu einem neuen Verein kommt. Es ist normal, dass er nicht vom ersten Spiel an so funktioniert wie in den letzten Jahren", sagte der Pole zu seiner leichten Ladehemmung zu Saisonbeginn. Lewandowski sei jetzt "wirklich auf der Höhe", urteilte Manuel Neuer eine Woche vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Polen. Besonders mit Robben harmonierte Lewandowski am Samstag prächtig. "Robert ist nicht nur ein Stürmer, der vorne drin steht und Tore macht. Er spielt auch super mit", betonte Robben.

Es muss die Konkurrenz zermürben, wie schnell der von Glücksgriff Xabi Alonso dirigierte FC Bayern die Liga wieder dominiert. "Es ist immer schön, wenn man vorneweg marschiert", sagte Kapitän Philipp Lahm. Für die erste Spielhälfte vergab Rummenigge die Höchstnote "Eins mit Sternchen". Pep Guardiola registrierte zufrieden die verbesserte Spielkontrolle und Ballzirkulation und strich zur Belohnung das Training am Sonntagmorgen vor dem Wiesn-Besuch der Mannschaft. Er konnte sich sogar den Luxus leisten, gleich drei Weltmeister (Götze, Müller, Boateng) zu schonen.

Es lief auch so, nicht zuletzt dank Robben. Zehn Torschüsse gab allein der rasende Holländer ab, mehr als Hannovers Team (6). "Wir haben aggressiven Angriffsfußball gespielt, entwickeln uns in die richtige Richtung", sagte Robben. Er wundert sich über die Feigheit der Gegner. Köln, Moskau, Hannover, die letzten Gegner hätten sich alle "nur hinten reingestellt. Aber sie haben uns nicht bremsen können".

Hannovers Trainer Tayfun Korkut verteidigte seine Taktik mit Fünferkette, die nach individuellen Fehlern der Verteidiger Marcelo und Felipe schon nach 13 Minuten fehlgeschlagen war. "Wir hatten eine Idee, die durch die Gegentore sehr schnell über den Haufen geworfen wurde", klagte Korkut. Auswärts ist 96 weiterhin sieg- und torlos. Bei der einzigen Chance scheiterte Artur Sobiech an Neuer, der seit 658 Pflichtspielminuten ohne Gegentor ist. Ob hinten, vorne oder in der Tabelle, beim FC Bayern "funktioniert im Moment alles wunderbar", schwärmte Rummenigge und kündigte vor dem Gang ins Bierzelt an: "Ich werde mir die eine oder andere Maß gönnen."

Quelle: abendzeitung-muenchen.de
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Re: FC Bayern München - 08/10/2014 11:42

FC Bayern: Ribéry nach Verletzung wieder im Training

Frank Ribéry ist wieder am Ball. Nach seinen Kniebeschwerden ist er ins Training zurückgekehrt. Wann er wieder für den FC Bayern spielt, ist allerdings unklar.




Hamburg - Bayern Münchens Offensivspieler Franck Ribéry macht auf dem Weg zu seinem Comeback Fortschritte. Der Franzose konnte erstmals seit Mitte September mit dem Ball trainieren. Wann der 31-Jährige wieder spielen kann, ließ der deutsche Rekordmeister aber offen.

Ribéry hatte die vergangenen Partien wegen einer Patellasehnenreizung im linken Knie verpasst. Unter der Leitung von Fitnesschef Holger Broich und Rehatrainer Thomas Wilhelmi absolvierte er nun bereits intensive Einheiten auf dem Rasen.

Auch der lange Zeit verletzte Thiago Alcántara steht vor einer Rückkehr ins Mannschaftstraining. Länger verzichten muss Bayern-Trainer Josep Guardiola weiterhin auf Holger Badstuber, Javier Martínez und Bastian Schweinsteiger.

Quelle: spiegel.de
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Re: FC Bayern München - 09/10/2014 09:53

Thiago vor Rückkehr ins Mannschaftstraining



Für Thiago Alcántara endet eine Monatelange Leidenszeit. Er soll beim FC Bayern erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. Der Spanier kann die Rückkehr auf den Rasen gar nicht erwarten.

München –
Seit Monaten ist er nur Zuschauer, musste mitansehen, wie seine Teamkollegen vom FC Bayern von Erfolg zu Erfolg eilen. Und auch bei den Übungseinheiten war Thiago Alcántara nur Nebendarsteller. Immerhin trainierte der Spanier zuletzt individuell – lange Zeit war an ein Training mit Ball nicht zu denken.

Seit Ende März quält sich der Mittelfeldstratege durch eine Leidenszeit, seit dem Innenbandriss im Knie gegen Hoffenheim. Doch nun könnte der Horror bald vorbei sein.

Am Donnerstagstraining soll Tiago erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. „Ich kann es nicht erwarten, wieder auf dem Rasen zu stehen“, sagte Thiago unlängst. Um 11 Uhr könnte es soweit sein, dann bittet Pep Guardiola zum Dienst.

Quelle: abendzeitung-muenchen.de
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Re: FC Bayern München - 09/10/2014 12:05

Ausleihe im Januar?
Bayern-Youngster Höjbjerg drängt auf Spielpraxis



Bei Pierre-Emile Höjbjerg (19, Foto) wächst angesichts seiner Ersatzrolle beim FC Bayern München die Unzufriedenheit. Als dänischer Nationalspieler braucht der 19-Jährige mehr Spielpraxis, seine Einsatzzeiten bei Bayern stagnieren jedoch.

Nun kokettiert Höjbjerg (Marktwert: 4 Millionen Euro) mit einem Wechsel. „Ich habe Morten Olsen (dänischer Nationaltrainer, Anm. d. Red.) versprochen, dass ich ab 1. Januar regelmäßig Spielzeit habe! Ich bin seit anderthalb Jahren in der ersten Mannschaft. Ich muss mich fragen, ob ich mehr lernen kann als nur Training“, wird er in der „Bild“ zitiert.

Doch obwohl bei Bayern mit Bastian Schweinsteiger, Thiago Alcántara und Javi Martínez drei zentrale Mittelfeldspieler verletzt sind, kam Höjbjerg diese Saison nur 145 Pflichtspielminuten zum Einsatz. So stellte sich der Transfer von Xabi Alonso für ihn als äußerst nachteilig heraus; zudem wurde im desöfteren der jüngere Gianluca Gaudino (17) vorgezogen.

Berater Sören Lerby rief Höjbjerg zuletzt jedoch zur Besonnenheit auf. „Er muss einen kühlen Kopf bewahren. Wir beobachten die Entwicklung, jetzt ist es für ein Gespräch mit den Verantwortlichen noch zu früh“, sagte der.

Doch sollte sich Höjbjergs Status nicht ändern, könnte vielleicht ein Leihgeschäft ohne Kaufoption für beide Seiten Sinn machen. Mit positiven Erfolg war Bayern so einst bei Philipp Lahm und David Alaba verfahren – beides heute feste Größen im Team.

Höjbjerg hatte im April 2013 als jüngster Bayern-Profi aller Zeiten (17 Jahre, 251 Tage) sein Bundesliga-Debüt gegeben und stand vergangene Saison beim DFB-Pokal-Finale gegen Borussia Dortmund (2:0 n.V.) in der Startelf.

Quelle: transfermarkt.de
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Re: FC Bayern München - 13/10/2014 13:30

Absoluter TV-Tipp (Mittwoch, 20:15, ARD) und ich glaube nicht nur für Bayern Fans.

Landauer - Der Präsident

Kurt Landauer war FC Bayern-Präsident und musste 1938 nach einer Internierung im KZ in die Schweiz flüchten. 1947 kehrt er nach München zurück und baut den am Boden liegenden Fußballverein wieder auf. Dabei muss er sich als Naziopfer mit den Deutschen und ihren Ressentiments gegen Juden auseinandersetzen.




ie Geschichte des legendären Fußballfunktionärs Kurt Landauer. Eine lebende Legende, eine Respektperson. Spätestens mit der gewonnenen Meisterschaft 1932 hatte der Präsident des erfolgreichen Fußballclubs Bayern München seinen Status als einer der wichtigsten Söhne seiner Stadt sicher.

Doch mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 verliert der Jude Landauer seinen Posten. Er wird 1938 in Dachau interniert. Zwei Monate später wird er entlassen und flieht in die Schweiz. Nach dem Krieg kehrt er nach München zurück und wählt den Wiederaufbau, obwohl er seiner Heimatstadt, Deutschland und dem FC Bayern den Rücken kehren und wie so viele in die USA auswandern könnte.

Dabei muss er sich als Nazi-Opfer mit den Deutschen, den Bayern und seinen ehemaligen Freunden, ihrer Kriegsvergangenheit und ihren Ressentiments gegen Juden auseinandersetzen.


Filminfo

Originaltitel: Landauer - Der Präsident (D, 2014)
Regie: Hans Steinbichler
Drehbuch: Dirk Kämper
Darsteller: Josef Bierbichler, Jeanette Hain, Herbert Knaup, Andreas Lust, Andrea Wenzl, Eisi Gulp, Billie Zöckler
Länge: 90 Minuten
HD, stereo, Videotext, Audiodeskription


Sendetermin
Mittwoch, 15.10.2014, 20.15 Uhr im Ersten


Quelle: br.de
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Re: FC Bayern München - 15/10/2014 12:52

Erneuter Rückschlag für Bayern-Star
Thiago erleidet nächsten Innenbandriss
Nächster Rückschlag für Thiago Alcantara! Der Mittelfeldspieler des FC Bayern München zog sich im Training erneut einen Teilriss des Innenbandes zu und wird dem Rekordmeister wieder langfristig fehlen.




Das bestätigte Bayerns Mediendirektor Markus Hörwick via "Twitter". Der Spanier muss sich laut Vereinsangaben einer erneuten Operation unterziehen und wird dem Rekordmeister voraussichtlich weitere Monate fehlen.

"Das ist sehr bitter für ihn", sagte Karl-Heinz Rummenigge gegenüber "Sport Bild". "Der ganze Verein wird ihn in dieser für ihn schweren Phase unterstützen." Auch Matthias Sammer zeigte sich über die neue Verletzung "schockiert und traurig".

Thiago hatte sich Ende März beim Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim das erste Mal am Knie verletzt und erlitt schon während der ersten Heilungsphase nach einer Kortison-Behandlung einen Rückfall.

Quelle: spox.com
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Re: FC Bayern München - 15/10/2014 17:14

Um 20:15 Uhr kommt heute im ARD

Landauer - Der Präsident

Sehenswert und zeigt einen Teil der Geschichte des FC Bayern, welche den allermeisten nicht bekannt sein dürfe.

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Re: FC Bayern München - 16/10/2014 11:18

Sinan Kurt greift beim FC Bayern an
Sinan Kurt feiert seinen ersten Einsatz bei den Münchener Profis mit zwei Pannen. Nun arbeitet er an seinem Bundesliga-Debüt.




Von Denis de Haas und Reinhard Franke

München - Bei der Premiere des Jungprofis gab es zwei Pannen. Erst vertauschte der FC Bayern im Spielbericht dessen Vor- und Nachnamen.

Zur zweiten Halbzeit verkündete Stadionsprecher Stephan Lehmann die Einwechslung des Debütanten. Dabei hatte der Blondschopf schon 45 Minuten lang auf der linken Seite gewirbelt.

Sie müssen sich beim FC Bayern halt noch an Sinan Kurt gewöhnen.

Zwei Einsätze in der U19

Nach der Transferfehde zwischen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach und den Münchnern war es ruhig um das Supertalent geworden.

Zwei Einsätze, ein Tor in der U19 - mehr stand bis vor einer Woche nicht in Kurts Spielerstatistik. Vielmehr sorgte für Aufsehen, als er seinen Friseur aus Düsseldorf einfliegen ließ und ein Bild mit ihm postete. Diese Aktion bereut Kurt mittlerweile, er will nun auf dem Platz für Furore sorgen.

Nun gab es auch den ersten Einsatz bei den Profis: Auch wenn es am vergangenen Montag nur gegen die Casting-Truppe "Paulaner Traumelf" ging, war es für Kurt ein besonderer Moment.
Zuletzt lief er vor wenigen Hundert Zuschauern in der A-Jugend-Bundesliga oder der Regionalliga auf. Nun waren es immerhin 10.000 Fußballfans im Hachinger Sportpark, die Kurt beim 5:1-Erfolg unter die Lupe nahmen.

Freistoß an den Pfosten

Sie sahen, wie der 18-Jährige mit Tempo über die linke Außenbahn flitzte. Wie er Thomas Müller, Mario Götze und Co. mit filigranen Pässen in Szene setzte. Wie er einen Freistoß aus 25 Metern an den Pfosten nagelte.

Bis Kurt sein Können vor 70.000 Zuschauern in der Allianz Arena unter Beweis stellen kann, wird es vermutlich noch ein Weilchen dauern.

Paul Breitner hatte bei SPORT1 darauf hingeweisen, dass der FC Bayern nicht immer mit "drei 17- oder 18-Jährigen spielen" könne.

Der Markenbotschafter des Klubs betonte aber auch, dass sich ein Verein um solche Talente bemühen müsse.

Geduld beim Transfer

Beim Kurt-Transfer war Geduld gefragt. Nach wochenlangen Verhandlungen inklusive Wortgefechten zwischen Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer und Max Eberl gab es erst kurz vor Ende der Wechselfrist eine Einigung.

Mit Sonderzahlungen soll sich die Ablösesumme auf 2,5 Millionen Euro belaufen haben. Aus dem Gladbacher Fanlager gab es nach der Unterschrift Anfeindungen.

"Das muss ihn nicht interessieren oder berühren", sagte Sammer zuletzt in der TV-Dokumentation "Projekt Profi" auf "Sky".

Sammer: "Er braucht Zeit"

Der Sportvorstand erklärte auch, warum die Münchner den 18-Jährigen mit einem Vierjahresvertrag ausgestattet haben.

"Wir finden ihn spannend. Er ist fußballerisch mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet. Auch sein Typus hat eine gewisse Frechheit, aber er braucht Zeit", erklärte Sammer.

Viel Zeit nimmt sich auch Bayerns Trainer Pep Guardiola, um den Rohdiamanten zu schleifen.

"Er ist ein Perfektionist und möchte den für ihn perfekten Fußball spielen, wie er ihn am besten findet", sagte Kurt über seinen Trainer.

Intensive Schulung durch Guardiola

Guardiola hat nun Zeit, sich noch intensiver mit seinem Zugang zu beschäftigen. Während viele Bayern-Spieler auf Länderspielreise sind, fehlt Kurt im Aufgebot der deutschen U 19.

"Es ist nicht fremd für ihn, es wirkt so, als wäre er schon lange dabei, alles ist sehr familiär. Und natürlich hat Sinan die Länderspielpause genutzt, sich beim Trainer zu behaupten", sagte sein Berater Ersin Akan zu SPORT1.

Bei den Trainingseinheiten widmete sich Guardiola intensiv seinem jüngsten Zugang, ständig rief er seinen Namen und nahm Kurt beiseite.

Es ist ein Zeichen: Kurt kann aufholen und sich empfehlen.

Dann werden Namensdreher bestimmt nicht mehr vorkommen.

Quelle: sport1.de
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Re: FC Bayern München - 17/10/2014 13:14

Martinez plagen Selbstzweifel
Im August hatte Bayern Münchens Javi Martinez einen Kreuzbandriss erlitten, der Spanier fällt noch für mehrere Monate aus. Im Gespräch mit der spanischen "Marca" äußerte sich der Defensivmann jetzt offen über seine Selbstzweifel, die lange Zwangspause macht dem 26-Jährigen offensichtlich schwer zu schaffen.




"Ich bin noch nie so lange ausgefallen. Was mir am meisten Sorge bereitet, ist die Befürchtung, dass ich nach meinem Comeback nicht mehr derselbe Spieler bin", gab Martinez zu, und erzählt weiter: "Manchmal träume ich sogar nachts davon, wie ich Fußball spiele, wie ich den Ball erobere und weiterspiele. Das ist sehr hart."

Mindestens noch bis Ende des Jahres wird der Abwehrmann ausfallen, doch seine Regeneration verläuft offenbar gut: "Die Ärzte, die mich betreuen, sagen, dass ich auf einem guten Weg bin und dass es nicht besser laufen könnte. Aber sie sind derzeit noch vorsichtig damit, mir ein Datum zu nennen. Ich fange gerade mit Krafttraining an, denn ich habe viel Muskelmasse verloren. Mein Bein sieht aus wie ein Zahnstocher."

Eigentlich hatte Bayern-Trainer Pep Guardiola Martinez in seiner neuen Dreierkette als zentralen Innenverteidiger eingeplant. Durch die im Supercup erlittene schwere Verletzung des Nationalspielers rüsteten die Münchner nochmals nach und holten Mehdi Benatia für rund 26 Millionen Euro vom AS Rom. Läuft Martinez' Reha wie geplant, könnte er im Saisonendspurt wieder eingreifen.

Quelle: spox.com
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Re: FC Bayern München - 20/10/2014 12:30

Syndesmosebandriss: Tom Starke fällt lange aus



Den Bayern gehen die Torhüter aus. Nach der Verletzung von Pepe Reina hat sich nun auch Tom Starke verletzt. Der Ersatztorhüter hat sich im Training einen Syndesmosebandriss zugezogen.

München - Schon wieder eine schwere Verletzung im Bayern-Kader: Ersatztorhüter Tom Starke hat sich im Training schwer verletzt.

Der 33-Jährige erlitt am Sonntag im Training ohne gegnerische Einwirkung einen Riss des Syndesmosebandes am linken Sprunggelenk.

Nach der Verletzung von Thiago, Holger Badstuber, Javi Martinez, Pepe Reina und Bastian Schweinsteiger ist Starke der sechste Spieler, der den Bayern länger fehlen wird.

Wegen des Ausfalls des zweiten Ersatztorhüters innerhalb weniger Wochen müssen die Bayern für das Champions-League-Auswärtsspiel beim AS Rom nun den erst 20-jährige Leopold Zingerle von der zweiten Mannschaft mitnehmen.

Quelle: abendzeitung-muenchen.de
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Re: FC Bayern München - 21/10/2014 10:34

Champions League
Benatia: "Ich möchte diesen Pott auch mal gewinnen"


München - In der Bundesliga und in der Champions League ist der FC Bayern München derzeit kaum aufzuhalten. Nun geht es in der Königsklasse zum AS Rom (Dienstag, ab 20:30 Uhr im Liveticker). Eine besondere Partie für Medhi Benatia, der vor knapp zwei Monaten die Römer in Richtung München verließ.

Der marokkanische Nationalspieler spricht im Interview mit bundesliga.de über seine Gefühle, seine Ziele in der Champions League und den Empfang der Roma-Fans.

bundesliga.de: In der Champions League geht es an diesem Dienstag mit dem FC Bayern München zum AS Rom, Ihr Ex-Verein. Wie haben Sie reagiert, als Sie Ende August erfahren haben, dass es zu diesem Duell kommt?

Medhi Benatia: Irgendwie habe ich es geahnt. Es war der Tag, an dem ich beim FC Bayern offiziell vorgestellt wurde. Ich saß mit meiner Frau und meinem Berater im Hotel und habe gesagt, dass ich mir sicher bin, dass wir auf die Roma treffen. Und so kam es auch. Ich habe mich riesig gefreut.
"Ich habe noch viele Freunde bei der Roma"

bundesliga.de: Warum?

Benatia: Es macht mich einfach glücklich, weil es für mich die Möglichkeit sein wird, alle meine Freunde wieder zu sehen. Ich habe dort noch viele Kumpels bei den Spielern, wie Miralem Pjanic, Daniele de Rossi, Francesco Totti, und so weiter.

bundesliga.de: Erst tritt der FC Bayern im Stadio Olimpico an. Auf was für einen Empfang bereiteten Sie sich vor?

Benatia: Die Roma-Fans werden mich möglicherweise mit Pfiffen begleiten, aber das stört mich nicht. Ich weiß, dass ich in Rom immer mein Bestes gegeben habe. Für mich persönlich wird es mit Sicherheit ein besonderes Spiel.

bundesliga.de: Wie ist die Stimmung im Stadio Olimpico?

Benatia: Ich habe in diesem Stadion mit viel Freude gespielt, weil die Fans dort immer eine tolle Choreografie vorbereiten und viel Lärm machen. Und so wird es nun gegen uns der Fall sein.
"Es ist klar, dass Totti der Boss ist"

bundesliga.de: Was für eine Partie kann man erwarten?

Benatia: Es wird sicher sehr intensiv zugehen, vor allem, weil der AS Rom seit vielen Jahren nicht mehr in der Champions League gespielt hat. Die Römer sind besonders motiviert in diesem Wettbewerb zu brillieren, wie man bereits beim ersten Spiel gegen ZSKA Moskau (5:1) oder bei Manchester City (1:1) feststellen konnte. Aber wir haben auch viel Potenzial und fahren nach Rom, um dort zu gewinnen.

bundesliga.de: Ist Francesco Totti die größte Gefahr für den FC Bayern?

Benatia: Es sind viele Spieler, die es ernst zu nehmen gilt. Aber es ist klar, dass Totti der Boss ist. Er ist zwar bereits 38, aber durch seine Erfahrung, seine technischen Fähigkeiten und seine Spiel-Intelligenz ist er noch lange nicht weg zu denken.

bundesliga.de: Der Saison-Auftakt des AS Rom verlief sehr erfolgreich. Ist dieses Team doch Bayerns Gegner Nummer eins in dieser Gruppenphase?

Benatia: Schwer zu sagen, denn Manchester City ist auch sehr stark und top besetzt. Zudem hat der englische Meister auf diesem Niveau sehr viel Erfahrung. Der AS Rom hat sich richtig gut verstärkt und ist unberechenbar. Wir wissen, wie schwer es wird, dort zu bestehen, aber ich bin optimistisch.
"Denke nicht, dass Guardiola meine Tipps braucht"

bundesliga.de: Sie kennen den AS Rom in- und auswendig. Werden Sie Pep Guardiola ein paar wichtigen Ratschläge geben?

Benatia: Ich denke, dass der Trainer ein starkes Team um sich hat, das die Gegner stets perfekt unter die Lupe nimmt und analysiert. Ich glaube nicht, dass er meine Tipps braucht. Aber wenn es doch der Fall sein sollte, dann jederzeit gerne.

bundesliga.de: Wie lauten Ihre Ziele in der Champions League?

Benatia: Wir peilen den Sieg am 6. Juni 2015 im Berliner Olympiastadion an. In den vergangenen fünf Jahren stand der FC Bayern dreimal im Finale. Ich möchte auch mal diesen Pott gewinnen. Allein bei meinem ersten Spiel mit dem FC Bayern in diesem Wettbewerb gegen Manchester City (1:0) hatte ich Gänsehaut. Das will ich nun so lang wie möglich erleben.

Das Gespräch führte Alexis Menugue

Quelle: bundesliga.de
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Re: FC Bayern München - 21/10/2014 13:59

Langes Interview, aber sehr interessant.

Dante im Exklusiv-Interview
„Sofort bis Karriereende unterschreiben“




Innenverteidiger Dante (31, Foto) vom FC Bayern München hat eine bewegte Zeit hinter sich. Im Sommer 2013 Triple-Sieger mit den Bayern, stellte der Brasilianer diesen Sommer seine Biografie „Ich, Dante“ vor, der jedoch das Kapitel „Weltmeister in Brasilien“ nach dem 1:7 im Halbfinale gegen Deutschland versagt blieb.

Am Abend spielt der FC Bayern mit Dante (31, Foto) in der Champions League beim AS Rom. Florian Bogner sprach für Transfermarkt zuvor mit Dante über 52 Stunden Busfahrt für ein Probetraining, bange Stunden am Pariser Flughafen, die Guardiola'sche Dreierkette und den Tag, den er am liebsten aus seinem Gedächtnis streichen würde.


ransfermarkt: Dante, im Sommer sind Sie mit Ihrer Biografie ‚Ich, Dante‘ unter die Buchautoren gegangen. Wer aus dem Team des FC Bayern München hat es schon gelesen?

Dante Bonfim Costa Santos: Gute Frage! (lacht) Ich habe es Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Rafinha geschenkt und will es irgendwann allen Spielern in die Hand gedrückt haben. Ich hoffe, dass wir uns bald mal darüber unterhalten. Die Meinung meiner Kollegen interessiert mich.

Transfermarkt: Sie beschreiben darin Ihren Karriereweg aus Salvador de Bahia in Brasilien bis nach München sehr anschaulich. Welches ist Ihr Lieblingskapitel?

Dante: Ich glaube, dass meine Schilderungen über meine Kindheit und Jugendzeit ganz interessant sind. Ich stamme aus einer kleinen Familie in Salvador, habe den Großteil meiner Kindheit bei meinen Großeltern verbracht. Der Weg zum Fußball-Profi war weiß Gott nicht einfach für mich, ich musste viel Geduld und Willen aufbringen. Ich hoffe, dass ich damit anderen Jungs in Brasilien ein Vorbild sein kann. Auch das Kapitel über unsere Supersaison mit Jupp (Heynckes, Anm. d. Red.), an deren Ende wir das Triple gewonnen haben, macht mir beim Lesen noch Gänsehaut.

Transfermarkt: Ihr Buch endet vor der WM in Brasilien – Sie hätten ihm wahrscheinlich gerne das Kapitel ‚Weltmeister in der Heimat‘ zugefügt.

Dante: Gott weiß, wie gerne. Es war der große Traum der ganzen Nation.

Transfermarkt: Haben Sie eine Erklärung dafür, was an diesem Tag in Belo Horizonte passiert ist?

Dante: Ich glaube, uns haben am Ende einfach die Souveränität und die Klarheit gefehlt. Wir standen unter sehr großem Druck. An diesem Tag kam alles zusammen. An dieses Spiel zu denken, tut mir heute noch weh. Ein ganz schwarzer Tag für alle Brasilianer. Am liebsten würde ich ihn vergessen.

Transfermarkt: Wie war die Stimmung nach dem 1:7 gegen Deutschland?

Dante: Alle waren sehr traurig, sehr enttäuscht. Einfach leer. Es gibt keine Erklärung für das, was passiert ist. Aber wir müssen damit leben und weitermachen.

Transfermarkt: Sie mussten recht früh lernen, mit sportlichen Enttäuschungen umzugehen. Als Jugendlicher wurden Sie bei den großen Klubs in Salvador und Umgebung abgelehnt, mussten sich im ganzen Land bei Probetrainings beweisen.

Dante: Ich hatte kaum Geld, konnte mir keine Flugtickets leisten. Und Brasilien ist ein großes Land. Einmal, da war ich 16 oder 17, bin ich ganz alleine 52 Stunden mit dem Bus gefahren, um bei einem Verein im Süden Brasiliens vorzuspielen. Das war eine harte Zeit. Immer diese Ungewissheit: Wie wird das Probetraining laufen? Schaffe ich es?

Transfermarkt: Hatten Sie je Zweifel, Ihr Ziel zu erreichen?

Dante: Uff… (überlegt) Eigentlich: nein. Aber nachdem ich bei zwei, drei Probetrainings durchgefallen bin, war ich richtig down. Ich hatte es mir nicht so schwierig vorgestellt. Aber ich habe mir nie negative Gedanken gemacht. Ich war vielleicht nie der Talentierteste, aber ich hatte den größten Willen. Mir war relativ früh klar, dass ich für meinen Traum mehr arbeiten muss als alle anderen. Wenn ich jetzt als Spieler des FC Bayern auf meine Anfänge zurückblicke, kommt mir das Ganze immer noch wie ein Traum vor. Heute beim besten Verein Europas zu spielen – das war das, worauf ich immer hingearbeitet habe.

Transfermarkt: Waren Sie schon immer Innenverteidiger?

Dante: Nein, in der Jugend habe ich auch auf der Sechs, auf der Acht oder als Linksverteidiger gespielt. Innenverteidiger bin ich erst mit 18 geworden, als ich endlich bei einem Profi-Verein, dem EC Juventude, untergekommen bin.

Transfermarkt: In einem Ihrer ersten Interviews in Diensten von Juventude im südlich gelegenen Caixas sprechen Sie davon, wie furchtbar kalt es dort im Vergleich zu Salvador sei. Was haben Sie denn dann über die Temperaturen in Europa gesagt?

Dante: Für einen Mann aus Salvador ist Caixas wirklich schon sehr, sehr kalt – aber kein Vergleich zu Frankreich, meiner ersten Station in Europa. Als ich im Januar 2004 nach Lille kam, war die Kälte unvorstellbar für mich. Und dann noch der Schnee! Ich war permanent durchgefroren und hatte wirklich Angst, dass ich die Kälte nicht länger aushalte.

Transfermarkt: Als Sie zum LOSC Lille wechselten und am 200 Kilometer entfernten Pariser Flughafen ankamen, war entgegen der Absprache keiner da, um Sie abzuholen.

Dante: Wenn ich heute daran denke, muss ich schmunzeln, aber damals war das wie ein Schock. Sie müssen sich das mal vorstellen: Ich war 20, das erste Mal in Europa, hatte nur 100 Dollar in der Tasche und sprach kein Wort Französisch. Ich hatte richtig Angst, fühlte mich wie verloren. Irgendwann habe ich es geschafft, meine Dollar zu wechseln und von einer Telefonzelle aus meinen Vermittler in Brasilien anzurufen. ‚Hör mal, ich stehe hier seit vier Stunden und es kommt niemand!‘, habe ich zu ihm gesagt. Ich hätte ja nicht mal zurückfliegen können, weil ich nicht genügend Geld hatte. Später stellte sich heraus: Derjenige, der mich abholen sollte, stand am falschen Terminal.

Transfermarkt: Über Frankreich und Belgien landeten Sie im Januar 2009 bei Borussia Mönchengladbach.

Dante: Ich hatte die Bundesliga in meiner Zeit in Belgien schon sehr genau verfolgt. Mir wurde immer vorgeschwärmt, wie toll es dort sei: viele Tore, volle Stadien, immer Vollgas. Deswegen wollte ich unbedingt nach Deutschland.

+++ Brasilien, Frankreich, Belgien, Deutschland: Dantes Transferhistorie +++

Transfermarkt: War es dann so, wie Sie es sich vorgestellt hatten?

Dante: Noch besser! Wobei ich sagen muss: Ich hatte keinen guten Start bei der Borussia. Ich habe mich am Anfang gleich verletzt, hatte es schwer, ins Team zu finden. Außerdem haben wir die ersten beiden Jahre nur gegen den Abstieg gespielt. Aber ich habe sofort versucht, mich anzupassen, habe gleich mit dem Deutschunterricht angefangen und konnte mich nach relativ kurzer Zeit schon recht gut verständigen. Heute denke ich gerne an Gladbach zurück. Die Leute waren sehr freundlich zu mir, mein Sohn wurde dort geboren. Es war eine tolle Zeit.

Transfermarkt: In Ihrem Buch beschreiben Sie, dass Sie als Spieler von Borussia Mönchengladbach zwar in Europa langsam bekannt, aber zuhause in Brasilien noch gar nicht wahrgenommen wurden.

Dante: In Brasilien kannte man zu der Zeit nur eine Borussia – Borussia Dortmund. Durch die deutschen Erfolge der letzten Jahre ist das heute anders, aber zu der Zeit konnte ich mich in Brasilien noch relativ anonym bewegen. Das änderte sich, als ich zu Bayern kam und Nationalspieler wurde.

Transfermarkt: Zu Bayern wechselten sie 2012 nominell als Innenverteidiger Nummer vier, stiegen aber in kürzester Zeit zum Abwehrchef auf. Karl-Heinz Rummenigge meinte später, wie beeindruckt er von Ihrem ersten Kennenlernen war. Was haben Sie in diesem Gespräch gesagt?

Dante: Es war einfach ein offenes und ehrliches Gespräch, in dem er mir gesagt hat, was er von mir erwartet und ich ihm gesagt habe, welche Ziele und welche Einstellung ich zum Fußball habe. Es ging mir nicht darum, mich besonders gut zu verkaufen, sondern einfach das zu sagen, was ich denke.

Transfermarkt: Ihre Antworten haben ihm wohl sehr gefallen.

Dante: (lacht) Gott sei Dank!

Transfermarkt: Welchen Stellenwert hatte Jupp Heynckes, der auch das Vorwort zu Ihrem Buch schrieb?

Dante: Mit ihm haben wir alles gewonnen – das sagt alles. Und das in dem Jahr, nachdem Bayern in allen Wettbewerben Zweiter geworden war. Jupp hat immer viel mit mir gesprochen, mir klar seine Meinung gesagt. Durch ihn habe ich immer etwas gefunden, was ich noch verbessern konnte.

Transfermarkt: Sie hatten in Ihrer Karriere schon viele bemerkenswerte Trainer: Ricardo Gomes, Claude Puel, Michel Preud’homme, Hans Meyer, Lucien Favre, Heynckes. Was macht Pep Guardiola zu etwas Besonderen?

Dante: Zunächst mal ist er ein sehr intelligenter Trainer, der mit seiner Arbeit viele, viele Leute im Fußball beeinflusst. Sie müssen sich nur umsehen: Jeder versucht, ihn zu kopieren. Seine Idee vom Fußball ist einzigartig und seine Meinungen immer klar verständlich. Ich hoffe, ich kann noch viel von ihm lernen.

+++ Meiste Einsätze unter Pep: Dantes Leistungsdaten nach Trainern +++

Transfermarkt: Im Sommer hat sich Bayern mit Medhi Benatia, Xabi Alonso und Robert Lewandowski verstärkt – ist das nun der beste FC Bayern aller Zeiten, noch besser aufgestellt als im Triple-Jahr?

Dante: Schwer zu sagen. Wir haben noch nicht gesehen, was passiert, wenn alle dabei sind. Wenn man nur auf die Namen schaut, haben wir auf jeden Fall einen super Kader. Wir müssen damit aber auch Titel gewinnen. Das ist Grundvoraussetzung beim FC Bayern.

Transfermarkt: Daniel Van Buyten ging, dafür kam Holger Badstuber nach langer Verletzung zurück und Benatia wurde gekauft. Ist die Konkurrenz für Sie nochmal größer geworden?

Dante: Klar. Aber ich betone immer wieder, dass ich keine Angst davor habe. Für die Mannschaft ist es nur gut. Wir haben viele Wettbewerbe, in denen alle zum Einsatz kommen können.

Transfermarkt: Nach dem WM-Urlaub und verkürzter Vorbereitung geht es mittlerweile schon wieder in die Vollen. Wo stehen Sie?

Dante: Es war nicht einfach, die Gedanken an die WM so einfach abzustreifen. Aber jetzt blicke ich nur noch voraus. Körperlich ist es schon viel besser geworden, ich fühle mich ganz gut.

Transfermarkt: Haben Sie die von Guardiola mehr und mehr eingebrachte Dreierkette schon verinnerlicht?

Dante: Natürlich. Wir haben sie in vielen Trainingseinheiten einstudiert, das ging ja schon letzte Saison los. Wir haben viel darüber gesprochen. Ob Dreierkette oder Viererkette – das ist kein Problem mehr. Ich finde das gut, wir sind flexibler, können taktisch viel verändern.

Transfermarkt: Könnten Sie sich vorstellen, Ihre Karriere in München zu beenden?

Dante: Auf jeden Fall! Das würde mich sehr glücklich machen. Ich fühle mich sehr wohl in München, meine Familie auch. Aber wer weiß schon, was passiert. Bei großen Vereinen geht es manchmal schneller als man gucken kann. Doch wenn mir Bayern einen Vertrag bis zu meinem selbstbestimmten Karriereende vorlegen würde, unterschreibe ich den sofort. Egal, ob ich noch sechs Monate, ein Jahr oder noch viele Jahre bleibe – eines kann ich versprechen: Ich werde jede Sekunde alles geben, bis zum Ende.

Interview: Florian Bogner

Quelle: transfermarkt.de
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Re: FC Bayern München - 22/10/2014 10:42

Wenn man bedenkt wo der FC Bayern selbst noch vor 10 Jahren stand und mit heute vergleicht. Diese Entwicklung, unglaublich.

Rummenigge: Allianz Arena abbezahlt
Karl-Heinz Rummenigge hat bestätigt, dass der FC Bayern die 2005 fertiggestellte Spielstätte Allianz Arena praktisch abbezahlt hat und damit keine Verbindlichkeiten mehr aufweist. Die dadurch freiwerdenden Mittel könnten direkt wieder in die Mannschaft fließen.




"Im Prinzip ist der FC Bayern komplett schuldenfrei", stellte Rummenigge im Gespräch mit der "Sport Bild" fest. "Bei der Arena muss nur noch technisch etwas abgewickelt werden, darum kümmert sich Jan-Christian Dreesen. Wenn das vollzogen ist, ist die Allianz Arena, die immerhin einmal 346 Millionen Euro gekostet hat, komplett abbezahlt."

Im Oktober 2002 erfolgte in Fröttmaning der Spatenstich, zweieinhalb Jahre später war die WM-Arena übergabefertig. Der Vorstandsvorsitzende ist stolz, bereits nach so kurzer Zeit die Ratenzahlungen abgeschlossen zu haben: "Eigentlich war das erst nach 25 Jahren geplant, jetzt haben wir es in weniger als zehn Jahren geschafft."

"Geld ist frei für die Refinanzierung"

Berichten zufolge sollen den Bayern damit nun 25 bis 30 Millionen Euro, die im Etat eigentlich für die Stadionfinanzierung angedacht waren, zur Verfügung stehen. "Wohin das Geld geht, weiß ich nicht. Aber das Geld ist frei für die Refinanzierung des FC Bayern", so Rummenigge.

Der Betrag könnte damit in den Kader fließen - und den Rekordmeister noch stärker machen. Der Europameister von 1980 sieht das Gerede von der Bayern-Dominanz aber weiter gelassen: "Dominante Klubs tun einer Liga gut. Siehe Spanien, siehe England."

"Am Ende des Tages ist entscheidend, dass die Klubs hinter uns ein Stück weit unser hohes Tempo der vergangenen Jahre mitgehen. Dortmund macht das. Die anderen Klubs werden folgen müssen", so der 59-Jährige.


Quelle: spox.com
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Re: FC Bayern München - 24/10/2014 11:33

Überlegenheit des FC Bayern
AZ-Analyse: Schachmatt durch Großmeister Pep Guardiola

Patrick Strasser, 23.10.2014 17:06 Uhr



Guardiola hat Bayern umgekrempelt. Ein neues Selbstverständnis, modernste Technik und seine Fußball-Obsession führen zu einer Überlegenheit, die im 7:1 beim AS Rom gipfelt.

München –
Solch ein Donnerstag ist Pep Guardiola ein Graus. Nicht wegen des vorwinterlichen Wetters in München, nein: er hat seiner Mannschaft frei gegeben. Selbst schuld. So kann der Bayern-Trainer wenigstens in Ruhe schuften. Videoanalyse am Laptop, DVDs des nächsten Gegners.

Und den schätzt Guardiola ganz besonders, in erster Linie wegen Trainer Lucien Favre. Am Sonntag (17.30 Uhr, Sky live) geht es zu den Gladbachern, dem derzeit einzig halbwegs ernstzunehmenden Verfolger der Bayern. „Lucien kann es schaffen, uns zu stoppen und eine gute Arbeit machen“, sagte Guardiola. Favre hat seinen Kollegen immer wieder gelobt: „Guardiola ist gut für alle. Seine Teams spielen immer schlau.“ Schlau? Nett untertrieben.

Die letzten drei Spiele mit einem Gesamt-Torverhältnis von 17:1 haben gezeigt, wie weit die Bayern im Herbst 2014 bereits sind. Der Faktor für die bestechende Frühform, die den AS Rom daheim ein 1:7-Debakel erleben ließ, heißt Pep Guardiola. „Es stimmt, dass wir gut drauf sind“, sagte Kapitän Philipp Lahm und ergänzte: „Überraschend gut drauf, erstaunlich gut drauf. Wir sind weiter als vor einem Jahr, wir kennen uns jetzt besser.“ Wir – die Mannschaft und Pep.

Die AZ erklärt, wie es Trainer Guardiola regelmäßig gelingt, seine Gegner auszutricksen. Wie ein Schachspieler bewegt er seine Figuren, seine Spieler auf dem Platz. Großmeister Pep – und der Gegner ist schachmatt!

Das neue Selbstverständnis

Früher hat man beim FC Bayern postuliert, der Gegner habe sich gefälligst nach den Roten zu richten. Nach den Bullen wie sie in den 80er Jahren genannt wurden, nach dem Dreamteam, dem weißen Ballett – was für Spitznamen sie auch immer bekamen – kurz: nach dem Rekordmeister eben. Sich taktisch nach dem Gegner auszurichten, war verpönt. Ein wenig Analyse klar, doch „Mia san mia“ bedeutete auch: mia machen unser Ding. Komme, wer wolle. Dieses traditionelle bayerische Selbstverständnis hat Guardiola gekippt. Vertrauen in die eigene Stärke ja, ist gut, aber Kontrolle besser.

Die manische Analyse

Diese Kontrolle heißt, eine Gegner-Prüfung bis in jede Phase der Kontrahenten durchzuführen, bis zum kleinsten Querpass. Die gegnerische Mannschaft wird seziert – und die Schwachstellen präsentiert Guardiola seiner Mannschaft und richtet die Taktik danach aus. Das statische und teils sture Durchziehen der eigenen Ausrichtung ( Louis Van Gaal und teilweise auch unter Jupp Heynckes) gehört der Vergangenheit an. Zwölf Stunden, so schreibt Pep-Begleiter Martí Perarnau in seinem Buch „Herr Guardiola“, arbeite der Trainer täglich für den FC Bayern, davon betreibe er allein sechs (!) Stunden täglich Gegner-Analyse.

Die nächsten Kontrahenten beobachtet er am liebsten selbst. So reiste er nach Turin, um das Duell von Juventus gegen den AS Rom (3:2) im Stadion zu erleben – und verließ dafür sogar Bayerns gemeinsamen Wiesn-Besuch vorzeitig.

Die Hightech-Hilfen

Hat er seine Arbeit gemacht, ist der Gegner also vor Anpfiff der Pep-Taktik ausgeliefert, wirkt der Coach richtiggehend entspannt. In Rom etwa telefonierte er bis kurz vor Anpfiff auf der Bank noch per Handy, er winkte jemandem im Publikum zu. Vor Spielen betritt Guardiola die Kabine nicht, in der Pause nur kurz zur Besprechung. Inklusive Fortschritt durch Technik. „Für die Kurzanalyse pflegt er drei oder vier Spielkonzepte auszuwählen, die es anzusehen lohnt“, schreibt Perarnau, „und für jedes zeigt er zwei oder drei Videos von jeweils drei Sekunden. Insgesamt also etwa zehn Spielzüge, kurz und konkret.“ Damit das dominante Ballbesitzspiel mit hohem Pressing samt Zug zum Tor weiter funktioniert.

Im Fanshop des FC Bayern ist übrigens seit kurzem der neue Schoko-Adventskalender erhältlich. Darauf jongliert Pep Guardiola mit gleich vier Schneebällen. Pep, der Zauberer? Vielleicht doch ein etwas schiefes Bild. Wenn überhaupt, sollte Pep der Gestalter des Weihnachtsbaums sein. Würde der Spanier den perfekten Schneemann entwerfen – er wäre wohl unschmilzbar.

Quelle: abendzeitung-muenchen.de
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Re: FC Bayern München - 28/10/2014 12:36

FC-Bayern-Keeper verletzt
Torhüter-Problem: Bayern holt Ex-Mainzer Heinz Müller!
dpa, 28.10.2014 08:00 Uhr



Der FC Bayern reagiert auf sein Torwart-Problem und holt den ehemaligen Mainzer Keeper Heinz Müller. Der 36-Jährige trainiert schon mit und soll einen Vertrag bekommen.

München -
Fußball-Rekordmeister FC Bayern München hat auf die Verletzungen seiner Ersatztorhüter Pepe Reina und Tom Starke reagiert. Der ehemalige Mainzer Keeper Heinz Müller trainiert momentan beim Bundesliga-Spitzenreiter. Der 36-Jährige könnte nach einem Bericht der Bild-Zeitung (Dienstag) einen Vertrag bei den Münchnern erhalten, falls sich Nationaltorhüter Manuel Neuer verletzen sollte.

Als Ersatz für Neuer steht momentan nur Amateur-Torhüter Leopold Zingerle zur Verfügung. "Ich freue mich einfach, dass ich da jetzt ein bisschen mitmischen kann - alles andere wird sich zeigen", sagt Müller. Bei Mainz hatte der Torhüter keinen neuen Vertrag mehr erhalten.

Quelle: abendzeitung-muenchen.de
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Re: FC Bayern München - 29/10/2014 10:37

Atlético-Neuzugang
Mandzukic über Bayern-Abgang: Vorwürfe gegen Guardiola




Atlético Madrids Mario Mandzukic (Foto) hat heftige Kritik an seinem ehemaligen Trainer beim FC Bayern München, Pep Guardiola, geäußert und ihn für seinen Wechsel im vergangenen Sommer verantwortlich gemacht. Gegenüber der kroatischen Zeitung „Sportske Novosti“ sagte der 28-jährige Stürmer: „Dieser Mann hat mich enttäuscht. Guardiola war nicht fair zu mir. Ich habe das Beste für die Mannschaft und für Bayern gegeben, hatte es nicht verdient, so behandelt zu werden.“

Mandzukic war im Sommer nach zwei Jahren beim FC Bayern für marktwertgerechte 22 Millionen Euro an den spanischen Meister verkauft worden. „Es war Guardiolas Entscheidung, mich vor dem Finale des DFB-Pokals nicht in den Kader zu berufen“, meinte Mandzukic.

Guardiola habe zudem verhindern wollen, dass der kroatische WM-Teilnehmer dem Bayern-Neuzugang Robert Lewandowski die Torjägerkanone in der Bundesliga streitig macht. „Dieser Titel ist mir nicht wichtig, aber das zeigt, wie respektlos er mir gegenüber war und wie sehr er mich loswerden wollte.“



Wettbewerbsübergreifend erzielte Mandzukic 48 Tore in 88 Spielen für die Bayern und bereitete zudem 14 weitere Treffer vor. Damit trug der Kroate maßgeblich zum Gewinn des Triples 2012/213 und zum Double 2013/14 bei – in Guardiolas System passte Mandzukic trotzdem nie so richtig. „Ich hätte es ihm viel höher angerechnet, wenn er zu mir gekommen wäre und gesagt hätte: Hör zu Mario, du passt nicht in meine Vision des Spiels, ich brauche einen anderen Stürmer“, so Mandzukic.

Ähnliche Probleme mit einem Stürmer hatte Guardiola bereits beim FC Barcelona, als er den damaligen Klubrekordeinkauf Zlatan Ibrahimovic nach nur einem Jahr zurück nach Italien zum AC Mailand schickte. „Wir hatten damals mit Sicherheit das beste Team der Welt. Aber wir haben es verpasst, die Champions League zu gewinnen, weil jemand schlechte Entscheidungen getroffen hat“, sagte der schwedische Starspieler im Nachhinein über seinen ehemaligen Coach. „Guardiola ist ein fantastischer Trainer. Aber als Mensch? Er ist feige.“

Quelle: transfermarkt.de
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Re: FC Bayern München - 30/10/2014 15:23

"Dortmund wird immer gefährlich sein"
Bayerns Angreifer spricht über den glatten Sieg beim Hamburger SV, die derzeit hervorragende Verfassung der Bayern und warnt trotz BVB-Krise vor dem Kracher am Wochenende gegen Borussia Dortmund




Frage: Herr Müller, wie bewerten Sie den Sieg gegen den HSV?

Thomas Müller: Zunächst sind wir eine Runde weiter, das ist das Wichtigste. Wir haben unsere Erwartungen erfüllt: Wir haben das erwünschte Ergebnis erzielt und auch ein gutes Spiel gemacht gegen aggressive und sehr einsatzfreudige Hamburger.

Frage: Ein echter Pokalfight hat sich nie wirklich entwickelt.

Müller: Das 0:1 nach sechs Minuten war natürlich wichtig für uns. Das hat es dem HSV ein wenig schwerer gemacht. Wir wussten um ihre Aggressivität, die sie gegen etwas schwächere Mannschaften noch mehr zur Geltung bringen können. Aus dem extremen Druck, den der HSV aufgebaut hat, konnten wir uns aber immer wieder befreien. Dafür haben wir einen Kader mit Weltklassespielern. Wenn wir uns aus engen Situationen befreien konnten, hatten wir dahinter dann eben auch entsprechend mehr Platz.

Frage: Gibt es etwas, das Sie an diesem Spiel auszusetzen haben?

Müller: Wir haben konzentriert gespielt und uns keine großen Aussetzer erlaubt. Und wir haben es immer wieder geschafft, unser Aufbauspiel trotz starkem Druck zu entwickeln. Das Ergebnis hätte vielleicht noch etwas höher ausfallen können. Nur hat der Herr Drobny auch ein gutes Spiel gemacht. Aber insgesamt kann man auf die