DFB Pokal

Findungsphase beim FSV

Vor der 2. Hauptrunde im DFB-Pokal macht www.vfb.de den Teamcheck beim Gegner FSV Frankfurt.

Auch wenn sich wohl nur noch die älteren unter den VfB-Fans daran erinnern können, gab es das Aufeinandertreffen zwischen dem VfB und dem FSV Frankfurt im DFB-Pokal bereits einmal. In der Spielzeit 1959/1960, als der DFB-Pokal noch in vier Vorrunden und drei Hauptrunden ausgetragen wurde, denen dann erst das Achtelfinale folgte, traf der VfB im vierten Vorrundenspiel auf den FSV. Am 14. Mai 1960 ging es für den VfB in die Hessen-Metropole an den Bornheimer Hang. Man unterlag dem damaligen Kontrahenten aus der Oberliga Süd mit 0:2.

Mittlerweile spielt die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen in der 2. Liga und rangiert dort nach zwölf Spieltagen mit zwei Siegen, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen auf dem zwölften Platz. Im Schatten des Lokalrivalen Eintracht Frankfurt bemüht sich der FSV seit seinem Wiederaufstieg in die 2. Liga im Jahr 2008 um die Gunst der hessischen Fans und um den Klassenverbleib.

Weitere interessante Neuverpflichtungen

In die aktuelle Spielzeit startete der FSV mit einem stark veränderten Kader und musste fünf Spieltage warten, bis es den ersten Sieg zu feiern gab. 4:0 hieß es am Ende der Partie beim Karlsruher SC. Die Tore erzielten mit Karim Benyamina (kam von Union Berlin), der doppelt traf, Macauley Chrisantus (vom Hamburger SV ausgeliehen) und Zafer Yelen (kam von Trabzonspor) gleich drei neue Offensivspieler. Weitere interessante Neuverpflichtungen des FSV sind Abwehrspieler Nils Teixeira (von Kickers Offenbach), Vyacheslav Hleb (Dynamo Minsk), Bruder von Aliaksandr Hleb und ehemals beim VfB II aktiv, und Babacar Gueye, der aus Aachen an den Main geholt wurde, zuletzt aber aufgrund einer Fußprellung fehlte. Die Generalprobe für das DFB-Pokalspiel beim VfB vergeigten die Frankfurter am Sonntag beim Gastspiel auf St. Pauli. Mit 1:2 musste man sich dem Aufstiegsaspiranten geschlagen geben. Nach einem 0:2-Rückstand konnte mit Alexander Gaus (von Fortuna Düsseldorf) ein weiterer Neuzugang nur noch auf 1:2 verkürzen. Zwei Niederlagen in Folge sorgen in Frankfurt derzeit für erhöhte Alarmbereitschaft, schließlich liegt man in der Tabelle nur zwei Punkte vor dem Relegationsplatz. Es scheint fast so, als ob sich das umformierte Team nach wie vor finden muss. Denn nicht nur eingekauft haben die Hessen im Sommer, sondern auch einige Spieler abgegeben, darunter auch bekanntere Akteure wie Cidimar (Dynamo Dresden), Christian Müller (RB Leipzig) oder Sascha Mölders, der zurzeit im Trikot des FC Augsburg gute Leistungen zeigt.

88 Bundesligaspiele und 170 Partien in der 2. Liga

Über mangelnde Erfahrung kann sich Hans-Jürgen Boysen jedoch nicht beklagen. Alleine Kapitän Björn Schlicke hat 88 Bundesligaspiele und 170 Partien in der 2. Liga absolviert. Unterstützt wird Schlicke in der Verteidigung von Gledson, dem ehemaligen VfB-Profi, der ebenfalls über Bundesligaerfahrung verfügt und in der 2. Liga bereits 179-mal eingesetzt wurde. Ein sicherer Rückhalt ist auch Torhüter Patric Klandt, der bereits seine fünfte Saison für den FSV bestreitet. In der Offensive liegen die Hoffnungen vor allem auf den Neuzugängen Hleb, Benyamina, Yelen und Chrisantus. Unterschätzen dürfen Bruno Labbadia und seine Spieler den Zweitligisten nicht, doch das wird aller Voraussicht nach auch nicht passieren.

So könnte der FSV gegen den VfB spielen:

Klandt – Gledson, Heitmeier, Schlicke, Teixeira – Cinaz, Gaus, Hleb, Yelen – Benyamina, Crisantus

Quelle: vfb.de


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