MSV-Spieler Erik Wille beendet seine Karriere vorzeitig


„Ich muss auch an die Zukunft denken", sagt Erik Wille.

Der Duisburger Spieler wurde Weihnachten 2014 an der Hüfte operiert, doch es gibt keine Besserung. Es stehen weitere Spieler auf der Streichliste.

32 Spieler umfasst der Kader des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg aktuell, wobei Erik Wille in diese Aufzählung noch mit einfließt. Der Defensivspieler wurde Weihnachten 2014 an der Hüfte operiert, verspürt aber im Nachhinein keine Besserung. Das Karriereende des Ex-Frankfurters ist beschlossene Sache. „Ich muss auch an die Zukunft denken“, sagt Wille, der einordnen kann, dass eine weitere Quälerei vermutlich weitere körperliche Beschwerden nach sich ziehen würde. Seine Rückennummer „15“ wurde bereits neu vergeben und prangt jetzt auf dem Trikot von Stürmer Victor Obinna.

Eine optimale Kadergröße haben die Duisburger nicht, wenn alle verletzten Spieler zurückkommen. Zurzeit absolvieren Dan-Patrick Poggenberg (nach Schienbeinbruch), Simon Brandstetter (nach Knöchelbruch) und Andreas Wiegel (nach Kreuzbandriss) ihr Rehaprogramm. Mit den als Stammkräften eingeplanten Thomas Bröker (Eingriff am Rücken) und Zlatko Janic (Wadenfissur) ist in Kürze wieder zu rechnen.

Enis Hajri bezahlte seinen 90-Minuten-Einsatz gegen Berlin mit einem dicken Knöchel, dürfte aber in den kommenden Wochen wieder Fahrt aufnehmen. Mittelfeldspieler Pierre De Wit bleibt dagegen ein besonderer Fall. Mal gibt es Kniebeschwerden, mal zwickt die Leiste. Richtig einplanen konnte Coach Lettieri seinen Mittelfeldspieler bisher nicht.

Matthias Kühne steht auf der Streichliste

Mit Matthias Kühne steht ein Profi auf der Streichliste. „Matze“ hat in der Zweitliga-Mannschaft keine Perspektive, holt sich bei der U 23 zumindest Wettkampfpraxis. Ein Wechsel in der Winterpause liegt für den Teamplayer nahe. Möglicherweise werden auch andere Profis diese Möglichkeit ins Auge fassen. Präsident Ingo Wald: „Der Kader ist jetzt mit über 30 Leuten aufgebläht. Da wird der eine oder andere Spieler sehen, dass er keine Chance auf einen Stammplatz hat. Somit könnte es in der Winterpause den einen oder anderen geben, der wechseln möchte.“

derwesten.de