An einer Medienkonferenz am Freitag, 24. Februar 2017, veröffentlichte Stephan Werthmüller einige Zahlen zu den Finanzen im Jahr 2016. Im Video spricht der im Verwaltungsrat des FC Basel 1893 für die Finanzen Verantwortliche über das vergangene Geschäftsjahr.

Ein sichtlich erfreuter Stephan Werthmüller konnte an der bereits traditionellen Bilanz-Medienkonferenz erneut einen Rekordumsatz verkünden: „Ich bin etwas vorsichtiger geworden mit Voraussagen: Im Jahr 2014 hätte ich nicht gedacht, dass der Umsatz nochmals steigen könnte. Das ist jetzt aber erfreulicherweise doch der Fall.“ Und das nicht zu knapp, im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr, 2014, als der FCB 105 Millionen Umsatz machte, konnten im 2016 mit 132 Millionen über ein Viertel mehr Einnahmen verzeichnet werden. Bei einem Blick auf die Erfolgszahlen wird klar, dass dies vor allem dank den klar gestiegenen Transfereinnahmen zurückzuführen ist. Die wesentlichsten Punkte waten in diesem Posten die Einnahmen an den Verkäufen von Breel Embolo sowie Mohamed Elneny und die Beteiligungen an den Weiterverkäufen von Granit Xhaka und Aleksandar Dragovic. Aber auch die Einnahmen aus der Teilnahme an der UEFA Champions League tragen natürlich einen grossen Teil dazu bei.
Da die anderen Zahlen relativ stabil geblieben sind, ergibt sich aus diesem Jahr auch eine deutliche Bestmarke beim Gewinn. Der Anstieg der Lohnkosten ist auch damit zu erklären, dass man im letzten Sommer aufgrund der Gewissheit, an der Gruppenphase der Champions League teilnehmen zu dürfen, auch mehr ins Kader investiert wurde, als auch schon. „Die Lohnkosten machen bei einem Dienstleistungsunternehmen natürlich einen grossen Teil des Aufwands aus dem ordentlichen Betrieb aus“, erklärte der im Verwaltungsrat Verantwortliche für Finanzen.
KEIN BLICK IN DIE ZUKUNFT, ABER EINE SICHERHEIT
In die Zukunft blicken wollte Werthmüller verständlicherweise nicht allzu weit, da es schlicht nicht vorauszusehen ist, wie sich die Zahlen entwickeln werden, da eine Teilnahme an der Champions League und hohe Transfereinnahmen natürlich nicht planbar sind. Trotzdem konnte er eine Zahl verkünden, die dem FCB auch in der Zukunft zunutze sein wird: Nach den überaus erfolgreichen letzten Jahren verfügt der FCB nun über stille Reserven von rund 60 Millionen Franken in Bargeld, welche sich folgendermassen aufteilen: Rund 38 Millionen davon sind in der FC Basel 1893 AG und 12 Millionen in der FC Basel Holding AG. Die Struktur der FC Basel-Gruppe und Folien mit den wichtigsten Kennzahlen der Erfolgsrechnung finden Sie hier. Und im Video können Sie direkt von Stephan Werthmüller erfahren, was für ihn die wesentlichsten Punkte in der Entwicklung der Erfolgsrechnung des vergangenen Jahres sind.


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FCB-Fan kasch nid wärde, FCB-Fan das muesch syy