Bundesliga

Nicolas Gonzalez legt beim VfB los

8,5 Millionen-Euro-Neuzugang Nicolas Gonzalez legt in seinem ersten Training beim VfB gleich voll los und zeigt keinerlei Berührungsängste.

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Hoch das Bein: Nicolas Gonzalez in seinem ersten Training für den VfB, unter Beobachtung von Torhüter Jens Grahl.

Vermutlich zählt der Kraftzirkel noch zu den unverständlichen deutschen Begriffen für Nicolas Gonzalez. Schließlich ist der Neuzugang des VfB Stuttgart erst 48 Stunden zuvor in Deutschland gelandet, ehe er am Mittwoch seine erste Trainingseinheit bei seinem neuen Club bestreitet. Schnell dürfte ihm aber klar geworden sein, was sich dahinter verbirgt. Und dass eine Sommervorbereitung keine Wellnessoase ist. Krafttraining, Ausdauer, erste Spielformen – Trainer Tayfun Korkut nimmt seine Jungs vor 300 neugierigen Fans gleich voll ran. Und Nicolas Gonzalez mittendrin. Langsame Eingewöhnung, vorsichtiges Herantasten? Fehlanzeige. Der 20-Jährige, dessen Verpflichtung für 8,5 Millionen Euro (zweitteuerster Transfer der Vereinsgeschichte) vom argentinischen Erstligisten Atletica Argentinos Juniors am Vortag in trockene Tücher gebracht worden war, mischt gleich voll mit. Im Übrigen genauso wie erstmals wieder Marcin Kaminski nach dessen verlängertem Urlaub.

Argentinisches Trio als Integrationshilfe

Dezente Unterarm-Tattoos, eine vergleichsweise unauffällige Frisur – aber Fußballer durch und durch. Beim Fünf gegen Zwei deutet Gonzalez an, dass er die Technik im (linken) Fuß hat. Beim anschließenden Trainingsspielchen zeigt er, dass er auch weiß, wo das Tor steht. Auch wenn Sportchef Michael Reschke den Abschluss des eher schmächtigen jungen Mannes als noch ausbaufähig bezeichnet. Nach einer Stunde ist Schluss für ihn – an der Seite von Holger Badstuber dreht der Neue noch ein paar Runden.

Ansonsten sei Gonzalez gut in Stuttgart angekommen, berichtete Teammanager Günther Schäfer am Rande. Fürs Erste wird der Stürmer mit der Rückennummer 22, der sowohl im Zentrum als auch auf den Außenbahnen eingesetzt werden kann, im Hotel wohnen. Seine argentinischen Teamkollegen Santiago Ascacibar, Emiliano Insua und Nicolas Sessa werden ihm sicher bald zeigen, wie der Hase in der neuen Umgebung läuft.

Quelle: Stuttgarter Zeitung


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