Studie zur Stärke der Vereinsmarke

VfB Stuttgart als Marke nur noch zweitklassig

Die sportliche Krise des VfB Stuttgart hat sich auch auf die Wahrnehmung des Vereins in der Öffentlichkeit ausgewirkt. Einer Studie zufolge büßten die Schwaben im Markenranking der Bundesligisten sechs Plätze ein.


Die sportliche Krise hat beim VfB Stuttgart auch in der Außenwahrnehmung seine Spuren hinerlassen. In der Tabelle der 36 Bundesligisten rutschte der VfB vom 14. auf den 20. Platz ab – mit einem Markenindex von 43,46 Punkten.

In der Fußball-Bundesliga konnte der VfB Stuttgart in der vergangenen Saison den Abstieg gerade noch verhindern – im Markenranking der 36 Bundesligisten rutschten die Schwaben allerdings tief in den Keller.

Nachzulesen ist dies in einer Studie der TU Braunschweig, die sich mit der Markenlandschaft der Fußball-Bundesliga beschäftigt und seit 2012 jährlich erhoben wird.

Alle 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga werden anhand von Indikatoren wie „sehr sympathischer Verein“, „sehr guter Verein“ oder „sehr attraktiver Verein“ tabellarisch erfasst. Auch die Wahrnehmung der Arbeit der Vereinsführung spielt bei dem Ranking eine Rolle.

Und genau diese Wahrnehmung war der Grund dafür, dass der VfB Stuttgart nun um sechs Plätze im vergleich zur Vorsaison abgerutscht ist, und zwar von 14. auf den 20. Platz. Kein anderer Bundesligist aus der 1. und 2. Liga verlor so viele Plätze wie die Schwaben.

Augsburg und Wolfsburg sind die Aufsteiger des Markenrankings

Die Aufsteiger im Vereinsmarkenranking sind der FC Augsburg (8.) und der VfL Wolfsburg (12.), die jeweils neun Plätze gut machten. Markenmeister ist und bleibt Borussia Dortmund – und das trotz der sportlichen Krise in der vergangenen Saison und dem Abgang von Sympathieträger Jürgen Klopp.

Übringens: In der Kategorie „sehr sympathischer Verein“ belegt RB Leipzig den letzten Platz, knapp hinter dem FC Bayern München.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten


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