Bundesliga

Neue Aufgabe für Tobias Werner

Tobias Werner ist als Leihgabe des VfB Stuttgart mit dem 1. FC Nürnberg in die erste Liga aufgestiegen. Doch der Club plant nun nicht weiter mit ihm – die Stuttgarter jedoch schon. Allerdings in neuer Rolle.

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Tobias Werner soll beim VfB eine neue Führungsaufgabe übernehmen.

Der Routinier Tobias Werner soll beim VfB in eine neue Rolle schlüpfen. In der Vorsaison an den 1. FC Nürnberg entliehen, darf der 32-Jährige auf eine starke Spielzeit beim Club zurückblicken. Schließlich absolvierte der linke Offensivmann für die Schwarz-Roten in der vergangenen Zweitliga-Spielzeit 26 Partien – und trug damit seinen Teil zur Rückkehr der Nürnberger in die erste Fußball-Bundesliga bei.

Trotzdem haben die Franken nun von einer weiteren Verpflichtung Werners endgültig Abstand genommen. Doch der Spieler besitzt beim VfB noch einen Vertrag bis 2019. „Auch bei uns wird Tobias Werner keinen Platz im Kader der ersten Mannschaft besetzen“, sagt der VfB-Sportvorstand Michael Reschke zwar. Allerdings hat der 60-Jährige dem erfahrenen Profi ein anderes Angebot gemacht. „Er könnte bei uns die Rolle des Leaders in der zweiten Mannschaft einnehmen“, sagt Reschke vor dem Hintergrund, dass die Stuttgarter ihr Regionalliga-Team, in dem sie künftig auf eigenen Wunsch fast ausschließlich mit U 21-Spielern auflaufen werden, zusätzlich mit zwei Routiniers bestücken wollen.

Werner als Leitwolf beim VfB II

Eine der beiden erfahrenen Kräfte ist bereits gefunden: Der 25-jährige Mittelfeldspieler Lukas Kiefer kam in der Winterpause vom SV Waldhof Mannheim – und ist auch für die kommende Spielzeit als Führungsspieler beim VfB II vorgesehen. Nimmt Tobias Werner das Angebot der VfB-Bosse an, wird er künftig der oberste Leitwolf beim Unterbau sein. Noch steht seine Antwort aus. Möglich ist es also auch, dass sich der 32-Jährige aus Gera noch anders entscheidet – und sich etwa einem anderen Zweitligisten anschließt. Doch dazu müsste es zunächst einmal einen Interessenten für Tobias Werner geben, dessen Offerte auch der VfB akzeptiert.

Quelle: Stuttgarter Zeitung


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